Sara More Irrtum 5,8

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Inhaltsangabe zu „Irrtum 5,8“ von Sara More

Am 6. April 2009 sorgte L’Aquila weltweit für Schlagzeilen: Ein schweres Erdbeben erschütterte die Stadt in Mittelitalien, machte Zehntausende über Nacht obdachlos und forderte 309 Todesopfer. Die Autorin Sara More nimmt die Katastrophe als Ausgangspunkt ihres Fact-Fiction-Romans „Irrtum 5,8 – Trümmer von L’Aquila“ und beleuchtet die Hintergründe. „Der Leser hat das Recht zu erfahren, was 2009 wirklich passiert ist“, dachte sich Sara More und hat das Genre Fact-Fiction eingeführt. In Irrtum 5,8 sind 172 Fakten, wie abgehörte Telefonate, in eine fiktive Story eingewoben, zugleich aber klar als solche erkennbar und mit Quellen belegt. Das verleiht dem Buch eine besondere Brisanz. Die Skrupellosigkeit und Ignoranz, sowie das Spiel mit dem Leben der Menschen und der Profitgier einiger Mächtiger ist unvorstellbar. Wenn für Geld über Leichen gegangen wird, ist es höchste Zeit das Spiel dieser Mächtigen aufzudecken. Irrtum 5,8 ist ein einzigartiger Roman, der den Leser mitreißt und die Katastrophe hautnah miterleben lässt.

Abgebrochen. Die (Haupt)-Protagonistinnen zerfetzen die ganze Handlung um die Katastrophe der Menschen.

— moorlicht
moorlicht

Ein Roman, der mit seiner Intensität unter die Haut geht und eine deutliche Anklage enthält

— mrs-lucky
mrs-lucky

Eine aufwühlende Geschichte über eine wahre Begebenheit mit fiktiven Protagonisten, die sich gut lesen lässt und unter die Haut geht.

— gst
gst

Irren ist Menschlich. Hier wurde der Irrtum mit den falschen Materialen gebaut. Koruppte Machenschaften gaben sich die Hände.

— Postbote
Postbote

Aufwühlender Bericht einer Naturkatastrophe, deren Opfer die Folge von unglaublichen Irrtümern gewesen sind.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannende Verquickung von Fakten und Schicksalen - erster Teil einer umfassenden Berichterstattung

— Ginevra
Ginevra

Ein vermeintlich naturgegebenes Schicksal erscheint in neuem Licht. Lesetipp!

— miss_mesmerized
miss_mesmerized

Tief berührendes Buch, dass nach den Schuldigen einer Katastrophe fragt und den Helfern ein Denkmal setzt.

— mabuerele
mabuerele

Tief berührendes Buch, dass nach den Schuldigen einer Katastrophe fragt und den Helfern ein Denkmal setzt.

— mabuerele
mabuerele

spannende, mitreißende Story mit unglaublichen Facts und enorm intensivem Leseerlebnis. Tolles Buch, freue mich auf die Fortsetzung!

— andischall
andischall

Stöbern in Science-Fiction

Star Kid

Gute Idee, aber schwache Umsetzung!

mabuerele

Extraterrestrial - Die Ankunft

Tolle Ideen, es fehlt aber an der Umsetzung.

Ginger0303

Ready Player One

Wer PC-Spiele aus den 90ern und dystopische Zukunftsaussichten mag, wird dieses Buch lieben

AndreaSchrader

Arena

Charaktere, Handlung und Aufbau waren einfach super. Die Geschichte rund um Kali konnte mich restlos begeistern. Ein großartiges Debüt!

denise7xy

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  • Eine Tragödie in Italien

    Irrtum 5,8
    Hitikatus

    Hitikatus

    13. November 2016 um 20:14

    Story: Die deutsche Journalistin Karina, welche nach Italien umgezogen ist um dort Arbeit zu finden, hält sich mit einem Job in einer Trattoria und dem geheimen Leben als Ghostwriterin über Wasser. Als sie jedoch von dem Erdbeben in L'Aquila berichten sollte, ändert sich für sie alles. Viola, die in dem Dorf Onna im Erdbebengebiet wohnte, erlebte die Tragödie aus erster Sicht und hat einige Verwandte und Bekannte unter den Opfern zu beklagen. Doch das wohl schlimmste daran ist, dass es gar nicht erst zu der Tragödie hätte kommen müssen. Allgemein: Das Buch "Irrtum 5,8" vom Fact-Fiction-Verlag glänzt vorallem auch damit: Dem Verbund von einer echten Geschichte, als Roman erzählt mit einigen echten Berichten und Zitaten. Mit über 150 Fact-Textstellen aus vielen verschiedenen Quellen wird die traurige Geschichte noch viel realistischer, als es ein normaler Roman sein kann. Kritik: Drei Punkte störten mich ein wenig. Zu einem waren die "Facts" nicht immer perfekt eingebettet und zum anderen schrieb die Autorin am Ende der Kapitel öfter Cliffhanger, welche mich persönlich nicht besonders ansprechen. Und auch der Charakter der Karina war nicht immer leicht zu verdauen. Sie ist sehr streitlustig und wirkt daher oft sehr unsympathisch. Fazit: Sara More hat es mit ihrem Buch mehrfach geschafft, meine Augen mit Tränen zu füllen. Zu traurig, zu extrem und zu unnötig sind die in diesem Buch geschilderten Geschichten. Unterstütz von den Fakten wird diese fiktive Geschichte auf ein neues Level gehoben, welches mir sehr gut gefallen hat. Ich denke vorallem eines schafft sie mit diesem Buch: Dass die Tragödie von 2009 nicht vergessen wird. Zumindest ich werde mich immer daran erinnern.

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  • Debütautoren 2014 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Bereits zum dritten Mal wollen wir in diesem Jahr gemeinsam deutschsprachige Debütautoren und ihre Bücher entdecken. Fast 200 Leser haben sich 2013 beteiligt und die Bücher von über 170 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2014 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestsellerautoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestsellerautoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: Leserunde zu "Auf zwei Flügeln zum Glück" von Dr. Andrea F. Polard Leserunde zu "Endlich selbstbestimmt Frau sein! Erst mutig, dann glücklich!" von Martina Nachbauer Leserunde zu "Glasgesichter" von Cordula Hamann Leserunde zu "Bluterben - Nachtahn 2" von Sandra Florean Leserunde zu "Prozentrechnen" von Tina Weng Leserunde zu [identität] von Christian Lorenz Leserunde zu "Weggetrieben" von Johannes Möhler Leserunde zu "Tödliche Flaschenpost" von Susanne Limbach Leserunde zu "Ex & Mops" von Tina Voß Leserunde zu "LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel" von Eva Siegmund Leserunde zu "Katerfrühstück mit Aussicht" von Jennifer Wellen Leserunde zu "Die Heilerin vom Strahlenfels" von Antonia Salomon Leserunde zu "Der tote Schatten" von Susanne Ferolla Leserunde zu "Tote Väter" von Andrea Weisbrod Leserunde zu "Essenz der Götter I" von Martina Riemer Leserunde zu "Das Vermächtnis des Unbekannten" von Marc Weiherhof Leserunde zu "Josh & Emma: Soundtrack einer Liebe" von Sina Müller Leserunde zu "Die Offenbarung des Frühlings" von Elisabeth Koll Leserunde zu "Verloren in der grünen Hölle" von Ute Jäckle Leserunde zu "Die Quintessenz von Staub" von Nora Lachmann Leserunde zu "Die Schlangenmaske" von Annabelle Tilly Leserunde zu "Mord im Viertel" von Cord Buch Leserunde zu "MC Blutige Engel" von Wolfgang Quest Leserunde zu "Dunkellicht" von Martin Ulmer Leserunde zu "Die ummauerte Stadt" von Jan Reschke Buchverlosung zu "The Rising - Neue Hoffnung" von Felix Münter Leserunde zu "In den Straßen von Nizza" von Robert de Paca Leserunde zu "Meine Trauer traut sich was!" von Andrea Riedinger Leserunde zu "Die Lichtung" von Linus Geschke Leserunde zu "Im Zentrum der Lust" von Alissa Stone Leserunde zu "Meine inoffizielle Selbsthilfegruppe" von Mathilda Kistritz Leserunde zu "Hummeln im Herzen" von Petra Hülsmann Leserunde zu "Das Gesternberg-Haus" von Charlotte Schroeter Leserunde zu "The Rising 2 - Das Gefecht" von Felix A. Münter Leserunde zu "Liebe, Sünde, Tod" von Monika Mansour Leserunde zu "Hotline" von Jutta Maria Herrmann Leserunde zu "Flamme der Seelen" von Melanie Völker Leserunde zu "Goodbye, Jehova!" von Misha Anouk Leserunde zu "Ohne Erbarmen" von P.M. Benedict Leserunde zu "Die Verborgene" von Sarah Kleck Leserunde zu "Ivory - Von Schatten verführt" von Regina Meißner Leserunde zu "Brombeerblut" von Cornelia Briend Leserunde zu "Alia: Der magische Zirkel" von C.M. Spoerri Leserunde zu "Zeit für die Liebe" von Anna Herzig Leserunde zu "Auf Freiheit zugeschnitten" von Margret Greiner Leserunde zu "Die Chroniken der Seelenwächter - Band 1: Die Suche beginnt" von Nicole Böhm Leserunde zu "Hotline" von Jutta Maria Herrmann (14.10.2014) Leserunde zu "Das mit dir und mir" von Sabine Bartsch (20.11.2014) -- Leserunde zu "MC Blutige Engel" von Wolfgang Quest Leserunde zu "Das Lächeln der Leere" von Anna S. Höpfner Leserunde zu "Hollywood Hills - Crazy, Sexy, Cool" von Kerstin Steiner Leserunde zu "Hollywood Hills - Sex, Laughs & Rock 'n' Roll" von Kerstin Steiner Leserunde zu "Augustas Garten" von Andrea Heuser Leserunde zu "Götternacht" von Anna Bernstein Buchverlosung zu "Du bist mein Sonnenstrahl" von Ani Roc Leserunde zu "Aqualove" von Nola Nesbit Leserunde zu "Sturmschatten" von Franziska B. Johann Leserunde zu "Survive" von El Sada Leserunde zu "Sekundensache" von Alexej Winter Leserunde zu "Die Karte" von Thomas Dirk Meye Leserunde zu "Flammenwüste" von Akram El-Bahay Leserunde zu "Strawberry Icing" von Daniela Blum Leserunde zu "Piagnolia" von Matthias von Arnim Leserunde zu "Die Tochter von Rungholt" von Birgit Jasmund Leserunde zu "Der algerische Hirte" von Wolfgang Haupt Leserunde zu "Heilbronn 37°" von Henrike Spohr Leserunde zu "Flocke und Schnurri" von Lady Grimoire Leserunde zu "Elf Meter" von Kathrin Schachtschabel Leserunde zu "Dead Man's Hand" von Nina Weber Leserunde zu "Das Simpsons-Syndrom" von Bettina Balbutis Leserunde zu "Narradonien - Die Rückkehr des Drachenjungen" von Merlin Monzel Leserunde zu "Hallo Japan" von Lucinde Hutzenlaub Leserunde zu "Sibirischer Wind" von Ilja Albrecht Leserunde zu "Kiellinie" von Angelika Svensson Leserunde zu "Mächtiges Blut - Nachtahn 1" von Sandra Florean Leserunde zu "Ein dunkler Sommer" von Thomas Nommensen Leserunde zu "Elchscheiße" von Lars Simon Leserunde zu "Flammenwüste - Das Geheimnis der goldenen Stadt" von Akram El-Bahay Leserunde zu "Hexenliebe" von Marita Spang  Leserunde zu "Ich dache, die Kleine wäre bei dir?!" von Sara Timothy Leserunde zu "Rabenschwester" von Monja Schneider Leserunde zu "Als Gott schlief" von Jennifer B. Wind Leserunde zu "Der Kaufmann von Lippstadt" von Rita Maria Fust Leserunde zu "Es muss dunkel sein, damit man die Sterne sieht" von Jenny Bünnig Leserunde zu "Leichrevier" von Regina Ramstetter Leserunde zu "Das stumme Kind" von Michael Thode Leserunde zu "Die Krieger des Seins" von Ralph Gawlick Leserunde zu"Schorle für dich" von Sandra Grauer Leserunde zu "Die tödliche Tugend der Madame Blandel" von Marie Pellissier Leserunde zu "Zum Glück gibt's die Liebe" von Felicitas Brandt Leserunde zu "Irrtum 5,8: Trümmer von L'Aquila" von Sara More Leserunde zu "Greifbar" von Melanie Stoll Leserunde zu "Verschmähte Träume" von Mina Urban Leserunde zu "Chronik eines Grenzgängers: Lucys Verwandlung" von Darius Buechili Leserunde zu "Das Geheimnis der Feentochter" von Maria M. Lacroix Leserunde zu "Tribunal" von André Georgi Leserunde zu "Mama, sind wir bald da?" von Pia Volk Leserunde zu "Aber sowas von Amore" von Christina Beuther Leserunde zu "Mord & Schokolade" von Klaudia Zotzmann-Koch Leserunde zu "Schuld war nur der Tee" von Emma Grey Buchverlosung zu "Farben der Dunkelheit" von Marion Hübinger Leserunde zu "Tod in der Hasenheide" von Connie Roters Leserunde zu "Die Reise des Guy Nicholas Green" von Diana Feuerbach Leserunde zu "Heimflug" von Brittani Sonnenberg Leserunde zu "Das Geheimnis des Spiegelmachers" von Antoinette Lühmann Leserunde zu "Die Pfarrerstochter" von Antonie Magen Leserunde zu "Möwenfraß" von Klara Holm Leserunde zu "Die Rache des Sidhe" von Leann Porter Leserunde zu "Das Liebesleben der Suppenschildkröte" von Theresia Graw Leserunde zu "Kobrin - Die schwarzen Türme" von Caroline G. Brinkmann Buchverlosung zu "Was will Sissi hier?" von Birgit Huspek Buchverlosung zu "Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen" von Franziska Wilhelm Leserunde zu "Als der Sommer eine Farbe verlor" von Maria Regina Heinitz Buchverlosung zu "Kaktus Kid und die brennende Geisterkutsche" von Bradley Buxbaum Leserunde zu "Das Herz des Sternenbringers" von Priska Lo Cascio Leserunde zu "Chroniken eines Pizzalieferanten" von Tinka Wallenka Leserunde zu "Das vermisste Mädchen" von Bettina Lausen Leserunde zu "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" von Sebastian Niedlich Fragefreitag zu "Und auch so bitterkalt" mit Lara Schützsack Leserunde zu "Liebe kann man nicht googeln" von Julia K. Stein Leserunde zu "Ausgeweidet" von Brigitte Lamberts Leserunde zu "Am Ende schmeißen wir mit Gold" von Fabian Hischmann Leserunde zu "Des einen Freud, des anderen Tod" von Emlin Borkschert Leserunde zu "Ella - Ein Hund fürs Leben" von Daniel Wichmann Fragefreitag zu "Es wird keine Helden geben" mit Anna Seidl Leserunde zu "Das letzte Polaroid" von Nina Sahm Leserunde zu "Teufelsgrinsen" von Annelie Wendeberg Leserunde zu "Hanna und Sebastian" von Thomas Klugkist Leserunde zu "Dachdecker wollte ich eh nicht werden" von Raul Krauthausen Leserunde zu "Mindfuck Stories" von Christian Hardinghaus Leserunde zu "Wo der Hund begraben liegt" von Beate Vera Leserunde zu "Das Lachen der Hyänen" von Johannes Zacher Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2014 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig ab 24. Dezember 2013 bis Ende 2014 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2015 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2014 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2014 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch, um euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten - ihr müsst nicht jede Rezension extra posten, sondern es reicht diesen Sammelbeitrag aktuell zu halten. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werden aber nur alle paar Wochen, in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den unten angehängten Büchern auf. Wenn ihr ein Buch entdeckt, von dem ihr denkt, dass es auch zählen müsste, so schreibt mir eine Nachricht und ich überprüfe das dann. Bitte listet erst auf meine Zusage hin ein solches Buch auf. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Bitte schickt mir dazu eure Nachricht mit Vorschlägen und ich versuche dann, etwas mit dem jeweiligen Autor zu organisieren. PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Teilnehmer: 19angelika63 (15/15) Alchemilla (0/15) anastasiahe (5/15) anell (0/15) Annilane (0/15) Anniu (0/15) Antek (23/15) anushka (15/15) Arizona (4/15) babsl_textblueten (1/15) bluebutterfly222 (0/15) Blutengel (0/15) bookgirl (17/15) Brilli (17/15) Buchrättin (29/15) Bücherwurm (0/15) Caress (0/15) Cellissima (9/15) Chiawen (1/15) Christlum (0/15) clair (6/15) Clairchendelune (0/15) coala_books (0/15) conny (3/15) Curin (2/15) DaniB83 (7/15) dany1705 (0/15) danzlmoidl (7/15) Darayos-von-Wichelkusen (0/15) dieFlo (57/15) Donauland (17/15) DonnaVivi (6/15) dorli (13/15) Dreamworx (46/15) duceda (4/15) elane_eodain (3/15) Eskarina* (8/15) eskimo81 (11/15) Floh (21/15) Franzis2110 (2/15) Frejana (0/15) Gela_HK (20/15) Gelinde (39/15) Gruenente (16/15) Gulan (8/15) Hanny3660 (4/15) HeartLand (0/15) hexe2408 (12/15) Hikari (7/15) Ignatia (0/15) janaka (18/15) janschina (0/15) Jaq82 (2/15) Jarin12 (0/15) jennifer_tschichi (0/15) JennyBrookeA (0/15) JessSoul (0/15) JoKaSoS (0/15) Kaisu (1/15) Kerstin_Lohde (5/15) Kidakatash (0/15) kolokele (2/15) Krimine (48/15) LaDragonia (0/15) LadySamira091062 (12/15) laraundluca (15/15) lesebiene27 (15/15) LeseMaus (0/15) Letanna (16/15) LibriHolly (5/15) Lilli33 (15/15) LimaKatze (16/15) LimitLess (11/15) Line1984 (0/15) Literatur (1/15) Loony_Lovegood (0/15) Looony (10/15) Lua23 (0/15) mabuerele (26/15) Marcuria (0/15) MarkusDittrich (0/15) Marlis96 (1/15) martina400 (16/15) Matalina85 (6/15) Mausezahn (8/15) mecedora (0/15) Meduza (1/15) MelE (23/15) Melpomene (0/15) merlin78 (14/15) Mikki (7/15) Mira123 (0/15) missmistersland (4/15) moorlicht (13/15) Moosbeere (9/15) Mrs_Nanny_Ogg (0/15) Nicki-Nudel (0/15) Nova7 (0/15) Pascal_Trummer (0/15) raven1965 (0/15) robberta (17/15) Rockmaniac (0/15) roseF (0/15) saskia_heile (1/15) Sassi123 (0/15) schafswolke (18/15) schlumeline (15/15) SchwarzeRose (15/15) Seelensplitter (7/15) Simona1277 (0/15) SmilingKatinka (0/15) Solifera (0/15) solveig (1/15) sommerlese (22/15) Sonnenwind (5/15) Spatzi79 (2/15) Starlet (1/15) steffchen3010 (0/15) steppenwoelfin (0/15) Stjama (0/15) Strickliesel22 (0/15) sursulapitschi (13/15) TanjaJasmin (0/15) Themistokeles (0/15) thora01 (22/15) Tiana_Loreen (15/15) tineeey (0/15) Tinkers (15/15) vielleser18 (9/15) villawiebke (0/15) Waldschrat (0/15) Wildpony (1/15) ZauberFeder (1/15) Zsadista (16/15) Zweifachmama (0/15) Zwerghuhn (15/15) Es zählen ausschließlich die Bücher, die später an diesem Beitrag angehängt sein werden:

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    • 1096
  • Erdbeben in L'Aquila

    Irrtum 5,8
    lesebiene27

    lesebiene27

    Am 6. April 2009 erschüttert nach einer Reihe von mehreren kleinen Erdbeben über Monate hinweg ein schweres Erdbeben nicht nur Italien, sondern die Welt. Dies liegt nicht nur an der Schwere des Bebens, sondern auch an den Umständen, die der Katastrophe vorangegangen sind. So kann den Behörden Unfähigkeit vorgeworfen werden und den Medien eine verschönerte Sicht auf die Dinge, die die Bevölkerung in eine nicht vorhandene Sicherheit gewiegt haben. Die Autorin hat diese Umstände in einer fiktiven Story aufgegriffen und sie mit realen Zeitungsartikeln aus dem Jahr 2009 versehen. Dies hat sie spannend verpackt, sodass ich beim Lesen von der Brutatlität der Ereignisse teilweise erschlagen war. Mich hat als Leser schockiert zu erfahren, wie Kritik an der Handhabung der Regierung verboten und verschönert wurde und somit die ansässige Bevölkerung über die Folgen eines schweren Erdbebens und der Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines solchen im Unklaren gelassen wurde. Die Story fand ich somit zwar spannend, an manchen Stellen aber ein bisschen unrealistisch. So kam es mir z.B. unglaubwürdig vor, wie lange der Akku eines bereits zu der damaligen Zeit völlig internetfähigen Handys hielt und dass sie mit ihrem Smartphone bereits damals schon das Wlan in einem solchen Ausmaße nutzen konnte. Die Figuren in dem Buch waren mir leider allesamt völlig unsympathisch und ich fand die Dialoge an manchen Stellen platt, inhaltslos und nicht authentisch. Grade die Protagonistin kam mir extrem zickig vor und ich fand es anstrengend von ihren Gefühlsausbrüchen zu lesen, die so nebensächlich waren, dass ich mich als Leser schon fremdgeschämt habe. Ein bisschen schade war auch, dass sich die Nebensächlichkeiten, wie die Tatsache, dass die Protagonistin in einem Lokal gekellnert hat und sich ständig mit ihrem Kollegen gestritten hat, einen zu großen Raum eingenommen haben, sodass ich am Ende ein bisschen enttäuscht war, als ich gelesen habe, dass es einen weiteren Roman gibt, der sich mehr mit dem Erdbeben und seinen Folgen auseinander setzt. Wenn man aber die fiktive Story außer Acht lässt, konnte das Drama von L'Aquila einem beim Lesen schon wirklich unter die Haut gehen. Leider hat die fiktive Story diesem Gefühl aber in regelmäßigen Abständen einen starken Dämpfer verpasst, sodass ich dem Buch leider nicht mehr als 3 von 5 Sternen geben kann.

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    • 2
    parden

    parden

    16. January 2015 um 17:17
  • Ein eindrucksvoll geschriebener und sehr erschütternder Fact-Fiction-Roman

    Irrtum 5,8
    Krimine

    Krimine

    25. November 2014 um 18:05

    Im April 2009 suchte ein schweres Erdbeben die italienische Universitätsstadt L’Aquila heim und riss über 300 Menschen in den Tod. Eine Katastrophe, deren Folgen noch heute zu spüren sind und die Unfähigkeit der dortigen Behörden offenbart. Grund genug für die Autorin Sara Moore die Geschichte einer tödlichen Fehlentscheidung in ihrem Fact-Fiction-Roman aufzugreifen und mit einer fiktiv erdachten Story zu versehen. Gleich zu Beginn des Buches lernt der Leser die deutsche Reporterin Karina kennen, die in Rom einem lukrativen Jobangebot nachgehen will. Doch kaum ist sie in der italienischen Metropole angekommen, stellt sich das perfekte Arrangement als Trugschluss heraus und nur Tage später findet sie sich inmitten der Trümmer von L’Aquila wieder, wo sie lernen muss, mit unendlichem Leid umzugehen. Aber nicht nur sie spielt eine Rolle in dem mit tatsächlichen Fakten untermauerten Geschehen. Auch die zweifache Mutter Viola nimmt einen Teil der Handlung ein, die aufgrund ihrer verhängnisvollen Entscheidung gleich zwei Familienangehörige verloren hat. „Irrtum 5,8: Trümmer von L'Aquila“ ist ein eindrucksvoll geschriebener und sehr erschütternder Roman, der die unhaltbaren Zustände vor, während und nach dem verheerenden Erdbeben thematisiert. Deshalb fängt der Roman auch Wochen vor der Katastrophe an, als eine Reihe von kleineren Beben die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt und endet mit dem Brief eines Betroffenen, der seit dem einmal im Jahr an seine verloren gegangene Familie schreibt. Doch das allein macht nicht die Brisanz des Buches aus. Denn neben den fiktiven Schicksalen werden Hintergründe aufgedeckt, Verantwortliche an den Pranger gestellt und von Korruption, Profitgier und der Vertuschung von Straftaten berichtet. Fazit: Ein Roman, der Fiktion und Wirklichkeit auf erschreckende Weise verwebt und lange nachklingen wird.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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    • 1298
  • Fesselnd und erschreckend zugleich

    Irrtum 5,8
    Gundo57

    Gundo57

    Der Fact-Fiction Roman "Irrtum 5,8: Trümmer von L'Aquila" geht unter die Haut und an die Nieren - die Mischung aus tatsächlichen Fakten, persönlichen Erinnerungen und erdachten Schicksalen machen das Erdbeben in den italienischen Abruzzen bei Rom am 6. April 2009 um 3:32 Uhr derart lebendig und nachvollziehbar, dass es mir beim Lesen immer wieder die Tränen in die Augen getrieben hat. Wenn eine Mutter mit bloßen Händen ihre unter dem Schutt rufende Tochter ausbuddeln will und am Ende nur noch ihr totes Kind noch einmal in die Arme schließen kann, schmerzt das sicher jeden und wer selbst Mutter oder Vater ist, dem geht das dann noch einmal sehr viel näher - ist meine Überzeugung und Erfahrung! Auch der Ehemann dieser Frau, im Buch heißt sie Viola, hat das Beben nicht überlebt und der Sohn liegt nach mehreren schweren Operationen in einer römischen Spezialklinik im Koma. Am Ende des Buches ist sein Schicksal nicht klar und man hofft in einer Fortsetzung auf ein Happy End! Ein ganz anderes Ende wünscht man als Leser dieses spannenden, fesselnden, aufwühlenden aber auch wütend machenden Buches den skrupellosen Bauunternehmern, die hier gepfuscht haben, sich dabei die Taschen selbst noch voller machten und menschenverachtend auf und mit billigem, aber wegen des darin enthaltenen Salzes auch gefährlichen Meeressand in einer erdbebengefährdeten Region so bauten, dass Wohnhäuser, aber auch Kliniken, Schulen und Studentenwohnheime wie Streichholzhäuser zusammenfielen und viele Menschen unter sich begruben. 309 Menschen starben in und um L'Aquila. Kinder, Jugendliche, Studenten, Eltern, Großeltern, Senioren und auch eine hochschwangere Frau, deren Tochter Chiara nicht mehr das Licht dieser Welt erblickte. Politik und Verwaltung haben mitgewirkt und/oder zumindest dabei weggeschaut! Es gab Rettungswunder, ja, aber es gab keine Notfallpläne, keine Evakuierungsvorkehrungen und wieder besseres Wissen ließen sich Wissenschaftler von Politik und Verwaltung zu einer Pressekonferenz missbrauchen, in der die Gefahren verharmlost wurden, ein warnender Hobbyseismologe zum Scharlatan abgestempelt wurde. Seine Warnungen waren richtig, seine Messmethode findet inzwischen auch immer mehr Anhänger bei den Wissenschaftsprofis, aber mit einer Anzeige eines Bürgermeisters wegen Irreführung und dieser Pressekonferenz wurde er vor diesem schrecklichen Beben mundtot gemacht! Das hatte der Ehemann von Viola ungewollt bei einem Telefonat mit angehört und wollte sich und seine Familie mit Übernachtung im eigenen Auto schützen; Freunde warnte er im Vertrauen erfolgreich. Da aber die eigene Tochter erkältet war, stimmte die Mutter nicht zu und muss jetzt Tochter und Ehemann auf dem Friedhof besuchen und den Sohn auf der Intensivstation im entfernten Rom. Die durch den Tipp ihres Mannes gerettete Freundin und deren Mama hat sie dann aber trotzdem verloren, als diese gegen ausdrückliches Verbot noch einmal in ihr stark beschädigtes Haus gegangen waren, um Wichtiges zu retten. Das haben die beiden bei einem schwachen Nachbeben mit dem Leben bezahlt. Eine junge deutsche Journalistin hat es nach Rom verschlagen, um in Italien Karriere zu machen, aber einen eigenen Job bei einer Zeitung hat sie bisher nicht. Sie jobbt als Kellnerin und hat sich als Ghostwriter für ein Püppchen aus ihrer WG verdingen lassen, um doch schreiben zu können und der anderen das Luxusleben weiter zu sichern, das die Familie klaglos finanziert. Auch wenn den Ruhm und die Lorbeeren eine andere einheimst. Das Geheimnis kommt aber raus und Karina wird über dieses Ereignis erwachsen. Auch das immer gespannte Verhältnis zu ihrem eigenen Vater bekommt einen Hoffnungsschimmer. Das Buch ist, so steht es nur auf Seite 513 und verriet die Autorin hier in der Leserunde, auf Fortsetzung angelegt. So kann der Leser besser damit leben, dass viele Schicksale offen bleiben am Ende dieses Buches! Ich selbst bin von dem neuen Genre, für den ein eigener Verlag entstand, begeistert. Dieses Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen, trotz der an die Nieren gehenden Situationen und dem berührenden Brief des Vaters an seine beiden toten Kinder Domenico und Maria Paola. Es hat fast etwas von einer wissenschaftlichen Arbeit, wenn es im Anhang, der auch alle Verstorbenen auflistet, sowie 172 Fakten und noch weitere Recherche-Quellen aus Büchern, Artikeln, Videos und Presseschauen in Deutsch und Italienisch liefert. Sehr schockierend und sehr lesenswert! Ich freue mich auf das oder die Fortsetzungsbuch/-bücher.

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  • Leserunde zu "Irrtum 5,8: Trümmer von L'Aquila" von Sara More

    Irrtum 5,8
    SaraMore

    SaraMore

    Hintergrund: Am 6. April 2009 sorgte L'Aquila weltweit für Schlagzeilen: Ein schweres Erdbeben erschütterte die Stadt in Mittelitalien, machte Zehntausende über Nacht obdachlos und forderte 309 Todesopfer. Eine Welle der Hilfsbereitschaft, auch aus Deutschland, erreichte die Region. Die Autorin Sara More macht die Katastrophe zum Ausgangspunkt ihres Fact-Fiction-Romans Irrtum 5,8 - Trümmer von L'Aquila und beleuchtet die Hintergründe. Ein einzigartiger Roman auf 552 Seiten, der den Leser mitreißt und die Katastrophe aus zwei Perspektiven hautnah miterleben, mitfühlen, mithoffen lässt. Fact-Fiction-Roman: Mehr als Fakten. Mehr als Fiktion. Wer hat sich nicht schon über den Satz "beruht auf einer wahren Begebenheit" geärgert? So vielversprechend es klingt, so wenig weiß man als Leser am Ende des Buches was nun wahr war. Aus diesem Grund hat Sara More das Genre Fact-Fiction-Roman eingeführt, in dem Facts in eine fiktive Story eingewoben aber dennoch als Facts erkennbar sind. Der Leser habe schließlich das Recht zu erfahren, was von der Story nun wirklich wahr ist - zumal manche Facts schier unglaublich klingen und man sich wünschen würde, dass diese doch lieber nur Fiktion seinen. Klappentext: Tödliche Entwarnung Nach monatelangen Erdbeben und ständiger Angst um ihre Familie atmet Viola auf: Italiens führende Experten geben Entwarnung. Wenige Nächte später bricht um 3:32 Uhr die Katastrophe über L'Aquila herein. In der völlig zerstörten Stadt stößt die deutsche Journalistin Karina auf Unfassbares. War es doch eine angekündigte Katastrophe? EIN FACT-FICTION-ROMAN ÜBER MASSENCAMPS OHNE URLAUBER, EINE STADT OHNE BEWOHNER UND MÄCHTIGE OHNE SKRUPEL. Leserunde: Zur Leserunde stellt Sara More zwanzig kostenlose, gedruckte Exemplare (Umfang 552 Seiten) zur Verfügung. Bewerben könnt ihr euch hierfür bis einschließlich 11. Mai, indem Ihr uns schreibt, warum Italien für euch das Land der Träume - oder das Land der Albträume ist. Wir sind auf eure Meinungen und Erfahrungen sehr gespannt. P.S.: Die Autorin Sara More wird auch an der Leserunde teilnehmen, sodass ihr eure Fragen zu den teilweise unglaublichen Facts loswerden könnt. P.S.: Irrtum 5,8 ist offizielles Buch der Debütautorenaktion.

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    • 558
  • Fact-Fiction die unter die Haut geht

    Irrtum 5,8
    flieder

    flieder

    20. July 2014 um 23:17

    Am 6. April 2009 verwandelte  ein starkes Erdbeben das beschauliche Städtchen L`Aquila in den italienischen Abruzzen in einen Trümmerhaufen. Fast alle Häuser stürzten über den Köpfen der schlafenden Menschen ein und kosteten 309 von ihnen das Leben und zehntausende werden obdachlos. Weitere Beben lassen auch die Überlebenden immer wieder um ihr Leben bangen. Nur notdürftige Unterkünfte schützen sie vor den eisigen Stürmen. Schon Wochen vorher kündigte sich das große Beben durch Erdstöße an, doch die Behörden  versäumten trotz eindringlicher  Warnungen eines Erdbebenexperten die Menschen zu evakuieren. So wiegte sich auch Viola, die mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nachbargemeinde Onna wohnte, in Sicherheit. Die  Bitte ihres Mannes doch im Auto zu schlafen ignorierte sie, da sie ihrer kleinen Tochter, die stark fieberte, die Kälte nicht zumuten wollte. Doch dieses Versäumnis sollte sie noch schwer bereuen, ihre gesamte Familie wird verschüttet und Viola kann sich nur mit Mühe aus dem Haus retten. Ihrer Tochter, die sich durch Hilferufe bemerkbar macht kann sie nicht mehr helfen und auch für ihren Mann kommt jede Hilfe zu spät. Nur ihr Sohn wird mehr tot als lebendig aus den Trümmern gezogen. Die deutsche Journalistin Karina versucht in ihrer Recherche die Versäumnisse der Politiker aufzudecken und kommt unfassbaren Dingen auf die Spur. Mit Irrtum 5,8 hat Sara More einen sehr gut recherchierten  Fact-Fictionroman geschaffen der eindringlich die damaligen Begebenheiten beschreibt.  Die Protagonisten werden als Fiction beschrieben, lassen aber oft vermuten das es genau so gewesen sein könnte. Die Facts werden durch Nachweise belegt und sehr gut in den Roman eingebunden. Die Schreibweise ist sehr flüssig und macht es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die damaligen Geschehnisse machen fassungslos, oft sehr wütend aber vor allem betroffen. Hier kann ich uneingeschränkt eine Leseempfehlung aussprechen und hoffe, dass sehr viele diesen Fact-Fictionroman lesen

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  • Mitten ins Herz - das Leben in Trümmern

    Irrtum 5,8
    Dreamworx

    Dreamworx

    L’Aquila war am 6. April das Epizentrum eines Erdbebens, das fast in ganz Italien spürbar war. Die grausame Zerstörungskraft hinterließ kein Stein auf dem anderen und mehr als 300 Menschen starben durch diese Naturgewalt, während die Überlebenden Angehörige und alles, was ihnen lieb und teuer war, verloren. Dieses Unglück ist Fakt und wird von der Autorin Sara More mit einer fiktiven Geschichte um zwei Frauen ergänzt, deren Schicksal durch wahre Begebenheiten und Fakten gespickt erzählt wird. Zum einen ist da Viola, die mit ihrem Mann und den Kindern in dem Dorf Onna ein bescheidenes Leben führt. Tagelang wird die Gegend schon von Vorbeben erschüttert, so dass die Menschen aus Angst sogar in ihren Autos nächtigen. Als das Erdbeben ausbricht, schlägt das Schicksal besonders erbarmungslos zu und trifft Viola besonders hart. Zum anderen ist da die junge deutsche Journalistin Karina, die in Rom als Reporterin arbeiten möchte, doch ihre hochfliegenden Pläne lassen sich nicht so schnell verwirklichen. Als es sie in die Gegend von L’Aquila verschlägt, lernt sie dort Viola kennen, beider Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Viola das Liebste ihres Lebens verloren hat, trifft Karina auf Schmerz, Tod, Verwüstung, Angst, Hoffnungslosigkeit und unbändigen Überlebenswillen. Sie versucht, die Menschen zu unterstützen und überall dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Sara Mores Debütroman „Irrtum 5,8: Trümmer von L’Aquila“ besticht als Fakt-Fiktion Roman durch besondere Authentizität. Der Schreibstil ist schön flüssig und gut zu lesen. Die Autorin versteht es, sehr real, manchmal nüchtern, dann wieder sehr sensibel und im nächsten Moment beinahe grausam die Geschichte des Erdbebens und seiner Folgen zu vermitteln. Mögen auch die einzelnen Charaktere erfunden sein, doch das Ausmaß der Katastrophe, die grausame Zerstörung, die vielen Toten und Verletzten sowie die Fakten über Korruption, Gewinnstreben, Misswirtschaft und der politischen Verharmlosung von Tatsachen, die Verantwortungslosigkeit und die grausame Rücksichtslosigkeit den Menschen gegenüber sind Tatsachen, die belegt sind. Dafür gebührt der akribischen Recherche der Autorin ein besonderes Lob. Durch ihre Art der Darstellung der Ereignisse in L’Aquila wirft sie viele Fragen auf, zweifelt getroffene Entscheidungen offen an und zeigt mit unsichtbarem Finger auf diejenigen, die sich an dem Unglück bereichert haben und die Lügner und diejenigen, die die Vorzeichen verharmlosten, indirekt anzuklagen. Sie berichtet aber auch über den Zusammenhalt der Menschen in tiefster Not, wo Menschlichkeit, Glaube und Hoffnung so viel bedeuten können. Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Giustino Parisse, der in Onna nahe L’Aquila lebt und dessen Leben durch das Erdbeben und den Tod seiner Kinder stark betroffen war. Auch das Schlusswort bleibt Parisse mit einem Brief an seine Kinder. Dazu gibt es ein Rechercheverzeichnis und eine Auflistung der Namen aller Toten, damit sie nie vergessen werden. Ein sehr berührender Roman, der den Leer sprachlos und sehr nachdenklich zurück lässt, ein Buch, das man nicht so schnell vergisst. Sara More ist ein außergewöhnliches Werk gelungen, dafür gebührt ihr Hochachtung. Chapeau!!!  

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    Arun

    Arun

    06. July 2014 um 01:10
  • Interessant und schockierend!

    Irrtum 5,8
    Mikki

    Mikki

    27. June 2014 um 18:37

    Dieses Buch ist kein reiner Roman, sonder eine Mischung aus Fact & Fiktion. Am Anfang hatte ich etwas Angst, dass mir diese Kombination nicht gefallen bzw. mich beim Lesen verwirren könnte, aber dem war zum Glück gar nicht so! Der Stil liest sich super flüssig, durch den Kursivdruck der Fakten weiß man auch immer genau woran man ist.  Mir gefallen beide Teile sehr gut, die Fiktiven Sachen passen sehr gut zum Rest und alles fügt sich sehr gut zusammen, hat eine gewisse Spannung und ist natürlich vor allem sehr schockierend.  Denn im Verlauf der Geschichte werden immer mehr verstörende Verschwörungen & Enthüllungen aufgedeckt, die wirklich sehr unglaublich erscheinen.  Doch trotz dem ganzen Spannung und der Schocker hat das Buch mich nicht komplett packen können ... ich will jetzt nicht sagen, dass es mir auf die Nerven gegangen ist, aber doch irgendwie hat es sich zumindest für mich irgendwann einfach unendlich gezogen ... es is schon klar, die Ermittlungen von Karina gehen eben nicht hoppla hopp, und ja das Schicksal all der Menschen ist natürlich auch schlimm ... das finde ich auch alles sehr schlimm, traurig, schockierend und es hat mich wirklich berührt,  vor allem auch die Szenen von der Massenbeerdigung, die irgendwie Anonym und doch auch persönlich ist, aber ach ich weiß nicht ... irgendwann dachte ich einfach nur "ja, ich weiß, dass es allen schlecht geht, ja ich weiß, dass es nicht besser werden wird in naher Zukunft, ja ich weiß, dass irgendwas verheimlicht wird" .... und was es dann alles wirklich ist, das große, ganze Böse in seinen schrecklichen Einzelheiten .... das Erfahren wir gar nicht mehr ... es wird schon vieles klar, aber es wird eben auch einen zweiten Band geben ... und auch wenn das Ende (das schon noch eine Überraschung bereit hält ;) ) schon irgendwie passt, hat es mich alles in allem irgendwie so unentschlossen ist ... trotzdem definitiv sehr sehr Interessant und die Lesezeit Wert!  

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  • Fact & Fiction zu einer furchtbaren Katastrophe

    Irrtum 5,8
    Smberge

    Smberge

    27. June 2014 um 13:07

    6. April 2009, 3:32 Uhr. Ein Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert L'Aquila und zerstört weite Teile des Ortes, 309 Personen verlieren ihr Leben.  Vor diesem Hintergrund erleben wir die Ereignisse aus Sicht einer jungen Journalistin aus Deutschland, Karina und eines der Opfer aus L'Aquila, Viola, die ihren Mann und ihre Tochter in der Trümmern verliert, ihr Sohn wurde schwer verletzt.  Wir erfahren wie das Leben der beiden Frauen vor dem Erbeben aussah und wie es sich durch dieses Ereignis veränderte. Karina, die nach Rom kommt um für eine italienische Zeitung zu arbeiten und mit dem Leben in Italien kämpft und Viola, die von den Sorgen des Familienlebens geplagt wird. Beide Personen werden sehr gut beschrieben, man kann sich wirklich gut in beide hineinversetzen.  Besonders berührend wird das Erzählte durch die Kombination auf Fact & Fiction. Die Geschichte wird immer wieder von Zeitungsartikel unterbrochen, die das Geschehen untermauern und den Leser daran erinnert, dass die beschriebenen Schicksale nicht erfunden sind, sonder auf realen Ereignissen beruhen. Das Buch erhält dadurch einen enormen Tiefgang, der manchmal an die Grenze des Erträglichen geht. Aber nicht nur die Schicksale der Menschen werden beschrieben sondern auch die politischen Hintergründe aus Schlamperei, Veruntreuung und Bestechung werden hier zur Sprache gebracht. So paart sich das Entsetzen über die Schicksale mit dem Entsetzen über die Verfehlungen der italienischen Politik.  Leider gleitet die Geschichte zum Ende hin etwas in eine Liebesgeschichte zwischen Karina und 2 jungen Männern ab, die ich in ihrer Ausführlichkeit bei diesem Thema etwas übertrieben fand. Ein weiterer Kritikpunkt für mich ist, dass die Handlung nicht wirklich zu einem Ende gebracht wird und dann auf Teil 2 verwiesen wird. Ein lesenswertes Buch, dass den Leser geschockt und wütend zurück lässt.  

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  • ein mutiger schritt gegen das Vergessen

    Irrtum 5,8
    ClaudisGedankenwelt

    ClaudisGedankenwelt

    26. June 2014 um 11:57

    Zunächst möchte ich gern zu dem für mich neuen Genre "Fact-Fiction" eine Kleinigkeit sagen. Ich kannte diese Art Roman bisher noch nicht und es hat mir sehr gut gefallen, dass die wahren Hintergründe in Form von Zeitungsberichten mit Quellenangabe hier kursiv dargestellt waren. So kam man nicht durcheinander mit den Erzählsträngen des Romans welche die Autorin rund um die belegten Dinge gestrickt hat. Aber auch die fiktiven Dinge hier hätten sich genau so abspielen können. Daran merkte ich als Leserin wie unglaublich gut recherchiert dieses Buch ist. Beigefügt war dem Roman, den ich im Zuge einer leserunde auf Lovelybooks bekommen habe, auch eine Karte der Autorin mit zwei Fotos aus dem Jahr 2013, die beweisen, dass auch nach 4 beziehungsweise inzwischen 5 Jahren noch lange nicht alles wieder in Ordnung ist für die Anwohner. Im Roman gibt es zwei Hauptfiguren, Karina und Viola haben völlig Unterschiedliche Leben, doch das Unglück bringt beide zusammen. Karina kommt aus Deutschland und will in Italien endlich von ihrem Vater loskommen und auf eigenen Beinen stehen. Die Tatsache, dass Daddy immer genügend Geld beisteuert erleichtert das ganze natürlich ungemein. Karina ist oberflächlich und der Meinung es stehe immer alles im Überfluss zur Verfügung. Die Protagonistin Karina ist mir stellenweise auch auf die Nerven gegangen als sie mitten im Katastrophengebiet nach vegetarischem Essen verlangt zum Beispiel. Oft dachte ich mir: siehst du das denn nicht? schau dich mal um! Ihre Reaktionen waren mir nicht immer schlüssig. Viola lebt mit Ihrer Familie in einem kleinen Haus und es plagen die Familie Geldnöte. Es muss gespart werden und der gemeinsame Urlaub fällt kleiner aus als geplant. Eine Erdbebenserie erschüttert die Abruzzen und alle Bewohner machen sich Sorgen. Doch dann geben die Machthaber Entwarnung und alle atmen auf. Viola beschließt mit ihrer Familie im Haus zu schlafen. Der 6. April um 3:32 Uhr geht in die Geschichte der Naturkatastrophen ein. Ein Erdbeben erschüttert L´Aquila und kostet viele Menschen das Leben. Die Häuser sind für die Überlebenden unbewohnbar. Ich habe mich natürlich noch an das Unglück erinnert, aber viele Fakten waren mir einfach nicht mehr im Gedächtnis und sind in der heutigen Nachrichtenflut untergegangen. Der Roman hat mir das alles wieder vor Augen geführt. Der Schreibstil der Autorin transportiert die Empfindungen der Betroffenen wirklich gut, sodass ich teilweise Tränen in den Augen hatte. Ich war fassungslos wie die Machthaber mit dem Vertrauen der Leute umgegangen sind. Und dieses Buch trägt dazu bei, dass dies nicht vergessen geht. Ich muss hier auch den Mut der Autorin bewundern, die dieses Buch unter einem Pseudonym geschrieben hat, da diese enthüllenden Fakten der Regierung natürlich alles andere als Recht sein dürften. Erschrocken war ich auch, dass noch längst nicht alles wieder aufgebaut ist nach 5 Jahren und die Menschen noch in Übergangshäusern leben, die schnell hochgezogen wurden. Viele sind auch weg gezogen, weil sie ihre Zukunft nicht mehr in ihrem Heimatort sehen. Auch der Anhang verdient separate Erwähnung. Hier ist ein Brief von Giustino Parisse, dem Lokaljounalisten von Onna, angefügt. Diesen schreibt er an die Familie, die er verloren hat und er schreibt jedes Jahr einen solchen Brief. Ich war so gerührt von seinen Worten und von seiner Trauer war ich tief getroffen. Ich bin sehr dankbar, dass er einer Veröffentlichung des Briefes zugestimmt hat und seine Emotionen so mit den Lesern geteilt hat. Mein Fazit zu dem Buch lautet: ihr Lieben lest es, damit die Opfer nicht vergessen werden. Ich habe jetzt soviele neue Fakten im Kopf, die vorher einfach nicht da waren. Dafür Danke ich der Autorin hier nochmal. Ich vergebe hier: ★★★★☆

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  • Tödliche Entwarnung - ein unfassbarer Skandal

    Irrtum 5,8
    Mausezahn

    Mausezahn

    25. June 2014 um 09:38

    Nach monatelangen Erdbeben und ständiger Angst um Ihre Familie atmet Viola auf: Italiens führende Experten geben Entwarnung. Wenige Nächte später bricht um 3:32 Uhr die Katastrophe über L'Aquila herein. In der völlig zerstörten Stadt stößt die deutsche Journalisten Karina auf Unfassbares. Sie kommt in Violas zerstörtes Dorf Onna, um von der Tragödie zu berichten und erlebt dort Unfassbares. In mitten der Trümmer trifft si auf verzweifelte Betroffene, stille Helden und alte Bekannte Dabei kommt sie einem ungeheuren Skandal auf die Spur.   Ein sehr gut recherchierter, und für mich kein Fiction-Roman. Denn man gewinnt den Eindruck, das die Geschichten wirklich so passiert sind. Das Buch ist so mitfühlend, mitreißend, erschütternd und vor allem erschreckend geschrieben, das man der Autorin das alles abnimmt. Erschreckend finde ich den Skandal, der im Hintergrund steht und traurig macht es, das viele Teile eute immer noch in Trümmern liegen. Ich finde "Irrtum 5,8" einen sehr gut und flüssig geschriebenen Roman, den ich trotz seiner Spannung, leider oder Gott sei Dank, nicht so in einem Rutsch durchlesen konnt, da er mich sehr berührt und betroffen gemacht hat. Das macht für mich aber einen guten Roman aus, der auf wahre Begebenheiten aufbeut, wenn man anfängt darüber nach zu denken und selbst nochmal recherchiert. Ein sehr ergreifender, erschütternder, erschreckender und berührender Roman. Ich bin auf die Fortsetztung gespannt.

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 19 austauschen!

    • 72
  • Bewegend und aufrüttelnd - muss man gelesen haben!

    Irrtum 5,8
    Wildpony

    Wildpony

    23. June 2014 um 08:23

    Irrtum 5,8: Trümmer von L´Aquila - Sara More Kurzbeschreibung Amazon: Am 6. April 2009 sorgte L’Aquila weltweit für Schlagzeilen: Ein schweres Erdbeben erschütterte die Stadt in Mittelitalien, machte Zehntausende über Nacht obdachlos und forderte 309 Todesopfer. Die Autorin Sara More macht die Katastrophe zum Ausgangspunkt ihres Fact-Fiction-Romans „Irrtum 5,8 – Trümmer von L’Aquila“ und beleuchtet die Hintergründe. „Der Leser hat das Recht zu erfahren, was an der Story wahr und 2009 wirklich passiert ist“, dachte sich Sara More und hat das Genre Fact-Fiction eingeführt. In Irrtum 5,8 sind 172 Facts, wie zum Beispiel abgehörte Telefonate, in eine fiktive Story eingewoben, zugleich aber klar als solche erkennbar und mit Quellen belegt. Das verleiht dem Buch eine besondere Brisanz. Der Enthüllungsroman zeigt die Missstände, die im Zusammenhang mit dem Erdbeben von L'Auqila stehen, auf. Die Skrubellosigkeit und Ignoranz, sowie das Spiel mit dem Leben der Menschen und der Profitgier einiger Mächtiger ist unvorstellbar. Wenn für Geld über Leichen gegangen wird, ist es höchste Zeit das Spiel dieser Mächtigen aufzudecken. Genau hierzu möchte Irrtum 5,8 beitragen. Irrtum 5,8 ist ein einzigartiger Roman, der den Leser mitreißt und die Katastrophe hautnah miterleben lässt.   Mein Leseeindruck:   Absolut bewegendes und zu Herzen gehendes Buch. Aber auch ein Buch das die wahren Umstände, die zu dem Unglück geführt haben schonungslos aufdeckt und nichts unter den Teppich kehrt. Wir erleben die ganze Katastrophe hautnah in Form von Protagonisten, die dem Leser tief ans Herz gehen. Wie muß man sich als Mutter und Ehefrau fühlen, wenn auf einen Schlag der geliebte Mann und die Tochter tod sind - und der Sohn um sein Leben kämpft? Ich hatte oft Tränen in den Augen. Aber ich fand auch die Hilfsbereitschaft der (oft auch fremden) Menschen absolut bewundernswert. Das ist wirkliche Nächstenliebe. Gut gefallen hat mir auch der Wechsel von Fakt und Fiktion. Das Buch beinhaltet immer wieder Tatsachenberichte zu der eigentlichen Story. Kannte ich bisher so noch nicht, hat mir aber sehr gut gefallen.   Fazit:   Ein bewegendes, authentisches Buch, das den Leser berührt und mit die wahre Geschichte von dem Erdbeben in L´Aquila erzählt. Ich freue mich auf die Fortsetzung und kann das Buch nur jedem Leser empfehlen! 5 Sterne für ein ganz besonderes Buch!

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