Sarah Dessen Stop saying Goodbye

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Inhaltsangabe zu „Stop saying Goodbye“ von Sarah Dessen

Seit der erbitterten Scheidung ihrer Eltern lebt Mclean mit ihrem Vater ein Nomadenleben, immer auf der Flucht vor der unschönen Vergangenheit – und auf der Flucht vor sich selbst. Denn mit den vielen Umzügen hat sie sich ein Repertoire an Rollen zugelegt, die sie wechselt wie ihre Unterwäsche: hier zickige Prinzessin, woanders Everybody’s Darling. Denn wer nichts von sich preisgibt, kann nicht verletzt werden, so ihre Devise. Doch dann landet sie mit ihrem Vater in Lakeview und findet dort Freunde, fühlt sich wohl. Und es gibt dort auch noch Dave. Zum ersten Mal kann Mclean sich vorstellen, Wurzeln zu schlagen.

Ein tolles Buch über die Suche nach sich selbst

— Laura937
Laura937

Ich Liebe es ♥

— Colli_95
Colli_95

Kann man lesen, muss man nicht gut für zwischendurch.

— ELD
ELD

Wunderschöne Geschichte, kurzweilig, sommerlich, macht Lust auf mehr! :)

— duceda
duceda

Nicht so gut wie die anderen Sarah Dessen - Bücher...Im Mittelteil etwas langweilig!

— Stopfi
Stopfi

Realistisch, gefühlvoll, aber ohne Kitsch: diese Geschichte liest man gerne ein zweites Mal.

— ghostwhisperreader
ghostwhisperreader

berührend, mitreisend, aber manche Schwachstellen. Tolle Geschichte.

— Tami_xx
Tami_xx

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  • Ein schönes Buch

    Stop saying Goodbye
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    16. August 2017 um 23:24

    Ich liebe den Schreibstil – er ist angenehm und leicht zu lesen – das Buch hat eine gewisse Wohlfühlatmosphäre. Die Autorin hat ein Händchen für Charaktere – sie sind toll ausgearbeitet und durchlaufen eine Charakterentwicklung – auch wenn ich sagen muss, dass diese an manchen Stellen für meinen Geschmack nicht weit genug gehen – das gilt insbesondere für die Protagonistin. Die Charaktere sind vielschichtig, die zwar eine gewisse Rolle übernehmen, aber nicht eindimensional oder stereotypisch sind – außerdem sind einen die meisten Figuren auf Anhieb sympathisch. Wichtiger aber auch: man kann ihre Handlungen nachvollziehen. In dem Buch befinden sich viele der typischen Dessen-Elemte, die sich in jeden ihrer Bücher finden lassen – da ich diese Elemente aber gut finde, stört mich das nicht. Die üblichen Themen sind Selbstfindung, Selbstachtung, einen Ort finden, an dem man hingehört bzw. sich zugehörig fühlt, Familiendifferenzen, Freundschaft, und Liebe. Essen spielt wie immer eine große Rolle, das Spannungsverhältnis zu ihrer Mutter, treffen von Menschen die einen wichtig werden und wodurch sich Freundschaft auszeichnet. Natürlich gibt es auch Charaktere und Situationen mit dem gewissen warmherzigen Chaos. Es gibt aber auch neue Elemente. Ein größeres Thema ist die Scheidung der Eltern – in diesem Buch lebt die Protagonistin mal bei ihrem Vater – was für Dessen sehr ungewöhnlich ist. Auch Basketball spielt eine sehr tragende Rolle. Das Buch ist insgesamt eher ruhig, fast schon gemächlich. Es fühlt sich nicht wirklich gestreckt an, aber es wäre auch nicht jedes Wort oder jede Handlung unbedingt notwendig gewesen. Das gibt der Geschichte aber die Zeit, sich aufzubauen und zu entwickeln – die Autorin nimmt sich Zeit für ihre Figuren und Geschichte – das sollte man als Leser auch tun. Hilfreich dabei ist, dass die Handlung mit viel Charme erzählt ist. Was mich jedoch gestört hat war, dass die Protagonistin keine aktiv handelnde Person ist (in keinen ihrer Bücher übrigens), sie steht nie für sich oder irgendwas ein. Selbst als sie nach der ca. der Hälfte des Buches mal EINMAL es wagt etwas zu sagen, dann absolut lasch und mit Samthandschuhe – es wird aber behauptet, das das richtig hart war – war es nicht. Und deswegen bricht die Prota auch sofort wieder in Reue und Schlechten Gewissen aus. Ich fand es auch recht problematisch, wie „Kompromiss“ dargestellt wurde, im Bezug zur Beziehung zur Mutter. Denn für mich war das kein Kompromiss, sondern die Protagonistin hat sich erpressen lassen. Der Protagonistin wird aber generell sehr viel ausgelastet von ihren Eltern – auch emotional. Fazit Das Buch ist nun wirklich nicht unvorhersehbar. Es ist fast sofort klar, wer mit wem zusammen kommen und wie es enden wird. Aber es ist schön erzählt.

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  • WUnderschöne Geschichte

    Stop saying Goodbye
    duceda

    duceda

    28. August 2014 um 17:57

    Inhalt: Seit der erbitterten Scheidung ihrer Eltern lebt Mclean mit ihrem Vater ein Nomadenleben, immer auf der Flucht vor der unschönen Vergangenheit - und auf der Flucht vor sich selbst. Denn mit den vielen Umzügen hat sie sich ein Repertoire an Rollen zugelegt, die sie wechselt wie ihre Unterwäsche: hier zickige Prinzessin, woanders Everybody's Darling. Denn wer nichts von sich preisgibt, kann nicht verletzt werden, so ihre Devise. Doch dann landet sie mit ihrem Vater in Lakeview und findet dort Freunde, fühlt sich wohl. Und es gibt dort auch noch Dave... Zum ersten Mal kann Mclean sich vorstellen, Wurzeln zu schlagen. Meine Meinung: Das Cover finde ich zwar sehr schön und es macht auch neugierig auf die Geschichte und alles, es erfüllt sozusagen seinen Zweck... Aber ich finde nicht, dass es sonderlich viel über das Buch verrät und außerdem wird Mclean im Buch als dunkelblond beschrieben, während das Mädchen auf dem Cover sehr dunkle, braune Haare hat... Bei so einem einfachen Motiv hätte man ja wenigstens auf die Details achten können.. Aber gut, ein Cover ist ein Cover und mehr nicht :) Den Titel dagegen fand ich großartig, er sagt so viel aus über die Geschichte und über Mclean, besser geht es gar nicht, meiner Meinung nach! Den Schreibstil fand ich von Anfang an toll, das Buch ist flüssig geschrieben, die Seiten flogen nur so dahin, ich hatte nie Probleme beim Lesen, das Buch war kurzweilig und interessant. Die Charaktere fand ich auch super, Mclean war eine sympathische und nette Protagonistin, sie ist mir während der Geschichte sehr ans Herz gewachsen und ich hab sie echt liebgewonnen. Sie war sehr tiefgehend und vielschichtig, sie hatte echte Probleme, was ich echt schön fand, weil solche Art von Teenieroman ansonsten ja nur oberflächliche Problemchen hat, was hier eben nicht so war. Auch die anderen Charaktere waren super, deshalb bin ich in dieser Hinsicht vollkommen zufrieden! Die Geschichte war komplex und interessant aufgebaut, ich hab mich von der ersten Seite an gut ins Geschehen hineinversetzen können und hab mich bestens unterhalten gefühlt, das Buch war immer sehr kurzweilig und ich hatte nie eine Fase, in der ich mal nicht so gut vorangekommen bin, sondern hab die Geschichte geradezu verschlungen. Das Ende fand ich sehr schön, der Plot wurde toll aufgelöst und alle waren glücklich, die Idee war zwar ziemlich vorhersehbar, aber dann doch noch ein bisschen überraschend und schön!

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Rezension zu dem Buch „Stop Easy saying Good Bye“ von Sarah Dessen

    Stop saying Goodbye
    Little-Cat

    Little-Cat

    20. September 2013 um 21:48

    Rezension zu dem Buch „Stop Easy saying Good Bye“ von Sarah Dessen   Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.06.2012 , Aktuelle Ausgabe : 01.06.2012 , Verlag : dtv , ISBN: 9783423782616 , Flexibler Einband: 464 Seiten, Sprache: Deutsch   Die Autorin: Sarah Dessen, geboren 1970 in North Carolina, hat mit 26 ihren ersten Roman veröffentlicht und gehört inzwischen zur Topliga der deutschen Jugendbuchszene. Sie lebt mit ihrer Familie in Chapel Hill und unterrichtet Kreatives Schreiben an der University of North Carolina. (Quelle: DTV Verlag)   Zum Inhalt: Sarah lebt bei Ihrem Vater und zieht ständig um. Die Scheidung hat Sie sehr mitgenommen. In jede Stadt die sie zieht, ist sie eine andere. Jedes mal beginnt ein neues Rollenspiel. Mal ist sie eine zickige, mal die schüchterne und manchmal ist sie auch ganz normal. Sie hat einige Rollen auf Lager. Aber plötzlich findet sie richtige Freunde….   Meine Meinung: Cover: Das Cover spricht mich ehrich gesagt nicht wirklich an, es passt einfch nicht zum Buch. Das Buch gefiehl mir solala. Es war nicht richtig gut, aber auch nicht schlecht. Anfangs gab es jede Menge Infos, so das es mir schwer fiel in die Geschichte ein zu tauchen. Es überschlug sich alles. Der Schreibstil gefiel mir gut, konnte mich aber dennoch nicht ganz fesseln weil das Buch zwischen zeitlich einfach zu langartmig war. Das Thema „Scheidungskind“ fand ich widerum sehr gut. Ich denke es gibt da viele, die ähnliche Situationen durch gemacht haben. Ein Pluspunkt also. Sara als Charaktere fand ich sehr authentisch. Ich konnte mich gut in sie hhinein fühlen und mit ihr mit fiebern. Mein Fazit: Ich vergebe für das Buch 4 von 5 Sternen. Leider konnte es mich nicht völlig mitreißen. Aber ich denke dennoch, dass es eine solide Leistung der Autorin ist.   Weitere Infos und eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.dtv-dasjungebuch.de/buecher/stop_saying_goodbye_78261.html  

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  • Rezension zu "Stop saying Goodbye" von Sarah Dessen

    Stop saying Goodbye
    Träumerin

    Träumerin

    20. September 2012 um 10:24

    McLean reist mit ihrem Vater durch die Gegend: er soll Restaurants helfen, die kurz vor dem aus stehen. Sie bleiben nie lange an einem Ort und deswegen kann McLean sich immer wieder neu erfinden. Einmal ist sie die beliebte Schülerin, die bei allen Aktivitäten mitmacht und ein anderes mal ist sie eine versnobte Theaterschülerin. Doch nie ist sie sie selbst. Als sie aber nach Lakeview ziehen, trifft McLean auf so viele individuelle Persönlichkeiten und zum Ersten Mal erfindet sie sich nicht neu, sondern bleibt McLean und ist sie selbst. Doch trotzdem muss sie immer mit der sofortigen Abreise rechnen ... Der neue Sarah Dessen Roman ist, für mich, genauso fesselnd wie ihre Vorgänger. Sie schafft es einfach die Gefühle von Teenagern und jungen Erwachsenen einzufangen und in eine mehr als glaubwürdige Geschichte zu stecken. Und diese Geschichten sind einfach die perfekte Abwechslung zum überschwemmten Fantasy/Romantasy Markt. Ich hoffe auf weitere Romane!

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  • Rezension zu "Stop saying Goodbye" von Sarah Dessen

    Stop saying Goodbye
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    17. September 2012 um 18:00

    Stop Saying Goodbye von Sarah Dessen erschien im Juni 2012 im dtv Verlag und fesselt den Leser auf 509 Seiten, voller Emotionen, Krisen, aber auch Freundschaft. Eliza, Lizbet, Beth, Liz. Mclean Sweet hat viele Namen. In jeder neuen Stadt in die sie mit ihrem Vater zieht, nennt sie sich anders, wird eine andere. Von der Beliebten die jeder liebt bis hin zur Streberin, die sich in jedem Verein engagiert. Nach der erbitterten Scheidung ihrer Eltern, die in ganz Tyler, ihrer Heimatstadt und auch von der Presse breitgetreten wird, entscheidet sich Mclean für ein Nomadenleben mit ihrem Vater. Aus beruflichen Gründen ziehen die beiden nun knapp alle sechs Monate um, denn ihr Vater versucht alte heruntergekommene Restaurants wieder auf Vordermann zu bringen. Doch als die Beiden nach Lakeview ziehen, läuft von Anfang an alles schief, denn normalerweise hat Mclean bei jedem Umzug ihr genaues Schema, dass sie verfolgt. Namensänderung, neue Persönlichkeit aufbauen, nur niemanden zu nah an sich heranlassen und kurz bevor es ernst wird abhauen. Aber dann kommt ihr, ihr Lehrer zuvor und stellt sie als Mclean vor, lässt ihr keine Gelegenheit, dass „richtig zu stellen“, denn eigentlich wolle sie doch Liz Sweet sein. Und plötzlich scheint alles endlos kompliziert zu werden, denn nun ist sie zum ersten mal nach mehreren Jahren wieder sie selbst. Mclean Sweet. Und war es nicht genau das wovor sie versucht hat wegzulaufen? Und dann taucht auf noch Dave auf. Dieser hyperintelligente Junge, der sie vor der Polizei rettet und ihr etwas gibt, dass sie schon nicht mehr zu glauben kannte … Freundschaft. Stop Saying Goodbye war nicht mein erstes, und wird auch sicher nicht mein letztes Buch von Sarah Dessen sein. Wie immer ist der Schreibstil der Autorin leicht und flüssig und hat mich nur so durch jede Seite getragen. Mclean ist eine angenehme Protagonistin, mit der ich einfach mitfiebern musste und die ich auch sofort in mein Herz geschlossen habe. Manchmal verkompliziert sie die Sachen ohne ersichtlichen Grund, aber wahrscheinlich ist es genau das, was sie so liebenswert macht. Anfangs war ich etwas verwirrt, weil so viele verschiedenen Informationen auf einmal auf einen einfließen, doch das legte sich nach einigen Seiten. An manchen Stellen war mir die Geschichte zu langatmig, es kam nichts neues mehr hinzu, sondern wurde nur noch mal altes wiederholt. Einige Handlungsstränge mehr, hätte man da ruhig einbauen können. Jedoch wird es nie richtig langweilig, da sich Sarah Dessen nicht nur auf die Geschichte Mcleans sondern auch auf die Geschichten der Nebencharaktere konzentriert. Jeder Einzelne bekommt Platz um sich vorzustellen und in das Herz des Lesers zu schleichen. Nicht nur Mclean hat Probleme, auch das Leben ihres Vaters ist nicht gerade einfach, geschweige denn die Beziehung zwischen ihr und ihrer Mutter, Sarah Dessen hat es geschafft, die Beziehung zwischen Mclean und Dave so sanft und sachte anzugehen, dass ich gar nicht anders konnte als jedes Mal zu grinsen wenn die beiden Zeit miteinander verbrachten. Bis zum Ende hin bleibt es immer spannend zwischen den Beiden. Fazit: Leider muss ich gestehen, dass es nicht das beste Buch der Autorin ist. Es liegt hinter den anderen etwas zurück, da es an manchen Stellen wiederholend wird. Was mir aber wie in jedem Buch von Sarah Dessen sehr gefällt, ist das jeder einzelne Charakter zu Wort kommt. Sie schafft es eine große Geschichte die real erscheint zu erschaffen und dem Leser näher zu bringen. Wer sich also gerne mit Familiendramen und Jugendbüchern beschäftigt, der wird mit diesem Buch einen Volltreffer landen. (Rezension von Admin Alex (Blubb))

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  • Rezension zu "Stop saying Goodbye" von Sarah Dessen

    Stop saying Goodbye
    Amarylie

    Amarylie

    24. July 2012 um 15:29

    Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben. - Alexis Carrel Inhalt: Wer will ich sein? Seit der erbitterten Scheidung ihrer Eltern lebt Mclean mit ihrem Vater ein Nomadenleben, immer auf der Flucht vor der unschönen Vergangenheit – und auf der Flucht vor sich selbst. Denn mit den vielen Umzügen hat sie sich ein Repertoire an Rollen zugelegt, die sie wechselt wie ihre Unterwäsche: hier zickige Prinzessin, woanders Everybody’s Darling. Denn wer nichts von sich preisgibt, kann nicht verletzt werden, so ihre Devise. Doch dann landet sie mit ihrem Vater in Lakeview und findet dort Freunde, fühlt sich wohl. Und es gibt dort auch noch Dave… Zum ersten Mal kann Mclean sich vorstellen, Wurzeln zu schlagen. Meine Meinung: Nachdem Mcleans Mutter ihren Vater mit einem anderen Mann betrogen hat, haben sich die Eltern scheiden lassen. Ihre Mutter hat sich mit ihrem neuen Lover ein neues Leben aufgebaut. Maclean hingegen zieht seither mit ihrem Vater immer wieder um. Dadurch hat sie die Möglichkeit je nach Lust und Laune ihren Charakter zu verändern. Diese Fähigkeit und Möglichkeit verbirgt den Außenstehenden ihre wahren Gefühle und Bedenken in dieser Welt. Durch das Aufbauen dieser immer neuen Fassaden, bleibt die echte Maclean auf der Strecke, bis sie mit ihrem Vater nach Lakeview kommt. Dort verfällen die Mauersteinen der Fassade nach und nach, denn dort interessieren sich die Menschen tatsächlich für die echte Mclean und nicht für die vielen Falschen. Doch was hat es für eine Auswirkung auf ihr bisheriges Leben, das ihr Schutz vor Scherzen bietet? Die Kerngeschichte basiert nicht auf die vermutete Liebesgeschichte einer Teenagerin, sondern auf die Scheidung der Eltern, mit den Auswirkungen auf das Scheidungskind. Es spiegeln sich die Gefühle, Ängste, Probleme, aber auch Wünsche des Kindes wieder und gibt dem Leser einen Einblick in die Welt und Köpfe der Betroffenen. Mclean ist eine sympathische Protagonistin, die weiß, sich zu verstellen und verschlossen zu bleiben. Die Verschlossenheit gegenüber den Anderen, ist zum einen ihr Schutzmechanismus vor Nähe, tiefen Gefühlen und ihren Ängsten wie zB. verletzt zu werden, zum anderen ist ihre Borniertheit dafür dar, den Anderen nicht zu zeigen, wie es nach der Scheidung ihrer Eltern in ihr aussieht, mit all dem Gewirr in ihrem Kopf und Herzen. Dennoch versucht sie nett zu bleiben, um die Tatsache zu überdecken und um es allen Recht zu machen. Sie möchte ihrem Vater das Gefühl geben, wichtig zu sein und die Stelle ausfüllen, die ihre Mutter hinterlassen hat. Sie fühlt sich verantwortlich ihm so gut wie möglich zu helfen. Doch auch wenn ihre Mutter ihre Familie verlassen hat, sehnt sie sich nach ihr, nach ihrer mütterlichen Art und Geborgenheit. Genau diese Aspekte ihres Inneren macht Mclean so authentisch, nahbar , menschlich und berührt die Leser. Sarah Dessen hat mit Stop saying goodbye eine entsprechend gute Thematik aufgegriffen! Als Leser merkt man, wie viel sie sich über das Thema Gedanken gemacht hat und wie sie versucht, sich in die Figuren hinein zu versetzen. Man bekommt einen guten Einblick in die Vorstellungen der Autorin, aber auch die gelungenen Charaktere. Sowohl die Protagonistin, als auch die Nebenrollen sind gut ausgearbeitet und haben das gewisse Etwas versehen mit viel Humor. Zu Anfang scheinen sie gewöhnlich und durchlässig, doch im Laufe der Geschichte bekommt der Leser den wirklichen Einblick in die Regungen der Nebenrollen. Aus den einfachen Nebenrollen der Protagonistin, entstehen Freundschaften, Zuneigungen und sogar Liebe. Fazit: Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. - Mark Twain Stop saying goodbye hat es auf jeden Fall verdient angefasst und gelesen zu werden! Der Schwerpunkt der Geschichte ist die Entwicklung eines Scheidnungskindes mit all ihren Thematiken. Die Geschichte bleibt nicht die ganzen Seiten lang ernst und traurig, sie hat auch humorvolle und amüsante Textstellen. Mit ihren 8,95 Euro hat das Buch einen Spitzenpreis, welches sich Lohnt ausgegeben zu werden. Empfohlenes Alter: Ab. 13 Jahren Autor: Sarah Dessen, geboren 1970 in North Carolina, hat mit 26 ihren ersten Roman veröffentlicht und gehört inzwischen zur Topliga der deutschen Jugendbuchszene. Sie lebt mit ihrer Familie in Chapel Hill und unterrichtet Kreatives Schreiben an der University of North Carolina. Weitere Infos: Titel: Stop saying goodbye Originaltitel: What happened to Goodbye Genre: Jugendbuch Autor: Sarah Dessen Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag ISBN: 978-3423782616 Preis: 8,95€

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  • Rezension zu "Stop saying Goodbye" von Sarah Dessen

    Stop saying Goodbye
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    13. July 2012 um 11:29

    KLAPPENTEXT: Immer auf dem Sprung, nirgends zu Hause. Mclean hat sich dieses Nomadenleben selbst ausgesucht, nach der Scheidung ihrer Eltern. Zusammen mit ihrem Vater ist sie auf der Flucht vor der unschönen Vergangenheit und nutzt die Ortswechsel, um sich ständig neu zu erfinden: hier zickige Prinzessin, dort Everbody`s Darling. Doch auf der Strecke bleibt dabei die echte Mclean. Erst als sie in Lakeview Dave kennenlernt, stellt sich die Frage, wer sie eigentlich ist ... AUTORIN: Sarah dessen, geboren 1970, aufgewachsen in North Carolina, lebt mit ihrer Familie in Chapel Hill, North Carolina, und unterrichtet Creative Writing an der University of North Carolina. Sie ist eine der meistgelesenen Jugendbuch-Autorinnen in den USA und alle ihre Romane wurden vielfach preisgekrönt. Auch in Deutschland wächst ihre Fangemeinde mit jedem Buch. EIGENE MEINUNG: „Stop saying goodbye“ ist mein zweiter Roman der amerikanischen Autorin Sarah Dessen, die nicht nur in den USA bei sehr vielen Jugendlichen beliebt ist. Als ich das erste Buch von ihr in der Hand hielt war ich noch ein wenig skeptisch, doch spätestens nach diesem wundervollen Buch weiß ich: Sarah Dessen ist DIE Adresse für Sommerbücher, die sich locker leicht lesen lassen und dennoch Tiefgang haben. Das Cover wirkt auf mich zunächst als würde dahinter eine knallbunte und kitschige Teenager-Liebesgeschichte stecken, doch dies ist überhaupt nicht der Fall. Liebe ist hier nur zweitrangig, die Protagonisten sind zwar Teenager und bunt, was ihren Facettenreichtum angeht, doch alles andere als kitschig und oberflächlich. Man spürt sofort, dass sich die Autorin viele Gedanken gemacht hat und diese auch gekonnt in eine Geschichte einbindet, die rührend und wunderschön ist. Das große Thema im Buch ist Scheidung der Eltern und ihre Auswirkung auf alle Beteiligten, besonders aber die Gefühle der betroffenen Kinder. Mcleans Eltern sind getrennt, nachdem ihre Mutter sich in einen anderen Mann verliebt hat. Nun zieht sie mit ihrem Vater, der herunter gewirtschaftete Restaurants wieder zum Laufen bringt, von Ort zu Ort. Um niemandem ihre wahren Gefühle, Ängste und Wünsche zu offenbaren, nimmt sie immer wieder andere Identitäten an. Indem sie ihren Zweitnamen Elisabeth an jedem neuen Wohnort nur ein klein wenig verändert, wird sie zu einer völlig neuen Person und wundert sich schon nicht mehr, wie leicht es ist eine Fassade aufzubauen. Bis sie nach Lakeview kommt, dem kleinen Örtchen, in dem man sich zum ersten Mal für die wahre Mclean interessiert. Mclean ist eine überaus sympathische Protagonist, die der Leser sofort ins Herz schließt. Sie ist freundlich und zuvorkommend, aber sehr verschlossen. Grund dafür ist die Scheidung ihrer Eltern. Seit der Trennung der beiden machen sich die unterschiedlichsten Gefühle in ihr breit und es gelingt ihr nur schwer dieses Chaos zu ordnen, zumal sie es einfach allen Recht machen möchte, aber nicht wirklich darüber sprechen kann, wie sehr ihr Leben seitdem zerrüttet ist, wie sehr sie verletzt wurde. Der Wechsel zwischen den Identitäten hilft ihr vor ihrem Schmerz zu flüchten, den ihre Mutter verursachte, als sie ihren Vater für einen anderen Mann verlassen hat und Mclean damit die Chance genommen hat das Leben weiter zu führen, dass sie bisher kannte. Ein Leben mit den beiden Menschen, die sie am meisten liebt. Wie so viele Scheidungskinder sitzt sie zwischen den Stühlen. Will zu ihrem Vater stehen, der ebenfalls verletzt wurde, vermisst aber Wärme und Geborgenheit der Mutter. Ein Konflikt der Gefühle, den sie lange Zeit mit sich selbst austrägt, bis sie innerlich fast explodiert und der sie dazu bringt Beziehungsängste aufzubauen, die nicht nur Liebe, sondern auch Freundschaft betreffen. Bis sie Menschen kennen lernt, die einfach wissen, wann es Zeit ist für echt Freunde. Nicht nur Mclean ist einer von Sarah Dessens sehr gut herausgearbeiteten Charakteren, sondern unter anderem auch Opal, die quirlige Chefin des Luna Blus, die wilde Heather und ihre Freundin Riley und Deb, die zunächst nur eine einsame Mitschülerin ist, sich aber zu einer echten Freundin mit viel Humor und ganz besonderen Geheimnissen entwickelt. Natürlich gibt es auch einen männlichen Jugendlichen, der gutaussehend, nicht nur das Herz der Mädels im Buch, sondern auch das der Leser erobert. Meist sind die männlichen Protagonisten in Jugendbüchern sexy, sportlich, muskulös und irgendwie geheimnisvoll mysteriös. Anders Dave. Er ist sehr klug, kann seine Fehler eingestehen und hört auf das, was seine konservativen Veganer Eltern ihm vorschreiben. Dennoch ist er alles andere als langweilig und ausgesprochen liebenswert. FAZIT: Nur sehr ungern habe ich Mclean und Lakeview mit all seinen wundervollen Bewohnern „Goodbye“ gesagt, doch leider hat jedes Buch mal ein Ende, auch wenn es nicht immer so schön und rührend ist, wie in „Stop saying goodbye“, einem Roman, der sich sehr ausführlich dem Gefühlschaos derer widmet, die mit der Trennung der Eltern zu kämpfen haben. Authentisch werden diese aufgearbeitet und ich bin mir sehr sicher, dass sich viele in Mclean und deren Gefühlen wiederfinden werden und dadurch vielleicht sogar ein bisschen Hilfe bekommen mit ihren, durch die Spaltung der Familie entstandenen Probleme, klar zu kommen oder sich trauen, diese anzusprechen. “Stop saying goodbye“ ist aber nicht nur ernst, sondern glänzt auch mit locker flockigen Passagen, die einen zum Schmunzeln bringen und begeistert mit Figuren, die einen ganz eigenen Charakter haben, aber mit ihrem Facettenreichtum so einzigartig sind wie das Luna Blue, in dem Mcleans Leben einen ganz neuen Schliff bekommt.

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