Inhalt:
Calisa soll ihre Ferien bei Großtante Zee verbringen, um ihr mit ihrem Inn zu helfen und sich nebenbei von ihrem Liebeskummer zu erholen. Doch die Tante hat kein Interesse daran, Calisa bei sich zu beherbergen und ihre Hilfe will sie auch nicht. Calisa ist fest entschlossen, ihrer Tante zu beweisen, dass sie sehr wohl eine Hilfe sein kann und entdeckt dabei nach und nach die Besonderheiten des Inns: Stand die Skulptur im Garten nicht gestern noch woanders?!
Meine Meinung:
Das Buch war im April im Young Pages-Abo von Hugendubel. Ich bin immer noch sehr begeistert und zufrieden, dass ich mich für diese Buchbox entschieden habe. Ich entdecke so viele Bücher, die mir sonst wahrscheinlich nicht aufgefallen wären. Und vor allem dieses Buch war für mich ein besonderes Highlight.
Schon allein das Cover ist wunderschön. Das Inn sieht bezaubernd aus und ich habe es mir während des Lesens genau so auch vorgestellt. Die vielen kleinen Details, die so liebevoll im Cover verewigt wurden, finden sich auch in der Geschichte wieder. Das gefällt mir sehr.
Auch die Widmung fand ich sehr schön, sie passt hervorragend zur Geschichte, weil sie etwas verspricht, was sie komplett halten kann.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Calisa erzählt. Sie hat erst keine Ahnung von der Magie des Inns, diesen Vorsprung hat man allerdings als Leser, da der Untertitel es vermuten lässt. Dadurch habe ich die ganze Zeit direkt auf Anzeichen von Magie geachtet. Es war zu Beginn sehr aufregend, wie sich die Magie hier zeigen würde und vor allem wann Calisa die Magie auffallen würde.
Calisa selbst war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie kommt mit Liebeskummer zu ihrer Großtante. Ihre Mütter hatten für sie arrangiert, dass sie den Sommer bei Großtante Zee verbringt. Zunächst sind beide davon nicht begeistert, aber Calisa findet sich schnell damit ab und fährt tatsächlich in das recht abgelegene Inn. Ihre Großtante hat sie schon sehr lange nicht gesehen, da zu ihren Müttern nur noch sporadisch Kontakt bestand. Die Tante reagiert entsprechend zuerst etwas abweisend, weil sie von Calisas Anwesenheit überfordert ist.
Calisa lässt sich aber nicht davon unterkriegen und macht sich nützlich. Zunächst ist es eher eine Trotzreaktion, später echtes Interesse. Ich empfand ihr Verhalten als authentisch. Schnell bemerkt Calisa merkwürdige Sachen, die sie zunächst noch rational zu erklären versucht. Doch lange lässt sich nicht verheimlichen, dass das Haus auf Calisa reagiert.
Was mir besonders an der Geschichte gefallen hat, waren die vielen kleinen, liebevollen Details. Es gibt zum Beispiel magische Gegenstände, die jeweils sogar eine eigene Persönlichkeit besitzen. Dadurch hebt sich die Geschichte von anderen ab. Man merkt, wie viel Liebe die Autorin in das Buch gesteckt hat. Ich habe es auf jeder einzelnen Seite bemerkt.
Der Schreibstil ist locker, flüssig und anschaulich. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Geschichte hat sich leicht lesen lassen. Die Handlung ist zwar recht vorhersehbar, aber das hat mich gar nicht gestört.
Das Buch ist ein echtes Wohlfühlbuch. Das hatte ich erwartet und das habe ich hier auch bekommen.
























