Sarah Ash

 3.8 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Eis und Schatten, Der Eisenturm und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sarah Ash

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Eis und Schatten

Eis und Schatten

 (6)
Erschienen am 12.05.2009
Kinder des Schlangentors

Kinder des Schlangentors

 (2)
Erschienen am 21.06.2010
Die Klangweberin

Die Klangweberin

 (0)
Erschienen am 01.01.2000
Lord of Snow and Shadows

Lord of Snow and Shadows

 (1)
Erschienen am 01.06.2004
Children of the Serpent Gate

Children of the Serpent Gate

 (0)
Erschienen am 30.05.2006
Flight into Darkness

Flight into Darkness

 (0)
Erschienen am 26.01.2010

Neue Rezensionen zu Sarah Ash

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Feuerfluegels avatar

Rezension zu "Eis und Schatten" von Sarah Ash

Rezension zu "Eis und Schatten" von Sarah Ash
Feuerfluegelvor 8 Jahren

Ich muss sagen, das Buch weiß zu unterhalten. Vieles ist nicht neu, sicher nicht, aber fast Alles ist sehr interessant verpackt.
Allem voran ist Ashs Schreibstil wirklich grandios. Sie malt Bilder mit ihren Worten, die auch einfache Dinge besonders aussehen lassen. Sie schafft es mit wenigen Beschreibungen verschiedene Athmosphären zu erschaffen, so dass der Leser sich sofort gefangen fühlt.
Die Charaktere sind zwar sehr einfach, aber auch sehr unterschiedlich gestaltet. Ash gibt jedem von ihnen genügend Raum sich zu entfalten, Entwicklungen durchzumachen und Gefühle zu entwickeln.

Sie schreibt also aus einigen verschiedenen Perspektiven, baut Spannung auf und manchmal muss der Leser sich gedulden.
So gut sie das an den meisten Stellen auch meistert, einige Kapitel (vorallem die Kapitel aus der Sicht von Gavrils Mutter) ließen mich schier verzweifeln. Hier entwickeln sich Längen und ich als Leser musste dann und wann ein echtes Gähnen unterdrücken oder hatte den Drang das Buch frustriert an die Wand zu schmeißen, weil ich endlich wissen wollte, wie es an anderen Stellen weiter geht.

Dennoch hinterlässt das Buch bei mir einen sehr positiven Nachhall. Magie und Alltägliches, vergangene Geschichten, Legenden und Sitten werden gekonnt vermischt und zusammen geknüpft. Ohne dass es gestellt wirkt, oder unglaubwürdig. Viel mehr macht es ganz furchtbar neugierig auf mehr Geheimnisse, die gelüftet werden, auch mehr Informationen zu bestimmten Beweggründen und Verhaltensweisen der Charaktere.
Nur an sehr wenigen Stellen gab es kleinere Logikfehler, die aber, wenn man das Buch als ein Gesamtes betrachtet, nicht ins Gewicht fallen.

Ash schont den Leser nicht. Zeigt schon deutlich auf, wer böse und wer gut ist, ohne allzu sehr in Klishees zu verfallen, oder die Charaktere zu einseitig darzustellen. Gewalt wird nicht besonders krass dargestellt, also auch ein Buch für schwächere Nerven, aber sie schont ihre Charaktere nicht. Für Fans von "schwachen" nicht perfekten Charaktern, sicher ein lohnenswertes Buch. Aber natürlich auch für alle anderen.

Letztendlich ein schönes unterhaltsames, manchmal auch emotionales Buch, mit interessanten Entwicklungen.
Ich werde mir auch den Folgeband besorgen und möchte das Buch allen empfehlen, die gute Fantasy mögen.

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Feuerfluegels avatar

Rezension zu "Der Eisenturm" von Sarah Ash

Rezension zu "Der Eisenturm" von Sarah Ash
Feuerfluegelvor 8 Jahren

Im Gegensatz zum ersten Teil der Trilogie ist „Der Eisenturm“ wirklich schlecht.
Die Hauptfiguren des ersten Teils tauchen erst sehr spät und dann nur sehr spärlich auf. Sie wirken künstlich, die Dialoge sind hölzern und die Gefühle und Gedanken der Charaktere wirken unglaubwürdig.
Ash nimmt sich nicht die Zeit Szenen, Personen und Geschehnisse in einem angemessenen Maß zu reflektieren. Zunächst verrennt sie sich in politischen Machenschaften, beschreibt staatliche Gespräche in aller Länge und Ausführlichkeit, nur um dann bei den Folgen, die daraus resultieren, zu sparen.
Szenen und Ideen werden einfach nicht befriedigend zu Ende gebracht. Oft erscheinen ganz plötzlich neue Figuren, die vorher nie aufgetaucht sind, bleiben drei Seiten, scheinen wichtig zu werden, nur um kurz darauf nie wieder erwähnt zu werden.
Somit fehlt dem Leser eine Person, mit der er mitfiebern kann oder mit der er sich identifizieren kann. Durch die zu häufigen und zu schnellen Perspektivwechsel gerät das Buch ins Belanglose.
Dinge, die Spannung versprechen, werden nur in kurzen Sätzen abgehandelt, dafür werden aber unwichtige Gespräche in die Längte gezogen.
Das Mystische aus dem ersten Band wird gezwungenermaßen immer und immer wieder aufgekocht. Die Überraschungsmomente, die leider keine sind, verlieren ihren Charmé und der Leser damit das Interesse.
Die fast 800 Seiten zogen sich wie Kaugummi und schon nach einem Drittel des Buches hat es mich nicht mehr interessiert, wie es weiter gehen wird.
Der Schreibstil ist nach wie vor sehr poetisch und hier erkennt man die Bemühungen der Autorin. Doch während im ersten Teil Sprachstil und Inhalt sehr gut aufeinander abgestimmt gewesen sind, wirkt der sehr blumige Stil im zweiten Teil doch arg deplaziert.
Es bleibt fraglich, ob ich den dritten Teil überhaupt noch lesen möchte.

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Briennes avatar

Rezension zu "Lord of Snow and Shadows" von Sarah Ash

Rezension zu "Lord of Snow and Shadows" von Sarah Ash
Briennevor 8 Jahren

Ich geb's zu - Ich hab das Buch nur aufgrund des Covers gekauft. Das ist nämlich wirklich hübsch mit der weißen Eule und der winterlichen Landschaft. Um was es geht, hab ich dann später erst gelesen^^
Es geht darum, dass ein junger Maler namens Gavril ins ferne Azhkendir verschleppt wird und erfährt, dass er der Sohn des verstorbenen Herrschers (=Drakhaon) des Landes ist.
Nach etwas Rumgezicke ergibt sich Gavril seinem Schicksal, lässt seltsame Rituale über sich ergehen und verucht mit seiner neuen Situation klarzukommen.
Doch schon bald gibt es Komplikationen, denn Drakhaon zu sein, bedeutet nicht nur zu herrschen.. Mit dem Titel geht ein geheimnisvoller Fluch einher, über den ich jetzt nichts erzählen werde, aber den Gavril versucht zu verstehen und zu besiegen..
Gleichzeitig werden noch mehrere andere Charaktere eingeführt, wie zB Gavril's Mutter, die sich auf die Suche nach ihrem Sohn macht, oder eine junge Dienerin, die mehr ist als sie zu sein scheint..
Es ergeben sich viele Konflikte und wieder einmal geht es um Macht, Krieg, Verrat, Magie und alte Fehden..
Insgesamt fand ich die Story zu vorhersehbar. Kiukiu's Entwicklung war zu konstruiert und wenig nachvollziehbar und Gavril ging mir mit seiner Jammerei am Anfang zu sehr auf die Nerven. Auf die Kapitel aus der Sicht seiner Mutter hätte ich gut verzichten können, denn die haben sich endlos gezogen und mich gelangweilt.
Das Setting hat mir da schon besser gefallen - ein winterliches Land, dass, auch mit seinen Namen, an Russland erinnert.
Das Ende war dann doch ein wenig spektakulärer und überraschender, aber konnte mich trotzdem nicht dazu animieren, die Trilogie weiterzulesen.
Vielleicht irgendwann mal...

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