Sarah Blakley-Cartwright , David Leslie Johnson Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond

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Inhaltsangabe zu „Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond“ von Sarah Blakley-Cartwright

Er tötet andere, sie will er lebend! Zehn Jahre ist es her, dass Valeries Kindheitsfreund Peter verschwand und Valerie beim nächsten Vollmond einem Werwolf gegenüberstand – und von diesem verschont wurde. Nun ist Peter wieder da, und als sie ihn wiedersieht, packt die jetzt siebzehnjährige Valerie dieselbe tiefe Zuneigung wie dereinst. Zwar ist sie dem wohlhabenden Henry Lazar versprochen, aber Valerie würde alles dafür tun, um Peter nicht wieder zu verlieren. Doch dann wird am Tag nach Vollmond der leblose Körper eines jungen Mädchens gefunden. Kratzspuren und Bisse sprechen eine eindeutige Sprache: Der Werwolf ist zurück, und er hat sich ausgerechnet Valeries Schwester Lucie geholt. Alles deutet darauf hin, dass der Wolf allein wegen Valerie gekommen ist und nicht ruhen wird, bis er auch sie in seiner Gewalt hat … Was, wenn der Werwolf, der seit Jahren dein Dorf in Angst und Schrecken versetzt, kommt und deine Schwester holt? Was, wenn er das nur wegen dir tut? Was, wenn er dich liebt?

Hab den Film nicht gesehen. Das Buch war okay....

— treuerLesewolf
treuerLesewolf

Mir persönlich hat der Film besser gefallen

— Sweetybeanie
Sweetybeanie

Genauso toll wie der Film. Valerie nervt zwar manchmal ein kleines bisschen aber sonst eine super spannende Story

— books_____forever
books_____forever

Grundgedanke fantastisch, Fim fantastisch, Buch eher nicht so.

— EllaEclipse
EllaEclipse

Spannend, Mitreisend, Fesselnd fantastisch. Regt aber auch zum nachdenken an, da dass Dorf sehr voreingenommen und engstirnig ist.

— leseninchenx3
leseninchenx3

2012

— SerenaS
SerenaS

Das Ende war mir zu abrupt. Wer ist denn nun der Wolf? Peter, Henry oder die Großmutter? Es ist alles offen geblieben und alles unklar?!

— Federzauber
Federzauber

hat mir ganz gut gefallen nur schade dass man gar nicht erfahren hat wer der wolf ist. der film war dann doch besser

— rubyred
rubyred

War nett ... aber den Film fand ich besser

— Snowdog
Snowdog

Also ich muss auch sagen das Buch ist nicht schlecht, aber der Film ist echt der Hammer

— Sunflowers
Sunflowers

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  • Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    Sweetybeanie

    Sweetybeanie

    26. July 2016 um 11:30

    Zum Inhalt: Die Bewohner des kleinen Dorfes Daggorhorn leben seit ewiger Zeit in großer Angst. Denn immer wenn Vollmond ist, kommt der böse Wolf und holt sich ein Opfer. Niemand konnte der Bestie bisher Einhalt gebieten. Valerie lebt mit ihren Eltern und ihrer Schwester Lucie schon ihr Leben lang in Daggerhorn. Als sie sieben Jahre alt war, verschwand ihr bester Freund Peter spurlos. Und nun – viele Jahre später taucht Peter plötzlich wieder auf – genau zu Beginn des seltenen Blutmondes. Valerie spürt wieder, wie gern sie Peter mag und ihm geht es ebenso. Doch sie ist bereits einem anderen versprochen. Die beiden beschließen dennoch, gemeinsam fortzugehen und außerhalb von Daggerhorn ihr Glück zu suchen. Doch dann holt der Wolf sich das nächste Opfer: Valeries Schwester Lucie und eine grausame Hetzjagd nimmt ihren Lauf - denn der Wolf lebt mitten unter ihnen….. Meine Meinung: Mir fällt die Rezension dieser modernen Adaption des Märchens „Rotkäppchen“ etwas schwer, denn ich habe zuerst den Film gesehen – den ich übrigens ganz gut fand - und mir erst anschließend das Buch gekauft. Es kommt selten vor, dass mir ein Film besser gefällt, als das Buch, aber diesmal ist das wieder so ein Fall. Film und Buch sind größtenteils identisch von der Handlung. Vermutlich hat mir das auch einfach einen großen Teil der Spannung genommen. „Red Riding Hood“ ist das erste Buch von Sarah Blakley-Carthwright. Die Geschichte ist düster und grausam und bildreich beschrieben. Das Grauen, dass der Wolf verbreitet ist beim Lesen greifbar und das Leben im Dorf Daggerhorn wirkt ausgesprochen trostlos und traurig auf mich. Die Liebesgeschichte zwischen Valerie und Peter ist bittersüß und schwermütig. Das Ende lässt viel Raum für Interpretationen und ich bin leider mit dem Schreibstil der Autorin nicht wirklich warm geworden, aber das kann – wie gesagt auch darin begründet sein – dass ich ja schon vorher die Handlung kannte.

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  • Eine neue Geschichte vom bösen, bösen Wolf...

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    EllaEclipse

    EllaEclipse

    16. June 2016 um 22:01

    Klappentext: Er tötet andere, sie will er lebend! Zehn Jahre ist es her, dass Valeries Kindheitsfreund Peter verschwand und Valerie beim nächsten Vollmond einem Werwolf gegenüberstand – und von diesem verschont wurde. Nun ist Peter wieder da, und als sie ihn wiedersieht, packt die jetzt siebzehnjährige Valerie dieselbe tiefe Zuneigung wie dereinst. Zwar ist sie dem wohlhabenden Henry Lazar versprochen, aber Valerie würde alles dafür tun, um Peter nicht wieder zu verlieren. Doch dann wird am Tag nach Vollmond der leblose Körper eines jungen Mädchens gefunden. Kratzspuren und Bisse sprechen eine eindeutige Sprache: Der Werwolf ist zurück, und er hat sich ausgerechnet Valeries Schwester Lucie geholt. Alles deutet darauf hin, dass der Wolf allein wegen Valerie gekommen ist und nicht ruhen wird, bis er auch sie in seiner Gewalt hat … Was, wenn der Werwolf, der seit Jahren dein Dorf in Angst und Schrecken versetzt, kommt und deine Schwester holt? Was, wenn er das nur wegen dir tut? Was, wenn er dich liebt? Meine Meinung: Ich habe zuerst den Film gesehen, so dass ich dadurch vielleicht ein wenig voreingenommen war, aber für mich war das Buch eher eine Enttäuschung.. Ich war so voller Begeisterung bei dem Film, wodurch ich mir das Buch wahrscheinlich etwas schlecht gemacht habe oder zu große Erwartungen an den Tag gelegt habe. Was ich aber sagen muss, dass es selten Bücher gibt, die ein wenig extra Wissen vermitteln. Am Anfang dachte ich wirklich, ich habe das falsche Buch in der Hand, aber nach und nach ging es voran. Den Film und das Buch, kann man von der Qualität gar nicht vergleichen. Im Buch wird allerdings klar warum sich Peter und Henry so überhaupt nicht riechen können... Das Ende fand ich denn ganz schrecklich. Das war kein richtiges Ende, genau wie im Film, dass macht einen richtig zu schaffen. Wer der Wolf ist, hätte man im Buch nicht so wirklich erwartet, auch im Film fande ich es knifflig. Aber umso besser und spannender. Es ist wirklich eine wahre Liebe zwischen Valerie und Peter und beide wollen diese nicht aufgeben, ein wenig Liebe kann in einem Buch nie schaden, finde ich. :) Ich würde wirklich empfehlen, erst das Buch zu lesen und dann den Film zu gucken, in der Reihenfolge kann man denn gar nichts falsch machen. Der Schreibstil war vollkommen in Ordnung, man ist gut reingekommen und konnte auch gut folgen. Das Cover ist wunderschön- mysteriös.

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  • Gute Grundidee...Umsetzung Schlecht

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Große Gefühle. Große Emotionen. Und eine große Liebe, die tödlich sein kann....(Schön wär's) Als erstes möchte ich erwähnen das ich den Film gesehen habe bevor ich das Buch las. Es könnte also vorkommen das ich die beiden Werke miteinander vergleiche. Rotkäppchen und der große, böse Wolf neu interpretiert mit Werwölfen und einer großen Romanze. Dieser Grundgedanke hat mir sehr gefallen und tatsächlich hat das Buch sehr gut angefangen, denn selbst für Leute die den Film gesehen haben sind neue Szenen enthalten. Mann erfährt viel über Valerie's Vergangenheit und über die verschiedenen Nebencharakter und wie deren Beziehungen zueinander sind. Mit der Protagonistin Valerie konnte ich mich Anfangs sehr gut identifizieren da sie eine sehr wilde Person mit starkem Charakter ist die auch mal die Regeln bricht. Jedoch kam es mir im Laufe der Geschichte immer unsinniger vor, warum, wenn sie doch wie Anfangs erzählt so anders ist wie die Mädchen ihres Alters und auch eher der Einzelgänger ist, sie trotzdem so viele Freundinnen hat und ihr so super wichtig ist was diese von ihr denken. Desweiteren merkt man während des Lesens das dieses Buch nicht nach oder vor dem Film geschrieben wurde sonder während den Dreharbeiten. Dadurch kommt es immer wieder dazu, dass Elemente und Szenen erschaffen wurden, die jedoch im nächsten Moment schon wieder unwichtig waren oder einfach vergessen wurden. Auch hätte es nicht geschadet nicht nur Valerie's Vorgeschichte zu erzählen, sondern auch die von Lucie, Henry oder Peter. Auch war die Romanze zwischen Valerie und Peter ziemlich unsinnig. Im Buch ist er nur egoistisch und sie kennt ihn außerdem kaum. Klar, er wird immer als SUPER heißer Typ beschrieben und die Beiden kannten sich als Kinder, aber sie weiß doch gar nicht wie er sich entwickelt hat und wie er jetzt tickt. Der Schreibstil hat mir leider auch überhaut nicht gefallen. Ich fand ihn manchmal einfach zu langweilig und eintönig. Man hat gemerkt das es das erste Werk der Autorin war und diese noch nicht so viel Erfahrung im Schreiben hat. Am schlimmsten war jedoch das Ende!Ich habe kein Problem mit offenen Enden, bei denen man seiner eigenen Fantasie freien Lauf lassen kann aber dieses Ende ist einfach nur abrupt und nicht ausreichend. Ich persönlich kam mir einfach nur verar```t vor.Dieser Fakt macht leider auch die komplette Story kaputt und lässt den Leser unzufrieden und unbefriedigt zurück. Ich kann nur empfehlen den Film zu schauen da dieser wirklich sehenswert ist und um Welten besser als das Buch.

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    • 2
  • Eine etwas ungewöhnliche Erfahrung

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    PanPanReader

    PanPanReader

    11. March 2016 um 21:48

    Als allererstes möchte ich erwähnen, dass ich zu erst den Film gesehen habe. Erst danach, habe ich das Buch in die Hand genommen. In meinen Augen ist man immer enttäuscht, wenn man in Buchverfilmungen geht, NACHDEM man das Buch gelesen hat. Weil man sich die Geschichte, die Personen und Orte einfach vor seinem inneren Auge ganz anders vorgestellt hat. Es gibt wenige Ausnahmen, wo man nicht am Boden zerstört oder wütend ist. Was mich zum eigentlichen Punkt bringt.... Ich fand in diesem Fall den Film wesentlich besser... Ja, ich habe das tatsächlich so eben geschrieben. Ich fand den Film besser. Kann vielleicht auch daran liegen, dass das Buch nachträglich von der Drehbuchautorin geschrieben/veröffentlicht wurde. Es haben Sachen gefehlt, die im Film viel eindeutiger waren und viel besser durchdacht und die Sprache, war auch nicht wirklich fesselnd. In manchen Kapiteln habe ich nur innerlich gefleht: Wann wird es endlich spannend? Der große WOW-Effekt kam leider nicht zu Tage und auch das Ende war mehr als enttäuschend. So gab es im Film ein klares Ende mit Lösung, wer denn nun eigentlich der Wolf war... und im Buch... Ich bin eben kein Fan von offenen Enden... wenn es nicht gerade angebracht ist. Und das war es hier einfach nicht. Ich versuche es mir einfach als eine Art alternatives Ende vorzustellen. Da ich selbst zur Furie werde, wenn ich gespoilert werde, möchte ich mich auf diesen Punkt nicht versteifen. Man sollte den Film einfach selbst sehen und dann das Buch lesen... oder andersherum. Ich wäre sehr neugierig, wie man das ganze dann findet. Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen, es ein Drehbuch sein zu lassen anstatt es als Buch noch einmal auf den Markt zu bringen.

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  • Das Ende war so enttäuschend. Das ist doch kein Ende!

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    Federzauber

    Federzauber

    17. July 2015 um 23:07

    " Er kommt mich holen" sagte Valerie flüsternd. " Noch bevor der Mond schwindet. Was mit Lucie geschah, war meine Schuld.  Der Wolf ist wegen mir gekommen... " Eine neue Interpretation des Rotkäppchens.  Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut,  da Rotkäppchen mein Lieblingsmärchen ist.  Der Schreibstil war sehr angenehm und schön und der Anfang fing schon sehr vielversprechend an.  Auch Valerie,  die Protagonistin gefiel mir anfangs sehr. Sie ist anders, als die anderen Mädchen in ihrem Alter und hat einen starken Charakter.  Aber im Laufe der Geschichte wurde die Geschichte immer unlogischer: wenn Valerie so Anders ist, wie kommt es dass sie so viele Freundinnen hat und sie auch noch führt? Es war für mich nicht plausibel. Es kamen sehr viele Fragen,  Rätsel auf, über den Tod ihrer Schwester Lucie ,über den mysteriösen Freund ihrer Kindheit, Peter, über den Wolf, der seit Jahren das Dorf tyrannisiert und mordet. Es war spannend,  blutig und actionreich.  Es hätte sehr, sehr gut werden können.  Aber das Ende war so plötzlich,  so abrupt. Das ging gar nicht. Mitten im Geschehen hörte es auf und nichts wurde aufgelöst.   Wer war nun der Wolf?  Wer war Peter nun tatsächlich?  Warum wurde er und  seine Familie damals aus dem Dorf vertrieben?  Wer ist Großmutter?  Was verheimlicht sie?  Warum wurde Lucie ermordet?  Wie kam es dazu? Was waren die Paperschnipsel um ihre Leiche? ... So viele unbeantwortete Fragen, die mich sehr unzufrieden und unbefriedigt zurück gelassen haben.  Das hat mir leider die ganze Geschichte ziemlich kaputt gemacht.  Schade. Es hatte Potenzial,  aber das Ende ist kein Ende,  sondern ein abruptes Stoppen mitten drin.  Es gibt ein Film zum Buch. Ich kenne es noch nicht, aber vielleicht gibt es ein wenig mehr Antworten zu meinen Fragen... Ich hoffe es.... Note: 3/5

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  • Buchverlosung zu "Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond" von Sarah Blakley-Cartwright

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    Blonderschatten

    Blonderschatten

    23. April 2015 um 20:44

    Heute ist DER Tag der Tage =D Der Welttag des Buches. Über jedes einzelne Buch freue ich mich riesig.  In eine neue Welt einzutauchen, neue Charaktere kennen und lieben lernen, ist etwas auf das ich nie verzichten möchte. Diese Freude möchte ich mit euch teilen. Mit 5 Büchern möchte ich 5 mal Freude schenken =3 Hinterlasst dazu einfach einen Kommentar unter dem Post auf meinem Blog und schon seit ihr dabei =) http://worldofbooks4.blogspot.de/2015/04/blogger-schenken-lesefreude.html Über Eure Teilnahme würde ich mich sehr freuen =3 Euer Blonderschatten

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  • Düster und spannend ...

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    Sunny87

    Sunny87

    Nach zehn Jahren kommt Peter endlich zurück ins Dorf. Valerie ist überglücklich, endlich hat sie ihn wieder. Henry Lazar, dem sie versprochen wurde, ist darüber gar nicht begeistert und fürchtet um seine Hochzeit mit Valerie. Eines Tages wird die Schwester von Valerie tot aufgefunden. Der Werwolf ist zurück und hat sich sein erstes Opfer geholt. Doch wer ist das Monster? Ist es einer aus dem Dorf? Ist es vielleicht sogar Peter, der so lange verschwunden war? Und warum ist der Werwolf so auf Valerie fixiert? Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Ich konnte es nicht zur Seite legen und wollte wissen wer hinter dem Werwolf steckt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Somit kommt man schnell und gut voran. Die Geschichte an sich fand ich wahnsinnig spannend. Ich hatte schon hohe Erwartungen an das Buch und ich wurde nicht enttäuscht. Valerie war mir sofort sympathisch. Ihre Eltern bestimmen, dass sie Henry Lazar zum Mann nehmen soll, er ist gut betucht und sehr vermögend. Doch Valerie liebt ihn nicht. Sie sehnt sich nach Peter und als er plötzlich wieder auftaucht, scheint das Glück perfekt. Als ihre Schwester tot aufgefunden wird, bricht für Valerie eine Welt zusammen. Ich habe mit ihr gelitten und man konnte den Schmerz förmlich spüren. Sie ist ein Mädchen mit eigenem Willen und will sich ihrem Schicksal, einen Mann zu heiraten den sie nicht liebt, nicht kampflos ergeben. Sie trifft sich heimlich mit Peter und zwischen den beiden knistert es.Peter ist eher der draufgängerische Typ. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und ist auch bei den weiblichen Dorfbewohnern sehr gefragt. Auch mir war er sehr sympathisch und ich mochte seine Art sehr gern.  Wer jetzt denkt, dass es in dem Buch um eine Dreiecksgeschichte geht, der liegt falsch. Die Geschichte ist sehr spannend gestaltet und es kommt immer wieder zu unerwarteten Ereignissen. In dem einen Moment dachte ich noch zu wissen wer hinter dem Werwolf steckt und im nächsten war ich schon wieder anderer Meinung. Somit blieb die Spannung immer erhalten und das Buch zog mich in seinen Bann. Fazit: Eine wundervolle düstere Geschichte rund um den Blutmond, welche ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich vollkommen in wilden Spekulationen verlieren. Einen Punkt muss ich allerdings abziehen. Das Ende konnte mich nicht überzeugen. Aber dazu möchte ich nichts verraten. Lest einfach selbst.

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    • 2
    Arun

    Arun

    04. March 2014 um 14:19
  • Kann ich auf keinen Fall weiterempfehlen!

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    Diana5

    Diana5

    13. February 2014 um 17:35

    Cover:  Das Cover finde ich sehr gut. Es wirkt durch das Grau, Schwarz und die Bäume mit den spitzen Ästen sehr düster und bedrohlich. Im Mittelpunkt sieht man ein Mädchen in einem weißen, schmutzigen Kleid, welches einen roten Umhang trägt - Valerie. Sie hebt sich durch das Rot ab, aber dennoch scheint sie genau in diese Szene zu passen. Ich finde, dass der Titel des Buches gut platziert ist und der blutige Handabdruck in dem einen O deutet im Zusammenhang mit dem restlichen Erscheinungsbild gut darauf hin, dass es sich hier definitiv nicht um eine blumige Adaption des Märchens handelt. Meine Meinung:   Leider ist das Cover aber auch das Einzige, was mir an dem Buch gefallen hat. Ich mag Märchen sehr und dies war meine erste Adaption, an welche ich doch mit recht hohen Erwartungen heran gegangen bin (wie manche vielleicht wissen, wurde dieses Buch erst geschrieben, nachdem es ein Drehbuch zum dazugehörige Film gab und dieser in Bearbeitung war). Ich hatte gehofft, dass das Grundkonzept von "Rotkäppchen" beibehalten wird, eben mit einem Werwolf und ohne, dass der Wolf sich als Großmutter ausgibt. Meiner Meinung nach ist es sicherlich schwierig, sowas auf die Beine zu stellen, aber was ich hier gelesen habe, hat mich doch sehr enttäuscht. Dass Valerie (alias Rotkäppchen?) in einem festungsgleichen Dorf namens Daggerhorn lebt und der Werwolf regelmäßig mit tierischen Opfergaben besänftigt wird, ist ja noch schön und gut, aber dann hat Valerie eine Schwester, soll einen Jungen heiraten, den sie nicht liebt, obwohl sie sich da wohl selber nicht so sicher ist und dann gibt es ja auch noch einen anderen Jungen, bei dem sie eigentlich denkt, dass sie ihn liebt, allerdings hat der sich einige Jahre nicht im Dorf blicken lassen und scheint nun irgendwie verändert zu sein. WTF? Was denn nun? Mit Entscheidungen hat sie es anscheind nicht so. Natürlich fängt der Werwolf genau dann wieder mit morden an, als der lange verschwundene Junge wieder auftaucht... mysteriös...es sei vorneweg gesagt, dass nicht herauskommt, wer denn nun der Wolf ist - noch so eine Sache, die ich nicht in Ordnung finde. Nachdem einige Dorfbewohner sich dann aufmachten, um den Wolf zu töten, jedoch leider den flaschen erwischt haben, kommt ein Mann Gottes daher und denkt, dass mit ihm nun alles gut wird. Wird es natürlich NICHT! Der Typ hält soviel von sich, dass er unschuldige Menschen foltert oder tötet und am Ende doch keinen Erfolg erzielt. Das nennt man dann wohl Karma. Tja und Valerie? Nachdem sie dem Werwolf ausgeliefert werden sollte (er ist nämlich nur wegen ihr im Dorf und sie kann auch noch mit ihm sprechen), diese Aktion aber nach hinten losging, beschließt sie, mit mysteriösen Jungen fortzugehen. Und wenn er der Wolf ist? Naja, dann will sie eben auch einer werden. Und was deutete nun auf "Rotkäppchen" hin? Valerie bekam im Laufe der Geschichte von ihrer Großmutter einen roten Umhang geschenkt und es gab ein Zitat aus dem Märchen. Toll. Fazit: Dieses Buch ist auf keinen Fall empfehlenswert! Finger weg! Eine von fünf Eulen.

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  • Der Film ist klasse, das Buch nicht so

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    Mirrorbecks

    Mirrorbecks

    27. November 2013 um 23:05

    ** SPOILER ALARM ** Ich liebe Rotkäppchen als Märchen und den Film, welcher zu diesem Buch gehört, sehr, dementsprechend bin ich mit hohen Erwartungen rangegangen. Ich wurde enttäuscht. Zum einen hat das Buch kein Ende und hätte ich nicht das Wissen des Filmes, so wäre ich jetzt wahrscheinlich einfach gnadenlos verwirrt und es würde noch weniger Sterne geben. Die Geschichte an sich ist genauso spannend wie im Film und so manche Dinge werden im Buch ein bisschen besser beleuchtet, aber im Großen und Ganzen fehlt so dieser Unterschied zwischen Film und Buch, den man sonst kennt. Vielleicht liegt es daran, dass das Buch nach dem Fillm geschrieben wurde, ich weiß es nicht, aber weiterempfehlen werde ich den Roman nicht

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  • Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    butterflyinthesky

    butterflyinthesky

    05. October 2013 um 14:08

    Zusammenfassung: Als Valerie 7 Jahre alt ist, ist sie mittendrin bei einer Opfergabe für den Werwolf, der bei jedem Vollmond essen muss. Sie kann es aber nicht ertragen, dass ihre kleine Ziege geopfert wird und schleicht sich heimlich nach draußen. Dort hat sie eine Begegnung mit dem Wolf doch zu ihrem Überraschen greift er sie nicht an. 10 Jahre später trifft sie ihren besten Freund Peter wieder. Sie fühlt sich direkt zu ihm hingezogen und als sie sich treffen, bemerken beiden den Blutmond. Nach einem Wettlauf gegen den Wolf und die Zeit wird Valeries Schwester Lucie tot aufgefunden. Der Werwolf kann nur einer aus dem Dorf sein. Und er will Valerie. Wenn nicht, bringt er jeden um den sie liebt... Meine Meinung: Wie toll das Buch einfach ist. Blutrünstig, gemein und trotzdem noch voller Liebe. Ich kann es jedem nur empfehlen, der mal ein etwas anderes Märchen lesen will!

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  • Rotkäppchen und der Werwolf

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    Kerry

    Kerry

    24. September 2013 um 21:08

    Valerie lebt mit ihrer Familie im verschlafenen Dorf Daggorhorn. Schon als siebenjährige weiß sie, dass sie anders ist, als andere Kinder. Zu ihrer älteren Schwester Lucie hat sie ein sehr inniges Verhältnis. Auch das Verhältnis zu ihrer Mutter Suzette ist gut, wie das Verhältnis von Müttern und Töchtern halt ist, nur mit ihrem Vater Cesaire versteht sie sich nicht ganz so gut, da dieser dem Alkohol nicht abgeneigt ist und er dadurch nicht mehr er selbst ist. Auf Grund eines tragischen Unfalls verliert Valerie ihren besten Freund Peter, der mit seinem Vater fluchtartig das Dorf verlassen muss. Als dann auch noch ihre Lieblingsziege dem Wolf geopfert werden soll, versteht Valerie die Welt nicht mehr. Nachts schleicht sie sich zum Altar und begegnet dem Wolf. Wie durch ein Wunder überlebt sie diese Begegnung unverletzt. 10 Jahre später leben Valerie und ihre Familie noch immer in Daggorhorn. Zur Erntezeit stellt sie fest, dass Peter wieder im Dorf ist. Zwar wird er von den übrigen Dorfbewohnern gemieden, doch die Faszination, die sie schon immer in seiner Gegenwart gespürt hat, ist geblieben. Valerie ist jedoch enttäuscht, dass Peter anscheinend nichts mehr mit ihr zu tun haben will. Doch dem ist ganz und gar nicht so, denn als sie ihn zur Rede stellt, muss sie erkennen, dass sich auch seine Gefühle ihr gegenüber niemals geändert haben. Die Beiden beschließen gemeinsam wegzulaufen, da Valeries Eltern einer Ehe der Beiden niemals zustimmen würden. Doch dann geschieht das, womit niemand gerechnet hat. Lucie wird tot aufgefunden. Sie wurde von einem Wolf getötet - soviel steht fest, doch warum war sie nachts allein auf dem Feld? Das Schicksal jedoch bricht weiter über Valerie herein, denn sie erfährt von ihren Eltern, dass sie mit Henry Lazar, dem beliebten und geachteten Sohn des Schmieds des Dorfes verlobt wurde. Henry ist die beste Partie für Valerie, die es in Daggorhorn gibt und dennoch, er ist nicht Peter. Noch ehe Valerie recht weiß, was ihr geschieht, gehen die Männer des Dorfes auf Wolfsjagd - und die Führung übernehmen Henry und Peter. Wird sie den Mann, den sie lebt, jemals wieder sehen oder den, mit dem sie verlobt wurde? Rotkäppchen und der Werwolf! Der Plot wurde durchaus abwechslungsreich erarbeitet, jedoch wurden immer wieder Dinge angedeutet, die sich nicht aufgelöst haben, Szenen wurden erschaffen, die in keine Richtung führten, usw. Ein bisschen mehr Details oder Tiefe hätten durchaus nicht geschadet. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei mir hier definitiv auch diverse Hintergründe fehlten. Was hat Peter in den 10 Jahren gemacht, was wurde aus seinem Vater, usw. Den Schreibstil empfand ich als angenehm, wenn da nicht immer die Szenen gewesen wären, die irgendwie im Nichts endeten.

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  • Unter dem Wolfsmond

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    28. May 2013 um 19:15

    Meinung: Eigentlich dachte ich, dass man dieses Buch verfilmt hat. Tatsächlich war es aber so, dass das Buch gemeinsam mit dem Film entstand. Die Regissuerin hat den Film gedreht und bat ihre Freundin Sarah das Buch dazu zu schreiben. Valerie lebt in einem kleinem Dorf. Bei Vollmond kommt der Werwolf und schon seit Jahren gab es keine Tote mehr. Doch in dieser Nacht ist alles anders. Lucie, ihre geliebte Schwester wird tot gefunden. Aber der Blutmond dauert insgesamt 4 Tage. Es geschehen weitere Morde, aber ist Vater Salomon ihr Retter ? Boaah, schon wieder so ein stinklangweiliges Buch ohne richtige Handlung. Meist geht es nur darum, wie verwirrt Valerie ist, wie heiß Peter ist und das er genau in dem Moment auftaucht, in dem die Morde beginnen. Und sie liebt Henry doch gar nicht, aber sie ist mit ihm verlobt und Lucie ist tot .. Das Ende fand ich echt blöd, das im Film hat mir deutlich besser gefallen. Außerdem ist das Ende auch noch völlig offen. Es scheint zwar geklärt zu sein wer der Wolf ist, aber das nicht wirklich. Und warum hat der Wolf Lucie umgebracht und wollte unbedingt Valerie haben ? Und wenn der Mensch, den man am Ende verdächtigt, nun wirklich der Wolf ist, wie kann das Valerie so total egal sein, wenn er ihre Schwester ermordet hat ? Tatsächlich ist es so, dass das letzte Kapitel fehlt, damit man sich den Film anschaut und allein dafür gehören gar keine Sterne vergeben. Der Schreibstil war trocken und langweilig. Man hat gemerkt, dass die Autorin davon eigentlich gar keine Ahnung hat. Es kamen keine Emotionen rüber, kein Grusel, keine Spannung. Fazit: Echt grottig und das mit dem Ende ist eine Schweinerei. Hätte ich das gewusst, hätte ich mir das Buch nie gekauft !

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  • Rezension zu "Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond" von Sarah Blakley-Cartwright

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. February 2013 um 10:43

    Zehn Jahre ist es her, dass Valeries Kindheitsfreund Peter verschwand und Valerie beim nächsten Vollmond einem Werwolf gegenüberstand – und von diesem verschont wurde. Nun ist Peter wieder da, und als sie ihn wiedersieht, packt die jetzt siebzehnjährige Valerie dieselbe wilde Leidenschaft wie dereinst. Zwar ist sie dem wohlhabenden Henry Lazar versprochen, aber Valerie würde alles dafür tun, um Peter nicht wieder zu verlieren. Doch dann wird am Tag nach Vollmond der leblose Körper eines jungen Mädchens gefunden. Kratzspuren und Bisse sprechen eine eindeutige Sprache: Der Werwolf ist zurück, und er hat sich ausgerechnet Valeries Schwester Lucie geholt. Alles deutet darauf hin, dass der Wolf allein wegen Valerie gekommen ist und nicht ruhen wird, bis er auch sie in seiner Gewalt hat… „Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond“ ist das Buch zu dem gleichnamigen Film. Schon der Titel macht deutlich in welche Richtung es geht: Märchen. Die Geschichte trägt Elemente von „Rotkäppchen“ in sich, ist jedoch nicht mit dem Märchen zu vergleichen. Inhaltlich gesehen ist die Geschichte eigentlich ganz interessant, sie hat durchaus ihre spannenden Momente und weiß die Leser durch Brutalität zu schocken. Von den Charakteren des Buches lernt man Valerie am besten kennen. Daneben ragen vor allem Peter und Henry heraus. Die übrigen Charaktere bleiben doch eher blass. Was den Leser vor allem beschäftigt ist natürlich die große Frage: Welcher Dorfbewohner ist denn nun der Werwolf? Immer wieder keimt ein neuer Verdacht auf und man gerät mehr als nur einmal auf die falsche Fährte. Dabei werden auch einige Geheimnisse aufgedeckt. Zum Schluss läuft alles zusammen und klärt sich auf. „Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond“ ist ein gutes, kurzes Buch für zwischendurch und auch nur dafür würde ich es empfehlen. Wer hier eine große Story erwartet, der sollte nicht allzu enttäuscht sein, wenn er sie nicht bekommt. Für mich war es das perfekte Buch für die Zugfahrt, da man das Buch recht schnell lesen und beenden kann! Im Vergleich zu dem Film finde ich das Buch gelungener, da es dem Leser noch zahlreiche Informationen und Geschehnisse liefert, die es im Film nicht gibt. Das Drehbuch wurde zu dem Buch ausgearbeitet und liefert vor allem einen überzeugenderen Anfang als der Film. Der Film war insgesamt okay, aber die Buchumsetzung hat mir um Längen besser gefallen. Wer mit dem Buch nichts anfangen konnte, der wird den Film garantiert nicht mögen und wer das Buch sehr mochte, der wird von dem Film enttäuscht sein. Und umgekehrt: wer den Film mochte, sollte sich unbedingt mal an das Buch wagen, wer ihn nicht mochte: besser Finger davon lassen!

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  • Rezension zu "Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond" von Sarah Blakley-Cartwright

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2013 um 17:02

    HANDLUNG Die Geschichte spielt sich im kleinen Dorf Daggerhorn ab. Immer schon haben die Bewohner jeden Monat bei Blutmond dem Wolf ein Tier geopfert - ein Pakt, durch den viele Menschenleben verschont wurden. Doch plötzlich bricht der Wolf diesen Pakt, bricht in das Dorf und verletzt oder tötet die Bewohner. Ist es nur Zufall, dass die Taten angefangen haben, seitdem Valeries Kindheitsfreund Peter zurückgekehrt ist? Und wieso werden die Leute, mit denen Valerie Kontakt hatte, angegriffen? Später erfährt das Dorf, dass es sich nicht um einen normalen Wolf, sondern einen Werwolf handelt, und Valerie scheint irgendwie mit ihm in Verbindung zu stehen... . MEINUNG Die Rückblende liest man durch die siebenjährige Valerie. Schon als Kind ist sie sehr neugierig und schreckt nicht davor zurück, dadurch bestimmte Regeln zu missachten. Durch Valeries Sichtweise erlebt man ihre kindische Sicht auf alle Dinge, die für ihr Alter schon sehr erwachsen ist, und ihre erste Begegnung mit dem Wolf. Den Rest des Buches liest man neben den Sichtweisen von vielen Nebencharakteren hauptsächlich durch Valeries 17-jähriges Ich. In den zehn Jahren ist nicht viel passiert: Valerie steht immer noch im Schatten ihrer hübschen Schwester Lucie, die jeder bevorzugt, zu der sie allerdings eine sehr enge Beziehung hat. Trotz allem ist Valerie sehr eigenwillig und selbstbewusst und hat ihre Aufmüpfigkeit nicht verloren. Als ihr Kindheitsfreund Peter wieder im Dorf auftaucht, bemerkt sie, dass sie schon immer mehr als Freundschaft für ihn empfunden hat. Obwohl sie dem reichen, aber gutmütigen Henry Lazar versprochen ist, möchte Valerie ihr Leben nur mit Peter verbringen. Doch bevor die zwei durchbrennen können, holt sich der Wolf das erste Opfer. . Ab dem ersten Wolfsangriff gewinnt die Geschichte an Spannung. Das Dorf wird zum einen lebhafter, zum anderen entsteht eine bedrückende Stimmung. Auch die Dreiecksbeziehung - die ich sehr realistisch fand - nimmt ihren Lauf und ich war wie Valerie hin und hergerissen. Nach und nach nimmt die Angst und Spannung zu, und man selbst als Leser beginnt sich zu fragen, wer der Werwolf sein könnte. . Der Schreibstil war unerwartet angenehm zu lesen und durch die knapp 300 Seiten hatte ich das Buch auch relativ schnell durch. . Schade finde ich jedoch, dass am Ende nicht aufgelöst wurde, wer nun der Werwolf ist. Das offene Ende an sich finde ich zwar ganz schön, aber es ist für mich zu abgehakt und abrupt. . FAZIT Eine blutige Version des schönen Märchens "Rotkäppchen" wurde sehr gut durchdacht und umgesetzt. Durch Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond erfährt man viele interessante Intergrundinfos und auch der Schreibstil und die anhaltende Spannung machten das Buch zu einem Lesevergnügen. Einzig allein das Ende war enttäuschend, da es keine Auflösung gibt. Dennoch eine sehr gute und ansprechende Ergänzung zum Film!

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  • Rezension zu "Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond" von Sarah Blakley-Cartwright

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
    merlin78

    merlin78

    24. October 2012 um 11:04

    Valerie lebt mit ihren Eltern und ihrer Schwester Lucie in einem sehr geheimnisvollen Ort. Schon seit ihrer frühsten Kindheit kennt sie die Vollmondnächte, in denen immer ein Tier für den Werwolf geopfert wird. In der Nacht, als sie ihre geliebte Ziege hergeben soll, entscheidet sich das 7jährige Mädchen dazu, in den Wald zu gehen und die Ziege zu retten. In diesen Stunden begegnet sie dem bösen Wolf, der sie aus ihren dunklen Augen anschaut. Zehn Jahre später hat sich das Leben von Valerie und Lucie kaum verändert. Noch immer bangt das ganze Dorf, wenn der Mond voll wird. In den Blutnächten verbarrikadieren sich die Anwohner und hoffen, dass das gebrachte Opfer ausreicht. Einzig die Rückkehr eines Freundes aus der Kindheit bringt ihr Leben ein wenig aus dem Gleichgewicht. Als nach dem Erntedanktag ein Mädchen von dem Wolf getötet wird, drehen die Bewohner langsam durch und machen Jagd auf das unheimliche Wesen. Doch wer steckt hinter der Maskerade des Werwolfs? Die Geschichte wird aus Sicht eines Erzählers geschildert, der einen steten Wechsel zwischen den Perspektiven bietet. So liegt das Hauptaugenmerk auf Valerie, allerdings kommen auch die anderen Charaktere dabei nicht zu kurz und bieten einen guten Einblick in die Gefühlswelt der einzelnen Betroffenen. Valerie selbst wird recht bildlich beschrieben, dennoch bleibt ihre Figur blass und bietet wenig Wiedererkennungswert. Auch die Handlung selbst ist einfach geschildert und lässt zwar Spekulationen zu, allerdings ist die Spannung eher zweitrangig. Das mysteriöse Wesen und die Angst der Bewohner bleibt Mittelpunkt des Geschehens. Fazit: Nicht spannend und wenig mystisch. Leider konnte das Werk weder besonders gut unterhalten noch durch seine Handlung überzeugen. Schade, denn die Idee hinter der Geschichte ist sehr gut und bietet sicherlich reichlich Potential.

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