Sarah Eder

 3 Sterne bei 1 Bewertungen

Lebenslauf von Sarah Eder

Sarah Eder, 1986 in Salzburg geboren, begann nach dem Abitur zunächst mit einem Anglistik-Studium, entdeckte dann aber ihre Leidenschaft für Linguistik. Kürzlich hat sie das Studium der Sprachwissenschaften in Salzburg abgeschlossen. Ihre Liebe zum Schreiben machte sich schon in der Schulzeit bemerkbar, insgeheim freute sie sich immer auf die Deutschschularbeiten. Auch neben dem Studium und der Arbeit in einem bekannten Salzburger Kino schrieb sie weiterhin gerne, wenn auch lange Zeit nur heimlich. Erst als sie zufällig auf EPIDU stieß, entschloss sie sich, ihren Roman den Lesern zu präsentieren. Von anderen Menschen gern gelesen zu werden ist für sie das schönste Kompliment. Herr Leben, die Rechnung bitte! wurde im August 2010 auf EPIDU veröffentlicht und eroberte die Herzen der Leser im Sturm. Man lernt beim Schreiben viel über sich und vom Leben lernt man das Schreiben.

Alle Bücher von Sarah Eder

Herr Leben, die Rechnung bitte!

Herr Leben, die Rechnung bitte!

 (2)
Erschienen am 01.03.2011

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sandra123s avatar

Rezension zu "Herr Leben, die Rechnung bitte!" von Sarah Eder

Die "Rechnung" ging nicht ganz auf...
sandra123vor einem Jahr

Kurz zum Cover:
Eine junge Frau sitzt auf einer überdimensionalen Schachfigur, hält ein Glas Rotwein in der Hand und blickt in Richtung des Hintergrundes, der einem blauen Himmel an einem schönen Sommertag nahe kommt. Wenn man das Buch liest, versteht man sofort diese Anspielungen, jedoch ohne Vorwissen erscheint das Cover nur als nette, farbige Szenerie.

Meine Meinung zum Buch:
Ich muss sagen, dass ich mir leider etwas mehr von diesem Buch erwartet habe. Teilweise hatte ich fast gar keine Lust mehr weiterzulesen. Die Story ist voraussehbar und leider auch etwas banal. Ich möchte hierbei betonen, dass der Ausdruck „banal“  nicht unbedingt etwas Schlechtes bedeuten muss. Nach stressigen Tagen mit zusätzlichen Überstunden bin ich meist froh über Geschichten, die mich etwas aus dem Alltag herausholen und einfach amüsieren und somit eher von banaler Natur sind. Doch teilweise ging es in diesem Buch etwas „holprig“ zu.

Die Geschichte dreht sich um Hannah, die sehr auf das zweite H in ihrem Namen besteht. Sie ist Studentin und erfüllt in diesem Buch leider eine breite Auswahl an möglichen Vorurteilen und Klischees, die man mit angehenden Akademikern verbindet. Gestresst vom Leben und der Uni geht sie des Öfteren feiern und teilt dabei gerne ihre negativen Gedanken gegenüber Pärchen, wobei eine große Portion an Neid mitschwingt.

Dies alles deutet schon sehr verdächtig auf eine näherkommende Liebesgeschichte hin. Und wie sollte es auch anders kommen, Hannah trifft auf Felix. Eine äußerst kitschige Romanze beginnt, bis Felix am 13. Januar nach Portugal fährt…

Meiner Meinung nach hat die Autorin einen sehr fließenden Schreibstil und fällt durch eigene Wortkreationen stark auf. Sarah Eder hat keine Angst vor der Bildung neuer Wörter, die dennoch zum Großteil einfach nur überflüssig wären. Ich persönlich finde, dass es sehr gewollt wirkt und absichtlich positioniert wurde. Somit soll wohl die Kreativität und das Interesse der Hauptperson an Wörtern bzw. an Sprache im Allgemeinen hervorgehoben werden. Teilweise passt es zur Verwirrtheit Hannahs perfekt, zum Großteil wirkt es nur kindisch.

Die Autorin versucht Hannahs emotionale Welt bis ins Detail zu erläutern und zu erzählen. Teilweise gelingt es auf sehr amüsante Art und Weise, manchmal zieht es sich sehr in die Länge und man hat dabei das Gefühl, dass die hinzugefügten Satzteile total unnötig sind, weil man schon längst die Intention verstanden hat. Das hat zumindest bei mir an einigen Stellen die Leselust getrübt und das Bedürfnis hervorgerufen, dass die Autorin denn endlich zu einem neuen Thema kommen sollte.

Fazit:
Ich habe mir von der Geschichte weitaus mehr versprochen, vor allem auch durch den ansprechenden Titel. Leider greift diese auf viele Klischees zurück und wirkt somit teils einfach „unspannend“ ( ;-) ). Meine nette  Wortbildung an dieser Stelle weist schon auf die „kreative“ Schreibart der Autorin hin. Eigene, ungeniert gewählte Wortbildungen findet man reichlich im Buch. Der Fortgang der Geschichte ist oft bereits vorauszuahnen, dennoch kann man das Buch empfehlen, falls man vielleicht sogar selbst auf solch „künstlerische“ Ausschweifungen steht.

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