Sara Metz

 4.1 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Akte Blutrot - Vergiss mein nicht: Thriller, Nightmare und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sara Metz

Sara Metz wurde 1999 in der Nähe von Frankfurt am Main geboren und schrieb schon im Grundschulalter gerne Geschichten. Mit nur vierzehn Jahren begann sie ihr Debüt "A Hero's Soul", aus dem schnell eine ganze Trilogie wurde.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sara Metz

Cover des Buches Savior Agency (ISBN:9783741282560)

Savior Agency

 (6)
Erschienen am 08.11.2016
Cover des Buches Akte Blutrot - Vergiss mein nicht: Thriller (ISBN:9783959626095)

Akte Blutrot - Vergiss mein nicht: Thriller

 (6)
Erschienen am 12.03.2018
Cover des Buches Nightmare (ISBN:9783959623438)

Nightmare

 (6)
Erschienen am 02.11.2017
Cover des Buches Fabel-Haft: Thriller (ISBN:9783959623506)

Fabel-Haft: Thriller

 (3)
Erschienen am 18.01.2018
Cover des Buches A Hero's Soul (ISBN:9783844817676)

A Hero's Soul

 (2)
Erschienen am 03.06.2016
Cover des Buches Akte Blutrot - Vergiss mein nicht (ISBN:9783959626088)

Akte Blutrot - Vergiss mein nicht

 (0)
Erschienen am 15.03.2018

Neue Rezensionen zu Sara Metz

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Rezension zu "Nightmare - Alles hat ein Ende ... nur der Tod nicht" von Sara Metz

Interessantes Gedankenspiel, leider nicht ausgereift
NiWavor 9 Monaten

March weiß, wohin sie gehen wird. Nicht nur im Alltag, sondern ihr ist bewusst, was die Menschen nach dem Tod erwartet. Denn March kann sich seit ihrer Geburt daran erinnern, wodurch sie auf manche einen verrückten Eindruck macht. Plötzlich klopft ihr alter Schulkollege Jonah ans Fenster, weil er ihre Hilfe braucht. Aber Jonah ist schon sechs Jahre tot.

Sara Metz hat mit "Nightmare. Alles hat ein Ende ... nur der Tod nicht" ein interessantes Gedankenspiel angeregt und ihren Entwurf vom Himmel kreiert.

March weiß mehr als andere Menschen. Der Tod ist für sie nicht das unvorstellbare Ende des Lebens, sondern ein Übergang in eine andere Welt, wo sie schon gewesen ist. Eigentlich dürfte sie sich daran nicht erinnern, dennoch muss sie mit diesem Wissen leben.

Eines Nachts klopft es an ihrem Fenster und Jonah, ein ehemaliger Schulkollege, fleht sie um Hilfe an. Jonah ist schon sechs Jahre tot und hat sich heimlich aus den Staub gemacht. Er ist aus dem Himmel abgehauen.

Es folgt eine schräge Geschichte, die meiner Meinung nach viel zu viele Elemente vereint.

Zuerst ist da diese Himmels-Idee, die ungewöhnlich und gleichzeitig sehr ansprechend umgesetzt ist. Autorin Sara Metz regt mit ihrem Konstrukt zu einem fesselnden Gedankenspiel an, was richtig gut zu lesen ist.

Allerdings kommt auch noch Nightmare ins Spiel, der als brennender Rächer durch die Straßen zieht. Dieser Nightmare fackelt beliebig Häuser ab, Polizei und Presse sind ihm auf der Spur, und sogar March macht Bekanntschaft mit ihm.

Außerdem wird eine Schar an Figuren in die Handlung eingeführt, wodurch sie zusammengeschustert wirkt. Marchs Freunde kommen vor, die zwar äußerst sympathisch, meines Erachtens für die Handlung aber absolut unnötig sind. Mit ihnen pilgert March hin- und her, diskutiert ihre Situation oder stopft sich gemeinsam mit ihnen Fast Food in den Mund.

Weitere Figuren sind Jonah, der besagte Nightmare und ein Mann, dem Nightmare zu Dank verpflichtet ist. Das Geschehen zwischen Nightmare und diesem Mann - zu viel mag ich hier nicht verraten - hat auf mich unlogisch gewirkt und hätte außerhalb eines Fantasy-Romans niemals funktioniert.

Insgesamt läuft die Handlung etwas planlos ab und wirkt gleichzeitig - aufgrund diverser Charaktere und Ereignisse - überladen. Es hat sich angefühlt, als ob die Autorin selbst nicht wüsste, worin das Ziel ihrer Figuren besteht. Eine flapsige Idee jagt die nächste, ohne dass der Zweck dieser Aktionen erkennbar ist.

Sara Metz' Schreibstil muss ich lobend erwähnen. Witzige Dialoge lockern das Geschehen auf und die Figuren sind mit Ecken und Kanten versehen. Sie zeigen schelmische Grundzüge, die der Handlung zusätzliches Amüsement verleihen.

Unterm Strich bleibt ein interessantes Gedankenspiel, eine überladene Story, die in ihrer Handlung nicht ganz ausgereift wirkt, und dennoch amüsant zu lesen ist. 

Kommentare: 4
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Rezension zu "Nightmare - Alles hat ein Ende ... nur der Tod nicht" von Sara Metz

Jugendlich unterhaltsam
An-chanvor einem Jahr

Klappentext und Cover haben mich direkt neugierig auf die Geschichte gemacht, allerdings hatte ich ein bisschen etwas anderes erwartet. "Nightmare" ist zwar durchaus kurzweilig, traf aber nicht ganz meinen Geschmack.
Die Handlung ist grundsätzlich interessant und das Thema, wenn auch nicht neu, gut umgesetzt. Die Totenwelt, an die March sich erinnern kann und aus der Jonah geflohen ist, ist alles andere als ein Paradies und die beiden wissen: irgendwas stimmt da doch nicht.

Doch die Umsetzung ist nicht so richtig gut gelungen. Am meisten gestört hat mich der Humor bzw. wie viele eigentlich ernste Szenen ins alberne gezogen werden, indem merkwürdig fehlplatzierte Situationskomik oder witzige Sprüche eingebaut wurden. Beispiel: Die Gruppe um March und Jonah betritt das Haus eines Mannes, der ihnen weiterhefen soll. Und sie stolpern erstmal alle im Eingangsbereich übereinander. Warum??? Und solche Szenen ziehen sich durch das ganze Buch, sodass man die Handlung einfach überhaupt nicht ernst nehmen kann. Es wird dadurch zu einer durchgehend albernen Komödie und das hatte ich beim Klappentext wirklich nicht erwartet.

Dazu gesellen sich ein paar Unstimmigkeiten und fehlende Erklärungen, z.B. warum Jonah der erste ist, der das Loch zur Erde entdeckt und auch noch durchkommt und vor ihm noch sonst keiner. Auch wurde mir zu Beginn nicht direkt klar, dass March sich an ihre Vergangenheit im Himmel erinnert. Das ist ihr in meinen Augen einfach plötzlich eingefallen, als Jonah das erwähnt hat. Vielleicht hab ich da aber auch was komplett überlesen? Auch widersprechen sich einige Aussagen manchmal, z.B. denkt March einmal, dass sie und Jonah sich an ihre Millionen Jahre "Vorleben" erinnern können, nur um kurz darauf zu betonen, dass sie keine Ahnung hat, wie lange sie schon existiert oder ob sie schonmal ein anderes Leben auf der Erde gelebt hat. Über kleinere Fehler wie ein plötzlich von Eisschokolade zu Erdbeermilch wechselndes Getränk liest man dann fast schon hinweg.

Die Charaktere bleiben allesamt oberflächlich. March ist von Beginn an ständig am betonen, was für ein unfreundlicher Mensch sie ist, obwohl sie an keiner Stelle wirklich unfreundlich handelt. Im Gegenteil: sie ist hilfsbereit und kontert wenn dann mit ironischen Sprüchen, statt wirklich unfreundlich zu sein. Außerdem ist sie natürlich mal wieder die typische Außenseiter-Protagonistin, die keine Freunde hat - bis auf Sandy, die aus nie näher erklärten Gründen mit March befreundet sein will/ist. Über die anderen Charaktere erfährt man fast nichts bzw. nur das, was für den Fortlauf der Story unbedingt notwendig ist. Auf jeden Fall haben aber alle den gleichen albernen Sinn für Humor... Die Entscheidungen der Charaktere waren oftmals auch schwer nachzuvollziehen und sprunghaft. Einen wirklich durchdachten Plan hatten sie nie.

Der Schreibstil ist gerade zu Beginn noch etwas holprig, aber insgesamt jugendlich und locker. Was etwas gestört hat, waren unnötige Erklärungen, die sich oft häuften und manches Mal wiederholten.

Dennoch war die Geschichte, wenn man sich erst einmal darauf einlässt, dass sie nur unterhalten soll und man sie mit Humor nehmen muss, kurzweilig. Ich wollte auch stets wissen, wie es ausgeht. Ein paar Ansätze waren sogar ziemlich philosophisch und hätten in einer passenderen Umgebung eine durchaus gelungene Geschichte hervorbringen können.

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Rezension zu "Nightmare" von Sara Metz

Leider nicht das Meine
vk_tairenvor einem Jahr

Dieses Buch interessierte mich, da das Cover ins Auge fällt und der Klappentext eine interessante, außergewöhnliche Story verspricht. 


Es gibt mehr, als den Tod, mehr als das Nichts, das sich vor und nach dem Leben auszubreiten scheint. Tatsächlich ist es ein ganzes Dasein der Seele, mit ihren Regeln und Gesetzen. Doch wir vergessen, wenn wir leben. Doch was, wenn man nicht vergisst? Was, wenn man die Regeln bricht und flieht? 


Mir gefiel die Idee und auch der Anfang war recht gut zu lesen. Leider konnte ich die Entscheidungen der Figuren nicht nachvollziehen, sie waren mir zu sprunghaft und unbegründet. Ähnlich ging es mir mit ihren Reaktionen - sie erklärten sich mir nicht. Das führte leider dazu, dass ich mich nicht richtig mit ihnen verbunden fühlen konnte, was das Lesevergnügen beträchtlich schmälert.


Daher lautet mein Fazit: Das Buch wartet mit interessanter Idee und spannenden Momenten auf, doch kam ich weder mit den Figuren, noch mit dem Schreibstil besonders gut klar. 


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