Sarah Addison Allen Die Mondscheinbäckerin

(48)

Lovelybooks Bewertung

  • 55 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 1 Leser
  • 17 Rezensionen
(18)
(19)
(11)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Mondscheinbäckerin“ von Sarah Addison Allen

Ein bezaubernder Roman voller Liebe und Magie Nach dem Tod ihrer Mutter kommt die 17-jährige Emily Benedict nach Mullaby, North Carolina, um dort bei ihrem Großvater zu leben. Schon bald merkt sie, dass in Mullaby ungewöhnliche Dinge vor sich gehen: Nachts huschen Irrlichter durch die Wälder, die Tapete in Emilys Zimmer verändert von allein das Muster, und die Nachbarin Julia Winterson backt Kuchen, die geliebte Menschen anlocken können. Als Emily den jungen Win Coffey kennenlernt, funkt es sofort zwischen den beiden. Aber die Familie Coffey hütet ein sonderbares Geheimnis …

Der Titel passt nicht so wirklich zum Buch. Trotzdem ganz süß :)

— Tintenfee
Tintenfee

Der Duft von Kuchen lockt die Liebe

— Eternity
Eternity

Ein unglaublich süßes Buch, mit knuffigen Figuren, einem angenehmen Plot und einem zuckersüßen Ende!

— Ninespo
Ninespo

Eine zauberhafte Geschichte...perfekt zum einfach mal träumen zwischendurch

— hannelore259
hannelore259

Magisch und zauberhaft gut! ;-)

— Janine2610
Janine2610

Greift unbedingt zu diesem Roman, lasst euren Sinnen freien Lauf und lasst euch von den Menschen, der Magie und dem Kuchenduft verzaubern.

— TheDianaBooks
TheDianaBooks

Leichte,süße Geschichte;perfekt für zwischendurch

— czytelniczka73
czytelniczka73

Stöbern in Romane

Töte mich

Ein herrlicher Spaß mit subtilen Anspielungen.

miss_mesmerized

Kraft

Auf der Longlist... Mir erschließt sich nicht wirklich weshalb...

Bibliomania

Das Glück meines Bruders

Vergangenheitsbewältigung auf verschiedene Arten

locke61

Sieh mich an

Ich weiß, dass dieses Buch viele begeisterte Leser hat, doch mich konnte es leider nicht überzeugen.

loverosie1111

Der Sandmaler

Atmosphärische Schildungen, aber leider ziemlich eindimensionale Charaktere

leolas

Der Sommer der Inselschwestern

Ein wunderschönes Buch über die Kraft von Frauenfreundschaften und das Leben.

nati51

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Magischer Mix aus Liebe, Kuchen, tragischen Ereignissen und Hoffnung

    Die Mondscheinbäckerin
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    23. July 2016 um 21:19

    Nach dem Tod ihrer Mutter zieht die 17jährige Emily zu ihrem Großvater nach Mullaby, den Heimatort ihrer Mutter, von dem sie aber niemals erzählte. Emily versucht, sich auf die Spuren ihrer Mutter zu begeben, aber die merkwürdigen Ereignisse, die in Mullaby vorgehen, geben ihr zusätzliche Rätsel auf. Was hat es mit der Familie Coffey auf sich, deren Sohn Win Emily so anziehend findet, was bedeuten die Irrlichter im Garten oder die sich verändernde Tapete? Und warum back Nachbarin Julia ständig leckere Kuchen?Der Titel „Die Mondscheinbäckerin“ verspricht zuckersüßen Kitsch, doch das Buch wartet mit tiefgründigeren Elementen auf, was mich sehr positiv überrascht hat. Die Charaktere waren interessant, entsprachen aber wie der Inhalt auch in wesentlichen Aspekten aber dem Buch „Mein zauberhafter Garten“ von Sarah Addison Allen, welches ich ebenfalls dieses Jahr gelesen habe. Es war, als hätte die Autorin mit der gleichen Schabloene gezeichnet: der gleiche magische Ort, Familien mit seltsamen Traditionen bzw. Familiengeheimnissen, Frauen, die sich nicht eingestehen können, dass die Liebe ihres Lebens vor ihnen steht und deshalb Annäherungsversuche über weite Strecken abblocken.....Aus diesem Grund war ich leider nicht übermäßig begeistert von der Mondscheinbäckerin. Auch der holprige Schreibstil, über den ich im anderen Roman schon gestolpert bin, war wieder auffällig. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber die Aussagen lesen sich einfach nicht flüssig und elegant, sondern abgehackt und hölzern.Ich hatte einige Probleme, in die Geschichte einzufinden, aber ein wunderbares, offenes Ende hat mich dann wieder versöhnt.

    Mehr
  • Der Duft von Kuchen lockt die Liebe

    Die Mondscheinbäckerin
    Eternity

    Eternity

    05. March 2016 um 17:51

    Ich backe für mein Leben gern. Ich kann herrlich entspannen, wenn ich die Zutaten abwiege und in der Schüssel herumrühre. Da gefiel mir die Vorstellung, Kuchen zu backen, um das verloren gegangene Glück und die Liebe herbei zu locken, natürlich überaus! Die Geschichte lebt von ihrem Zauber und der Magie. Sie ist ganz gefühlvoll erzählt, mit liebevollen und sympathischen Charakteren und dem Glauben an das Schicksalhafte. Das Leben hält für jeden etwas bereit und durch die eigenen Gaben kann der Mensch sich diesen Aufgaben stellen. Ob es nun das Kuchenbacken ist oder die Gabe, den Duft von Kuchen zu sehen, irgendwann helfen unsere Talente uns immer weiter!  Eine Geschichte voller Kuchenduft und Zärtlichkeit, die der Seele einfach gut tut! :

    Mehr
  • Es verzaubert - und berührt zugleich!

    Die Mondscheinbäckerin
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    17. September 2015 um 10:04

    "Zur Erinnerung an den berühmten sanften Riesen Robert Pershing Wadlow ...", beginnt die Widmung von Sarah Addison Allens Buch "Die Mondscheinbäckerin". Die siebzehnjährige Emily muss nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Großvater Vance. Dieser lebt in der kleinen Stadt Mullaby. Hier scheint jeder jeden zu kenne und doch ist Mullaby eine besondere Stadt. Über allem liegt etwas Geheimnisvolles, magisches. Von der Thematik nicht ganz neu, fällt das aber nicht sonderlich ins Gewicht, denn durch das Erscheinungsbild des Großvaters gibt es dem Ganzen etwas Besonderes. Von daher versteht sich auch die Widmung zu Beginn. "Die Mondscheinbäckerin" ist nicht mein erster Roman der Autorin. Das war auch der Grund, warum ich gern mehr von ihr lesen wollte. Das Buch liest sich durchgehend flüssig, die Beschreibungen und die Wortwahl sind genau richtig. Mit ihrer Art erweckt sie die Geschichte zum Leben. Man kann sich vieles bildhaft vorstellen. Die Charaktere dieses Romans sind so beschrieben, dass man sie fühlen und bildlich vorstellen kann. Das Cover ist sehr schön und mystisch gestaltet und farblich harmonisch abgestimmt. Es passt alles. "Die Mondscheinbäckerin" ist eine großartige Geschichte, eine Lesereise, die ich nicht missen möchte. Es verzaubert - und berührt zugleich! Und hinter all dem steckt eine Botschaft für den Leser, die zu erkennen und zu akzeptieren es gilt. Jeder Mensch hat Schwächen. Schwächen bedeuten aber nicht, dass derjenige schlecht oder gar minderwertiger ist als andere.

    Mehr
  • Magisch, romantisch, geheimnisvoll, bittersüß...

    Die Mondscheinbäckerin
    Buechergarten

    Buechergarten

    INHALT: Nach dem Tod ihrer Mutter zieht die 17jährige Emily in deren kleine Heimatstadt Mullaby. In der fremden Stadt erwartet sie ihr Großvater von dessen Existenz sie bisher nicht einmal etwas wusste. Doch das ist erst der Anfang von Vielem von dem Emily bisher nichts wusste: Von Irrlichtern die durch Wälder streifen, Tapeten die sich je nach Laune des Zimmerbewohners verändern, Julia Winterson ihrer Nachbarin, die Kuchen backt, die geliebte Menschen anlocken können und dem Jungen Win Coffey mit dem sie bald mehr als nur Freundschaft verbindet. Doch Emily muss feststellen, dass ihre Mutter noch ein weiteres Geheimnis vor ihr hatte, dass ihre Sicht auf die Dinge und Menschen um sie herum unwiederbringlich verändern wird…   EIGENE MEINUNG: Ich hatte vor diesem Buch bereits „Der geheime Garten“ von Sarah Addison Allen gelesen und dieses Buch hatte mich genau zum richtigen Moment gefunden und begeistert, also ist auch „Die Mondscheinbäckerin“ bei mir eingezogen. Das Cover wirkt auf mich sehr ruhig in einem schönen Farbton und passend zum Titel, allerdings nach dem Lesen weniger passend zur Geschichte. Noch extremer ist das Ganze in Bezug auf den Titel, da er sich nicht auf Emily bezieht, auf die im Kappentext das Hauptaugenmerk liegt, sondern um Julia Winterson. Die Geschichte an sich habe ich gerne gelesen und sie hat für mich gut in die Vorweihnachtszeit gepasst, auch wenn man sie zu jeder anderen Jahreszeit lesen kann. Mit Emily konnte ich mich gut identifizieren, wesentlich mehr jedoch mit Julia, was aber auch einfach am Alter der Protagonisten liegen kann. Emily ist ein junges Mädchen, während Julia bereits eine erwachsene Frau ist. Die Geschichten der beiden fließen für mich innerhalb des Buches sehr schön ineinander und bereichern das Ganze durch die Perspektivwechsel. Für mich hat das Buch sehr viel Gefühl und ich habe dies als sehr realistisch empfunden, z. B. wie es Emily geht, als sie zu einem komplett fremden Opa zieht. Schön war es im Buch auch, dass man zum Schluss über jeden Protagonisten etwas erfahren hatte und alles ein Gesamtbild ergibt. Bei beiden Frauen spielt im Buch die Liebe eine Rolle, die jedoch durch Ereignisse in der Vergangenheit geprägt sind. Es sind feine fantastische Ansätze in der Geschichte zu erkennen und ein winziges bisschen Erotik bei Julia, aber genauso nachdenkliche, bittersüße Momente, die einem zeigen, dass das Leben nicht immer geradlinig und gerecht verläuft. In dieser Geschichte findet man hinter jedem Charakter so vieles, was man auf den ersten Blick dort nicht vermutet hätte. Der ganze Ort und seine Bewohner sind sehr stimmig beschrieben und die magischen Eigenheiten machen ihn zu etwas ganz besonderem! Die Geheimnisse, die fühlbar in der Luft schweben entdeckt man zusammen mit den Protagonisten bzw. während diese sich damit auseinander setzen und hier hat man das Gefühl, dass es für alles die richtige Zeit gibt. Das Ende des Buches hat mich persönlich überrascht, allerdings positiv, weil meine Erwartung auch etwas zu viel des Guten gewesen wäre. Es bleibt auch Platz für die eigene Fantasie.   FAZIT: Eine ruhige Geschichte mit feinen magischen, erotischen, nachdenklichen Elementen, über zwei junge Frauen in verschiedenen Lebensabschnitten, die sich mit der Vergangenheit, der Gegenwart und ihrer Zukunft auseinander setzen müssen. Ein schöner Roman für Zwischendurch!

    Mehr
    • 3
  • [Rezension] „Die Mondscheinbäckerin“

    Die Mondscheinbäckerin
    Ninespo

    Ninespo

    18. August 2015 um 12:41

    Das Buch in drei Worten? Zuckersüß, entspannend, atmosphärisch. Das Cover? Das Cover ist einfach unheimlich niedlich. Es verspricht genau das, was ich mir von einem Frauenroman erwarte: Gefühle, Drama und ein Happy End. Das Cover selbst wirkt atmosphärisch und mystisch. Und genau das bekommt man auch. Die Handlung/das Setting? Die Handlung teilt sich in mehrere Handlungsstränge auf. Zum einen haben wir die Jugendliche Emily, die nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Großvater in einen kleinen Ort. In diesem Ort kennt jeder jeden, dementsprechend kennen alle Emily. Und sie kennen das Geheimnis ihrer Mutter. Dann gibt es noch den jungen Win, der ebenfalls ein Geheimnis hat und Julia, die ebenfalls in der Geschichte mit drinnen hängt. Die Handlung ist ein wenig voraussehbar, aber so süß, dass mir das nichts ausmachte. Der Schreibstil? Sarah Addison Allen schreibt angenehm und schön. Durch ihre Wortwahl kommt Atmosphäre auf, die zu dieser mystisch-phantastisch angehauchten Liebesgeschichte passt. Man taucht ein, fühlt sich wohl und kann für ein paar Stunden abschalten. Die Figuren? Die Figuren haben ebenfalls zu der angenehmen Lesestimmung beigetragen. Sie sind alle ein wenig stereotypisch angehaucht, haben aber alle ihren eigenen Touch. Das Geheimnis, das alle Figuren verbindet, erklärt sich auf den ersten Blick scheinbar schnell. Allerdings gibt es noch einen tollen Umschwung, der die Geschichte noch mal umwirft und die Figuren in einem anderen Licht erscheinen lässt. Positives? Ich fand die Geschichte unglaublich süß und entspannend. Das Richtige, um schön zu entspannen und einfach mal abzuschalten. Die Figuren sind nicht großartig herausfordernd oder neu, aber sehr süß und passend zusammengestellt. Auch der Plot hat mir gefallen. Auch hier sollte man keine tiefgreifende Philosophie erwarten, dennoch hat mir das Buch gut gefallen. Vor allem den Einschub von Mystik/Fantasy hat mir gefallen. Negatives? Ein wenig schade fand ich, dass die phantastischen Elemente so vorhersehbar eingebaut waren. Vorhersehbarkeit war ein generelles Problem der Geschichte, dennoch konnte sie mich unterhalten und Spaß machen. Empfehlung? Ich empfehle dieses Buch an alle, die Spaß an niedlichen Frauenromanen haben. Auch an alle, die zuckersüße Liebesromane mit mystisch-phantastischen Einschlag mögen. Man kann dabei entspannen, abschalten und sich einfach treiben lassen. Die Rezension im Original auf: http://www.ninespo.de/2015/08/18/rezension-die-mondscheinbaeckerin/

    Mehr
  • Zuckersüße Geschichte mit viel Liebe und allerhand Geheimnissen

    Die Mondscheinbäckerin
    Anni_im_Leseland

    Anni_im_Leseland

    Die 17-jährige Emily zieht nach dem Tod ihrer Mutter in den kleinen verschlafenen Ort Mullaby, wo sie bei ihrem zurückgezogen lebenden, etwas verschrobenen Großvater Vance, von dem sie bis vor kurzem nichts wusste, dass es ihn überhaupt gibt, wohnt. Schnell bemerkt Emily, dass in Mullaby allerhand unerklärliche Dinge vor sich gehen: Ihr Großvater ist ein 2,50 m großer Riese, nachts wandern Irrlichter vor ihrem Fenster hin- und her, und die Tapeten ihres Zimmers verändern sich ständig in Abhängigkeit von ihrem Befinden. Trost und Unterstützung findet sie in ihrer Nachbarin Julia, die ein Grillrestaurant im Ort betreibt, und die Gabe besitzt Kuchen zu backen, der geliebte Menschen anlocken kann. Außerdem trifft Emily auf den geheimnisvollen Win Coffey, von dem sie sich im wahrsten Sinne des Wortes magisch angezogen fühlt. Doch welche Geheimnisse ranken sich um die Vergangenheit von Emilys Mutter? Warum war diese nie nach Mullaby zurückgekehrt? Warum erfährt Emily in diesem Ort so viel Feindseligkeit? Diese und andere Geheimnisse werden im Laufe des (leider) nur 250 Seiten langen Buches aufgeklärt. Die Charaktere sind wundervoll von der Autorin ausgearbeitet, sie sind lebendig, witzig und einfach sympathisch. Die Geschichte rund um Mullaby und seiner Bewohner setzt sich mittels kurzer Rückblenden in die Vergangenheit Stück für Stück zusammen und schafft es absolut seinen Leser zu fesseln. Man möchte unbedingt erfahren, was es mit den geheimnisvollen Ereignissen in dem kleinen kleinen Örtchen auf sich hat. Bereits der Titel dieses Buches hatte mich besonders gereizt, da es darin augenscheinlich um das Backen geht, weswegen ich es überhaupt gekauft habe - leider kam mir persönlich dieser Part viel zu kurz. Gerne hätte ich mehr über Julia und ihre besondere Gabe erfahren. Leider wird dieses Thema nur gelegentlich immer mal wieder angerissen, ohne weiter in die Tiefe zu gehen. Auch das offene Ende ließ mich mehr als unbefriedigt zurück, sodass ich hoffe, dass es irgendwann eine Fortsetzung dieses Buches geben wird. Zwar hatte dieses Buch für mich kleinere Schwächen, aber trotzdem werde ich in Zukunft weitere Bücher der Autorin lesen, da mich ihr Ideenreichtum und ihr Schreibstil absolut gefangen genommen haben. Wenn es nach mit ginge, hätte dieses Buch gerne 150-200 Seiten mehr haben können. Auch wer wie ich sonst keine Fantasy-Literatur mag, wird von von diesem kleinen magischen Büchlein begeistert sein

    Mehr
    • 2
  • Einfach magisch...

    Die Mondscheinbäckerin
    Miamou

    Miamou

    Inhalt: Nach dem Tod ihrer Mutter kommt die 17-jährige Emily Benedict nach Mullaby, North Carolina, um dort bei ihrem Großvater zu leben. Schon bald merkt sie, dass in Mullaby ungewöhnliche Dinge vor sich gehen: Nachts huschen Irrlichter durch die Wälder, die Tapete in Emilys Zimmer verändert von allein das Muster, und die Nachbarin Julia Winterson backt Kuchen, die geliebte Menschen anlocken können. Als Emily den jungen Win Coffey kennenlernt, funkt es sofort zwischen den beiden. Aber die Familie Coffey hütet ein sonderbares Geheimnis … Figuren: Emily und Julia sind die Hauptprotagonistinnen in dem Buch. Obwohl jede ihr eigenes Schicksal hat, sind sie doch immer wieder miteinander verwoben. Emily hat ihre Mutter verloren und zieht zu ihrem Opa Vance - den sanften Riesen von Mullaby. Julia war in jungen Jahren schwanger und musste ihre Tochter zur Adoption freigeben, da sie nicht für sie sorgen konnte. Diese Tochter wäre in Emilys Alter und so scheint es, dass sich Julia deswegen ihrer sehr gerne annimmt (obwohl dies im Buch nie ausdrücklich erwähnt wird). Zusätzlich hat Julia die Gabe, besonders leckere Kuchen zu backen. Schon in ihrer Jugendzeit hat sie ihren Schwarm Sawyer damit um den Finger wickeln können. Viele Jahre später läuft er ihr immer noch hinterher, stets in der Hoffnung dass aus Julia und ihm doch noch "so viel mehr werden könnte". Er ist auch der Vater von Julias Tochter. Obwohl er mit seinen ständigen Umwerbungen Julia gegenüber, einem auf den Wecker fallen könnte, übertritt er diese Grenze jedoch nie und es macht Spaß die Schlagabtausche zwischen den beiden zu lesen. Dann gibt es noch die Familie Coffey, mit Win, der ein bisschen ein Rebell der Familie ist. Die Coffeys verbindet ein großes Geheimnis, welches er vor Emily, in die er sich verliebt hat, preisgeben will, obwohl es sein Vater strengstens untersagt. Die Nebenfiguren, wie Stella und Beverly dürfen in dem Roman natürlich auch keinesfalls fehlen und tragen zu heiteren Lesestunden bei. Schauplatz: Die Geschichte spielt eigentlich ausschließlich in Mullaby. Einem kleinen Örtchen in dem jeder jeden und auch seine Geschichte kennt. Das Dorfleben wird einem sehr gut nähergebracht. Besonders das Mullaby Barbecue bildet einen Höhepunkt in der Geschichte und bringt auch einiges in Bewegung. Man kann das gegrillte Schweinefleisch förmlich riechen :-) Auch das Haus am See, in welches Win Emily einlädt, hat einen gewissen Wohlfühlfaktor. Fazit: Es sind immer die unscheinbaren Romane, die wirklich großes Lesevergnügen darstellen. Ich habe dieses Buch eher zufällig gefunden und finde es wirklich einfach nur magisch gelungen. Eine wunderbare Handlung, die nie seicht wird, aber doch für alle Beteiligten ein klassisches Happy End bereithält. Ein absoluter Lesespaß für Zwischendurch und besonders nach einer "schweren" Lektüre zu empfehlen.          

    Mehr
    • 2
  • Eine zuckersüße Geschichte

    Die Mondscheinbäckerin
    El.

    El.

    21. September 2014 um 18:53

    Die 17-jährige Emily zieht nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Großvater mütterlicherseits. Die beiden hatten zu Lebzeiten ihrer Mutter keinen überaus regelmäßigen Kontakt und so ist das Verhalten der beiden sich gegenüber anfangs etwas steif. Emily lernt nach und nach die Bewohner des kleinen Städtchens, in dem sie nun wohnt, kennen. Sie weiß nichts von der Vergangenheit ihrer Mutter, als diese damals noch hier lebte, doch die Bewohner scheinen umso mehr über ihre Mutter zu wissen. Es wird ständig getuschelt und so erfährt Emily bald, dass ihre Mutter mit einem Jungen einer reichen Familie zusammen war und diese Beziehung nicht gut ausging. Dies hatte den Selbstmord des besagten jungen Mannes zu Folge und so geben bis heute die Familienmitglieder des Clans Emilys Mutter die Schuld an seinem Tod. Emily lernt nach einer kurzen Zeit den Neffen des verstorbenen jungen Mannes kennen und so kommt eins zum anderen: die beiden entwickeln Gefühle füreinander. Doch diese Beziehung muss sich einigen Komplikationen stellen: seine Familie möchte nichts mit Emily zu tun haben, da sie sie zu sehr an Emilys Mutter erinnert und zweitens verbergen sie ein Familiengeheimnis. Dieses hatte damals Emilys Mutter jedoch erfahren und dem Leser wird allmählich klar, dass auch der Selbstmord damit zu tun hatte. Die Geschichte erinnert ein wenig an Twilight. Ein junges Pärchen, das ohne einander nicht kann. Und trotzdem ist sie auch ganz anders. Es lohnt sich das Buch zu lesen, wenn man gerade einen Wälzer verdauen muss, da dieses Buch mit seinen 200 und ein paar mehr Seiten leichte Kost ist und einige schöne Stunden beschert. Wundert euch nicht, wenn ihr beim Lesen zwischendurch schmunzeln müsst und euch in Gedanken oder auch aus eurem Mund ein "ooooh" oder ein "aaaah" herausrutscht.

    Mehr
  • Lesen, verzaubert werden, in die Geschichte wegtauchen

    Die Mondscheinbäckerin
    FionaFabelhaft

    FionaFabelhaft

    02. September 2014 um 15:46

    Klappentext: Nach dem Tod ihrer Mutter kommt die 17-jährige Emily Benedict nach Mullaby, North Carolina, um dort bei ihrem Großvater zu leben. Schon bald merkt sie, dass in Mullaby ungewöhnliche Dinge vor sich gehen: Nachts huschen Irrlichter durch die Wälder, die Tapete in Emilys Zimmer verändert von allein das Muster, und die Nachbarin Julia Winterson backt Kuchen, die geliebte Menschen anlocken können. Auch Emily läuft ein besonderer junger Mann über den Weg: Zwischen ihr und Win Coffey funkt es sofort. Aber die Familie Caffey hütet ein sonderbares Geheimnis ... Erster Satz: Emily hob den Kopf von dem Glücksarmband, das sie langsam am Handgelenk hin und her gedreht hatte. und schaute zum Wagenfenster hinaus. Schöne Zitate: Dazu ein eigentümlicher Duft nach karamellisierendem Zucker und abgeriebener Zitronenschale -  der Duft der Hoffnung, der Menschen nach Hause lockt. (Seite 42) Dein von der Dunkelheit bis ins Licht. (Seite 145) Er machte sie nervös, und sie brachte ihn aus dem inneren Gleichgewicht. (Seite 194) "Ich kann dein Zuhause sein", sagte er leise. "Dann gehörst du zu mir." (Seite 222) Fiona´s Meinung zum Buch: Was für ein wunderbares Buch. Hier stimmt einfach alles. Das superschöne Cover passt perfekt zur Geschichte. Der Schreibstil bringt das magische und zauberhafte jeder Szene in Mullaby rüber. Man fängt an mit Lesen und lässt sich einfach von der Geschichte verzaubern. Es dreht sich um zwei Liebesgeschichten und unaufgedeckte Familiengeheimnisse. Emily ist ein super liebes Mädchen, was mit ihrer neuen Lebensituation umgehen kann und sich versucht in ihrem neuen Zuhause so gut es geht einzuleben. Hierbei stößt sie natürlich auch auf ein paar Hindernisse. Julia lebt schon in Mullaby und möchte in 6 Monaten dann endlich dort wieder weg. Ihr Plan steht, trotzdem hilft sie Emily beim Start in ihrer neuen Heimat. Dieses Buch ist einfach nur wunderwunderschön und absolut lesenswert.

    Mehr
  • Wow :-)

    Die Mondscheinbäckerin
    romanasylvia

    romanasylvia

    20. June 2014 um 14:48

    Das Buch war super und hat mir wirklich gut gefallen. Irgendwie war es wie ein Märchen für Erwachsene. Ich hoffe das ich von dieser Autorin noch mehr zu lesen bekomme :-)

  • Merkwürdige und wunderbare Dinge

    Die Mondscheinbäckerin
    Janine2610

    Janine2610

    Die Buchrückseite: Nach dem Tod ihrer Mutter kommt die 17-jährige Emily Benedict nach Mullaby, North Carolina, um dort bei ihrem Großvater zu leben. Schon bald merkt sie, dass in Mullaby ungewöhnliche Dinge vor sich gehen: Nachts huschen Irrlichter durch die Wälder, die Tapete in Emilys Zimmer verändert von allein das Muster, und die Nachbarin Julia Winterson backt Kuchen, die geliebte Menschen anlocken können. Auch Emily läuft ein besonderer junger Mann über den Weg: Zwischen ihr und Win Coffey funkt es sofort. Aber die Familie Coffey hütet ein sonderbares Geheimnis... Meine Meinung: Und was für merkwürdige und wunderbare Dinge in Mullaby passieren... Angefangen bei einer Tapete, die ihre Farbe je nach Laune des Zimmerbewohners ändert, manchmal auftauchende Irrlichter im Wald, bis hin zu frisch gebackenem Kuchen, dessen Duft geliebte Menschen anlocken kann/soll. Nun gut, das sind dann aber auch schon (fast) alle unrealistische Dinge, die in diesem Büchlein vorkommen. Etwas wäre da noch, aber das kann ich nicht verraten - da würde ich spoilern. Die junge und liebenswerte Emily musste wegen dem Tod ihrer Mutter Dulcie zu ihrem über 2,50 Meter großen Großvater Vance nach Mullaby ziehen, da sie keine anderen lebenden Verwandten mehr hat. Das war auch schon das Erste, was mir aufgefallen ist: bemerkenswert viele bereits Verstorbene Leute wurden erwähnt, wo ich mir gedacht habe: Ist Mullaby vielleicht verflucht? ;-P Naja, jedenfalls gab es dann noch Julia, die mit Emilys Mutter Dulcie damals in dieselbe Schule gegangen ist und für Emily nun eine gute Freundin wird. Julia hatte in ihren Jugendjahren immer eine Art Opferrolle, worunter sie sehr gelitten hat. Ihre Vergangenheit ist sehr traurig und bewegend und als Leserin habe ich mir für sie und ihre zukünftigen Pläne nur das Beste gewünscht! An und für sich kann nur Julia die Mondscheinbäckerin sein, denn sie ist es, die die allerköstlichsten Varianten von Kuchen backt, mit denen sie schon ihre Jugendliebe Sawyer erfolgreich "um den Finger wickeln" konnte. - Julia ist eine wahnsinnig liebe und sympathisch beschriebene Frau, die mit ihrer schwierigen Vergangenheit heute im Reinen ist und nach vorne schaut. - Dafür darf man sie bewundern. Es leiden nämlich nicht wenige Menschen ihr ganzes Leben unter diversen Geschehnissen von früher... Das Hauptaugenmerk liegt in dem Buch vor allem auf Emily und Julia. Man erfährt viel von Julias bisherigem Leben und ihren Beziehungen, aber auch Emily hat in Mullaby mit Schwierigkeiten zu kämpfen, die mit ihrer toten Mutter Dulcie zusammenhängen. Einen großen Part in Emilys Gedankenwelt nimmt auch Win Coffey ein - ein ganz besonderer Junge in ihrem Alter, dessen Familie ein, hm.. wie soll ich sagen..., unglaubliches Geheimis hütet, von dem, was ich da so mitbekommen habe, eigentlich viele Leute Bescheid wissen, aber niemand darüber redet. Dieses Geheimnis bzw. diese Tradition der Familie Coffey und viele unausgesprochene Dinge, aber auch Missverständnisse, haben in Mullabys Nachbarschaft zu jahrelangen Spannungen geführt und erschweren nun auch eine Beziehung zwischen Win und Emily, die sich nämlich mehr als nur ein bisschen sympathisch sind... Das ist das ideale Buch für zwischendurch, mit, in meinen Augen, der genau richtigen Seitenanzahl. Es ist eine zauberhafte, magische, etwas unheimliche und unglaubliche Geschichte, die total süße, liebenswerte und absolut sympathische Charaktere bereithält. Und Happy End - Liebhaber kommen hier auch voll auf ihre Kosten. Wirklich voll zu empfehlen und deshalb vergebe ich gerne die volle Sternezahl.

    Mehr
    • 3
    parden

    parden

    28. May 2014 um 22:29
    Sabine17 schreibt Das Cover ist niedlich.

    Finde ich auch... :)

  • Zauberhaftes und leichtes Wohlfühlbuch für zwischendurch

    Die Mondscheinbäckerin
    TheDianaBooks

    TheDianaBooks

    27. April 2014 um 17:22

    Inhalt: Die siebzehnjährige Emily zieht nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Großvater in die Kleinstadt Mullaby. Sie hofft dort etwas über die Vergangenheit ihrer Mutter und dem Ort deren Kindheit zu erfahren. Doch ihr bleibt nicht verborgen, dass die Bewohner nur ausweichend auf ihre Fragen reagieren und ihr teilweise mit Argwohn begegnen. Was hat ihre Mutter jahrelang vor ihr geheim gehalten und was hat es mit dem Leuchten im Wald, dem Riesen, der ständig wechselnden Tapete und dem Kuchen, der geliebte Menschen anlocken soll, auf sich? Und welches Geheimnis hüten der faszinierende Win Coffey und seine Familie …?   Meine Meinung: Hinter dem wunderhübschen und verspielten Cover von „Die Mondscheinbäckerin“ von Sarah Addison Allen verbirgt sich eine zauberhafte, fantasievolle, mysteriöse, tragische aber auch humorvolle Geschichte, die magische Elemente gekonnt mit der Realität vereint. Über der ungewöhnlichen Kleinstadt Mullaby liegt ein großes Geheimnis und es geht nicht immer mit rechten Dingen zu. Atmosphärisch und angenehm leicht erzählt Sarah Addison Allen diese Geschichte und beschreibt die Charaktere, Orte, Geschehnisse und Eindrücke sehr detailliert und bildhaft. Man scheint während dem Lesen förmlich die Gerüche wahrzunehmen, den Wind und die Sonne zu spüren, das Licht im Wald zu sehen und den Bewohnern von Mullaby tatsächlich zu begegnen. Dadurch verspürt man eine geradezu magische Verbundenheit zu dem Buch, kann es kaum noch aus den Händen legen und wird von starken Gefühlen wie Freude, Schmerz, Hoffnung, Wut, Verständnis und Liebe begleitet. „Die Mondscheinbäckerin“ beherbergt eine Vielzahl an ungewöhnlichen und gerade deshalb so charakterstarken und lebensechten Protagonisten. Sie sind allesamt nur schwer zu durchschauen und einzuschätzen, doch mit der Zeit bekommt ihre Fassade immer mehr kleine Löcher, die sich zu großen Rissen ausbreiten und bald beginnt die ganze Schutzmauer zu bröckeln, sodass man sie besser kennen lernt und ihre Beweggründe nachvollziehen kann. Die Charaktere wachsen dem Leser mit all ihren Stärken und Schwächen und ihrer Sonderbarkeit und Vergangenheit von Seite zu Seite stetig mehr ans Herz und es fällt schwer, sie am Ende der Geschichte ziehen zu lassen.   Fazit: „Die Mondscheinbäckerin“ von Sarah Addison Allen ist ein zauberhaftes und leichtes Wohlfühlbuch für zwischendurch, das eine große Portion Gefühl und Fantasie beinhaltet und den Leser auf eine geheimnisvolle Reise und die Suche nach Glück und dem eigenen wahren Ich nimmt. Meine Empfehlung: Greift unbedingt zu diesem Roman, lasst euren Sinnen freien Lauf und lasst euch von den Menschen, der Magie und dem Kuchenduft verzaubern.

    Mehr
  • Neuanfänge sind nicht immer einfach...

    Die Mondscheinbäckerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. November 2013 um 12:18

    Cover: Das Cover vermittelt in meinen Augen perfekt die geheimnisvolle Atmosphäre des Buches und die wundersamen Dinge, die passieren. Ich mag vor allem das Blaugrün, das wirkt sehr harmonisch. Meinung: Ich bin irgendwann einmal über das Buch gestolpert und es klang nach einer netten Lektüre für zwischendurch. Genau das habe ich auch bekommen und es war wirklich schön, den kleinen Ausflug nach Mullaby gewagt zu haben. Im Fokus steht, nicht wie nach dem Klappentext zu vermuten, eher Julia, die Mondscheinbäckerin. Sie kann Kuchen backen, durch deren Geruch geliebte Menschen angelockt werden können. Aber auch Emily, die nach Mullaby kommt, um ihrer Vergangenheit auf die Sprünge zu helfen, ist ebenfalls im näheren Fokus der Erzählung. Sie ist nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Opa Vance, einem ‚Zweimetermann‘ zurückgekehrt, um mehr über ihre Familiengeschichte herauszufinden. Mir hat die Atmosphäre in diesem Buch sehr gut gefallen. Alles wirkte geheimnisvoll, mysteriös und aufregend. Durch die vielen Details, dass sich beispielsweise die Tapete in Emilys Zimmer verändert, die vielen verrückten Kuchen, die Julia herstellt und auch die anderen Eigenheiten dieses Ortes, konnte man sich sehr gut in dieses Setting einfinden. Auch der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen. Teilweise ein wenig umgangssprachlich, aber auch sehr erwachsen, was eine bunte Mischung entstehen ließ, die ich sehr genossen habe. Die Charaktere fand ich allesamt sympathisch. Julia, die mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat, auf die ich nicht näher eingehen möchte, weil ich sonst zu viel verraten würde. Ich war aber erstaunt, wie detailliert und liebevoll diese beschrieben wurde, ohne zu jammernd zu klingen oder dergleichen. Man kann demnach auch gar nicht anders, als Julia ins Herz zu schließen, obwohl man nicht immer jede ihrer Handlungen nachvollziehen kann. Aber genau das ließ sie so realistisch wirken. Auch Emily mochte ich sehr gerne, denn ihr erging es genau wie dem Leser: man wird in diese zauberhafte Stadt entlassen und weiß sich nicht richtig zurechtzufinden. Man zweifelt an seinem eigenen Verstand und versucht sich irgendwie einzuordnen, was aber auf Grund der Ereignisse in der Vergangenheit gar nicht so einfach ist. Auch Opa Vance mochte ich total gerne, obwohl er mir unglaublich leid tat. Er wirkte nach allem was passiert war, so verbittert und traurig, dass man gar nicht anders konnte, als Mitleid zu empfinden. Die ganze Zeit habe ich mir erhofft, dass er irgendwie aus diesem Trott heraus kommt, wieder lebendig wird, aber dass das nicht gehen konnte, war mir klar. Gerade diese Darstellung des Charakters fand ich unglaublich gut gelungen und sehr emotional beschrieben. Die Liebesgeschichte, die im Klappentext etwas stereotypisch angedeutet wird, fand ich glücklicherweise gar nicht so. Klar, es besteht sofort aus diesem Nichts eine Anziehung, die man nicht genauer erklären kann, das stimmt, aber es nahm nicht diese Ausmaße an, wie man sie aus anderen Büchern kennt, die man gelesen hatte. Das liegt vor allem daran, dass hierauf gar nicht der Fokus liegt, der liegt eher auf der Aufarbeitung der Vergangenheit und hier sind einige Charaktere aus der kleinen Stadt beteiligt.   Schön fand ich, dass auf der einen Seite gezeigt wurde, dass man einen Neuanfang wagen kann, wenn man selbst den Mut dazu hat, sich von der Vergangenheit zu lösen, gleichzeitig aber auch deutlich wurde, dass es manchen Menschen einfach nicht möglich ist, aus ihren Mustern auszubrechen, weil sie darin so erstarrt sind. Das gibt einigen Stoff zum Nachdenken, was ich bei diesem kleinen Büchlein gar nicht erwartet hatte. Einen Punkt Abzug gibt es aber dafür, dass das Buch ein offenes Ende hatte, was ich persönlich überhaupt nicht mag und dafür, dass die mysteriösen Dinge zwar erwähnt wurden, aber nicht erklärt. Wieso verändert sich beispielsweise die Tapete in Emilys Zimmer ständig? „Das tat sie schon immer“ reicht mir als Erklärung leider nicht aus. Auch das Geheimnis, was Win umgibt, wird zwar kurz angerissen, aber wie genau funktioniert es? Wieso? Wieso kann Julias Kuchen Menschen anlocken? Woher kommt diese Fähigkeit?  Das sind alles Fragen, auf die ich gerne eine Antwort bekommen hätte, aber die blieb leider aus. Was nicht dramatisch ist, aber schade. Fazit: Ein Buch, was durch tolle Charaktere und einer schönen Geschichte über die Vergangenheit und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart und Zukunft überzeugen kann. Schade fand ich, dass viele Dinge nicht ausreichend erklärt wurden und dass es ein offenes Ende gab. Dennoch war es schön, sich in Mullaby aufzuhalten.

    Mehr
  • Wunderschön, bitter-süß und einfach magisch

    Die Mondscheinbäckerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. October 2013 um 10:33

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Mit "Die Mondscheinbäckerin" hat Autorin Sarah Addison Allen einen kurzweiligen, romanitschen und zauberhaften Roman geschaffen, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Mullaby, die kleine Stadt, in der die Geschichte spielt, hat etwas im wahrsten Sinne des Wortes Magisches. Doch die junge Emily, die nach dem Tod ihrer Mutter in deren ehemalige Heimatstadt zieht, um bei ihrem Großvater zu leben, erwartet hier erst einmal etwas ganz anderes, nämlich eine unerwartete Ablehnung und die Frage, warum ihre Mutter ihr nie etwas über Mullaby erzählt hat. Es dauert nicht lange, bis sich die 17-Jährige daran macht den Geheimnissen der Stadt auf den Grund zu gehen. Aber auch die Geschichte von Julia, Emilys neuer Nachbarin, wird in diesem Buch erzählt. Eigentlich wollte Julia nie zurück nach Mullaby, doch nach dem Tod ihres Vaters übernimmt sie dessen Lokal - für zwei Jahre, bevor sie mit seinem Verkauf genug Gewinn machen kann, um ihre eigene Bäckerei zu eröffnen, so lautet zumindest ihr Plan. Doch kann sie nicht verhindern, dass die Vergangenheit, die sie eigentlich für immer in Mullaby zurücklassen wollte, sie wieder einholt - was nicht zuletzt daran liegt, dass sie ihre Nächte stehts damit verbringt Kuchen zu backen. Kuchen, der geliebte und verlorene Menschen zurück bringen soll. Was mir an "Die Mondscheinbäckerin" so viel Freude gemacht hat, war vor allem dieser Hauch von Magie, der im Buch zwar immer vorhanden ist, aber sich bei weitem nicht so in den Vordergrund drängt, wie in "normalen" Urban Fantasy Romanen oder ähnlichem. So gibt es zwar definitiv Fantasyelemente und die sind auch durchaus offensichtlich Fantasy, aber sie sind gleichzeitig trotzdem angenehm dezent und zurückhalten in die Geschichte eingewoben. In Verbindung mit der schlichten und klaren Sprache der Autorin und den von ihr liebevol geschaffenenl und mit vielen, oftmals unerwarteten kleinen Macken und Eigenheiten ausgestatteten Charakteren, die allesamt durch die Individualtiät und ihre ganz eigene Stimme bestechen, entwickelt die Geschichte daher schon nach wenigen Seiten einen ganz eigenen Zauber, der einen beim Lesen förmlich an die Seiten fesselt und bis zum Ende nicht los lässt. "Die Mondscheinbäckerin" ist eine Geschichte vom Verlieren und Finden geliebter Personen, vom Glück und Schmerz der Liebe und davon, dass man manchmal einfach mit Traditionen brechen und Pläne über den Haufen werfen muss, um das Glück genau dort zu finden, wo man es am wenigsten erwartet hätte. Alles in allem bin ich wirklich restlos begeistert von dieser herrlichen, bittersüßen und einfach magischen Lektüre und absofort ein großer Fan der Autorin. Daher eine extra dicke Empfehlung für Sarah Addison Allens zauberhaften Roman "Die Mondscheinbäckerin".

    Mehr
  • einfach nur bezaubernd :)

    Die Mondscheinbäckerin
    Letanna

    Letanna

    23. September 2013 um 18:16

    Die 17-jährige Emily zieht nach dem Tod ihrer Mutter nach Mullaby, einer Kleindstadt in North Carolina. Sie lebt fortan bei ihrem Großvater, den sie vorher überhaupt kannte. Alles ist fremd und ungewohnt für sie. Sie freundet sich mit ihrer Nachbarin Julia Winterson an, die in der Stadt einen Grilllokal betreibt und leidenschaftlich gerne backt. Aber nicht alles Bewohner von Mullaby begrüßen Emily freundlich, irgend etwas in in Mullaby vorgefallen das mit ihrer Mutter Dulcie zu tun hat. Als Emily dann Win Coffey kennenlernt, muss sie feststellen, dass gerade die Familie Coffey sehr schlecht auf ihre Mutter zu sprechen ist. Was ist damals in Mullaby passiert? Die Familie Coffey hat ein seltsames Geheimnis, das Emily unbedingt herausfinden will. Ich habe jetzt seit Ewigkeiten Ein zauberhafter Garten von der Autorin in meinem SUB. Jetzt habe ich erst einmal dieses Buch von ihr gelesen und bin wirklich total begeistert. Ein zauberhafter Garten wandert jetzt ganz weit nach oben in meinem SUB und kommt bestimmt bald dran. Die Mondscheinbäckerin ist eine wundervolle  Geschichte mit einem Hauch Fantasy.  Das Ganze spielt in der Kleinstadt Mullaby mit vielen interessanten Charakteren und deren Geschichten. Emily hat keine Ahnung was zwischen ihrer Mutter und der Familie Coffey vorgefallen ist und sie versucht, hinter deren Geheimnis zu kommen. Dabei verliebt sie sich ausgerechnet in Win Coffey. Neben Emily spielt Julia Winterson eine wichtige Rolle in der Handlung. Ihre Geschichte ist ebenfalls sehr tragisch und herzzerreißend. Insgesamt eine tolle Mischung aus Kleinstadtfeeling mit einem Hauch Fantasy. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung . 

    Mehr
  • weitere