Sarah Bruni Die Nacht, als Gwen Stacy starb

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht, als Gwen Stacy starb“ von Sarah Bruni

Sind wir nicht alle ein bisschen Spiderman? Er hält sich für Spidermans Alter Ego. Sie hält er für Spidermans erste große Liebe Gwen Stacy. Im Comic endete diese Liebegeschichte tragisch … Nein, Sheila Gower fühlt sich nicht so richtig wohl in ihrer verschlafenen Heimatstadt irgendwo in Iowa. Sie ist siebzehn, vertraut sich am liebsten einem ausgestopften Kojoten im Museum für Naturkunde an und hört französische Sprachkassetten, um eines Tages aus der verschlafenen Kleinstadt nach Paris zu entfliehen. Als ihr Peter Parker (ja, so wie Spidermans Alter Ego) anbietet, ihr ödes Leben unter dem Vorwand einer vorgetäuschten Entführung hinter sich zu lassen, greift Sheila zu. Die beiden begeben sich auf einen skurrilen und romantischen Roadtrip und erleben die tragische Geschichte von Spiderman und seiner ersten Liebe Gwen Stacy nach. Doch was als unschuldiges Spiel beginnt, wird zu einem Pfad voller unvorhergesehener Gefahren. Das spannende Debüt der US-Autorin Sarah Bruni fesselt Leser mit einer ungeplanten Entführung, die zu einem Roadtrip mit Happyend wird.

Mal was anderes!

— CarasBuecherwahn

Auch für weniger begeisterte Comic-Fanatiker lesenswert, bis zum Schluss bleibt die Geschichte spannend und das Ende unvorhersehbar.

— JaneBennet

Anders als erwartet, anders gut, aber durchaus verwirrende Geschichte

— traumrealistin

Eine wundervolle Liebesgeschichte zweier Krimineller mit überraschendem Ende. Der Kampf durch die ersten zähen Seiten lohnt sich!

— 2und5ist7

Weit von einer gewöhnlichen Geschichte entfernt und komplett jenseits des Mainstreams!

— Damaris

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  • Etwas nicht ganz besonderes

    Die Nacht, als Gwen Stacy starb

    Annesia

    16. September 2014 um 10:51

    Als ich das Buch zum ersten Mal in die Hand nahm und den Klappentext gelesen habe war ich mir sicher: das ist etwas ganz besonderes! Ein Buch in dem es um einen Comichelden geht! Das kann nur super sein. Nun ja, das war es letztendlich auch nur... es war nicht ganz so besonders wie ich erwartet hatte. Klar, Spiderman spielte eine große Rolle in dem Buch und auch die Gegebenheiten, wie sie in den originalen Comics vorkommen, aber doch empfand ich die Geschichte irgendwann als etwas gewöhnlich. Man hätte die ganze Comicsache auch weglassen können und hätte dann doch eine ganz passable Geschichte gehabt. Nein, Sheila Gower fühlt sich nicht so richtig wohl in ihrer verschlafenen Heimatstadt irgendwo in Iowa. Sie ist siebzehn, vertraut sich am liebsten einem ausgestopften Kojoten im Museum für Naturkunde an und hört französische Sprachkassetten, um eines Tages aus der verschlafenen Kleinstadt nach Paris zu entfliehen. Als ihr Peter Parker (ja, so wie Spidermans Alter Ego) anbietet, ihr ödes Leben unter dem Vorwand einer vorgetäuschten Entführung hinter sich zu lassen, greift Sheila zu. Die beiden begeben sich auf einen skurrilen und romantischen Roadtrip und erleben die tragische Geschichte von Spiderman und seiner ersten Liebe Gwen Stacy nach. Doch was als unschuldiges Spiel beginnt, wird zu einem Pfad voller unvorhergesehener Gefahren. Von der Leseart her war es super, die Verflechtungen des Handlungsstrangs gut durchdacht und toll geschrieben. Ein super Leseerlebnis, trotz der nicht ganz so besonderen Besonderheit. Aber trotzdem würde ich es jederzeit weiterempfehlen!

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  • *3,5 Sterne für den skurrilen Roman*

    Die Nacht, als Gwen Stacy starb

    Ayanea

    03. April 2014 um 13:12

    *3,5 Sterne für den skurrilen Roman*   Die Nacht, als Gwen Stacy starb ist ein Roman der keineswegs die Massen begeistern wird. Dafür ist er viel zu skurril...merkwürdig- einfach strange. Dennoch hat er so seinen ganz eigenen Charme, weswegen ich ihn nicht unbedingt schlecht finde. Und die Botschaft, mit der er endet, ist nicht die schlechteste die man in einem Buch vermitteln kann.   Eigentlich geht es in diesem Roman um Sheila. Sie ist 17- bald 18, geht zur Schule und träumt davon nach ihrem Abschluss, dem Leben das sie bis dato führt den Rücken zu kehren, um nach Paris auszuwandern. Als eines Tages ihre Zufallsbekanntschaft Peter Parker (ja, dieser junge Mann nennt sich wie Spiderman) in die Tankstelle schneit in der Sheila arbeitet und ihr anbietet mit ihr nach Chicago abzuhauen, sagt sie zu und sie tarnen diese Flucht als Entführung. Fortan nennt sich Sheila nur noch Gwen Stacy, wie die erste große Jugendliebe von Spiderman.   Ich gebe zu: mit der Spiderman-Materie kannte ich mich bisher keineswegs so gut aus- ja ich mag den Spinnenmann ja nicht mal so richtig. Geschweige denn wusste ich, dass er mal eine große Liebe hatte, die sterben musste. In diesen Punkten hat der Roman also einiges an Wissenslücken bei mir gefüllt- ohne langweilig zu sein. Etwas strange fand ich es allerdings doch: sich auf einmal wie eine Comicfigur zu geben. Es wird klar, dass beide Charaktere so ihre Probleme haben und das sie im Verlauf der Handlung einiges zu lernen haben.   Desweiteren hat die Autorin ein Hauch Mystik in ihre Geschichte gewoben: Peter Parker hat Träume. Wohl eher Zukunftsvisionen. Er sieht Geschehnisse die noch eintreffen und versucht diese zu ändern, denn in einen dieser Visionen, sieht er einen Mann, der zu viele Tabletten schluckt und in einer anderen, wie Gwen im See ertrinkt. Ich fand es wirklich sehr interessant zu lesen, wie sich am Ende diese zunächst einzelnen unterschiedlichen Handlungsstränge zu einem großen Ganzen zusammen führen. Wirklich gelungen. Auch wie ab und an von Begebenheiten aus der Vergangenheit berichtet wurde, fand ich gut und trug dazu bei, dass die Geschichte aufgelockert wurde.   Ein weitere Pluspunkt war für mich die unterschiedliche Sicht auf die Dinge. Einmal erfahren wir Kapitelweise wie Gwen/Sheila alles empfindet  um von Kapitel abgewechselt zu werden, die nochmal erzählen wie Parker dem gegenüber steht. Dabei überleben sich die Geschichten nochmal und wir springen zeitweise in die Vergangenheit zurück- daran musste ich mich erstmal gewöhnen.    Alles in allem fand ich also "Die Nacht, als Gwen Stacy" starb sehr skurril, strange und sehr fern ab von der Masse. Ich werde alle 5 Sterne Rezensionen ebenso nachvollziehen können, wie die 2 Sterne Rezensionen. Schwer zu beschreiben, aber dieses Buch ist wirklich sehr schwer zu katalogisieren. Einfach selbst mal lesen und schauen, ob man davon begeistert ist, oder eben nicht.

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  • Herrlich skurril, und ganz gewiss kein Mainstreambuch!

    Die Nacht, als Gwen Stacy starb

    Damaris

    03. March 2014 um 09:08

    So, jetzt mal ganz ehrlich. Da hat man den Buchtitel vor sich - "Die Nacht, als Gwen Stacy starb". Okay. Dann liest man den Klappentext. Auch okay, klingt schlüssig. Trotzdem weiß man bei diesem Buch überhaupt nicht, was auf einen zukommt und mit was man beim Lesen rechnen muss. Genau so ging es mir nämlich. Für alle Nicht-Spider-Man-Fans noch mal ganz kurz zur Erklärung: Gwen Stacy war laut den Comics Spider-Mans (aka Peter Parker) erste Freundin. Sie wurde bei einer Entführung durch einen von seinen Feinden getötet und fiel von einer Brücke. Spider-Man konnte sie nicht retten. Diese Inspiration greift Sarah Bruni nun in ihrem Buch auf. In der Geschichte wird das so umgesetzt, dass zwei völlig normale junge Menschen (okay, nicht völlig normal) die Namen aus den Comics annehmen und sich auf einen Roadtrip begeben. Zugegeben, das klingt etwas skurril - und das ist es auch. Eines kann ich versprechen, das Buch ist ungewöhnlich ... und melancholisch und crazy und irgendwie romantisch. Wahrscheinlich gefiel es mir gerade deshalb so gut. Sheila lebt in einer kleinen Stadt in Iowa. Im Alltag fühlt sie sich oft alleine, als Außenseiterin. Anschluss findet sie nur spärlich, redet dafür viel lieber mit einem ausgestopften Kojoten im Museum. In ihrer Familie gilt die ältere Schwester als die Vernünftige der beiden Mädchen. Neben der Schule arbeitet Sheila an einer Tankstelle und dort lernt sie auch den Taxifahrer Peter Parker kennen. Bei seinem Namen zieht sie zwar die Assoziation zu Spider-Mans Alter Ego, aber so ungewöhnlich ist der Name ja nicht, darum denkt sie sich nichts dabei. Als Peter sie eines Tages mit dem Namen Gwen anspricht und ihr den Vorschlag macht, sie zu entführen, bzw. so zu tun als ob, willigt Sheila ein. Beide machen sich auf den Weg nach Chicago. Wenn man so viel allein war, musste man sich so gut wie nie für etwas rechtfertigen - Raum für das Entstehen einer gewaltigen Grauzone. Im eigenen Kopf konnten parallel zwei Wahrheiten existieren, Widersprüche friedlich nebeneinanderstehen. - S. 76s Was bewegt also ein normales Mädchen, mit einem Fremden, der sie auch noch mit dem falschen Namen anspricht, mitzugehen? Warum nennt sich ein junger Mann Peter Parker, wenn er eigentlich gar nicht so heißt? Und warum meint er in Sheila Gwen Stacy zu sehen? Das sind wohl die Fragen, die sich jeder Leser während der Geschichte stellt. Und man wird darauf Antworten erhalten, aber nicht ab Beginn. Im Laufe der Geschichte setzt sich das Puzzle Stück für Stück zusammen. Weil Peter und Sheila die Kapitel meist abwechselnd erzählen, dabei gemeinsam Erlebtes noch mal aus eigener Perspektive schildern, ergibt vieles am Ende Sinn. Peters Beweggründe werden sehr klar dargestellt, bei Sheila muss man die Vorstellungskraft deutlicher bemühen. Es gibt aber auch Dinge im Buch, die werden nicht näher erklärt, scheinen sogar losgelöst von Logik im Raum zu stehen. Um das Buch zu mögen, muss man gewillt sein, Dinge als gegeben zu akzeptieren und teilweise Befremdliches einfach hinzunehmen. Außerdem sollte man sehr genau lesen um Zusammenhänge sofort zu verstehen. Selbst am Ende gibt es Raum für Spekulationen. Wie die Liebe von Spider-Man und Gwen Stacy hat der Schluss etwas Tragisches und Rührendes. Überzeugt hat er mich allemal. Fazit Das Buch vermittelte mir das Gefühl eines Quentin Tarantio-Films oder erinnerte an die Lovestory von Bonnie & Clyde. Ganz schön crazy, nicht immer komplett erklärbar. Sobald sich bei mir der Gedankenknoten löste, fand ich die Story irre gut gemacht. Ich hatte einige Aha-Momente und empfand die Liebesgeschichte gleichzeitig als rau und romantisch - niemals kitschig. Die Charaktere agieren jenseits aller Konventionen. "Die Nacht, als Gwen Stacy" starb ist weit von einer gewöhnlichen Geschichte entfernt und komplett jenseits des Mainstreams. Wer sich darauf einlassen kann wird mit dem Buch sehr glücklich sein (so wie ich!). 

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