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Sara OhlssonIch bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen
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Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen
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Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen
Sara OhlssonIch bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen by Sara Ohlsson (2014-09-06)
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Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen by Sara Ohlsson (2014-09-06)

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Rezension zu "Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen" von Sara Ohlsson

Der holprige Weg zur eigenen Persönlichkeit ist gepflasert mit Fehlentscheidungen
EmmyLvor 4 Jahren

Olivia ist siebzehn, hat eine eigene Wohnung in der Stadt und geht auf das Gymnasium. Gerade hat ihr Freund John Schluss gemacht. Drei Jahre waren sie zusammen und nun soll alles vorbei sein? Nach einem tränenreichen Zusammenbruch beschließt sie gemeinsam mit ihrer Freundin Emma, John zurück zu erobern. Sie nennen ihren Plan in Ermangelung einer besseren Idee „Operation Vogelkacke“. Doch je mehr Abstand Olivia von John hat, umso vielfältiger werden die Ablenkungen. Partys, Freunde, Bekanntschaften, der sexy Danijel oder einfach nur die Schule kommen dazwischen. Schließlich steht Olivia vor der Frage, ob sie John überhaupt noch will.

In diesem Buch ist der holprige Weg zur eigenen gefestigten Persönlichkeit gepflastert mit zu viel Alkohol und unpersönlichem Sex. Nachdem Olivia aus ihrer kleinen heilen Welt voller vertrauter Regelmäßigkeiten herausgerissen wurde, muss sie sich einen neuen Platz im Leben erkämpfen. Das ist gar nicht so einfach. Zuerst badet sie in Selbstmitleid, dann geht sie zu Partys, trinkt zu viel Alkohol und vergnügt sich mit irgendwelchen Kerlen. Nüchtern ekelt sie sich vor sich selbst und das ganze fängt von vorn an. Das Buch schildert schonungslos offen die emotionalen Konflikte einer siebzehnjährigen. Der Text wurde in der Ich-Form in tagebuchähnlichen Einträgen geschrieben. Allerdings ohne ein eingefügtes Datum oder ähnliches. Trotz häufiger sexueller Handlungen ist es keine erotische Literatur, denn diese Szenen wurden nicht detailliert beschrieben.

Ich war mir bis zum letzten Satz nicht sicher, ob ich Olivia sympathisch finde oder nicht. Auf jeden Fall schildert dieses Buch Situationen, die jede Siebzehnjährige in irgendeiner Art erlebt oder erlebt hat. Leider möchten alle diese Erlebnisse möglichst bald vergessen und schieben sie in die hinterste Schublade. Ich kann mich nicht erinnern mit Gleichaltrigen tiefgründig über emotionale Konflikte gesprochen zu haben. Die Autorin bringt mit ihrem Roman all die unausgesprochenen Szenen und Gedanken wieder an die Oberfläche.

Man sollte das Buch an Mädchen verschenken mit den Worten:„Lies und mach es besser!“

Das Buchcover zeigt ein auf den Kopf gedrehtes Mädchengesicht. Das Wort Tot aus dem Titel wurde sehr groß geschrieben und das O durch ein Herz ersetzt.

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D

Rezension zu "Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen" von Sara Ohlsson

Schwache Handlung
Dini98vor 4 Jahren

Inhalt:

Als Olivias Freund John mit ihr Schluss macht, ist sie am Boden zerstört. Nach drei Jahren glücklicher Beziehung trennt er sich einfach, ohne triftigen Grund. Natürlich kann Olivia das nicht zulassen und gemeinsam mit ihrer besten Freundin entwickelt sie einen Plan, mit dessen Hilfe sie John zurückerobern möchte. Blöderweise gibt es da noch andere Jungs, in die sich Olivia vielleicht verliebt hat. Zum Beispiel Danijel, für den sie irgendwie Gefühle hat. Oder etwa doch nicht?

Figuren:

Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, ist, dass man Olivias Entwicklung so gut miterlebt hat. Denn es nicht dieses typische Erwachsenwerden, wie man es aus zahlreichen Jugendbücher kennt, sondern vielmehr die Veränderung eines Teenagers. Es ist schwierig, das genauer zu erklären, ohne zu spoilern, aber der Weg, den Olivia einschlägt, ist nachvollziehbar beschrieben und gelungen dargestellt. Allgemein fiel es mir sehr leicht, mich in sie hineinzuversetzen und auch die anderen Charaktere wirkten sehr real.

Stil und Sprache:

Ein sehr großer Pluspunkt bei diesem Buch ist der Schreibstil. Die Sätze sind meist sehr kurz gehalten und die Kapitel umfassen selten mehr als zwei Seiten. Es erinnerte mehr an ein Tagebuch und das hat mir sehr gut gefallen. Die Seiten fliegen so dahin und man kommt nicht ein Mal ins Stocken. Ich habe das Buch fast an einem Stück durchgelesen, weil es schwer ist, diesen angenehmen Lesefluss zu unterbrechen.

Handlung/Idee:

So toll der Schreibstil war, so schwach war die Handlung. Rückblickend kann man sagen, dass kaum etwas passiert ist. John trennt sich von Olivia, sie ist deshalb total fertig und sucht Bestätigung und Aufmerksamkeit von anderen Jungen. Mir hat ein wenig ein Schwerpunkt gefehlt. Ein ernstes Thema, das angesprochen wird, gab es in meinen Augen nicht. Das finde ich schade. Aber vor allem das Ende war enttäuschend.

Fazit:

Ein Jugendbuch, das zwar mit der Handlung nicht überzeugt, aber dafür mit einer sympathischen Protagonistin und einem außergewöhnlichen und herausragenden Schreibstil begeistert.

 

Mehr Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog: http://nadinemoench.com/

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Levenyas avatar

Rezension zu "Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen" von Sara Ohlsson

... ich bin leider tot ...
Levenyavor 4 Jahren

Ich bin leider tot
         und kann heute nicht in die Schule kommen


Sara Ohlsson wurde 1977 auf Öland geboren und lebt in Stockholm. Sie arbeitet für das Fernsehen, mag es, Auto zu fahren, Listen zu schreiben und Luftschlösser zu bauen. „Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen“ ist ihr Debüt und wurde von der schwedischen Presse vielfach gelobt. Quelle

Erster Satz:
„Er stützt die Ellbogen auf die Knie und vergräbt sein Gesicht in den Händen.“

Klappentext:
John hat Schluss gemacht, einfach so! Doch wie soll Olivia ohne ihn überleben? Wer ist sie ohne John, ohne ihre perfekte Beziehung? So einfach gibt sie sich nicht geschlagen. Und so gründet sie die "Operation Vogelkacke": John zurückzuerobern, das ist das Ziel. Doch so leicht ist das alles nicht, wenn man ständig von anderen abgelenkt wird, wie zum Beispiel von Danijel, bei dem man gar nicht anders kann als zu denken: Sexy, toll! Nicht so wie John, überhaupt nicht so perfekt. Aber o Mann, so sexy! ... Kann das Leben wirklich so einfach sein, wie Danijel sagt? Dass man lachen soll, wenn man glücklich ist, schreien, wenn man wütend ist und mit jemandem schlafen, wenn man es gerade will?

Cover:
Das Cover finde ich ganz niedlich. Das Mädchen darauf finde ich bildhübsch und passend zum Inhalt gewählt. Niedlich, frech, jung und erfrischend. Ein einfaches Cover, das aber sehr gut passt und neugierig auf den Inhalt macht.

Leseprobe

Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Carlsen und natürlich Buchbotschafter für das interessante Rezensionsexemplar.

Die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen, weswegen ich mich umso mehr auf das Buch gefreut habe. Leider ist die Freude nach beenden des Buches verschwunden.

Die Geschichte erfahren wir aus Sicht von Olivia, mit der gleich zu Beginn des Buches Schluss gemacht wird. Warum, kann ihr Exfreund John auch nicht genau sagen. Somit ist das Chaos komplett. Für John möchte Olivia die perfekte Freundin sein und jetzt, nachdem er sie verlassen hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Mit ihrer Freundin Emma versucht sie nun mit den verschiedensten Mitteln, ihn zurückzugewinnen. Ich konnte mit ihr absolut nicht warm werden. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich es nicht gut nachempfinden kann, wenn man sich dermaßen abhängig macht von einer Person. Denkt jetzt bitte nicht, dass ich so kaltherzig bin, aber ich denke mir immer, es hatte doch bestimmt seinen Grund, warum sich getrennt wurde. Manchmal ist es besser, nach vorne zu schauen, als an alten Sachen festzuhalten. Natürlich kann ich sie ja auch ein wenig verstehen. Er war ihr erster Freund. Ihre erste große Liebe, aber ihr Verhalten danach ging mir wirklich gegen den Strich. Um sich nicht so alleine zu fühlen, lässt sie sich auf sämtliche Typen ein, die ihr über den Weg laufen. Dabei ist es ihr egal, ob sie die Typen leiden kann oder nicht. Ein Absturz folgt dem nächsten. Sie lebt frei nach dem Motto:
„Dass man lachen soll, wenn man glücklich ist, schreien, wenn man wütend ist und mit jemandem schlafen soll, wenn man es unbedingt will“
Eigentlich kein schlechter Gedanke, aber ihre Vorgehensweise kann ich nicht nachvollziehen. Ich und Olivia wurden auf jeden Fall keine Freunde. Soviel dazu. Ihren besten Freund Tor mochte ich. Der hatte eine so schöne trockene Art, dich sehr erfrischend fand. Die restlichen Charaktere waren okay, mehr aber auch nicht.

Das Besondere an der Unterteilung der Geschichte ist hier, dass es keine unterteilten Kapitel gibt. Vielmehr sind die Abschnitte durch Absätze markiert. Wenn Olivia an Erinnerungen denkt, dann wird dies noch einmal extra kursiv gekennzeichnet. Diese Art von Unterteilung der Geschichte war für mich mal etwas ganz Neues und ich hatte es mir anders vorgestellt. Leider kam ich durch die oftmals arg kurzen Textpassagen, manchmal nur ein zwei Sätze, nicht gut in die Handlung rein.
Der Schreibstil der Autorin ist auch leider nicht so meins gewesen. Sehr einfach, leicht und direkt, aber es passte für mich nicht mit den Unterteilungen zusammen. Wisst ihr was ich meine? In einem flüssigeren Text wäre ich bestimmt besser mit der Geschichte klar gekommen und hätte mich eher hineinfinden können. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack.

Am Ende weiß Olivia wenigsten, was sie will und das sie dazu stehen sollte, was sie möchte und wonach ihr ist, aber ich war (leider) nur froh, dass das Buch zu Ende war. Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, hatte ich mir einfach etwas vollkommen anderes vorgestellt und dann widerspricht das Verhalten der Protagonisten auch noch so dermaßen meinen Ansichten, dass ich und das Buch nicht auf einen Nenner kommen.

So, nur weil ich und das Buch nicht zusammen kommen, heißt das aber nicht, dass es nicht für jemand anderen etwas wäre. Dieses Buch sollte sich jeder einmal genauer ansehen, der eine Schwäche für katastrophale Liebesbeziehungen vor einer schwedischen Kulisse hat. Der Schreibstil und die Aufmachung des Buches sind schon etwas Besonderes und für Liebhaber ein Muss.

Also, lasst euch nicht von meiner Rezension abschrecken. Vielleicht könnt ihr euch einfach besser mit Olivia arrangieren, als ich.

Lg
Levenya
http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/

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