Sarah Bruni The Night Gwen Stacy Died

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Inhaltsangabe zu „The Night Gwen Stacy Died“ von Sarah Bruni

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  • Wenn Comichelden in die reale Welt überspringen - The Night Gwen Stacy died

    The Night Gwen Stacy Died
    N9erz

    N9erz

    23. September 2015 um 21:48

    Sheila arbeitet neben der Highschool auf einer Tankstelle um sich mit dem zusätzlichen Geld ihren Traum zu erfüllen. Sie will nach der Schule auswandern, nach Paris, und spart dafür schon fleißig Geld an. Denn sie will dem normalen Alltag in Iowa entkommen und hinaus in die Welt. Doch sie hätte nicht mit der Wendung gerechnet, als Peter Parker plötzlich immer öfter an ihrer Tankstellen Station auftaucht und seine Zigaretten bei ihr kauft. Denn der Typ mit dem mysteriösen bekannten Namen entführt Sheila in eine ganz neue Welt - eine Welt wo sie sein kann, wer sie will. Aber was steckt wirklich hinter der vermeindlichen Entführung und dem Dream-Team Peter und Sheila/Gwen... ----- "The Night Gwen Stacy died" schafft es wirklich wunderbar traumhaft und verspielt die Comic Charaktere Peter Parker und Gwen Stacy ins reale Leben zu übertragen. Den vermeindlichen und vor allem unterschätzten Superheld und das zu rettende Mädchen. Diese Geschichte erzählt von einer ersten Liebe, von großen Verlusten und von der Flucht vor der Realität. Von Traum sich seinen eigenen Background zu bauen, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen ohne dabei den Fokus zu verlieren. Wer also mit einer Superhelden Geschichte rechnet, der wird enttäuscht. Zumindest findet man hier nicht die typische Superheld rettet die Welt Geschichte, denn hier dreht sich alles um zwei reale und ach so normale Leben, deren Wege sich kreuzen und gemeinsam weiterlaufen. Auch wenn die Geschichte zu Beginn ein wenig skurill, verwirrend und vielleicht sogar dahinplätschernd ist, so erzählt sie doch eine sehr packend ehrliche Story. Gerade, weil die Stimmung die Seiten hinweg eher etwas düster und gedrückt ist verfällt man gemeinsam mit den Charakteren ein bisschen in den Sog des Ungewissen, des Traurigen und vor allem des Unvorhersehbaren. Trotzdem sprühen die Charaktere selbst dann im Gegensatz dazu oftmals wiederum so vor Lebensfreude und Glück, dass man einfach mit ihnen mitfiebern muss. Man will an der Story dranbleiben, will wissen wie sich die beiden weiterentwickeln und was aus ihrer gemeinsamen Flucht vor der Realität noch so wird. Außerdem kann die Geschichte gegen Ende noch so richtig mit den ein oder anderen Wendungen überraschen. Ab der Hälfte schlägt sie einen so selbstfinderischen Weg ein, dass man das Ende bei weitem nicht vorhersehen kann. Eine traumhafte Geschichte über Liebe und Verlust, die wunderbar bekannte Charaktere aus Comics in unsere Welt, mit unseren Problemen projeziert. Die Parallelen zwischen Comic und Realität sind da, man muss sie nur finden wenn man genau hinsieht.

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  • Skurril, anders, faszinierend

    The Night Gwen Stacy Died
    Deengla

    Deengla

    15. June 2014 um 16:24

    Kurzmeinung Dies ist ein Buch, welches sicherlich die Leser spaltet - entweder man liebt es oder man hasst es. Mich hat es jedenfalls lange beschäftigt und ich werde es sicherlich noch mal lesen. Inhalt Selten ist es mir so schwer gefallen, eine Inhaltsangabe zu schreiben. Der eigentliche Klappentext verrät nicht viel und das ist eigentlich auch gut so. Denn keine Inhaltsangabe würde dem Buch wirklich gerecht. Daher zitiere ich einfach mal: "An offbeat love story about the adventures and mutual rescue of a young woman out of place in her hometown and a mysterious stranger who calls himself Peter Parker (and begins to cast her in the role of Spider-Man’s first sweetheart), The Night Gwen Stacy Died is about first loss, first love, and finding our real identities." Meine ausführlichere Meinung Ich fand den Titel recht interessant und bin relativ unbedarft an dieses Buch heran gegangen. Wer denkt, dass es sich größtenteils um Spiderman und die Welt der Comics dreht, liegt völlig falsch. Es geht um einen Taxifahrer, der sich selbst Peter Parker nennt, und die 17-jährige High-School-Schülerin Sheila, die an einer Tankstelle jobbt. Es geht um scheinbar sinnlose und ermüdende Alltagsroutinen. Leben, das einfach so zerrinnt, ohne dass etwas passiert. Leute, die sich in ihrer Existenz gefangen fühlen und ihrem alten Leben entfliehen möchten. Es geht aber auch um alte, unverarbeitete Familiengeschichten. Eine Liebesgeschichte der anderen Art. Und um Zukunftsängste, Träume und Visionen. Der Schreibstil ist mal etwas ganz anderes. Irgendwie grob und fein zugleich. Gerade manche Vergleiche, welche die Autorin gezogen hat, waren besonders einprägsam. Auch die Charaktere haben Ecken und Kanten. Zu Sheila, die nach dem Schulabschluss unbedingt nach Frankreich möchte und deshalb in jeder freien Minute Französisch paukt, hatte ich schnell einen Draht gefunden. Bei Peter hat es ein Weilchen gedauert, aber je mehr ich von ihm erfahren habe, desto mehr hat er mich fasziniert. Ich war überrascht, welche Richtung das Buch eingeschlagen hat, weil es für mich völlig unerwartet war. Das Verhalten von Sheila als auch Peter. Aber andererseits hat gerade das auch wieder diesen spröden Charme ausgemacht. Wie die beiden damit umgehen bzw. erst verdrängen, war für mich auf jeden Fall recht stimmig und obwohl ich nie gedacht hätte, dass ich die Beziehung zwischen der 17-jährigen Sheila und dem 10 Jahre älteren Peter gutheißen würde, habe ich genau das getan. Es hat einfach irgendwie gepasst. Ich war also wirklich begeistert von dem Buch bis, ja bis zum eigentlichen Schluss. Das mit den Kojoten (damit ist ja noch nicht allzu viel verraten), war mir dann doch eine Spur zu abgefahren und ich fand es auch irgendwie schade, dass dann diese Ebene der Geschichte so viel Bedeutung erlangt hat. Deshalb gibt es einen halben Stern Abzug.  Fazit Dieses Buch hat mich wirklich noch lange beschäftigt und das ist wirklich selten der Fall. Daher klare Leseempfehlung für alle, die keine Probleme mit etwas skurrilen Geschichten haben und sich mal auf etwas ganz Neues, Einzigartiges einlassen wollen.

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