Sarah Dessen Saint Anything

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Inhaltsangabe zu „Saint Anything“ von Sarah Dessen

Peyton, Sydney's charismatic older brother, has always been the star of the family, receiving the lion's share of their parents' attention and - lately - concern. When Peyton's increasingly reckless behavior culminates in an accident, a drunk driving conviction, and a jail sentence, Sydney is cast adrift, searching for her place in the family and the world. When everyone else is so worried about Peyton, is she the only one concerned about the victim of the accident? Enter the Chathams, a warm, chaotic family who run a pizza parlor, play bluegrass on weekends and pitch in to care for their mother, who has multiple sclerosis. Here Sydney experiences unquestioning acceptance. And here she meets Mac: gentle, watchful, and protective, who makes Sydney feel seen, really seen, for the first time.

Wieder mal eine grandiose Leistung von meiner persönlichen Jugendbuch-Queen Sarah Dessen!

— marcelloD

Auf dieselbe Weise geschrieben, die man von Sarah Dessen kennt und die ich liebe, aber der Handlung fehlte es an Höhepunkten

— katha_dbno
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    Saint Anything

    marcelloD

    18. June 2015 um 13:11

    "Saint Anything" handelt von Sydney Stanford, deren Leben auf den Kopf gestellt wird, als ihr Bruder Peyton eine Gefägnisstrafe absitzen muss, nachdem er einen Unfall verursacht hat, bei dem ein Jugendlicher eine vollständige Lähmung zurückbehalten hat. Während sich alles nur noch um ihn dreht und ihm die Zeit im Gefägnis so angenehm wie möglich zu machen, kämpft Sydney mit den Schuldgefühlen, die sie dem Jungen gegenüber hat, der nun für immer im Rollstuhl sitzen muss. Um all dem zu entkommen, wechselt sie die Schule und lernt so die Geschwister Layla und Mac kennen, die Sydney sofort akzeptieren und mit denen sie über alles reden kann. Während Sydney ein neues Leben außerhalb des Schatten ihres großen Bruders beginnt, ist er dennoch stetig omnipräsent und belastet Sydneys Familie, so dass es fast zur Katastrophe kommt. Was war ich glücklich, als ein neuer Jugendroman von Sarah Dessen angekündigt wurde. Recht lange nun schon war es um sie ruhig geworden, aber "Saint Anything" beweist, dass sich diese Pause vollkommen gelohnt hat, denn die Geschichte liefert alles ab, was man an Sarah Dessen nur zu schätzen wissen kann. Wie immer ist die eigentliche Protagonistin, Sydney, die unauffälligste Person in der Geschichte, die sich erst im Laufe der weitergehenden Handlung weiterentwickelt. Zunächst hält sie ihre Gefühle sich selbst gegenüber, aber auch dem Leser gegenüber unter Verschluss, aber man lernt ihre Art schnell kennen und kann unbedarft das neue Leben, das doch so sehr vom alten geprägt ist, miterleben. Wesentlich mehr ins Auge stechen die zahlreichen Nebenfiguren. Man erhält zwar keinen ausführlichen Einblick in ihr Innenleben, aber dennoch wachsen sie einem mit ihren Eigenarten ans Herz: Layla und ihre Fritten, der überhebliche Eric, der doch ganz nett ist, Irv, der Baum von einem Jungen, Jenn, die die Erfahrungen wie ein jedes Mädchen machen muss und natürlich Mac, der so herrlich unaufgeregte Pizzabote, der die Geschichte ohne große Action an sich reißt mit seinem Verständnis und seinem ganzen Wesen. Mit den Nebencharakteren, wo natürlich auch die jeweiligen Familien zu nennen sind, sind auch wie immer die perfekte entwickelten zwischenmenschlichen Beziehungen miteinander verbunden. Diese herrlich frische, ehrliche Beziehung zwischen Sydney und Layla, die alte Beziehung zwischen Sydney und Jenn, die süße Romanze zwischen Syndney und Mac, die komplizierte und dennoch in keinem Fall distanzierte Beziehung zwischen Sydney und ihren Eltern und auch das blinde Verständnis zwischen den Chatham Geschwistern. Es wirkt nichts willkürlich, man wird in einem angenehmen Tempo Zeuge, wie sich alle diese Beziehungen entwickeln, wie es Hochs und Tiefs gibt, Glück und Elend. Beziehungen eben, die eins zu eins aus dem echten Leben entnommen sind. Aber es sind auch die ganzen kleinen Dinge, die wieder immer mal wieder in der Geschichte auftauchen, die der Geschichte etwas prägnantes und einzigartiges geben und die man für immer als Leser mit diesem Titel von Dessen in Verbindung bringen kann: die Lollis, die Pizzen und wie man von Pizzenbestellungen auf den Käufer schließen kann, das Karussell, die sache mit den Schutzpatronen, die Fritten, die Reality-Shows. Alles alltägliche Dinge, die wiederum das Reale dieser Geschichte betonen. Liebe Sarah Dessen, ich will solange warten, wie ich muss, um immer von Dir so eine Leistung in die Händen halten zu dürfen. Wunderbare Figuren, wunderbare Entwicklungen, vor allem die der Protagonistin, mit der man wieder was über sich selbst lernt und wunderbare kleinere Nebenaspekte, die die Geschichte im Dessen-Stil perfekt abrunden!

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  • Buchverlosung zu "Love Letters to the Dead" von Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead

    Svenjas_BookChallenges

    Hallo ihr Lieben =) Anlässlich unseres 4-monatigen Blog-Bestehens verlosen wir 2x1 Buch eurer Wahl - zur Auswahl stehen neben "Love Letters to the Dead" noch 17 andere Titel, die wir im letzten Monat gelesen und rezensiert haben. Diese werde ich unten anhängen :)  Wer teilnehmen möchte, hinterlässt entweder hier oder direkt auf unserem Blog unter diesem Post: http://svenjasbookchallenge.blogspot.de/2015/06/gewinnspiel-4-monate-svenjas.html einen Kommentar mit der Antwort auf diese Frage: Was gefällt dir an unserem Blog und was könnten wir noch besser machen? Außerdem solltet ihr natürlich angeben, welches Buch ihr gerne gewinnen möchtet (es können auch mehrere sein). Wer über lovelybooks teilnimmt, sollte zudem Leser unseres Blogs sein (Facebook, Google+, Google Friend Connect) Wir wünschen euch viel Glück und geben die Gewinner direkt am 12.6. gegen Nachmittag bekannt ;) http://svenjasbookchallenge.blogspot.de/

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  • Gut, aber nicht überwältigend

    Saint Anything

    katha_dbno

    02. June 2015 um 22:54

    Rezension auf Svenjas Bookchallenge Wie so oft bei Neuerscheinungen von Sarah Dessen konnte ich nicht abwarten, bis die deutsche Übersetzung erschienen ist. Stattdessen habe ich mir das englische Original besorgt. Erwartungsvoll und gespannt begann ich sofort mit dem Lesen. Allerdings verlief der Einstieg in die Handlung nicht so reibungslos, wie ich es gewohnt war. Das begann schon bei den Namen, von denen ich etwas irritiert war. Peyton assoziiere ich immer mit Mädchen (wegen Peyton Sawyer aus One Tree Hill) und Sidney eher mit Jungs. Das ist natürlich kein ausschlaggebendes Kriterium bei meiner Einschätzung, aber einige geringfügige Probleme blieben bestehen. Die Charaktere sind zwar wie üblich Persönlichkeiten für sich, d.h. auf die ein oder andere Weise speziell, weshalb sie einem ans Herz wachsen, aber sie sind weniger einprägsam als andere Figuren vorheriger Bücher. Deshalb hat mich auch Mac nicht sofort vom Hocker gehauen, weil er eher der stille, zurückhaltende Typ ist. Einen richtigen Zugang zu ihm bekam ich erst viel später, als die Beziehung zwischen ihm und Sidney intensiver wurde. Ich denke, das liegt zum Großteil daran, dass bei Saint Anything der Fokus mehr auf der Freundschaft zu Layla, Macs Schwester, liegt, denn sie ist Sidneys wichtigste Bezugsperson. Sie ist sehr ehrlich und direkt, aber auch überaus loyal, verständnisvoll und einfühlsam und war Sidney die Stütze, die sie gebraucht hat. Dieses Gefühl beruht auf Gegenseitigkeit. Der ein oder andere mag kritisieren, dass die beiden einander sehr schnell fast bedingungslos vertraut haben, aber merkwürdigerweise störe ich mich bei Sarah Dessen nie daran. Wie immer gab es einige Verweise auf Dessens bisherige Veröffentlichungen: Das Bendo und die Jackson High kommen wieder vor, UMe.com und Anger Management (der Radiosender von Owen in Just Listen) werden erwähnt und auch von den Biscoes (Ich bin du), Spinnerbait und Truth Squad ist zwischenzeitlich die Rede. Außerdem fühlte ich mich durch den Job beim Pizzalieferservice an Owen erinnert. Um ehrlich zu sein, war der Job einer der Aspekte, der mir am besten an dem Buch gefallen hat. Sidneys "Talent", von der Pizzabestellung auf die Käufer zu schließen, war wirklich eine gute Idee und hat etwas Pep in die Handlung gebracht. Die daraus entstehenden Dialoge waren wie gewohnt witzig, aber dadurch, dass sie erst ab dem 2. Drittel zustandekamen, gab es einfach zu wenige davon. Ich bin mir nicht sicher, ob das Buch das Potential hat, Nicht-Sarah Dessen-Lesern von Anfang an zu gefallen. Die Story zieht sich meiner Meinung nach. Man wartet die ganze Zeit darauf, dass etwas passiert, aber phasenweise scheint die Handlung still zustehen. Die Fragen, die mich wirklich interessiert haben (Warum Peyton seine Schwester nicht sehen will und was es mit dem gruseligen Ames auf sich hat) wurden erst gegen Ende direkt angesprochen und dann auch nicht in dem Umfang, wie ich es mir gewünscht hätte. Gerade auch das Verhältnis zwischen Ames und Peyton wäre noch ausbaufähig gewesen, weil ich einfach nicht verstanden habe, wie er (und auch die Eltern, die mich übrigens wieder extrem aufgeregt haben) Vertrauen zu Ames fassen konnten, obwohl er sich doch so offenkundig merkwürdig gegenüber Sidney verhält.  Bemerkenswert war jedoch, wie viel man über Peyton erfahren hat bzw. wie gut man eine Vorstellung von der Beziehung zwischen den beiden Geschwistern bekommen konnte, ohne dass Peyton (abgesehen vom Anfang) jemals physisch anwesend war. Alle Informationen über ihn bezieht man aus Sidneys Erinnerung oder aus den Telefonaten. Einerseits ist das toll, andererseits fand ich es schade, weil Peyton durch diese Passagen sehr interessant auf mich gewirkt hat und ich gerne mehr über seine Sicht der Dinge erfahren hätte. Insgesamt war ich etwas enttäuscht von dem Buch, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich ziemlich hohe Erwartungen hatte. Es ist nicht schlecht, aber definitiv nicht Sarah Dessens bestes Werk. Einige der Dialoge und Kernaussagen waren wieder sehr schön, aber die Handlung wirkte eher unfertig und dieser Gesamteindruck wurde auch vom Ende bestätigt. Trotzdem hat sie es wieder einmal bewerkstelligt, dass ich das unglaubliche Bedürfnis habe, alle ihre vorherigen Bücher noch einmal zu lesen. 

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