Als Leser wird man direkt mit einer Mail von Riley (der Protagonistin) an die Tattoo-Künstlerin Heather in die Geschichte eingeführt.
Es gibt Gerüchte, dass die Tattoos von Heather magische Kräfte haben. Ein Umstand, mit dem wir uns als Leser schnell auseinandersetzen.
Wir verfolgen die Geschichte aus der Sicht von Riley und ich kann mich sofort in sie hineinversetzen. Riley wollte gerne kreatives Schreiben studieren, hat den Studienplatz aber nicht bekommen und im gleichen Zug hat ihr Freund sie auch noch verlassen.
Ich kann es auch sehr gut nachvollziehen, dass sie sich aus diesem Grund dazu entschieden haben, ein Tattoo zu bekommen. Denn sind wir mal ehrlich - die Chance stehen 50/50 für ein neues Tattoo oder eine neue Haarfarbe
Heather scheint die Gabe zu haben, Menschen zu lesen und verpasst ihnen Tattoos, die besser zu ihnen passen, als sie selber denken
Schnell erfahren wir, dass es unter New York eine „Schwesterstadt“ gibt und beide Städte mit einem Kern verbunden sind. In Inkville sieht es aus wie in New York, aber alles ist ein bisschen magischer und vor allen Dingen grüner. Ich würde dort sehr, sehr gerne leben.
Zugang nach Inkville haben jedoch nur die Leute, die mit der Tinte aus dem Riverink (quasi dem Hudson River) tätowiert worden sind.
Schnell wird jedoch klar, dass etwas in der Stadt ganz und gar nicht stimmt und Riley mitten im ganzen Geschehen steckt.
Kurz vor Ende gibt es einen super Plottwist, mit dem ich absolut nicht gerechnet habe und der alles noch mal auf den Kopf stellt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur jedem ans Herz legen, der Tattoos und/oder New York mag.





