Sarah Bryant

 3.8 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Wüstentochter, Die Straße nach Eden und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sarah Bryant

Sarah BryantWüstentochter
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Wüstentochter
Wüstentochter
 (11)
Erschienen am 12.03.2009
Sarah BryantDie Straße nach Eden
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Die Straße nach Eden
Die Straße nach Eden
 (2)
Erschienen am 11.08.2008
Sarah BryantThe Other Eden
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The Other Eden
The Other Eden
 (0)
Erschienen am 04.08.2009
Sarah BryantCity of the Sun
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City of the Sun
City of the Sun
 (0)
Erschienen am 01.02.2008
Sarah BryantSand Daughter
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Sand Daughter
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 (0)
Erschienen am 06.10.2009
Sarah BryantRIVEN
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RIVEN
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 (0)
Erschienen am 01.11.2012

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Rezension zu "Wüstentochter" von Sarah Bryant

Rezension zu "Wüstentochter" von Sarah Bryant
mabuerelevor 8 Jahren

Es ist das Jahr 1187. Die Franken halten das Heilige Land besetzt. Doch unter Sultan Saladin dem Herrscher der Sarazenen, herrscht Frieden. Die Franken können sich keinen Krieg leisten, denn sie sind uneins. Doch Kerak, einen fränkischen Adligen, interessiert das nicht.
Er hat nicht einmal vor dem König Respekt. Nur der Großmeister der Tempelritter widersteht ihm noch. Aber wie lange? Als Kerak eine Karawane überfallen lässt, rüstet Sultan Saladin zum Krieg. Mitten in diese Auseinandersetzung gerät Khalidah, eine junge Beduinin. Sie soll ihren Cousin heiraten, um die Familie wieder zu einen. Doch Sulayman, ein junger Spielmann, überredet sie zur Flucht. Da Khalidah ihrem Cousin nicht traut und die Umstände und die Eile der Hochzeit ihr eigenartig vorkommen, willigt sie ein.
Khalidah, die ohne Mutter aufwuchs und wie ein Junge erzogen wurde, folgt Sulayman. Er muss erkennen, dass er eine selbstbewusste junge Frau an seiner Seite hat. Wer aber ist Sulayman und was weiß er von ihr? Er will sie zum Volk seiner Mutter, den geheimnisvollen Dschinn, bringen. Während im Heiligen Land die Zeit des Krieges näher kommt, durchqueren Sulayman und Khalidah Wüste und Berge ...
Ihr Jugendfreund Balil landet währenddessen im Heer des Saladin und wird der Freund von Salim, einem der Söhne Saladins. Doch Balil ist vom Großmeister der Tempelritter erpressbar ...
Der Roman führt den Leser in die Exotik und den Zauber des Orients. Verrat und Treue, Hass und Großmut, Besitzgier und Selbstlosigkeit sind einige der Gegensätze, die der Handlung ihre Spannung geben. Geschickt wird der Zauber des Orients mit historischen Fakten verbunden. Die Hauptfiguren sind gut charakterisiert mit ihren Stärken, aber auch Schwächen. Wie es Khalidah, die das Blut zweier Völker in sich trägt, lernt, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu fällen, ist überzeugend. Ihre Träume geben dem Roman eine Idee Mystik, ohne der Handlung die Glaubwürdigkeit zu nehmen. Nicht zuletzt machte der Roman auf mich den Eindruck, dass die Autorin die Sinnlosigkeit und die zerstörerische Kraft des Krieges anprangern wollte. So zerbricht Salim fast nach der Schlacht von Cresson. Er hatte einen Mann getötet, der ihn nicht einmal angegriffen hatte. Obwohl es eher ein Gnadenakt war, beginnt Salim an Recht und Gerechtigkeit zu zweifeln. Die Tempelritter, Elitetruppe der Franken, werden von ihrem eigenen Großmeister verraten. Bilal kann den sinnlosen Tod Salims nicht überwinden und verlässt das Heer. Auch Khalidah begreift, dass der Kampf unter Saladin für sie vorbei ist. Und selbst Saladin, der als weiser Herrscher galt, fällt eine grausame Entscheidung. Er lässt alle Tempelritter töten. Im Roman wird die Frage aufgeworfen: Wenn es viele heilige Stätten gibt, die sowohl Juden, als auch Christen und Moslems verehren, warum bekämpfen sie sich dann? Die Frage hat nichts von ihrer Aktualität verloren!
Ich würde den Roman jedem historisch Interessiertem empfehlen. Er ist spannend geschrieben und hebt sich positiv von manch anderer Massenware ab. Leider gibt es zum Buch keinen Anhang, dem zu entnehmen ist, was historische Wirklichkeit ist und was der Phantasie der Autorin zuzurechnen ist. Wer das wissen will, kommt deshalb um zusätzliche Recherche nicht herum. Und er wird überrascht sein, dass die Kriegsereignisse, aber auch viele handelnde Personen dem historischen Original entsprechen.

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