Mein wunderbares Bücherboot

von Sarah Henshaw 
3,1 Sterne bei28 Bewertungen
Mein wunderbares Bücherboot
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (10):
Milagros avatar

Nette Geschichte um eine ungewöhnliche Buchhandlung

Kritisch (8):
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Sarahs Reise auf dem Bücherboot begann vielversprechend, doch schlussendlich hat mich zu viel gestört.

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Inhaltsangabe zu "Mein wunderbares Bücherboot"

Die Britin Sarah Henshaw liebt Bücher und hat eine ungewöhnliche Idee: Sie träumt von einer Buchhandlung auf einem Boot! Obwohl die Suche nach Investoren zäh verläuft und die Buchbranche nicht gerade ihre beste Zeit erlebt, kann die ehemalige Journalistin ihren Traum verwirklichen. Sarah macht sich mit ihrem schwimmenden Bücherparadies auf zu einer abenteuerlichen Reise durch Großbritanniens Kanallandschaft.

Unterwegs trifft sie auf allerlei Hindernisse, lernt aber auch außergewöhnliche Menschen kennen und gerät in so manch aberwitzige Situation. Von einem überfluteten Maschinenraum über ein Ankerverbot im Hafen Bristols bis hin zu kreativen Tauschgeschäften à la Buch gegen Dusche – das Memoir versammelt jede Menge spannende Anekdoten rund um Sarahs schwimmenden Buchladen und bietet kurzweilige Unterhaltung nicht nur für Literaturfans.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959101813
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH
Erscheinungsdatum:03.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Arbutuss avatar
    Arbutusvor einem Monat
    Bücher und das nasse Element - eine reizvolle, wenn auch nicht immer praktische Kombination

    Meine gesamte Reise mit der Book Barge über werden Schleusen für mich das sein, was für Ritter in altenglischen Ritterromanzen Begegnungen mit Drachen sind. Sie sind eine echte Prüfung.

    Wusstet Ihr, dass es in England keine Buchpreisbindung gibt?
    Eigentlich haben die kleinen Buchhändler gar keine Chance. Das muss auch die junge Buchhändlerin Sarah Henshaw erkennen, aber anstatt aufzugeben, sagt sie sich: jetzt erst recht! - und bricht mit ihrem Bücherboot "Joseph" - dem einzigen Longboat weit und breit, das einen männlichen Namen trägt - zu einer abenteuerlichen Kanalreise durch die englischen Binnengewässer auf.

    Mutig und kreativ ist sie, das muss man ihr lassen. Und durchgeknallt.
    Frau Henshaw kann durchaus schreiben, hat ein Gefühl für gute Pointen und Kapitelabschlüsse. Nur hin und wieder fehlt der gewisse leserfreundliche Feinschliff. Ein paar logische Fallen lauern außerdem in der Übersetzung. Und ob man dem Toilettenproblem gleich ein ganzes - wenn auch kompaktes - Kapitel widmen muss, ist natürlich Geschmacksache. Vor allem wurde mir nicht zur Gänze klar, ob die Bemerkung "wie es funktioniert oder wie man es steuert" sich auf das Boot oder das Urinella bezog ...

    Die Schilderungen des Kampfes der bootfahrenden Autorin mit den Kanalschleusen sind auf jeden Fall unterhaltsam. Oft streut sie literarische Betrachtungen in die Erzählung ein. Ausgesprochen nett finde ich, wenn sie sich in Stratford-upon-Aven mit der Hamlet-Statue unterhält. Nur warum muss sie gegen Ende des Kapitels schon wieder so geschmacklos werden? Wie gesagt, die Gute ist hin und wieder etwas spleenig, aber immerhin selbstkritisch genug, um dies auch unverblümt zuzugeben ("Ich bin nicht mehr zurechnungsfähig" schreibt sie an einer Stelle).

    In der ersten Hälfte plätschert die Lektüre manchmal etwas planlos vor sich hin. Aber dann, im hinteren Drittel des Buches, fühle ich mich nicht nur gut unterhalten, sondern amüsiere mich gelegentlich auch königlich. Und am Ende ist die Erzählung dicht und wunderschön geschrieben.

    Diese Frau ist echt durchgeknallt. Das sagte ich bereits, nicht wahr? Aber schreiben kann sie.

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    Nele75s avatar
    Nele75vor 2 Monaten
    Mein wunderbares Bücherboot ... von Sarah Henshaw

    "Was für ein wunderschönes Cover" - dies war mein erster Eindruck, als ich dieses Buch gesehen habe. Als ich dann den Klappentext dazu gelesen habe, war mir ziemlich schnell klar, dass ich die Geschichte von Sarah Henshaw und ihrem wunderbaren Bücherboot unbedingt lesen möchte, denn Bücher, in denen es hauptsächlich um Bücher geht, erwecken eigentlich immer mein Interesse.

    Nachdem die Geschichte nach einem wirklich wunderbaren Vorwort von Torsten Woywod endlich losging, war ich mehr als gespannt und habe mich auf ein wirklich schönes Leseerlebnis gefreut. Dank der kurzen Kapitel kommt man auch ziemlich schnell in der Erzählung voran, wobei ich gestehen muss, dass meine Lesepausen von Kapitel zu Kapitel immer ein wenig länger gedauert haben.

    Sarah Henshaw erzählt ihren Lesern zu Beginn, wie es dazu kam, dass sie stolze Besitzerin der "Book Barge", also ihrem ganz eigenen Büchertraumboot geworden ist. Ohne die (auch finanzielle) Hilfe ihrer Eltern und ihres (Ex-)Freundes Stu wäre es sicherlich nie dazu gekommen. Auch erfährt man, wie ihre Reise losgeht und sie ein halbes Jahr durch die verschiedensten Kanäle Englands reist, um immer wieder für kürzere oder längere Zeit anzuhalten, um Bücher zu verkaufen oder auch zu vertauschen. Leider erfährt man allerdings auch immer mehr über das doch wohl sehr komplizierte Schleusensystem, welches sie immer wieder mit ihrem Boot durchstehen muss..... oder aber auch über die unterschiedlichsten Besucher, welche nicht immer nur auf dem Boot sind, um ein Buch zu kaufen.

    Auch wenn Sarah Henshaw einges von ihren ganz persönlichen Leseerfahrungen erzählt und man ebenfalls erfährt, welches ihre absoluten Lieblingsbücher sind (und aus welchem Grund) kam mir das erhofften Thema Bücher doch irgendwie viel zu selten vor im Laufe der Handlung.
    Auch von den eigentlichen Orten oder besser gesagt den jeweiligen Anlegestellen des Bücherbootes waren mir die Beschreibungen zu wenig bildlich, hier hätte ich mir mehr "Kopfkino" erhofft.

    "Mein wunderbares Bücherboot" war nicht ganz das Lesehighlight, welches ich zunächst erwartet hatte. Das Buch hat mich zwar gut unterhalten, jedoch nicht durchweg von der ersten bis zur letzten Seite Begeisterung ausgelöst.

    Erschienen im Verlag Eden Books.

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    Maggis avatar
    Maggivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Leider bleibt der Inhalt weit hinter dem zurück, was die schöne Aufmachung verheißt.
    Mit dem Bücherboot durch England

    Dieses Buch hat durch sein schönes Cover meine Aufmerksamkeit erlangt. Das Thema, um das es geht, nämlich Bücher, Literatur und eine ganz besondere Buchhandlung, passte ebenfalls genau in mein literarisches Beuteschema. Um so glücklicher war ich, als ich das Buch dann im Rahmen einer Leserunde lesen durfte.

    Die Protagonistin Sarah hat eine innovative Idee: auf einem englischen Kanalboot eine Buchhandlung zu eröffnen und dort auch literarische Treffen, wie etwa Autorenlesungen anzubieten. Zu Beginn läuft das Geschäft auch gut, was sich aber schnell ändert. Sarah hat einfach überhaupt kein Geschäftskonzept, lebt in den Tag hinein und hofft das Beste. Dass das nur mehr schlecht als recht funktioniert, sieht sie nicht ein und ändert auch nichts an ihrer planlosen Vorgehensweise. Aber wenigstens ist sie ein innovativer Charakter und hat eine weitere ungewöhnliche Idee, sie geht mit ihrem Hausboot Joseph ein halbes Jahr auf die Reise durch Englands Flüsse und Kanäle und möchte unterwegs von ihren Buchverkäufen leben und so die weitere Reise finanzieren.

    Das Buch ist eine Mischung aus Tagebuch und Reisenotizen. So kommt man Sarah nah und erlebt ihre Reise mit. Leider hat sie sich auch hier wieder schlecht bis gar nicht vorbereitet, weiß nicht, wie man eine Schleuse bedient, welche Liegegebühren anfallen oder wie man die Buchhaltung eines Ladens führt, was sie mehr als einmal in die Klemme bringt. Sie verweigert auch größtenteils, sich diese Dinge anzueignen. In einer Szene merkt sie in einer kritischen Situation erst nach Stunden, dass sie die Karte des Kanalabschnitts, in dem sie unterwegs ist, falsch herum hält.

    Aus den meisten schwierigen Situationen rettet sie das Geld ihrer Eltern oder ihres Exfreundes Stu immer wieder aus der Patsche. Sarah lebt in meinen Augen ihren Selbstfindungstrip ganz klar auf anderer Leute Schultern aus. Auch macht sie in ihren Aussagen oft einen neurotischen Eindruck und steigert sich in ihre Empfindungen sehr stark hinein und trifft unüberlegt, sehr unerwachsene Entscheidungen. So kauft sie etwa einen gebrauchten alten Kinderwagen, obwohl sie noch nicht einmal weiß, wie sie ihre nächste Mahlzeit bezahlen soll. Die Differenz zwischen ihren an sich interessanten Plänen und dem guten Grundgedanken und ihrer planlosen, irritierenden Durchführung hat mir leider den Lesespaß über die weitesten Teile der Geschichte verdorben. Sarah hat mich mit ihrer verantwortungslosen, oft leider egoistischen Art aufgeregt. Ich konnte mich nicht mit Sarah identifizieren, noch ihre Beweggründe oder Enscheidungen verstehen.

    Die kleinen Episoden, aus denen das Buch besteht, sind an sich ganz unterhaltsam, bleiben aber durchweg oberflächlich und konnten mich daher nicht überzeugen. Auch die Landschaftsbeschreibungen hätten viel schöner und ausführlicher ausfallen können, ich hatte mir von dem Buch eine Kopfreise erwünscht, stattdessen konnte ich nach den Beschreibungen nur eine Schleusenphobie entwickeln, da sich gefühlt 80% der Reisebeschreibungen nur auf Schleusen bezogen. Man hätte aus dieser Geschichte viel raus holen können, das Potential wurde hier jedoch nicht ausgeschöpft und es fehlte der rote Faden.

    Bleibt alles in allem eher das ernüchternde Gefühl eines höchstens mittelmäßigen Leseerlebnisses.

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    Kruemss avatar
    Kruemsvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Interessant
    Eine tolle Idee

    Eigentlich eine sehr gute Idee mit dem Bücherboot! Ich kenne diese tollen Boote und blicke immer recht neidisch darauf wenn ich mal wieder in Stratford upon Avon bin oder sie mir auf einem anderen Kanal begegnen. Das Buch fand ich daher erstmal sehr spannend, auch Sarah ist eine sehr interessante Persönlichkeit, wenn auch ein bißchen naiv für meinen Geschmack - und das zeigt sich auf der Reise ja auch wiederholt. Das Buch verliert sich leider ein bißchen in sich selbst, dennoch ist es gewürzt mit schönen Geschehnissen und sehr persönlichen Eindrücken lesenswert. Die Autorin plant ja schon das nächste Reise-Buch diesmal aus Frankreich - und ich hoffe, das ihr das Wagnis besser vorbereitet gelingt. Drei Sterne für gute Unterhaltung.

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    orfe1975s avatar
    orfe1975vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mal humorvoll, mal nachdenklich, mal nichtssagend - Trotzdem eine gut zu lesende Hommage an den klassischen Buchhandel!
    Mit dem Bücherboot quer durch England

    Cover:

    Das Titelbild wirkt wie ein Buch aus den 50er Jahren auf mich. Bei diesem Stil wird einem warm ums Herz, es wirkt liebevoll und harmonisch. Die Gestaltung lässt jedoch eher einen Roman als einen Reisebericht vermuten und führt so anfangs den Leser in die Irre. Ein großer Pluspunkt ist das Lesebändchen, das das Hardcover perfekt ergänzt. Im Buchladen hätte ich sofort zugegriffen.

    Inhalt:

    Die große Leidenschaft der Engländerin Sarah Henshaw sind Bücher und ihr Traum eine eigene Buchhandlung. Kurzerhand erfüllt sie sich ihren Traum, indem sie ein altes Boot kauft, mit Hilfe ihres Freundes zur Buchhandlung umbaut und nach Trennung desselben Freundes auf Selbstfindungstrip mit ihrem "wunderbaren Bücherboot" geht. Ihr Weg führt sie durch halb England, durch viele Schleusen und an skurrilen sowie interessanten Menschen vorbei. Dabei versucht sie, dem Untergang der konventionellen Buchhandlungen mit kreativen Ideen entgegenzuwirken.

    Mein Eindruck:

    "Diese Geschichte handelt von einer Reise, auf der ich Bücher gegen Essen, gegen Badbenutzung oder gegen ein Bett tausche. Insofern handelt es sich um eine Reihe äußerst kurzer, ziemlich intensiver zwischenmenschlicher Beziehungen mit Leuten, die ich danach nie wiedersehe.Quasi eine Art überlanges Taylor-Swift-Album." (S. 37)

    Der Einstieg gefiel mir sehr gut. Die Kapitel sind so kurz gehalten, dass man immer weiter lesen möchte. Die Autorin ist sehr belesen und streut ihre Literaturkenntnisse in ihren Erzählungen mal auf humorvolle, mal auf nachdenkliche Weise ein. Sie selbst agiert oft noch kindlich naiv, manchmal auch trotzig und selbst mitleidig. Man merkt an vielen Stellen, dass sie mit sich selbst nicht ganz im Reinen ist. Anfangs war sie mir sehr sympathisch, ihr Humor gefiel mir und vor allem nahm sie sich selbst nicht so ganz ernst, im späteren Verlauf der Handlung nervten mich einige wiederkehrende Verhaltensweisen von ihr.

    "Als ich Joseph erstmals erblickte, hatte ich das Gefühl, dass er einen Traum in sich trug. Räuberhöhlen funktionieren nach demselben Prinzip. Sie sind im engeren Sinne keine Behausungen - sind nicht funktional, sauber und stabil -, sondern Orte, die wir wegen dem bewohnen, wozu sie imstande sind. Sie transportieren uns in eine andere Welt. Sie sind Orte, die uns davontragen." (S. 137)"

    Das Buch wirkt wie eine Aneinanderreihung vieler kleiner Anekdoten, ähnlich wie Tagebucheinträge. In diesen erfährt man viel über ihr erstes Date mit ihrem Boot Joseph, skurrile Buchhandelskunden, Hintergrundwissen zu Literatur sowie Erinnerungen aus ihrer Kindheit und ihrem Leben mit ihrem (Ex)Partner. Leider springt sie zuweilen gedanklich oft hin und her, so dass man ihr nicht immer folgen kann bzw. Erzählungslücken zeitweise auftreten. Die Erzählung ihrer Reise ist zwar die Stationen betreffend chronologisch aufgebaut, jedoch fehlen Zeitangaben, so dass man schwer einordnen kann, wie lange sich Sarah an einigen Orten aufgehalten hat.

    Oft habe ich mich gut amüsiert und Neues entdeckt, teilweise habe ich mich aber auch gefragt, warum sie bestimmte Dinge so detailgetreu erzählt bzw. was ich mit dieser Geschichte überhaupt anfangen soll. So wechselten sich gute mit weniger guten Passagen ab. Gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass die Autorin das Buch schnell beenden wollte, so dass viele Fragezeichen zurückblieben und die Leselust gegen Ende stark nachließ. Zudem hatte ich leider nicht das Gefühl, dass Sarah Konsequenzen aus ihrer Reise gezogen hat und eine persönliche Entwicklung hatte offenbar kaum bei ihr stattgefunden.
    Entgegen vieler anderen Reiseberichte gibt es hier keine Fotos, die ich jedoch aufgrund der Erzählweise auch gar nicht vermisst habe, denn es ist eher eine Geschichte als ein Reisebericht.

    Fazit:

    Mal humorvoll, mal nachdenklich, mal nichtssagend - Trotzdem eine gut zu lesende Hommage an den klassischen Buchhandel!

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    -Tine-s avatar
    -Tine-vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sarahs Reise auf dem Bücherboot begann vielversprechend, doch schlussendlich hat mich zu viel gestört.
    Unzählige Schleusen, einiges an Naivität und viele Bücher

    Sarah Henshaw führte einen Buchladen in London. Das Besondere daran ist, dass sich dieser auf einem Boot befindet. Als das Geschäft sehr schleppend verläuft und sie sich von ihrem Freund trennt, startet Sarah eine mehrmonatige Reise auf Englands Kanälen. Da es in England keine Buchpreisbindung gibt, herrscht ein enormer Preiskampf und kleine Buchhandlungen haben sehr zu kämpfen. Um darauf aufmerksam zu machen, macht sich die junge Sarah auf die Reise, die tatsächlich so passiert ist.

    Sarah erlebt viel Kurioses und Erstaunliches aber auch Amüsantes auf ihrem Weg. Sie erzählt von ihrem Alltag auf dem Boot, von Begegnungen mit anderen Menschen, aber vor allem auch mit Tieren, gelegentlich auch von Kunden und ihrem Manöver mit dem Boot. Zum Beispiel ihr Aufbegehren in Bristol und diese ältere Frau an der Schleuse waren zum Brüllen komisch. Alleine schon, dass sie die Toilette und Dusche im Boot ausgebaut hat und nun auf die Gutmütigkeit von Kneipen- und Restaurantbesitzer angewiesen ist, zeigt wie offen, aber auch leichtfertig sie die Fahrt begonnen hat. Mit vielen Illusionen und Hoffnungen macht sich Sarah auf die lange Reise, zum Beispiel hat sie nie gelernt, ein Boot zu steuern. Später jedoch war ich von ihrer naiven Art nur noch genervt. Wenn es hart auf hart kommt, helfen ihre Eltern und ihr Ex-Freund, vor allem auch finanziell. Sarah ist, meiner Meinung nach, so engstirnig, festgefahren, zu sorglos und unreif für Ende 20. Im gesamten Buch, in einem Zeitraum von mehreren Monaten, lernt Sarah einfach nicht dazu und zieht ihr Ding weiter durch. Außerdem waren manche Begebenheiten zu gewollt lustig erzählt. Ich hab in dem Buch auch mehrfach geschmunzelt, aber öfter an Stellen, wo Sarah sich geärgert als amüsiert hat. Ihr Humor und ihr Charakter haben mir oft nicht zugesagt, weshalb ich das Buch leider nicht so sehr genießen konnte.

    Sarah Henshaws Schreibstil ist gut zu lesen. Sie hat eine lockere Art, durch die man beim Lesen schnell vorankommt, als würde man ein Tagebuch oder einen Blog lesen. Trotzdem ist der Inhalt des Buches zerstückelt, was mich mit der Zeit sehr im Lesefluss gestört hat. Die Autorin hüpft von einer Begebenheit zur nächsten, sodass man selten hinterherkommt. Kaum habe ich mich in die beschriebene Situation eingefunden, befindet sich Sarah schon in der nächsten. Eine stringente Erzählweise mit Übergängen hätte mir mehr zugesagt.


    Fazit:

    „Eine Bootsfahrt, die ist lustig, eine Bootsfahrt, die ist schön!“, dem kann ich hier nur bedingt zustimmen. Sarah Henshaws Reise auf ihrem Bücherboot war oft amüsant, manchmal aber auch zu gewollt lustig. Die Beschreibungen ihrer Fahrt und der Menschen waren sehr leicht, wie ein Blog, allerdings auch sehr sprunghaft geschrieben. Hauptsächlich hat mir das Buch nicht gefallen, da ich mich mit Sarah immer weniger identifizieren konnte. Wenn du also auf einer Wellenlänge mit ihr liegst, könnte dir das Buch mehr gefallen als mir!

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    RebekkaTs avatar
    RebekkaTvor 2 Monaten
    Hatte auf mehr gehofft

    "Mein wunderbares Bücherboot" von Sarah Henshaw

    Kurz zusammengefasst kauft Sarah ein Boot und will auf Englands
    Kanälen nun Bücher verkaufen, was nicht so recht klappt. Es
    geht in dem Buch um viele Hindernisse, von Geld über ihre
    Beziehung zu Stu und der Frage, was sie im Leben machen will,
    bis hin zu Schleusen des Bootes, Geschichten und Büchern.

    Schreibstil: Sarah Henshaw Schreistil kann fesseln, nur flaute
    es auch immer wieder ab, weil z. B. die nächste Schleuse kam
    oder ich mich fragte, was sie denn jetzt schon wieder macht.

    Cover: Nicht nur das gezeichnete Cover finde ich schön, die
    gesamte Außenhülle ist wie ein Gemälde und griffiger als
    normale Hardcover. So stelle ich mir tatsächlich das Boot an
    einem schönen Frühlingstag vor.

    Ich mag Geschichten von Menschen, die ihren Traum leben, die
    mit Hindernissen kämpfen müssen und in denen sich dann doch
    irgendwann und irgendwie alles zum Guten wendet! Doch denke
    ich, dass Sarah eigentlich keine Ahnung hat, was sie da tut
    und sie rennt einer verworrenen Idee hinterher, eben weil sie
    nicht wirklich vorher nachgedacht hat, was es bedeutet!

    Die Zusammenfassung las sich gut, das Vorwort vom großartigen
    Torsten Woywod hat mich voller Freude anfangen lassen zu lesen;
    und dann las ich und las und wurde langsamer, machte mehr
    Pausen und habe tatsächlich über vier Wochen gebraucht, um es
    ganz durchzulesen.Einiges ist spannend und aufregend, nur bin ich kein Sarah-
    Fan - wer so blauäugig durch die Welt fährt, sich Geld von den
    Eltern wie selbstverständlich "leiht", sich nicht klar ist über
    die Beziehung zu Stu und von betriebswirtschaftlichen Themen
    keine Ahnung hat, sollte ganz genau überlegen, so ein Abenteuer
    zu starten und sich eigentlich nicht wundern, wenn es so läuft
    wie bei ihr!Ich mag ihre Danksagung, einfach weil es so viel gibt, über das
    wir dankbar sein können. Das bringt sie dann doch zum Ausdruck
    und versöhnt mich ein wenig mit dem Buch, denn ja: ich bin
    eigentlich sehr schnell zufrieden zu stellen, gerade und vor
    allem bei Büchern!

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    SigiLovesBookss avatar
    SigiLovesBooksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wirklich schöne Buchidee, die für mich leider wenig überzeugend umgesetzt wurde. Hatte mehr erwartet, schade!
    Mein wunderbares Bücherboot

    Sarah Henshaw, Ihres Zeichens Journalistin, hat tagebuchartig ihre Erlebnisse und Eindrücke auf ihrem 2009 gekauften Narrowboat", einem ehemaligen Schleppkahn, dem sie den Namen Joseph gibt, in Buchform bei Eden-Books, im Verlag der Edel Books Germany, (gebunden, 2018) veröffentlicht.


    Eine große Abenteuerlust und das Vorhaben, mal "auszusteigen", ist der Autorin zu eigen. Sie steht zu ihrem - im weiteren Verlauf auch mal durchaus selbstkritischen - Book Barge-Projekt, wenn auch einiges etwas naiv und unausgereift, nicht sehr überlegt, auf mich wirkt: Auf jeden Fall ist ihre Euphorie, ihr Durchhaltevermögen und viel Neugier sehr beachtenswert!

    Die Motive dieser Kanalfahrt durch Englands Flüsse und Kanäle, die der Autorin in Sachen Schleusen einiges abverlangen, sind eigene und auch, das Bewusstsein für die ungewisse Zukunft des lokalen Buchhandels zu schärfen. Anfangs läuft es (mit Unterstützung des Exfreundes Stu und der ihrer Eltern) sehr gut; doch bald häufen sich auch Probleme, die teils technischer, teils finanzieller Natur sind....

    Man lernt kleine Städte und Dörfer am jeweiligen Fahrabschnitt kennen und zuweilen einige sehr nette Zeitgenossen, die Sarahs Existenzbedürfnisse gegen Bücher erfüllen: So wird sie zu Drinks, zu Essen und auch mal zu einer Übernachtung auf ihrer 6monatigen Flussreise (Mai bis Oktober 2011) eingeladen.

    Schöne Sätze über Buchhändler und Anekdoten über bekannte Bücher von R.L. Stevenson, Charles Dickens oder Kenneth Graham's berühmtes "Der Wind in den Weiden" sind in den Roman eingeflochten; allerdings entsprach die Reise literarisch nicht meinen Erwartungen: Sehr durchbrochen war der Text, in Diary-Form viele Begebenheiten und stilistisch sprach mich das Buch nicht an: Episodenhaft reihen sich viele Ereignisse, die teils nichts mit der Reise zu tun haben und mit denen ich teils überhaupt nichts anzufangen wusste. Einiges wirkte auf mich arg überdreht, was meinen Lesegenuss etwas schmälerte. Auch die Tatsache, dass Sarah Henshaw sich auf dieses etwas waghalsige Abenteuer einließ ohne die geringsten Kenntnisse über Betriebswirtschaft oder den Einzelhandel, ließen mich staunen. Auch den Ausbau sanitärer Anlagen - der dann später revidiert wurde -  konnte ich nicht nachvollziehen.

    Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Autorin hehre Ziele hatte, den lokalen Buchhandel zu stärken und es bleibt zu hoffen, dass sie für die neue Fahrt - die geplant 2019 in Frankreich stattfinden soll - ihre Erkenntnisse und mehr know how in die Reise einbringen kann. Besonders sympathisch waren mir Stu und auch Joseph; die Bootsführerin selbst konnte mich leider nicht erreichen. 

    Fazit:

    Eine Art "Logbuch" einer abenteuerlichen und etwas waghalsigen Fahrt mit einem Bücherboot durch Mittelengland, in der es nicht nur um Bücher geht, sondern für Sarah Henshaw auch um eine Reise zu sich selbst bedeutete. Mich konnte das Logbuch leider weniger überzeugen, dennoch wünsche ich der Autorin gutes Gelingen und allzeit gute Fahrt auf der 2. Reise auf Frankreichs Kanälen - mit hoffentlich guter Vorbereitung! Joseph wünsche ich ebenfalls noch ein langes Leben (und an den Schleusen besser 4 Hände ;)

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    Milagros avatar
    Milagrovor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Nette Geschichte um eine ungewöhnliche Buchhandlung
    Buchhandlung, nur nicht gewöhnlich

    Mein wunderbares Bücherboot ist eine schöne Geschichte, eine, die  einen ungewöhnlichen Weg aufzeigt, eindeutig die Nachteile der Reise auf englischen Kanälen darstellt und dazu noch von Büchern handelt.

    Sarah Henshaw war als Journalistin tätig, nach eigenen Angaben mit  mäßigem Erfolg, als   sie     2009 durch Unterstützung von Eltern und Partner ihren Traum verwirklichen konnte. Mit ihrem Boot namens Joseph ( natürlich braucht so ein Boot einen Namen) bereiste sie einen Großteil Großbritanniens, immer bemüht, ihre Bücher an die Leser zu bringen.
    Inzwischen lebt sie mit Partner und Kind in Frankreich, wo die Book Barge 2019 neu eröffnet werden soll.
    Sarahs unbeirrbare Liebe zum Buch findet sich in jedem Abschnitt der unterhaltsamen Geschichte, sie widersetzt sich mit ihrem Konzept dem allmächtigen großen Online-Shop. Es zeigt sich teils schon der schwierige Umgang mit dem Lesepublikum, das nicht unbedingt geneigt erscheint, für die Literatur angemessen zu zahlen, Sarah macht es den Leuten aber leicht, sie tauscht auch gegen Essen, Duschmöglichkeit oder Haarschnitt. Dass das auch nach hinten losgehen kann, verschweigt sie nicht. Zwischen all dem Humor, den sie an den Tag legt, blitzt immer wieder Verzweiflung durch, zeigen sich Risse. Irgendwie erinnert ihre Reise an die Geschichte von David gegen Goliath. Sie macht es sich manchmal leicht, ihre Unbekümmertheit ging mir manchmal zu weit, aber wie soll ich sie in eine vermeintlich richtige Richtung schubsen, wenn ihre Eltern und Freunde es nicht hinbekommen.
    Vermutlich hat sie diese Themen einfach ausgeklammert, ihre Art mit anderen Menschen umzugehen, kann man oft nur noch als frech bezeichnen. 
    Die Reise, auf die sie ihre Leserschaft mitgenommen hat, war nicht nur interessant, was die zwischenmenschlichen Beziehungen betrifft, auch die tiefen Einblicke in die britischen Schleusenkultur möchte ich nicht missen,  das war intensiv, ausführlich und ganz bestimmt nicht meine Welt!
    Allerdings hätte  ich  gerne mehr über die Lieblingsbücher oder Autorinnen gelesen. Insgesamt war das aber eine lohnende Reise.

    Kommentare: 2
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    _EilonEmiliah_s avatar
    _EilonEmiliah_vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine inspirierende Reise der Selbstfindung und ein herzliches Plädoyer für den Einzelbuchhandel!
    Wofür ich dankbar bin...

    Cover:

    Das Cover ist einfach traumhaft. Ich liebe gezeichnete Cover. Es wirkt, wie der Umschlag einer Märchengeschichte und nimmt sich nicht zu ernst.


    5 Sterne



    Inhalt:

    Sarah hat vor ein paar Jahren mit der finanziellen Unterstützung ihrer Eltern und ihres Freundes Stu einen schwimmenden Buchladen auf dem Narrowboat Joseph eröffnet. Doch wie es mit vielen Buchhandlungen heutzutage läuft, scheitert auch Sarah daran ein gutes Geschäft zu machen. Die finanzielle Unsicherheit nagt nicht nur an ihr, sondern auch an ihrer Beziehung zu Stu. Bis sie schließlich ihre Sachen packt und sich mit Joseph in ein neues Abenteuer auf den englischen Kanälen stürzt. Dort tauscht sie Bücher gegen Essen, Dusche und Unterkunft und lernt viele Leute kennen. Nur was bedeutet ihre Reise letztendlich für sich selbst und für ihre Buchhandlung?

    5 Sterne



    Erzählstil und Handlung:

    Sarah Henshaw nimmt uns mit auf eine bruchstückhafte Reise der Erinnerung an ihre Zeit auf dem Kanal. Somit handelt es sich um eine romantisierte Autobiographie über das Leben einer jungen, schwimmenden Buchhändlerin. Ich finde gerade die bruchstückhafte Darstellung der Ereignisse, mit vielen Einwürfen zu gelesenen Büchern und deren Bedeutung in Sarahs Leben sowie eingestreuten Erinnerungen und deren Auswirkungen auf die Sarah von heute, sehr ansprechend. Man kann sich gut vorstellen, wie Sarah so stundenlang die Kanäle hinaufschippert und mit sich selbst alleine ist. Daher ist diese Geschichte für mich weniger ein gefühlvolles Plädoyer für den Einzelhandel (was es natürlich trotzdem ist), sondern die Erzählung einer Selbstfindung. Sarahs Generation (die heutigen Leute um die 30) hat meines Erachtens viel mit den hohen Erwartungen zu kämpfen, die sie sich selber für ihr Leben gesteckt haben, und auch dem hohen Leistungsdruck der heutigen Gesellschaft. Es scheint schwierig, seinen großen Traum zu verwirklichen, wenn er nichts mit erfolgreichem Banking zu tun hat.


    5 Sterne



    Charaktere:

    Die Protagonistin ist die Autorin selbst. Manchmal versteht mein ihre kindliche Art nicht so ganz und würde ihr gerne sagen: „Reiß dich doch mal zusammen, Mädel!“, doch genau das macht den Charakter authentisch. Gleichzeitig ermöglicht dieser kindliche Blickwickel auch, dass sich Sarah über kleine Dinge freuen und staunen kann. Über das Buch hinweg merkt der Leser, wie sie reift und selbst bemerkt, dass ihre Reise viel mehr ist, als die missionarische Mission, die sie sich selbst gesetzt hat. Sie betrachtet die Beziehungen zu ihren Eltern, Freunden und zu Stu immer wieder neu. Sie wächst auch von einer jammernden, teils unfähigen jungen Frau zu einer ambitionierten, einfallsreichen Geschäftsfrau, ohne ihre Liebe für die Fantasie zu verlieren.

    Stu ist der stete Begleiter, anwesend oder abwesend, dieser Geschichte. Nach ihrer Trennung zu Beginn des Buches vor der Reise, steht er Sarah trotzdem mit Geld und Tat zur Seite, nimmt mit ihr an einem Wettrennen teil und überwindet mit ihr eine schwierige Passage bei Gewitter und Sturm, die man gleichsam als Metapher für ihre gescheiterte Beziehung sehen kann. In jedem Augenblick, da er erscheint, weiß der Leser um seine Liebe zu Sarah, die ihren Weg im Leben noch nicht so richtig gefunden hat (in der Gewitterpassage hält sie etwa die Karte falsch herum).

    Sarahs Eltern erscheinen immer wieder kurz, man erfährt nicht viel über sie, außer dass sie ihre Tochter stets unterstützen. Gleichzeitig ist es gut, dass man sie selten sieht. Sarah wird schließlich erwachsen in dieser Geschichte.

    5 Sterne



    Fazit:


    Dieses Buch ist für ich das Highlight meines Sommers. Sarahs reflektierte Art, auf die Zusammenhänge zwischen ihrer Kindheit, ihren geliebten Büchern und dem Hier und Jetzt zurückzublicken und daran zu wachsen, sollten uns allen ein Beispiel sein. Ich denke, es schadet nicht, wenn sich jeder einmal eine solche Auszeit nimmt und über sein Leben nachdenkt: ob man da ist, wo man sein wollte; ob einen seine Arbeit und Beziehung erfüllt; und wie uns unsere Vergangenheit geprägt hat. Sarah wächst in diesem Buch und bleibt doch sie selbst. Besonders ihr Verhältnis zu Stu, das eigentlich über allem steht, hat mich sehr berührt.

    5 Sterne

    [Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog unter: https://readytoreadeatlive.blogspot.com/2018/08/rezension-mein-wunderbares-bucherboot.html]

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Eden_Books_Berlins avatar

    6 Monate auf einem Bücherboot


    1.600 Kilometer und 707 Schleusen bezwingt Sarah Henshaw auf ihrer ungewöhnlichen Reise. Sie lernt nicht nur unzählige neugierige Menschen kennen, sondern entwickelt auch einen regen Tauschhandel für warme Mahlzeiten und heiße Duschen. Und immer wieder gibt sie das wenige Geld, das sie verdient, für neue Bücher aus.

    In „Mein wunderbares Bücherboot“ erzählt die Autorin von ihren Erlebnissen auf dieser außergewöhnlichen Reise. Das Buch erscheint am 3. August 2018 bei Eden Books und wir freuen uns sehr, eine so spannende Geschichte in unserem Programm zu haben!

    Mehr zum Inhalt:

    Die Britin Sarah Henshaw liebt Bücher und hat eine ungewöhnliche Idee: Sie träumt von einer Buchhandlung auf einem Boot! Obwohl die Suche nach Investoren zäh verläuft und die Buchbranche nicht gerade ihre beste Zeit erlebt, kann die ehemalige Journalistin ihren Traum verwirklichen. Sarah macht sich mit ihrem schwimmenden Bücherparadies auf zu einer abenteuerlichen Reise durch Großbritanniens Kanallandschaft. Unterwegs trifft sie auf allerlei Hindernisse, lernt aber auch außergewöhnliche Menschen kennen und gerät in so manch aberwitzige Situation. Von einem überfluteten Maschinenraum über ein Ankerverbot im Hafen Bristols bis hin zu kreativen Tauschgeschäften à la Buch gegen Dusche – das Memoir versammelt jede Menge spannende Anekdoten rund um Sarahs schwimmenden Buchladen und bietet kurzweilige Unterhaltung nicht nur für Literaturfans.


    Autoren oder Titel-CoverSarah Henshaw war als Journalistin für große Tageszeitungen tätig, bevor sie 2009 mit der Book Barge ihren Traum verwirklichte. Mit ihrer schwimmenden Buchhandlung schipperte sie durch Großbritannien und erlebte allerlei Abenteuer. Inzwischen lebt sie mit Partner und Baby in Frankreich, wo die Book Barge 2019 neu eröffnet wird.


    Der Inhalt hat euch neugierig gemacht und ihr möchtet Sarah Henshaw bei ihrer Reise auf dem Bücherboot begleiten? Dann bewerbt euch auf eines der 30 Print-Exemplare, tauscht euch untereinander und mit uns über das Buch aus und schreibt eine abschließende Rezension über euren Eindruck.

    Um teilzunehmen, klickt bis zum 16.07.2018 auf „Jetzt bewerben“ und beantwortet uns folgende Frage:

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    Letzter Beitrag von  Eden_Books_Berlinvor 2 Monaten
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