Sarah Benwell

 4.3 Sterne bei 35 Bewertungen
Autor von Es.Ist.Nicht.Fair., Es.Ist.Nicht.Fair. und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sarah Benwell

Es.Ist.Nicht.Fair.

Es.Ist.Nicht.Fair.

 (34)
Erschienen am 25.07.2016
Es.Ist.Nicht.Fair.

Es.Ist.Nicht.Fair.

 (1)
Erschienen am 25.07.2016
Last Leaves Falling

Last Leaves Falling

 (0)
Erschienen am 29.01.2015

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Rezension zu "Es.Ist.Nicht.Fair." von Sarah Benwell

Vom Leben und Sterben
LeseLottivor 3 Monaten

"Was wärst du, wenn du sein könntest, was du willst?Wünsche, Wünsche, Wünsche. Ich wünschte, ich hätte ein Leben. Ich möchte studieren und arbeiten, ich möchte meine Enkelkinder kennenlernen und mit ihnen so viel Eis essen bis ihnen schlecht ist. Ich möchte jung sein und frei. ES.IST.NICHT.FAIR." - Sora, ES. IST. NICHT. FAIR.



Mit der Diagnose ALS ist nichts mehr, wie es war, für den 17-jährigen Sora. Er wird sterben. Bald. Konfrontiert mit dieser Wahrheit sucht Sora nach einem Rest Selbstbestimmung und Würde. Einen geschützten Raum findet er in Chats im Internet. Hier findet er auch neue Freunde: die vom Zeichnen besessene Mai und den liebenswerten Kaito. Doch werden die beiden ihn auch noch mögen, wenn sie ihn richtig kennenlernen? Wenn sie alles über ihn wissen? Soras Gedanken kreisen immer konkreter um den Plan, wenigstens den Zeitpunkt seines Todes selbst zu bestimmen. Nur dafür braucht er die Hilfe seiner Freunde. Eine bewegende Geschichte über Krankheit und Tod, aber auch über die Kraft wahrer Freundschaft. -Quelle www.hanser-literaturverlage.de

Meine Meinung:

In diesem Buch wird das Leben nicht schön geredet. Es ist grausam und man fängt an nachzudenken. Über alles. Man bemerkt, wie wichtig Freunde sind und das man jeden Moment nutzen muss. Ich habe geweint und mein Herz ist tausendmal gebrochen. Trotzdem war es auch manchmal so zuckersüß, dass man lächeln musste.

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BeaSwissgirls avatar

Rezension zu "Es.Ist.Nicht.Fair." von Sarah Benwell

Es ist nicht fair
BeaSwissgirlvor 6 Monaten

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Beim Neuerscheinungsposts Mai 2018 einer lieben Bloggerin bin ich auf dieses Buch hier aufmerksam geworden, allerdings als Taschenbuch und unter dem Autorennamen Fox Benwell.
Der Klappentext klang interessant, so dass das Buch bei mir in der " alten" Hardcover-Ausgabe einziehen durfte.

Der Schreibstil ist flüssig, unkompliziert, angenehm und schnell zu lesen, was vor allem sicher auch an den vielen Chat-Einträgen liegt, welche bei der doch bedrückenden Thematik immer wieder für Auflockerung sorgten.
Ansonsten wird aus der Sicht des 17 jährigen Soras in der ICH- Form erzählt.

Sein Charakter war soweit gut ausgearbeitet und wir erhalten einen soliden Blickwinkel auf sein Leben.
Ich hätte mir allerdings sogar noch etwas mehr Intensität gewünscht um schlussendlich seine Entscheidung auch vollends nachvollziehen zu können. Das soll nicht heissen, dass ich keine Empathie für ihn hatte oder seinen Entschluss nicht verstehen konnte im Gegenteil. Dennoch hätte die Autorin ruhig noch tiefer graben und schonungsloser sein dürfen, aber vielleicht bin ich da als Pflegefachfrau einfach auch ein bisschen " abgehärtet"
Auch die beiden Nebencharaktere Kaito und Mai mochte ich und die gemeinsame Freundschaft war wirklich berührend und schön dargestellt.

Wie im Klappentext schon angedeutet handelt es sich hier um eine schwierige Thematik, mit der die Autorin aber wirklich sensibel und taktvoll umgeht. Die Geschichte regt definitiv zum nachdenken an, sorgt für Diskussionsstoff, berührt, macht traurig, teilweise wütend und trotz allem schlage ich das Buch am Ende mit einer Spur Hoffnung zu....
" Das letzte Blatt fällt, doch schau genau und du siehst
die verborgenen Knospen des Frühlings" ( S.341)

Ich vergebe hiermit 4,5 Sterne  


 

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dreamily1s avatar

Rezension zu "Es.Ist.Nicht.Fair." von Sarah Benwell

Es. Ist. Nicht. Fair.
dreamily1vor einem Jahr

Worum geht's?
Eigentlich ist Sora ein ganz normaler 17-jähriger Junge der in Japan lebt, wenn da nicht seine Diagnose gewesen wäre und zwar:

ALS - Amyothrophe Lateralsklerose

Eine Krankheit die unheilbar ist und immer tödlich endet, die den eigenen Körper mehr und mehr lähmt und irgendwann wird der eigene Körper zum Gefängnis.

Leben tut Sora auf engstem Raum mit seiner Mutter, ansonsten hat er regelmässig seine Besuche bei den Ärzten, aber Freunde trifft er schon lang nicht mehr. Die Blicke seiner Mutter und den Ärzten reichen ihm vollkommen. Als gute Alternative sieht er das Internet und lernt so Mai und Kaito kennen, die sein Leben regelrecht auf den Kopf stellen. Täglich aber kommen bei Sora mehr Beschwerden und Ausfälle hinzu, immer mehr wird ihm bewusst das er sterben wird und zwar bald. Eines weiß er sicher, er möchte nicht einfach so zusehen, er möchte selbstbestimmend sterben. Nur eines ist sicher, alleine kann er diesen Schritt nicht tun.

Wie ist mein Eindruck?
Die Krankheit selbst war mir bis zu diesem Buch größtenteils unbekannt, klar mal gehört, alleine damals durch die Ice Bucket Challenge 2014, aber sonst wirklich auseinander gesetzt nein, das hat sich erst durch dieses Buch geändert.
Dieses Buch handelt um Sterbehilfe, nicht wirklich ein einfaches Thema und die Meinungen dazu gehen stark auseinander. Es ist ein so sensibles und komplexes Thema und man konnte wirklich miterleben und fühlen wie es besonders Kaito ging als Sora ihnen seinen Wunsch geäußert hat. Man fühlte diesen innerlichen Kampf regelrecht mit. Allgemein ist dieses Buch sehr anschaulich geschrieben, nicht nur das man mit den beiden Freunden mitfühlen konnte, sondern besonders auch Sora, wie es ihm täglich ging, das er manche Dinge nicht einfach mehr so tun konnte und auch tagtäglich damit konfrontiert wurde das immer mehr Dinge nicht mehr gingen und er immer mehr Hilfe brauchte. Für uns Menschen sind viele Dinge so selbstverständlich und doch können wir froh sein diese zu tun, vor allem ohne Hilfe. Das Buch regt auch zum nachdenken an und nicht nur nach dem Motto man sollte froh sein eben gesund zu sein.
Der Schreibstil ist zudem auch flüssig und das Buch ist einfach zu lesen. Ich mochte die Protagonisten, zum einen natürlich Sora, aber auch Mai die vom zeichnen besessen ist und sowas auch am liebsten beruflich machen würde aber ihre Mutter sie am liebsten als Anwältin sieht und dann noch den liebenswürdigen Kerl der zwar Spiele liebt und doch nicht so recht weiß wie und was.
Ein Buch das zwar traurig ist, auch verstörend auf einer gewissen Weiße und doch so wunderbar und das etwas Hoffnung spendet. Ich blieb zwar einerseits am Ende diesen Buches mit einem dicken Kloss im Hals zurück und doch aber auch mit einem Lächeln auf den Lippen.
Ein Buch das 5 Sterne verdient!

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