Sarah Bailey

 2.9 Sterne bei 13 Bewertungen

Lebenslauf von Sarah Bailey

Krimis vom anderen Ende der Welt: Für die Australierin Sarah Bailey waren Sprache und Schreiben in jeder Form von Anfang an ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Geboren und aufgewachsen in Melbourne, studierte sie zunächst Journalismus und begann anschließend eine Karriere in der Werbe- und Kommunikationsbranche. Inzwischen leitet sie eine eigene Werbeagentur. Trotz der Arbeit, der Familie – sie ist verheiratet und hat zwei Söhne – und einer Katze findet sie genügend Zeit, sich der Schriftstellerei zu widmen. Ihr Debütroman „Dark Lake“ erschien 2017 in Australien, den USA und Kanada, wo er zu einem Bestseller wurde. 2018 folgte die Veröffentlichung der deutschen Version unter demselben Titel. Der Krimi um Detective Gemma Woodstock spielt in einer australischen Kleinstadt und verbindet die Suche nach einem Mörder geschickt mit der Bloßlegung der emotionalen Abgründe der Figuren. In Australien wurde „Dark Lake“ für mehrere Literaturpreise nominiert, darunter die Australian Indie Book Awards und die Australian Book Industrie Awards. Im Jahr 2018 erschien die Originalversion des Nachfolgeromans „Into the Night“, in dem es ein Wiedersehen mit der Protagonistin und einigen Schauplätzen des ersten Krimis gibt. Für Buch Nummer drei in der Gemma-Woodstock-Reihe ist die Veröffentlichung für 2019 angesetzt.

Neue Bücher

Dark Lake

 (12)
Neu erschienen am 27.08.2018 als Taschenbuch bei C. Bertelsmann. Es ist der 1. Band der Reihe "Detective Gemma Woodstock".

Dark Lake

Neu erschienen am 24.08.2018 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Alle Bücher von Sarah Bailey

Dark Lake

Dark Lake

 (12)
Erschienen am 27.08.2018
Dark Lake

Dark Lake

 (0)
Erschienen am 24.08.2018

Neue Rezensionen zu Sarah Bailey

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BettinaR87s avatar

Rezension zu "Dark Lake" von Sarah Bailey

Ziemlicher Fehlgriff, leider.
BettinaR87vor 22 Tagen

Gemma ist eine Polizistin, die sich in einer männergeprägten Arbeitswelt ein respektables Standing erarbeitet hat. Der fortwährende Kampf hat sie hart gemacht, doch nun hat sie scheinbar alles erreicht: Guter Job, einen guten Mann an ihrer Seite, einen zauberhaften Sohn - ach und die Affäre mit ihrem Arbeitskollegen Felix MacKinnon und die ermordete Schul-"Freundin" Rosalind aus ihrer Jugend. Die kehrte erst kürzlich an die lokale Highschool zurück und unterrichtete dort voller Leidenschaft für Literatur. Jeder schien sie zu mögen, ihre Schönheit sorgte für viele Verehrer. Und doch liegt sie nun mit Rosen bedeckt am Ufer des sogenannten Sonny Lakes, ermordet. Ein Rätsel ohne jede Spur, so zumindest scheint es zunächst ...

Die Kritik

Das Buch wird die Gemüter in zwei Lager spalten. Die einen, die sich in das Rätsel vertiefen können und die anderen, die mit der Hauptperson nicht warm werden können. Sie ist zugegeben auch sehr ungewöhnlich - verliert gerade ein Baby in den ersten Schwangerschaftswochen, knallt sich eine Binde rein und geht einfach zurück an den Job. Dazu die seltsame Affäre mit ihrem Kollegen, die mal emotional geladen sein soll und dann von dem ständig wiederholten " ich will ihn in mir spüren" zerrüttet wird. So einen Hauptcharakter kann man mögen, muss man aber nicht - und wer damit seine Schwierigkeiten hat, wird das Buch eher befremdet zur Seite legen.

Der mangelnde Spannungsbogen ist der nächste Aspekt, der stark zum Tragen kommt. Selbst nach knapp 200 Seiten gibt es gerade mal einen bis zwei seltsame Hinweise, der die Ermittlerin aber nicht bis gar nicht nachgeht. Stattdessen erfährt man in Rückblenden, wie ihr der Karrieredurchbruch gelungen ist. Wenn man durchgehend die Relevanz solcher Rückblicke hinterfragt, stört das das Lesevergnügen bisweilen enorm, da sie den leser doch aus dem roten Faden reißen und ins Outback schicken. Es dauert zu lange, bis sich der Sinn dieser Rückblenden deutlich herausstellt. Zudem ist das große Rätsel am Anfang vielleicht einen Tick zu sehr wie ein gordischer Knoten präsentiert, denn es gibt kaum Ansatzpunkte für Emittlungen. Da diese der spannende Weg zu einem packenden Ende sein sollen, ist es entsprechend ungünstig, diese von Anfang an etwas zu vergraben und stattdessen das Eigenleben der Protagonistin zur Schau zu stellen.

Positiv hervorzuheben ist die Schreibtechnik. Losgelöst vom Inhalt betrachtet ist der Schreibstil absolut einwandfrei, intelligent aufgesetzt und zum mitreißen gedacht. Schade, dass er nicht auf eine stärkere Geschichte "gestoßen" ist.

Alas - die beiden ersten Kritikpunkte werden dafür entscheidend sein, ob man das Buch (übrigens ein Serienauftakt) mag oder eher ablehnen wird.

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teres071s avatar

Rezension zu "Dark Lake" von Sarah Bailey

Wenn die Vergangenheit dich einholt..
teres071vor einem Monat

Auf dem Cover des Buches befindet sich ein kleiner Sticker mit dem Zitat "Dieser Thriller wird die Leser bis tief in die Nacht wach halten." Der Klappentext und das Cover sprachen mich schon wirklich an, aber dieser Kommentar war der entscheidende Punkt zu diesem Buch zu greifen. Ich wollte mal wieder so richtig von einem Thriller gepackt und nicht mehr los gelassen werden. Haben sich meine Erwartungen erfüllt? Nein..
Sarah Bailey entführt uns in eine australische Kleinstadt, wo wir Gemma Woodstock, die Hauptprotagonistin, begleiten, einen Mordfall zu klären. Die schöne und unnahbare Lehrerin Rosalind Ryan wird tot im Stadtsee aufgefunden. Das Kuriose, sie ist komplett mit roten Rosen bedeckt. Dieser Fall weckt alte Erinnerung in Gemma, da sie emotionaler an die Tote gebunden ist, als sie zunächst zu geben will.
Der Anfang der Geschichte war vielversprechend und stürzt den Leser mitten ins Geschehen. Die Autorin hat einen flüssigen leichten Schreibstil, der die Ermittlungen zu diesem Fall auch realistisch rüberbringt. Soweit so gut.. Leider wird das ganze dann doch zu sehr von dem Privatleben der Ermittlerin in Beschlag genommen. Es kommt zu einigen Rückblenden in die Vergangenheit, die wirklich noch das Interessanteste waren und sich auf die Gegenwart auswirken. Der Mordfall wird von Kapitel zu Kapitel blasser, läuft nur noch nebenbei. Viel erfahren wir dafür jedoch über Gemmas Liebesleben, von dem sie regelrecht fremdgesteuert ist und es so rüberkommt, als wäre alles andere nebensächlich. Auch handelt Gemma teilweise für mich unmoralisch, wirft es anderen Personen aber vor. Das ließ sie auch mit Voranschreiten der Geschichte immer unsympathischer werden. 
Positiv fand ich wie Sarah Bailey die Umstände vermittelt hat, dass alle Rosalind vermissen und total von ihr begeistert waren, doch wenn es darauf ankam wichtige Informationen zubekommen, keiner der Leute sie richtig gekannt hat. Das macht Rosalind Ryan gerade so interessant und ihre Geschichte so spannend. 
War die Handlung zwischen durch recht zäh und zu sehr Ich-bezogen, kam das Ende hastig, aber auch überraschend. Alle Handlungsstränge führen nun zusammen und entladen sich in einem übereilten Knall, der aber schnell wieder abflacht.
Fazit: Dieser Thriller ist nichts für Thrillerfans, außer sie wollen eine zu Ich-bezogene Hauptprotagonistin. Die Handlung is sehr zäh um wirklich Spannung aufzubauen. Jedoch sind die polizeilichen Ermittlungen realistisch und das Ende überraschend.

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leserattebremens avatar

Rezension zu "Dark Lake" von Sarah Bailey

Spannend mit toller Hauptfigur
leserattebremenvor 2 Monaten

Als eine junge und engagiert Lehrerin tot im See aufgefunden wird, ermittelt die Polizistin Gemma gemeinsam mit ihrem Partner Felix in alle Richtungen. Doch es fällt ihr schwer, neutral zu bleiben, kannte sie die Tote Rose doch noch aus Schulzeiten. Immer wieder holt Gemma ihre Vergangenheit ein und sie bekommt Schwierigkeiten, vor anderen zu verbergen, wie sehr sie dieser Fall persönlich betrifft. Wer hat diese junge Frau nur umgebracht, die so beliebt war und alle zu faszinieren schien?
„Dark Lake“ ist ein äußerst spannender Thriller, der ganz klar von der Hauptfigur lebt. Die ermittelnde Polizistin Gemma ist geprägt von zwei Todesfällen in jungen Jahren, einmal dem Tod ihrer Mutter und dann dem Selbstmord ihres ersten Freundes. Sie ist innerlich zerrissen und kann sich auch nur schwer auf ihre Beziehung und die Gefühle für ihren kleinen Sohn Ben einlassen. All das trennt sie eigentlich strikt von ihrer Arbeit, doch mit dem Tod einer Bekannten kann sie die Trennung nicht mehr aufrechterhalten, alles beginnt sich zu vermischen. Für den Leser entsteht die Spannung aus genau diesem Konflikt, denn die Mordermittlung an sich ist gar nicht so unglaublich spannend. Die psychologische Ebene ist jedoch so gut beschrieben, dass man als Leser schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Man weiß nicht, ob einem Gemma wirklich sympathisch ist oder nicht, aber man leidet mit ihr, denn sie steht sich selbst häufig im Weg. Sarah Bailey schafft es, aus all den Elementen einen sehr runden Roman zu machen, der spannend ist und einen bewegt.
Mir hat „Dark Lake“ gut gefallen, was besonders an den spannenden Figuren lag, die sehr detailliert beschrieben sind und viele Probleme mit sich herumtragen, die nur langsam ans Licht kommen. Den Kriminalfall an sich fand ich nicht so unglaublich spannend, was durch die sehr gute und logische Konstruktion der Figurenkonstellation jedoch weniger ins Gewicht fällt. 

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