Gefangen zwischen den Welten

von Sara Oliver 
3,6 Sterne bei143 Bewertungen
Gefangen zwischen den Welten
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Positiv (80):
Chili07s avatar

Ein nettes Buch für zwischendurch - für mich so gut, dass ich den Folgeband hier schon liegen habe.

Kritisch (16):
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Leider hat mir dieses Buch gar nicht gefallen, obwohl die Handlung wirklich vielversprechend klang!

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Inhaltsangabe zu "Gefangen zwischen den Welten"

Ve und Nicky gleichen sich bis aufs Haar. Doch Ve und Nicky sind keine Zwillingsschwestern. Zwischen ihnen liegen sprichwörtlich Welten! Eine mysteriöse Apparatur hat Ve in ein Paralleluniversum katapultiert - mitten hinein in das Leben ihrer Doppelgängerin. Um in ihre eigene Welt zurückkehren zu können, muss Ve sich mit Nicky verbünden, mutiger sein, als sie es jemals zu träumen wagte, und eine große Liebe opfern ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783473585328
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsdatum:18.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Chili07s avatar
    Chili07vor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Ein nettes Buch für zwischendurch - für mich so gut, dass ich den Folgeband hier schon liegen habe.
    Leider nicht möglich - aber meine 4 Sterne sind eigentlich 3,5

    Veronica (genannt Ve) lebt bei ihrer Mutter in den Staaten und besucht in den Ferien ihren Vater in einem bayrischen Provinzdorf.  Dieser - ein zerstreuter Physiker - ist jedoch nicht da, um sie vom Bahnhof abzuholen. Ve fährt zur genannten Adresse und landet in einem heruntergekommenen Schloss, ihr Vater ist verschwunden. Sie findet einen ausgebauten Keller und wird dort von einer unbekannten Person - nachdem sie eine ehemalige Arbeitskollegin kennen gelernt hat - in einen Aufzug geschubst. Als sich der Fahrstuhl wieder öffnet, findet sie sich in einer Parallelwelt wieder.

    Ihre Eltern sind nicht getrennt, ihre Mutter ist Alkoholikerin und ihr Vater arbeitet in der Führungsetage eines weltweit erfolgreichen Konzerns. Auch ihre Doppelgängerin (Nicky) ist anders. Dann verliebt sich Ve noch in einem Jungen aus dem Ort (der in ihrer Welt ein arroganter Schnösel ist).

    Eigentlich ist also alles anders - aber in beiden Welten sind die Väter verschwunden. Nicky und Ve müssen also an einem Strang ziehen, um ihre Väter wieder zu finden - dies glückt nicht immer. Plötzlich ist dann auch noch Nicky verschwunden und Ve erhält ein Erpresservideo. Sie muss die Aufzeichnungen zu dem Aufzug finden - wir wissen mittlerweile, dass hier ein Wurmloch geschaffen wurde. Um hier nicht zu viel zu verraten, belasse ich es jetzt dabei  und empfehle das Buch selbst zu lesen. Denn das lohnt sich schon, die Idee ist in meinen Augen richtig gut. Die Umsetzung ist an der ein oder anderen Stelle noch optimierbar. So ist es für mich nicht realistisch, was Ve noch alles tut und denkt, obwohl zwei Menschen (und später drei) spurlos verschwunden sind. Wir sind hier zwar im Bereich Fantasy, aber auch da sollten Handlungen nachvollziehbar sein.

    Der Schreibstil an sich ist angenehm, es liest sich sehr flüssig.

    Der Klappentext offenbart nicht so recht in welche Richtung sich das Buch handlungsmäßig orientiert. Das kam für mich etwas überraschend, aber ich fand es gar nicht schlecht. Die physikalischen und technischen Informationen im Buch sind entweder gut recherchiert oder sehr überzeugend wieder gegeben. Ich bin kein Physiker, kann ich nicht beurteilen - aber es hört sich gut an.

    Wer ein nettes Buch "für zwischendurch" sucht, ist hier bestens aufgehoben - bei Gefallen hat man dann gleich noch 2 Folgebände in peto.

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    MissGoWests avatar
    MissGoWestvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Wandeln zwischen den Welten – Ve trifft auf ihre Doppelgängerin Nicky
    Reise in eine teilweise vertraute, aber verkehrte Welt

    Veronica, die Ve genannt wird, soll die Sommerferien bei ihrem Vater in einem kleinen bayerischen Dorf in den Bergen verbringen. Doch ihr Vater ist nicht auf dem untergekommenen Schloss, in dem er inzwischen wohnt. Stattdessen wird Ve von Marcella empfangen, einer ehemaligen Kollegin ihres Vaters. Im Keller findet Ve einen geheimnisvollen Aufzug, der nicht zu funktionieren scheint – bis Ve am eigenen Leib feststellen muss, dass er sie in eine Parallelwelt bringen kann, in der sich einige Dinge grundlegend von ihrer gewohnten Welt unterscheiden. Ihr eigenes Selbst existiert dort auch – immer noch als Nicky, dem Kosenamen, den sie in ihrer Kindheit hatte.

    Die Geschichte hat viel Potential – Parallelwelten, die Frage, wie stark Entscheidungen und Ereignisse die Entwicklung eines Menschen beeinflussen, die Möglichkeit, dank eines Wurmlochs sein eigenes Ich in einer anderen Realität zu treffen. Die Idee ist nicht neu – jedem, der „Der Riss im Raum“ von Madeleine L'Engle gelesen oder die TV-Serie „Sliders“ gesehen hat, ist das Konzept von Reisen durch ein Wurmloch oder Parallelwelten bekannt. Dennoch ist das Thema für ein Jugendbuch reizvoll, daher hatte ich mich auf die Geschichte von Ve und Nicky gefreut. Gerade hier fehlt mir aber etwas Entscheidendes – ich hätte mir mehr Interaktion zwischen den Doppelgängerinnen gewünscht. Stattdessen geht Nicky ihrem Alltag nach, während Ve munter durch die neue Welt marschiert und sich in Finn verliebt, der in ihrer eigenen Welt ein Musikstar und damit für Ve unerreichbar ist. Natürlich erweist sich der Finn in Nickys Welt als charmant und liebenswert, während sein Pendant in Ves Realität eingebildet und unhöflich ist. Vergessen ist der verschwundene Vater – Ves primäres Ziel lautet Finn.

    Bei allem Verständnis für die erste große Liebe, aber hier hätte ich einfach ein wenig mehr Realitätssinn erwartet. Ve befindet sich in einer Parallelwelt (!), Nickys und ihr eigener Vater sind beide verschwunden (!) und dennoch ist ein gemeinsames Schwimmen im Bergsee mit Finn das Highlight. Nicky verhält sich übrigens auch widersinnig, so dass die beiden Doppelgängerinnen wenigstens das gemeinsam haben.

    Das Ende bringt einen vorübergehenden Abschluss, lässt aber viel Raum für die folgenden zwei Bände. Alles in allem ist „Gefangen zwischen den Welten“ ein guter Jugendroman, der das Science-Fiction-Thema „Reisen zu einer Parallelwelt“ jugendgerecht umsetzt, aber durchaus noch Potential nach oben gehabt hätte. Besonders ansprechend ist das Cover in vorwiegend Blautönen, das ein Mädchen zeigt, das über eine Brücke geht, an deren Unterseite das Schloss zu sehen ist – eine vertraute, aber verkehrte Welt.

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    Fuldens avatar
    Fuldenvor 2 Monaten
    -Rezi- Gefangen zwischen den Welten/ Sara Oliver

    Titel: Gefangen zwischen den Welten
    Autor: Sara Oliver
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Seiten: 416
    Preis: 16,99€ GB/ 7,99 E-Book
    Erscheinung: 24. August 2016

    Cover
    Ich liebe das Cover dieses Buches sehr. weil es mich an einen Nachthimmel erinnert. Ich mag den, zur Mitte verlaufenden Ombré Effekt. In der Mitte des Buches gibt es eine Art Weg, auf der eine Figur läuft. Die Figur trägt ein Kleid, daher würde ich sagen, dass es die Protagonistin ist. Vom Weg aus spiegelt sich ein Schloss, welches auch im Buch eine große Rolle spielt, was ich sehr interessant fand, da ich dies erst auf den zweiten Blick bemerkt habe.

    Titel
    „Gefangen zwischen den Welten“, ist ein passender Titel, ich möchte hier nicht spoilern, aber kann sagen, dass es zum Inhalt auf jeden Fall passt.

    Inhalt
    Am Anfang des Buches geht es um Ve (Veronica), welche mit ihrer Mutter in L.A. wohnt, da ihre Mutter aber kurzfristig einen Job angenommen hat und viel Reisen muss, soll Ve zu ihrem Vater, der in Deutschland lebt. Ve findet das überhaupt nicht lustig, denn ihr Vater ist das komplette Gegenteil ihrer Mutter. Während ihre Mutter arbeitet und ordentlich Geld verdient, ist Ve´s Vater seit seiner Kündigung arbeitslos und arbeitet immer in seinem Arbeitszimmer vor sich hin. Im Grunde ist Ve´s Vater ein Genie nur geht es ihm seit seiner Kündigung nicht mehr gut und er ist versessen von seinem Projekt, an dem er arbeitet. Von Anfang an bemerkt man das Ve, die Aussicht auf Ferien bei ihrem Vater nicht gut findet und auch ihre Reise von L.A. nach „Miersbach“ (München) oder wie Ve es nennt ein „Berg Kaff“ ist sehr holprig. Nach langer Reise, findet Ve heraus, dass ihr Vater ein Schloss gekauft hat und nun dort lebt, dort angekommen ist ihr Vater nicht da, nur eine frühere Arbeitskollegin von ihm. Diese berichtet Ve dann, dass ihr Vater schon seit ein paar Tagen verschwunden sei und sie ihn nicht erreichen könne. Aber damit nicht genug es gibt kein Handynetz, duschen muss man unter einer Minute, weil es sonst kein warmes Wasser mehr gibt und es ist langweilig. Ve merkt schnell, sie muss hier weg. Doch soweit komm sie nicht, denn etwas geht im Schloss vor. Ve wird angegriffen und findet sich im Keller wieder. Als sie aufwacht stellt sie fest, dass sie zwar im Schloss ist, aber dieses sich verändert hat. Und dann ist da auch noch Nicky, die genauso aussieht wie Ve, doch nicht ihre Schwester ist. Ve und Nicky wird klar, die Maschine, die ihr Vater gebaut hat funktioniert. Ve ist in einer anderen Welt und wie sie zurückkommt, müssen Nicky und Ve herausfinden.

    Fazit
    Endlich wieder ein wundervolles Buch gelesen. Ich liebe die Handlung in diesem Buch und ich mag auch wie die beiden Welten funktionieren. Es hat richtig Spaß gemacht in die Welten einzutauchen. Der Schreibstil ist super einfach und leicht verständlich. Ich liebe die Protagonistin Ve und natürlich auch Nicky, welche sich beiden super gut ergänzen. Auch die Figuren Finn, finde ich sehr gut! In der einen Welt ein berühmter Sänger in der anderen einer der mal berühmt werden möchte.
    Ich persönlich habe mir direkt den zweiten Band bestellt und hoffe, dass dieser genauso gut ist wie der erste.

    Buchpreis
    Das Buch gibt es nur als gebundene Ausgabe oder als E-Book. Gebunden kostet es 16,99€ inhaltlich würde sich es definitiv lohnen, ich finde aber die Preise für Gebunden Bücher meist, etwas zu viel. Als E-Book 7,99€ zu bezahlen finde ich super gut.

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    Liz-liebt-buechers avatar
    Liz-liebt-buechervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht nur das Cover ist toll, auch die Geschichte dahinter ist wunderschön
    Einfach Wunderschön!!!

    Erstmal möchte ich sagen, dass ich dieses Buch erstmal nur wegen dem Cover gekauft habe ohne genau zu schauen was der Inhalt des Buches ist. Ich hatte klare Vorstellungen und habe mich dann doch vollkommen überraschen lassen. Dieses Buch ist auch eins der Bücher, welches ich innerhalb von einem Tag gelesen habe, weil ich es nicht mehr weglegen konnte. Es ist spannend und voller witziger und tragischer Ideen zugleich. Ich mag das Gesamtbild des Buches und ich freue mich sehr auf die nächsten Teile. Ich gebe dem Buh definitiv 5 von 5 Sternen.

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    Jisbonvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Die Prioritäten der Charaktere waren für mich nicht verständlich und gerade Ve war mir oft zu naiv, aber das Konzept ist interessant.
    Die Prioritäten der Charaktere waren für mich nicht verständlich

    Auf "Gefangen zwischen den Welten" war ich sehr gespannt. Ich fand das Konzept interessant und die Inhaltsangabe versprach eine spannende, fesselnde Handlung - doch obwohl das Buch sich gut lesen lässt, konnte es mich in vielen Aspekten nicht vollständig überzeugen.

    Die Einführung in die Geschichte war meiner Meinung nach gelungen. Der Ansatz ist vielversprechend: Ves Vater ist spurlos verschwunden, sie landet plötzlich in einer Parallelwelt, in der es ihre Doppelgängerin gibt und zudem hat sie keine Ahnung, was eigentlich vor sich geht. Als Leser wollte ich unbedingt erfahren, was passiert ist und wie sich alles aufklären würde, aber trotz einiger packender Szenen, in denen Ve mit verschiedenen Hindernissen konfrontiert wird und über sich selbst hinauswachsen muss, lag der Fokus mir zu sehr auf anderen Faktoren.

    Die Protagonistin und auch ihr Gegenstück aus der Parallelwelt schienen für mich seltsame Prioritäten zu haben. Sie befinden sich in einer unglaublichen Situation, sind mit einer alternativen Version von sich selbst konfrontiert und es droht eventuell große Gefahr für sie selbst und Menschen, die ihnen etwas bedeuten. Dazu kommt, dass Ve sich in einer für sie weitgehend fremden Umgebung befindet und nicht weiß, wem sie hier vertrauen kann… aber trotzdem handelt sie unüberlegt und teils kam sie mir sehr naiv vor, vor allem im Umgang mit bestimmten Personen. Natürlich ist verständlich, dass all das sie überfordert und ihre Fehler und fragwürdigen Entscheidungen machen sie menschlicher. Die Charaktere sind noch jung und weitgehend unerfahren, sodass es realistisch ist, dass Probleme dieser Größenordnung nicht reibungslos gelöst werden können. Trotzdem konnte ich sie nicht unbedingt verstehen oder mich in sie hineinversetzen.

    Die Liebesgeschichte war ganz schön geschrieben und mir hat gefallen, wie in diesem Zusammenhang mit den unterschiedlichen Problemen, die sich durch den Aufenthalt in der Parallelwelt ergeben haben, umgegangen wurde, doch es ging mir auch ein bisschen zu schnell. Zudem fand ich, dass die Romanze und die typischen Probleme von Teenagern einen zu großen Raum einnahmen, weshalb mir zwischendurch die Spannung gefehlt hat. Ich hätte lieber mehr über die Krise und die daraus entstehenden Konfrontationen gelesen, da ich diesen Aspekt der Geschichte interessant fand und auch das Ende des Buches neugierig darauf macht, wie es im zweiten Band weiter gehen wird. Für mich wurde das Potential in diesem Band aber nicht richtig ausgeschöpft und deshalb habe ich 3 Sterne vergeben.

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    Selenatimevor 4 Monaten
    Spannende Handlung doch irgendwas fehlt

    Die Story
    Ve soll die Sommerferien bei ihrem Vater in der Nähe von München verbringen, doch der ist spurlos verschwunden. Als Ve sich auf die Suche nach ihm macht, stößt sie auf einen Apparat, der sie in ein Paralleluniversum bringt. Doch da angekommen,scheinen die Probleme erst los zu gehen.

    Das Cover
    Das Cover ist in verschiedenen Blautönen gehalten. In der Mitte des Buches befindet sich die Silhouette eines Mädchens, welches auf einem Weg läuft. Unterhalb von diesem Weg sieht man ein Schloss, welches auf dem Kopf steht. Dabei kann man vermuten, dass es das Schloss ist, welches Ve´s Vater gehört. Da dieses auch in der Parallelwelt existiert, passt die gedrehte Darstellung gut zum Thema.

    Der Schreibstil/ Der Inhalt
    Die Idee ist der Wahnsinn, denn es ist eine ganz neue Art einer Geschichte, in der es mehrere Dimensionen gibt. Das Ganze ist bildlich beschrieben und es gibt so viele Parallelen und Vergleiche, aber auch so viele Unterschiede zu unserer Welt, sodass man sich richtig gut in die Welt reinversetzen kann. Ich habe oft darüber nachdenken müssen, was für eine Folge eine einzelne Entscheidung haben kann und immer überlegt, in welcher Welt ich leben wollen würde. Ich mag Bücher, die über das Buch hinaus zum Nachdenken anregen. Vor allem ist es toll, dass die möglichen Folgen (z.B. Ausbeutung) hier eine so große Rolle spielen und so genau erläutert werden. Leider verliert man dadurch das Ziel, den Vater zu finden, komplett aus den Augen.

    Die Charaktere
    Ve und Nicky sind komplett verschieden. Dadurch lässt sich auch alles, was die Beiden machen, sehr gut auseinanderhalten. Sie haben in fast allem eine unterschiedliche Meinung und streiten oft, was dem Buch aber nicht schadet. Allerdings finde ich es ein bisschen übertrieben, dass Ve sich so schnell in Finn verliebt, obwohl sie seinen Doppelgänger nicht leiden kann.

    Fazit
    Die Idee mit den Parallelwelten und Problemen, die entstehen, wenn man die Möglichkeit besitzt, von einer zur anderen Welt zu gelangen, ist einfach fantastisch. Auch die Umsetzung war nicht schlecht, allerdings fehlt dem Ganzen das gewisse Etwas, um der Wahnsinn zu sein.

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    ClaudisGedankenwelts avatar
    ClaudisGedankenweltvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungene Umsetzung der Idee mit Parallel-Universen mit kleinen Schwächen. Aber ich freue mich auf Band 2 un will wissen wie es weitergeht.
    Gefangen zwischen den Welten

    Inhalt:
    Ve und Nicky gleichen sich bis aufs Haar und sind doch keine Zwillingsschwestern. Zwischen ihnen liegen wortwörtlich Welten. Durch einen seltsamen Apparat ist Ve in Nickys Universum katapultiert worden. Wie kommt Ve nun wieder nach Hause? Wo ist ihr Vater? Ist ihm etwas geschehen? Und wer ist hinter der Erfindung her, die Ve die Welten wechseln ließ?

    Rezension:
    Ve und Nicky sind beide interessante Charaktere. Sie haben sich aufgrund irgendeiner Entscheidung vor 6 Jahren in unterschiedlichen parallel-Welten weiterentwickelt. Als Ve ihren Vater besuchen soll, hat sie zunächst noch so gar keine Lust darauf, denn ihr Vater ist ein verschrobener und armer Erfinder, der sich nur wenig um seine Tochter kümmert. Ves Eltern haben sich schon lange getrennt und gehen jeder eigene Wege. Nun steht Ve plötzlich in dem Haus ihres Vaters und er ist nicht da. Zunächst glaubt sie er habe sie einfach vergessen, doch dann häufen sich schnell die Verdachtsmomente, das ihm etwas passiert sein könnte. Doch wo ist er? Auf ihren Erkundungstouren durchs Haus gerät Ve in den Keller und entdeckt hier eine Maschine, die wie ein Aufzug aussieht. Doch was sie nun tut und wie sie funktioniert weiß Ve nicht. Dann gerät sie doch hinein und steht plötzlich sich selbst, oder vielmehr Nicky, gegenüber.

    Beide sind mit 17 Jahren noch recht jung und reagieren ihrem Alter entsprechend nicht immer wohl überlegt. Doch das passt genau ins Genre Jugendbuch und zur Zielgruppe.

    Die Idee mit den Parallelwelten ist wirklich sehr gelungen und hat mich durchweg gut unterhalten. Es war erstaunlich welch unterschiedliche Wege einige Charaktere im Laufe der letzten Jahre genommen haben und wo sich dennoch Ähnlichkeiten herauskristallisieren. Ist es nicht faszinierend zu glauben, dass die Welt sich an einem gravierenden Entscheidungspunkt spaltet und sich die Welten danach getrennt voneinander weiterentwickeln? Die Frage: Was wäre, wenn? Wird hier wirklich gelungen umgesetzt.

    Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar fließend und locker und ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Einziger Kritikpunkt an Band 1 ist, dass es ein wenig dauert bis Schwung in die Handlung kommt und ich so ein wenig gebraucht haben bis ich voll in die Geschichte einsteigen konnte. Doch mit Ves Eintritt in die Parallelwelt nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf und die Autorin führt den Leser mit diversen Ereignissen immer näher an die Lösung der Geschichte heran. Natürlich lösen sich nicht alle Probleme direkt auf und es bleibt jede Menge Potenzial für die anderen zwei Bände, dennoch ist das Ende kein so wahnsinnig gemeiner Cliffhanger.

    Neben der Storyline mit dem verschwundenen Vater gibt es natürlich auch noch eine kleine Liebesgeschichte, die sich jedoch nicht so in den Vordergrund drängt und die Rahmenhandlung einfach um einen weiteren Punkt ergänzt.

    Fazit:
    Krimi, SciFy und ein Hauch Lovestory machen dieses Jugendbuch zu einer Geschichte, die mich gut unterhalten konnte. Ich bin schon sehr gespannt wie die Geschichte weitergeht und hoffe den zweiten Teil schnell in Händen halten zu können.

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    chloelennes avatar
    chloelennevor 4 Monaten
    Twins

    Das Cover passt wunderbar zur Geschichte.

    Der Klappentext verrät leider schon sehr vieles, weswegen ich rate, ab dem zweiten nicht mehr diesen zu lesen.
    Ve war mir irgendwie symphatischer in diesem Teil als Nicky

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    Hortensia13s avatar
    Hortensia13vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Solider Einstieg in die Triologie mit wunderschönem Cover
    Kein Vertrauen

    Ve muss ihre Sommerferien in einem kleinen Dorf in Bayern bei ihrem Vater verbringen. Bei ihrer Ankunft muss sie jedoch feststellen, dass er verschwunden ist. Für Ve entspinnt sich ein Abenteuer, bei dem sie plötzlich ihrem Alter Ego in einer Parallelwelt entgegensteht. Werden beide auf die Spur von Ves Vater kommen?

    Mir hat der Beginn der Erzählung rund um die parallelen Universen gefallen. Der Schreibstil ist einfach, dem Genre entsprechend. Spannend fand ich, wie die Geschichte so aufgebaut ist, dass Ve nie weiss, wem sie überhaupt vertrauen kann. Dazu kommt eine grosse Portion Fantasy, ein Hauch Liebe und eine Prise Drama mit solid ausgearbeiteten Charakteren.

    Das Buch kann auf jeden Fall älteren Kindern, jungen Teenies empfohlen werden. Da es aber für mich etwas zu vorhersehbar war, gibt 4 Sterne.

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    Lesemietzes avatar
    Lesemietzevor 6 Monaten
    Ein wenig mehr von versprochen

    Ve kann es nicht fassen das sie zu ihren Vater nach Deutschland soll, wäre an sich ja nicht so schlimm, würde er nicht jetzt in irgendeinen Bergdorf wohnen. Zu allem Überfluss scheint er auch noch vergessen zu haben das sie kommt, doch wie es scheint ist er verschwunden und vor Ort ist einen sehr alte Freundin ihres Vaters vor Ort. Auf der Suche nach ihren Vater entdeckt Ve einen merkwürdigen Aufzug im Keller und landet plötzlich vor Vicky, die genauso aussieht wie sie. Vicky ist nicht ihre Zwillingsschwester sonder lebt in einer Parallelwelt.


    An sich war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Parallelwelt hört sich schon mal sehr spannend an. Leider war da nicht immer so sehr der Fokus drauf, da sich eher auch eine Liebesgeschichte zwischen Ve und Finn von der Parallelwelt entwickelt hat. Ein wenig fand ich das enttäuschend da es erst wieder gegen Ende wieder interessant wurde.
    Über Ve und Nicky haben sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt ab den 7ten Lebensjahr und das merkt man auch. Sympathisch sind an sich beide Charaktere da lässt sich nichts gegen einwenden, nur sind beide etwas farblos und fehlt noch was an Tiefe.
    Ich werde Band 2 noch eine Chance geben um zu schauen wie sich das Ganze weiter entwickelt, da ich mir ein wenig mehr von versprochen habe.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Wer wäre ich, hätte ich andere Entscheidungen getroffen?


    Stell dir vor, du wirst aus deiner Welt geschleudert und landest plötzlich in einer Parallelwelt. Dort triffst du deine Doppelgängerin, die genauso ist wie du – und doch ganz anders. Stell dir vor, du müsstest dich entscheiden: zwischen deinem alten Leben und deiner großen Liebe. Was würdest du tun? 
    Lass dich auf eine spannende Reise in Sara Olivers Debüt-Jugendbuch "Gefangen zwischen den Welten" ein und entdecke in unserer Leserunde den ersten Teil einer fantastischen neuen Reihe!

    Zum Inhalt

    Ve und Nicky gleichen sich bis aufs Haar. Doch Ve und Nicky sind keine Zwillingsschwestern. Zwischen ihnen liegen sprichwörtlich Welten! Ein mysteriöses Portal hat Ve in ein Paralleluniversum katapultiert – mitten hinein in das Leben ihrer Doppelgängerin. Um in ihre eigene Welt zurückkehren zu können, muss Ve sich mit Nicky verbünden, mutiger sein, als sie es jemals zu träumen wagte, und eine große Liebe opfern ...

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    Mehr über die Autorin
    Sara Oliver wuchs in einem kleinen Dorf in Süddeutschland auf. Mit "Gefangen zwischen den Welten" erscheint im August 2016 beim Ravensburger Verlag ihr Debüt. Die Inspiration zu ihrem Jugendbuch fand sie in ihrer eigenen Familie: Sara Oliver hat eine Zwillingsschwester, mit der sie auch heute noch häufig verwechselt wird. Zusammen mit ihrem Mann lebt die Autorin in Düsseldorf.

    Zusammen mit dem Ravensburger Verlag vergeben wir im Rahmen dieser Leserunde 25 Exemplare von "Gefangen zwischen den Welten" von Sara Oliver. Bewirb dich bis zum 14.09.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantworte folgende Frage:

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