Sara MacDonald Was längst vergessen schien

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Inhaltsangabe zu „Was längst vergessen schien“ von Sara MacDonald

Manchmal ist es besser, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, Angst und Schmerz zu vergessen und an die Zukunft zu glauben ... In dem Haus der Tremains an der Küste von Cornwall haben drei Generationen gelebt: Fred mit seiner Frau Martha, ihre Kinder Anna und Barney und ihre Enkelin Lucy, die ihre Großeltern über alles liebt. Und sie ist es, die eines Tages auf dem Dachboden ein Geheimnis entdeckt: alte Papiere und das Tagebuch ihrer Großmutter. Plötzlich führen alle Fragen zurück in die Vergangenheit. Welchen Preis muss man für die Liebe zahlen, um den Schrecken zu vergessen? Ein wunderschöner und berührender Roman um Liebe und Krieg, Vertrauen und Enttäuschung, gestern wie heute.

Ein berührendes Buch, dass ein schwieriges Thema von allen Seiten beleuchtet.

— Zeilenleben

Ich empfehle die Hörbuch-Ausgabe, dann kann man den Tränen freien Lauf lassen...kein trivialer Frauenroman, trotz des Covers!

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    Was längst vergessen schien

    Zeilenleben

    06. March 2016 um 14:21

    Meine Meinung Wir befinden uns in Cornwall, in einem kleinen idyllischen Ort und in einem Haus nah an der Küste. In diesem Haus begegnen wir Martha und Fred, die beide am Ende ihres Lebens stehen und von ihrem Sohn Barney und seiner Nichte gepflegt werden. Martha leider unter Alzheimer und kann sich immer schwerer daran erinnern, wer die Menschen sind, die sie umgeben. Fred seinerseits ist wie immer besorgt um Martha und selbst doch auch schwer krank. Eines Tages findet Lucy Papiere auf dem Dachboden, die belegen, dass die Lebensgeschichte die Martha ihnen allen immer erzählt hat nicht der Wahrheit entspricht. Es stellt sich heraus, dass sie als junges jüdisches Mädchen nicht vor den Nazis in Sicherheit gebracht wurde, sondern die gesamte Palette an Gräueltaten miterleben musste. Nach der Befreiung aus Ausschwitz sank sie dann halbtot Fred in die Arme, der sie nicht nur wieder aufpäppelte sondern schließlich auch heiratete und dafür von seiner eigenen Familie verstoßen wurde. Das Buch beginnt zu Beginn mit einer sehr beklemmenden Stimmung, da Fred und Martha sehr krank sind und offensichtlich dem Ende ihres Lebens entgegenblicken. Ihr Sohn Barney versucht seinen Eltern einen Lebensabend in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen, gerät aber in dieser Frage mit seiner Schwester Anna aneinander. Sie möchte ihre Eltern lieber in einem Heim unterbringen. Anna ist ein sehr interessanter Charakter in dieser Geschichte. Sie ist undurchschaubar, weil sie sich selbst nicht versteht. Sie wird immer wieder von schrecklichen Flashbacks gequält, die sie nicht einordnen kann. Ihren Eltern gegenüber verhält sie sich sehr distanziert auch wenn es im Laufe der Geschichte offensichtlich wird, dass sie ihr eine möglichst liebevolle Kindheit geschenkt haben. Wie erleben Marthas Geschichte in vielen Flashbacks. Wir sehen sie als junges Mädchen, dass als Tochter eines Arztes wohlbehütet aufwächst. Wir lernen die junge Frau kennen, die schon unter der Naziherrschaft unglaubliches Leid erfahren muss und wir bekommen sogar Einblicke in ihr Leben als junge Mutter. Dabei erzählt Sara MacDonald die Geschichte mit viel Gefühl und die Sprache ist darauf ausgelegt beim Leser Emotionen zu wecken. Manchmal war mir dies etwas zu zugespitzt und ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle etwas weniger Pathos gewünscht. Auch die eingeschoben wirkende Liebesgeschichte zwischen Barney und der jungen Aussteigerin Kate, passt meiner Meinung nicht zum eigentlichen Handlungsverlauf und hätte gut weggelassen werden können. Interessant zu lesen waren die unterschiedlichsten Verabeitungsmechanismen der Charaktere als sie Stück für Stück Marthas Lebensgeschichte erfahren und damit auch ihre eigenen Wurzeln entdecken. Jeder Charakter des Buches Barney, Lucy und Anna geht anders und doch sehr nachvollziehbar mit dem Enthüllungen um. Besonders interessant war auch der Charakter von Marthas Jugendfreund Kurt, der schließlich zu den Nazis übergelaufen ist und damit seine beste Freundin verraten hat. Die Geschehnisse des Krieges und seine Rolle darin haben ihn zeitlebens nicht mehr losgelassen und ihm ein glückliches Leben versagt. Auf der anderen Seite steht Martha, die trotz der erduldeten Leids glücklich war. Fazit "Was längst vergessen schien" von Sara Macdonald ist ein tieftrauriges und erschütterndes Buch, dass an den Grundfesten des erträglichen rüttelt. Trotzdem schenkt die Geschichte Hoffnung in dem sie aufzeigt, dass im Endeffekt jeder Mensch für sein Glück selbst verantwortlich ist und es nur ergreifen muss. Mir hat die Geschichte gut gefallen auch wenn mir der sprachliche Pathos und die gezwungene Liebesgeschichte dann doch etwas zuviel waren. Insgesamt vergebe ich für dieses Buch dreieinhalb Sterne!

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  • Rezension zu "Was längst vergessen schien" von Sara MacDonald

    Was längst vergessen schien

    Julschaen

    03. July 2011 um 20:31

    Meine Meinung:

    Ein schönes Buch, leider anfangs doch etwas zähflüssig. Man möchte endlich hinter die Geheimnisse kommen, aber es tut sich einfach nichts.
    Der Roman hätte auf knapp 300 Seiten gekürzt werden können.

    Trotzdem eine Leseempfehlung!

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