Die Namen der Toten

von Sarah Bailey 
3,7 Sterne bei24 Bewertungen
Die Namen der Toten
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Positiv (17):
Wortverzaubertes avatar

Spannend, fesselnd, schockierend. Ein Krimi, der unter die Haut geht.

Kritisch (4):
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Daraus hätte man viel mehr machen können....Mich hat leider gar nichts vom Hocker gehauen.....

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Inhaltsangabe zu "Die Namen der Toten"

Detective Richard Vega fühlt sich wie in einem schlechten Traum, als nahe der südenglischen Kleinstadt Tunbridge Wells die Leiche eines 15-Jährigen gefunden wird. Denn vor sechs Jahren stand er an derselben Stelle schon einmal über die Leiche eines Teenagers gebeugt, der auf dieselbe Weise getötet wurde. Hat Vega damals den Falschen verhaftet? Hat er erneut Schuld auf sich geladen? Denn dies wäre nicht der einzige Tod, der auf seinem Gewissen lastet …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328101741
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:09.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Wortverzaubertes avatar
    Wortverzaubertevor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend, fesselnd, schockierend. Ein Krimi, der unter die Haut geht.
    Ereignisse wiederholen ließ - Schuld oder Unschuld?

    Inhalt

    Detective Richard Vega traut seinen Augen kaum, als er in der Nacht zu einem Tatort in der Nähe der Kleinstadt Tunbridge Wells gerufen wird. Dort stand er schon einmal: Genau vor sechs Jahren war er ebenfalls gebeugt über einer Teenagerleiche. Das Makabere daran: Der 15-Jährige, den man jetzt gefunden hatte, war auf die gleiche Weise ermordet worden, wie der Teenager vor sechs Jahren. Nun stellt sich Vega die Frage: Hat er damals den richtigen Täter eingesperrt? Hat er wieder Schuld auf sich geladen? Vegas Spürsinn ist gefragt...
     
    Mein Eindruck
    Ich fand den Krimi wirklich schockierend, im positiven Sinne. Er war spannend und fesselnd zugleich. Ein echt guter Krimi. Auch hat mir der Blick auf das Innen- und Privatleben des Ermittlers gefallen. So blieb er nicht nur eine Randfigur in der Geschichte, sondern nahm für den Leser Gestalt an. Aber was mir absolut gefallen hat an der Geschichte war, dass auf erzählerische Weise eine Verbindung zwischen den beiden Fällen hergestellt worden ist und man sich in die Gegebenheiten des ersten Falles ebenfalls mitreindenken konnte.
     
    Fazit
    Sarah Bailey ist ein richtig guter Krimi gelungen. Sie hat es geschafft, die beiden verschiedenen Handlungsstränge - die sich aus den beiden Mordfällen ergaben - in Einklang zu bringen und ohne gekünstelte Konstruktionen miteinander zu verknüpfen. Durch ihre bildliche Erzählweise hat sie den Leser in die emotionale Welt der Protagonisten mitziehen und so Empathie für bestimmte Personen beim Leser erwecken können. Ein toller Auftakt für eine Reihe. Ich hoffe, da kommt noch mehr. Ein echtes Herzstück im heutigen Krimi-Genre.

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    Kat_Von_Is avatar
    Kat_Von_Ivor einem Monat
    Kurzmeinung: Daraus hätte man viel mehr machen können....Mich hat leider gar nichts vom Hocker gehauen.....
    Schade! Diese Story hätte man besser umsetzen können.....

    Detective Vega wird zu einem Fall gerufen der ihn an einen Fall von vor 6 Jahren erinnert. 2 männliche Teenager auf die gleiche Weise ermordet. Die Zusammenhänge sind schleierhaft.... Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen oder vom Hocker hauen. Total schade, aus dieser Story hätte man so viel viel mehr machen können denn die Idee ist echt gut. Zum einen zu viele Namen die darin vorkommen, mal wird der Vorname benutzt mal der Nachname, dann taucht ein weiterer neuer Name auf weil der alte geändert wurde usw. Dadurch war alles sehr verwirrend. Auch der Schreibstil war nicht besonders, es wirkte wie eine runtergeratterte Geschichte. Oft waren manche Passagen auch zu langatmig und Teilweise kamen mir manche Passagen total unrealistisch vor. Ein Beispiel: Die 2 Detectives haben in einer dunklen Gasse in einer zwielichtigen Gegend Sex 🙄 Dieses Szenario ist schon so was von ausgelutscht und naja schon ein bisschen fernab der Realität. Ganz nett war die sehr Detailreiche Beschreibung von Orten & Szenarien. Die Taten im Buch waren sehr brutal und auch so beschreiben, bis ins kleinste Detail. Mir war das manchmal echt zu viel des Guten 😒 Ebenfalls waren die Dialoge sehr brutal und die Wortwahl passte echt gut zu diesen Kriminellen Menschen. Im grossen und ganzen war mir alles zu verwirrend, auch die verschiedenen Kapitel aus der Sicht von den unterschiedlichen Protagonisten. Schade denn es bleiben auch so viele offene Fragen...... Mein Fazit: Es war ihr 1. Buch. Es sei ihr verziehen aber hier muss noch viel geübt werden 😉😄 Kann man lesen, muss man aber nicht.....

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    Shanliras avatar
    Shanliravor 4 Monaten
    Gerechtigkeit

    Zur Geschichte

     

    Im Wald von Tunbridge Wells wird ein 15-jähriger Junge, brutal ermordet aufgefunden. Detectiv Sergeant Richard Vega und Detectiv Inspector Daria Rosen, werden zum Tatort gerufen. Doch was sie vorfinden, bringt böse Erinnerungen und Zweifel mit sich. Denn vor 6 Jahren stand DS Vega schon einmal in diesem Wald über die Leiche eines Jungen gebeugt, mit ähnlichen Verletzungen. War es derselbe Mörder oder hat er damals den Falschen erwischt?

     

    “Stimmst du mir zu, das Ähnlichkeiten zwischen diesem Jungen hier und Tom Healy bestehen? Er wurde getötet wie Healy. Hinterlegt wie Healy. Vielleicht ein paar hundert Meter von der Stelle, an der Healy damals gefunden wurde … Es gibt Übereinstimmungen, meinst du nicht?”

    Taschenbuch, Seite 17

     

    Das Team des Criminal Investigation Department setzt alles daran, den Mörder zu finden. Das Motiv ist noch nicht klar, genauso wie die Verbindung zu dem Toten vor 6 Jahren. War er in irgendetwas verwickelt und musste deshalb auf so grausame Weise sterben? DS Vega will um jeden Preis Gerechtigkeit für die Toten, denn der oder die Mörder sollen ihre Strafe bekommen.

     

    Meine Meinung

     

    “Die Namen der Toten” ist das erste Buch von Sarah Bailey. Ihr Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen und bringt das Zwischenmenschliche der Protagonisten gut zur Geltung.

     

    DS Vega ist ein ehemaliger Padre vom Militär, doch er selbst hat nur den Soldaten geholfen, mit ihren Taten klar zu kommen. Seit er beim Criminal Investigation Department ist, sieht er wirklich schlimme Dinge, die schon mal für Alpträume sorgen können. Er hat eine junge Frau bei sich aufgenommen, um sich um sie zu kümmern und dafür zu sorgen, dass sie nicht auf der Straße lebt. DS Vega ist ein sympathischer Charakter, auch wenn er eine Affäre mit einer verheirateten Frau hatte.

     

    Sein noch recht neuer Kollege DC Khan ist auch sehr sympathisch, sportlich und loyal ihm gegenüber. Wie er sich um Vega kümmert und zu ihm steht, ist wirklich toll.

     

    “Ich erkläre mich selbst zu Ihrem Personal Trainer, Bruder.” Als Vega den Mund öffnete, brachte sein Untergebender ihn mit erhobenem Finger zum Schweigen. “Ah-ah. Wir haben zwei Stunden bis Dienstbeginn. Also erzählen Sie mir nichts von Hierarchien und holen Sie Ihre Laufschuhe. Wir werden eine Runde joggen.”

    Taschenbuch, Seite 162

     

    DI Rosen dagegen denkt nur an sich und gefällt mir nicht so gut. Aber man kann nicht alle Charaktere einer Geschichte mögen, oder?

     

    Die Kriminalgeschichte, war wirklich spannend und interessant. Wie viele Menschen beteiligt sein könnten und wer nun wirklich der Mörder ist, hat sich erst spät herauskristallisiert. Damit hätte ich nicht gerechnet.

     

    Die “Liebesgeschichte” hätte nicht unbedingt sein müssen. Das war mit zu viel hin und her, was von der eigentlichen Story zu sehr abgelenkt hat. Zum Zwischenmenschlichen hat es aber wieder gepasst. Auch im wahren Leben, spielt das private in den Alltag mit hinein und dass ist nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen.

     

    Fazit

     

    “Die Namen der Toten” ist ein sehr interessanter Krimi. Ich habe die Lesestunden sehr genossen.

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    Leseherzs avatar
    Leseherzvor 5 Monaten
    Etwas enttäuschend

    Ein Teenag­er wird ermordet und Detec­tive Richard Vega erken­nt die Art und Weise, WIE das Opfer zu Tode kam. Damals, als er noch im Dien­ste des Her­ren tätig war, nahm er die Schuld auf seine Schul­tern. Sechs Jahre später, inzwis­chen die Branche gewech­selt, ermit­telt er in diesem Fall! Doch je weit­er er gräbt, desto mehr Ver­wirrung wird ges­tiftet. Hat er wirk­lich den Falschen festgenom­men? Es dauerte nicht lange und ein zweites Opfer wird gefun­den. Selb­st­mord? Mord? Oder es wie ein Suizid ausse­hen lassen?

    Vega spürt, dass ihm die Zeit davon ren­nt und dann ist da noch Cher­ry, die ihm viel bedeutet und durch einen unglück­lichen Zufall ver­liert und das DI Rosen sein Kind unter ihrem Herzen trägt. Eine arge Belas­tung, da der Täter noch auf freiem Fuß ist.

    Hält er dieser Belas­tung stand?

    Der Inhalt des Buch­es ist, mein­er Mei­n­ung nach, schw­er zu lesen und man ver­liert sehr schnell den Anschluss, wenn man für kurze Zeit nicht weit­er liest. Die Hand­lung an und für sich ist gut, aber das drum herum lässt lei­der zu wün­schen übrig.

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    MikkaGs avatar
    MikkaGvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein dichtes, gut konstruiertes Geflecht an Motiven, kriminellen Machenschaften und zwischenmenschlichen Dramen.
    All die Verlorenen

    Richard Vega ist ein Ermittler der etwas anderen Art: der ehemalige Militärpriester ist erst seit ein paar Jahren bei der Kripo, hat ein heroinabängiges Mädchen als Ziehtochter bei sich aufgenommen und führt eine quasi-Beziehung mit seiner Vorgesetzten. Zwar schleicht sich gegen Ende ein klitzekleines Krimi-Klischee ein…

    Natürlich muss Vega an einem Punkt im Alleingang und gegen klar Anweisungen ermitteln, weil nur er den Fall klären kann!

    …aber ansonsten ist er ein komplexer, interessanter Charakter.

    Auch die anderen Charaktere fand ich überwiegend gut geschrieben und angenehm vielseitig; sogar die Widersacher und Kriminellen – ja, selbst der/die Mörder! –  haben meist nachvollziehbare, wenn auch nicht unbedingt entschuldbare Motive.

    Am schwersten tat ich mich mit Daria Rosen. Sie wird als starke Frau dargestellt – aber dann wiederum auch nicht, und überhaupt konnte ich ihr Handeln oft nicht nachvollziehen.

    Obwohl mir das Buch an sich sehr gut gefiel, waren die vielen Passagen, in denen es um Darias Verhältnis zu Richard geht, für mich einfach zu zahlreich, und dabei entwickelte dieses zu wenig Dynamik, um interessant zu sein. In meinen Augen hätte das Buch diese fast-Liebesgeschichte nicht gebraucht. Sie ließ Daria in einem sehr schlechten Licht erscheinen: sie stößt Richard weg, lässt ihn aber nie wirklich gehen, kurz gesagt, sie lässt ihn am ausgestreckten Arm verhungern, und das war irgendwann nur noch ermüdend.

    Dafür konnte mich mein Lieblingscharakter Zaid Khan wieder mit dem Buch versöhnen.

    Den kann Richard am Anfang nicht ausstehen (er hält ihn für einen arroganten kleinen Schnösel), aber im Laufe des Buches zeigt Zaid nicht nur ungeahnte Talente, eine wache Intelligenz und die Fähigkeit, auch mal um die Ecke zu denken, sondern bringt auch Humor in die Geschichte. Außerdem fand ich die Freundschaft, die sich zwischen Richard und Zaid entwickelt (sehr wiederwillig von Richards Seite), um Längen interessanter als die ganze Geschichte mit Daria.

    Richards Ziehtochter Cherry ist hingegen ein fast schon tragischer Charakter, der für mein Empfinden ein wenig zu kurz kam. Sie hätte Potential für mehr gehabt.

    In diesem Buch geht es viel um zwischenmenschliche Dynamik in all ihren Spielarten.
    Immer wieder spielen Machtstrukturen eine Rolle, ob nun innerhalb der Familie oder innerhalb einer kriminellen Organisation. Besonders die jugendlichen Charaktere werden auf ihre Art alle beeinflusst und verändert von diesen Strukturen, zum Teil mit tragischem Ausgang.

    Genauso vielfältig sind die vielen Handlungsstränge, bei denen der Leser lange nicht weiß: was hängt zusammen, was ist eine falsche Fährte? Verschiedene Menschen haben hier große Schuld auf sich geladen, auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen.

    Der Mord, mit dem die Geschichte anfängt, ist nur die Spitze des Eisbergs
    Da spielen auf einmal auch Geschehnisse eine Rolle, die Missstände anprangern und zur Sozialkritik auffordern, dies aber nicht mit erhobenem Zeigefinger. Alles fügt sich nahtlos ein in die Ermittlungen, ohne dass es aufgesetzt wirkt, und macht trotz allem betroffen.

    Mir hat diese Komplexität sehr gut gefallen; auch die letztendliche Auflösung fand ich schlüssig und dennoch konnte sie mich überraschen. Unser Krimi-Leserkreis war da allerdings gemischter Meinung: zwei der Teilnehmerinnen fanden die vielen Handlungsstränge etwas ermüdend – dennoch gefiel ihnen das Buch im Großen und Ganzen.

    Auch angesprochen beim Treffen des Lesekreises wurden die Namen der Charakter. Diese werden nicht nur manchmal mit Vornamen, manchmal mit Nachnahmen genannt, sondern zum Teil auch mit mehreren Spitznamen.  Mich persönlich hat es nicht gestört, ich möchte aber erwähnen, dass ein paar Teilnehmer es verwirrend fanden.

    Der Schreibstil ist ansprechend, intelligent und eher ruhig, kann aber dennoch Spannung und Atmosphäre aufbauen.
    Vieles bleibt noch offen, was die Vergangenheit der Charaktere betrifft: wie kam es zum Beispiel, dass Richard sein Leben als Militärpriester aufgab und zur Kriminalpolizei ging? Aber ich vermute, dass man darüber mehr in Folgebänden erfahren wird.

    | FAZIT |

    DS Richard Vega hat ein albtraumhaftes Déjà Vu: Vor einigen Jahren hat er den Mord an einem 12-jährigen Jungen aufgeklärt… Dachte er zumindest. Nun wird am damaligen Tatort jedoch erneut ein toter Jugendlicher gefunden – und die Art und Weise seines Todes scheint Täterwissen zu offenbaren.

    Schnell zeigt sich jedoch, dass es hier um weit mehr geht als ‘nur’ um die Frage, wer die beiden Jungen umgebracht hat und warum. Es offenbart sich ein dichtes Geflecht an Motiven, kriminellen Machenschaften und zwischenmenschlichen Dramen, und die Autorin webt daraus eine gut konstruierte Handlung mit einigen falschen Fährten.Meiner Meinung nach ist das nicht nur originell, sondern auch wirklich spannend!

    Einzige die romantischen Verwicklungen des Ermittlers fand ich eher langatmig und unnötig. 

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    Maritahenriettes avatar
    Maritahenriettevor 6 Monaten
    Auftakt mit neuen Ermittler

    Die Namen der Toten von Sarah Bailey 

    In der Nähe der südenglischen Kleinstadt wird die Leiche eines 15 -jährigen gefunden. Sechs Jahre vorher wurde an der gleichen Stelle schon einmal die Leiche eines männlichen Teenager gefunden.  Er wurde auf der gleichen Weise getötet. 
    Detective Richard Vega ermittelte damals und  heute.  Früher war Vega als Millitärgeistlicher  in Nordirland tätig. Hier hat er etwas  erlebt,  dass er am Liebsten vergessen will.  Holt ihn durch diese Ermittlung  seine Vergangenheit wieder ein?

    MEINE MEINUNG:
    Die Namen der Toten ist der erste Band um den Ermittler Richard Vega. 
    Der Schreibstil ist gut und verständlich zu lesen.  Schauplätze,  Handlung und Personen konnte ich mir anschaulich vorstellen.  
    Die Geschichte ist interessant , den Handlungsstrang konnte ich gut folgen,  manchen Episoden hätte man,  nach meinem Geschmack,  jedoch  etwas straffen können. Die detailreiche Beschreibung und die Strukturierung des Krimis merkt man an,  dass die Autorin Kriminilogie und Angewandte Psychologie studiert hat. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Platz für meine eigene Fantasie gewünscht.  
    Vom Ermittlungsteam  wusste ich lange nicht wer mir am besten gefällt.   Im Buch wird viel vom Privatleben Vega's  und Rosen berichtet.  Beide scheinen  ein kompliziertes Leben zu führen. Außerdem haben beide auch neben der Arbeit mehr Kontakt zueinander.  Das Alter der Opfer und die Ermittlung belasten Vega zunehmend. Dieses kommt in der Geschichte gut heraus. Vega ist vielschichtig,  ein Ermittler mit Ecken und Kanten,  nicht immer leicht zu durchschauen und hat noch eine Menge Potenzial nach oben und ich bin gespannt  wie er sich in weiteren Fällen entwickelt.  Daria Rosen bleibt für mich blass und ich kann sie nach dieser Folge noch nicht einschätzen. Weitere Personen  werden gut charakterisiert und dargestellt.  Ihre Anzahl war  während des lesens überschaubar und ich bin zu keiner Zeit durcheinander geraten. 

    Blutrünstige Stellen  werden anschaulich angerissen und hier lässt die Autorin mir meine Fantasy.  Somit konnte ich sie mir vorstellen  wie es für mich in der gegebenen Situation passen waren. 
    Die 462 Seiten sind in 48 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.  Jedes Kapitel besitzt eine Überschrift wie zum Beispiel Freitagnachmittag.  Das hilft ungemein um den zeitlichen Rahmen einzugrenzen.  Das zwischenzeitliche aus der Hand legen des Buches und danach wieder in die Handlung abzutauchen hat mich an manchen Stellen etwas Schwierigkeiten bereitet und ich musste dann  ein kleines Stückchen zweimal lesen.  Danach hatte ich keine Problem wieder hinein zu kommen.  

    Durch den Klappentext bin ich auf diesen Krimi aufmerksam geworden.  Dabei hat mich gerade der Ausspruch "Er war ein Mann Gottes  - Nun ist er ein Mann des Gesetzes ( Zitat aus dem Klappentext) neugierig gemacht. 

    Fazit:
    " Die Namen der Toten " von Sarah Bailey wird durch den Pinguin Verlag veröffentlicht. 
     Der Auftakt um den Ermittler Richard Vega ist trotz einiger Schwächen  gelungen und ich werde mit Sicherheit weitere Krimis der Autorin lesen. Sie scheint mit ihrem Auftakt  ihre Leserschaft zu spalten  und ich vergebe trotz alldem  eine Leseempfehlung.  Man sollte sich einfach seine eigene Meinung bilden. 

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    tootsy3000s avatar
    tootsy3000vor 6 Monaten
    Menschenverachtende Machenschaften

    Der Krimi beginnt wirklich spannend. Gleich im ersten Kapitel ist man mit dem späteren Mordopfer konfrontiert. Durchlebt die letzten Momente bis zu dessen Entführung. Danach lernt man auch gleich Richard Vega kennen. Er war mir auch gleich sympathisch. Was man von seiner Vorgesetzten nicht sagen kann. Die Beziehung zwischen diesen Beiden, war mir zu Beginn etwas suspekt. Man merkte aber gleich, dass da mehr dahinter steckt. Während des Falles klärt sich dieses Verhältnis auch nach und nach mehr auf. Neben der Ermittlungsarbeit mit wirklich spannenden Momenten, spielt eben auch Vegas Privatleben eine tragende Rolle in diesem Krimi. Mir persönlich hätte hierbei seine Beziehungs zu Cherry, eine Art Ziehtochter wenn man so will, völlig gereicht um Vegas auch als Privatperson kennen zu leren. Doch, wie erwähnt, spielt auch sein Verhältnis zu seiner Vorgesetzten eine nicht zu kleine Rolle. Diese Verstrickungen im Privatleben des Ermittlers nehmen für mich zu viel Raum ein und sorgen lediglich dafür, dass die wirklich spannenden Momente des äußerst verstrickten Kriminalfalles zu kurz kommen. Denn spannend ist der Fall zu beginn allemal. Leider wird zu viel durch die Handlung selber dann verraten und man weiß als Leser dann doch recht bald in welche Abgründe sie einen zieht.

    Mein Fazit:

    Die Namen der Toten ist ein guter Krimi mit einem mir persönlich recht sympathischen Ermittler. Wobei es eigentlich keine Rolle spielt, ob mir der Ermittler oder ein anderer Charakter sympathisch ist oder nicht. Gut muss der Fall sein und er muss mich packen. Das schaffte dieser Kriminalroman auch stellenweise. Allerdings waren diese Spannungsmomente auch recht kurzweilig und schnell vorüber. Von der Idee her ein wirklich gut durchdachter Fall. Anfangs war nicht klar ersichtlich in welche Richtung die Morde die Ermittlungen treiben. Doch leider verrieten die Nebendarstellungen für mich doch zu viel und es gab bald keine wirklichen Überraschungen mehr zu durchforsten.

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    P
    PoldisHoerspielseitevor 6 Monaten
    Die Namen der Toten (Sarah Bailey)

    Die Leiche eines Teenagers erschüttert die Kleinstadt Turndbridge Wells im Süden Englands, doch insbesondere der auf den Fall angesetzte Ermittler Richard Vega ist schokiert. Denn vor ziemlich genau sechs Jahren hat er an der gleichen Stelle den Leichnam eines anderen Jungen entdeckt, der ähnliche Verletzungen aufgewiesen hat. Damals dachte er, den Täter dingfest gemacht zu haben, doch nun zweifelt er an sich selbst und seinem Urteil...

    Das Genre des Thrillers hat in den letzten Jahren unglaublich an Popularität gewonnen, zahlreiche Neuerscheinungen sind wöchentlich in den Buchhandlungen (online wie offline) zu finden. „Die Namen der Toten“ ist demnach ein Titel unter vielen, sticht aber dennoch hervor. Das liegt zum einen an dem reizvollen Ausgangspunkt, der oben beschrieben ist und den ersten Teil der Handlung bestimmt. Das ganze wird dann sehr fein weitergesponnen und baut immer mehr Spannung auf. Die Atmosphäre verdichtet sich dabei und hat mich völlig gefangen genommen, sodass die Seiten nur so dahingeflogen sind. Toll ist, wie die Handlung immer komplexer und vielschichtiger wird, wie langsam das Geflecht aufgedeckt wird. Dennoch kann man immer gut folgen, insbesondere weil auch die Sprache sehr klar und treffend gewählt wurde.

    Doch der Roman bietet auch einige Stolpersteine, eine handvoll langwieriger Szenen dreht sich um die schwierige Beziehung zwischen Richard und seiner Vorgesetzten Rosen. Das ist ziemlich in die Länge gezogen und wirkt recht sperrig, zumal man darin auch keinen neuen Zugang zu der Geschichte bekommt. Hier verliert die Geschichte an Strahlkraft, dabei sind die Charaktere ansonsten eigentlich ganz spannend konzipiert. Im Vordergrund natürlich Richard, der zwar mit seiner Vergangenheit hadert, aber nicht wie die vielen skandinavischen in Selbstmitleid versinkt. Auch die übrigen Personen sind gut konstruiert und tragen ihren Teil zum Gelingen bei.

    Das Finale zieht noch einmal ordentlich an und überrascht mit einigen Wendungen, die sich jedoch stimmig einfügen und die ausgelegten Fäden gekonnt zusammenführen. „Die Namen der Toten“ ist ein gekonntes Buch, das trotz einiger langwieriger Szenen viel Spannung aufbaut und zu einem ganz anderen Thema führt als anfangs gedacht. Toll, wie hier alles ineinander greift.

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Trotz kleinerer Längen zwischendurch, ein solides Debüt
    Gutes Debüt

    Als auf einem abgelegenen Parkplatz die Leiche des fünfzehnjährigen Deano Stowe gefunden wird, fühlt sich Detective Vega, als hätte jemand die Zeit zurückgedreht. Denn vor ziemlich genau sechs Jahren wurde schon einmal eine Leiche eines Jungen auf diesem Parkplatz gefunden. Auch dieser Junge wies ähnliche Verletzungen auf wie Deano. Ist Vega damals etwas entgangen und sitzt der Falsche in Haft? Vega beginnt zu ermitteln und deckt dabei ein Netz voller Intrigen und Lügen auf und schnell wird klar, dass da noch einiges mehr dahintersteckt, als man auch nur annahm.
    Meine Meinung:
    Bei diesem Buch war es tatsächlich als erstes der Klappentext, der mich neugierig machte und auch der Einstieg in dieses Krimidebüt gelang mir recht problemlos. Zweifelsfrei liegt das auch mit an dem sehr guten und flüssigen Schreibstil der Autorin Sarah Bailey, der es schon auf den ersten Seiten gelang, Spannung aufzubauen. Der Stil ist auf jeden Fall sehr leicht zu lesen und gut verständlich und schnell schwanden die Seiten beim Lesen.
    Der Aufbau des Krimis hat mir hier ebenfalls sehr gut gefallen, während es gleich zu Beginn spannend wird, gibt es zwar auch zwischendurch ein paar ruhigere Momente und doch wollte ich permanent wissen, wie es weitergeht und wie alles zusammenhängt. Hier und da gibt es kleinere Längen, vor allem, wenn es um das Privatleben des Detective und seiner Vorgesetzten und deren komplizierte Beziehung zueinander geht und doch blieb es so interessant, das keine Langeweile aufkam. Gut gefallen hat mir der logische Aufbau der Ermittlungsarbeit, es kam mir weder überzogen vor noch wurde es mit zu vielen blutigen Details gespickt, so dass ich diesen Krimi auch Lesern empfehlen kann, die eher zart besaitet sind und trotzdem gerne spannende Lektüre lesen.
    Der Fall, der auf den ersten Blick zwar berührend blieb, allein schon aufgrund des Alters des Opfers, entpuppte sich dann als wesentlich verzweigter und komplizierter und dabei ist es der Autorin sehr gut gelungen, hier auch auf den ein oder anderen gesellschaftlichen Misstand zu deuten.
    Neben dem Fall und den klassischen Ermittlungsarbeiten spielt, wie schon erwähnt, auch die Beziehung zwischen Detective Vega und DI Rosen, seiner Vorgesetzten eine Rolle. Diese Beziehung ist durchaus kompliziert, allerdings bekommt man hier ein sehr klares Bild der handelnden Charaktere geliefert.
    Vega ist ein Ermittler der besonderen Art, mit einer, für einen Detective sehr ungewöhnlichen Vergangenheit. Er war einst ein Priester und diente beim Militär als Seelsorger und gerade dieser soziale Aspekt lässt ihn einmal mehr menschlich wirken. Man spürte beim Lesen sehr gut, dass er ein gewisses Gespür für Menschen hat und diese ihm nicht egal sind, allerdings ist auch etwas passiert, was ihn von seinem Gottesglauben hat abweichen lassen. Doch was in seiner Vergangenheit wirklich geschehen ist, bleibt noch sehr vage, hier hält sich die Autorin auf jeden Fall noch Möglichkeiten für Fortsetzungen offen.
    Neben ihm steht seine Vorgestzte DI Daria Rosen, die ich allerdings noch sehr wenig einschätzen kann. Sie bleibt für mich allerdings noch völlig undurchschaubar und so richtig einordnen kann ich sie noch nicht. Auf jeden Fall sind hier, auch in der Beziehung, noch einige Fragen offen und ich hoffe, dass sich in weiteren Bänden mehr Klarheit verschaffen lässt.
    Neben diesen beiden Charakteren gibt es noch einige weitere Nebencharaktere, die hier sehr interessant dargestellt werden. Gerade diese unterstreichen aber durch ihre Vielschichtigkeit noch einmal mehr die Glaubhaftigkeit der Geschichte.
    Mein Fazit:
    Man spürt bei diesem Debüt, dass die Autorin durchaus über ein gutes Grundwissen verfügt, denn es blieb alles in einem gut durchdachten und logisch aufgebauten Level. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und auch wenn der Grundton eher ruhig bleibt, schafft sie es, die Spannung über weite Strecken aufrecht zu halten. Gerade zum Ende hin wird es immer spannender und je mehr Puzzleteile aufgedeckt werden, umso schrecklicher wird das Gesamtbild, das hier entworfen wurde. Ihre Charaktere wirken authentisch und vielschichtig und lassen auf eine interessante Fortsetzung hoffen. Von mir bekommt dieser Krimi eine Leseempfehlung für alle, die gerne spannende Bücher ohne bluttriefende Passagen mögen.

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    Emmas_Bookhouses avatar
    Emmas_Bookhousevor 6 Monaten
    Der Auftakt einer Reihe

    Die Namen der Toten – Sarah Bailey
    Verlag: Penguin
    Taschenbuch: 10,00 €
    Ebook: 8,99
    ISBN: 978-3-32810174-1
    Erscheinungsdatum: 9. Januar 2018
    Genre: Thriller
    Seiten: 463
    Inhalt:
    Detective Richard Vega fühlt sich wie in einem schlechten Traum, als nahe der südenglischen Kleinstadt Tunbridge Wells die Leiche eines 15-Jährigen gefunden wird. Denn vor sechs Jahren stand er an derselben Stelle schon einmal über die Leiche eines Teenagers gebeugt, der auf dieselbe Weise getötet wurde. Hat Vega damals den Falschen verhaftet? Hat er erneut Schuld auf sich geladen? Denn dies wäre nicht der einzige Tod, der auf seinem Gewissen lastet …

    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Mir gefällt das Cover recht gut, diese Spiegelung im Wasser hat was an sich.
    Die Farben passen auch gut zueinander, es harmonisiert alles.
    Zur Geschichte:
    Dies ist der erste Band der Richard Vega Reihe.
    Hat die Leiche von Deano Stowe tatsächlich etwas mit dem sechs Jahre zurückliegenden Fall zu tun?
    Gewisse Parallelen sind hier nicht auszuschließen.
    Doch was Vega und sein Team in diesem Fall tatsächlich erleben damit hat keiner gerechnet.
    Skrupellos, brutal und Menschenverachtend, ein Fall knallhart und schonungslos.
    Hier geht es gleich, wie ich finde sehr brutal los.
    Die Protagonisten sind sehr gut herausgearbeitet und bei den einen oder anderen sorgte es bei mir für Überraschung.
    Vega gefällt mir hier besonders gut, aber auch Zaid, der mir am Anfang nicht ganz so gefiel.
    Der Schreibstil ist flüssig und meist auch spannend, manchmal dachte ich mir nur das hätte ein wenig kürzer sein können, aber das ist nur meine Meinung.
    Die Kapitel erzählen immer einen ganzen Tag, was ich eigentlich ganz gut finde.
    Die Länge der Kapitel ist ok, dafür dass sie immer einen Tag erzählen kann man sie ja mitunter nicht kürzer machen
    Ja ich liebe halt kurze Kapitel.
    Die bildliche Darstellung ist gut, ich war oft direkt vor Ort und fühlte mit den Protagonisten mit.
    Viele Emotionen kochten in dieser Geschichte hoch, warum?
    Liest bitte selbst.
    Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen, es gibt einem gewissen Stunden gute Unterhaltung.
    Ich gebe hier 4 von 5 Sternen
    Zum Schluss bedanke ich mich beim Penguin Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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