Sarah Benedict Das Haus der blauen Schmetterlinge

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Inhaltsangabe zu „Das Haus der blauen Schmetterlinge“ von Sarah Benedict

Ein traumhafter Strand birgt ein dunkles Geheimnis …

1932, Port Rabaul in der Südsee. An einem Traumstrand heiratet die samoanische Prinzessin Elsa Fa’alua den deutschen Handelsmann Henning Matthes. Ihm zuliebe will sie die Insel der Orchideen und blauen Schmetterlinge verlassen und in seine Heimat ziehen. Doch Hennings Spielsucht treibt ihn in die Flucht von der Insel. Auf sich allein gestellt findet Elsa Unterschlupf in der Villa eines mysteriösen Engländers, über den wilde Gerüchte kursieren. Bei ihm lernt sie Paulette und Iolana kennen, mit denen sie eine unverbrüchliche Freundschaft teilen wird – und ein gefährliches Geheimnis.

war mir zu langatmig!

— Goldammer

Der Hauptcharakter ist wie das Buch - stetig im Wandel. Nette Urlaubslektüre, wird aber keine persönliche Welt erschüttern.

— BettinaR87

Leichte Urlaubslektüre oder für einem verregneten Sonntag. Flüssig zu lesen.

— Bakki

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    Das Haus der blauen Schmetterlinge

    Jisbon

    05. January 2017 um 02:45

    "Das Haus der blauen Schmetterlinge" hat mir ganz gut gefallen. Es ist die Geschichte von Elsa, einer Südseeprinzessin und den verschiedenen Stationen in ihrem Leben - und das Leben ist auf jeden Fall bewegt, von Armut und Opium-Abhängigkeit bis hin zu größtem Wohlstand ist alles dabei. Begleitet wird sie zeitweise von verschiedenen Männern, aber vor allem von ihren engsten Freundinnen, die sie als ihre Familie ansieht. Da historische Romane mit Patchwork-Familien eher ungewöhnlich sind, hat dieser Aspekt das Buch für mich gleich interessanter gemacht und die Dynamik wurde auch sehr schön dargestellt. Ebenfalls interessant fand ich die Informationen über den Zweiten Weltkrieg und seine Auswirkungen auf Port Rabaul, gerade auch in Bezug auf den Pazifikkrieg. Die Kapitel, die sich mit der Zeit nach Beginn des Krieges befassten, waren für mich daher um einiges fesselnder als die erste Hälfte, die ich etwas zäh fand, und ich hätte mir mehr Informationen gewünscht, auch wenn es wohl unrealistisch gewesen wäre, wenn die Protagonisten noch aktiver in das Geschehen eingebunden gewesen wären. Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen und es ist ihr auch gelungen, die Atmosphäre einzufangen und die für uns fremdartigen Lebensumstände gut darzustellen. Ein großes Problem hatte ich aber mit Elsa selbst - sie war so unglaublich naiv, was aufgrund ihres bisherigen Lebens bis zu einem gewissen Grad glaubwürdig war, doch sie ist mir trotzdem auf die Nerven gegangen, vor allem, als noch Launenhaftigkeit und eine ungesunde Beziehung nach der anderen dazukamen. Es ist bewundernswert, dass sie sich nicht unterkriegen lässt und wie sie mit all den Katastrophen in ihrem Leben umgeht; dennoch wurde ich mit ihr einfach nicht warm und ihr Schicksal war mir recht gleichgültig; dafür sind mir einige der Nebenfiguren ans Herz gewachsen und ich fand sie als Charaktere viel greifbarer. Schade, dass sie nicht mehr im Mittelpunkt standen. Dazu kommt noch, dass es irgendwann einfach zu viele Schicksalsschläge waren, selbst wenn ein paar Monate oder Jahre Abstand dazwischen lagen. Davon abgesehen ist "Das Haus der blauen Schmetterlinge" ein guter historischer Roman, vor allem in der zweiten Hälfte. Da ich mit der Protagonistin nicht viel anfangen konnte und es mir irgendwann zu viel Drama war, gibt es jedoch 'nur' 3,5/5 Sternen.

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  • Das Haus der blauen Schmetterlinge

    Das Haus der blauen Schmetterlinge

    Salima

    24. September 2015 um 13:28

    Eine Geschichte einer Prinzessin die nie etwas tun musste und trotzdem alles hatte und doch das wichtigste fehlte, die Liebe. Elsa wandelt sich vom naiven Prinzesschen zur taffen Geschäftsfrau. Doch ohne die Hilfe ihre Freundinnen würde sie diesen steinigen Weg nicht schaffen. Das war mein erstes Buch von Sarah Benedict. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und wie die die Damen Paulette, Iolana und natürlich Elsa dargestellt wurden. Stellen weise fand ich es etwas langatmig, aber der Schluss hat mich dafür Entschädigt.

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  • Eine Frau im Wandel

    Das Haus der blauen Schmetterlinge

    BettinaR87

    Elsa Fa‘alua, Kind einer tropischen Inselwelt. Träumt wegen ihren deutschen Wurzeln vom Leben in einer neuen Heimat. Henning, Sohn eines Reeders, könnte der richtige Kandidat sein. Schnell ist klar: Ist er nicht. Doch was tun mit diesem Leben? Elsa ist eine reichlich naive junge Frau aus Samoa. Ihre halbdeutsche Herkunft gereicht ihr im Jahr 1932 auf der Südseeinsel Port Rabaul im gesellschaftlichen Leben nur zu Nachteilen, die auch ihre königliche Hälfte nicht ausgleichen kann. Ungewollt, ungeliebt und ohne Eltern wuchs sie im königlichen Palast heran. Als sie Henning kennenlernt, Sohn eines deutschen Reeders, glaubt sie ihre Zeit gekommen. Das junge Liebespaar heiratet schnell und Elsa glaubt fest daran, dass sie bald nach Deutschland umsiedeln werden. Doch die Ehe kriselt von Anfang an und trotz überbordender Naivität kann sich Elsa der Wahrheit nicht mehr verschließen, als Henning sie eines Morgens plötzlich verlässt. Allein im Tropenregen auf sich allein gestellt und von ihrer königlichen Familie verlassen, weiß sie sich nicht anders zu helfen und gibt dem Werben von Titus Warwick nach. Der Engländer ist unfassbar reich und lebt bereits mit den beiden Frauen Paulette und Iolana zusammen. Derer beider wird er bald überflüssig, doch Elsa will er heiraten. Das leider nicht aus Liebesgründen. Da die drei Frauen in der Zwischenzeit untrennbar befreundet sind, wunder t es keine, als Titus nach der Eheschließung plötzlich stirbt und Elsa sein Erbe antritt. Doch Titus bleibt nicht der letzte Mann im Leben von Elsa und schon längst nicht der einzige, der einen unnatürlichen Tod finden wird. Über die Jahre entwickelt sich Elsa von der schüchternen und naiven Prinzessin zu einer erwachsenen, klardenkenden und teils zynischen Frau. Doch wird sie am Ende ihr Glück finden? Die Kritik So wie die Person unterliegt auch das Buch einem stetigen Wandel. Zu Beginn erinnert die Erzählung an eine gewisse Sendung, in dem ein Kreuzfahrtschiff quer durch die tropischen Bereiche segelt: Hier ist die Welt in Ordnung, Wehwehchen werden weggepustet und auch die Bösewichte sind eigentlich total kuschelig. Doch zunehmend wird das Leben härter und auch wenn die Hauptperson unfassbar verblendet weiter agiert, schummelt sich doch langsam etwas Klarheit in die Gedanken von Elsa. Man weiß nicht so recht, was man von ihr halten soll. Einerseits die kindliche Naivität, andererseits die bewusste Entscheidung zu einer Art Prostitution und schließlich auch Mord. Man identifiziert sich keinesfalls mit ihr, aber man ‚gewöhnt‘ sich an sie. Gelegentliche Oberflächlichkeit Nicht so gut gelungen finde ich Elsas Zeit in Nazideutschland. Das ist deutlich zu harmlos dargestellt und könnte dem Buch noch mehr Tiefe geben. Stattdessen ist es eine fast belanglose Episode. Abzug gibt es außerdem für das Ende. Zu glatt, zu positiv, zu gut. Ein bisschen wie der Anfang des Buchs, als alles erschien wie aus einem Inseltraum. Für die Sommerferien ein geeignetes Buch. Dadurch, dass es in die „Lebenskapitel“ von der Hauptperson eingeteilt wurde, lässt es sich aus der Hand legen und wieder aufnehmen, ohne dass man groß den Faden verliert. Nicht gerade einer der fesselndsten Romane dieser Welt und keine literarische Perle, aber ein bisschen wie das Urlaubsfeeling, das man zwischen anderen Werken und dem Alltag immer wieder einmal gut gebrauchen kann.

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  • Dunkle Geheimnisse in der Südsee

    Das Haus der blauen Schmetterlinge

    Tanzmaus

    04. March 2014 um 11:49

    Für Prinzessin Elsa geht ein Traum in Erfüllung. Als Tochter einer samoanischen Mutter und eines deutschen Vaters hat sie nie wirklich zu einer der beiden Seiten gehört. Auch als Prinzessin war ihr Stand eher schwierig. Doch durch die Hochzeit mit einem angesehenen deutschen Handelsmann soll sich dies ändern. Elsa freut sich schon auf ihre neue Heimat, die zugleich die Heimat ihres Vaters gewesen ist. Doch dann kommt alles anders als gedacht. Ihr Mann Henning zeigt schon in der Hochzeitsnacht sein wahres Gesicht und seine Spielsucht. Mit dieser treibt er seine kleine Familie in den Ruin und verschwindet über Nacht von der Insel. Alleine auf sich gestellt, sucht Elsa Schutz und Hilfe in der Villa eines reichen mysteriösen Engländers. Zwar findet sie dort Unterschlupf, doch der Preis, den sie dafür zahlen muss, ist hoch. In ihrem/seinem neusten Roman entführt die/der Autor/in den Leser in die Südsee. Man lernt zunächst Elsa und ihre familiären Hintergründe kennen und feiert auch sogleich ihre erträumte Hochzeit mit ihr. Schnell aber wird klar, dass Elsa immer unglücklicher wird und sie um ein wenig Glück durch ihre Entscheidungen kämpft. Dabei ist Elsas Weg immer sehr steinig. Die Geschichte ist spannend und flüssig geschrieben. Schnell taucht man in die Südsee ein, wobei ich im Vergleich zum ersten Buch sagen muss, dass das Flair der Südsee etwas schwächer vermittelt wird. Trotzdem kann man sich gut in die historische Südsee weg träumen. In dem Buch werden jede Menge Figuren eingeführt, die alle ihre eigenen Geschichten haben. Diese Geschichten und Ereignisse laufen alle parallel zur Geschichte von Elsa und ergänzen diese. Elsa wird von allerlei Schicksalsschlägen gebeutelt, schafft es aber immer wieder alleine oder mit Hilfe von Freunden, sich aufzuraffen und weiterzumachen. Zwar kommen sehr viele Rückschläge zusammen, jedoch werden diese glaubhaft aneinander gereiht und logisch beschrieben. Elsa hat von Anfang an kein einfaches und leichtes Leben. Die ganzen Rückschläge verdeutlichen dies noch einmal zusätzlich. Das Tempo der Geschichte wechselt immer wieder, aber sie wird nie langweilig. Der rote Faden zieht sich durch das Buch und regt den Leser an, weiterzulesen. Elsa wird dem Leser schnell vertraut und nimmt immer mehr Gestalt an. Man kann sogar nachvollziehen, wieso Elsa sich wie entscheidet, auch wenn man selbst einen anderen Weg gegangen wäre. Fazit: Ein prall gefüllter historischer Roman, der den Leser in die Südsee entführt und Teil der Geschichte um Elsa Fa’alua werden lässt.

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