Sarah Bannan Die Neue

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Inhaltsangabe zu „Die Neue“ von Sarah Bannan

Als Carolyn Lessing neu an die Adam’s High kommt, sind zunächst alle angetan. Die Lehrer von ihrer Intelligenz, die Mädchen von ihrem Stil und die Jungs von ihrer Schönheit. Doch dann verliebt sie sich in den falschen Jungen, und dessen Ex-Freundin startet über Facebook eine fiese Hetzkampagne. Nach und nach kippt die Stimmung, bis die öffentliche Demütigung aus dem Ruder läuft und in einer Katastrophe mündet, nach der nichts mehr so ist wie es war.

Ich habe fertig. Also ein 2. Buch von Sarah Bannan werde ich mir nicht antun. So viel ist sicher...

— Erdbeerchen73
Erdbeerchen73

Eine an sich aufrüttelnde Geschichte, doch der Schreibstil ist zu emotionslos.

— Fabella
Fabella

Mir war die Geschichte zu oberflächlich, mit dem Schreibstil kam ich nicht klar und wurde allgemein leider nicht warm mit diesem Buch.

— MissRichardParker
MissRichardParker

Erschreckend, realistisch, hoffentlich nachdenklich machend.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Thema schlecht umgesetzt

    Die Neue
    Laurie8

    Laurie8

    04. December 2015 um 12:08

    Im Roman "Die Neue" geht es um die Ankunft einer neuen Schülerin an einer Highschool. Die anfängliche Begeisterung über die Neue schlägt schnell in Mobbing und furchtbare Demütigungen um. Ich habe mir sehr schwer getan über die ersten 30 Seiten hinaus zu kommen. Der Beginn ist sehr zäh und eigentlich geht es nur darum wer welche Markenkleidung und welches Makeup trägt und das ist unglaublich langweilig und ermüdend. Außerdem ist der Roman in der „wir-Form“ geschrieben, und mir war nie wirklich klar wer dieses „wir“ eigentlich ist. Die Namen und die dazugehörigen Beschreibungen der Schüler haben bei mir für dauernde Verwirrung gesorgt. Ich muss gestehen dass ich mir auch nicht die Mühe gemacht habe, es noch einmal genauer nachzulesen, weil es mich schlicht und ergreifend auch nicht interessiert hat wer schon mit wem zusammen war, wer auf wen steht und wer mit wem befreundet ist oder war. Die Sticheleien und Demütigungen der Schüler der „Neuen“ gegenüber waren am Ende wirklich unerträglich und ich kann kaum glauben dass solche Dinge in der Realität geschehen, aber leider ist es wohl in großen Teilen sehr realistisch. Ich möchte auch das Thema Mobbing nicht klein reden, das ist ein großes Problem unserer Gesellschaft! Dennoch fand ich es in diesem Roman schlecht umgesetzt. Das mag wohl daran liegen, dass wirklich keiner der Charaktere auch nur annähernd sympathisch rüber kommt, leider noch nicht einmal die „Neue“ die teilweise einfach nur komplett naiv und dümmlich dargestellt wird, wodurch bei mir kein Mitgefühl aufkam. Zudem ist es eine unglaublich unsympathische Schülerschar, in der jeder dazugehören will – koste es was es wolle. Sogar die, die zu den sogenannten Außenseitern gehören und wissen sollten wie es sich anfühlt nicht dazu zu gehören, machen bei der ganzen Sachen mit, oder treiben es durch idiotisches Verhalten voran. Die Lehrer scheinen davor die Augen zu verschließen und die Eltern haben offensichtlich von gar nichts eine Ahnung oder sind einfach zu blöd es zu bemerken. Mein Fazit: es gibt mit Sicherheit bessere Bücher über Mobbing. Wenn man in einem Buch nicht einen Charakter sympathisch findet – wie soll einem dann das Buch gefallen?

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  • Ein außergewöhnliches Buch auf das man sich einlassen muss!

    Die Neue
    Line1984

    Line1984

    08. October 2015 um 09:44

    Meine Meinung: Auf dieses Buch bin ich nur Zufall aufmerksam geworden. Der Klappentext machte mich neugierig und das Cover fiel mir sofort auf. Was mich etwas verwunderte war die Tatsache das dieses Buch einige Durchwachsene Bewertungen hatte. Das machte mich natürlich noch neugieriger, ich war gespannt wie die Autorin dieses doch brisante Thema umsetzt. Nun nach dem lesen muss ich sagen, ich finde ihr ist es sehr gut gelungen. Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten im geschehen. Als Leser lernte ich Carolyn kennen die neu an der Adams Highschool ist. Zu beginn scheinen alle noch begeistert zu sein, doch das Ruder schlägt schnell um und Carolyn wird zum Opfer fieser Demütigungen. Sei es an der Schule selbst oder aber online bei Facebook, Brooke lässt kein gutes Haar an ihr und setzt ihre Hetzkampagne fort, mit dramatischen folgen. Ich muss zugeben das ich anfangs etwas verwirrt über den Schreibstil war. Ein Buch das aus der WIR Sicht geschrieben ist hatte ich bisher noch nicht gelesen. Es dauerte ein paar Seiten lang dann hatte ich mich schließlich doch an diesen außergewöhnlichen Stil gewöhnt. Obwohl ich mir gut vorstellen kann das dies nicht jedermanns Fall ist, man muss sich darauf einlassen, dann sollte dem Lesevergnügen nichts im Wege stehen. Die Thematik ist noch immer leider aktuell und daher auch sehr realistisch. Dieses Buch zeigt nur zu deutlich zu welchen Ausmaß ein derartiges Mobbing führen kann. Ohne groß darüber nachzudenken wird gedemütigt und schikaniert wo es nur geht. Was das Opfer in diesem Fall Carolyn dabei empfindet ist egal. Der Druck auf Carolyn wird immer größer, sie zerbricht daran und sieht nur einen Ausweg... Doch als dies schließlich passiert werden Stimmen laut, die sich auch gegen die Verantwortlichen der Highschool aussprechen. Hätte die Schule mehr tun müssen? Wäre die Schule in der Lage gewesen diesen Wahnsinn zu stoppen? Haben die Lehrer absichtlich weg gesehen? Die Handlung ist fesselnd und auch spannend beschrieben. Dieses Buch zeigte eindringlich wie leicht es ist sich der Masse anzuschließen und die Augen vor der Realität zu verschließen. Ein Buch welches nachdenklich stimmt und eine Story die man so leicht nicht vergisst. Klare Leseempfehlung. Fazit: Mit Die Neue ist der Autorin ein eindringliches und auch erschreckendes Buch über ein sehr brisantes und aktuelles Thema gelungen. Natürlich bekommt dieses Buch die volle Punktzahl!

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  • Der Erzählstil hat leider die Geschichte kaputt gemacht

    Die Neue
    lord-byron

    lord-byron

    Carolyn Lessing zieht mit ihrer Mutter nach Adamsville und kommt als neue Schülerin an die Adam's High. Alle sind begeistert von ihr, denn die Neue ist klug, schön und außergewöhnlich. Die beliebtesten Mädchen scharen sich um sie und die Jungs sind alle ein wenig verliebt. Doch dann begeht Carolyn einen unverzeihlichen Fehler: Sie kommt mit Shane, dem Footballstar, zusammen, der für sie Brooke, das beliebteste Mädchen der Schule, abserviert. Doch Brooke nimmt das nicht so einfach hin und startet über Facebook eine fiese Hetzkampagne. Aber auch in der Schule lässt sie kein gutes Haar an der Neuen und sie ist nicht die Einzige.... Es hätte so ein gutes Buch sein können, wenn......... "Die Neue" ist nicht das erste Buch über Mobbing, das ich gelesen habe. Aber es ist das Buch, das mich total kalt ließ. Und daran ist hauptsächlich der Erzählstil schuld. Denn die Geschichte wird von einer Gruppe von Leuten gemeinsam erzählt. Immer heißt es "wir". Besser wäre ein Buch aus der Sicht des Opfers oder der Täter gewesen, aber hier erzählen die Mitläufer. Die Erzähler waren zwar nicht so ganz am Mobbing beteiligt, haben aber auch nichts dagegen unternommen. Gaben irgendwie ständig Carolyn die Schuld an allem. "Sie war anders als wir. Sie hätte ja nur so sein müssen wie wir anderen." Ja aber wie denn? Sie lebte ja nicht schon in der 3. oder 4. Generation in diesem kleinen Kaff, sondern kam aus New Yersey. Sie hatte bisher ein komplett anderes Leben geführt und dann soll sie plötzlich so ticken, die die Kids von Adamsville? Idiotisch. Diese Erzähler haben mich einfach nur schrecklich genervt. Zum Beispiel war die Gruppe als erstes von Carolyn eingeladen worden um sie zu Hause zu besuchen. Da hätte doch eine schöne Freundschaft entstehen können. Aber nein, die doofen Kühe haben nichts besseres zu tun, als gleich in Carolyns Bad den Medizinschrank zu untersuchen und Fotos davon auf Facebook zu stellen. Klar, macht ja bestimmt jeder, wenn er das erste Mal irgendwo eingeladen ist. Rumschnüffeln und Fotos auf Facebook stellen. Boah wie mich das genervt hat. Statt mit Carolyn zu reden, spionieren sie ihr hinterher und schnüffeln in ihren Sachen herum. Alles wird sofort auf Facebook veröffentlicht oder in der Schule herumerzählt. Schließlich muss man sich ja wichtig machen. Und schuld war ja sowieso keiner. Also außer Carolyn selbst natürlich. Ich weiß nicht, was sich die Autorin dabei gedacht hat, aber das Buch kommt so total unlogisch herüber. Und nicht nur das. Durch ihren gewählten Erzählstil ist es unmöglich zu einer der Personen eine Beziehung aufzubauen. Ich hab mich wirklich durch die Seiten gequält und immer gehofft, dass es besser wird. Aus dieser Geschichte hätte man so viel machen können, aber der Autorin ist es nicht gelungen mich mitzureißen. Die Charaktere blieben blass und kalt und die Geschichte empfand ich als sehr unrealistisch. Einzig die Figur der Carolyn, die aber immer nur von Anderen beschrieben wurde, konnte mich ein klein wenig begeistern. Darum kann ich leider auch nicht mehr als 2 von 5 Punkten vergeben. Alleine eine andere Erzählperspektive hätte aus dem Buch ein spannendes Leseerlebnis gemacht. So gibt es leider keine Leseempfehlung von mir. © Beate Senft

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    • 8
  • Potenzial verschenkt

    Die Neue
    kitty_montamer

    kitty_montamer

    14. September 2015 um 11:37

    Meine Meinung Mobbing ist in der heutigen Zeit leider ein Thema, welches immer aktuell bleiben wird. Es hat mir sehr gefallen, wie Sarah Bannan den Verlauf der Geschehnisse behandelt und zu Papier gebracht hat. Der Plot ist wirklich außerordentlich gut und zeigt einem die gesamte schreckliche Wahrheit, was Opfern von Mobbing passieren kann. Man begleitet als Leser die Protagonistin Carolyn von ihrem ersten Tag an der Highschool, bis zu einem außerordentlich schlimmen Vorfall und ist absolut erschüttert vom Ausgang dieser Geschichte. Die Autorin nimmt sich sehr viel Zeit, um auf die einzelnen Figuren einzugehen, beschreibt bis ins kleinste Detail die Umgebung, so wie die Stadt und bringt somit leider des Öfteren den Plot zum absoluten Stillstand. Mir waren die Charaktere viel zu grell gezeichnet und auch die Umschreibungen der einzelnen Settings waren mir an einigen Stellen zu viel. Ich konnte mit zwar so die einzelnen Stellen sehr gut vor Augen führen, habe allerdings gerne noch ein bisschen Raum für meine eigene Fantasie. Außerdem hat es mich zugegeben auch ein bisschen genervt, das immer alles "perfekt" ist. Carolyn Augen sind perfekt, ihr Körper ist perfekt. Absolut alles. »Wir wussten nicht, was wir heute wissen. Wir konnten es nicht wissen. Sonst wäre alles vielleicht, sicher, anders gekommen.« Zitat aus: "Die Neue" Während des gesamten Buches weiß man als Leser nicht, welche Person einem die Geschichte von Carolyn erzählt. Die Autorin hat zwar den Ich-Erzähler gewählt, ihm aber weder einen Namen, noch eine Hülle gegeben. Dies hat es mir schwer gemacht, mich mit dem Erzähler anzufreunden. Er wirkte auf mich so leblos, weil er eben unsichtbar war. Zudem empfand ich den Schreibstil ein bisschen monoton. Ich hatte das Gefühl, als würde diese Geschichte einfach nur mal eben so runter gerattert, ohne Tiefe, ohne Emotionen. Zwar spricht der Erzähler den Leser immer mal wieder an, so dass ich mich in irgendeiner Weise einbezogen fühlte, aber wirklich binden konnte mich das am Anfang leider nicht an diese Geschichte. Erst ab ca. der Hälfte des Buches konnte es mich ein bisschen mehr packen. Da legt die Autorin mehr wert auf ihren Plot und lässt ihre Beschreibungen und Wiederholungen weg. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf und man erfährt als Leser all die schrecklichen Dinge, die die Protagonistin über sich ergehen lassen muss. Ich habe mich oft gefragt, was in den Mädchen/Jungen vorgeht. Warum sie ihr das antun. Warum sie nicht merken, dass es absolut verletzend ist, was sie da machen. Manches davon geschieht ja auch in der Öffentlichkeit. Öffentlich bei Facebook, wo es jeder lesen kann. Ab diesem Zeitpunkt habe ich so richtig mit der Protagonistin mit gelitten. Ich hätte sie so gern getröstet und eingegriffen. Es hat mich nachdenklich gestimmt, denn die gesamte Geschichte kann so auch wirklich passieren, was wirklich erschreckend ist.  Es kommt, wie es kommen musste: Die Ereignisse häufen sich, die Dinge spitzen sich zu. Aus einem "harmlosen" Facebook-Spruch wird auf einmal Gewalt und dann erreicht man das Ende und ist absolut fassungslos, dass sowas passieren musste... Fazit: Guter Ansatz zu einem ernsten Thema, doch leider konnte mich die Geschichte nicht in der Gänze überzeugen. Zu viele Wiederholungen, zu "trocken" runter geschrieben. Zudem konnte ich mich nicht wirklich mit den Protagonisten anfreunden und die Emotionen prallten fast das ganze Buch über an mir ab. Dennoch hat mir der Plot sehr gut gefallen. Dieses Buch wird mich wohl trotzdem noch eine Weile beschäftigen. © www.mybooksparadise.de

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  • Eine an sich aufrüttelnde Geschichte, doch der Schreibstil ist zu emotionslos.

    Die Neue
    Fabella

    Fabella

    11. September 2015 um 05:36

    Inhalt: Was geschah im Laufe des Jahres, nachdem "die neue" an die Schule kam. Carolyn ist neu an der Highschool und zieht alle Aufmerksamkeit auf sich. Sie ist schlank, schön und intelligent. Und freundlich zu allen. Doch, was zunächst für sie spricht, wird auch bald schon umgewandelt in Neid, Hass und Angriff. Es beginnt, nachdem sich ausgerechnet Brookes Freund in sie verliebt und dafür Brooke verlässt. Das kann das bis dahin beliebteste Mädchen der Schulde nicht akzeptieren und tut alles dafür, dass Carolyn in Missgunst fällt. Als dann noch ein verhängnisvolles Video auftaucht, läuft die Geschichte völlig aus dem Rahmen. Meine Meinung: Ein schwieriges Thema, eine an sich mitreißende Geschichte, bei der man nicht weiß, ob man fasziniert oder entsetzt sein soll. Fasziniert darüber, was für eine Eigendynamik manche Sachen erhalten, wenn jeder nur ein Minimum dazu beisteuert oder entsetzt, dass niemand kommen sah, was geschah und eingriff. Hier und da ein kleines bisschen Courage und nichts hätte so geschehen müssen, wie es dann geschah. Es ist also tatsächlich eine Geschichte, die aufrütteln möchte und die man verfolgen möchte. Doch ich persönlich muss wirklich sagen, dass mir der Schreibstil das Ganze sehr schwer machte. Es ist ein Schreibstil, den man nicht richtig greifen mag. Erzählt wird in der "wir-Form" .... wer wirklich wir ist, erfährt man nie. Man kann vermuten, alle, die damit zu tun hatten. Doch trotzdem eher Aussenstehende, die sich nicht als Täter sehen, auch wenn sie es nicht verhinderten. Trotz allem was passiert, hat man das Gefühl, ein total emotionsloser Beobachter schildert, was im Laufe eines Jahres geschah, bevor "es" geschah. Das "es" erfährt man übrigens auch erst ganz am Ende auf den letzten Seiten und ich muss sagen, man kann Spannung auch zu sehr in die Länge ziehen. Denn irgendwann denkt man nur noch genervt, ja was geschah denn nun. Immer wieder im Buch wird darauf hingewiesen, dass man es hätte kommen sehen müssen, dass alles darauf hindeutete, dass hinterher so vieles einen Sinn gab ... Ja das ist richtig, aber man hätte vielleicht schon in der Hälfte des Buches dann mal darauf eingehen können und danach dann Rückblicke. Die Spannung wurde hier so lang hinausgeschoben, dass es nicht mehr wirklich berührte, als es dann erzählt wurde. Und auch, wie direkt danach Entschuldigungen für die Beteiligten gefunden wurden, verschlechterte das Ganze nur noch. Und auch blieben viele Sachen ungelöst, Fragen wurden nicht beantwortet, die wichtig waren. Dafür verlängerten - in meinen Augen - unwichtige Sachen das Buch nur. Warum werden hier Fragen zu "Schularbeiten" in voller Länge abgedruckt, ebenso wie die Antworten dazu? Das hat mir weder die Personen näher gebracht, noch ihre Denkstrukturen. Auch warum ganze Kirchenlieder  erst in englisch, dann in deutsch abgedruckt werden, blieb mir ein Rätsel, denn für mich hatte der Inhalt nicht wirklich etwas mit der Geschichte zu tun. Und so wird aus einer eigentlich wichtigen Geschichte, wie weit ein Mobbing ausarten kann, zu etwas emotionslosem. In dem man einfach zu viel unwichtiges drumherum schreibt.  In einem Schreibstil der dazu noch total nüchtern und gefühlskalt wirkt. Und das fand ich sehr schade. Ich habe das Buch trotzdem bis zum Ende gelesen, wollte wissen, was denn nun eigentlich geschah. Aber als es dann soweit war, las ich irgendwie unbeteiligt nur noch weiter. Es berührte mich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Klingt auch erschreckend, ja. Aber anders kann ich es einfach nicht beschreiben. Mal ein Beispiel des Schreibstils: "Unsere Tage und Wochen hatten einen festen Rhythmus angenommen. Wir fuhren, saßen, hörten, redeten. Aßen zu Mittag und machten unsere Hausaufgaben. Gingen über die Flure und überquerten die Grünflächen. Saßen an unseren Tischen und nahmen tagein, tagaus die gleichen Wege. Manche Leute grüßten wir, manche ignorierten wir, immer wieder. Wir beschwerten uns, das Leben sei langweilig und alles voraussagbar, Adamsville öde. Im Nachhinein würden wir das nicht mehr unbedingt sagen. Es war schön zu wissen, was als Nächstes kam." Es ist so ein Dahingeplätscher vieler Worte, die sich in ihrem Sinn immer wiederholten ... später wussten wir, hinterher dachten wir, danach war nichts mehr so ... Fazit: Eine an sich aufrüttelnde Geschichte, die wieder einmal zeigt, was geschieht, wenn ein kleiner Stein ins Rollen gebracht wird und keiner da ist, der ihn aufhält. Leider ist der Schreibstil für mich sehr emotionslos gewesen und das eigentliche Geschehen so weit im Buch nach hinten gesetzt, dass es nicht mehr wichtig war, nicht berührte. Und das fand ich sehr schade. Ich denke, dieses Buch wird die Meinungen wieder spalten .. entweder man liegt mit dem Schreibstil auf einer Wellenlänge und findet es sehr gut, oder - wie ich - man kann mit dieser Art zu schreiben einfach nichts anfangen. Meine Wertung wäre hier 2,5 gewesen. Da es die Geschichte an sich aber doch schaffte, mich bis zum Ende lesen zu lassen, habe ich auf 3 erhöht.

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  • Leserunde zu "Juliane" von Arno Grohs

    Juliane
    ArnoGrohs

    ArnoGrohs

    Hallo liebe Mitlesenden, ich lade euch herzlich zu dieser Leserunde ein! :) Mein Name ist Arno Grohs, ich bin ein "junger" Autor und habe vor knapp 3 Wochen meinen ersten Roman als ebook bei Amazon veröffentlicht. Zum Autor: Geboren im April 1965 in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen. verheiratet, eine Tochter (*2002). Der Autor studierte in Baden-Württemberg Technische Informatik, wechselte aber noch vor  Abschluss in die EDV-Branche. Er arbeitete zunächst über 10 Jahre selbständig im  Bereich Hard- und Software Entwicklung und Vertrieb, um dann, in den darauffolgenden 15 Jahren, seine Erfahrung als IT-Administrator in mittelständischen Betrieben und Großkonzernen einzubringen. Seit fast 25 Jahren lebt er mit seiner Familie in der Nähe des Bodensees. Bereits in seiner Jungend verschlang der Autor u.a. die Fantasy Sammelbände des Heyne Verlages. Er schreibt seit 2012 in den Genres Kinderbuch, Entwicklungsroman, Abenteuerroman und Fantasy. Zum Roman: "Juliane" passt am besten in folgendes Genre: Belletristik (Entwicklungsroman, Frauenroman mit Spannungselementen) Es handelt sich (in erster Linie) nicht um einen Liebesroman. Die Zielgruppe ist breit gefächert und reicht von jungen Erwachsenen bis ins hohe Alter. Zeit und Ort: Gegenwart, Deutschland Länge: 215 Normseiten (189 Seiten lt. Amazon) Klappentext: Juliane, eine Waise, versucht mit Anfang 20 ihr Leben in den Griff zu bekommen. Nach erfolgreicher Ausbildung zur Näherin zerbricht ein  Traum und sie steht erneut auf der Straße. Rückschläge wechseln sich mit negativen Erfahrungen ab. Zu allem Überfluss fühlt sich die junge Frau beobachtet und verfolgt. Juliane leidet unter den psychischen Belastungen und als ihr, durch die Eröffnung eines unerwarteten Testaments, einiges klar wird, ist das zu viel für sie. Juliane findet sich in der Psychiatrie wieder und muss erneut von vorne beginnen. Zum Glück gibt es Menschen, die auf sie aufmerksam geworden sind und andere, die ihr Halt geben. Rückblicke in die Kindheit, unerwartete Wendungen und gefühlvolle Momente wechseln sich ab und führen durch ereignisreiche Zeiten in Julianes Leben. Amazon: http://www.amazon.de/Juliane-Arno-Grohs-ebook/dp/B012O8E5GK/ref=sr_1_6?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1438051279&sr=1-6 Facebook: https://www.facebook.com/ArnoGrohs InteressentInnen stelle ich den Roman gerne als  pdf, epub oder mobi  zur Verfügung. Anfragen bitte per PN oder direkt an arno.grohs@club.papyrus.de Ich freue mich auf den Austausch! ;) Vielen Dank und liebe Grüße Arno Grohs EDIT: Inzwischen gibt es "Juliane" unter der ISBN 9783737577991 auch als gedrucktes Buch! http://www.epubli.de/shop/buch/Juliane-Arno-Grohs-9783737577991/48476

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    • 360
  • Leider nicht empfehlenswert

    Die Neue
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    Carolyn Lessing ist eine neue Schüler in an der Adams High. Sie hat alles was sich andere wünschen: Sie sieht umwerfend aus, ist nett, sofort beliebt, intelligent und bewundernswert. Sie lebt in einem tollen Haus, hat tolle Kleider, tolle Schminke... Neid ist da schon vorprogrammiert. Schnell lebt sich Carolyn an ihrer neuen Schule ein und verliebt sich prompt in den beliebtesten Schüler der Highschool. Seine Ex-Freundin fängt an, Carolyn zu tyrannisieren. Und bald ziehen andere mit, bis die Situation völlig ausser Kontrolle gerät... Die Geschichte ist sehr realistisch geschrieben und zeigt wie grausam das Leben an der Schule sein kann und wie wenig es braucht, einen Menschen fertig zu machen, wie viel weg geschaut wird und wie man sich damit schon mitschuldig macht. Leider aber kann ich das Buch nicht loben. Einige male habe ich mir überlegt, es gar nicht zu Ende zu lesen. Da ich aber Ferien hatte und Zeit, habe ich mich durch die Seiten gekämpft.Der Schreibstil war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Es wird in der "wir"-Form erzählt und es gibt eigentlich keinen Erzähler. Es kann sein, dass ich auch darum nicht wirklich warm wurde mit dieser ganzen Geschichte. Mir haben Persönlichkeiten gefehlt. Diejenigen, die beschrieben wurden, wurden auch nur sehr oberflächlich behandelt und sehr unsympathisch. Klar, das Thema ist alles andere als schön und viel Sympathie kann man da kaum aufbringen. Trotz allem glaube ich, dass man aus der ganzen Idee viel mehr hätte machen können. Für mich war dieses Buch ein Fehlkauf und ich kann es nicht weiter empfehlen. Zu diesem Thema gibt es deutlich Bessere Bücher.

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    • 3
  • Die Neue von Sarah Bannan

    Die Neue
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. August 2015 um 15:16

    Klappentext: ''Als Carolyn Lessing neu an die Adam’s High kommt, sind zunächst alle angetan. Die Lehrer von ihrer Intelligenz, die Mädchen von ihrem Stil und die Jungs von ihrer Schönheit. Doch dann verliebt sie sich in den falschen Jungen, und dessen Ex-Freundin startet über Facebook eine fiese Hetzkampagne. Nach und nach kippt die Stimmung, bis die öffentliche Demütigung aus dem Ruder läuft und in einer Katastrophe mündet, nach der nichts mehr so ist wie es war.'' Cover: Mir persönlich gefällt das Cover sehr sehr gut. Die Schrift passt perfekt zum Bild, das ich auch wirklich sehr schön finde. Schreibstil: Das ist die erste Geschichte, die ich in der 'Wir'- Perspektive gelesen habe, allerdings denke ich nicht, dass ich nochmal ein Buch auf diese Art lesen möchte, da man die Sprecher gar nicht richtig kennenlernt. Aber es ist auch mal ganz okay zu sehen, wie die Menschen über das Geschehen denken, bei dem sie nicht mit beteiligt waren. Das macht die Geschichte auch um Einiges realistischer. Meine Meinung über die Geschichte: Erst war es sehr schwer sich an die Geschichte zu gewöhnen, da der Schreibstil ganz anders als sonst war. Die Charaktere haben sich meiner Meinung nach ein bisschen zuviel mit dem Aussehen, Shoppengehen und Medien beschäftigt, aber das war ja auch die Absicht der Autorin und der Auslöser für die Mobbing Attacken. Ich selbst war nach dem Lesen ein wenig traurig, man konnte sich aber schlecht in das Opfer hinein versetzen, da es nicht aus ihrer Perspektive geschrieben wurde. Trotzdem; ein sehr gelungenes Buch! Hat sich auf jedenfall gelohnt. :)

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  • Mobbing und seine Folgen

    Die Neue
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. July 2015 um 19:42

    Dieses Buch hat mich mitgenommen auf eine emotionale... naja, eine Achterbahnfahrt war es nicht. Es ging nur runter, tiefer und tiefer. Es ist wirklich erschreckend, wie grausam und gedankenlos die Charaktere waren. Das Verhalten von ihnen war sehr realistisch, das hat es so erschreckend gemacht. Ich habe zuvor keine 1. Person Plural Perspektive gelesen und ich glaube auch nicht, dass ich erneut in Buch in dieser Erzählweise lesen möchte. Obwohl das 'wir' den Lesenden miteingeschlossen hat und man dadurch das Gefühl hatte, als wäre man Teil der Gruppe, habe ich die Charaktere nicht wirklich kennen gelernt. Ich konnte nicht hinter ihre Fassaden blicken und die Dinge, die ich über sie erfahren habe, waren... einfach nur stereotypisch. Die Charaktere haben sich nicht einmal wirklich voneinander unterschieden. Jede Person war besessen von Geld, guten Aussehen und Beliebtheit. Dennoch war es sehr interessant einmal über die Zuschauer zu lesen, anstatt über das Opfer selbst. Vorsicht vor folgenden Triggern: Mobbing, slut shaming (Schlampen-Dreschen), Körperbild Probleme, Essstörungen, Selbstverletzendes Verhalten, Suizid. Droemer Knaur hat mir eine kostenlose Ausgabe von Die Neue zur Verfügung gestellt im Austausch für eine ehrliche Rezension. Vielen Dank.

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