Sara Raasch

 3.9 Sterne bei 470 Bewertungen
Autorin von Schnee wie Asche, Eis wie Feuer und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sara Raasch (© Michelle D. Argyle)

Lebenslauf von Sara Raasch

Sara Raasch wusste schon im Alter von fünf Jahren, dass sie Autorin werden möchte. So verkaufe sie als Kind handgemalte Bilderbücher an ihre Freunde. Seitdem hat sich nicht viel geändert, ihre Begeisterung für das geschriebene Wort ist geblieben, nur die Bilder lässt sie jetzt lieber weg. „Schnee wie Asche“ ist ihr erster Roman.

Alle Bücher von Sara Raasch

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Schnee wie Asche9783570309698

Schnee wie Asche

 (304)
Erschienen am 14.04.2015
Cover des Buches Eis wie Feuer9783570311202

Eis wie Feuer

 (75)
Erschienen am 09.01.2017
Cover des Buches Frost wie Schatten9783570311219

Frost wie Schatten

 (39)
Erschienen am 09.10.2017
Cover des Buches Snow Like Ashes9780062286932

Snow Like Ashes

 (26)
Erschienen am 15.09.2015
Cover des Buches Ice Like Fire9780062286956

Ice Like Fire

 (13)
Erschienen am 13.10.2015
Cover des Buches Frost Like Night (Snow Like Ashes)9780062562739

Frost Like Night (Snow Like Ashes)

 (8)
Erschienen am 01.10.2016
Cover des Buches These Rebel Waves9780062471505

These Rebel Waves

 (4)
Erschienen am 20.09.2018

Neue Rezensionen zu Sara Raasch

Neu

Rezension zu "Schnee wie Asche" von Sara Raasch

Habe ich das nicht schon mal gelesen?
Kagalivor 5 Monaten

Auf dieses Buch hatte ich richtig Lust es zu lesen. Kein Wunder, bei diesem schönen Cover. Doch wo das Cover aus der Masse heraussticht und mich begeistert, da schwächelt leider der Inhalt und mal wieder bin ich leider nicht ganz so begeistert wie der Großteil der anderen Leser.

Die grobe Handlung von Schnee wie Asche ist schnell erzählt. Wir befinden uns in Primoria, dass unterteilt ist in 4 Jahreszeiten Königreiche, in denen jeweils nur eine Jahreszeit herrscht, da sie sich auf einem Quell von Magie befinden und 4 Rhythmus Königreiche, die weiter abseits liegen und dadurch alle Jahreszeiten im Jahr durchlaufen. Protagonistin Meira ist Winterianerin. Ihr Heimatland ist vom tyrannischen König von Frühling eingenommen worden und Meira, plus ein paar weitere Flüchtlinge zu denen auch der Thronerbe gehört, kämpfen darum ihr Königreich zurück zu erobern.

Das Spiel mit den Jahreszeiten ist beliebt in der Jugendbuch/Fantasy Szene. Die Idee, dass es magische Länder gibt, in denen jeweils eine Jahreszeit herrscht ist ebenfalls recht bekannt. Das allein ist ja noch nichts Schlimmes. Man kann ja das Rad nicht neu erfinden und es kommt auf die Umsetzung an. Doch leider haben wir es hier zusätzlich mit einem recht gängigen Plot zu tun: Die Protagonistin fühlt sich rastlos und unvollständig, einen bösen Tyrann gilt es zu bekämpfen, dazu muss ein magischer Gegenstand gefunden werden. Am Ende stellt sich natürlich heraus, dass die Protagonistin natürlich etwas ganz Besonderes ist. Fühlte sich alles nach „Schon mal gelesen“ an.

Diese absolute Durchschnittlichkeit setzt sich auch in den Charakteren fort, die praktisch alle gängigen Fantasy Klischees erfüllen.

1. Das Waisenmädchen
Meira ist ein Waisenmädchen, fühlt sich unvollständig und will unbedingt ihren Wert beweisen. Im laufe der Handlung stellt sich raus, dass sie ja eine sooo special snowflake ist (hihi, schlechter Wortwitz). Das nervige daran ist, dass man als Leser bereits nach drei Kapitel weiß was mit ihr ist, sie selbst es aber erst ganz am Ende rausbekommt. Die Autorin gibt hier keine subtilen Hinweise, sondern winkt gleich mit dem ganzen Zaun. Nebenbei, fällt keinem anderen auf, wie dämlich Meiras Waffe ist? Sie benutzt ein Chakram, eine Art metallene Frisbeescheibe die als Wurfwaffe dient. Da hat wohl jemand zu viel Xena, die Kriegerprinzessin geschaut. Diese Waffe gibt es zwar in Indien wirklich, aber so wie sie hier beschrieben wird macht sie gar keinen Sinn. Denn das Ding ist kreisrund messerscharf geschärft und Meira packt es einfach und wirft es? Wie zum Teufel soll das funktionieren ohne sich die Hand aufzuschlitzen?

2. Der General
Klassischer Fall von harte Schale, weicher Kern. Der typische grimmige Mentor. Mehr gibt e zu ihm nicht zu sagen.

3. Prinz/König Nr.1 aka Love Interest 1
Zukünftiger König, hat an der Last der Verantwortung zu kämpfen. Liebt das Waisenmädchen aber darf natürlich nicht mit ihr zusammen sein.

4. Prinz Nr.2 aka Love Interest 2
Der gutmütige Prinz, der lieber dem Palast entfliehen würde und insgeheim total dichterisch und verträumt veranlagt ist, doch von seinem Daddy zum König erzogen wird und sich eingeengt fühlt.

Wie man sieht beleibt also auch das obligatorische Liebesdreieck nicht aus und es bietet alles was Liebesdreiecke zu unausstehlich machen: Die Herren fechten einen kindischen Eifersuchtsstreit aus, Die Prota will ja das alle gar nicht und es ist ja ach voll schrecklich, dass ich zwei Prinzen um sie kloppen. Entscheiden kann sie sich selbstverständlich nicht. Beide sind ja so super heiß und voll lieb.
Alles in allem bietet kein Charakter wirklich Spannung oder einen interessanten Charakterentwurf. Sie sind zwar weder schlecht, noch nervig, aber eben so durchschnittlich, dass sie mir nur ein müdes Gähnen entlocken konnten.

So harsch sich meine bisherigen Worte auch anhören. Bis hier hin hätte ich noch ganz gut Gefallen an dem Buch gefunden und wahrscheinlich 4 Dreiecke vergeben, wenn die Handlung wenigstens spannend gewesen wäre.

Das ist sie jedoch nur mäßig. Wie bereist erwähnt ist vieles vorhersehbar und die großen geheimnisse hat man schnell raus, während sich deren Aufdeckung im Buch zieht wie Sirup.
An vielen Stellen ist die Handlung leider auch unlogisch. Oft greift die Autorin vor, macht seltsame Sprünge und lässt Meira zu Erkenntnissen kommen, die sie mit ihren derzeitigen Informationen gar nicht haben dürfte. Auch geht vieles einfach zu glatt. Ein General der feindlichen Armee durchsucht seine Gefangene nicht auf Waffen und setzt sie einfach auf ein Pferd? Noch dazu packt er den Gegenstand den er unbedingt schützen soll einfach so in seine Satteltasche? Und ein König plaudert Wildfremden Leuten nebenbei all seine Pläne und Ziele aus. Vieles wird sich so zurechtgebogen wie es halt gerade gebraucht wird, ohne Rücksicht auf Logikfehler oder unrealistisches Verhalten.

Die Autorin erwähnt in ihrer Widmung, dass sie den ersten Entwurf mit zwölf geschrieben hat. Ehrlich gesagt wirkt das ganze Buch so, als sei es seitdem nur unwesentlich überarbeitet. Ich hatte an vielen Stellen das Gefühl etwas überlesen zu haben und es wirkte auf mich einfach unausgereift.

Fazit:

Die drei Dreiecke gibt es noch, weil Leser, die im Fantasybereich noch nicht so bewandert, sind sicher ihren Spaß mit diesem Buch haben werden. Für routinierte Leser dieses Genre, wie mich, kann ich es aufgrund seiner Vorhersehbarkeit, den flachen Klischeecharakteren und der Unausgereiftheit an vielen Stellen, nicht empfehlen.


Folge mir ;)

Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner

Kommentieren0
2
Teilen

Rezension zu "Frost wie Schatten" von Sara Raasch

Ein gelungenes Finale
Sandra1978vor 5 Monaten


Es ist schon eine Weile her, dass ich die ersten beiden Bände gelesen habe - genauer gesagt, zwei Jahre. Ich konnte mich aber noch recht gut an den Inhalt erinnern und kam deshalb auch erstaunlich schnell wieder zu einem zügigen Lesefluss, vor allem, da es einem der sehr einfach gehaltene Erzählstil von Sara Raasch einfach macht.

Es ist ein klein wenig verwirrend, da die Autorin teilweise von Meiras Ich-Perspektive in die Erzählperspektive wechselt, aber das ist Absicht. Eins steht fest - es geht in dieser Geschichte sehr viel um Emotionen und daher ist es wichtig, dass diese auch rüberkommen, und das tun sie.

Trotzdem hat mir so der letzte Klick gefehlt, um wirklich ganz in die Geschichte und vor allem in die Protagonisten einzutauchen. Teilweise waren sie mir einfach zu glatt - ich beschreibe das immer gern mit "Gutmenschentum" - das bedeutet für mich, dass die Charaktere zwar auch manchmal menschlich verfehlen, aber irgendwie immer relativ schnell wieder ganz altruistisch, voller Ehre, Nächstenliebe und Reue über ihre schlechten Gedanken sind. Das finde ich immer ziemlich unauthentisch, denn Menschen sind einfach nicht so, und das mag ich auch an Protagonisten ist.
Dieser Zug ist hier nicht extrem stark ausgeprägt, aber an vielen der Hauptfiguren erkennbar.

Zwischendurch hätte die Handlung für meinen Geschmack etwas gestrafft werden können, obwohl es nicht im eigentlichen Sinne langweilig ist, müssen wir uns doch relativ häufig mit den geistigen Tiefgängen der Protagonisten abgeben, die darüber nachdenken, was nun richtig ist, was falsch, wer ihnen wichtig ist und so weiter. Auch das ist sehr subjektiv, für mich einfach nicht mein Geschmack und wenn es zu intensiv wird eher nervend.

Wie schon in den ersten zwei Teilen finde ich aber den Weltenbau, den Sara Raasch hier entwirft, ziemlich gut - die Länder nach den 4 Jahreszeiten einzuteilen, dazu noch die Rhythmus-Königreiche, gefällt mir irgendwie, das ist so ein bisschen märchenhaft. Dazu passend das Aussehen und die Eigenschaften der jeweiligen Völker - hier sind typische Klischees irgendwie so passend zusammengestellt, ohne das es übertrieben wirkt.

Insgesamt ist Sara Raasch das Finale doch gut gelungen - auch wenn es mich nicht unbedingt vor Spannung aus dem Sessel gehauen hat, entwickelt sich die Handlung sehr zügig auf das Finale zu, das sich auf jeden Fall sehen lassen kann, auch wenn wie oben beschrieben einige Parts im Buch sind, auf die ich persönlich jetzt auch hätte verzichten können.
Vor allem der Teil im Magieschlund mit den Rätseln ist wirklich sehr gut gelungen, dieses Herzschlagfinale mit Mather und Sir fand ich richtig genial.

Das tatsächliche Ende war für dann aber für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr "and they lived happily ever after...", wenn ihr wisst was ich meine. Das ist einfach nicht so mein Fall.

Fazit: Die Reihe und das Finale sind jetzt nicht mein absoluter Fantasy-Überflieger, aber gut geschrieben und mit einer schnell voranschreitenden Handlung ohne viele Längen. Die Charaktere sind im großen und ganzen okay, Emotionen kommen an, wenn mir auch die Protas teilweise zu "lieb" sind. Der Showdown hat mir gut gefallen, das Ende hätte noch ein bisschen komplexer sein können. Insgesamt gibt es von mir 4/5 Sterne für das Finale der Ice like Fire - Trilogie.


Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "These Rebel Waves" von Sara Raasch

Ein magisches Abenteuer!
buechertraeumevor einem Jahr

Den Beginn des Buches finde ich zwar schön erzählt, aber auch ein bisschen holprig. Verschiedene Sachen passieren gleichzeitig und ich habe eine Weile gebraucht um mich in der umfangreichen Welt zurechtzufinden, die Magie zu verstehen und auch die stark von Religion beeinflusste politische Situation ganz zu erfassen. Aber sobald ich mich ein wenig in der Geschichte eingelebt hatte, hat sie mich nicht mehr losgelassen! Das Buch ist spannend und es macht einfach Spaß, die verschiedenen Charaktere auf ihren Abenteuern zu begleiten. Lu ist mir sehr sympathisch und auch Devereux' Charme bin ich schnell verfallen, denn er erinnert mich ein wenig an Nikolai Lantsov aus der Grischa-Reihe von Leigh Bardugo und hat mich immer wieder zum Lachen gebracht.

Die Geschichte aus drei Perspektiven: Neben Lu und Vex, die gemeinsam eine abenteuerliche Reise antreten, begleitet man den Kronprinzen Ben, der so ganz anders tickt als sein fanatisch daherkommender Vater. Die Erzählstränge haben einige gemeinsame Elemente und überschneiden sich auf ungeahnte Weise. Hier konnte mich Sara Raasch tatsächlich mehrmals überraschen.

Auch der Schreibstil der Autorin hat viel dazu beigetragen, dass mir These Rebel Waves sehr gut gefallen hat. Sie beschreibt sehr schön, ohne dabei abschweifend oder zu poetisch zu werden. Auch der Satzbau ist weder zu komplex noch zu simpel und so lässt es sich super entspannt lesen.

Insgesamt hat These Rebel Waves mich durchweg positiv überrascht und ist sogar zu einem meiner Lieblingsbücher 2018 geworden, darum kann ich es euch nur empfehlen! Leider muss ich jetzt bis Ende August auf These Divided Shores warten.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks