Sara Ochs

 3,6 Sterne bei 26 Bewertungen

Lebenslauf

Sara Ochs ist Anwältin, Juraprofessorin und Autorin. Sie lebt in den Vereinigten Staaten und Schweden. Wenn sie nicht gerade Psychothriller schreibt, die an weit entfernten Orten spielen, kann man Sara Ochs normalerweise auf einem Flug mit einem Glas Wein in der einen und einem Roman in der anderen Hand antreffen.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Sara Ochs

leider nichts für mich

"das Paradies" von Sara Ochs


Was ich erstmal positiv hervorheben kann war Sara ihr flüssiger Schreibstil. Auch ihre bildhafte Darstellung der traumhaften Kulisse hat mich packen können. Leider ist sie mit ihren Protagonisten nicht ganz so deutlich gewesen. Die ganze Gruppe war mir zu blass dargestellt, mir ist es nicht gelungen einen Bezug zu ihnen aufzubauen.


Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt, wobei ich gehofft hatte das so Spannung aufgebaut wird da man ja wechselnde Sichten hat. Aber auch hier wurde ich enttäuscht. Es gab mir zu viele Längen und Geplänkel ohne einen Anreiz dran zu bleiben, ich musste mich schon zwingen weiterzulesen. Erst auf den letzten 100 Seiten ist dann Schwung rein gekommen und da überschlugen sich aber die Ereignisse.


Für mich war es leider eine Enttäuschung.

Plätschernder Insel-Thriller

Tauchlehrerin Cass genießt ihr Leben auf der thailändischen Insel Koh Sang, bis ein tödlicher Tauchgang alles verändert. Ein Schüler stirbt, ein anderer wird schwer verletzt, und Cass ahnt, dass es kein Unfall war. Während die Insel ihre dunklen Seiten offenbart, wächst die Gefahr. Der Mörder ist näher, als sie denkt.

Derzeit habe ich einen Faible für Thriller, die mich an Sommer und Urlaub denken lassen. So ist mir „Das Paradies“ von Sara Ochs aufgefallen. Die Geschichte führte auf Koh Sang, eine weniger bekannte Insel in Thailand. Was auf den ersten Blick wie das perfekte Aussteigerparadies wirkt, entpuppt sich schnell als Ort dunkler Geheimnisse und tödlicher Gefahren.

Die Insel ist die Wahlheimat einer Gruppe von Aussteigern, die sich die „Permanenten“ nennen. Sie haben sich hier ein neues Leben aufgebaut, arbeiten als Tauchlehrer, in Bars oder Hotels. Oberflächlich betrachtet haben sie es geschafft und für sich das Paradies erobert. Allerdings merkt man mit der Zeit, dass nicht alle aus freien Stücken hier sind, sondern von der Vergangenheit dazu getrieben sind. 

Auch Cass, die als Tauchlehrerin arbeitet, gehört zu ihnen. Als bei einem ihrer Tauchgänge ein Tourist stirbt und ein anderer verletzt wird, glaubt sie nicht an einen Unfall. Sie ahnt, dass ein Mörder im Paradies lauert und fürchtet, dass sie womöglich sein nächstes Opfer ist.

Die Geschichte wird anfangs aus zwei Perspektiven erzählt. Neben Cass lernen wir Brooke kennen. Sie ist Reise-Influencerin, die auf Koh Sang nach dem perfekten Content sucht. Während Tauchlehrerin Cass tief in die Geheimnisse der Insel verstrickt ist, repräsentiert Brooke die glänzende Fassade sozialer Medien. Sie führt ein Leben zwischen schönen Bildern, finanziellen Engpässen und dem Druck, makellos zu wirken. Diese Erzählstimme gibt dem Thriller eine spannende Dynamik und macht ihn zu einer sachten kritischen Auseinandersetzung mit der Scheinwelt von Instagram & Co.

Tatsächlich waren es weniger die eigentliche Handlung als vielmehr die Zwischentöne, die mich in den Bann gezogen haben. „Das Paradies“ spielt mit der Verlockung, alles hinter sich zu lassen und sich an einen paradiesischen Ort zurückzuziehen. Dabei wird klar, dass die Sorgen nicht einfach verschwinden, nur weil sich die Umgebung ändert. Sie folgen einem. Besonders gelungen fand ich, dass Sara Ochs zuerst ein Geheimnis aus den Hintergrundgeschichten der „Permanenten“ macht und diese später beleuchtet. 

Leider konnte mich die Handlung selbst nicht durchgehend überzeugen. Während der Anfang vielversprechend war, verlor die Geschichte für mich zwischendurch an Spannung. Das Finale wirkte schließlich überzogen und konstruierte sich in eine dramatische Richtung, die mich eher irritiert als begeistert hat. Logiklücken und übertriebene Wendungen machten es schwer, das Geschehen ernst zu nehmen. Allerdings hat mich der Epilog dann doch mit dem Schluss versöhnt. Es gibt einen gefinkelten, bösen Kniff, der mich sehr zufrieden zurückgelassen hat.

„Das Paradies“ fällt mit der exotischen Kulisse und den interessanten gesellschaftlichen Themen definitiv positiv auf. Wer jedoch einen gewieften Thriller erwartet, sollte sich auf einige überzogene Entwicklungen einstellen. Für mich war es ein kurzweiliges, aber nicht rundum überzeugendes Lese- bzw. Hörerlebnis.

Thailand-Thriller mit vielen Wendungen

Zunächst einmal vorweg: das Buch liest sich super spannend und ich hatte es innerhalb von 2 Tagen durch. Es führt einen auf eine abgelegene thailändische Insel mit 5 Hauptfiguren, die alle ihre eigene Backstory haben. Es passieren dann im Verlauf mehrere Morde und irgendwie hat jeder etwas zu verbergen. Und genau das ist der Haken, denn am Ende wirkt leider alles doch ein wenig zu konstruiert und aus der am Anfang spannenden Story wird am Ende irgendwie ein komisches, trotzdem bis zum Ende spannendes abwegiges Konstrukt. Trotzdem ist es ein super Sommer-Thriller für die Zeit am Pool oder im Garten. 

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