Sarah Harvey Wiedersehen in Stormy Meadows

(27)

Lovelybooks Bewertung

  • 32 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 13 Rezensionen
(15)
(7)
(4)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Wiedersehen in Stormy Meadows“ von Sarah Harvey

Natalie ist verzweifelt. Obwohl seit dem Autounfall ihres Mannes Rob schon zwei Jahre vergangen sind, kann sie seinen Tod nicht verwinden. Doch darf sie sich in ihrer Trauer nicht verkriechen, denn es gibt noch einen Menschen, der Rob schmerzlich vermisst: seine Tochter aus erster Ehe, Cassandra. Während Natalie alles da ransetzt, Cassie neuen Lebensmut zu geben, taucht von unerwarteter Seite ein Hoffnungsschimmer auf - ein Hoffnungsschimmer namens Connor.

Nicht dramatisch, nicht schnulzig und keine überzogenen Gefühle. Liest sich sehr gut und kommt auch glaubwürdig rüber.

— gretchen2808

Gar nicht mal soo schnulzig und besser als die Romane aus dem Bereich Liebe von ihr. Gut geschrieben.

— AnneMayaJannika

Der Roman besticht gerade durch die eher ruhige Handlung, die weder sehr dramatisch noch kitschig wirkt.

— Klusi

Stöbern in Romane

Die Geschichte der getrennten Wege

Lieblingsbücher!! Lieblingsreihe!

Lanna

Dann schlaf auch du

Der große Hype ist fast berechtigt.

NeriFee

Ehemänner

Wie kann man leben, wenn der Partner im Koma liegt? Jarvis sucht den harten Weg zurück.

miss_mesmerized

Der gefährlichste Ort der Welt

Gefährlich normal!

Patiih

Das Geheimnis des Winterhauses

Facettenreich und fesselnd - wieder einmal ein fantastischer Roman der Autorin !

vielleser18

Leere Herzen

Ein sehr empfehlenswertes Buch.

Greedyreader

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wiedersehen zu Weihnachten

    Wiedersehen in Stormy Meadows

    AnneMayaJannika

    19. November 2016 um 15:10

    Cover/Bilder: Ein altes, windschiefes Haus an der Küste (von Cornwall)Typisches Postkartenmotiv, aber sehr passend.Zum Buch:Natalie hat vor einem Jahr ihren Mann durch einen Unfalll verloren. Ihre Trauer erstickt sie in Arbeit. Kurz vor Weihnachten erhät sie einen Anruf, das sie ihre Stieftochter Cassie aus dem Internat holen soll, da diese suspendiert wurde. Natalie und Cassie kommen nicht sehr gut miteinander zurecht und so fahren sie kurz entschlossen über die Festtage zu Natalies Mutter nach Stormy Meadows. Als Natalie 18 war, konnte sie es nicht erwarten, endlich aus diesem Kaff zu verschwinden und die Reise zurück eröffnet ihr die Möglichkeit, sich auch mit ihrere Mutter zu versöhnen.Meine Meinung:Das ist mein zweiter Roman von Sraah Harvey und ehrlich gesagt auch die zweite Chance gewesen, denn für den ersten Versuch war ich zu alt und nicht hipp genug. Wiedersehen in Stormy Meadows hat mir sehr gefallen. Man wird zwar direkt in die Geschichte gestoßen, aber dann wird Kapitel um Kapitel mehr erklärt. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Natalie erzählt, so dass man bei den Gefühlen der anderen immer darauf warten muss, bis sie (Natalie) die Zeichen versteht, die gesendet werden."Was fehlt dir denn am meisten, seit dem Rob tot ist?" Ich schweige einen Moment, weil mir tausend Dinge durch den Kopf gehen. Doch mein Herz meldet sich am lautesten. "Liebe", stelle ich leise fest. "Siehst du, da hast du's." "Was habe ich da?" "Deine Antwort. Cas braucht Liebe." "Aber Liebe kann man nicht kaufen." Alle in diesem Buch sind irgendwie verlassen worden und einsam. Alle brauchen einander und keiner möchte das zugeben und so eiern sie alle ein wenig umeinander herum, denn es ist ja nicht so einfach über seine Gefühle zu reden.Aber es findet jeder Topf seinen Deckel, esbleiben zwar noch ein paar Dinge offen, aber man hat das Gefühl, wenn es eine Fortsetzung geben würde, würde sie echt langweilig sein. Denn so wie es ist, ist es gut.Vielleicht ist er ein seltenes Exemplar des perkten Mannes, der einfach ein Händchne für alles hat. Künstler, Gourmetkoch, wahnsinnig gutausend, charmant, Haus picobello. Beänstigend.Das Buch ist sehr ansprechend und flüssig geschrieben, hier und da ein wenig kitschig oder clischeehaft. Aber ich habe festgestellt, das wenn Situationen / Geschichten ein wenig übertrieben dargestellt werden, denkt man eher drüber nach, als wenn es nur nur ein Einheitsbrei ist.Nebenspielplatz: Der englische Titel bezieht sich darauf, das Natalie Briefe an ihren toten ehemann Rob schreibt und diese in einer Felsspalte (toter Briefkasten) deponiert, um ihre Gefühle zu verarbeiten. Erst fand ich es merkwürdig, das dies in der deutschen Version gar nicht so heraus kommt, muss aber gestehen, das das Buch mir so, wie es ist, trotzdem gut gefällt.Fazit: Man kann vor seinen Problemen nicht davon laufen, man muss sich ihnen stellen.

    Mehr
  • Durchschnittlich

    Wiedersehen in Stormy Meadows

    Jetztkochtsie

    11. May 2013 um 18:48

    Ich mag Romane, die an der rauen Küste Englands spielen, mir gefällt die Landschaft und die Leute dort. Hier fühlte ich mich eigentlich auch direkt wohl, irgendwie zu Hause. Leider gelang es der Autorin aber nicht, außer diesem Wohlgefühl aufgrund der Landschaft noch mehr aus mir heraus zu kitzeln. Die Charaktere sind zwar ganz ordentlich beschrieben, bleiben aber trivial und fast ein wenig langweilig. Das Ende ist ein vorhersehbar heile Welt glückliches und irgendwie geht mir das alles dann doch zu glatt. Abneigungen entwickeln sich zu Zuneigungen und Liebe, finanzielle Probleme lösen sich simple in Luft auf. Nein, das war mir zu einfach, zu wenig real. Außerdem hat mich die Sauferei enorm gestört. Ja, ich trinke auch mal ein Glas Wein, aber hier sind alle Personen nahezu durchweg besoffen oder gerade dabei sich zu betrinken oder mit dem Kampf gegen den Kater beschäftigt, das langweilte nach einiger Zeit. Dann irritierte mich der Umgang mit dem ganzen Viechzeug, auf der einen Seite handelt es sich um einen Bauernhof mit Nutztieren, auf der anderen Seite werden Pferde und Hundewelpen verschenkt, als wären es Sachen, während man dann doch nicht in der Lage ist die Gans Gertrude zu verspeisen. Das paßte nicht zusammen und wirkte unüberlegt und wenig passend. Das Namedroping der Autorin hat mich auch ein wenig genervt, kein Kleidungsstück, das sie nicht einer Designermarke zuordnen, keine Uhr, die nicht von Cartier ist, kein Elektrogerät auf dem nicht ein angebissener Apfel zu sehen ist. Grundsätzlich stört mich das nicht, hier wurde es mir jedoch deutlich zu viel. Fazit: Eine eigentlich gute Grundlage, die aber irgendwie immer wieder genervt, statt gut unterhalten hat, so daß am Ende lediglich mittelmäßige Unterhaltung dabei rum kam. Zum Abbrechen zu unterhaltsam, zum toll finden zu langweilig.

    Mehr
  • Durchschnittlich

    Wiedersehen in Stormy Meadows

    Jetztkochtsie

    11. May 2013 um 18:48

    Ich mag Romane, die an der rauen Küste Englands spielen, mir gefällt die Landschaft und die Leute dort. Hier fühlte ich mich eigentlich auch direkt wohl, irgendwie zu Hause. Leider gelang es der Autorin aber nicht, außer diesem Wohlgefühl aufgrund der Landschaft noch mehr aus mir heraus zu kitzeln. Die Charaktere sind zwar ganz ordentlich beschrieben, bleiben aber trivial und fast ein wenig langweilig. Das Ende ist ein vorhersehbar heile Welt glückliches und irgendwie geht mir das alles dann doch zu glatt. Abneigungen entwickeln sich zu Zuneigungen und Liebe, finanzielle Probleme lösen sich simple in Luft auf. Nein, das war mir zu einfach, zu wenig real. Außerdem hat mich die Sauferei enorm gestört. Ja, ich trinke auch mal ein Glas Wein, aber hier sind alle Personen nahezu durchweg besoffen oder gerade dabei sich zu betrinken oder mit dem Kampf gegen den Kater beschäftigt, das langweilte nach einiger Zeit. Dann irritierte mich der Umgang mit dem ganzen Viechzeug, auf der einen Seite handelt es sich um einen Bauernhof mit Nutztieren, auf der anderen Seite werden Pferde und Hundewelpen verschenkt, als wären es Sachen, während man dann doch nicht in der Lage ist die Gans Gertrude zu verspeisen. Das paßte nicht zusammen und wirkte unüberlegt und wenig passend. Das Namedroping der Autorin hat mich auch ein wenig genervt, kein Kleidungsstück, das sie nicht einer Designermarke zuordnen, keine Uhr, die nicht von Cartier ist, kein Elektrogerät auf dem nicht ein angebissener Apfel zu sehen ist. Grundsätzlich stört mich das nicht, hier wurde es mir jedoch deutlich zu viel. Fazit: Eine eigentlich gute Grundlage, die aber irgendwie immer wieder genervt, statt gut unterhalten hat, so daß am Ende lediglich mittelmäßige Unterhaltung dabei rum kam. Zum Abbrechen zu unterhaltsam, zum toll finden zu langweilig.

    Mehr
  • Rezension zu "Wiedersehen in Stormy Meadows" von Sarah Harvey

    Wiedersehen in Stormy Meadows

    Klusi

    26. February 2013 um 13:20

    Fast zwei Jahre ist es her, dass Natalies Mann Rob bei einem schweren Autounfall ums Leben kam. Seinen Tod hat sie noch immer nicht verwunden. Sie ist nicht die Einzige, die leidet, auch Robs Tochter Cassie aus erster Ehe verschließt sich in ihrer Trauer. Natalie gegenüber ist sie unnahbar und ungerecht, obwohl diese versucht, das Vertrauen und die Zuneigung des 16-jährigen Mädchens zu gewinnen. Als Cassie einer Mitschülerin im Internat einen bitterbösen Streich spielt, wird sie vorübergehend von der Schule verwiesen. Überraschenderweise erhält Natalie Ende November eine Einladung ihrer Mutter, zusammen mit Cassie nach Cornwall zu kommen, um das bevorstehende Weihnachtsfest gemeinsam zu feiern. Zögernd sagt sie zu, unsicher, ob sie die richtige Entscheidung trifft, denn auch mit ihrer Mutter hat Natalie einiges aufzuarbeiten. Das Verhältnis der Beiden ist seit Jahren nicht besonders herzlich. Zu ihrem Erstaunen ist Cassie gar nicht so abgeneigt, und so machen sie sich auf den Weg zu Natalies Mutter Laura, die an der Küste Cornwalls, auf der Farm „Stormy Meadows“ lebt. Während ihres Aufenthalts auf Stormy Meadows finden Cass und Natalie langsam zueinander, die starre, abweisende Fassade bekommt Risse. In erster Linie hat der neue Roman von Sarah Harvey mein Interesse geweckt, weil er an Cornwalls Küste spielt. Meine Erwartungen wurden auch nicht enttäuscht, denn es gelingt der Autorin ganz hervorragend, die wild-romantische Atmosphäre der Landschaft einzufangen und zugleich die Herzlichkeit und Offenheit der Bevölkerung auszudrücken. Dass der Roman in der Ich-Form und im Präsens geschrieben ist, hat etwas sehr Vertrautes und passt hier ganz besonders gut, denn so hat man als Leser das Gefühl, direkt dabei zu sein, als wäre man selbst ein guter Freund der Familie. Natalie, Cassie und Laura, die Frauen aus drei Generationen, wirken nach außen hin stark und auf den ersten Blick unnahbar, im Grunde ihres Herzens sind sie jedoch sehr liebenswert und verletzlich. Natalie ist fast zwei Jahre nach Robs Tod noch lange nicht über diesen Schicksalsschlag hinweg, und auch Cassie vermisst ihren Vater sehr. Trotzdem gibt es lange Zeit keine Annäherung zwischen Stiefmutter und Stieftochter, denn obwohl sie um denselben Mann trauern, haben sie eine Mauer des Schweigens und Misstrauens zwischen sich errichtet. Auf Stormy Meadows, im Umgang mit den vielen Tieren dort, blüht Cass langsam auf und fasst langsam Zutrauen zu Natalies Mutter Laura. Als Natalie Connor kennenlernt, den sympathischen Iren, der ganz in der Nähe von Stormy Meadows ein gemütliches Cottage bewohnt, gerät sie in einen Zwiespalt. Einerseits fühlt sie sich zu dem attraktiven Mann hingezogen, aber sie hat dabei auch das Gefühl, ihren verstorbenen Mann zu betrügen. Einfühlsam und mit viel Verständnis gelingt es Connor nicht nur, Natalies Herz zu erobern, sondern auch Cassies rauen Panzer zu durchdringen und das Zutrauen des unglücklichen Teenagers zu gewinnen. Der Roman besticht gerade durch die eher ruhige Handlung, die weder sehr dramatisch noch kitschig wirkt. Die Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund; ein großes Thema ist die Trauerbewältigung und Aufarbeitung der Vergangenheit. Natalie schreibt sich ihren Kummer in Form von Briefen an den verstorbenen Rob von der Seele. Auch müssen die drei Frauen auf Stormy Meadows einen Weg zueinander finden, was nur durch Offenheit, gegenseitiges Verständnis und Vertrauen gelingen kann. Der Charme Cornwalls und seiner Einwohner tut ein Übriges um die zwischenmenschlichen Beziehungen ins Reine zu bringen, denn hier, in der heimeligen Atmosphäre des alten Landhauses, umgeben von liebenswerten Freunden, fühlen sich Natalie und auch Cass geborgen und angenommen. Ein bezaubernder Roman, voller Herzenswärme, der zum Träumen einlädt.

    Mehr
  • Rezension zu "Wiedersehen in Stormy Meadows" von Sarah Harvey

    Wiedersehen in Stormy Meadows

    vormi

    24. January 2013 um 01:16

    Dies war mein erstes Buch von Sarah Harvey und ich bin richtig zufrieden. Ein echt schönes Buch, über Liebe und Leid, Freundschaft und Familie, gesagtes und ungesagtes. Also ein Buch über das richtige Leben, mit etwas Romantik und immer mal wieder einem kleinen Augenzwinkern. Und das ganze in der tollen Landschaft der atlantischen Küste von Cornwall. Und genau das ist eben auch total toll rübergekommen. Die ländliche Atmosphäre, in der Natalie und Cas Natalies Mutter Laura besuchen. Man fühlt die Seeluft an der Haut, auf den langen Spaziergängen, die Natalie unternimmt, um den Kopf freizubekommen. Und, wenn eine Autorin das schon so gut rüberbringen kann, natürlich sind auch die Personen absolut lebensecht geworden. Ich hab manchmal fast das Feuer knacken hören, vor dem abends die Hunde lagen und sich mit den Bewohnern zusammen vom Tag erholt haben. Ich werde bestimmt noch mehr von Sarah Harvey lesen, denn obwohl jetzt nicht die absolut literarische Offenbarung auf mich gewartet hat, hat sie mir eine nette Story über das richtige Leben absolut realistisch näher gebracht. Bisher haben mich immer die etwas albern wirkenden Titel abgeschreckt, ein Buch von ihr zu lesen. Aber ich werde bestimmt noch was finden, was sich zu lesen lohnt.

    Mehr
  • Rezension zu "Wiedersehen in Stormy Meadows" von Sarah Harvey

    Wiedersehen in Stormy Meadows

    antjemue

    17. January 2013 um 13:10

    Manchmal darf es auch ein Frauenroman sein Lesen ist eine meiner größten Leidenschaften. Meistens ist es mir nur mit einem Buch möglich von meinem Alltag zu entspannen. Dabei suche ich neuen Lesestoff meistens in den Genres Thriller oder Fantasy. In andere Richtungen muss ich manchmal geschubst werden. Dieses Buch aus der zeitgenössischen Unterhaltungsliteratur entdeckte und bestellte ich bei Amazon Vine erst bei letzter Gelegenheit, als nur noch wenige Rezensionsexemplare übrig waren. Die 1969 geborene Autorin Sarah Harvey lebt mit ihrem Mann und drei verrückten Hunden auf einem alten Landsitz in Cornwall und hat schon mehrere Unterhaltungsromane erfolgreich veröffentlicht. (Verlagsinfo) Wiedersehen in Stormy Meadows Nathalie hat ihren Mann Robert vor 2 Jahren bei einem Autounfall verloren. Noch immer vermisst sie ihn schmerzlich, ist verzweifelt und vergräbt sich in ihrer Arbeit. Derweil lebt Roberts 16-jährige Tochter Cassie in einem Internat und fährt in den Ferien lieber mit zu Freundinnen statt zu ihr. Bereits als Robert noch lebte, fühlte sich Nathalie von Cassie abgelehnt und mit Roberts Tod ist das Verhältnis zwischen den beiden noch kälter geworden. Kurz vor Weihnachten wird Cassie wegen eines Vergehens vorübergehend von ihrer Schule suspendiert. Nathalie als ihr Vormund muss sie notgedrungen mit nach Hause nehmen. Das Zusammenleben der beiden gestaltet sich mehr als schwierig, Nathalie ist am Verzweifeln, da sie ihren Mann so sehr vermisst und die Ablehnung seiner Tochter so deutlich spürt. Dabei weiß sie genau, dass Cassie ebenso wie sie unter Roberts Verlust leidet und todunglücklich ist. Aber den Weg für eine Annäherung findet sie nicht. Dann kommt die Einladung ihrer Mutter Laura nach Stormy Meadows. Obwohl sie mit Laura ebenfalls Probleme aufzuarbeiten hat, hofft Nathalie, dass der Tapetenwechsel sie und Cassie einander näher bringt… Einfach Schmökern und Entspannen Von Anfang an konnte ich diese aus der Perspektive von Nathalie in der ersten Person erzählte Geschichte leicht und flüssig lesen. Die bildhaften Beschreibungen der Autorin sorgten dafür, dass sowohl die Figuren, als auch die Umgebung in meinem Kopf sofort Formen annahmen. Die durchweg sympathischen, teils skurrilen Charaktere ließen keine lange Weile aufkommen. Die schwierigen Mutter-Tochter-Beziehungen rührten mich. Da diese auf vielen Missverständnissen und Empfindungen basierten, bei denen man keinerlei Schuldzuweisungen treffen kann, verstand und fühlte ich mit jeder Seite. Auch der Romantik des Weges von Nathalie in ein neues Liebesglück, mit all seinen Stolpersteinen, konnte ich mich nicht entziehen. Innerhalb eines Tages hatte ich dieses Buch durch geschmökert. Es handelt sich definitiv nicht um anspruchsvolle Literatur, aber das hatte ich auch gar nicht erwartet. Im Gegenteil, ich wollte gern eine Geschichte, in der ich versinken kann, mit sympathischen Protagonisten, deren Sorgen weit weg von meinen eigenen liegen, lachen, weinen und manchmal auch beides, dann aber ohne großes Nachdenken wieder auftauchen und mich einfach nur wohlfühlen. Und genau das ist eingetreten.

    Mehr
  • Rezension zu "Wiedersehen in Stormy Meadows" von Sarah Harvey

    Wiedersehen in Stormy Meadows

    Tanzmaus

    09. January 2013 um 15:45

    Natalie trauert um ihren verstorbenen Mann Rob und obwohl der Unfall, bei dem Rob ums Leben kam bereits zwei Jahre her ist, vergräbt sie sich in Arbeit und kann seinen Tod einfach nicht verwinden. Dabei muss Natalie stark sein, nicht nur für sich, sondern auch für ihre Stieftochter Cassandra. Aber Natalie findet keinen Zugang zu Cassie und will die Hoffnung schon aufgeben. Da wird Cassie von ihrer Schule zwangsbeurlaubt. Natalies Mutter, zu der sie nur sporadischen Kontakt seit 16 Jahren hat, lädt die beiden für die Vorweihnachtszeit zu sich ein - nach Stormy Meadows. Das Cover lädt zum Träumen ein und soll wohl ein Häuschen in Cornwall darstellen, wo die Geschichte hauptsächlich spielt. Im Fokus der Geschichte stehen Zwischenmenschliche Beziehungen und die Verarbeitung des Verlustes eines geliebten Menschen. Nicht nur Natalie hat Probleme, mit ihrer Stieftochter zurechtzukommen, auch die Beziehung zu ihrer eigenen Mutter ist gestört. Und so beginnen die drei Frauen die Vorweihnachtszeit zu nutzen, sich besser kennen und verstehen zu lernen. In der Abgeschiedenheit und der Gemeinschaft des Dorfes finden sie nach und nach zu einander. Die Autorin schafft hier eine warmherzige Atmosphäre, die zwar eine traurige Thematik beinhaltet, man beim Lesen aber dennoch die Wärme, die von den Protagonisten ausgeht spürt. So fällt es dem Leser nicht schwer, Sympathie und Verständnis zu allen Beteiligten zu entwickeln. Man wird Teil dieser Familie, was vielleicht auch an der gewählten Schreibform liegen mag. Die Geschichte wird aus der Sicht von Natalie und im Präsens erzählt. Der Leser hat somit auch Einblicke in die Gedankenwelt und Trauer von Natalie. Das Grundthema ist zwar traurig, aber dennoch bleibt ein Hoffnungsschimmer gleich zu Beginn des Buches, der im Laufe der Geschichte immer stärker wird. Ohne kitschig oder gestellt zu wirken, wird die Geschichte sogar noch mit einem Hauch Humor gewürzt, so dass das Lesen wirklich ein Genuss ist. Nach und nach werden Dinge aus der Vergangenheit aufgearbeitet, geklärt und bereinigt. Die Protagonisten verändern sich, ihre Beziehungen zueinander verändern sich und sie stellen fest, dass Heimat da ist, wo man sich wohlfühlt. Fazit: Ein emotionaler Roman, in den man sich reinfallen und treiben lassen kann.

    Mehr
  • Rezension zu "Wiedersehen in Stormy Meadows" von Sarah Harvey

    Wiedersehen in Stormy Meadows

    Monika58097

    23. December 2012 um 17:09

    Natalie ist seit knapp 2 Jahren Witwe. Den Unfalltod ihres Mannes Rob, mit dem sie nur wenige Monate verheiratet sein durfte, hat sie noch immer nicht verwunden. Sie vergräbt sich in ihrer Trauer um den geliebten Mann. Doch Natalie ist nicht alleine. Sie ist Vormund über Cassie, Robs Tochter aus erster Ehe. Cassie besucht ein Internat. Nur die Ferien verbringen die beiden manchmal miteinander. Cass zieht es vor, ihre freie Zeit lieber bei Freundinnen zu verbringen. Als Cass eines Tages für eine gewisse Zeit vom Internat suspendiert wird, weil sie immer wieder aus der Rolle fällt, nimmt Natalie ihre Stieftochter mit zu ihrer Mutter nach Stormy Meadows. Probleme scheinen auf den ersten Blick vorprogrammiert. Nat und Cass stehen sich nicht besonders nahe, aber Nat hat auch Probleme mit ihrer Mutter Laura zu überwinden, die als junge Frau ein ebensolches Schicksal zu erleiden hatte. Auch sie hat ihren Mann viel zu früh verloren. Nat hatte unter der Isolation und Trauer ihrer Mutter sehr zu leiden. Nat versucht indes immer wieder an Cass ranzukommen. Der gemeinsame Aufenthalt an der Küste tut den Frauen gut. Nicht nur Cass und Laura raufen sich nach Jahren zusammen und merken, dass sie zusammen gehören, auch Nat und Cassie finden langsam zueinander. Und schließlich gibt es da auch noch Connor. Ob es ihm gelingen wird, Nats Trauer zu durchdringen? Die Autorin nimmt einen mit auf eine Reise ins winterliche Cornwall. Weihnachten steht vor der Tür. Die Zusammenkünfte von Familie und Freunden sind so lebendig beschrieben, dass sich der Leser dazu gehörig fühlt. Man möchte einfach dabei sein. Ein wunderschöner Roman über Familienbeziehungen, über Freundschaft und Liebe.

    Mehr
  • Rezension zu "Wiedersehen in Stormy Meadows" von Sarah Harvey

    Wiedersehen in Stormy Meadows

    Nina2401

    18. November 2012 um 20:53

    Natalie und Cassie trauern … um Rob … und jede für sich alleine. Natalie findet keinen Zugang zu ihrer Stieftochter und dann … wird Cassie von ihrer Schule zwangsbeurlaubt. Überraschend bekommen die beiden eine Einladung von Natalies Mutter nach Cornwall. Allerdings ist das Verhältnis von Natalie zu ihrer Mutter auch nicht das Beste. Das klingt nach Schwierigkeiten und davon gibt es jede Menge. Im Mittelpunkt stehen die überaus schwierigen Mutter-Tochter-Beziehungen und die Trauer um den geliebten Ehemann und Vater. Sehr warmherzig erzählt Sarah Harvey die Geschichte aus der Sicht von Natalie in der Ich-Form und im Präsens. Trotz des traurigen Themas ist diese Geschichte nicht kitschig, auch nicht wirklich traurig und mit der genau richtigen Prise Humor gewürzt. Ich fühlte mich sehr willkommen und geborgen in diesem Buch, ein wunderschönes Gefühl und deshalb war es für mich ein richtiges „Wohlfühlbuch“. Das war mir schon nach den ersten Seiten klar. Ich ließ mich hineinfallen und treiben. Es ist keine spektakuläre Geschichte, aber man tritt ein, man reist nach Cornwall und möchte einfach bleiben. Die teilweise sehr skurrilen Charaktere sind mir alle sehr nahe gekommen und auch die herbschöne Umgebung wurde sehr anschaulich beschrieben. Mein Lieblingssatz: Heimat ist da, wo man sich wohlfühlt. Es war so schön, mitzuerleben, wie sich die einzelnen Sorgenkinder wieder näher kommen. Dann erscheint Connor … kein Highlander sondern ein waschechter Ire und er bringt nicht nur mein Blut in Wallung. Es spinnt sich ein zartes Band zwischen Connor und Natalie, die immer wieder zweifelt und Briefe an ihren geliebten Rob schreibt. Ich konnte ihre Zerrissenheit so gut nachvollziehen und habe mich so gefreut, wie sie ganz langsam wieder ja zu sich und dem Leben gesagt hat. Auch die anderen beiden verändern sich … langsam, aber stetig. Ich habe dieses Buch wirklich bis zum letzten Satz genossen! Ein wunderschönes Buch über Mütter und Töchter, über Freundschaft und Liebe und … über Cornwall.

    Mehr
  • Rezension zu "Wiedersehen in Stormy Meadows" von Sarah Harvey

    Wiedersehen in Stormy Meadows

    Winterzauber

    17. November 2012 um 23:20

    Ich war erst drauf und dran dieses Buch abzubrechen. Der Anfang ist so distanziert, ohne jede Tiefe der Personen, einfach eine Geschichte, die durch die Oberflächlichkeit der Protagonisten sehr unglaubwürdig wirkt. Es wird allerdings nach den ersten 50 Seiten deutlich besser. Nat hat ihren Mann Rob durch einen Autounfall verloren vor ca. 2 Jahren. Ihre Stieftochter Cas lebt im Internat und macht aus ihrem Hass ihr gegenüber kein Geheimnis. Als sie von der Schule suspensiert wird, muss Nat sich um sie kümmern, da kommt die Einladung von Nats Mutter Laura, einige Wochen über die Weihnachtszeit bei ihr auf Stormy Meadows in Cornwall zu verbringen gerade recht. In Cornwall ticken die Uhren anders und es kommt zu einer Annäherung von Nat und Cas. Ein schönes Buch fürs Herz, vorhersehbar, allerdings eine schöne Geschichte im zauberhaften Cornwall mit vielen Tieren und netten Menschen und Happyend, mir etwas zu schmalzig und unglaubwürdig aber sehr gut geeignet für die Weihnachtszeit.

    Mehr
  • Rezension zu "Wiedersehen in Stormy Meadows" von Sarah Harvey

    Wiedersehen in Stormy Meadows

    gst

    30. October 2012 um 17:59

    Erinnert an Rosamunde Pilcher Filme Das Schönste an Rosamunde Pilcher Filmen sind für mich die Landschaften. Genau die konnte ich mir bei der Lektüre dieses Buches gut vorstellen: Sie sind sehr lebendig beschrieben. Gut gelungen sind der Autorin auch die Wiederholungen, die das Leben prägen: Laura wurde Witwe, als Natalie erst sechs Jahre alt war. Wie sehr die Tochter damals unter dem Verlust litt, konnte sie in ihrem Schmerz nicht erkennen. Nun ist Natalie Witwe geworden und hat nur die widerspenstige 16jährige Stieftochter Cassandra behalten. In ihrem Schmerz ist sie ebenso blind, wie früher einmal ihre Mutter. Zu Weihnachten treffen alle drei Generationen zusammen: Laura, die sich inzwischen mit ihrem Schicksal ausgesöhnt hat und sich nichts mehr wünscht, als eine Annäherung an ihre Tochter Natalie, lädt diese mit Cassandra für mehrere Wochen nach Cornwall ein... Das Buch lässt sich leicht lesen, auch wenn hier und da die Situationsbeschreibungen durchaus kürzer sein könnten. Auf der anderen Seite lassen gerade diese Beschreibungen den Eindruck entstehen, einen Film zu sehen. Das Kopfkino wird angekurbelt und transportiert Gefühle vom Gehirn in den Bauch, so dass auch mal die Augen überlaufen können. Was mir persönlich allerdings weniger gefiel, war die große Bedeutung, die materiellen Geschenken beigemessen wurde. Ob die sich allerdings als Anregung für das nächste Weihnachtsfest eignen, möchte ich dahingestellt lassen. Auch werden einige Klischees bedient, die wenig mit dem realen Leben zu tun haben (wer trifft schon auf einen berühmten Künstler, der sich ohne Starallüren in die Einsamkeit zurückgezogen hat?). Fazit: wer sich zwischendurch vom grauen Alltag in eine Traumwelt zurückziehen will, wird in diesem Roman fündig. Und wer wünscht sich nicht, dass der Satz „alles wird gut“ in Erfüllung geht? Wer allerdings großen Wert auf stilistische Feinheiten legt, greift am besten gar nicht erst nach diesem „Bestseller“. Kommentar

    Mehr
  • Rezension zu "Wiedersehen in Stormy Meadows" von Sarah Harvey

    Wiedersehen in Stormy Meadows

    Buechersuechtig

    09. October 2012 um 13:12

    DIE GESCHICHTE... Vor knapp 2 Jahren hat Natalie ihren Mann Rob bei einem Autounfall verloren, seitdem vergräbt sie sich in ihrer Arbeit. Außerdem macht ihr die halbwüchsige Stieftochter Cassie das Leben schwer und als sie einer Mitschülerin einen Streich spielt, wird der schwierige Teenager von der Schule suspendiert. Natalie ist mit der Situation vollkommen überfordert und nimmt deshalb erleichtert das überraschende Angebot ihrer Mutter an, die kommenden Wochen in ihrem Cottage in Stormy Meadows zu verbringen. Doch nun muss sich die Journalistin, die für die Zeitschrift Naked arbeitet, ihrer Vergangenheit stellen, denn sie ist mit 16 nach London gezogen und hatte in den letzten Jahren nur sporadisch Kontakt zu ihrer Mutter... Weniger anzeigen MEINE MEINUNG: Da einige Leser von diesem Buch so begeistert waren, musste ich den neuesten Roman von Sarah Harvey natürlich auch lesen. Den Schauplatz hat die Autorin nach Südengland, genauer gesagt in das idyllische Örtchen Stormy Meadows, verlegt. Die Geschichte beginnt im November und endet ca. 5 Wochen später. Natalies geliebter Ehemann Rob ist vor 20 Monaten durch einen Autounfall gestorben und hat neben Natalie seine Tochter aus erster Ehe zurückgelassen. Die 32-jährige Natalie leidet noch immer unter Robs Tod, weshalb sie ihren Schmerz mit Arbeit und Alkohol betäubt. Ihre beste Freundin Petra hat eine Affäre mit einem verheirateten Mann, unterstützt Natalie nach besten Kräften und kommt auch mit Natalies Stieftochter halbwegs gut aus. Die 15-jährige Cassie ist seit dem Tod ihres Vaters Vollwaise und lehnt Natalie ab. Der rebellische, aufmüpfige Teenager will Tänzerin werden und wird von der Schule mit Internat suspendiert, weshalb sie nun für eine Weile bei ihrer Stiefmutter, die nun ihr Vormund ist, in London bleiben muss. Da kommt ihnen das Angebot von Natalies Mutter, ein paar Wochen auf ihrer Farm zu verbringen, ganz recht - so nimmt sie ein paar Wochen Urlaub und die beiden jungen Frauen brechen in Richtung Cornwall auf. Die 58-jährige Witwe Laura lebt seit 17 Jahren in dem malerischen Dorf Stormy Meadows und hat keinen guten Draht zu ihrer Tochter, was die ehemalige Schauspielerin allerdings ändern möchte... Neben den drei unterschiedlichen Hauptpersonen spielen auch noch einige Dorfbewohner wie z.B. der attraktive Ire Connor Blythe, der schweigsame Hank und seine lebhafte Frau Orlaithe und Lauras Geschäftsfreund Charles sowie einige Tiere eine große Rolle. Die Protagonisten wurden reizvoll gestaltet und sind facettenreiche Persönlichkeiten mit liebenswerten Macken, die eine ansprechende Weiterentwicklung durchmachen. "Wiedersehen in Stormy Meadows" lässt sich als atmosphärisch dichte Geschichte bezeichnen, die sowohl humorvolle, aber auch traurige Szenen enthält. Die Grundidee ist sicherlich nicht ganz neu, wurde allerdings wunderbar umgesetzt. Dazu tragen natürlich der wendungsreiche Plot mit vielen Überraschungen, die zauberhafte Umgebung sowie die interessanten Charaktere bei. Die Geschehnisse, die sich in Stormy Meadows abspielen, werden aus der Sicht von Ich-Erzählerin Natalie geschildert. Man schließt die Protagonisten schnell ins Herz und hofft, dass Natalie endlich einen Zugang zu ihrer Mutter bzw. zu ihrer Stieftochter findet. Am liebsten würde man gemeinsam mit Laura, Cassie und Natalie am Küchentisch des Cottage sitzen und gemütlich einen englischen Tee trinken oder mit Cassie die Tiere der Farm füttern. Sarah Harveys "Wiedersehen in Stormy Meadows" hat es geschafft, mich gleichzeitig zum Weinen und zum Lachen zu bringen - ein Kunststück, dass wenige Bücher zuwege bringen. Ein wenig nervend finde ich allerdings den hohen Alkoholkonsum im Buch, denn es wird sehr oft Rotwein, Bier, Brandy, Champagner o.ä. getrunken. Außerdem geht die Handlung hin und wieder ganz leicht in die schmalzige Richtung, aber diese Passagen sind so schön gestaltet, dass es nicht weiter stört. Denn diese bezaubernde Geschichte macht einem klar, was im Leben wichtig ist und dass man aus Fehlern lernen kann. Besonders hervorheben möchte ich die wundervollen Schauplatzbeschreibungen, die so anschaulich & lebendig gestaltet wurden, dass man am liebsten die Koffer packen und nach Südengland reisen möchte, um dort ebenfalls eine schöne Zeit zu verbringen. Komplettiert wird dieser Roman durch den schönen, flüssigen Schreibstil und die unterhaltsamen Wortgefechte. Denn die Story nimmt einen derart gefangen, dass man förmlich durch die 368 Seiten fliegt. FAZIT: "Wiedersehen in Stormy Meadows" ist eine bewegende Geschichte, bei der einem das Herz aufgeht. Wer gern Romane liest, die von einem zauberhaften Handlungsschauplatz, Familienproblemen, sympathischen Hauptpersonen & ein wenig Romantik handeln, wird den aktuellen Roman von Sarah Harvey mögen. Wegen klitzekleiner Mankos vergebe ich bescheidene 5 STERNE und freue mich auf weitere Romane in dieser Art.

    Mehr
  • Rezension zu "Wiedersehen in Stormy Meadows" von Sarah Harvey

    Wiedersehen in Stormy Meadows

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    24. September 2012 um 07:41

    Natalie ist seit fast 2 Jahren Witwe. Ihren Mann Rob verlor sie durch einen Verkehrsunfall und auch nach der langen Zeit ist sie noch immer nicht in der Lage, den Verlust zu verkraften. Sie bekämpft ihren Kummer, ihr Leid und ihre Einsamkeit mit Arbeit. Ihre Stieftochter Cassie befindet sich auf einem Internat und selbst in den Ferien vermeidet sie ein Treffen mit ihrer Stiefmutter und hält sich lieber bei Freunden auf. Als Cassie jedoch einer Mitschülerin einen Streich spielt, wird Natalie dazu aufgefordert, ihre Stieftochter sofort von der Schule zu holen und sie für eine Weile zu Hause zu behalten. Ihr graut vor dem Zusammensein mit Cassie und so kommt ihr das Angebot ihrer Mutter Laura gerade recht, denn diese lädt Natalie und Cassie ein, für 5 Wochen zu ihr nach Cornwall zu kommen. Obwohl Natalie auch ein nicht allzu herzliches Verhältnis zu ihrer Mutter hat, nimmt sie das Angebot an. Sarah Harvey kannte ich bislang nur von ihren humorigen Chick lit- Romanen und war umso gespannter, wie sie mit ernsteren Themen umgeht. 3 Frauen, 3 Generationen, die alle mit Verlusten zu kämpfen haben und Probleme mit der Kommunikation untereinander haben. Natalies Vater starb, als sie selbst 6 Jahre alt war und ihr kam es so vor, als ob ihre Mutter mit gestorben ist. So verwunderte es nicht, dass sie, kaum 16 Jahre alt, die Beine in die Hand nahm und nach London ging, weit weg von ihrer Mutter, die sie in den darauffolgenden Jahren so gut wie nie wieder gesehen hat. Cassies Mutter starb, als sie noch ein Kleinkind war und als ihr Vater später Natalie heiratete, fand sie zu ihr keinen Draht, sie beanspruchte ihren Vater für sich und grenzte Natalie bei gemeinsamen Unternehmungen aus. Als jetzt noch ihr Vater starb, blieb ihr nur die ungeliebte Stiefmutter, die sie nicht leiden kann. Sehr einfühlsam beschreibt Sarah Harvey die Gefühlswelt von Natalie, die auch fast 2 Jahren nach dem Tod ihres Mannes ihn liebt und vermisst. Es fällt ihr schwer, etwas anderes zu tun als zu arbeiten. Sie tut sich schwer im Umgang mit Cassie, sie kommt nicht an sie heran, auch wenn sie es möchte. Ganz langsam erfolgt in Stormy Meadows eine Annäherung der Frauen untereinander. Sie lernen sich kennen, sich zu achten und später auch zu lieben. Großen Anteil daran haben auch die Protagonisten, die am Rande mitspielen. Liebenswerte Charaktere wie Petra, Connor, Orlaithe oder Hank, die wohl jeder gern zum Freund haben möchte. Der Autorin ist es hervorragend gelungen, dem Leser Cornwall ein wenig näher zu bringen. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr bildlich, so dass ich mich förmlich hineinversetzt fühlte und den Wind spürte. Ein absolut stimmiger Roman, der mich nachdenklich gemacht hat, bei dem ich auch mal schmunzeln konnte, der mich mitfühlen ließ und bei dem ich mit den Protagonisten mitgelitten und -gehofft habe.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks