Sarah Fine

 4.2 Sterne bei 48 Bewertungen
Autor von Innerste Sphäre, Fractured und weiteren Büchern.

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Innerste Sphäre

Innerste Sphäre

 (33)
Erschienen am 26.02.2013
Innerste Sphäre

Innerste Sphäre

 (1)
Erschienen am 05.06.2014
Fractured

Fractured

 (4)
Erschienen am 29.10.2013
Sanctum

Sanctum

 (4)
Erschienen am 16.10.2012
Chaos (Guards of the Shadowlands Book 3)

Chaos (Guards of the Shadowlands Book 3)

 (3)
Erschienen am 07.10.2014
The Impostor Queen

The Impostor Queen

 (1)
Erschienen am 05.01.2016
Of Metal and Wishes

Of Metal and Wishes

 (1)
Erschienen am 04.08.2015

Neue Rezensionen zu Sarah Fine

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Nmayes avatar

Rezension zu "Innerste Sphäre" von Sarah Fine

Neulich am Selbstmordtor
Nmayevor 6 Monaten

Zum Inhalt:

Lelas Freundin hat sich umgebracht... und sie ist an keinem gringerem Ort als der Stadt der Selbstmörder wiedererwacht...
Die Stadt, in der Lela auch bereits war, wenn auch nur kurz...

Als Lela selber stirbt, sieht sie aus der Ferne (vom Land aus) die ummauerte Stadt, die eigens für die Selbstmörder angelegt wurde... die Hölle...

Lela nimmt sich vor ihre Freundin Natalie zu retten  und begegnet dabei nicht nur den in sich gefangenen Selbstmördern, sondern auch Malachi, dem Wächter.
Zusammen begeben sie sich auf die Suche nach Natalie...


Meine Meinung:


Ich bin nur durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden, dennoch hat es sich schnell zu einem absoluten Highlight für mich entwickelt...

Am Anfang beschreibt Lela ihr bisheriges und ihr gegenwärtiges Leben, was nicht besonders spannend ist, aber dennoch zu ihrer Geschichte gehört.

Als sie in die Stadt der Selbstmörder gelangt, die Hölle, wird das Buch schnell spannend, und alle Protagonisten (und sei es nur die kleinste, unbedeutenste Person) ist charakterlich gut abgebildet und lässt einen gut erahnen, um was für eine Person es sich handelt!

Doch besonders die beiden Hauptprotagonisten Lela und Malachi nehmen den Großteil der Geschichte und das komplette Herz des Lesers ein...

So ausweglos die Geschichte erscheinen mag und so verkappt Lelas Leben bisher war, umso stärker und faszinierender entwickelt sich die Liebesgeschichte des Buches!

Die Geschichte rund um die Suche nach Lelas Freundin kommt am Anfang und im Mittelteil größtenteils ohne schnelle, actionreiche Handlungen aus, da die  Geschichten der einzelnen Protagonisten und auch die Gemeinsame total fesseln.

Nun hoffe ich inständig, das AmazonCrossings sich ein Herz fässt und Band 2&3 auch verlegt!

Mein Fazit ist: Eine ganz klare Empfehlung!

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msmedlocks avatar

Rezension zu "Innerste Sphäre" von Sarah Fine

Stimmung
msmedlockvor 9 Monaten

Dass ich dieses Buch gelesen habe, liegt schon einige Zeit zurück. Ich habe die Rezension immer wieder aufgeschoben, weil ich mir nicht sicher war, ob ich das Buch nicht vielleicht noch einmal lesen würde, um mir manche Details noch einmal ins Gedächtnis zu holen oder weil ich einfach nicht ganz sicher war, was ich denn eigentlich von diesem Buch halten sollte.
Ich habe das Buch ursprünglich als Hörbuch erstanden. Leider sagte mir die Geschichte damals in Hörfassung überhaupt nicht zu und ich konnte mich nicht recht darauf konzentrieren. Aber eigentlich fand ich die Idee interessant und sie hat mich neugierig genug gemacht, dass ich mich dann doch dazu entschlossen habe, das Buch als Taschenbuch zu kaufen.

Im Grunde kann ich sehr viele positive Dinge über dieses Buch sagen. Die generelle Idee hinter dem Buch, die Stimmung, die Figuren, die Beschreibungen – all das ist ziemlich großartig.
Die Idee, dass Selbstmörder nicht in den Himmel gelassen werden, ist ja nicht neu. Das „wissen“ wir seit Jahrhunderten. Sarah Fine hat die ganze Sache allerdings ausgebaut, ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und uns eine ausgeklügelte Welt vorgesetzt, die mir sehr gefallen hat. Alles machte einen Sinn und kam mir gut und richtig vor.

Über allem hängt eine graue, düstere, trostlose Stimmung wie eine dunkle Wolke. Sogar auf den ersten paar Seiten, als noch nicht alles den Bach runtergegangen ist, scheint etwas zu lauern. Das ist sehr passend. Alles ist grau und düster in der Stadt und die Selbstmörder sind alle so mit sich selbst beschäftigt, dass sich so oder so niemand für irgendetwas anderes interessiert. Ich fand es interessant mit anzusehen, wie Lela als „normaler“ Mensch die Stadt empfindet. Die Trostlosigkeit und die Angst, das Wissen, dass sie schon einmal dort gewesen ist und die grausamen Mazikeen, die sie rekrutieren wollen.

Das Buch ist spannend, düster und schnelllebig. Dauernd passiert irgendetwas, überall lauert etwas, ständig muss man auf der Hut sein. Das hat mir gefallen.

Lela ist ein interessanter Charakter. Sie passt gut in das Setting, hat eine Menge Probleme, lässt schnell man die Fäuste sprechen und ist doch aufgrund ihrer Vergangenheit sehr zerbrechlich. Sie hat Tiefe, was genau das ist, was mich so ärgert, denn genau diese Tiefe und Charakterstärke geht in den letzten Kapiteln flöten. Ich kann zwar verstehen, dass Lela ihre Schilde langsam runterfährt und zum ersten Mal beginnt jemandem zu vertrauen. Dass der Ort ihr langsam an die Nieren geht und sie Angst hat. Verstehe ich alles. Aber ich finde es schade, dass sie sich so sehr ändert, dass es gar nicht mehr natürlich wirkt. Sie wird anhänglich und weinerlich und das macht alles kaputt, was man über diesen Charakter erfahren hat.
Die anderen Figuren sind zwar unterschiedlich und werden vereinzelt auch mal tiefer beleuchtet, aber zu keiner konnte ich eine besondere Bindung aufbauen. Da sich allerdings die meiste Zeit alles um Lela dreht, kam mir das allerdings nicht so gravierend vor.

Alles in allem ist es sicherlich ein gutes Buch. Der Anfang war sehr stark, nur leider hat das Buch mit der Zeit an Qualität abgenommen. Es war fast so, als wollte die Autorin noch unbedingt die gängigen YA-Muster mit einbringen, was das Buch dann leider eher versaut hat. Ich hätte auch problemlos ohne die Liebesgeschichte leben können. Das Buch ist Teil einer Reihe, die aber leider nicht weiter übersetzt wurde. Für mich ist das nicht schlimm. Das Ende hat mich eigentlich recht zufrieden zurückgelassen und ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

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Enarias avatar

Rezension zu "Innerste Sphäre" von Sarah Fine

Innerste Sphäre
Enariavor 2 Jahren

Von diesem Buch hatte ich mir eine spannende und düstere Fantasygeschichte versprochen. Die Grundidee birgt auch wahnsinnig viel Potential: Zwei Mädchen, die eine bringt sich um und die andere möchte sie retten. So folgt Lela ihrer besten Freundin Nadia in die ‚Hölle‘, in die Stadt, in der alle Selbstmörder nach ihrem Tod landen. Dort sorgt zudem eine rebellische Dämonenart für Unruhe und die Stadtwächter versuchen ihnen Einhalt zu gebieten. Mitten in diesen Krieg stolpert Lela, um Nadia zu finden.

Der Anfang dieser Geschichte hat mich sofort gefesselt, allerdings fällt die Handlung dann schnell ab. Schwache Action, kaum Spannung und eine dominierende Liebesgeschichte. Die düsteren Elemente wirken unterentwickelt, die gesamte Beschreibung dieser Welt eher unausgereift. Schade.

Trotzdem ist Lela als Charakter interessant, denn sie ist willensstark, loyal und selbstlos. Ich mochte die tiefe Verbindung zu ihrer besten Freundin. Sie verliert aber einige Sympathiepunkte, nachdem sie beginnt Gefühle für Malachi, den Captain der Wächter, zu entwickeln. Dann kommt mir einfach zu viel Twilight-Stimmung auf. Daneben war Malachi, Lelas Love-Interest, trotz seines Holocaust-Hintergrunds irgendwie nur flach. Er ist perfekt, ohne Ecken und Kanten. Obwohl er Lela nur kurz kennt, dreht sich plötzlich seine gesamte Welt nur noch um sie und er ist bereit alles für sie zu opfern. Das war für mich schwierig nachzuvollziehen.

Insgesamt betrachtet war ‚Innerste Sphäre‘ ein Buch, das absolut ok ist – gefesselt hat es mich aber nicht, daher werde ich auch Teil 2 nicht beginnen. Knappe 3 Sterne.

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