Sarah Breen und Emer McLysaght

 2.9 Sterne bei 78 Bewertungen
Autor von OMG, diese Aisling!, OMG, diese Aisling! und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sarah Breen und Emer McLysaght (©dtv bold)

Lebenslauf von Sarah Breen und Emer McLysaght

Die Schöpferinnen der neuen irischen Nationalheldin: Sarah Breen und Emer McLysaght sind zwei irische Journalistinnen, die gemeinsam den Character Aisling erschaffen haben, als sie in ihren Zwanzigern zusammen lebten. Ihre Aisling-Stories teilen sie seit 2006 auf der von ihnen erstellten Facebook-Site »Oh My God, What a Complete Aisling«. 10 Jahre später veröffentlichten die beiden ihre gesammelten Aisling-Stories als Roman und schufen damit eine der erfolgreichsten irischen Romanfiguren der letzten Jahre. Neben dem Schreiben weiterer Bände der Aisling-Reihe arbeiten die beiden Autorinnen an der Romanverfilmung.

Botschaft an meine Leser

Dear LovelyBooks readers, we can’t wait for you to meet our gal Aisling! Please tweet us at @SarahJayBee and @EmerTheScreamer and tell us what you think. We’ve just finished the third book in the Aisling series and are also working with Element Pictures on the screenplay for "Oh My God, What a Complete Aisling". Yours Sarah and Emer

Alle Bücher von Sarah Breen und Emer McLysaght

Cover des Buches OMG, diese Aisling! (ISBN:9783423230025)

OMG, diese Aisling!

 (76)
Erschienen am 23.08.2019
Cover des Buches OMG, diese Aisling! (ISBN:B07W452HKC)

OMG, diese Aisling!

 (1)
Erschienen am 23.08.2019
Cover des Buches OMG, diese Aisling! (ISBN:9783742412072)

OMG, diese Aisling!

 (0)
Erschienen am 23.08.2019
Cover des Buches Oh My God, What a Complete Aisling (ISBN:9781405938204)

Oh My God, What a Complete Aisling

 (1)
Erschienen am 15.11.2018

Auf einen Pinot Grigio mit Emer McLyaght und Sarah Breen

Die beiden Autorinnen Sarah Breen und Emer McLysaght teilen eine große Leidenschaft: Menschen zu beobachten. Als sie in ihren 20ern zusammenlebten, trafen sie dabei immer wieder auf den gleichen Typ Frau und gaben ihr den Namen "Aisling". Inzwischen schreiben sie bereits am dritten Buch der Aisling-Reihe und sie ist auf dem Weg zur bekanntesten literarischen Figur Irlands! Wir sprachen mit den Autorinnen über das Schreiben, Irland und warum wir alle ein wenig Aisling sind...

Liebe Emer und Sarah, danke für eure Zeit! Eure deutschen Leser:innen lieben Aisling! Könnt ihr uns das "Konzept der Aisling" erklären?

Aisling ist ein Charakter, den wir uns in unseren 20ern ausgedacht haben, als wir zusammen wohnten. Wir benutzten ihn für einen bestimmten Typ Mädchen, dem man immer wieder begegnet. Aisling ist die Person, die im Büro Zettel aufhängt, auf denen sie die Kollegen bittet, ihre Tassen in den Geschirrspüler zu stellen. Sie legt automatisch 20 Prozent ihres Gehalts zur Seite und benutzt nie ihren Dispo-Kredit. Sie liebt einen Mädelsabend in einer Bar oder einem Club, aber sie weiß immer genau, wo deine Handtasche ist, wenn es Zeit ist, nach Hause zu gehen. Als wir anfingen, unseren Freund:innen von "Aisling" zu erzählen, haben alle sofort so etwas gesagt wie "Ich sitze neben einer Aisling im Büro", "Meine Schwester ist eine Aisling" oder, was wir am besten fanden, "Ich bin eine totale Aisling". Es stellte sich heraus, dass sie immer unter uns war und nur keinen Namen hatte.

Was genau ist der Grund, dass sich viele Menschen so gut mit Aisling identifizieren können?

In Irland gibt es das Sprichwort "Jeder ist ein wenig Aisling". Das Buch ist aus ihrer Perspektive geschrieben und es sind ihre lustigen Beobachtungen, die den Leser:innen am besten gefallen. Sie denkt genau das, was du auch denkst - aber sie würde es niemals sagen. Aislings größte Angst ist, jemanden vor den Kopf zu stoßen.

Was ist das einprägsamste Feedback, dass ihr zu Aisling erhalten habt?

Es gibt einen Handlungszweig, der sich auf das Recht von Frauen und Menschen mit Uterus auf körperliche Autonomität bezieht. Das Buch wurde veröffentlicht, kurz bevor es in Irland ein Referendum gab, einen archaischen Verfassungszusatz abzuschaffen, der Frauen und Menschen mit Uterus zwang, für eine Abtreibung ins Ausland zu reisen. Viele Leser:innen haben uns danach berichtet, dass das Buch in ihnen den Mut auslöste, mit ihrer Familie über dieses sensible Thema zu sprechen. Das hat uns so gefreut! Darüber hinaus haben wir viele "Beschwerden" bekommen, dass die Leser:innen unseretwegen in öffentlichen Verkehrsmitteln in lautes Gelächter ausbrachen oder weinten. Es ist eine Achterbahnfahrt!

Könnt ihr uns etwas über eure Erfahrung berichten, zu zweit zu schreiben?

Es klingt vielleicht verrückt, aber für uns funktioniert es! Zuerst haben wir die gesamte Handlung entworfen, danach festgelegt, was in den ersten Kapiteln passieren soll. Wir haben eine Münze geworfen, wer das erste Kapitel schreibt. So haben wir das dann fortgesetzt und meistens abwechselnd die Kapitel geschrieben. Noch nicht einmal unsere Lektor:innen konnten herauslesen, dass es sich um zwei Autorinnen handelt oder wer was geschrieben hat. Manchmal hatten wir Probleme hinsichtlich der Kontinuität, aber eigentlich lief es super! Die Hälfte der Zeit vergessen wir selbst, wer was geschrieben hat!

Könnt ihr als gute Freundinnen übereinander sagen, wie viel Aisling in euch steckt oder was ihr mit ihr gemein habt?

Sarah würde sagen, dass Emer zu 60 Prozent Aisling ist. Das kam heraus, als wir in unseren 20ern auf einem Festival campen waren. Emer kam mit einer riesigen Luxus-Luftmatratze, einer Schlafmaske und Ohrstöpseln und trug ihren Autoschlüssel sicher an einem Schlüsselband um den Hals. Typisch Aisling! Sarah schlief in einer Pfütze. Dennoch würde Emer argumentieren, dass Sarahs Besessenheit von der Wettervorhersage und Vorliebe für Outdoor-Kleidung sie zu einer 55 prozentigen Aisling machen.

Wohin in Irland sollten wir unbedingt reisen und welches Buch sollte uns begleiten?

Seit das Buch veröffentlicht wurde, hatten wir das Große Glück, das gesamte Land für Lesungen zu bereisen. West Cork ist definitiv ein Lieblingsort. Nicht nur die Landschaft ist atemberaubend, hier befinden sich auch einige der schönsten irischen Strände und die süßesten kleinen Städte zum Erkunden. Die O'Sullivan's Bar in Crookhaven serviert einen guten Pint Guinness zum Trinken, während ihr ein Käsetoast esst und "Normal People" von Sally Rooney lest.

Euer Lieblingsort in Dublin:

Wir lieben es, zum Lunch auszugehen. Das "Pi" in der George's Street macht großartige Sauerteig-Pizza oder wir gehen für einen besonderen Anlass in die Forest Avenue. Falls uns nach Bier trinken und Menschen beobachten ist, muss es das Grogan's in der South William Street sein.

Ein Satz über "OMG, diese Aisling!":

"Dieses Buch! Es gibt nicht genügend Worte, um auszudrücken, wie sehr ich es liebe!" Das hat Marian Keyes in einem VLog gesagt, als das Buch in Irland rauskam, und wir sind fast gestorben!

Ein Satz aus "OMG, diese Aisling!":

"John", flüstere ich mit zitternder Stimme. "Ich glaube, wir verpassen das Hotel-Frühstück." - Das ist eine von Aislings größten Ängsten.

Zu guter Letzt: Wenn ihr einen Tag mit Aisling verbringen könntet, was würde sie mit euch unternehmen?

Aisling liebt ein gutes Schnäppchen, also würden wir auf jeden Fall bei Penneys oder Primark landen. Dann würde sie mit uns zum Nachmittags-Tee gehen - all diese kleinen Sandwiches und Küchlein! So glamourös!

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Sarah Breen und Emer McLysaght

Neu

Rezension zu "OMG, diese Aisling!" von Sarah Breen und Emer McLysaght

Leider nicht mein Ding...
LiveReadLovevor 7 Tagen

Inhalt

Aisling ist 28, lebt noch bei ihren Eltern in ihrem Heimatort Ballygobbard und hat die Träume, die man als Kleinstadtmädchen so träumt: ein Ring am Finger, ein Haus, eine Familie. So stellt sie sich ihre Zukunft mit ihrem Langzeit-Freund vor. Doch als auch beim romantischen Trip nach Teneriffa kein Heiratsantrag in Sicht kommt, nimmt Aisling ihr Glück selbst in die Hand. Sie trennt sich von John und zieht nach Dublin in eine WG mit ihrer hippen Kollegin Sadhbh. Aislings komplettes Leben wird auf den Kopf gestellt, denn sie findet nicht nur neue und sehr glamouröse Freundinnen, sondern steckt plötzlich inmitten eines Liebesdreiecks. Das Chaos scheint perfekt und das klingt ganz nach Aisling!


Auf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, weil die liebe Anabelle von Stehlblüten so davon geschwärmt hat. Der Inhalt klang genau nach meinem Geschmack. Aisling ist zwar etwas älter als ich aber steckt in einer ganz ähnlichen Situation: alle Freundinnen um sie herum heiraten, bauen Häuser und / oder bekommen Kinder. Genau so geht es mir auch und ein Buch genau zu dieser Thematik war für mich genau das Richtige. Leider konnte mich „OMG, diese Aisling!“ dann doch nicht so richtig von sich überzeugen.

Leider und das ist wirklich ein großes Leider konnte ich Aisling einfach nicht leiden. Die junge Frau hat auf mich von Anfang an völlig naiv und weltfremd gewirkt. Ich kann und will mir beim besten Willen nicht vorstellen müssen, dass es Menschen gibt, die sich so verhalten wie Aisling. Nicht nur, dass sie in eine völlig übertriebene Lebenskrise stürzt, nein, sie weiß einfach überhaupt gar nicht, was sie mit ihrem Leben tun soll. Außer ihrem Job und ihren Eltern, hat sie nach der Trennung von John, überhaupt keine richtige Konstante… doch nochmal zurück zum Anfang..

Aisling ist mit John auf einer Hochzeit eingeladen und als Leser spürt man direkt: sie wünscht sich genau das. Ein Brautkleid, eine rauschende Hochzeit, die Liebe fürs Leben. Dass Aisling schon seit Jahren mit John zusammen ist und eigentlich glücklich, blitzt hin und wieder durch, wird aber von dem großen Wunsch der baldigen Hochzeit komplett überschattet. Natürlich kann ich die 28jährige ein wenig verstehen. John lebt in einer WG, sie noch bei ihren Eltern. Es wäre das mindeste, nach Jahren der Beziehung, sich eine gemeinsame Wohnung zu suchen. Allerdings habe ich beim Lesen das Gefühl bekommen, dass Aisling diesen Wunsch, die Beziehung auf eine andere Ebene zu heben, nur undeutlich kommuniziert. Sie drängt John ja geradezu ihr einen Heiratsantrag zu machen, anstatt ihm zu verdeutlichen, dass sie eigentlich mit ihm zusammenziehen will. So wie ich das aufgefasst habe, liebt sie John aber hält es einfach nicht mehr aus, dass alles in der Schwebe steht. Soweit so gut, das ist für mich nachvollziehbar. Doch alles, was dann kommt… ich habe es einfach nicht verstanden.

Aisling führt sich, in meinen Augen, keineswegs auf wie eine 28jährige erwachsene Frau. Sie trennt sich einfach von John, weil er ihr keinen Heiratsantrag machen will. Und sind wir mal ehrlich, Aisling wusste doch zu keinem Zeitpunkt, ob sie das überhaupt wirklich will. Sie wollte einfach nur nicht die Letzte sein, die heiratet und all ihren Freundinnen nacheifern, ganz so, als wäre eine Hochzeit ein Wettkampf, den es zu gewinnen gilt. Doch so einfach ist das alles eben nicht und Aisling verhält sich ab diesem Zeitpunkt wie eine 13jährige. Sie betrinkt sich wild, geht auf die verrücktesten Partys, wirkt völlig weltfremd und naiv. Ihr Verhalten ist so abstrus, dass ich schon nicht mehr lachen konnte (ich denke Aisling sollte vor allem lustig rüber kommen), sondern lieber weinend mit dem Kopf schütteln wollte. Alle Sympathiepunkte hat sie spätestens nach der Trennung von John verloren, weil ich einfach nicht nachvollziehen konnte, weshalb sie nicht einfach mit ihm über alles spricht, anstatt sich zu trennen, weil es keinen Heiratsantrag gab. Natürlich ist es schwer in einem Umfeld, in dem alle gerade heiraten, nicht zu heiraten. Aber das ist doch eine private Entscheidung. Die Gesellschaft, die Familie, die Freunde, sie alle dürfen sich in eine solche Sache nicht einmischen und man sollte sich dem auch nicht beugen, nur weil alle das so machen. Indem Aisling John deshalb aber sitzen lässt, gerät sie doch nur noch mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit, anstatt mit ihm gemeinsam das Problem in ihrer Beziehung zu lösen.

Die WG mit Sadhbh hat mir dann zu meinem Glück gerade noch gefehlt. Die Frauen sind alle ähnlich alt, sie leben eine Art Jet-Set-Leben und fühlen sich hip und toll. Aisling passt da augenscheinlich überhaupt nicht hinein aber die Mädels sind sehr umgänglich und machen sich nur gelegentlich über ihre neue Mitbewohnerin lustig. Der Trip nach Berlin war für meinen Geschmack einfach völlig überzogen und Aislings Verhalten komplett daneben. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand so sein soll. Ich will es mir auch überhaupt nicht vorstellen, weil das für mich wirklich unbegreiflich ist. Bridget Jones habe ich zwar nicht gelesen aber in Grundzügen hat mich dieses Buch dann doch an den Film erinnert. Peinliche Aktionen, Weight Watchers Punkte zählen, sinnlose Besäufnisse und das große Drama. Genau so war es in diesem Buch und das hat mich genervt.

Und dann, als wäre dieser ganze Trubel um Hochzeit oder Nicht-Hochzeit nicht schon genug geschieht ein Schicksalsschlag um das andere und es war zwar wirklich sehr traurig (ich habe fast geweint) aber eigentlich unnötig. Diese Situation hat überhaupt nichts zur Handlung beigetragen. Sie hat Aisling nicht Reifen oder umdenken lassen. Im Prinzip hat sich kaum etwas verändert, das hat mir sauer aufgestoßen. Auch die Enthüllung um eines ihrer Familienmitglieder war irgendwie fehl am Platz und ja, das Thema sollte wirklich häufiger in Büchern auftreten und längst nicht mehr Tabu sein, aber auf diese Art und Weise fand ich es unangebracht und nicht nötig.

Nach diesem ganzen Geschimpfe über das Buch muss ich aber auch sagen, dass es schnell und gut zu lesen war. Die Autorinnen haben einen tollen Schreibstil und an Einfallsreichtum was peinliche Situationen angeht sind sie kaum zu überbieten. Ich denke die Geschichte kann schon unterhaltsam sein, wenn man über die großen Schwächen hinweg sieht. Das Ende fand ich ganz gut aber das konnte eben das gesamte Buch für mich überhaupt nicht retten.

Fazit

OMG, diese Aisling! war für mich einfach nichts. Ich fand es stellenweise zu übertrieben, zu gewollt lustig und Aisling als Protagonistin viel zu weltfremd und naiv. Der Schreibstil ist zwar gut zu lesen und das Buch habe ich fast in einem Rutsch beendet, dennoch werden damit die deutlichen Schwächen nicht überboten. Die Probleme die Aisling sich selbst geschaffen hat, hätten mit einigen guten Gesprächen gelöst werden können und somit wäre das gesamte Buch im Sande verlaufen. Das zusätzliche Drama hätte ich auch überhaupt nicht gebraucht und deshalb war das Buch für mich leider nichts.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "OMG, diese Aisling!" von Sarah Breen und Emer McLysaght

Überhaupt nicht mein Fall
Mimmi2601vor einem Monat

Meine Meinung:


An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut!


Angezogen durch den Klappentext, das Cover und einigen Vorab Lesermeinungen, war für mich klar, dass ich dieses Buch gerne lesen würde. Ich war wirklich ziemlich gespannt und ging so weit auch ohne großartige Erwartungen an das Buch heran und muss leider sagen, dass ich ziemlich enttäuscht wurde. 


Es gibt dafür auch mehrere Gründe. Angefangen beim Schreibstil. Dieser sagte mir von Anfang an überhaupt nicht zu, er war mir zu abgehackt, nicht rund genug und irgendwie auch zu hektisch. Teilweise fingen Sätze an und ich hatte einfach das Gefühl, dass diese nicht richtig zu Ende gebracht bzw. auch nicht richtig zu Ende gedacht wurden, weil es manchmal von einem Gedankengang ziemlich rasant in den nächsten ging und das machte es mir schon nach den ersten paar Sätzen schwer, dem Geschehen genau zu folgen. Das besserte sich zwar nach einiger Zeit, weil ich mich daran gewöhnte, jedoch konnte mich der Schreibstil dennoch nicht für sich gewinnen. Man wurde anfangs auch ziemlich in das Geschehen hineingeworfen und so brauchte ich erstmal ein paar Seiten, um zu verstehen, was genau da jetzt wirklich abging.


Auch wenn mir der Schreibstil nicht gefiel, so hoffte ich zumindest, dass die Charaktere und die Handlung einiges retten würden. Leider wurde ich auch in der Hinsicht enttäuscht. Für mich war die Geschichte einfach nur langatmig und langweilig, es passierte zwar etwas, aber es gab da für mich nicht den nötigen „Kick“ der das Ganze spannend machte, für mich wirkte alles einfach eintönig und aneinandergereiht. Es passiert in dem Sinne nicht wirklich etwas Spannendes, es geht einfach nur um das Leben von Aisling. Mag sein, dass das Einigen wirklich gut gefällt, mich jedoch konnte es nicht vom Hocker hauen. Es gab eine Stelle, die mich emotional etwas berührt hat und die deswegen auch einen Pluspunkt von mir bekommt, der Rest langweilte mich aber eher anstatt, dass er mich unterhielt oder ließ mich die Augen verdrehen, wenn unsere Protagonistin mal wieder naiv handelte. An ein paar Stellen wurde ich auch ein wenig sauer, da mich das Verhalten von Aisling teilweise ziemlich aufregte und ich es einfach nicht nachvollziehen konnte, warum sie so handelte. Generell waren mir die meisten Charaktere einfach nur unsympathisch oder sie waren so oberflächlich, dass ich nicht einen Hauch Interesse daran verspürte, sie näher kennenzulernen. Am meisten genervt war ich aber definitiv von Aisling. Sie handelte nicht nur naiv, sie ließ sich auch einfach extrem leicht und schnell beeinflussen und war ziemlich unentschlossen, sodass sie fast keine Entscheidung für sich alleine traf. Zudem konnte sie sich auch nicht so recht entscheiden und so begann ein ewiges hin und her, was mich auch nach einiger Zeit ziemlich genervt hat. Eine Weiterentwicklung fehlte mir hier leider auch in jeglicher Hinsicht, stattdessen hatte ich das Gefühl, dass sie einfach immer mehr in ihre alten Muster verfiel. Sie nahm sich beispielsweise auch vor, sich von einem Menschen fernzuhalten und gegen Ende bandelte sie dann doch wieder mit ihm an, was ich einfach nicht verstanden habe. Außerdem wurde vor allem an einer Stelle eine ziemlich falsche Message gesendet und ich denke gerade jüngere Leser können das nicht so ganz differenzieren. Zum Ende hin gab es dann noch ein wenig Drama und ab da wurde mir alles einfach viel zu schnell abgehandelt und auch das Ende an sich konnte mich leider nicht überzeugen. Auch den Humor fand ich in dem Buch Stellenweise mehr als seltsam. Vielleicht wird das alles im zweiten Band noch besser, aber den werde ich persönlich nicht lesen. Ich hätte das Buch wirklich sehr gerne gemocht, aber ich kann es euch an dieser Stelle leider absolut überhaupt nicht empfehlen.


Fazit:


Ein Buch, an das ich quasi ohne Erwartungen herangegangen bin und welches mich trotz dessen leider ziemlich enttäuscht hat. Ich hätte es wirklich gerne gemocht, aber leider war die Geschichte so überhaupt nichts für mich. Ich vergebe an dieser Stelle 1/5 Sternen. 

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "OMG, diese Aisling!" von Sarah Breen und Emer McLysaght

Leichte Lektüre, die man nicht zu ernst nehmen sollte
Phanniebookwormvor 2 Monaten

Ich muss zugeben, dass ich falsch an das Buch rangegangen bin. Ich habe gar nicht auf den Titel acht gegeben und bei diesem Titel muss man das tun! Ansonsten wird man den Geschmack, den Humor und das ganze Buch nicht so wirklich zu schätzen wissen. Und das war mein Problem. Der Grund weshalb ich OMG, diese Aisling! nur 3 Sterne gegeben habe. Ich bin einfach komplett falsch eingestiegen. 

Aisling ging mir ständig auf den Keks. Ohne Scherz! Andauernd musste ich die Augen verdrehen und nach einer Weile tut das dann doch doll weh. Sie hat mich so genervt, vor allem ihr Gedränge mit der Hochzeit. Hochzeit hier, Hochzeit da,… Es gab in ihrem Leben nichts wichtigeres wie das heiraten. Was ich ehrlich gesagt voll übertrieben fand. Und sie benahm sich ständig wie ein motzendes Kleinkind. Mit 28 hat man das glaube ich nicht mehr nötig, aber gut, jeder benimmt sich anders! 

Ein anderes Thema: erhöhter Alkoholkonsum in den über 300 Seiten. Aisling und ihre Freundinnen waren dauernd am trinken. Ich dachte schon ich würde 50 Shades of Grey lesen halt eben mit Alkohol anstatt dem Sex. Ist vielleicht ein krasser Vergleicht aber Fakt. Andere sehen das vielleicht nicht so streng, aber mich hat es dann doch gestört, weil es mir andauernd aufgefallen war. 

Trotzdem hatte das Buch auch gute Sachen anzubieten. Es war interessant zu lesen, wie Aisling sich verändert hat. Sie wollte nicht mehr das kleine Dorfmädchen sein und hat ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. War schon lustig zu lesen, wie sie manchmal Sachen falsch verstand oder wie naiv sie sich manchmal verhielt, weil sie einfach nie was anderes im Dorf gesehen hat. 

OMG, diese Aisling, war witzig und traurig zu gleich. Einige Passagen brachten einen einfach zum Lachen, andere zum weinen. Und ich bin nun wirklich keine Heulsuse, aber manchmal musste sogar ich einige Tränchen vergiessen. Das Buch sprach auch über einige seriöse Themen, was ich ganz wichtig finde. Im Leben läuft nicht immer alles super. Die rosarote Brille existiert nicht und nicht jeder hat Glück im Leben und muss schwierige Entscheidungen treffen. Die Autorinnen haben hier gute Arbeit geleistet! 

Ich bin leider erst im letzten Leseabschnitt mit dem Buch so richtig warm geworden, aber ich werde OMG, diese Aisling! definitiv noch eine zweite Chance geben und dieses Mal werde ich daran denken, das Buch nicht so ernst zu nehmen. Denn dann bin ich mir auch sicher, dass ich ihm mehr als nur 3 Sterne geben werde!


Die komplette Rezension kann auf meinem Blog gefunden werden: https://phanniethegingerbookworm.wordpress.com/2019/10/16/omg-diese-aisling-von-emer-mclysaght-and-sarah-breen-rezensionsexemplar-german-only/

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 123 Bibliotheken

auf 24 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks