Sarah Butler Alice, wie Daniel sie sah

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Inhaltsangabe zu „Alice, wie Daniel sie sah“ von Sarah Butler

Für den obdachlosen Daniel ist jeder Buchstabe mit einer Farbe verbunden. Seit Jahren streift er durch London und sammelt Papierschnitzel und andere achtlos weggeworfene Dinge in den Farben, die den Namen seiner Tochter bilden: Eisblau für A, Gold für L, Rosa für I, Dunkelblau für C, Grau für E - Alice. Daraus formt er kleine Kunstwerke, die er für sie in der Stadt verteilt. Daniel hat seine Tochter noch nie getroffen. Bis ihm der Zufall eines Tages ihre Adresse zuspielt. "Ein Buch, das voller Hoffnung funkelt.“ Independent on Sunday

Die Idee ist super schön... leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen :/

— Alina97

Eine schöne Romanidee, leider schlecht umgesetzt. Zu viele Details, zu wenig Gefühl, zu wenig Abenteuer und ein ernüchterndes Ende.

— lydi_marie_kem

Eine schöne Idee mit vielen liebevoll gestalteten Details. Leider ein wenig durchschnittlich und sprachlich etwas einfach...

— LadyOfTheBooks

Schöner Schreibstil und interessante Idee dahinter

— berlincici

Enttäuschend

— Amber144

Zu Beginn sehr langatmig und auch das Ende überzeugt nicht wirklich. Ich habe mir mehr erwartet.

— Kendall

Zartfühlend und angenehm unaufgeregt! Manchmal sind die es die unausgesprochenen Dinge, die es ausmachen... Ganz wunderbar!

— Marjuvin

Schöner Vater-Tochter-Roman, jedoch anfangs etwas unspektakulär.

— Silvia22

Herzergreifend!!!

— Grossstadtkind

Die Idee ist gut, scheitert aber teilweise in der Umsetzung, leider ziemlich langartmig.

— Petite_biche

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  • Londoner Nebel

    Alice, wie Daniel sie sah

    Giselle74

    02. October 2017 um 11:29

    Daniel hat seine Tochter noch nie gesehen. Er wandert obdachlos durch London, in der Hoffnung ein Lebenszeichen von ihr zu erhaschen. Alice reist in der Welt herum und kommt zurück nach London, weil ihr Vater im Sterben liegt. Soweit die beiden Stränge des Buches. Es ist kein großes Geheimnis, daß wohl Daniel Alice' leiblicher Vater ist. Aber, obwohl die beiden Erzählstränge aufeinander treffen, sich umspielen, annähern und wieder entfernen, wird nichts wirklich deutlich ausgesprochen. Wissen Alice' Schwestern, daß sie nur ihre Halbschwester ist? Warum trifft der Vater, ein Arzt, keine Vorkehrungen seinen Tod betreffend? Hat die schon länger verstorbene Mutter Selbstmord begangen? In diesem Buch bleibt alles offen, alles nur dahingetupft, alles im Nebel. Und so erscheinen auch die Figuren, die sich durch diesen Nebel bewegen, blass und konturlos, nicht greifbar. Hin und wieder blitzen feine und ergreifende Szenen auf, verschwinden aber schnell wieder im großen Grau. Es ist mir bei diesem Buch etwas schwer gefallen, es komplett zu lesen. Zu wehleidig, ichbezogen und unschlüssig erschien mir Alice, zu überzogen angepasst die Schwestern, zu unlogisch die Handlungen des "Vaters". Einzig Daniel und seine schlichte, freundliche Art hat mich animiert weiter zu lesen. Und ich glaube, auch er, der Buchstaben mit Farben verbindet, hätte, wenn er dieses Buch in Händen gehalten hätte, vornehmlich Grau gesehen, das dicke Grau des Londoner Nebels...

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  • Schöne Romanidee mit ernüchterndem Ende ...

    Alice, wie Daniel sie sah

    lydi_marie_kem

    10. September 2017 um 18:07

    Alice ist eine Weltenbummlerin und kehrt aufgrund der Krankheit ihres Vaters nach London in ihre Heimat zurück. Ihr Vater stirbt, ohne sie wissen zu lassen, dass sie einen weiteren, leiblichen, Vater hat. Dieser heißt Daniel und lebt als Obdachloser in London. Als er von der Beerdigung erfährt, versucht er Kontakt zu Alice aufzunehmen, ohne ihre Gefühle zu verletzen. Er hinterlässt ihr Zeichen, Blumen, Papierschnipsel, Folien in unterschiedlichen Farben und versucht so auf seine Art, auf sich aufmerksam zu machen. Als sie sich dann tatsächlich begegnen, kommt jedoch alles anders als gedacht. Das Buch macht einen guten ersten Eindruck, das Cover hat mir gleich gefallen und auch der Klappentext macht neugierig und lädt dazu ein, das Buch lesen zu wollen. Leider ist bereits der Beginn sehr langatmig und geht zu sehr auf unnötige Details ein, die Listen die Alice schreibt, die Straßen in London und die Details aus ihrer Vergangenheit. Auch hat mir bis zur Mitte des Buches das Gefühl in der Erzählung gefehlt. Ständig habe ich mich gefragt, wann es zur Begegnung oder zum ersten Kontakt zwischen Daniel und Alice kommt. Zum vermeintlichen Höhepunkt der Geschichte kommt es erst ca. 25 Seiten vor dem Ende. Dieses fällt jedoch vergleichsweise ernüchternd aus und ohne viel Gefühl. Es bleibt zu viel unausgesprochen und ich hätte mir gerne ein bisschen mehr Rage von Daniel oder Alice gewünscht, als das Offensichtliche dann zu Tage tritt. Dieses Gefühl zweier Menschen die intuitiv wissen, dass sie etwas verbindet, war leider überhaupt nicht zu spüren. "Eine schöne Romanidee, leider schlecht umgesetzt. Zu viele Details, zu wenig Gefühl, zu wenig Abenteuer und ein ernüchterndes Ende."  

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  • Enttäuschend

    Alice, wie Daniel sie sah

    Amber144

    04. April 2017 um 11:30

    Der Klappentext hat mich sofort begeistert, allerdings ist das ganze Buch extrem lang gezogen und langatmig. Man hätte es deutlich kürzer fassen können und der Leser kann trotzdem der Geschichte folgen.
    Die Idee fand ich allerdings sehr besonders, ich hatte vorher noch nie von solchen Menschen gehört und deswegen das Buch gekauft.

  • Große Enttäuschung

    Alice, wie Daniel sie sah

    Kendall

    22. January 2017 um 22:34

    Daniel ist auf den ersten Blick ein gewöhnlicher Landstreicher. Unter der schmuddeligen Fassade verbirgt sich aber ein sehr feinfühliger und emotionaler Mensch. Alice zieht die Krankheit ihres Vaters zurück nach London. Nach seinem Tod beginnt sie ihre Lebensweise in Frage zu stellen und spielt mit dem Gedanken ihr Nomadenleben aufzugeben und sesshaft zu werden. Als die Wege der beiden sich kreuzen drohen sie von ihren Emotionen übermannt zu werden. Das Cover finde ich wunderschön. Die Skyline Londons im Hintergrund, mit dem Jungen Mädchen im Vordergrund verspricht einiges. Ein wenig plagt mich doch das schlechte Gewissen, dass ich einer eigentlich wunderschönen Idee für ein Buch nur zwei Sterne geben kann. Der Anfang war unglaublich langatmig und ich hatte wirklich Schwierigkeiten meine Augen offen zu halten, wenn ich abends gelesen habe. Der "Anfang" hat sich leider bis ungefähr zur Hälfte des Buches gezogen, sodass ich mehrfach versucht war einfach abzubrechen, weil auf 150 Seiten einfach nichts passiert. Die Charaktere an sich sind meiner Meinung nach einfach noch nicht ausgereift und sehr vage. Auch der Schreibstil kommt mir ein wenig unsicher vor. Die Autorin hat hier wohl auf Nummer Sicher gehen wollen und hat sich nichts getraut. Dadurch wirkt vieles gekünstelt und zäh. Die Geschichte an sich, beziehungsweise die Idee dahinter finde ich fantastisch. Einige Passagen in dem Buch wurden auch richtig gut gestaltet - hier kamen die Emotionen definitiv rüber, konnten mich nichtsdestotrotz leider nicht lange fesseln.Ich finde es generell ziemlich unschön, wenn man so etwas wie ein Geheimnis in einem Buch hochpusht und aufbauscht, und dann unaufgelöst lässt, beziehungsweise einfach im Keim erstickt. Am meisten hat mich das Ende enttäuscht. Das hat für mich persönlich überhaupt keine Aussagekraft, es bleiben so viele offene Fragen und es passt einfach nicht in das Gesamtbild des Buches. Fazit: Vielleicht habe ich, nicht zuletzt auch wegen der vielen positiven Rezensionen, zu viel von dem Buch erwartet, aber ich fand es leider eine große Enttäuschung. Zu zäh, zu unreif und einfach nicht packend.

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  • Familiengeheimnisse

    Alice, wie Daniel sie sah

    Greedyreader

    11. January 2017 um 18:18

     Alice und Daniel sind die Protagonisten in Sarah Butlers Debütroman “Alice, wie Daniel sie sah.“ Alice ist Ende 20, reist ruhelos in der Welt umher und kommt gerade noch rechtzeitig aus der Mongolei zurück, um ihren sterbenden Vater Malcolm noch einmal zu sehen. Daniel ist ein etwa 60jähriger Obdachloser, der seit fast 30 Jahren nach seiner Tochter Alice sucht und überall geheimnisvolle Botschaften aus gesammelten farbigen Abfällen aller Art hinterlässt. Er ist Synästhet, d.h. er verknüpft normalerweise getrennte Sinneswahrnehmungen. Daniel verbindet Buchstaben mit Farben, und der Name Alice ist für ihn eisblau. Immer wieder schreibt Daniel mit seinen Fundstücken die Botschaft “Alice. Tochter. Liebe. Leid. Vater.“ und begreift erst spät, dass Alice sie gar nicht entschlüsseln kann.Der Leser weiß schon frühzeitig von der Beziehung zwischen Julianne, der verheirateten Mutter von Alice, und dem Kunststudenten Daniel. Als Julianne schwanger wird, beendet sie die Beziehung, und Daniels Leben läuft aus dem Ruder. Die Todesanzeige für Malcolm ermöglicht eine Begegnung mit Alice bei der Beerdigung und später im Haus. Alice und Daniel lernen sich kennen, kommen sich näher, ohne dass Daniel ihr sagt, wer er ist. Wird Alice die Wahrheit am Ende erfahren? Will sie sie überhaupt wissen? Sie hat immer gespürt, dass es ein Geheimnis gibt, das ihr Vater und ihre deutlich älteren Schwestern vor ihr verbergen. Sie hat sich nie zu Hause gefühlt in ihrem Elternhaus, hat an der Liebe ihres Vaters gezweifelt. Hinzukommt, dass sie sich die Schuld am Unfalltod ihrer Mutter gibt, die starb, als sie die vierjährige Alice abholen wollte. Oder war es am Ende gar kein Unfalltod, sondern Selbstmord? Vieles bleibt in der Schwebe, bringt den Leser zum Nachdenken.Erzählt wird die Geschichte kapitelweise wechselnd aus der Perspektive von Alice und Daniel, wobei jedem Kapitel eine 10-Punkte-Liste vorangestellt ist, die einiges über die Protagonisten und die Handlung verrät. Das zugrundeliegende Thema ist Liebe in all ihren Facetten, was im Originaltitel (“Ten Things I´ve Learnt About Love“) deutlicher wird als im deutschen Titel, der dem komplexen Roman durch seine Vereinfachung nicht gerecht wird. Das zweite wichtige Thema ist die zerstörerische Kraft von Geheimnissen, die – über Jahrzehnte gewahrt – das familiäre Klima vergiften.Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Es stört mich auch nicht, dass nicht alles bis ins Letzte aufgeklärt wird. Die Autorin macht es wie ihre Figuren: Manches bleibt besser unausgesprochen. 

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  • Farben, die alles bedeuten

    Alice, wie Daniel sie sah

    Naechtedurchleser

    20. July 2016 um 16:53

    Farben bedeuten Daniel viel. Denn für ihn hat jeder Buchstabe des Alphabets eine andere Farbe. Eisblau ist das A, golden das L. In allen dunkelrosa Dingen sieht er ein I, dunkelblau ist das C und dunkelgrau das E. Diese fünf Farben, diese fünf Buchstaben, bedeuten ihm alles. Alice. Seine Tochter. Der einzige Grund für Daniel, nicht aufzugeben und weiterzukämpfen, weiterzusuchen. Daniel ist obdachlos und die Brücken und Parks in London sind sein Zuhause. Seine Tochter Alice hat er nie kennengelernt. Er weiß nichts über sie außer ihrem Namen. Und auch diesen hat er nur durch Zufall erfahren. Alice wiederrum weiß nichts von Daniel. Sie weiß nicht, dass ihre Mutter eine Affäre mit ihm hatte und sie weiß nicht, dass ihr Vater nicht ihr Vater ist. Dass ihre Schwestern eigentlich nur ihre Halbschwestern sind. Auch wenn sie immer das Gefühl hatte, ihr Vater würde ihre Schwestern mehr lieben, als sie. Und wieder ist es ein Zufall, der Daniel Alice Adresse zuspielt. Und mit dem Wissen wo er seine Tochter finden kann, kommt die Angst. Kann er ihr sagen, wer er ist? Weiß sie es womöglich schon? Wird sie überhaupt mit einem Obdachlosen reden, ihm ihre Aufmerksamkeit schenken? Oder verliert Daniel sie, wo er sie doch gerade erst gefunden hat? „Alice, wie Daniel sie sah“ hat mich sehr berührt. Die Geschichte ist so traurig und melancholisch und doch voller kleiner Freuden, wo man sie nicht vermutet. Die Kapitel sind abwechseln aus Daniels und Alice Sicht geschrieben, wodurch man die beiden kennen und verstehen lernt. Natürlich hat man Mitleid mit Daniel, der nichts hat und sich nur wünscht, seine Tochter zu finden. Aber dann zeigt er einem kleine Dinge, die ihm Freude und Mut machen, Dinge, die man selbst übersehen würde. Für ihn ist Müll nicht Müll. Er sammelt ihn der Farben wegen, bastelt kleine Kunstwerke daraus und lässt diese an ungewöhnlichen Orten zurück. Für Alice wünscht man sich, dass sie versteht, warum sie immer ein wenig das Gefühl hatte, nicht dazuzugehören und von ihrem Vater nicht genug geliebt zu werden. Man wünscht sich einfach, dass diese beiden Menschen zueinander finden. Das Buch hat mir sehr gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der zwischendurch einmal Lust auf eine schöne und ruhige Geschichte hat, ohne Action und Nervenkitzel.

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  • Vater-Tochter-Roman

    Alice, wie Daniel sie sah

    Silvia22

    15. April 2016 um 09:08

    Den Anfang fand ich etwas schleppend oder unspektakulär, sodass ich das Buch fast abgebrochen hätte, auch der Perspektivenwechsel zwischen Alice und Daniel war für mich etwas verwirrend. Doch das Weiterlesen hat sich gelohnt. Sarah Butler beschreibt schön und detailliert die Welt der beiden Protagonisten. Schöner Schreibstiel, jedoch hätte ich mir dazu auch ein paar Bilder zum farbenfrohen "Alice" im Buch gut vorstellen können.

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  • Zwei auf der Suche

    Alice, wie Daniel sie sah

    PrinceXL

    25. November 2015 um 08:17

    Unterschiedlicher können zwei Menschen kaum sein: der obdachlose Daniel, ausgestoßen aus der Gesellschaft, sein ehemals geregeltes Leben verloren, und Alice, die in der Stabilität ihrer Familie aufgewachsen ist. Und doch ist sie unruhig, sucht nach mehr als das, was ihre Schwestern ihr vorleben und vorschreiben wollen. Sarah Butler schreibt die Geschichte ihres Debütromans abwechselnd aus der Perspektive von Alice und Daniel. Dabei springt sie aber in der Zeit nicht zurück, sie bringt trotz des Wechsels die Story weiter voran und entfaltet die Charaktere dabei ausgezeichnet. Es gelingt ihr vorzüglich, das Denken und Fühlen von Alice und Daniel nachvollziehbar und nachfühlbar zu machen. Das ist auch die größte Stärke des Buchs: wie ticken die beiden, wieso sind sie wie sie sind und wo sie sind? Da ertappe ich mich als Leser immer wieder: ja, das hätte mir auch passieren können, oder das geht mir auch so. In ihrer Danksagung schreibt die Autorin, dass das Buch eine Liebeserklärung an London ist. Das merkt man. Sie bindet die Menschen und Lokalitäten gekonnt in das Umfeld der beiden Hauptpersonen ein. Ich war nie in London, kann aber die Atmosphäre sehr gut nachempfinden. Sie beschreibt alles in einer sehr gelungenen Sprache, überaus angenehm zu lesen. Mein Fazit: Ein gelungener Roman über zwei Menschen, die auf der Suche sind. Wunderbar charakterisiert und durchaus spannend: werden sie sich finden? Und wenn, was dann? © Marcus, buecherkaffee.de

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Schade....

    Alice, wie Daniel sie sah

    pieggy

    18. September 2015 um 18:05

    Das Äußere des Buches: Das Cover zeigt eine Frau in London, die sich dem Himmel entgegen streckt. Es passt zum Inhalt des Buches. Zumindest zu einer der Hauptcharaktere-Alice- die auch einen Platz im Buchtitel hat. Der Buchtitel ist in Schwarz und Rot gehalten und harmoniert dementsprechend mit dem Rest des Covers. An sich ist es sehr schlicht gehalten.  Wenn man das Buch aufschlägt, hat man eine „Klappe“, welche den „Schatz“ des Buches zum größten Teil verdeckt. Klappt man diese um, entdeckt man das Alphabet. Jenes Alphabet, welches einen zum Mitmachen animiert. Denn jeder Buchstabe hat eine andere Farbe (Der jeweilige Buchstabe ist nicht nur in der zugeordneten Farbe abgedruckt, sondern auch mit dem Namen (z.B. Sandsteingelb) und so kann der Leser das Alphabet in gewissen Szenen nutzen. Inhalt: Das Buch erzählt abwechselnd die Geschichte von Alice und Daniel. Beide sind die Hauptcharaktere des Buches und zeigen dem Leser Zwei Welten, die sich am Ende zu einer entwickelt hat. Mit einer Liste beginnt die Geschichte. Eine Liste, die 10 Dinge aufzählt. Dinge, über die Person selber, über andere Personen, über Gefühle, Erlebnisse, die Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Dinge, die, die Figur sich wünscht oder bereut. Dinge, die wichtig für den Charakter des Buches ist. Diese Liste gibt es öfters. Diese Liste gibt es vor jedem Sichtweisenwechsel und zeigt so dem Leser, dass nun die Geschichte der jeweils anderen Person erzählt wird. Da es keine direkten Kapitelnamen oder Nummern gibt, bedeuten diese Listen das (momentane) Ende der Geschichte der aktuellen Person und die Fortsetzung der Geschichte der anderen. Die erste Sichtweise ist die von Alice. Mit ihr beginnt das Buch. Alice ist Ende 20 und kehrt zurück nach London auf Grund ihres schwer kranken Vaters, ihres im Sterben liegenden Vaters. Erneut sieht sie sich konfrontiert mit all den Gefühlen. Das Gefühl nie von ihrem Vater geliebt worden zu sein, das Gefühl von Enge, das Gefühl nicht zu Hause zu sein. Man muss wissen: Alice hat eine Tendenz dazu unangenehmen Situationen aus dem Weg gehen zu wollen und würde auch gerne vor jenen Gefühlen und /oder Situationen fliehen. Alice liebt alles, was draußen ist. Alles, das ihr nicht das Gefühl gibt eingesperrt zu sein. Nun, zurück in London und in dem dunklen Haus, in dem sie aufgewachsen ist, hat sie genau dieses Gefühl. Mit ihren beiden Schwestern kümmert sie sich um ihren Vater und schließlich um die Beerdigung und den Nachlass. Wer hätte gedacht, dass kleine Geschenke, die außerhalb des Hauses von Zeit und Zeit deponiert werden, ihr Freude bereiten würden. Doch wer ist der Schenkende, was bedeutet dies und woher kennt er ihre verstorbene Mutter? Daniel hingegen ist Ende 50 und lebt auf der Straße. Gewisse Umstände haben ihn dort hingeführt, doch er selbst sieht auch seine Vorteile darin und lebt sogar lieber als Obdachloser, als in einer Wohnung. Auch er liebt das Gefühl von Freiheit. Es war nicht immer so. Es gab eine Zeit, in der er eine Unterkunft und Arbeit hatte. Eine Zeit, in der er eine Frau Emotional und Physisch liebte. Noch heute liebt er sie und kann sie nicht vergessen und dies, obwohl sie ihm das Herz gebrochen hat und verstorben ist. Und obgleich er oftmals an den Tod dachte, sich umbringen wollte er nicht. Denn es gibt einen Grund zu leben. Ein einziger Grund, wofür es sich zu leben lohnt. Ein Grund, der ihn durch die ganze Stadt führt, der ihn Gegenstände sammeln lässt, der ihn Nachrichten hinterlassen lässt. Daniel sucht sie- sein Lebensinhalt, seine Tochter. Er kennt sie nicht, er weiß nicht, wo sie ist. Er weiß nur ihren Namen. Ihr Name- Alice. Das besondere an Daniel ist, dass er kleine Kunstwerke bildet aus Gegenständen, die er findet. Diese Kunstwerke werden nicht wahllos zusammengewürfelt. Diese Gegenstände werden der Farbe nach miteinander verbunden und bilden so ein Wort. Ein Wort, dessen jeweiliger Buchstabe eine bestimmte Farbe hat und so ist jedem farbigen Gegenstand ein Buchstabe zugeordnet. Daniel hinterlässt seine Kreationen in der ganzen Stadt und hofft, dass seine Tochter diese entdeckt und versteht, welche Nachricht er ihr damit vermitteln will. Eines Tages passiert es dann. Ein Zufall ist sein Glück. Der Tod eines anderen ist seine Chance. Daniel findet Alice. Das Problem: Er traut sich nicht sie anzusprechen. Er schämt sich. Er will ihr Leben nicht auf den Kopf stellen. Aber er braucht sie. Er will seine Tochter kennenlernen. Er ist zwiegespalten. Um Mut anzusammeln hinterlässt er ihr ein paar seiner Kunstwerke und hofft, dass sie versteht. Das Alice die Nachricht versteht. Die Nachricht, die aus 5 Wörtern besteht. Wie es weitergeht bzw. ob und wenn, wie es sich entwickelt insgesamt und zwischen den beiden verrate ich natürlich nicht. Dazu muss das Buch selber gelesen werden. :P Die Frage(n) ist/sind nur: Wird Alice die Nachricht verstehen? Wird Daniel sich trauen Alice anzusprechen? Wird er ihr sagen, dass er ihr Vater ist? Wird… Meine Meinung (ACHTUNG! Enthält Spoiler): Ehrlich gesagt bin ich enttäuscht von dem Buch. Die Geschichte hatte so viel Potential. Daniel als Obdachloser ist mir schnell Sympathisch geworden. Alice hingegen war immer etwas kühl und abweisend. Demnach ist das Buch für mich nur Durchschnitt. Die Autorin hätte so viel mehr machen können aus der Geschichte. Wie schon erwähnt- die Sache mit dem Alphabet, den Farben und den Kunstwerken, die daraus entstanden sind, hatte so viel Potential. Doch dies wurde nicht genutzt. Im Grunde genommen wurden immer nur die gleichen 5 Wörter von Daniel erschaffen. Finde ich sehr Schade. Erst Recht, weil diese Werke gar keiner entdeckt und gewürdigt hat und dann auch Alice nicht verstand, was da vor ihr ist und dies Daniel den Boden unter den Füßen wegzog. Ich hab mich insbesondere über das Ende geärgert. Ich hatte das Gefühl, als würde das Buch bzw. Die Geschichte größtenteils auf einer Stelle treten. Als es schließlich so weit war und Alice und Daniel sich endlich kennenlernten- tja, dann war das Buch auch schon zu Ende. Am Ende hatte ich sehr viele Fragen, die natürlich nicht beantwortet werden, es sei denn, es wird einen 2. Teil geben. Finde ich wirklich sehr Schade. Es gab keinen richtigen Abschluss, kein Happy End. Es blieben einfach nur Fragen über Fragen. Leider habe ich bislang keine Info zu einem 2. Teil gefunden, ich hoffe aber wirklich, dass es einen geben wird, damit die Geschichte ordentlich zu Ende geführt werden kann.

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  • Alice, wie Daniel sie sah

    Alice, wie Daniel sie sah

    xxLITTERAxx

    14. July 2015 um 20:59

    https://www.youtube.com/watch?v=0DE6GSekVtY

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  • Durchgehend nichtssagend

    Alice, wie Daniel sie sah

    Miia

    Inhalt:  Für den obdachlosen Daniel ist jeder Buchstabe mit einer Farbe verbunden. Seit Jahren streift er durch London und sammelt Papierschnitzel und andere achtlos weggeworfene Dinge in den Farben, die den Namen seiner Tochter bilden: Eisblau für A, Gold für L, Rosa für I, Dunkelblau für C, Grau für E - Alice. Daraus formt er kleine Kunstwerke, die er für sie in der Stadt verteilt. Daniel hat seine Tochter noch nie getroffen. Bis ihm der Zufall eines Tages ihre Adresse zuspielt.  Meine Meinung:  Ich finde, dass sich die Inhaltsangabe des Buches sehr gut anhört und vorallem eine schöne und berührende Geschichte verspricht. Ich hatte mir eine schöne Tochter-Vater-Beziehungsgeschichte gewünscht mit viel Gefühl und vielen Tränen.  Aber ich bekam leider nur sehr viele Wiederholungen und sehr wenige Gefühle. Für mich sagt Daniel in jedem Kapitel das gleiche. Er wiederholt immer wieder die Farbensache. Buchstabiert damit immer die gleiche Worte. Bastelt seine kleinen Kunstwerke. Und man hat das Gefühl, dass es Alice im Endeffekt doch nicht wirklich erreicht - auch gefühlsmäßig nicht.  Alice dagegen ist für mich sehr egoistisch. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie Daniel oder auch alle anderen Charaktere wirklich versteht und verstehen will, sondern eher auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist und nur ihre eigenen Gefühle im Fokus behält.  Dieses Zusammenspiel: Daniel, der immer das gleiche wiederholt und Alice, die nur an sich denkt, hat für mich rein gar nicht zusammengepasst. Das Ende war für mich der Höhepunkt des Nichts-Sagens. Ich finde die Geschichte hat einen durchgehenden nichtssagenden langweiligen Stil. Wirklich schade, weil man hätte sicherlich mehr draus machen können. Das einzige was mir wirklich gefiel, war der Anfang. Einfach weil diese 10 Dinge Listen ganz interessant waren und weil man wissen wollte, wer Daniel genau ist. Das war dann aber relativ schnell klar und dann wurde es nur noch öde. Wirklich schade! Ich muss ehrlich sagen, dass ich normalerweise total anfällig bin für Vater-Tochter Geschichten. Ich gehe darin total auf vorallem wenn es halt um Väter und Töchter geht, die halt nicht gut miteinander klar kommen oder einfach nie was miteinander zu tun hatten. Das berührt mich eigentlich immer direkt und ich bin sofort gefangen. Das war hier leider nicht ein einziges Mal der Fall.  Fazit: Ich hatte mir eine gefühlvolle Vater-Tocher-Geschichte gewünscht mit Tiefgang und Emotion. Im Endeffekt habe ich leider schwache Charaktere mit vielen Redundanzen und wenig Gefühl kennen gelernt. Außerdem war die Geschichte für mich absolut nichtssagend. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen. Deshalb kann ich nur 1 Stern vergeben

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    • 3
  • Rezension zu "Alice, wie Daniel sie sah"

    Alice, wie Daniel sie sah

    littleowl

    02. February 2015 um 19:51

    Inhalt: Dieser Roman ist abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt: Zum einen begleiten wir den obdachlosen Daniel auf seinen Streifzügen durch London. Für Daniel ist jeder Buchstabe mit einer Farbe verbunden, dabei interessieren ihn jedoch nur fünf ganz Bestimmte. Eisblau für A, Gold für L, Rosa für I, Dunkelblau für C, Grau für E. Aus weggeworfenen Dingen in diesen Farben formt er den Namen der Tochter, die er nie kennengelernt hat: Alice. Schon seit Jahren hält Daniel überall Ausschau nach einem Hinweis auf ihren Aufenthaltsort. Nun endlich bringt ihn eine Todesanzeige auf die richtige Spur. Zum anderen lernen wir Alice kennen, eine junge Frau, die schon seit ihrer Jugend ständig durch die Welt reist, weil sie es nie lange an einem Ort aushält. Als sie erfährt, dass ihr Vater im Sterben liegt, kehrt sie nach langer Zeit nachhause zurück. Sein Tod wirft sie völlig aus der Bahn und weckt Erinnerungen an ihre Kindheit. Alice hatte immer das Gefühl, in ihrer Familie nicht wirklich dazuzugehören und von ihrem Vater nicht so geliebt zu werden wie ihre beiden Schwestern. Schreibstil: Ich bin zufällig auf dieses Buch gestoßen und die Inhaltsangabe hat mich sofort angesprochen. Die Idee, jedem Buchstaben eine Farbe zuzuordnen, fand ich extrem romantisch. Außerdem passt sie perfekt zum Schreibstil der Autorin. Der Roman ist in einer zauberhaften, sehr poetischen Sprache geschrieben. Die Autorin wählt einfach immer die richtigen Worte, um Gefühle perfekt zu erfassen. Besonders gut gefallen hat mir, wie der Schauplatz London dargestellt wurde. Es werden häufig Straßennamen verwendet, die zugehörigen Orte aber auch gleichzeitig anschaulich beschrieben. So bekam ich beim Lesen direkt Lust, Daniels Wege auf einer Karte zu verfolgen. Die Erzählung aus zwei Perspektiven fand ich ebenfalls sehr gelungen. Es ist wirklich interessant, wie unterschiedlich die beiden dieselben Dinge wahrnehmen. Die Idee, jedes Kapitel mit einer Liste von 10 Dingen zu beginnen, ist grundsätzlich nicht schlecht. Sie lockern den Text auf und passen immer gut zum aktuellen Inhalt. Es wäre allerdings schön, wenn die Listen auch in der Geschichte eine Rolle spielen würden, so war mir der Sinn ehrlich gesagt nicht ganz klar. Eine Sache hat mich beim Lesen jedoch die ganze Zeit gestört. Das Leben von Obdachlosen wird hier extrem romantisiert und verharmlost. Wenn man der Autorin glauben darf, dann gehen deren Probleme nicht über schräge Seitenblicke und ein ungepflegtes Äußeres hinaus. Dinge wie Hunger, Kälte, Ungeziefer und das Schlafen zwischen Müll werden komplett ausgeblendet. Außerdem bezweifle ich, dass viele Obdachlose mit ihrer Lebensweise so zufrieden sind wie Daniel. Handlung: Ich könnte es gut verstehen, wenn andere Leser den Roman langweilig finden. Das Erzähltempo ist extrem langsam, gerade auf Daniels Streifzügen passiert oft lange nicht viel, außer dass er Dinge in „seinen“ fünf Farben sammelt. Mich hat das aber überhaupt nicht gestört, ich fand die Lektüre sehr entspannend. Nachdem ich mich so lange geduldet habe, hatte ich dann aber doch auf ein etwas befriedigenderes Ende gehofft. Die Schlussszene ist zwar wunderschön, allerdings sind zu diesem Zeitpunkt noch viele Fragen offen, zu viele. Figuren: Daniel habe ich praktisch vom ersten Satz an ins Herz geschlossen. Er ist einfach nur liebenswert und ich fand es wirklich traurig, dass viele nur sein schmutziges Äußeres sehen und sich naserümpfend von ihm abwenden. Dabei ist Daniel ein sehr freundlicher, selbstloser Mensch. Er liebt seine Tochter abgöttisch und hat Angst, nicht gut genug für sie zu sein. Daniel hat seine ganz eigene Sicht auf die Welt und ich es ist faszinierend, wie er aus weggeworfenen Dingen mit ein bisschen Geschick Kunstwerke macht. Ich kann nicht sagen, dass mir Alice wirklich unsympathisch war. Die meiste Zeit über konnte ich ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Es muss schwer sein, mit dem Gefühl aufzuwachsen, dass der eigene Vater einen nicht so liebt die Schwestern, außerdem gibt sich Alice auch noch die Schuld am Tod ihrer Mutter. Allerdings war ich beim Lesen sehr oft genervt davon, dass sie einfach nie weiß, was sie will. Alice hat heftige Stimmungsschwankungen und handelt oft impulsiv, ein bisschen konnte ich schon verstehen, warum ihre große Schwester genervt von ihr ist. Fazit: „Alice, wie Daniel sie sah“ ist ein wunderbarer Roman, der mit vielen klugen Erkenntnissen über Beziehungen, Familien und das Leben im Allgemeinen aufwartet. Nur sollte man die Beschreibung des Obdachlosenlebens nicht allzu ernst nehmen.

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  • Rezension

    Alice, wie Daniel sie sah

    TheHope

    08. January 2015 um 12:00

    Für den obdachlosen Daniel ist jeder Buchstabe mit einer Farbe verbunden. Seit Jahren streift er durch London und sammelt Papierschnitzel und andere achtlos weggeworfene Dinge in den Farben, die den Namen seiner Tochter bilden: Eisblau für A, Gold für L, Rosa für I, Dunkelblau für C, Grau für E - Alice. Daraus formt er kleine Kunstwerke, die er für sie in der Stadt verteilt. Daniel hat seine Tochter noch nie getroffen. Bis ihm der Zufall eines Tages ihre Adresse zuspielt. Das Buch ist sehr schön geschrieben, man kam immer schnell ins Geschehene rein und konnte gut abgelenkt werden. Auch die Beschreibungen von Daniel waren sehr schön sich vorzustellen. Ein weiterer Pluspunkt, waren die 10 Dinge die..ect-Listen, sie waren Interessant lustig aber auch oft traurig zu lesen. Die Charaktere waren gut beschrieben, man konnte sich auch sehr gut in sie hineinversetzten. Das Ende regt einen zum Nachdenken an. Aber! SPOILER dennoch hätte ich mir gewünscht, dass er es ihr gesagt hätte. Ich hätte sehr gern ihre Reaktion miterlebt, aber so muss ich sie mir halt selbst ausdenken :) Es bleiben leider noch einige Fragen offen.

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  • Alice wie Daniel sie sah

    Alice, wie Daniel sie sah

    Buchliebhaberin1

    22. December 2014 um 16:11

    Alice ist eine junge Frau, die sehr früh ihre Mutter verlor und sich nicht lange an einem Ort aufhalten kann. So reist sie immer wieder an ferne Orte ohne einen festen Wohnsitz zu haben. Als ihr Vater im Sterben liegt, kehrt sie nach Hause zu um bei ihm und ihren beiden Schwestern zu sein. Schon seit ihrer Kindheit hat Alice das Gefühl nicht wirklich in ihre Familie zu passen, sie scheint einfach anders zu sein.  Auf der anderen Seite lernen wir Daniel kennen. Daniel lebt schon seit langer Zeit auf der Straße. Der Obdachlose hat eine besondere Gabe, jeder Buchstabe, jedes Wort hat für ihn eine bestimmt Farbe. So gibt es für ihn beispielsweise helle oder dunkle Namen. Daniel weiß zwar das er eine Tochter hat, hat diese aber nie gesehen und bedauert das zutiefst. Allerdings kennt er ihren Namen und buchstabiert ihn mit seinen entsprechenden Farben. Durch die Traueranzeige für Alice' Vater wird er auf ihren Aufenthaltsort aufmerksam. Gerne würde er seine Tochter treffen, doch durch seine Mittellosigkeit und sein äußeres Erscheinungsbild, wagt Daniel dies nicht. Stattdessen hinterlässt er ihr immer wieder kleine Geschenke auf einem Mäuerchen vor ihrem Elternhaus.Wird Daniel auf Alice treffen? Was verbirgt sich hinter Daniels und Alice' Vergangenheit? Fragen die ich hier noch nicht beantworten möchte um nicht zu viel zu verraten.Mein Fazit: Eine wundervolle Geschichte über einen Vater, seine Tochter und schwierige Situationen. Eine Geschichte die ans Herz geht und zum nachdenken anregt - also genau nach meinem Geschmack. Da ich keine Kritikpunkte finde, bekommt das Buch von mir die beste Bewertung. Im Nachhinein frage ich mich, warum das Buch so lange auf meinem SuB lag - eine klare Leseempfehlung!

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