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littlemhytica

vor 4 Monaten

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Für alle Mädchen, die Fantasy und starke Heldinnen lieben!

Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …
© Quelle: cbt


kurze Einblicke: 


Wenn ich die Augen schließe, mir die Ohren zuhalte und alles andere ausblende, kann ich den Hof, wie ihn Dendera beschrieb, vor mir sehen. Ich kann mir auch die Stadt vorstellen, über die mir Sir berichtet hat. Jannuaris großer weißer Palast thront hoch über mir, in seinem ausgedehnten Hof befinden sich Eisbrunnen. Es ist so kalt, dass sich Fremde in dicke Pelze hüllen müssen, um von einem Gebäude zum nächsten zu gehen, während uns Winterianer unser Blut selbst unter den härtesten Bedingungen warm hält.
Seite 80


In einem normalen Kleid zu rennen, ist schon schwierig genug, aber in einem Ballkleid fühlt man sich, als versuche man zu laufen, während man in ein Zelt gehüllt ist. Schließlich gebe ich mich geschlagen und hebe die vielen Stofflagen meines Seidenrocks in die Höhe. Ein paar vorbeigehende Höflinge runzeln die Stirn, aber ich rase an ihnen vorbei, bin viel zu froh, meine Beine frei zu haben, als dass mich ihre schockierten Blicke kümmern würden.
Seite 145


Und der Jubel der Winterianer nimmt kein Ende.
Anger kann sie hören, davon bin ich überzeugt. Er kann die Veränderung in der Luft spüren, die Freude, die sich wie Schneegestöber im Arbeitslager von April verbreitet. Mein Grinsen kehrt zurück, breitet sich auf meinem Gesicht aus.
Bald wird er erfahren, dass ich es war, die diesen Schneesturm ausgelöst hat.
Seite 376



"Nein, meine Königin", sagt Alyson. "Wir tun es, natürlich tun wir es. Winter braucht uns. Wir werden unser Kind so aufziehen, als wäre es das Eure."
Seite 396



meine Meinung: 



Ein Buch mit einer Landkarte im Innern ist für mich immer etwas ganz besonderes, da es eine ganz besondere Geschichte verspricht.

So auch hier!

Sara Raasch hat sich die Jahreszeiten zu nutzen gemacht und hieraus Königreiche kreiert, die sind wie sie sind.
Im Reich des Frühlings ist es immer schön bunt und die Blumen sprießen, der Herbst ist noch bunter in seinen typischen rot und braun Tönen gehalten.
Im Winter wäre immer eine Schneelandschaft mit eisigen Temperaturen und Eiskristallen
- eine sehr schöne Vorstellung wie ich finde.
Und als wäre das noch nicht genug sind deren Bewohner ebenfalls den Jahreszeiten passend geboren. Mit blonden Haaren und braunen Augen, der Frühling. Und mit weißen Haaren und blauen, eisigen Augen der Winter. Aber nicht nur optisch scheinen die Bewohner in ihre Königreich zu passen, sondern auch charakteristisch - und brauchen man sich nicht wundern das der Frühling sehr launisch erscheint. Wie der April, mal absolut gefühlskalt und gelegentlich aber auch mit einem Hauch eines sonnigen Gemüts!
Bis wirklich ins kleinste Detail konnte man sich hier die Geschichte mit vielen Eindrücken der Autorin vorstellen und es war, wenn es auch vielleicht einseitig klingen mag, je nachdem in welchem Königreich der Jahreszeiten man sich gerade aufhält, sehr abwechslungsreich.

Daraus lässt sich schon schließen, dass unsere Wintergefährten um die es in dem Buch geht viel unterwegs sind. Man bedenke außerdem, dass Meira und Mather unsere Hauptdarsteller das Königreich Winter so wie es mal war gar nicht kennen da es schon so lange nicht mehr existiert. Aber ihre tiefe Verbundenheit hierzu ist sehr gut nachfühlbar und lässt den Leser hoffen, dass man es gemeinsam schafft die fehlende Magsignie -was jeder Herrscher seiner Jahreszeit besitzt- wieder zu beschaffen. Und wie das Wort schon nennt ist es geradezu Magie, was diese Geschichte formt und wieder gibt.

Im groben begeben wir uns hier mit einer kleinen Anzahl von 7 Winterianern auf die Suche der nach Magsignie des Königreichs Winter, welche mit der Vernichtung des Landes vor 16 Jahren verschwunden ist. Man weiß, das Frühling eine große Rolle an dem damaligen Krieg spielte und vermutet Sie auch dort - nur finden konnte sie bisher keiner!
Meira und Mather, beide im zarten Alter von Siebzehn Jahren waren noch Säuglinge als Winter damals überrannt und vernichtet wurde. Sie kennen es also beide gar nicht, sind aber so damit verbunden - obwohl wirklich nichts mehr übrig ist von ihrer Heimat- das es eine große Sehnsucht in Ihnen hervorruft.

Natürlich hat man als Leser auch hier wieder diesen berühmten siebten Sinn, der sich bereits zu Anfang bildet und letztendlich auch bestätigt wird - aber die Autorin hat hier auch noch etwas ganz besonderes, so nebenbei, auf Lager.
Den es gibt keine Liebesgeschichte - sie versucht sich zwar durch das Buch zu schlängen und den Leser auf eine Fährte zu locken, aber immer wenn ich dachte "jetzt" gab es etwas das alles über den Haufen geworfen hat.
Und so gehen wir aus dem ersten Teil, ohne Liebenden - aber mit einer Hoffnung darauf (nur mit wem ist die Frage, den es gibt ja mehrere).

Ich fand dieses Buch sehr, wirklich sehr unterhaltsam und habe es regelrecht inhaliert!
Umso schöner finde ich, das ich gewartet habe mit dem Lesen bis der zweite Teil erschienen war.
Meistens hat man es ja, das man -wenn auch kein Cliffhanger vorhanden ist- weiterlesen muss .... und genau das ist hier der Fall!


Autor: Sara Raasch
Buch: Schnee wie Asche
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