Sarah Fine Innerste Sphäre

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Inhaltsangabe zu „Innerste Sphäre“ von Sarah Fine

Vor einer Woche hat sich Lela Santos’ beste Freundin Nadia das Leben genommen. Heute steht Lela nach einem missglückten Abschiedsritual im Paradies und blickt zu einer gigantischen ummauerten Stadt in der Ferne auf – der Hölle. Niemand durchschreitet freiwillig das Selbstmordtor, um an einen Ort zu gelangen, der in Dunkelheit erstickt und von verkommenen Geschöpfen heimgesucht wird. Aber Lela lässt sich nicht so leicht abschrecken – sie ist entschlossen, die Seele ihrer besten Freundin zu retten, auch wenn sie dafür ihr ewiges Leben opfern müsste. Bei ihrer Suche nach Nadia wird Lela von den Wächtern gefangen genommen – ungeheuren, unmenschlichen Aufsehern, die in den endlosen Straßen der dunklen Stadt patrouillieren. Ihr menschlicher Anführer Malachi hat nur eins mit ihnen gemeinsam: seine tödliche Effizienz. Als er die mutige Lela kennenlernt, fasst Malachi einen Plan: Er will sie aus der Stadt schaffen, selbst wenn das bedeuten sollte, dass sie Nadia zurücklassen muss. Denn Malachi weiß etwas, das Lela nicht ahnt – die dunkle Stadt ist nicht der schlimmste Ort, an dem Lela enden könnte, und er schreckt vor nichts zurück, um sie vor diesem Schicksal zu bewahren. (Quelle:'E-Buch Text/26.02.2013')

ABGEBROCHEN - war nicht so meins.

— Ywikiwi
Ywikiwi

Ein spannendes, fantasievolles und auch romantisches Jugendbuch. Schade, dass es nur diesen Teil auf Deutsch gibt.

— Sommerleser
Sommerleser

Aufregende Fantasy-Story über das Schattenreich- mit Action, Spannung und Romantik.

— kruelle
kruelle

Spannender und actionreicher Urban Fantasy-Roman mit zarter Teenager-Romanze und tollen Charakteren

— Kerstin-Scheuer
Kerstin-Scheuer

Ein Roman der alles zu bieten hat. Von Romantik über Action bis hin zum wanenden Beispiel. Ein Muss für alle Leseratten.

— Lalapeya
Lalapeya

Die Welt, die Sarah Fine erschaffen hat, ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe.

— his_and_her_books
his_and_her_books

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 14.04.2017: _Jassi                                           ---  38 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   83,5 Punkte Astell                                           ---    0 Punkte BeeLu                                         ---   62 Punkte Bellis-Perennis                          ---  261 Punkte Beust                                          ---   100 Punkte Bibliomania                               ---   97 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  161 Punkte ChattysBuecherblog                --- 111 Punkte CherryGraphics                     ---   62.5 Punkte Code-between-lines                ---  55 Punkte eilatan123                                 ---    5 Punkte Eldfaxi                                       ---   51 Punkte Farbwirbel                                ---   44 Punkte fasersprosse                            ---     9 PunkteFrau-Aragorn                           ---     4 Punkte Frenx51                                     ---  41 Punkte glanzente                                  ---   60 Punkte GrOtEsQuE                               ---   71 Punkte hannelore259                          ---   33 Punkte hannipalanni                           ---   71 Punkte Hortensia13                             ---   53 Punkte Igelchen                                    ---   11 Punkte Igelmanu66                              ---   95 Punkte janaka                                       ---   63 Punkte Janina84                                   ---    44 Punkte jasaju2012                               ---   16 Punkte jenvo82                                    ---   56 Punkte kalestra                                    ---   26 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   57 Punkte Katykate                                  ---   44 Punkte Kerdie                                      ---   99 Punkte Kleine1984                              ---   61 Punkte Kuhni77                                   ---   60 Punkte KymLuca                                  ---   50,5 Punkte LadyMoonlight2012               ---   26 Punkte LadySamira090162                ---   124 Punkte Larii_Mausi                              ---    24 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   30 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   36 Punkte louella2209                            ---   58 Punkte lyydja                                       ---   55 Punkte mareike91                              ---    20 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  39 Punkte MissSternchen                          ---  29 Punkte mistellor                                   ---   123 Punkte Mone97                                    ---   20 Punkte natti_Lesemaus                        ---  39 Punkte Nelebooks                               ---  160 Punkte niknak                                       ----  180 Punkte nordfrau                                   ---   74 Punkte PMelittaM                                 ---   82 Punkte PollyMaundrell                         ---   24 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   52 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   35 Punkte SaintGermain                            ---   82 Punkte samea                                           --- 28 Punkte schadow_dragon81                  ---   73 Punkte Schmiesen                                  ---   92 Punkte Schokoloko29                            ---   23 Punkte Somaya                                     ---   100 Punkte SomeBody                                ---   94,5 Punkte Sommerleser                           ---   87 Punkte StefanieFreigericht                  ---   94 Punkte tlow                                            ---   55 Punkte Veritas666                                 ---   87 Punkte vielleser18                                 ---   68 Punkte Vucha                                         ---   78 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   40 Punkte Wolly                                          ---   82 Punkte Yolande                                       --   64 Punkte

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  • Innerste Sphäre

    Innerste Sphäre
    Enaria

    Enaria

    29. July 2016 um 19:42

    Von diesem Buch hatte ich mir eine spannende und düstere Fantasygeschichte versprochen. Die Grundidee birgt auch wahnsinnig viel Potential: Zwei Mädchen, die eine bringt sich um und die andere möchte sie retten. So folgt Lela ihrer besten Freundin Nadia in die ‚Hölle‘, in die Stadt, in der alle Selbstmörder nach ihrem Tod landen. Dort sorgt zudem eine rebellische Dämonenart für Unruhe und die Stadtwächter versuchen ihnen Einhalt zu gebieten. Mitten in diesen Krieg stolpert Lela, um Nadia zu finden.Der Anfang dieser Geschichte hat mich sofort gefesselt, allerdings fällt die Handlung dann schnell ab. Schwache Action, kaum Spannung und eine dominierende Liebesgeschichte. Die düsteren Elemente wirken unterentwickelt, die gesamte Beschreibung dieser Welt eher unausgereift. Schade.Trotzdem ist Lela als Charakter interessant, denn sie ist willensstark, loyal und selbstlos. Ich mochte die tiefe Verbindung zu ihrer besten Freundin. Sie verliert aber einige Sympathiepunkte, nachdem sie beginnt Gefühle für Malachi, den Captain der Wächter, zu entwickeln. Dann kommt mir einfach zu viel Twilight-Stimmung auf. Daneben war Malachi, Lelas Love-Interest, trotz seines Holocaust-Hintergrunds irgendwie nur flach. Er ist perfekt, ohne Ecken und Kanten. Obwohl er Lela nur kurz kennt, dreht sich plötzlich seine gesamte Welt nur noch um sie und er ist bereit alles für sie zu opfern. Das war für mich schwierig nachzuvollziehen.Insgesamt betrachtet war ‚Innerste Sphäre‘ ein Buch, das absolut ok ist – gefesselt hat es mich aber nicht, daher werde ich auch Teil 2 nicht beginnen. Knappe 3 Sterne.

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  • spannender und actionreicher Urban Fantasy-Roman mit zarter Teenager-Romanze und tollen Charakteren

    Innerste Sphäre
    Kerstin-Scheuer

    Kerstin-Scheuer

    03. August 2014 um 21:35

    Warum habe ich es gelesen? Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch, weil es vor kurzem als “Kindle Deal der Woche” im Preis gesenkt war. Der Titel und die Kurzbeschreibung bei Amazon klangen nach spannender Urban Fantasy-Unterhaltung. Daher habe ich zugeschlagen. Wie war mein erster Eindruck? Nach der Lektüre des Prologs war ich erstaunt. Ich hatte mit einer leichten, wenn auch actionreichen und spannenden Fantasy-Story gerechnet. Was ich vorfand, versprach jedoch weniger trivial zu werden: Die Protagonist Lela Santos ist eine “Problemjugendliche”, die zur Gewalt neigt, bereits wegen Körperverletzung im Jugendgefängnis saß und einen Selbstmordversuch überlebte. Zudem scheint sie psychisch noch immer an den Misshandlungen durch einen Pflegevater zu knabbern. Schon der Prolog, der wie der gesamte Roman aus der Sicht von Lela als Ich-Erzählerin geschrieben ist, ist sehr gewalttätig und thematisiert den Drogenmissbrauch unter Jugendlichen. Insgesamt herrscht eine eher düstere Atmosphäre. Die Welt wird als bedrohlicher und gefährlicher Ort dargestellt. Wie fand ich … … den Anfang? Der Prolog ist wirklich ein gelungener Einstieg in den Roman, da er die Protagonistin Lela und ihre Beziehung zu Nadia gut vorstellt. Sarah Fine lässt sich im weiteren Verlauf etwas Zeit, um die Geschichte richtig aufzubauen. Der Leser erhält einen guten Einblick in die Gefühlswelt von Lela. Erst in Kapitel 5 kommt Lela schließlich ebenfalls im Jenseits an. Nur dass es letztlich purer Zufall war, der Lela dorthin führte, fand ich etwas schade. Hier hätte ich mir auf Grund der vorangegangenen Kapitel etwas anderes gewünscht. Bewertung: ♥♥♥♥ … den Handlungsverlauf? Der Roman ist wirklich spannend – und das gleich aus mehreren Gründen: Dadurch dass er aus Lelas Perspektive geschrieben ist, weiß der Leser nicht mehr als sie. Man ist daher genauso orientierungslos wie Lela, wenn sie im Jenseits ankommt, und muss sich auf die Suche nach Antworten machen. Diese werden nur “häppchenweise” serviert, was ich durchaus reizvoll fand., Auch die Suche nach Nadia ist sehr spannend, weil sich Lela zum Einen dabei mit unheimlichen Wesen, die auf mich etwas vampirhaft wirkten, auseinandersetzen muss. (Es gibt einige sehr spannende, actionreiche und dramatische Kampfszenen.) Zum Anderen läuft Lela aber auch die Zeit davon. Weil sie die Stadt unbefugt betrat, muss sie diese auch innerhalb einer bestimmten Zeitspanne wieder verlassen, wenn sie nicht an einen noch schlimmeren Ort gelangen möchte., Schließlich wurde mir schnell klar (Kapitel 8), dass zwischen Lela und Malachi mehr entstehen könnte. Es war daher auch spannend, die Entwicklung ihrer Beziehung unter diesen schweren Bedingungen zu beobachten. Leider lässt das Timing der Autorin manchmal etwas zu wünschen übrig. Es gab zwei Stellen, an denen mir etwas die Entwicklung fehlte und die Geschichte leicht ins Stocken geriet. Glücklicherweise dauerte es, nachdem ich diesen Eindruck gewann, nur einige Seiten, bis die Handlung weitergeführt wurde. Dennoch hatte ich zu Beginn des 2. Buchdrittels den Eindruck, dass Lelas eigentliches Vorhaben, nämlich die Rettung ihrer Freundin Nadia, durch die anderen Handlungsstränge in den Hintergrund gedrängt wird. Die Autorin tat sich etwas schwer damit, alle Fäden über die Gesamtlänge des Buches gleichmäßig zu entwickeln. Bewertung: ♥♥♥♥ … die Charaktere? Lela hat mir als Charakter gut gefallen. Sie ist eine sehr stark junge Frau, die sich nichts gefallen lässt und (etwas zu) impulsiv reagiert. Sie ist vorwitzig und frech und keineswegs perfekt, was wirklich angenehm ist. Leider ist sie auch etwas begriffsstutzig in Bezug auf Malachi, was mich bisweilen zwar echt zur Verzweiflung brachte, andererseits aber durchaus Unterhaltswert besaß. Auch Malachi, bei dessen persönlichem Hintergrund die Autorin wirklich viel Fantasie bewies, fand ich gut. Er ist ein sehr strukturierter, starker, junger Mann, der jedoch auch Gefühle zulässt und sich von diesen leiten lässt, obwohl er sich damit in Gefahr bringt. Bewertung: ♥♥♥♥♥ … das Ende? Das Ende fiel anders aus, als ich es erwartet hatte, was grundsätzlich schon einmal immer gut finde. Auch ist ein Cliff Hanger eingebaut, der mich sofort nach dem zweiten Band suchen ließ. (Dieser ist gegenwärtig nur im englischen Original erschienen.) Mir war es dann aber doch etwas zu perfekt. Es war so etwas wie ein “Happy End mit Einschränkungen”, was zur düsteren Atmosphäre des Romans nicht so recht passte. Bewertung: ♥♥♥♥ … den Buchsatz? Der E-Book-Satz ließ sich gut lesen. Die einzelnen Kapitel waren in der “Gehe zu”-Funktion auswählbar. Auch Absätze und Abschnitte war stets richtig gesetzt. An einigen wenigen Stellen fehlte ein Komma oder ein Verb war falsch dekliniert. Dies kam jedoch so selten vor, dass es nicht weiter störte. Bewertung: ♥♥♥♥♥ … das Buch insgesamt?  “Innerste Sphäre: Wächter des Schattenlands (Band I)” ist ein spannender und actionreicher Urban Fantasy-Roman mit zarter Teenager-Romanze und tollen Charakteren. Ein paar kleine Wermutstropfen sind allerdings der zu konstruierte Anfang, das verbesserungswürdige Timing der Autorin und das “Happy End mit Einschränkungen”. Bewertung: ♥♥♥♥ Was ich besonders gut fand: Sarah Fine kann Landschaften, Orte und Gefühle wirklich sehr gut und bildhaft beschreiben, ohne dabei ausschweifend zu werden. Hierdurch entsteht ein atmosphärisch dichter Roman. Beispiel aus Kapitel 5: Altmodische Gaslaternen säumten die kopfsteingepflasterten Straßen und verströmten ein kränkliches, blasses Licht. Keine der Lampen erhellte mehr als einen Kreis von ein paar Metern und es blieben breite, dunkle Streifen unbeleuchtet. Anders als die Straßen selbst, die sich alle glichen, waren die Gebäude eine seltsame Mischung. Das zu meiner Linken war eine Art moderner Bürobau, alles im rechten Winkel, reflektierendes, graues Glas und Metall. Rechts am Rand des Platzes kauerte behäbig ein allmählich zerbröckelndes Lehmziegelhaus. Lela hat eine erfrischend ironische Art, die etwas Humor in diese düstere Geschichte bringt, z.B. in Kapitel 10: Typisch, zum ersten Mal sagt mir ein Typ, ich wäre schön, und dann bin ich in der Hölle, und er im Delirium. oder Kapitel 14: Erst flechten wir uns die Haare, dann gehen wir mit allerlei Waffen aufeinander los. Na ja, vielleicht war es gar nicht so anders als der übliche Schulmädchentreff. Was ich besonders schlecht fand: In der Mitte des Buchs müssen Lela und Malachi auf der Suche nach Nadia durch einen dunklen Turm gehen. Dieser nimmt den Menschen, die ihn betreten, jede Hoffnung, so dass viele keinen Weg mehr hinaus finden. Diese an sich gute Idee war zwar spannend zu lesen; da sich die beiden aber ohnehin bereits in der Hölle aufhielten, um sie herum nur erfolgreiche Selbstmörder existierten und eigentlich alle ohne Hoffnung waren, machte das für mich aber leider nicht so viel Sinn. Es trug auch sonst nichts zur weiteren Handlung bei. Auch habe ich bis zuletzt nicht so genau verstanden, was diese düstere Stadt nun eigentlich war – die Hölle oder nur eine Vorstufe davon; immerhin konnte man durch eine Art “gute Führung” gewissermaßen “entlassen” werden? Was ich sonst noch dazu zu sagen habe: Die Autorin Sarah Fine arbeitet neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin auch als Kinderpsychologin. Die Erfahrungen hierbei scheint sie in diesen Roman eingebracht zu haben: Die Geschichte spielt in einer Stadt, in der ausschließlich Selbstmörder ihr Leben nach dem Tod fristen. Deren geistige Verfassung erinnerte mich schnell stark an die depressiver Personen. Tatsächlich spricht Malachi dann gegen Ende des Romans (Kapitel 29) selbst von Depressiven, wenn er die Stadtbewohner meint., Um die Hölle verlassen zu können, müssen sie erkennen, was sie brauchen und nicht was sie wollen. Dies erscheint mir grundsätzlich ein guter Ratschlag zu sein, um wieder  auf den richtigen Weg zu finden. Genau das soll in einer Psycho-Therapie auch passieren., Auch das Verhalten des Gerichts ganz am Ende der Geschichte erinnerte mich stark an eine Psychotherapie. (Blog: Kerstin-Scheuer.de)

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  • Überrascht

    Innerste Sphäre
    Lalapeya

    Lalapeya

    24. July 2014 um 15:51

    Ich bekam das E-Book als Gratisgeschenk von Amazon-Kindle und dachte mir "Was wird das wohl für ein Schmarrn sein. Na was solls, schau mal rein." Was war ich überrascht als das Buch schon so gut anfing- und sich dann auch noch weiter steigerte. Ich las es in einem Zug durch, an keiner Stelle gelangweilt. So viel zum Thema: Jedes Buch hat mal eine Stelle über die man rüber muss- nicht bei Lela, Nadia und Malachi. Flüssig, ergreifend und alles in allem Rund bietet dieses Buch auch warnende Beispiele. Selbst kleinste Details wurden spannend eingebunden und machen es jedem möglich sich in die Geschichte rein zu empfinden. Ich lese es gern noch ein 2. und sicher auch ein 3. mal und hoffe sehnsüchtigst auf eine Fortsetzung (Auch wenn diese Band 1 vermutlich niemals toppen könnte, so wäre sie doch sicher wieder ein großer Lesegenuß).

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  • Überrascht

    Innerste Sphäre
    Lalapeya

    Lalapeya

    24. July 2014 um 15:51

    Ich bekam das E-Book als Gratisgeschenk von Amazon-Kindle und dachte mir "Was wird das wohl für ein Schmarrn sein. Na was solls, schau mal rein." Was war ich überrascht als das Buch schon so gut anfing- und sich dann auch noch weiter steigerte. Ich las es in einem Zug durch, an keiner Stelle gelangweilt. So viel zum Thema: Jedes Buch hat mal eine Stelle über die man rüber muss- nicht bei Lela, Nadia und Malachi. Flüssig, ergreifend und alles in allem Rund bietet dieses Buch auch warnende Beispiele. Selbst kleinste Details wurden spannend eingebunden und machen es jedem möglich sich in die Geschichte rein zu empfinden. Ich lese es gern noch ein 2. und sicher auch ein 3. mal und hoffe sehnsüchtigst auf eine Fortsetzung (Auch wenn diese Band 1 vermutlich niemals toppen könnte, so wäre sie doch sicher wieder ein großer Lesegenuß).

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  • was für ein düsteres Szenario

    Innerste Sphäre
    Letanna

    Letanna

    09. July 2014 um 16:58

    Lela Sontas hat ihr ganzes Leben bei Pflegeeltern verbracht, ihre Kindheit war alles andere als rosig. Misshandlungen und Vergewaltigungen standen an der Tagesordnung. Jetzt lebt sie bei Diana und endlich geht es aufwärts. Sie lernt Nadia kennen und die beiden werden beste Freundinnen. Nadia kommt aus reichen Verhältnissen und führt allem Anschein ein behütetes Leben, das denkt zumindest Lela zumindest bis Nadia sich eines Tages umbringt. Für Lela bricht eine Welt zusammen, war Nadia doch ihr Halt in ihrem Leben. Dann hat Lela seltsame Visionen, in denen sie im Körper von Nadia in einer düsteren und deprimierenden Welt lebt. Lela kennt diesen Ort, war sie selbst schon einmal hier, als sie selbst einen Selbstmordversuch durchgeführt hat, aber überlebt hat. Als Lela bei einem Unfall kurze Zeit später selbst stirbt, macht sie sich auf die Suche nach diesem düsteren Ort, um Nadia zu helfen. Sie wird von den Wächtern der Stadt aufgegriffen und bekommt unerwartet Unterstützung von Malachi, dem Captain der Wächter. Denn in der Stadt birgt ganz andere Gefahren, von denen Lela überhaupt keine Ahnung hat. Ich bin doch sehr überrascht was dieses Hörbuch betrifft. Das Szenario ist wirklich düster und brutal. Das fängt schon mit Lelas Kindheit an und endet dann in dieser "Hölle" für Selbstmörder. Es fließt hier jede Menge Blut und auch sonst geht die Autorin nicht zimperlich mit ihren Charakteren um. Lela ist ein sehr starker Charakter, trotz all der Dinge, die ihr passiert sind, lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie will um jeden Preis Nadia aus dieser Stadt befreien. Sie und der Wächter Malachi kommen sich trotz der Umstände näher. Die Liebesgeschichte sorgt da für einen gewissen Ausgleich. Ich würde sie fast schon als etwas kitschig bezeichnen, was aber durchaus in den Rahmen der Handlung passt. Die Autorin lässt sich hier einiges einfallen, und präsentiert uns hier wirklich eine sehr ungewöhnliche Welt. Bei dem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Reihe. Zum Glück ist das Ende relativ abgeschlossen, denn bisher wurde der 2. Teil noch nicht übersetzt. Würde aber trotzdem gerne wissen wie es mit Lela und Malachi weiter geht und hoffe, dass da noch was kommt.

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  • Innterste Sphäre

    Innerste Sphäre
    Blacksally

    Blacksally

    20. March 2014 um 13:41

    Meine Meinung (mit Spoiler): Selten hab ich so eine tolle Story gelesen, das Buch hat einfach alles: Spannung, Romantik, ein bisschen Horror, Action,... Ich bin echt sauer auf mich, weil ich das Buch so lange auf meinem SuB hatte und es nicht gelesen hab, ich hab echt 1 Jahr lang ne super Stroy verpasst, die mich teilweiße sogar fast zum weinen gebracht hätte, weil ich so feste dabei war in der Geschichte ^^ Die Story an sich: Lela hat seit Jahren Albträume -  von eine Stadt in der es immer dunkel ist, wo alles hoffnungslos scheint. Als ihre beste Freundin Selbstmord begeht muss sie genau dort hin gehen und das tut sie freiwillig, denn sie will Nadja retten. Eine Reise in die Stadt der Selbstmörder steht ihr bevor, sie wird ein Abenteuer erleben in dem viel Tod herrscht, aber auch immer wieder hoffnung aufkeimt. Sie lernt wunderbare Menschen kennen und böse Menschen und immer ist sie auf der Suche nach Nadja... Die Hauptfigur: Lela ist ein Mädchen das mehr oder weniger auf die Schiefe Bahn geraten ist. Sie ist bei Pflegeeltern aufgewachsen bei denen sie Misshandelt und Vegewaltigt wurde, sie ist im Jugendknast gelandet und war immer das "böse Mädchen" Doch seitdem sie Nadja kennen gelernt hat, hat sie an eine Zukunft für sich geglaubt, sie hat sich geliebt gefühlt und war regelmäßig in der Schule. Als ihre beste Freundin stirbt bricht für sie eine Welt zusammen, dann lernt man eine Lela kennen die Stark ist, die alles tun wird für ihre beste Freundin und die sicher ist es auch zu schaffen Nebenfiguren: Malachi - ein Wächter der Selbstmordstadt eine meiner Lieblingsfiguren in der Geschichte, ich konnte ihn mir richtig gut vorstellen und für mich als hoffnungslose Romantikerin habe ich das ganze Buch lang gehofft das da etwas zwischen lela und ihm sein wird ♥ Nadja - Lelas beste Freundin Sie ist abhängig von Tabletten, spielt immer die glückliche aber in wirklichkeit ist sie tieftraurig. Sie denkt es bemerkt keiner, aber Lela kennt die richtige Nadja und sie liebt sie trotzdem Ana - eine Wächterin der Selbstmordstadt eine Starke Frau die weiß was sie will. Ich moche sie sehr auch wenn sie oft unsympatisch rüberkam. Ich hätte fast geweint als sie gestorben ist  Der Schreibstil: Der Schreibstil ist wunderbar geschrieben, man wird richtig in die Geschichte reingesaugt und sie schafft es super die Spannung soweit zu heben das man das Buch nicht mehr weg legen will. Ich werde mir auf jeden Fall das zweite Buch holen wenn es rauskommt Mein Fazit: Muss man gelesen haben! Es ist wirklich eins der besten Fantasy-Geschichten die ich gelesen habe, ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil in den Händen zu haben :D

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  • Rezension zu "Innerste Sphäre" von Sarah Fine

    Innerste Sphäre
    Paulina95

    Paulina95

    14. June 2013 um 13:49

    Was Sarah Fine hier mit "Innerste Sphäre" geschaffen hat, ist ein wirklich gelungener Auftakt für eine vielversprechende Fantasy-Reihe. Zunächst kaufte ich mir den Roman lediglich aufgrund des ansprechenden, wirklich toll gestalteten, geheimnisvollen Covers und weil der Klappentext mich neugierig machte. Außerdem war ich auf der Suche nach neuem Lesestoff und griff ganz nach dem Motto "Wenn es auf die Schnelle eben nichts Besseres zu finden gibt..." zu. Tatsächlich erwartete ich ein typisches Jugendbuch mit der immer gleichen Lovestory und womit ich schon gar nicht gerechnet hatte war, dass "Innerste Sphäre" mich zeitweise wirklich schaudern machte und komplett in seinen Bann zog! Sarah Fine hat hier eine schaurige, düstere und gruselige Version der Hölle geschaffen, in die Selbstmörder nach ihrem Tod in unserer Welt gelangen. Es ist ihr gelungen dem Ganzen eine solche Lebendigkeit einzuhauchen (die ewige Finsternis, verfallene Hochhäuser, lebendige, monströse Gebäude, die Art und Weise wie Menschen, die dorthin kommen, sich verhalten), dass man die Trostlosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung dieses Ortes als Leser geradezu greifen kann. Lelas Eindrücke (das Buch ist aus der Ich-Perspektive Lelas geschrieben) werden so detailliert (und dennoch nie zu dick aufgetragen!) wiedergegeben, dass eine so dichte Atmosphäre entsteht, der man sich einfach nicht entziehen kann. Dazu hat wohl die direkte und z.T. schonungslose Wortwahl der Autorin beigetragen, die manchmal sogar dazu führt, dass man selbst eine Gänsehaut bekommt, wenn etwas besonders Ekliges/Gruseliges beschrieben wird. Das düstere Setting wirkt zu keiner Zeit lächerlich oder gewollt und nicht gekonnt, etwas was mir als Liebhaber von eher erwachsener Fantasy sehr gut gefallen hat. Auch Kämpfe und Actionszenen, von denen es eine ganze Menge gibt, werden sehr detailliert wiedergegeben und wirken daher ziemlich professionell geschildert und realitätsnah. Teilweise geht es hier schon etwas brutaler zu, als es in den meisten Jugendbüchern der Fall ist, was jedoch keinesfalls geschadet hat. Da ich es wirklichkeitsgetreu mag (auch wenn Blut fließt), war das für mich kein Problem. Auch habe ich nichts gegen Kämpfe einzuwenden, diese ziehe ich sogar öfters einer ausufernden Liebesgeschichte vor. Allerdings muss ich sagen, dass in "Innerste Sphäre" für meinen Geschmack ein bisschen zu oft gekämpft wurde. Eine Actionszene jagt die nächste und es bleibt kaum Zeit für den Leser mal zur Ruhe zu kommen. Natürlich ist dies dem Setting (Hölle) geschuldet, Gefahren (die Mazikin) lauern überall, jedoch war der Roman dadurch wenig abwechslungsreich, was ich etwas schade finde. Zudem kam manchmal die Beziehung zwischen Lela und Malachi zugunsten der Action ein bisschen zu kurz. Das heißt jedoch nicht, dass die beiden nicht überzeugend gewesen wären. Im Gegenteil hat Sarah Fine auch mit ihren beiden Protagonisten sämtliche meiner Erwartungen übertroffen. Lela als taffe, selbstbewusste Heldin, die dennoch sehr verletzlich ist, und Malachi als ebenfalls starker Held, doch nicht ohne Schwächen, sind mir schnell ans Herz gewachsen (besonders ihre Vergangenheit war sehr berührend). Bis zum Ende (gerade gegen Ende) hat man um ihr Schicksal gebangt und mit ihnen mitgefiebert. Hervorzuheben ist hier auch, dass das Verhältnis zwischen den beiden ein alles andere als typisches ist, nicht die ewig gleichen, sondern mal vollkommen neue Komplikationen, die frischen Wind ins Genre bringen! Abschließend lässt sich sagen, dass "Innerste Sphäre" Fantasy der etwas anderen Art ist, die jedem, der offen für Neues ist, gefallen dürfte. Kurzum: Ein packender erster Band der "Wächter des Schattenlands"-Reihe, der Lust auf mehr macht!

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  • eine ungewöhnliche Protagonistin in einem unglaublich fantastischen Setting

    Innerste Sphäre
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    30. May 2013 um 06:49

    Zitat: „Aber alles, was ich sah, war das Selbstmordtor, das sich für mich auftat, mich heimrief. Das tat mir mehr weh als er. Weil ich jetzt wusste, dass der Tod kein Ausweg war.“ (S. 21) „Das einzige Geräusch, das mit Kraft widerhallte, war das Kreischen und Scheppern des Tors, wenn es weit aufschwang und die Selbstmörder willkommen hieß.“ (S.53) Inhalt: Lela hat so ziemlich alles mitgemacht, was man sich vorstellen kann, im negativen Sinn. Von einer Pflegefamilie zur anderen weitergereicht wurde sie misshandelt, missbraucht und war sogar im Jugendgefängnis. An der neuen Schule sollte es anders werden. Als die Schulschönheit Nadia Hilfe braucht, steht sie ihr zur Seite – und es entwickelt sich eine Freundschaft, die über den Tod hinaus erhalten bleibt. Nadia hat Lela zu einem besseren Menschen gemacht, ihr eine Zukunft geschenkt und sie vor einer weiteren Flucht bewahrt. Lelas Selbstmordversuch vor zwei Jahren hat schreckliche Folgen. Im Beinahe-Tod hat sie die Tore jener dunklen Stadt gesehen, in der die Selbstmörder wohnen. Lela sieht die Stadt jede Nacht in ihren Träumen.  Nach Nadias Rückfall in ihren Tabletten-Konsum kommt es zu einem Streit zwischen den beiden. Am nächsten Tag ist Nadia Tod. Sie ist in der dunklen Stadt, Lela konnte im Traum durch Nadias Augen sehen. Was dort aber vor sich geht ist düsterer als geahnt. Lela will Nadia helfen. Dabei kommt es zu einem Unfall und sie stirbt ebenfalls. Als Unfalltote kommt sie aufs Land, quasi in den Himmel. Dennoch denkt sie an Nadia und hält an ihren Plänen, sie zu retten, fest. Nur mit welchen Konsequenzen? Meinung: Manche Bücher machen einfach neugierig. So ging es mir mit „Innerste Sphäre“. Die Geschichte klingt so anders und besonders, das konnte ich mir nicht entgehen lassen. „Anders und besonders“ trifft es im Übrigen sehr gut. Eine Geschichte, die im Jenseits spielt, kann eigentlich nicht gut beginnen, oder? So war klar, dass mich die Charaktere sehr bald mit dem Tod konfrontieren.  Aber auch die Protagonistin selbst ist alles andere als langweiliger Durchschnitt. Lela musste in ihrer Vergangenheit sehr viel leiden. So viel, dass sie als einzigen Ausweg die Flucht in den Freitod sah. Dass dieser KEIN Ausweg ist, hat sie sofort bemerkt, als die dunkle Stadt nach ihr rief. Seitdem versucht Lela stets die Kontrolle und einen klaren Kopf zu behalten, weil sonst die Stadt erneut versucht, nach ihr zu greifen.  Aufgrund ihrer Vergangenheit hängt sie an dem ersten Menschen, der an sie glaubt: Ihrer Freundin Nadia. Sie macht sich die größten Vorwürfe, dass sie Nadias Veränderung nicht mitbekommen hat und versucht sie daher zu retten. Ihre Vergangenheit und insbesondere ihr letzter Pflegevater Rick haben dafür gesorgt, dass Lela Nähe fürchtet, Angst vor Berührungen hat. Doch bei dem menschlichen Wächter Malachi hat sie gegenteilige Wünsche. Sie sehnt sich nach Berührung, nach Nähe und stielt sich sogar einen Kuss. Lela ist eine sehr charakterstarke Protagonistin, die eine große Entwicklung durchläuft und vor allem Selbsterkenntnis gewinnt. Sie raucht, ist in richtigem Maße sarkastisch und eine echte Kämpferin. Sie muss sich ihren größten Ängsten stellen und zerbricht nicht daran. Lela neigt ab und an zu seltsamen Handlungen, die etwas übertrieben erscheinen könnten. Das hat mich aber kaum gestört, sollte nur kurz Erwähnung finden. Malachi ist der Captain der Wächter. Diesen Job haben Menschen inne. Menschen, die eine spezielle Aufgabe haben. Malachi ist eine todbringende Waffe. Er hat sein Ziel und hält konsequent darauf zu… Bis Lela in sein Leben tritt und alles durcheinander bringt, seine Prioritäten neu setzt. Das interessanteste an Malachi ist seine Vergangenheit und der Aha-Effekt, als man endlich mehr über die Wächter-Sache erfährt. Ihr dürft euch freuen. Nadia hat natürlich eine nicht ganz unwichtige Rolle in „Innerste Sphäre“, aber im Prinzip taucht sie während der Haupthandlung kaum auf.  Viel wichtiger ist die dunkle Stadt. Und das Land davor. Frau Fine hat dem Jenseits ihren eigenen Stempel aufgedrückt, ihre Welt ist so detailliert und gut durchdacht, dass man es sich sicherlich verkneifen wird, an Selbstmord auch nur zu denken. Zahlreiche Details wie die Heraufbeschwörung von Wünschen, dem Versinken in Selbstmitleid, der Suche nach dem, was man braucht und dem Unterschied zu dem, was man will. Die Konfrontation mit den eigenen Ängsten.  Die Autorin legt sehr viel Wert auf die psychologische Seite. Auf die Gefühle und Gedanken und beschreibt diese auf großartige Weise. Ihr kurzer und prägnanter Schreibstil prägt ein klares Bild der dunklen Stadt und schafft eine düstere, bedrohliche Atmosphäre. Die depressive Art der Bewohner ist stets präsent, wie auch die der „Gegenseite“. Für die Prise Humor, die die Geschichte würzt und niemals deplatziert ist, sorgt Lelas Sarkasmus. Den Spannungsfaden webt Frau Fine gekonnt in ihre Geschichte ein, lässt ihn niemals abreißen, gibt ihm mal mehr, mal weniger Material. Actionreiche Szenen lösen teils emotionale Momente ab, die Spannung ballt sich in Richtung Showdown und bis kurz vor Ende konnte ich nicht abschätzen, wohin mich die Geschichte führen wird. Auch wenn das Buch als Band 1 betitelt ist, besitzt es einen sehr runden und zufriedenstellenden Abschluss und kann daher auch als Einzelband gelesen werden. Urteil: „Innerste Sphäre“ hat mich nicht nur mit seiner durchweg ungewöhnlichen Protagonistin überrascht. Die Welt, die Sarah Fine erschaffen hat, ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, auch wenn das „gewisse Etwas“, der „Funke“, einfach nicht ganz überspringen wollte. Deshalb gibt es sehr sehr gute 4 Bücher für die Selbstmordstadt. Ein Muss für alle Fantasy-Fans, die Neuem und ungewöhnlichen Geschichten offen stehen und es nicht scheuen, in eine düstere, depressive Atmosphäre einzutauchen. Die Serie: Innerste Sphäre engl. Titel: Fractured (voraussichtliches Erscheinungsdatum: Oktober 2013) ©his-and-her-books.blogspot.de

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  • Endlich einmal wieder starke glaubwürdige Protagonisten und eine spannende frische Story

    Innerste Sphäre
    Whisperleaf

    Whisperleaf

    27. May 2013 um 13:55

    Grundsätzlich hat sich die Autorin hier mit dem Leben nach dem Tod beschäftigt und erschafft nun die Hölle, welche für Selbstmörder bestimmt ist. Es ist Urban-Fantasy, düster und kraftvoll, mit einer starken Protagonistin und natürlich als Triologie angelegt... Lela Santos, kann sich an ihre Mutter nicht erinnern und wurde von klein auf zwischen Pflegeeltern herumgereicht. Um den sexuellen übergriffen ihres Stiefvaters zu entfliehen, versucht sie sich mit einem Gürtel zu erhängen und macht nun Bekanntschaft mit der Selbstmörderhölle, welche eine finstere Großstadt ist, von hohen Mauern umringt und mächtigen Kriegern bewacht, die Seelen dort sind verdammt ihr Leid so lange zu erleben bis sie sich selbst darüber klar werden was sie wirklich brauchen und vom himmlischen Gericht verurteilt werden. Lela überlebt, weil ihr Stiefvater sie rettet und erneut einen Übergriff unternimmt, diesesmal schlägt sie ihn allerdings krankenhausreif. Sie gelangt in eine neue Pflegefamilie und bekommt zum ersten mal eine richtige Freundin. Nadia ist aber unglücklich und nimmt ca. 1 Jahr später eine Überdosis Drogen. Lela ist nun völlig verzweifelt, zumal sie seit ihrem Selbstmorversuch eine Verbindung zur Stadt hat, welche sie nun in ihren Träumen durchwandert und ihr dort auch Nadia begegnet. Die Grenzen zwischen den Welten verschwimmen für sie immer mehr und bei einem Tagtraum stürzt sie eine Klippe herunter und stirbt. Sie erwacht aber nicht in der Stadt, sondern auf dem Land, dem Übergang zum Himmel. Kurzerhand beschließt Lela Nadia aus der Hölle zu retten und betritt erneut die Stadt. Sie gerät zwischen die Fronten eines Aeonen langen Krieges, bei dem die Wächter versuchen die Dämonen davon abzuhalten in die Welt der Lebenden zu gelangen. Nun liegt es an Lela, Nadia und alle anderen zu retten, an der Seite von Malachi, dem Kommandanten der Wächter. Bewerten möchte ich das Buch mit 4 Sternen, die Idee ist sehr gut, die Protagonisten überzeugen und die Welt ist interessant geschrieben, ich bin gespannt wie es weitergeht.

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  • Faszinierend, fesselnd und komplex!

    Innerste Sphäre
    fantastic-book-blog

    fantastic-book-blog

    19. May 2013 um 16:11

    Lela hatte es nie leicht. Von einer Pflegefamilie in die nächste geschoben, findet sie bei ihrer jetztigen endlich das, wonach sie sich am meisten sehnt - ein zu Hause. Es scheint so, als würde es endlich bergauf für sie gehen, und auf ihrer neuen Highschool schließt Lela das erste Mal Freundschaft. Nadia ist nicht nur ihre beste Freundin, sie ist auch das genaue Gegenteil von ihr selbst - reich, beliebt, der Star der Schule. Und trotzdem sind die beiden unzertrennlich.... Bis sich Nadia das Leben nimmt und  Lela's Welt erneut aus den Fugen gerät. Was ist nur passiert? Sie wirkte doch immer so glücklich... Heimgesucht von Visionen und Schuldgefühlen, begeht Lela einen Fehler und findet sich plötzlich im Paradies wieder. Am Rande dieses wundervollen Ortes, zeichnet sich jedoch ein dunkler Fleck ab, eine Stadt, in der alles Schöne und Friedliche einfach aufgesogen wird. Sofort durchströmt Lela die Gewissheit: Dort muss sie hin, dort, wo alles Licht erlischt, wird sie Nadia wiederfinden und sie weiß, niemand außer ihr selbst, kann ihre Freudin retten. Sie hätte zwar mit vielem gerechnet, aber niemals damit, dass ihr inmitten all der Dunkelheit, die Liebe begegnet... Durch einen geheimen Geheimtipp, habe ich mich ganz spontan im Urlaub dazu entschlossen, dieses Buch zu lesen. Von der Autorin hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas gehört und auch der Titel sagte mir erstmal nichts, der Klappentext klang für mich aber schonmal sehr interessant. Das Leben nach dem Tod - ein ewiges Mysterium . So ganz unvoreingenommen und frei von bereits begeisterten oder enttäuschten Leseeindrücken anderer mit dem Buch zu beginnen, war für mich total spannend und erfrischend und so wagte ich den Sprung ins kalte Wasser.  Der Einstieg in die Geschichte fiel mir durch den wunderbar einfachen Schreibstil der Autorin sehr leicht. Ich hatte nicht das Gefühl eines Warteschleifen-Anfangs und schon nach kürzester Zeit, nahm die Geschichte richtig Fahrt auf. Die ganze Atmosphäre, die ich eher als düster und drückend bezeichnen würde, hat Sarah Fine hervorragend genutzt um ihre Leser zu fesseln und sie dann genau im richtigen Moment, mit in ihre selbstkreierte Hölle hinabzuziehen. Selbstmord und das Leben nach dem Tod - zwei ungewöhnliche Themen für einen Jugend-Fantasy-Roman. Genau das macht dieses Buch aber in meinen Augen auch zu einem echten Geheimtipp, den sich Fans dieses Genre's unbedingt merken sollten! Gemeinsam mit der Protagonistin betreten wir Pfade, die uns an Abgründe führen, über die man sonst nicht so gerne nachdenkt. Sarah Fines Idee, eine Urangst der Menschen zu nutzen und daraus eine Welt zu erschaffen, die mich wirklich begeistern konnte, ist genial. Was geschieht also mit Selbstmördern? Wird ihnen vergeben? Nein. Sie erwachen vor den Toren der Selbstmörder-Stadt aus der es nur einen Ausweg gibt, der sie in das Paradies führt. "Ja, ich weiß, warum du hier bist. Achte nur auf eins: Verwechsle nicht, was du willst, mit dem, was du brauchst." S.194 Lela lernen wir zu Beginn als verschlossenen und aggressiven Teenager kennen - kein Wunder bei ihrer Vorgeschichte. Doch schnell wird klar, dass sie sich eigentlich wie jeder Andere, einfach nur eine Familie und Halt wünscht. Jemanden der an sie glaubt und für sie da ist. So jemanden findet sie in ihrer Freundin Nadia und zum ersten Mal ist Lela glücklich. Leider währt dieses Gefühl bekanntlich nicht lange, denn Nadia beschließt sich das Leben zu nehmen. Lela, die durch gewisse Umstände, die ich an dieser Stelle nicht verrate, Visionen plagen, weiß was ihre Freundin nun erwartet und sie entscheidet sich kurzerhand Nadia zu retten. Mir war Lela von Anfang an sehr sympathisch. Ich mag ihre taffe und kämpferische Art ebenso wie ihre verletzlichen Momente, am allermeisten jedoch gefiel mir ihr Humor - zum Schreien!  Wer sich jetzt denkt: "Hey, da fehlt doch was!" Dem kann ich jetzt Entwarnung geben: Ja, es gibt eine Liebesgeschichte - Eine sehr schöne sogar, sei dazu gesagt. Das Objekt der Begierde: Malachi. Dieser ist einer der Wächter in der Selbstmord-Hölle und schützt deren "Bewohner" vor dem Bösen. Malachi mochte ich sofort, er ist nicht der Prototyp-Macho oder Ich-bin-so-unentschlossen-und-eigentlich-nicht-gut-genug-für-dich-Protagonist und auch sein Humor, brachte mich des öfteren zum Schmunzeln. Die beiden gemeinsam, ergeben ein starkes Team. Die Liebesgeschichte an sich nahm nicht zu viel Raum ein und zu keiner Zeit wurde der rote Faden "Nadia" außer Acht gelassen, ich empfand die Verteilung der Liebesszenen im Mittelteil für meinen Geschmack aber etwas zu gebündelt.  Das Ende verspricht uns einen tollen zweiten Teil, auf den ich schon sehr gespannt bin und den ich auf jeden Fall lesen werde. Hoffentlich schon ganz bald! Fazit: Fazinierend, fesselnd und komplex - so lässt sich die Welt, die Sarah Fine in "Innerste Sphäre" erschaffen hat wohl am passensten beschreiben. Neben der originellen und gut umgesetzten Grundidee, überzeugt die Geschichte durch ihre tollen Protagonisten, die mich mit ihrem herrlichen Humor bestens unterhalten haben!  Die Liebesgeschichte gefiel mir vorallem durch ihre "Unaufdringlichkeit" sehr gut und unterstreicht die tolle Arbeit der Autorin. Das Ende lässt uns gespannt auf Teil 2 warten, für den ich defintiv wieder in die Hölle hinabsteigen werde

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  • Eine Perle!

    Innerste Sphäre
    minnimaus

    minnimaus

    13. May 2013 um 15:46

    "Innerste Sphäre" ist seit langem mal wieder ein Buch, das mich wirklich gepackt hat und dem ich mit gutem gewissen 5 Sterne geben kann. Die Idee, die Geschichte in einer Art Hölle spielen zu lassen ist nicht direkt neu, aber die Interpretation der Autorin ist sehr gut! Vor allem wie sie die Selbstmörder-Stadt konstruiert hat, hat mir gut gefallen. Obwohl das Thema sehr viel mit Tod zu tun hat, ist das Buch keineswegs deprimierend. Die Hauptperson Lela bringt mit ihrer Art und ihren Gedanken einiges an Witz und Ironie in die Geschichte. Sie ist mal ein durchweg glaubhafter, gut gezeichneter und sehr sympathischer Charakter. Ebenso ihr männlicher Begleiter Malachi, dessen tragische Geschichte Stück für Stück herauskommt.Was für mich in vielen anderen Büchern nicht klappt, ist hier gut gelungen, nämlich die Verbindung aus Verletzlichkeit und Stärke. Lelas Verhalten aufgrund ihrer Vorgeschichte ist absolut glaubhaft sowie auch ihre Entwicklung im Laufe der Zeit. Ganz ehrlich, ich finde das Buch hat keine Seite zu viel, es gibt hier keine Längen. Es ist durchweg spannend, ohne einen aber durch die Geschichte zu hetzen. Die Sprache ist zudem wirklich angenehm und flüssig zu lesen. Man fiebert mit Lela und Malachi mit und hofft auf ein Happy End für die beiden. Die Liebesgeschichte ist süß, nimmt jedoch keinen Hauptteil der Geschichte ein und ist nicht zu schmalzig. Endlich mal keine Dreichecksgeschichte!! Es soll zwar weitere Bände geben, jedoch könnte man das Ende auch so stehen lassen. Trotz dem eher düsteren Thema, ist es eine tolle Geschichte um Freundschaft, Liebe und Stärke. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und warte nun auf den zweiten Teil. Hoffentlich wird man noch viel von Sarah Fine hören.

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  • Tolle düstere Höllen-Fantasy

    Innerste Sphäre
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    07. May 2013 um 12:17

    Das Leben nach dem Tod ist nicht so schön, wie du immer dachtest... Gerade eine Woche ist es her, dass sich Lela Santos' beste Freundin Nadia umgebracht hat. Doch Lela, die selbst bereits einmal nach einem Selbstmordversuch gesehen hat, wo die Seelen landen, reist ihr nach, um ihre Freundin aus der grauenhaften Schattenstadt zu befreien. Doch in der Stadt warten die Wächter des Schattenlandes, die keine Seele entkommen lassen, bis sie nicht vor Gericht gestellt wurde. Besonders Malachi, der Anführer der Wächter, sieht Lelas Anwesenheit in der Stadt nicht gerne und versucht, sie zum Gehen zu bringen. Denn durch die Straßen schleichen Monster in Menschengestalt - und sie interessieren sich ganz besonders für Lela... Sarah Fine hat mit "Innerste Sphäre - Wächter des Schattenlandes" eine spannende neue YA- Urban Fantasy Serie geschaffen, die uns in die Unterwelt entführt, in der die Selbstmörder auf Erlösung warten. Garniert wird die düstere Geschichte mit einer tollen Protagonistin, die so gar nicht der typischen Heldin entspricht, die wir sonst in Jugendbüchern immer vorgesetzt bekommen. Lela Santos ist puertoricanischer Abstammung und hat in ihrem Leben schon viel Schlechtes erlebt. Kein Wunder, wenn man seit seinem vierten Lebensjahr von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschoben wird und nur Gewalt und Abweisung erfährt. Gerade deshalb vergöttert sie ihre beste Freundin Nadia, eine perfekte blonde Highschoolschönheit, die Lela akzeptiert und ihr hilft, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Umso schockierter ist sie, als ihre Freundin eines Tages Selbstmord begeht. Warum hat Nadia das getan? Seit sie selbst vor 2 Jahren versucht hat, sich das Leben zu nehmen, kennt Lela den schrecklichen Ort, an den die Seelen der Selbstmörder kommen und hat fast jede Nacht Albträume davon. Und nun sieht sie Nadia dort, die verzweifelt und allein durch diese dunkle Stadt schleicht. Für Lela steht fest: sie wird ihre Freundin dort herausholen! Düster, faszinierend und komplex - so lässt sich Sarah Fines Weltenentwurf wohl am ehesten beschreiben. Sie katapultiert uns an Lelas Seite ins Jenseits, in die Hölle der Selbstmörder. Diese besteht aus einer riesigen Stadt, über der stets ein grauer Schleier liegt und in der nie die Sonne zu sehen ist. Eine dunkle Stadt, die wächst und wächst, angetrieben von den Wünschen und Gelüsten der Seelen, die hier leben. Egal was sie wollen, sie kriegen hier alles: eine Villa, Drogen, Besitztümer in Hülle und Fülle. Doch Erlösung finden sie erst, wenn sie erkennen, was sie wirklich brauchen, statt was sie wollen. Neben der echt interessanten Grundidee waren es vor allem die starken Charaktere, die mich an die Geschichte gefesselt haben. Jeder hier hat eine tiefgründige und dramatische Hintergrundgeschichte (allein Malachis Schicksal ist schon heftig), die man nicht so schnell vergisst. Trotz der eher düsteren Thematik behält Sarah Fine aber stets einen humorvollen Ton bei, auch wenn man in einer Stadt voller Selbstmörder steckt, was mir sehr gefallen hat. Und wer sich jetzt denkt: "Bäh, etwa gar keine Liebesgeschichte dabei?", den kann ich beruhigen. Denn obwohl Lela mit Männern eher schlechte Erfahrungen gemacht hat, kann sie doch nicht verhindern, dass ihr der düstere Schattenwächter Malachi mehr und mehr den Kopf verdreht. Das Einzige, was mir bei diesem Buch gefehlt hat, war eine etwas weniger geradlinie Handlung. Viele Überraschungen und plötzliche Wendungen gab es nämlich nicht. Das ganze Buch ist bestimmt von Lelas Suche nach Nadia. Zwischendurch kämpft sie, wird von Monstern gefangen genommen, kommt wieder frei und sucht weiter, zusammen mit Malachi. Wenn man an jeder Stelle des Buches denkt: "Jetzt gehen sie bestimmt gleich da und da hin oder tun das und das" und man hat immer recht, dann kann die Spannung schon verloren gehen. So hatte das Buch zur Mitte hin ein paar Längen. Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt und das Ende des Buches hat es wieder etwas rausreißen können. Denn die Geschehnisse am Ende versprechen definitiv etwas mehr Abwechslung für Teil 2, der im Englischen für Oktober geplant ist. Aber auch wer keine Lust auf eine Fortsetzung hat, kann dieses Buch lesen, denn die Handlung ist eigentlich in sich abgeschlossen. Ich werde aber auf jeden Fall wieder dabei sein, wenn es mit den Schattenwächtern weitergeht :-)

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  • Interessanter Fantasy Roman, mit kleinen Schwächen!

    Innerste Sphäre
    lostpage

    lostpage

    06. May 2013 um 19:40

    Lelas bisheriges Leben war nicht einfach. Von einer Pflegefamilie in die Nächste durchgereicht, hat das junge Mädchen keine schöne Kindheit durchlebt. Ihr letzter Pflegevater hat sie schrecklich behandelt und missbraucht, bis Lela sich gewährt hat und dafür schlimme Konsequenzen tragen musste. Bei ihrer neuen Ziehmutter ergeht es ihr besser und in der  Mitschülerin Nadia findet sie eine gute Freundin. Nadia ist die Erste, die an sie glaubt, sie wirklich wahrnimmt. Doch dann ist ihre Freundin weg. Selbstmord! Lela ist schockiert und kann nicht begreifen, wie sich Nadia einfach so das Leben nehmen konnte. Daraufhin plagen sie schlimme Albträume, in denen sie ihre beste Freundin sieht, wie diese in einer dunklen, mächtigen Stadt, schlimme Ängste durchsteht. Doch Lela merkt schnell, dass diese Träume mehr bedeuten. Es sind Visionen. Als Lela durch einen Unfall vor den Toren dieser finsteren Stadt erwacht, zögert sie nicht lange und begibt sich auf die Suche nach Nadia und begreift schnell, dass dieser Ort für Selbstmörder, ein dunkler, gefährlicher Platz ist, an den sie eigentlich nicht hingehört. Hilfe bekommt sie unerwartet von einem Wächter, der die Stadt bewacht. Malachi merkt schnell, dass Lela anders ist, als die anderen "Bewohner" und er will ihr helfen. Doch in dieser großen Stadt wird die Suche nach Nadia ein schwieriges Unterfangen, denn böse Kreaturen haben es auf die verlorenen Seelen abgesehen, zudem spielt die Zeit gegen Lela... Durch Zufall bin auch auf dieses Buch gestoßen und habe mich gleich in das wunderschöne Cover verliebt. Mystisch, düster und geheimnisvoll strahlt mir dieses Schmuckstück entgegen, und nachdem ich den Klappentext ebenfalls für interessant befunden habe, viel mir die Wahl auf meine nächste Lektüre nicht schwer. Und gleich der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Sarah Fine hat einen Schreibstil, der mir ab der ersten Sekunde gefällt. Sie schreibt flüssig und besonders den Humor in ihren Zeilen, weiß ich sehr zu schätzen. Ihr Stil hält ein tolles Gleichgewicht zwischen angenehmen Beschreibungen, die nie zu überladen wirken, und schönen prägnanten Sätzen. Prima! Ebenfalls die Protagonistin Lela mochte ich ab der ersten Seite. Zu Beginn erfahren wir sie als zurückgezogenes, aggressives Mädchen, das so wirklich keinen an sich heranlässt. Doch das ändert sich, als Nadia in ihr Leben tritt. Sie wird dadurch nicht komplett zu einer neuen Person, aber durch Nadia erfährt sie zum ersten Mal in ihrem Leben die Aufmerksamkeit, die ihr bislang gefehlt hat. Jemand glaubt an sie, treibt sie an, kümmert sich.  Nadia ist dagegen eher eine Randfigur in dieser Geschichte. Im Mittelteil fehlt sie fast gänzlich und bleibt doch ständig der rote Faden in der Handlung. Warum sie sich umgebracht hat, was ihre Beweggründe waren, erfährt der Leser zum Ende des Buches. Malachi ist der typische männliche Protagonist. Gutaussehend, stark und aufopferungsvoll ergibt er sich der Protagonistin im Verlauf des Buches. Auch wenn es hier wirklich nichts Neues zu lesen gibt, hat mir Malachi eigentlich ganz gut gefallen. Die Beziehung zwischen ihm und Lela ist schön mit anzusehen. Allerdings gibt es besonders im Mittelteil ZU VIEL davon. Ich hatte das Gefühl, die Handlung hat sich nicht von der Stelle gerührt - zu viel Gerede, zu wenig vorankommen! Aber dafür war Lelas Verhalten in seiner Gegenwart oftmals zu köstlich. Jaja, wenn die Frau einen hübschen Kerl sieht... Ist diese Durststrecke aber überwunden, kann sich die tolle Geschichte erst richtig entfalten. Die Idee von der eigenen Stadt, nur für Selbstmörder - GENIAL! Wer kommt schon auf so etwas?? Auf der Suche nach Nadia wird es selbstverständlich richtig gefährlich. Schon allein die Atmosphäre in der Stadt ist deutlich. Traurig, trostlos. Spürbare Verzweiflung, die von den Bewohnern ausgestrahlt wird. Ist das nicht schon alles schrecklich genug? - NEIN! Es muss natürlich noch etwas BÖSERES geben. Das wird hier in Form von den Mazikin verkörpert. Mazikin sind das personifizierte Böse. Die gefangenen Menschen in dieser "Selbstmörderstadt" sind nicht endgültig verloren und haben noch die Chance auf das "Paradies", wenn sie sich nach einer gewissen Zeit als würdig erweisen und aus ihrer Lethargie erwachen können. Die Mazikin aber verbannen die Seele an einen noch schlimmeren Ort, die wirkliche Hölle sozusagen und besetzen den leeren Körper dann durch einen neuen Gleichgesinnten. Dadurch bekommt die Handlung Schwung und die Spannung kann trumpfen, denn natürlich wird unsere Protagonistin unweigerlich mit den Mazikin zusammentreffen. Das Ende schließt zufriedenstellend ab und macht doch Lust auf eine Fortsetzung. Ich möchte auf jeden Fall mehr von Lela und Malachi lesen!    Mit "Innerste Sphäre" ist es der Autorin gelungen, einen tollen Fantasy Roman zu schreiben, der durch eine interessante Idee hervorsticht. Für weitere Pluspunkte sorgt definitiv der angenehme Schreibstil, der den Humor der Protagonistin wunderbar hervorbringt! Ist die kleine Durststrecke im Mittelteil, in der es mir zu "ruhig" war, überwunden, zieht die Geschichte mit spannenden Momenten nach und findet ein würdiges Finale. Die Protagonistin Lela ist ab dem ersten Moment äußerst sympathisch und man begleitet sie gerne auf ihrer Reise, die beste Freundin zu retten. Eine Fortsetzung werde ich bestimmt lesen! Ich vergebe 4/5 möglichen Punkten!

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  • Rezension zu "Innerste Sphäre: Roman (Wächter des Schattenlands Band I)" von Sarah Fine

    Innerste Sphäre
    absinthe

    absinthe

    12. March 2013 um 15:38

    Das erste, mit dem ich das Buch während des Lesens verglichen habe, waren Silent Hill und Constantine. Das soll hier aber nichts Schlechtes sein. Eher im Gegenteil, es hat geholfen, mir meine eigene Vorstellung der Höllenstadt zu geben. Der Rest ist... nun ja, eine typische Liebesgeschichte im Urban-Fantasy-Universum. INHALT Lela Santos macht sich ungewollt auf den Weg in die Hölle, um ihre beste Freundin, die vor kurzem Selbstmord begangen hat, wieder rauszuholen. Denn dieser Ort, an dem ihre Freundin gefangen ist, ist Lela nicht unbekannt, stand sie doch selbst schon einmal vor dem Selbstmordtor. Auf ihre Rettungsaktion trifft sie auf Malachi, den Anführer der Wächter der Stadt. Und dem darf sie auf keinen Fall in die Finger geraten, denn er ist der Gefährlichste und Gnadenloseste, wenn es darum geht, die Stadt von nicht willkommenen Besuchern zu "säubern" und kurzen Prozess mit ihnen zu machen. Natürlich passiert aber genau das und sie sitzt erstmal in der Falle. Aber Malachi ist nicht, wie er scheint und erkennt, dass Lela anders ist als die Wesen, die er jagt. Deshalb will er sie auch nicht in der Stadt haben und setzt alles daran, sie rauszuschaffen. Der Plot ist ausgeklügelt und nachvollziehbar und wer hat sich noch nicht gefragt, was nach dem Tod passiert? Dachten Selbstmörder bisher, sie seien erlöst, nachdem sie sich das Leben genommen haben, so merken sie spätestens am Tor, dass ihr Leiden kein Ende nehmen wird - ob nun gläubig oder nicht. Die Welt, die Sarah Fine geschaffen hat, ist heiß, düster und äußerst gefährlich, und nicht immer kann man den Unterschied zwischen Freund und Feind auf Anhieb erkennen. Gut und Böse halten sich geradeso die Waage, aber das Fass scheint langsam aber sicher überzukochen. Und außgerechnet Lela scheint zur falschen Zeit am falschen Ort gelandet zu sein und mit ihrem eigenen, winzigen Plan ihren Widersachern nur noch mehr in die Hände zu spielen. CHARAKTERE Was mich an diesem Buch vor allem fasziniert hat, sind die überzeugenden Charaktere, die durch ihre Hintergrundgeschichten glaubhaft und real wirken, ja irgendwie greifbar. Es wird auf geschichtliche Fakten und gegenwärtige Zustände zurückgegriffen, die vor allem Malachi und Lela echter den je wirken lassen. Ich will nicht zu viel verraten, aber wer das Buch gelesen hat, weiß denke ich mal, was ich meine. Vor allem gibt es hier kein unnützes Anhäufen von Leuten mit kaputten Problemen. Die Leute gibt es zwar schon, aber in dieser Stadt ist die große Anzahl ganz normal, denn die Leute hier haben sich ja nicht ohne Grund von heut auf morgen entschieden, sich das Leben zu nehmen. Malachi und Lela, beide vom Leben gestraft, brauchen einander, helfen einander und heilen einander. Die Wächter, die Mazikin, der Heiler, der Schmied, der Richter... all diese Personen/Wesen überzeugen durch ihr simples Auftreten. Zwar haben sie nicht immer etwas zu sagen, aber allein die wenigen Szenen, in denen sie in Aktion treten, reichen aus, um sie als Teil der Stadt, aber keinesfalls als strohdumme Pappfiguren wirken zu lassen. Einzig der Charakter von Nadia, Lelas bester Freundin, ist bei mir nicht so richtig angekommen. Ich weiß nicht, ob es Absicht war, dass sie mir wie eine Schablone vorkam. Was ich aber so gar nicht nachvollziehen konnte, war ihre Freundschaft zu Lela. Ich hab bis zum Schluss nicht verstanden, warum Lela so viel für Nadia durchmacht. Natürlich hätte es egoistisch geklungen, sich für sich zu entscheiden, als es letztendlich um eine Entscheidung ging, aber diese ganze Freundschaftssache hätte man am Anfang vielleicht noch ein bisschen ausbauen können, damit es doch irgendwie realer wirkt. Klar gab es am Ende eine Erklärung ihrerseits, aber auch die wirkte auf mich seltsam platt und abgedroschen - einem Klischee folgend, das man bereits am Anfang erkennen konnte. STIL Der Schreibstil ist eher einfach gehalten, ist sehr bildlich und gefühlvoll. Hin und wieder gibt es Exkurse in die heutige Teenager-Sprache und nicht nur einmal werden an den unpasssendsten Stellen unmögliche, aber witzige Vergleiche gezogen, wenn Lela in Situationen der Verzweiflung als letztes Mittel plötzlich frech und kühn wird. Hin und wieder hat es mich gestört, dass Lela in ihren Gedanken und wenn es darum ging, Szenen zu beschreiben, einige Wordwiederholungen hatte. Auf ein 324-Seiten Buch fällt das dann schon etwas eher auf, wenn sie ständig einen heißen Atem auf ihrem Nacken spürt. Ich weiß zwar, was damit bezweckt werden sollte, dennoch hat es mich irgendwann ein bisschen genervt. Die Dialoge sind von keinem Philosophen und das hat auch niemand erwartet. Sie entsprechen der Handlung und sind in den meisten Fällen wie aus dem alltäglichen Leben, wenngleich die Protagonisten irgendwann dazu neigen, eine ganze Rede zu halten, um sich zu erklären. Auch erschienen mir manchmal Lelas Entschuldigungen zu viel des Guten. Eine einfache Geste hätte an einigen Stellen besser gepasst. Öfter als selten - und das ist jetzt aber nicht der Geschichte anzulasten - haben Wörter gefehlt. Vor allem, wenn in einem Satz "ich mich" oder "sie/er sich" vorkam. Meistens stand dann nur "sich/mich" etc dort. Einige mag das vielleicht nicht stören, mich schon, weil es einfach meinen Lesefluss unterbricht. Und wenn ich tief in einer Geschichte drin bin und dann durch so was wieder rausgerissen werde, ist das schade. Mich nervt so was. Ein, zwei Mal kann ich drüber hinweg sehen, aber hier ist es doch öfter passiert. FAZIT Trotz der paar wenigen Kritikpunkte ein lohnenswertes Buch, das mit seiner eigensinnigen Originalität und starken Charakteren, die mal nicht die 08/15-Vorstadt-Vorzeige-Unschuldigen sind, überzeugt. Wer sich die Inhaltsangabe durchliest, wird bestimmt neugierig auf das Buch. Das wurde ich auch, obwohl ich lange nichts gelesen habe. Einziger Wermutstropfen war für mich, als ich beim 2. Blick das "Band I" gelesen hab und ich mich wieder auf einen Mehrteiler einstellen musste. Das birgt bei mir immer die Angst, ein nur halbwegs zufriedenes Ende zu erwarten und senkt die Hoffnung drastisch auf ein zufriedenes. Ob ich mit diesem Ende zufrieden bin oder nicht, verrate ich nicht. Das soll jeder für sich selbst entscheiden ;) Tatsache ist jedenfalls, dass ich mich tierisch auf den 2. Teil freue, denn was ich vor allem an dem Buch so schön finde, ist dass hier der jeweils andere sein Gegenstück erst in der Höllenstadt finden konnte. Beide hätten sich im normalen Leben niemals getroffen, weil sie aus ganz verschiedenen Zeiten und Ländern kommen, und wenn sie nicht gestorben wären, hätten sie ihr ganzes Leben lang ohne diesen heilenden, anderen Teil auskommen müssen.

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