Sara Rider

 4.2 Sterne bei 73 Bewertungen
Autorin von Going for the Goal.

Lebenslauf von Sara Rider

Als sie jünger war, träumte Sara Rider davon Profi-Fußballerin zu werden. Als dieser Traum durch ihre Abneigung fürs Laufen ein jähes Ende fand, entschloss sie sich stattdessen lieber über Profi-Sportler zu schreiben. Tagsüber arbeitet sie im Bereich ethischer Forschung und träumt von Plotlinien und Figurenentwicklung. Sie verbringt viel zu viel Zeit in der Bücherei und verlässt das Haus niemals ohne Taschenbuch oder ihren E-Reader.

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Going for the Goal

Going for the Goal

 (73)
Erschienen am 11.05.2018

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Rezension zu "Going for the Goal" von Sara Rider

Guter Anfang, doch dann wurde es schlechter …
Sofieevor 19 Tagen

Zu Beginn war ich durchaus sehr angetan von der Geschichte. Mir hat der Schreibstil gut gefallen und die Charaktere schienen mir sehr sympathisch zu sein (Mein Favorit ist eindeutig Ben :)).
Im Grunde war mir schon nach dem Klappentext klar, dass sich diese Lovestory nicht von den anderen unterscheiden wird, in denen es um einen ja sooo wahnsinnig attraktiven, sexy, gottähnlichen, erfolgreichen und reichen Sportler und das hübsche, dünne, perfekte, wunderbare Modelähnliche Püppchen geht. Grundsätzlich könnte ich bei diesen Geschichten kotzen, doch aus irgendeinem Grund hat mich "Going for the Goal" trotzdem neugierig gemacht.
Und zunächst dachte ich auch tatsächlich, dass sich diese Entscheidung gelohnt hätte. Die Charaktere schienen wie gesagt sympathisch zu sein und beide Protagonisten sind sehr stark. Sie wissen, was sie wollen, und kämpfen dafür. Zudem scheinen sie auch beide keine rosige Kindheit zu haben, was mich persönlich natürlich gleich wieder angesprochen hat (ich liebe ja alles Tiefgründige). Zwischen Nick und Jillian hat sich dann langsam eine nachvollziehbare und fesselnde Anziehung entwickelt.
Nach diesem Beginn war ich sehr gespannt und guter Dinge, was den weiteren Lauf der Geschichte betrifft – leider wurde ich dann aber zunehmend enttäuschter. Ab dem Moment, an dem die beiden ihren Gefühlen zum ersten Mal nachgegeben haben, war Ben nicht mehr da, von der Vergangenheit der beiden, die viel Potenzial gehabt hätte, wird überhaupt nichts mehr erzählt und von der Liebe der beiden spürt man auch nichts. Die können die Finger nirgendwo keine Sekunde voneinander lassen, was mich wirklich mehr und mehr genervt hat und bei mir eher den Eindruck hinterlässt, sie seien eher körperlich als wirklich gefühlsmäßig verliebt. In jedem zweiten Satz durfte ich mir anhören, wie geil und sexy und perfekt Nick und wie anmutig, wunderhübsch und modelhaft Jillian doch ist. Das muss nicht sein und ist zudem realitätsfern und Klischee schlechthin. Die süßen Szenen, in denen die Chemie der beiden einfach gestimmt hat, wie etwa Jillians erstes Schlittschuhlaufen und der Nachmittag auf dem Schlittenhügel, blieben im Rest des Buches leider vermisst und für mich persönlich gab es keine Stelle mehr, die wirklich liebevoll war. Stattdessen muss man auf jeder fünften Seite ausführlich lesen, wie die beiden – ziemlich unliebevollen – Sex haben. Das hat mich schnell ermüdet und genervt, zumal mir bei dieser vulgären Sprache auch immer etwas von der Qualität des Schreibstils verloren geht. Eine Liebesbeziehung war für mich jedenfalls nicht zu spüren und außerdem hat viel zu viel Tiefe gefehlt. Alles wurde recht oberflächlich und beschreibend abgehandelt, die Gefühle und Gedankengänge der Personen wurden nicht wirklich beschrieben und die Entwicklung, die die Protagonisten eigentlich durchmachen, konnte man aufgrund dessen auch nur erahnen. Das finde ich schade, da gerade Nicks und Bens schwere Vergangenheit und Jillians offensichtliche Furcht, sich helfen zu lassen, wirklich viel Potenzial für eine tiefgründige Geschichte gehabt hätten – und die Liebe der beiden hätte dadurch auch noch viel intensiver und nachvollziehbar beschrieben werden können. Auch Alexa war ein Charakter, der zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat, um ihre Wendung am Ende wirklich nachvollziehbar erscheinen zu lassen. Und der Heiratsantrag im Stadion – tut mir leid, aber war dann doch wieder dasselbe Ende wie es alle Liebesgeschichten haben.
Alles in allem also ein starker Anfang, der auf mehr hoffe ließ, dieses Versprechen aber leider nicht halten konnte, und ziemlich wenig Tiefgang, weshalb die ganze Beziehung zwischen Nick und Jillian nicht wirklich nachvollziehbar ist und man nicht so ganz gefesselt wird. Drei Sterne gibt es dann aber doch für den guten Anfang, meinen Liebling Ben und starke Charaktere, die wissen was sie wollen, und nicht aufgeben.

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Rezension zu "Going for the Goal" von Sara Rider

War ganz okay
Lesefantasievor 4 Monaten

Handlung: 
Vor 10 Jahren hat Jillian Nick Sallinger alias Punisher durch einen Zufall kennengelernt.
Seitdem beherrscht er ihre Träume und Fantasien.
Jetzt sitzt er in ihrer kleinen Sportagentur vor ihr und will, dass sie ihm hilft seinen Ruf, sowie seine Karriere zu retten.
Er ist ein Hitzkopf und teilt schnell aus, was Nick in eine missliche Lage gebracht hat.
Ein Grund mehr sich auf ihn nicht einzulassen, weder beruflich noch privat.
Aber Jillian hat weder mit der Anziehungskraft noch Nicks Beharrlichkeit gerechnet.

Meinung:
Jillian hat hart gekämpft um dort zu stehen wo sie ist, denn eine Frau als Sportagentin in einem Männer dominierten Beruf ist nicht einfach. Sie bekommt pausenlos Steine in den Weg gelegt und selbst ihre Sportler, die sie betreut, werden ihr abgeworben, mit unfairen Mitteln. Von ihr denkt jeder, dass sie sich hoch geschlafen hat, was es noch einmal schwerer für sie macht.
Doch sie ist taff und kämpft für ihren Traum und hat immer ein gutes Argument auf den Lippen. Allerdings wird sie bei Nick schwach und muss sich schon bald entscheiden Karriere oder Liebe.
Nick ist ein bekannter Ice Hockey Spieler und wird von allen The Punisher genannt, dieser lässt sich schnell provozieren und teilt mit den Fäusten aus.
Kein Wunder, dass er dadurch einen schlechten Ruf hat und dieser ihm seinen Job kosten könnte. Denn nun will der Manager der Mannschaft ihn rausschmeißen. Deswegen wendet er sich an Jillian, seine letzte Hoffnung, die er all die Jahre nicht vergessen konnte.

Vom ersten Moment knistert es heftig zwischen den Beiden, das konnte ich beim Lesen auf den ersten Seiten spüren. Im Grunde ist es wie fast jede Ice Hockey Story, die ich bis jetzt gelesen habe, doch ich habe nicht mit Jillians starken Willen gerechnet, die Nick erst einmal abblitzen lässt. Sie ist eine taffe Karrierefrau, die sehr verbissen um ihre Agentur gekämpft hat.
Durch Nick ist mir aber eine weiche, frauliche Seite an ihr aufgefallen. Eine Frau die sich nach Liebe sehnt und eine Schulter zum anlehnen sucht.
Die Beiden machen es mir als Leser nicht leicht, vor allem weil Jillian immer wieder ihre Karriere im Kopf hat und nicht möchte, dass das mit ihr und Nick raus kommt. Es soll nicht heißen, dass die Gerüchte wahr sind und sie sich hoch geschlafen hat. Und auch andere Faktoren machen ihren Job nicht leicht. Zumal da ein Sportagent von einer Agentur ist, der ihr das Leben zu Hölle macht und alles daran setzt, ihren Ruf und Agentur zu zerstören.

Bis zur Hälfte hat es mir Freude bereitet dieses Buch zu lesen, aber dann gab es eine Wendung mitten im Buch, wo es nur noch hin und her zwischen den Protagonisten ging. Allmählich ging mir auch Jillian Hartnäckigkeit als Frau auf die Nerven. Nach dem Motto ich brauche Keinen, ich schaffe das allein. Das war manchmal sehr anstrengend zu lesen, weil Nick ihr doch nur helfen wollte. Aber nein, genau das sollte er nicht.
Gott was hat mich das aufgeregt.

Zum Schluss wurde es dann richtig spannend, da habe ich nur gehibbelt und gebetet, dass alles gut wird. Und puh es gibt ein Happy End. Aber ansonsten war es ein guter Ice Hockey Roman, den ich schon zu oft in der Art gelesen habe. Es gab keine große Wendungen oder Spannungen oder Enthüllungen. Da, muss ich leider gestehen, habe ich bessere gelesen, die mich so gefesselt haben, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen.
Bei diesem Buch habe ich auch knapp zwei Monate pausiert, weil ich es nicht weiter lesen wollte, weil das hin und her, ihr wisst, mich abgeschreckt hat. Doch wollte ich wissen, wie es ausging und habe zum Buch gegriffen.
Durch den guten Schreibstil der Autorin, bin ich durch die letzten Seiten geflogen und war dann auch froh, dass ich das Buch endlich zu Ende hatte.

Fazit:
Ein guter Ice Hockey Band, der nicht herausragend ist. An manchen Stellen war mit Jillian zu nervig, wollte sich von Nick nicht helfen lassen oder von anderen. Auch das hin und her zwischen den Beiden
war aber der Hälfte ziemlich aufreibend gewesen, sodass ich nicht weiter lesen wollte.

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Rezension zu "Going for the Goal" von Sara Rider

Sportler trifft Sportagentin
mienchen112vor 6 Monaten

Das Cover finde ich trotz des Male-Models sehr schlicht gehalten. Zusammen mit dem Eishockey-Schläger.

Die Story beginnt mit Witz und einem unfreiwilligen Zusammentreffen von Jillian und Nick, welches beide über 10 Jahre nicht vergessen können. Als er plötzlich in ihrem "Büro" steht und sie als seine Agentin engagieren möchte, will sie zunächst nichts mit ihm zu tun haben, da er all ihre Regeln verkörpert, die sie sich geschworen hat nie zu brechen.
Doch schlussendlich überzeugt er bzw. sein Bruder sie und von da an kommt die Geschichte so richtig ins Rollen.
Neben der unvermeidlichen, aber wundervollen, Love-Story packt Sara Rider noch so viel mehr auf den Tisch. Intrigen, Bestechung und Erpressung gehören in dieser Story anscheinend "zum guten Ton", denn sie rutschen von einer Sache in die nächste und das, obwohl Nick sich wirklich an alle Anweisungen von Jillian hält und ihr und ihren Fähigkeiten vertraut.

Den Schreibstil mag ich sehr gern und Nick, Jillian und auch Ben (sein Bruder) waren mir von Anfang an sympathisch, da sie beide für das was sie lieben einstehen und sich um die Menschen, die sie lieben kümmern. Auch wenn sie an manchen Stellen noch tiefgründiger sein könnten. Das Lesen hat mir Spaß gemacht und die Seiten flogen nur so an mir vorbei. :)

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