Sara Ohlsson Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen

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Inhaltsangabe zu „Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen“ von Sara Ohlsson

John hat Schluss gemacht, einfach so! Doch wie soll Olivia ohne ihn überleben? Wer ist sie ohne John, ohne ihre perfekte Beziehung? So einfach gibt sie sich nicht geschlagen. Und so gründet sie die "Operation Vogelkacke": John zurückzuerobern, das ist das Ziel. Doch so leicht ist das alles nicht, wenn man ständig von anderen abgelenkt wird, wie zum Beispiel von Danijel, bei dem man gar nicht anders kann als zu denken: Sexy, toll! Nicht so wie John, überhaupt nicht so perfekt. Aber o Mann, so sexy! ... Kann das Leben wirklich so einfach sein, wie Danijel sagt? Dass man lachen soll, wenn man glücklich ist, schreien, wenn man wütend ist und mit jemandem schlafen, wenn man es gerade will?

Ein Buch für zwischendurch. Es ist ganz inordnung , und stellt die Problem eines Tennagers (an manchen stellen bisschen übertrieben)

— _aylinkrl_
_aylinkrl_

Ich habe das Buch abgebrochen. SO EIN RIESEN MIST HABE ICH NOCH NIE GELESEN. Größte enttäuschung meines Lebens -.- !!

— AliceBuecherWunderland
AliceBuecherWunderland

Das war das schlechteste Buch das ich je gelesen habe.

— _bookdreams_
_bookdreams_

Wirklich sehr enttäuschend, hatte irgendwie kaum Inhalt.

— laraantonia
laraantonia

Top !

— sabas
sabas

Leider war das Buch nicht so meins

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich konnte mich auf dieses Tagebuch nicht wirklich einlassen und bin mir immer noch nicht Sicher ob ich Olivia sympathisch finde oder nicht.

— EmmyL
EmmyL

Das Verhalten der Protagonistin entspricht absolut nicht meinen Ansichten, sodass ich un das Buch nicht auf einen Nenner kommen.

— Levenya
Levenya

Nix gegen Sexualität, aber dieses Buch ist mir zu oberflächlich, denn hier wird alles mitgenommen, was nicht bei drei auf den Bäumen sitzt.

— MelE
MelE

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  • Der holprige Weg zur eigenen Persönlichkeit ist gepflasert mit Fehlentscheidungen

    Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen
    EmmyL

    EmmyL

    18. February 2015 um 18:28

    Olivia ist siebzehn, hat eine eigene Wohnung in der Stadt und geht auf das Gymnasium. Gerade hat ihr Freund John Schluss gemacht. Drei Jahre waren sie zusammen und nun soll alles vorbei sein? Nach einem tränenreichen Zusammenbruch beschließt sie gemeinsam mit ihrer Freundin Emma, John zurück zu erobern. Sie nennen ihren Plan in Ermangelung einer besseren Idee „Operation Vogelkacke“. Doch je mehr Abstand Olivia von John hat, umso vielfältiger werden die Ablenkungen. Partys, Freunde, Bekanntschaften, der sexy Danijel oder einfach nur die Schule kommen dazwischen. Schließlich steht Olivia vor der Frage, ob sie John überhaupt noch will. In diesem Buch ist der holprige Weg zur eigenen gefestigten Persönlichkeit gepflastert mit zu viel Alkohol und unpersönlichem Sex. Nachdem Olivia aus ihrer kleinen heilen Welt voller vertrauter Regelmäßigkeiten herausgerissen wurde, muss sie sich einen neuen Platz im Leben erkämpfen. Das ist gar nicht so einfach. Zuerst badet sie in Selbstmitleid, dann geht sie zu Partys, trinkt zu viel Alkohol und vergnügt sich mit irgendwelchen Kerlen. Nüchtern ekelt sie sich vor sich selbst und das ganze fängt von vorn an. Das Buch schildert schonungslos offen die emotionalen Konflikte einer siebzehnjährigen. Der Text wurde in der Ich-Form in tagebuchähnlichen Einträgen geschrieben. Allerdings ohne ein eingefügtes Datum oder ähnliches. Trotz häufiger sexueller Handlungen ist es keine erotische Literatur, denn diese Szenen wurden nicht detailliert beschrieben. Ich war mir bis zum letzten Satz nicht sicher, ob ich Olivia sympathisch finde oder nicht. Auf jeden Fall schildert dieses Buch Situationen, die jede Siebzehnjährige in irgendeiner Art erlebt oder erlebt hat. Leider möchten alle diese Erlebnisse möglichst bald vergessen und schieben sie in die hinterste Schublade. Ich kann mich nicht erinnern mit Gleichaltrigen tiefgründig über emotionale Konflikte gesprochen zu haben. Die Autorin bringt mit ihrem Roman all die unausgesprochenen Szenen und Gedanken wieder an die Oberfläche. Man sollte das Buch an Mädchen verschenken mit den Worten:„Lies und mach es besser!“ Das Buchcover zeigt ein auf den Kopf gedrehtes Mädchengesicht. Das Wort Tot aus dem Titel wurde sehr groß geschrieben und das O durch ein Herz ersetzt.

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  • Schwache Handlung

    Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen
    Dini98

    Dini98

    31. October 2014 um 09:04

    Inhalt: Als Olivias Freund John mit ihr Schluss macht, ist sie am Boden zerstört. Nach drei Jahren glücklicher Beziehung trennt er sich einfach, ohne triftigen Grund. Natürlich kann Olivia das nicht zulassen und gemeinsam mit ihrer besten Freundin entwickelt sie einen Plan, mit dessen Hilfe sie John zurückerobern möchte. Blöderweise gibt es da noch andere Jungs, in die sich Olivia vielleicht verliebt hat. Zum Beispiel Danijel, für den sie irgendwie Gefühle hat. Oder etwa doch nicht? Figuren: Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, ist, dass man Olivias Entwicklung so gut miterlebt hat. Denn es nicht dieses typische Erwachsenwerden, wie man es aus zahlreichen Jugendbücher kennt, sondern vielmehr die Veränderung eines Teenagers. Es ist schwierig, das genauer zu erklären, ohne zu spoilern, aber der Weg, den Olivia einschlägt, ist nachvollziehbar beschrieben und gelungen dargestellt. Allgemein fiel es mir sehr leicht, mich in sie hineinzuversetzen und auch die anderen Charaktere wirkten sehr real. Stil und Sprache: Ein sehr großer Pluspunkt bei diesem Buch ist der Schreibstil. Die Sätze sind meist sehr kurz gehalten und die Kapitel umfassen selten mehr als zwei Seiten. Es erinnerte mehr an ein Tagebuch und das hat mir sehr gut gefallen. Die Seiten fliegen so dahin und man kommt nicht ein Mal ins Stocken. Ich habe das Buch fast an einem Stück durchgelesen, weil es schwer ist, diesen angenehmen Lesefluss zu unterbrechen. Handlung/Idee: So toll der Schreibstil war, so schwach war die Handlung. Rückblickend kann man sagen, dass kaum etwas passiert ist. John trennt sich von Olivia, sie ist deshalb total fertig und sucht Bestätigung und Aufmerksamkeit von anderen Jungen. Mir hat ein wenig ein Schwerpunkt gefehlt. Ein ernstes Thema, das angesprochen wird, gab es in meinen Augen nicht. Das finde ich schade. Aber vor allem das Ende war enttäuschend. Fazit: Ein Jugendbuch, das zwar mit der Handlung nicht überzeugt, aber dafür mit einer sympathischen Protagonistin und einem außergewöhnlichen und herausragenden Schreibstil begeistert. Mehr Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog: http://nadinemoench.com/

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  • Rezension zu "Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen" von Sara Ohlsson

    Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen
    orangenmaedchen

    orangenmaedchen

    Inhalt: John ist Olivias große Liebe. Drei gemeinsame Jahre verbringen die beiden, doch dann möchte John nicht mehr. Die plötzliche Trennung trifft die siebzehnjährige Olivia ziemlich hart und sie möchte nicht wahrhaben, dass die schöne Zeit mit John nun vorbei sein soll. Gemeinsam mit Freundin Emma entwickelt sie einen Plan, um John zurückzugewinnen. Doch plötzlich merkt Olivia, dass es da auch noch andere Jungs gibt, z.B. den hübschen Danijel, der ihr immer wieder im Kopf herumschwirrt. Gefangen im totalen Gefühlchaos muss sich Olivia nun entscheiden, was sie wirklich will… Meinung: Ich persönlich bin nun schon seit einiger Zeit aus dem Jugendalter raus, lese Jugendbücher aber immer wieder gerne. Dieses Buch lässt mich allerdings doch etwas zwiegespalten und nachdenklich zurück. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, denn das Buch lässt sich wirklich sehr schnell und flüssig runterlesen. Die Geschichte wird dem Leser aus Olivias Perspektive erzählt und man bekommt damit einen guten Eindruck in die chaotische Gefühlswelt der Siebzehnjährigen. Zusätzlich gibt es immer wieder Rückblenden in die Zeit, in der Olivia noch mit John zusammen war, was ich als sehr interessant empfunden habe.. Um den Trennungsschmerz zu verarbeiten, schläft Olivia mit jedem Jungen, der sich anbietet. Hinterher fühlt sie sich meistens schlecht. Für mich wäre diese Art von Bewältigungsstrategie nichts, aber letztendlich ist das eben ihr Weg, mit dem Schmerz umzugehen. Wenn ich mir vorstelle, dass vor allem junge Mädchen diesen Roman lesen, finde ich zwei Dinge jedoch ziemlich bedenklich. Zum einen konsumiert Olivia jede Menge Alkohol. Es gibt im Buch kaum eine Situation, in der man sie nicht mit einem Bier in der Hand antrifft. Ich finde es schon sehr grenzwertig, dass täglicher Alkoholkonsum als scheinbar völlig normal dargestellt wird. Zum anderen hätte ich mir gewünscht, dass zumindest am Rande mal das Thema Verhütung bzw. Schutz vor Geschlechtskrankheiten thematisiert wird. Olivias Sexerlebnisse kommen zum Teil so schnell zustande, dass man nicht das Gefühl hat, als wäre da ein Kondom benutzt worden und das finde ich schon ziemlich fatal. Hinzu kommt noch, dass Olivia auch mit Jungen schläft, die eine Freundin haben. Den Jungen scheint es in diesen Fällen egal zu sein, dass sie gerade fremdgehen und auch Olivia denkt nicht großartig darüber nach. Moralisch gesehen finde ich es schon ziemlich bedenklich, dass Fremdgehen hier als sowas alltägliches dargestellt wird und es scheinbar keinerlei Konsequenzen gibt. Insgesamt wird das Jugendalter hier schon als sehr klischeemäßig beschrieben. Viel Alkohol, ständig Party, wechselnde Sexpartner – das wirkt alles sehr oberflächlich und ich denke, dass das in der extremen Form auch nicht der Realität entspricht. Mir fiel es dadurch zunächst schon schwer, mit Olivia mitzufühlen, aber ich habe versucht, das Buch auch mal zwischen den Zeilen zu lesen und zu interpretieren. Olivia ist erst siebzehn Jahre alt, sie wird von ihrer großen Liebe verlassen, ihre Familie hat genug eigene Sorgen und kann ihr keinen wirklichen Halt geben, der Kontakt zu ihrer einst besten Freundin Jenni ist nur noch oberflächlich, mit der aktuell besten Freundin Emma kriselt es dann irgendwann auch. Eigentlich ist Olivia ziemlich auf sich alleine gestellt. Sie wünscht sich Aufmerksamkeit und Zuwendung und die bekommt sie in dem Fall eben von irgendwelchen Jungs, mit denen sie schläft. Für mich spricht da die pure Verzweiflung eines jungen Mädchens, dass sich von aller Welt verlassen fühlt. Irgendwie tut mir Olivia daher schon ziemlich leid. Einen wirklich guten Freund hat Olivia in Tor gefunden. Er fiel mir ganz besonders positiv auf, denn er ist immer für Olivia da, ganz egal, welchen Mist sie auch baut. So einen Freund kann man jedem nur wünschen und ich finde, er hat der ganzen Geschichte dadurch auf jeden Fall ein Stück Tiefgründigkeit gegeben. Fazit: Insgesamt ein Buch, dass auf den ersten Blick schon eher oberflächlich erscheint und seine Schwächen hat, allerdings auch aufzeigt, dass jeder Mensch einen anderen Weg hat, mit seinem Schmerz umzugehen und dass es unglaublich wichtig ist, Menschen um sich herum zu haben, die einem in schweren Zeiten Halt geben können. Ich denke, wer sich für Jugendbücher interessiert und kein Problem mit klischeehaften und sehr sexlastigen Inhalten hat, sollte das Buch lesen und sich seine eigene Meinung bilden.

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  • ... ich bin leider tot ...

    Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen
    Levenya

    Levenya

    Ich bin leider tot          und kann heute nicht in die Schule kommen Sara Ohlsson wurde 1977 auf Öland geboren und lebt in Stockholm. Sie arbeitet für das Fernsehen, mag es, Auto zu fahren, Listen zu schreiben und Luftschlösser zu bauen. „Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen“ ist ihr Debüt und wurde von der schwedischen Presse vielfach gelobt. Quelle Erster Satz: „Er stützt die Ellbogen auf die Knie und vergräbt sein Gesicht in den Händen.“ Klappentext: John hat Schluss gemacht, einfach so! Doch wie soll Olivia ohne ihn überleben? Wer ist sie ohne John, ohne ihre perfekte Beziehung? So einfach gibt sie sich nicht geschlagen. Und so gründet sie die "Operation Vogelkacke": John zurückzuerobern, das ist das Ziel. Doch so leicht ist das alles nicht, wenn man ständig von anderen abgelenkt wird, wie zum Beispiel von Danijel, bei dem man gar nicht anders kann als zu denken: Sexy, toll! Nicht so wie John, überhaupt nicht so perfekt. Aber o Mann, so sexy! ... Kann das Leben wirklich so einfach sein, wie Danijel sagt? Dass man lachen soll, wenn man glücklich ist, schreien, wenn man wütend ist und mit jemandem schlafen, wenn man es gerade will? Cover: Das Cover finde ich ganz niedlich. Das Mädchen darauf finde ich bildhübsch und passend zum Inhalt gewählt. Niedlich, frech, jung und erfrischend. Ein einfaches Cover, das aber sehr gut passt und neugierig auf den Inhalt macht. Leseprobe Meinung: An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Carlsen und natürlich Buchbotschafter für das interessante Rezensionsexemplar. Die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen, weswegen ich mich umso mehr auf das Buch gefreut habe. Leider ist die Freude nach beenden des Buches verschwunden. Die Geschichte erfahren wir aus Sicht von Olivia, mit der gleich zu Beginn des Buches Schluss gemacht wird. Warum, kann ihr Exfreund John auch nicht genau sagen. Somit ist das Chaos komplett. Für John möchte Olivia die perfekte Freundin sein und jetzt, nachdem er sie verlassen hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Mit ihrer Freundin Emma versucht sie nun mit den verschiedensten Mitteln, ihn zurückzugewinnen. Ich konnte mit ihr absolut nicht warm werden. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich es nicht gut nachempfinden kann, wenn man sich dermaßen abhängig macht von einer Person. Denkt jetzt bitte nicht, dass ich so kaltherzig bin, aber ich denke mir immer, es hatte doch bestimmt seinen Grund, warum sich getrennt wurde. Manchmal ist es besser, nach vorne zu schauen, als an alten Sachen festzuhalten. Natürlich kann ich sie ja auch ein wenig verstehen. Er war ihr erster Freund. Ihre erste große Liebe, aber ihr Verhalten danach ging mir wirklich gegen den Strich. Um sich nicht so alleine zu fühlen, lässt sie sich auf sämtliche Typen ein, die ihr über den Weg laufen. Dabei ist es ihr egal, ob sie die Typen leiden kann oder nicht. Ein Absturz folgt dem nächsten. Sie lebt frei nach dem Motto: „Dass man lachen soll, wenn man glücklich ist, schreien, wenn man wütend ist und mit jemandem schlafen soll, wenn man es unbedingt will“ Eigentlich kein schlechter Gedanke, aber ihre Vorgehensweise kann ich nicht nachvollziehen. Ich und Olivia wurden auf jeden Fall keine Freunde. Soviel dazu. Ihren besten Freund Tor mochte ich. Der hatte eine so schöne trockene Art, dich sehr erfrischend fand. Die restlichen Charaktere waren okay, mehr aber auch nicht. Das Besondere an der Unterteilung der Geschichte ist hier, dass es keine unterteilten Kapitel gibt. Vielmehr sind die Abschnitte durch Absätze markiert. Wenn Olivia an Erinnerungen denkt, dann wird dies noch einmal extra kursiv gekennzeichnet. Diese Art von Unterteilung der Geschichte war für mich mal etwas ganz Neues und ich hatte es mir anders vorgestellt. Leider kam ich durch die oftmals arg kurzen Textpassagen, manchmal nur ein zwei Sätze, nicht gut in die Handlung rein. Der Schreibstil der Autorin ist auch leider nicht so meins gewesen. Sehr einfach, leicht und direkt, aber es passte für mich nicht mit den Unterteilungen zusammen. Wisst ihr was ich meine? In einem flüssigeren Text wäre ich bestimmt besser mit der Geschichte klar gekommen und hätte mich eher hineinfinden können. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack. Am Ende weiß Olivia wenigsten, was sie will und das sie dazu stehen sollte, was sie möchte und wonach ihr ist, aber ich war (leider) nur froh, dass das Buch zu Ende war. Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, hatte ich mir einfach etwas vollkommen anderes vorgestellt und dann widerspricht das Verhalten der Protagonisten auch noch so dermaßen meinen Ansichten, dass ich und das Buch nicht auf einen Nenner kommen. So, nur weil ich und das Buch nicht zusammen kommen, heißt das aber nicht, dass es nicht für jemand anderen etwas wäre. Dieses Buch sollte sich jeder einmal genauer ansehen, der eine Schwäche für katastrophale Liebesbeziehungen vor einer schwedischen Kulisse hat. Der Schreibstil und die Aufmachung des Buches sind schon etwas Besonderes und für Liebhaber ein Muss. Also, lasst euch nicht von meiner Rezension abschrecken. Vielleicht könnt ihr euch einfach besser mit Olivia arrangieren, als ich. Lg Levenya http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/

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  • Leider zu oberflächlich gehalten

    Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen
    MelE

    MelE

    Angesprochen durch den wirklich außergewöhnlichen Titel "Ich bin leider tot und kann heute nicht zur Schule kommen", las ich mir auf Buchbotschafter die Leseprobe durch, um mich dann auf das Buch zu bewerben. Ich gewann es auch und freute mich schon aufs Lesen, da ich mich im Bereich Jugendbuch sehr wohl fühle. Leider fand ich die Handlung sehr oberflächlich, da Olivia scheinbar in einer Krise steckt seitdem John sich von ihr getrennt hat und sich seitdem jeden Jungen an den Hals wirft, der nicht bei drei auf den Bäumen ist oder konsequenterweise Nein sagt. Die Handlung ist sehr sexlastig, was natürlich an für sich kein Problem ist, aber Olivia übertreibt sehr und hält sich am Ende selbst für eine Schlampe. Ich will mich nicht verklemmt nennen, aber ich fand es einfach ein klein wenig to much, zumal es auch verbal echt zur Sache geht. Für jugendliche Leser ab 14 Jahren sollte es nicht zur Normalität werden gleich mit jedem ins Bett zu hüpfen. Dieses ist zumindest nicht das, was ich meinen Kindern vermitteln möchte. Liebe fehlt hier total, obwohl Olivia jedes Mal glaubt, egal mit wem sie das Bett geteilt hat in Karl, Danijel oder auch erneut in John verliebt zu sein.  Natürlich schmerzt es, wenn man verlassen wird, aber die Suche nach dem Warum sollte nicht darin enden plötzlich sich selbst fremd geworden zu sein und sich selbst kaum noch im Spiegel zu ertragen können. So weit kommt es nämlich mit Olivia, die sich und ihr Handeln (meist durch Alkoholeinfluss) verurteilt und sich vor sich selbst ekelt. Gerade dadurch, das ich mit den Augen meiner Teenietochter gelesen habe, sind mir gerade die genannten Dinge sehr ins Auge gestochen. Die meisten Dialoge drehen sich um Sex und alles andere leider auch. Für mich einfach zu oberflächlich, es sei denn man sieht es als Warnung an Teens, seinen Verstand nicht durch Alkohol / Drogen auszuschalten und seinen Körper als wertvoller anzusehen, als es Olivia letztendlich tut. Mir wollte das Buch leider nicht gefallen, daher nur eine bedingte Leseempfehlung von mir!

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    WriterGirl99

    WriterGirl99

    18. August 2014 um 01:19