Sarah Bakewell

 4,4 Sterne bei 61 Bewertungen
Autorin von Das Café der Existenzialisten, Wie soll ich leben? und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Weltenbummlerin und die Schwierigkeiten des Schreibens: Sarah Bakewell wird in den sechziger Jahren in Bournemouth, an der Südküste Englands geboren. Dort bleibt sie nicht lange, denn ihre Eltern nehmen sie sofort mit auf Reisen. Die Familie wohnt eine Zeit in Sydney, bevor sie nach Europa zurückkehrt, nur um gleich darauf eine Backpacking-Tour über die pazifischen Inseln und durch Südostasien zu machen. In Essex studiert Bakewell schließlich Philosophie, bricht das Studium jedoch ab und zieht nach London, wo sie in einer Teebeutelfabrik arbeitet. Sie arbeitet mehrere Jahre in verschiedenen Buchhandlungen, bis sie schließlich einen Job in der Wellcome Bibliothek für Medizingeschichte anfängt und dort für zehn Jahre bleibt. Dort kommt sie in Berührung mit alten Textfragmenten, was sie zum Schreiben bringt und zu ihrem ersten Buch „The Smart“ führt. Seit 2002 ist sie hauptberuflich Autorin, arbeitet aber nebenbei noch als Dozentin für Kreatives Schreiben am Kellogg College in Oxford. Sarah Bakewell lebt in London und genießt das Leben als Schriftstellerin, das sie so beschreibt: Ein Komma setzen, es wieder wegnehmen, es wieder einfügen, nur um schließlich den ganzen Satz zu löschen.

Alle Bücher von Sarah Bakewell

Cover des Buches Das Café der Existenzialisten (ISBN: 9783406814396)

Das Café der Existenzialisten

(41)
Erschienen am 29.11.2023
Cover des Buches Wie soll ich leben? (ISBN: 9783406836039)

Wie soll ich leben?

(11)
Erschienen am 19.11.2025
Cover des Buches Wie man Mensch wird (ISBN: 9783406836138)

Wie man Mensch wird

(5)
Erschienen am 10.07.2025
Cover des Buches Montaigne (ISBN: 9783406777585)

Montaigne

(2)
Erschienen am 17.03.2022
Cover des Buches How to Live (ISBN: 9781590514832)

How to Live

(0)
Erschienen am 20.09.2011

Neue Rezensionen zu Sarah Bakewell

Cover des Buches Das Café der Existenzialisten (ISBN: 9783406814396)
bookswithjackis avatar

Rezension zu "Das Café der Existenzialisten" von Sarah Bakewell

bookswithjacki
Das Café der Existenzialisten

Tolles Cover, toller Titel, toller Inhalt - Eine Entdeckungsreise zu den Existenzialisten des 20. Jahrhunderts. Camus, Sartre, Beauvoir und viele mehr. Hat mich gepackt, es ist sehr interessant trotz sachlichem und vermeintlich "trockenem" Thema.                                                            

Cover des Buches Wie man Mensch wird (ISBN: 9783406805509)
sternenstaubhhs avatar

Rezension zu "Wie man Mensch wird" von Sarah Bakewell

sternenstaubhh
Lesenswertes Werk der wundervollen Bakewell

Ich habe schon einige Bücher der Autorin Sarah Bakewell gelesen und mit dem Buch "Das Cafe der Existenzialisten" hatte sie mich völlig begeistern können. Ich habe mich sehr über ihr neuestes Buch gefreut, um mehr über den Humanismus zu erfahren.
Die Autorin Bakewell nimmt den Leser mit auf eine ganz besondere Reise. Siebenhundert Jahre Humanismus werden in diesem Buch vorgestellt, mit all seinen wichtigsten Vertretern und charakteristischen Zeitepochen.

Ich fand das Buch insgesamt der interessant und spannend. Ausgehend vom 14. Jahrhundert bis in die Neuzeit werden eine Vielzahl an bekannten und weniger bekannten Humanisten präsentiert. Dabei spielen natürlich auch die unterschiedlichen Zeitepochen eine Rolle. Die hier entstandenen Denkanstöße und Ansätze haben viele Ideen und Überzeugung geprägt, denn zu den einflussreichsten Humanisten gehörten z.B. Erasmus von Rotterdam wie auch Jean-Paul Sartre.

Im Gegensatz zu "Das Cafe der Existenzialisten" liest sich Bakewells neuestes Buch leider nicht ganz so rund wie erhofft. Es ähnelt vom Schreibstil mehr einem reinen Sachbuch und ich habe an einigen Stellen Bakewells mitreißenden Elan vermisst. Ich fand es sehr spannend mehr über den Humanismus und vor allem seine Geschichte zu erfahren. Die Autorin hat sich wieder einmal sehr viel Mühe gegeben und sehr viel recherchiert, um dieses sehr lesenswerte Werk zu Papier zu bringen. Ein spannender Abriss, den ich nur weiterempfehlen kann.

Cover des Buches Das Café der Existenzialisten (ISBN: 9783406724794)
Wolf-Macbeths avatar

Rezension zu "Das Café der Existenzialisten" von Sarah Bakewell

Wolf-Macbeth
Ein Blick auf die Existenzialisten und Phänomenologen

In “Das Café der Existenzialisten: Freiheit, Sein und Aprikosencocktails” von Sarah Bakewell wird die faszinierende Geschichte des Existenzialismus und der Phenomenologie auf lebendige Weise erzählt. Die wichtigen Aspekte dieser philosophischen Bewegung werden gut verständlich dargestellt, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. Aber das eigentliche Highlight des Buches ist die Darstellung des Lebens und Denkens der Existenzialistinnen und Existenzialisten.

Es fällt auf, dass das Buch Jean-Paul Sartre in dieser Gruppenbiografie ein wenig zu sehr in den Mittelpunkt rückt und er scheinbar über jede Kritik erhaben ist. Dieser Fokus auf Sartre kann für einige Leserinnen und Leser möglicherweise etwas überwältigend sein. Es hätte spannend sein können, mehr über andere bedeutende Existenzialisten wie Albert Camus unabhängig von Sartre zu erfahren. Simone de Beauvoir, die eine bedeutende Rolle spielte, wird zwar erwähnt und ihr Werk “Das andere Geschlecht” wird erklärt, aber oft in Beziehung zu Sartre. Hier hätte ich mir eine eigenständigere Betrachtung gewünscht.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte hat mir die Lektüre viel Spaß gemacht und ich habe tatsächlich Neues über den Existenzialismus gelernt. Sarah Bakewell hat es geschafft, die Existenzialistinnen und Existenzialisten zum Leben zu erwecken und ihre Gedanken verständlich zu vermitteln. Am Ende des Buches stelle ich mir die Frage, wie Intellektuelle wie Sartre Sympathien für den Kommunismus hegen konnten, während sie die Gräueltaten von Stalin, Mao Tse Tung und Pol Pot ignorierten oder tolerierten. Dies regt zum Nachdenken an und zeigt, dass selbst Genies wie Sartre nicht frei von Fehlern und Blindstellen waren.

Gespräche aus der Community

Ein LovelyBooks-Nutzer
Meine Situation ist folgende. In der Schule habe ich die philosophischen Disziplinen und auch einige Kernthesen Macher Philosophen kennengelernt. Ich würde mich gerne weiter mit dem Feld der Philosophie beschäftigen - weiß allerdings weder welchen Bereich ich besonders interessant finde noch wo ich am Besten anfangen soll. Eine sehr gute Buchhändlerin hat mir, nach langem Suchen in verschiedenen Buchhandlungen, das "Café der Existenzialisten" empfohlen. Dieses Einstieg in eine philosophische Richtung. 

In dieser Gesprächsrunde würde ich mich gerne mit anderen philosophieinteressierten austauschen und allen die Möglichkeit des Austausches und der Unterhaltung zu bieten.     
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