Jedes Jahr nimmt Sugar Wallace ihr Bienenvolk und zieht in eine andere Stadt. Wohin es geht, entscheidet ihre Bienenkönigin Elizabeth, die sich auf der alten Landkarte ein Plätzchen aussucht. Diesmal packt Sugar ihre Sachen in New York aus. Schnell verwandelt sich ihre Dachterrasse in ein Paradies für Bienen aber auch die anderen Hausbewohner zieht es ihre kleine grüne Oase.
Ich bin total begeistert von Sugar, ihren Bienen und den Freunden, die sie in New York findet. Eine schöne Geschichte über Wahlfamilien, so zu sein, wie man nun mal ist und wenn das bedeutet, anders zu sein als der Großteil der Menschheit. Es erinnert ein wenig an 'Die fabelhafte Welt der Amelie', obwohl solche Vergleiche immer hinken. Ein Buch, voller Wärme, Mitgefühl und Liebe, das ich wohl immer wieder einmal lesen werde.
Sarah-Kate Lynch
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Sarah-Kate Lynch
Das süße Leben der Sugar Wallace
Cheese! Lang lebe die Liebe
Cantucci-Herzen brechen nicht
Die Traumbäckerin
Auch Engel lieben Pasta
Ein gewisses Prickeln
Cantucci-Herzen brechen nicht
Blessed are the Cheesemakers
Neue Rezensionen zu Sarah-Kate Lynch
Was man in einem Golfschuh so alles finden kann ...! Lily entdeckt dort ein laminiertes Foto, auf dem ihr Ehemann David mit einer Frau und zwei Kindern zu sehen ist, und das eine Kind sieht David verdammt ähnlich. Kurzentschlossen macht sie sich auf den Weg nach Italien um ihn zur Rede zu stellen.
Eine uralte Bäckerei, zwei alte Schwestern, ihre Liebe für Cantucci und ein geheimer Bund von Witwen, haben mich sofort für sich eingenommen. Das Thema ungewollter Kinderlosigkeit eignet sich ja eigentlich nur bedingt für einen Wohlfühlroman, doch hier hat es funktioniert. Denn das Schicksal und die Liebe gehen manchmal eigenwillige Wege, besonders wenn die Schwestern Violetta und Luciana ihre athritischen Finger im Spiel haben.
Sie kennen das? Sie verbringen eine Woche in einer Stadt oder an einem Platz, der Ihnen sehr gut gefällt. Sie sind infiziert. Die Toscana ist ein Ort, der höchst ansteckend ist. Dann sieht man nach seiner Rückkehr ein Buch und jubelt: "Ja, ein leichter, lockerer Roman aus der Toscana, das ist es jetzt!" Dazu noch der griffige Titel und schon ist man dabei. Warum auch nicht, man muss nicht immer die schwere Kost goutieren.
Lily aus Amerika kommt in ein kleines toskanisches Dorf um eigentlich ihren Ehemann, einen Weinhändler, zur Rede zu stellen. Sie hat nämlich herausgefunden, dass seine Shopping-Touren in der Toskana wahrscheinlich als Nebenprodukt eine kleine Familie abgeworfen hat. Das Dorf wird von einigen Witwen bewohnt, die sich für die wahre Liebe einsetzen und immer irgendwelche suchenden Herzen verkuppeln wollen. Lily und ein Junggeselle im Ort sollen die Nächsten sein. Ja, und das geht dann 120 Seiten so, mit viel zitternden Fingern der Witwen und Wegweisungen, wer, wann, wo und überhaupt aktiv werden soll und ebbt dann einfach immer weiter vor sich hin, bis man leider sagen muss: "Toskana gut und schön, aber hier passiert nix" und dann macht man das Buch zu, weil man irgendwann gelernt hat, dass man sich trennen soll, wenn es nicht so recht in Fahrt kommt. Zumindest beim Lesen. Ja, und das ist passiert. Stattdessen eine halbe Stunde Toskanafotos geschaut und nichts vermisst, weil nirgendwo drei Witwen zu sehen waren.
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