Sarah Collins Honenberger

 3.6 Sterne bei 5 Bewertungen

Alle Bücher von Sarah Collins Honenberger

Sarah Collins HonenbergerFänger, gefangen: Roman
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Fänger, gefangen: Roman
Fänger, gefangen: Roman
 (5)
Erschienen am 02.10.2012
Sarah Collins HonenbergerCatcher, Caught
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Catcher, Caught
Catcher, Caught
 (0)
Erschienen am 01.06.2014

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Rezension zu "Fänger, gefangen: Roman" von Sarah Collins Honenberger

Rezension zu "Fänger, gefangen: Roman" von Sarah Collins Honenberger
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

"Fänger, gefangen" von Sarah Collins Honenberger ist ein Jugendroman über den krebskranken Daniel Landon und wie er sich mithilfe des Romans "Der Fänger im Roggen" mit sich und seinem Leben auseinandersetzt.

Der 15-jährige Daniel ist anders als viele Teenager in seinem Alter. Seine Eltern sind sehr liberal und alternativ. Die Familie lebt auf einem Hausboot. Daniel liest leidenschaftlich gern, sein Lieblingsbuch ist J.D. Salingers "Der Fänger im Roggen". Daniel hat Leukämie.
Dieses Buch erzählt Daniels Geschichte von der Auseinandersetzung mit Leben und Tod, mit Familie, Freundschaft und der ersten Liebe. Vom verzweifelten Versuch der Eltern, Daniel vor allem Gefahren zu schützen, das richtige zu machen und doch Daniel ein glückliches, zufriedenes Tennagerleben führen zu lassen. Doch ist das richtige für Daniels Eltern auch das richtige für Daniel? Und was ist, wenn das hübsche Nachbarsmädchen Meredith dem Leben plötzlich einen ganz neuen Sinn gibt?

Ich fand die Geschichte sehr interessant und habe das Buch gerne gelesen. "Der Fänger im Roggen" kannte ich vorher nicht. Das ist auch nicht Voraussetzung, um das Buch zu lesen, schaden tut es aber nicht. In Zukunft möchte ich das Buch von J.D. Salinger auch noch lesen.
Die Hauptpersonen, vor allem Daniel, sind der Autorin sehr gut gelungen. Sie sind interessant dargestellt, individuell, mit Charakter, und jederzeit sehr glaubwürdig.
Trotzdem bin ich nicht restlos begeistert von diesem Jugendroman.
Zwischendurch gab es einige Längen, und insgesamt fand ich die Geschichte gut, nett, interessant, aber für mich nicht mehr.

Empfehlen kann ich das Buch trotzdem, vor allem für Jugendliche. Auch als Ergänzung zur Schullektüre, wenn "Der Fänger im Roggen" gelesen werden soll.
Gutes, durchschnittliches Buch, das mir gefallen hat, ohne mich vom Hocker zu hauen.

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Rezension zu "Fänger, gefangen: Roman" von Sarah Collins Honenberger

Rezension zu "Fänger, gefangen: Roman" von Sarah Collins Honenberger
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Mein Geheimtipp, nicht nur für Jugendliche

Was tun, wenn Eltern über das Schicksal ihres Kindes entscheiden, ohne es selbst nach seiner Meinung zu fragen?

Daniel ist 15 Jahre alt und lebt als mittlerer von drei Söhnen mit seinen Eltern auf einem Hausboot in Virginia. Nicht genug, dass er sich mit dem Erwachsenwerden auseinandersetzen muss, er ist an Leukämie erkrankt und hat laut Aussage der Ärzte ohne die konventionellen Behandlungsmethoden wie Chemotherapie und Bestrahlung nur noch ein Jahr zu leben. Ohne Daniel in die Planung seiner verbleibenden Lebenszeit miteinzubeziehen, entscheiden sich Daniel’s Eltern für alternative Heilverfahren und kommen schließlich wegen Kindesvernachlässigung mit dem Gesetz in Konflikt.
Daniel hingegen sucht Rat und Trost und findet Parallelen bei Holden Caulfield, der Hauptfigur aus J.D. Salinger’s Roman “Der Fänger im Roggen“, dem Kultbuch aus den 50er Jahren, und begibt sich in dessen Fußstapfen.

Man könnte meinen, Sarah Collins Honenberger habe bereits beim Schreiben ihrer Geschichte über den kranken Daniel gespürt, dass sie bald selbst gegen Krebs kämpfen muss, so wahr und glaubwürdig liest sich die Erzählung über einen eigentlich ganz normalen, pubertierenden Jugendlichen, der auf der Suche ist, nach seinem Platz in der Familie, im Freundeskreis, im Leben, der zum ersten Mal Liebe erfährt, der Sorgen und Nöte hat wie jeder andere in seinem Alter auch, wäre da nicht die alles beherrschende KRANKHEIT, im Buch stets großgeschrieben.

Daniel spricht den Leser in einer nicht übertriebenen Jugendsprache direkt an, ohne kitschig oder melodramatisch zu wirken. Ich habe ihm gerne „zugehört“, ihm seine Erlebnisse und Gefühle abgenommen, mit ihm gelitten und mich mit ihm gefreut. Der Bezug zu „Der Fänger im Roggen“ ist meiner Meinung nach sehr gelungen und hat in mir jedenfalls den Wunsch ausgelöst, dieses Buch noch einmal zur Hand zu nehmen.

„Fänger gefangen“ bietet bis zum Schluss kurzweilige, abwechslungsreiche und ebenso spannende Unterhaltung. Daniels’ Aufbruch nach New York findet allerdings erst auf den letzten 30 Seiten statt, sein Aufenthalt dort wird in meinen Augen zu hastig und oberflächlich abgehandelt. Das Ende jedoch hat mich dann wieder versöhnlich gestimmt.

Die Frage, in wieweit Eltern über den Kopf ihres Kindes hinweg bestimmen dürfen - wollen nicht Eltern immer nur das Beste für ihr Kind? - hat bei mir eine Gedankenflut in Gang gebracht, die noch lange nach dem Lesen angehalten hat.

Eine Lektüre, die Jung und Alt bewegen und berühren kann, und die ich nicht so schnell vergessen werde!

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