Sara Paretsky Blacklist

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Inhaltsangabe zu „Blacklist“ von Sara Paretsky

Eines Tages erhält die Privatdetektivin Vic Warshawski einen ungewöhnlichen Auftrag: Sie soll ein altes, verlassenes Herrenhaus observieren, in dem nachts ungebetene Gäste ihr Unwesen treiben. Tatsächlich stößt Vic auf einen mysteriösen Eindringling - und wenig später auf die Leiche eines Mannes, die im Gartenteich versenkt wurde. Vic ahnt, dass sie in ein Wespennest gestochen hat - und es scheint, als stehe das nächste Opfer bereits auf der schwarzen Liste des Täters.<br>„Blacklist“ wurde als bester Kriminalroman des Jahres mit dem renommierten „Gold Dagger Award“ ausgezeichnet.

Durchaus empfehlenswert, für Leute, die auch gerne mal Politisches lesen.

— Yurelia
Yurelia

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  • Rezension zu "Blacklist" von Sara Paretsky

    Blacklist
    Yurelia

    Yurelia

    18. December 2012 um 22:58

    Als sie den Auftrag bekommt, ein altes und verlassenes Gebäude in einem Nobelvorort von Chicago zu observieren rechtnet die Privatdetektivin V.I. Wahrshawski nicht damit, in etwas Großes hineinzugeraten. Doch genau das passiert, als sie einen toten Mann im Gartenteich des Gebäudes findet, das ihr Auftragsobjekt ist. Nach anfänglichen Schwierigkeiten deckt sie nach und nach auf, was in der Gegend um New Solway und Larchmont Hall passiert ist und welche Geheimnisse viele, viele Jahre unter den Teppich gekehrt wurden... Man merkt, ich hab schon leichte Schwierigkeiten zusammenzufassen, worum es in diesem Buch geht. Das liegt an diesem für mich sehr komplizierten politischen Hintergrund dieses Buches. Einige Dinge waren für mich schwer zu verstehen und nachzuvollziehen. Auch hatte ich anfängliche Schwierigkeiten überhaupt in diese Geschichte reinzukommen. Zeitlich spielt dieser Krimi im Frühjahr 2002 - also nur wenige Monate nach den Anschlägen des 11. Septembers. Deswegen hatte ich teilweise Schwierigkeiten alles zu verstehen... Politik und Wirtschaft ist nicht gerade mein Spezialgebiet. XD Trotzdem hat mir das Buch gefallen. Die Story war ganz schön ausgeklügelt und auch wenn ich schon öfter Krimis gelesen habe, war ich bei diesem Buch überhaupt nicht in der Lage, mitzurätseln, was passiert ist und wer der Täter ist. So habe ich quasi mit Warshawski gemeinsam die Lösung herausgefunden. Und der Charakter der V.I. Warshawski hat mir sehr gefallen. Sie hat eine unglaublich direkte Art und nimmt kein Blatt vor den Mund. Ihre Verdächtigen verhört sie ziemlich provokant, was so einen oder anderen Grinser bei mir hervorrief. Sie ist ein sehr starker Charakter und hat eine Menge Wumms. Und das finde ich sehr, sehr positiv! Auch hat mir Catherine Bayard sehr gefallen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ich mochte ihre schnippische Art. Aufgrund der Zeit, in der die Geschichte spielt, erfährt man natürlich auch, wie die Lage nach den Anschlägen in Amerika war. Welche Angst die Bevölkerung hatte. Und als ein vermeintlicher Terrorist auftaucht, wird einem klar, wie blank die Nerven damals lagen. Mein Fazit: Durchaus empfehlenswert, für Leute, die auch gerne mal Politisches lesen.

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