Sarah Hall Der Elektrische Michelangelo

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Inhaltsangabe zu „Der Elektrische Michelangelo“ von Sarah Hall

Cyril Parks wächst Anfang des letzten Jahrhunderts an der Nordwestküste Englands auf. Nach dem Tod seiner Mutter wird er als Lehrling von dem Tätowierer Eliot Riley aufgenommen, einem notorischen Trinker und Querulanten, der zugleich ein begnadeter Künstler ist. Bei ihm lernt er alles über die Abgründe des Lebens und die hohe Kunst des Tätowierens. In den dreißiger Jahren verläßt Cyril Parks seine Heimatstadt und schifft sich nach Amerika ein, wo er sich auf Coney Island als "Elektrischer Michelangelo" niederläßt. Auf dem ewigen Jahrmarkt vor den Toren New Yorks, zwischen Freakshows und Achterbahnen, verliebt er sich in die Zirkusakrobatin Grace, die mit einem ungewöhnlichen Auftrag an ihn herantritt... Sarah Halls von der englischen Kritik gefeierter Roman ist ein atmosphärisch dichtes, virtuos erzähltes Buch voller skuriller Figuren und Begebenheiten, in denen sich das universelle Drama der Menschheit widerspiegelt.

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  • Rezension zu "Der Elektrische Michelangelo" von Sarah Hall

    Der Elektrische Michelangelo

    Alexandra-Supertramp

    05. January 2010 um 15:51

    Die Lebensgeschichte eines Tätowierkünstlers um etwa 1920 ist schon für sich genommen ein literarisch eher seltenes Vergnügen. Hall führt eine Reihe skurriler Figuren in die Geschichte ein. Sie widmet sich einem faszinierenden Ausschnitt vom Rande der menschlichen Gesellschaft und erzählt dabei eine Geschichte, die dennoch mitten aus dem Leben gegriffen scheint. Halls Figuren haben Ecken und Kanten. Sie mögen noch so kurios erscheinen und noch so sonderbar wirken, sie wirken dennoch echt. Hall beobachtet das bunte Treiben im Tätowierstudio von Eliot Riley uns auf Coney Island, erzählt kuriose Geschichten um Tätowierungen und Tätowierte, Geschichten zwischen Schönheit, Schmerz und Leidenschaft. Besonders gut macht sie ihre Sache vor allem aufgrund ihrer herausragenden sprachlichen Fingerfertigkeit. Virtuos jongliert sie mit Worten und zeichnet im Kopf des Lesers farbenprächtige und plastische Bilder - ähnlich unauslöschlich, wie die Bilder, die Cy seinen Kunden mit der Nadel in die Haut ritzt. Am Ende sind es alle großen menschlichen Gefühle, die der Roman in sich vereint. In "Der Elektrische Michelangelo" spiegeln sich viele Facetten von Liebe, Schmerz und Lebensphilosophie, sowie die dunklen und auch die hellen Seiten der menschlichen Seele wieder. Der Roman bekommt dabei trotz seiner kuriosen, "unnormalen" Figuren etwas Universelles. FAZIT: Lesenswertes und faszinierendes Kopfkino für alle, die skurrile Figuren mögen. Dass "Der Elektrische Michelangelo" für den Booker-Preis nominiert wurde, kommt nicht von ungefähr.

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