Seelenkinder

von Sarah Hilary 
3,8 Sterne bei23 Bewertungen
Seelenkinder
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Positiv (16):
annika_timms avatar

Nichts für schwache Nerven! Unvorhersehbares Ende

Kritisch (5):
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durchwachsen, zum Ende hin immer unglaubwürdiger

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Inhaltsangabe zu "Seelenkinder"

Ein grauenvoller Fund: Im Garten seines Hauses in einer Londoner Neubausiedlung entdeckt Familienvater Terry Doyle einen alten Bunker – und darin, dreieinhalb Meter tief in der Dunkelheit, zwei Kinderleichen. Für das Team um Detective Marnie Rome türmen sich die Fragen auf: Wer waren die Kinder? Warum wurden sie nie als vermisst gemeldet? Welche Rolle spielt Clancy, der verhaltensauffällige Ziehsohn von Terry? Die Begegnung mit Clancy ist für Marnie wie eine Falltür in die Vergangenheit – er erinnert sie an ihren Adoptivbruder Stephen, den Mörder ihrer Eltern. Und als Clancy plötzlich mit Terrys leiblichen Kindern verschwunden ist, ahnt Marnie: Jetzt zählt jede Sekunde.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442748082
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:11.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    annika_timms avatar
    annika_timmvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Nichts für schwache Nerven! Unvorhersehbares Ende
    Seelenkinder - nichts für schwache Nerven, gerade für Mamas harte Kost


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    Blubb0butterflys avatar
    Blubb0butterflyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: So gar nicht meins, dabei fing es so vielversprechend an.
    „Seelenkinder“ von Sarah Hilary

    Eckdaten
    Thriller
    Übersetzung: Astrid Finke
    9,99 €
    ISBN: 978-3-442-74808-2
    btb Verlag (Verlagsgruppe Random House)
    476 Seiten + 1 Seite Hinweis der Autorin + 1 Seite Danksagung
    2017

    Cover
    Es ist düster und gruselig, was zum Genre passt.

    Inhalt
    Ein grauenvoller Fund: Im garten seines Hauses in einer Londoner Neubausiedlung entdeckt Familienvater Terry Doyle einen alten Bunker – und darin, dreieinhalb Meter tief in der Dunkelheit, zwei Kinderleichen. Für das Team um Detective Marnie Rome türmen sich die Fragen auf: Wer waren die Kinder? Warum wurden sie nie als vermisst gemeldet? Welche Rolle spielt Clancy, der verhaltensauffällige Ziehsohn von Terry? Die Begegnungen mit Clancy ist für Marnie wie eine Falltür in die Vergangenheit – er erinnert sie an ihren Adoptivbruder Stephen, den Mörder ihrer Eltern. Und als Clancy plötzlich mit Terrys leiblichen Kindern verschwunden ist, ahnt Marnie: Jetzt zählt jede Sekunde.

    Autorin
    Sarah Hilary lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Bristol. Sie arbeitet bei einem bekannten Reiseführerverlag, war jedoch auch schon als Buchhändlerin oder bei der Royal Navy tätig. Herzenskalt, der erste Teil der Reihe um die unerschrockene Ermittlerin Marnie Rome, wurde in England als bester Krimi des Jahres ausgezeichnet.

    Meinung
    Ich bin wirklich gespannt, denn der Klappentext klang wirklich spannend und auch unheimlich, aber in einem guten Sinne. Außerdem ist das mein erstes Buch der Autorin, also bin ich umso neugieriger auf den Inhalt.
    Der Beginn ist wirklich traurig und lässt mich direkt denken, dass die beiden Jungs, die am Anfang beschrieben wurden, wahrscheinlich die beiden gefundenen Kinderleichen sind. Was für eine schreckliche Tragödie!
    Es ist nicht Marnie Romes erster Fall, aber dieser Fall scheint eine Parallele zu etwas zu sein, das in ihrer Vergangenheit geschah, weshalb es ihr näher geht als ihren Kollegen.
    Es gibt zwischendurch immer wieder Erzählerperspektivwechsel, die mir nicht ganz klar waren. Vielleicht wurde es gegen Ende klarer, aber mir hat es das Lesen vermiest bzw. ich habe diese Passagen immer übersprungen.
    Leider habe ich das Buch abgebrochen, weil es mir einfach nicht fesselnd genug war. Die Handlung fand ich, trotz der gruseligen und interessanten Thematik, erstaunlicherweise langweilig. Ich konnte mich einfach nicht dazu aufraffen, das Buch zu Ende zu lesen, was ich echt schade finde. Der Schreibstil hat es mir überhaupt nicht angetan. Insgesamt ist das Buch nicht meins gewesen und auch mit der Autorin bin ich nicht warm geworden. Schade.

    ❤❤ von ❤❤❤❤❤

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    Leseherzs avatar
    Leseherzvor 6 Monaten
    Grausamen spannend

    Zwei Kinderleichen wurden in einem alten Bunker in London aufgefunden. Ein Vater fand diese und informierte die Polizei. Aufgrund der geringen Luftzufuhr, verwesten sie nur langsam. Doch wie lange lagen sie hier unten? Marnie Rome betrachtete mit ihrem Kollegen Noah den Bunker und blickten sich um, um Anhaltspunkte zu finden. Pfirsichdosen… Konservendosen voll mit Pfirsichen, Spielzeug, ein Eimer… Die Polizei ermittelt, doch tappten sie eine lange Zeit im Dunklen.

    Bei de Obduktion stellte sich heraus, dass die beiden Jungen seit ungefähr 5 Jahren schon tot waren, Geschwister waren und eine bekannte, verwandte DNA wurde zudem noch gefunden. Welch ein grauenhaftes Verbrechen wurde hier veranstaltet? Verbrechen? Nein, sie wurden hier “vergessen”. Doch wer? Im Visier kam Clancy, der sich eh merkwürdig benahm und ein Pflegekind der Doyles war. Ein Journalist, der sich heimlich Informationen beschaffte, versucht zu finden. Doch Marnie kommt dahinter, dass es nicht nur um die toten Kinder geht, sondern um viel mehr und selbst Marnie wird mit ihrer dunklen Vergangenheit konfrontiert…

    Plötzlich verschwinden zwei weitere Kinder… Den Ermittlern ist klar, dass Terry Doyle seine Finger im Spiel hat um seine Kinder zu schützen — denn seine anderen konnte er nicht vor dem Tod retten!

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    xotils avatar
    xotilvor 7 Monaten
    Seelenkinder

    Der zweite Fall von Detective Marnie und Noah.
    In einem Bunker den es gar nicht geben dürfte werden 2 Kinderleichen gefunden , die dort nach genauerer Untersuchung schon 4- 5 Jahre liegen.
    Die beiden Jungs ca 4 und 7 wurden nie als vermisst gemeldet , wie kommen sie in den Bunker und warum hat sie nie jmd vermisst ? Gehören sie vielleicht zu dem fahrenden Volk das Jahre vorher auf den unbebauten Wiesen wo jetzt Häuser stehen campierten ?
    Die Story zieht sich am Anfang leider extrem , nach dem ersten viertel geht es dann aber richtig spannend los ,also dran bleiben hat sich gelohnt.
    An manchen Stellen hätte ich mir mehr Information gewünscht  ..Der Klappentext hatte mich sofort angesprochen leider war mir nicht klar das es sich hier um Band zwei handelt so hatte ich bei manchen Situationen Schwierigkeiten nachzuvollziehen worum es geht als man auf die Vergangenheit zu sprechen kam .Ansonsten lies sich das Buch sehr gut lesen lassen.

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    Rosenmadls avatar
    Rosenmadlvor 7 Monaten
    Die Autorin bedient sich einer schwierigen Sprache

    Inhalt:


    Im Garten der Familie Doyle befindet sich ein sehr alter Londoner Bunker, in dem zwei Kinderleichen gefunden werden. Wer waren die beiden Jungs und warum hat man sie lebendig begraben? 


    Wenige Tage später sind plötzlich auch die beiden Kinder der Familie Doyle verschwunden. Detective Marnie Rome steht unter Druck, denn nun zählt wahrlich jede Sekunde. 



    Meine Meinung: 


    Wenn man den ersten Teil der Marnie-Rome-Reihe nicht gelesen hat, kann man manchen Geschehnissen kaum folgen. Leider wusste ich dies nicht und habe mich einfach mal in diese Geschichte fallen lassen. Die Stellen, an denen von der Vergangenheit geredet wird sind genauso schwer nach zu vollziehen wie andere Situationen, die mit mir nicht bekannten Sätzen umschrieben worden. Das erschwert ungemein das zügige Lesen und ich musste teilweise über einige Zeilen zweimal oder mehr drüber schauen. 


    Der Schreibstil der Autorin bediente sich einer Sprache, mit der ich gerade am Anfang des Buches enorme Schwierigkeiten hatte, doch ab der Mitte hin schien es mir als lockerte er sich sichtlich und dann kam auch Spannung und der Lesefluss, den ich so liebe, auf. Auch wenn meiner Meinung nach einige Logikfehler zu finden waren, konnte mich der Roman dann letztendlich doch sehr fesseln. Natürlich gibt es haufenweise Kriminalromane oder Thriller, die so ähnlich wie "Seelenkinder" aufgebaut sind. Aber dennoch bin ich dessen nie überdrüssig. 


    Der Fall an sich hätte man noch ein wenig mehr ausbauen können und auch, da ich den ersten Teil nicht gelesen habe, blieben meinen Sympathien für jegliche Protagonisten erstmal verpackt, verpackt in einem Bunker. Aber dies ändert sich vielleicht mit den weiteren Geschichten, sollten denn noch welche folgen. 



    Fazit: 


    Kein ungewöhnlicher Thriller, obwohl die Sprache doch anfangs sehr gewöhnungsbedürftig erscheint. Man sollte aber unbedingt den ersten Band gelesen haben, damit man ihm vollends folgen kann. Für mich kein Highlight, aber spannend genug um ganze 


    4 Sterne 


    zu vergeben ! 

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    julias_wonderlands avatar
    julias_wonderlandvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: hmm es ging
    hmm es ging

    Der Klappentext und auch der Buchtitel hörte sich nach ein sehr interessantes buch an, dass alles was ein guter Thriller braut beinhaltet. Ich fand es wurde nur teilweise umgesetzt, es hat mir irgendwie was gefällt.
    Für mich war der Schreibstil echt etwas gewöhnungsbedürftig von der Autorin. Ich hätte gedacht das ich mich bis zum Schluss etwas daran gewönnen könnte das war leider nicht der Fall.Ich weiß leider bis jetzt immer noch nicht warum ich das nicht konnte. Wenn ich das buch nur für eine kurze zeit aus der Hand gelegt habe war ich sofort aus der Handlung raus was ich echt schade fand,dass wieder rein kommen war echt nicht leicht ich musste mich sehr konzentrieren. Was ich echt schade fand da ich die Geschichte echt interessant fand. die Geschichte und der Ablauf der Handlung waren für mich auch ein bisschen merkwürdig. Und hier kann ich auch nicht sagen was mich genau stört. Es garb einige Plötzliche Wendungen der Charakter von den Person im buch. Manche von den einige Zusammenhänge von Gegenwart und Vergangenheit und auch innerhalb einer bestimmten zeit waren für mich etwas eigenartig und wirkte auch gestellt. Ich weiß nicht ob es nur daran lag oder auch an dem Schreibstil aber ich wurde mit den Personen in der Geschichte nicht warm. Die Ermittlerin Marnie war die einzige person die ich einigermassen verstanden konnte, sie hat eigentlich mit der Vergangenheit nix zu tun. Sie hat ihre Eltern verloren und ihr Bruder worde in der Vergangenheit Öfters verhaftet. Trotzdem war sie für mich ein fester Bestandteil der jetzigen zeit (Gegenwart), Sie muss mit ihren eigenen Problemen Kämpfen und war deswegen für mich auf eine art und weise sehr echt und normal , nartürlich.

    Fazit

    Leider worden meine Hoffnungen niedergetrampelt, meine Erwartungen worden nicht erfüllt. Die handlung und alles darum kam mir sehr gestellt vor.

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    nessisbookchoices avatar
    nessisbookchoicevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Wer sich durch die erste Hälfte quält, wird belohnt :)
    Der zweite Fall über Marnie Rome und Noah Jake

    Titel: „Seelenkinder“
    Band:  Band 2 der Reihe um Marnie Rome (Teil 1: „Herzenskalt“)
    Autorin: Sarah Hilary
    Erscheinungsdatum: 11. September 2017
    Seitenanzahl: 480 Seiten
    Genre: Thriller
    Preis: Taschenbuch 9,99€
    ISBN: 978-3-442-74808-2
    Verlag: btb Verlag
    Klappentext:
    Ein grauenvoller Fund: Im Garten seines Hauses in einer Londoner Neubausiedlung entdeckt Familienvater Terry Doyle einen alten Bunker – und darin, dreieinhalb Meter tief in der Dunkelheit, zwei Kinderleichen. Für das Team um Detective Marnie Rome türmen sich die Fragen auf: Wer waren die Kinder? Warum wurden sie nie als vermisst gemeldet? Welche Rolle spielt Clancy, der verhaltensauffällige Ziehsohn von Terry? Die Begegnung mit Clancy ist für Marnie wie eine Falltür in die Vergangenheit – er erinnert sie an ihren Adoptivbruder Stephen, den Mörder ihrer Eltern. Und als Clancy plötzlich mit Terrys leiblichen Kindern verschwunden ist, ahnt Marnie: Jetzt zählt jede Sekunde.
    (Randomhouse)

    Hier kannst Du „Seelenkinder“ kaufen.

     

    Zunächst einmal möchte ich mich beim btb Verlag und der Verlagsgruppe Randomhouse für die Bereitstellung des Buches als Rezensionsexemplar bedanken! 

     

    Cover und Klappentext

    Das Cover zeigt eine gepflasterte Straße, an deren Seiten links und rechts Häuserreihen zu finden sind.
    Es ist relativ düster gehalten, da es hauptsächlich lila, schwarz und braun kombiniert.

    In Anbetracht des Inhalts hat das Cover wenig Bezug zur Geschichte, passt sich aber nach meiner Recherche vom Stil her gut an den ersten Teil der Reihe an.

    Der Titel ist in weißer und dementsprechend prägnanter Schrift in der oberen Hälfte des Covers angesiedelt und sticht heraus.
    Darüber finden wir in leuchtendem Pink den Namen der Autorin.

    Der Klappentext klingt interessant und hat mich dazu veranlasst das Buch anzufragen.

    Nach Lesen des Thrillers finde ich allerdings, dass er zu lang und durchsichtig gehalten ist, sodass er mindestens die Hälfte der Geschehnisse im Buch bereits vorab verrät.
    Das ist für mich ein No-Go bei einem Klappentext.

    Ebenso hat mir ein wichtiger Hinweis auf dem Buchumschlag gefehlt:

    Dass dieser Thriller ein zweiter Teil ist!
    Weder vorn, noch hinten oder auf den ersten Seiten des Buches wird erwähnt, dass es einen vorherigen Teil gibt.

    Für jemanden, der Reihen grundsätzlich lieber von vorn beginnt ebenfalls ein No-Go.

    An dieser Stelle allerdings der Hinweis:
    Das Buch ist auch ohne das Wissen um den ersten Teil lesbar und verständlich!

     

    Figuren

    Hauptsächlich begleiten wir DI Marnie Rome und ihren Kollegen Detective Noah Jake.

    Detective Inspector Rome wirkte auf mich in den ersten Zügen des Buches unscheinbar, sodass ich nicht vermuten konnte, dass sie die spätere Protagonistin dieses Thrillers wird.

    Das gesamte Buch über schien sie relativ unscheinbar und gebrochen, was auf ihre tragische Vergangenheit schließen lässt, mit der sie jedoch relativ offen umgeht.
    Marnie war für mich ein oberflächlicher Charakter, der für mich viel mehr Tiefe abseits einer typischen 08/15 Vergangenheit hätte vertragen können.

    Gerade zu Beginn musste ich einige Male die Stirn runzeln, das sie sich in meinen Augen nicht gänzlich wie ein DI verhielt, sondern eher wie ein schüchterner, naiver Neuling, der versucht Fuß zu fassen.

    Viel zu oft stellte sie Verdächtigungen aufgrund ihrer eigenen subjektiven Einschätzung an, die inhaltsbezogen und sinnmäßig für mich überhaupt keinen Hintergrund hatten, weshalb ich daher von solchen Verhaltensweisen relativ schnell genervt war.

    Im Laufe des Buches entwickelt sie sich zwar und stellt sich doch noch als gute Polizistin dar, jedoch wurde ich nie hundertprozentig mit ihr warm.

    Aufgrunddessen hatte ich schneller ein Auge auf ihren Kollegen Jake geworfen, der für mich anfangs viel präsenter war.

    Noah Jake erschien mir als selbstbewusster, fähiger Polizist, der seine Arbeit liebt, privat aber ebenso Probleme hat, wie jeder andere Mensch auch.

    Seine familiären Umstände, sowie sein Liebesleben und seine aktuelle Alltagssituation wurden weitesgehend thematisiert, sodass ich mir ein gutes Bild von ihm machen konnte.

    Auch bei seiner Figur hatte ich das Gefühl, dass hier (bewusst oder unbewusst) viele Klischees bedient wurden, was mir auf einen Schlag zu unauthentisch war, auch wenn ich den Charakter als sehr sympathisch und aufgeschlossen empfunden habe.

    Natürlich erfahren wir noch viel mehr, vor allem über Familie Doyle, in deren Garten sich der grausame Fund ereignet hat, doch um nichts zu verraten sage ich einfach:
    Lest selbst! 

     

    Schreibstil und Inhalt

    Mit Sarah Hilarys Schreibstil hatte ich das halbe Buch über arge Schwierigkeiten.

    Er war sehr schwerfällig, sodass ich oft stockte, da mir einige Satzbauten oder Ausdrücke in gewissen Zusammenhängen sinnmäßig und grammatikalisch einfach falsch erschienen.
    Ein flüssiger und angenehmer Lesefluss sieht also anders aus.

    Ebenfalls hatte ich mit den amateurhaften spannungsaufbauenden (zumindest denke ich, dass es welche sein sollte) Kapitelenden zu kämpfen.
    Ich als Leser wurde mit Sätzen, wie „Du ahnst nicht, was wir gefunden haben…“ neugierig gemacht, doch im nächsten Kapitel wurde entweder kein direkter Bezug darauf genommen oder es wurde etwas entdeckt, was absolut unwichtig und lachhaft in Bezug zu dieser vorherigen Aussage war.

    Allerdings muss ich sagen, dass sich dies nach etwa 200 Seiten bessert. Man hat regelrecht das Gefühl, dass die Autorin ab dort sehr viel mehr Bezug zum Buch aufgebaut hatte und ihn nun nicht mehr derart gezwungen umsetzen musste.

    „Seelenkinder“ beginnt mit einem Prolog, in dem wir die beiden Jungs Fred und Archie kennenlernen.
    Wir begegnen einer Situation, die dem Leser sofort begreifbar ist, ihn ins Schaudern versetzt und er sich fragt: Wieso? Weshalb? Warum?

    Das Buch ist in mehrere Teile eingeteilt, die durch temporäre Kennzeichnungen, wie „Jetzt“ oder „5 Jahre zuvor“ gekennzeichnet sind.
    Wer mich kennt weiß: Ich bin kein Fan von Einteilungen, sondern mag lieber das gerade herausgeschriebene Buch.
    In diesem Fall macht die Aufteilung allerdings Sinn und hat sich für mich gut ins Buch eingefügt.

    Innerhalb dieser Einteilungen begleiten wir also DI Rome und Detective Jake bei ihren Ermittlungen rund um den Fund der Kinderleichen und haben natürlich schon einen Verdacht, um wen es sich bei den Kindern handelt, jedoch nicht, was die Hintergründe für die Tat waren.

    Der andere Teil des Buches besteht in der erste Hälfte aus Kapiteln in kursiver Schrift, die von einem Dritten gesprochen/gedacht werden.
    Immer wieder stieß ich auf einen Namen, der dort erwähnt wurde und hatte schon einige Theorien bezüglich einer Persönlichkeitsabspaltung oder -störung.

    Gerade diese Teile empfand ich als besonders spannend, denn die Ermittlungen schienen ganze 250 Seiten lang keine nennenswerten neuen Ergebnisse zu liefern.
    Ich langweilte mich und hatte wirklich keine Lust mehr, dieses Buch zu beenden.
    Da ich es aber nun mal grundsätzlich nicht mag ein Buch abzubrechen und ich immer bis zur letzten Seite auf eine überraschende Wendung hoffe, habe ich durchgehalten…

    und meine überraschende Wendung bekommen!

    Ab der zweiten Hälfte stieg das Tempo rasant an und die bis dato kaum vorhandene Spannungskurve entwickelte sich nach und nach.

    Plötzlich machte es mir Spaß das Treiben zu verfolgen und ich wollte unbedingt herausfinden, was es nun mit alldem auf sich hat und wie die beiden Erzählstränge (Ermittlungen und Erzählungen/Gedanken) miteinander in Verbindung stehen.

    Ab hier wurde auch der eben erwähnte zähe Schreibstil auf wundersame Weise lesbarer, sodass ich schneller durch die Seiten flog und das Buch doch noch relativ zügig beendete.

    Das Ende und die Auflösung waren wirklich interessant und packend, da es einige psychologische Fakten beinhaltet und aufzeigt, wie gewisse Situationen ausarten können, wenn sie von Ärzten nicht richtig behandelt oder vom Staat nicht genügend Möglichkeiten für die Betreuung der unmittelbar betroffenen Personen bereitgestellt werden.

     

    Fazit

    Sarah Hilarys „Seelenkinder“ ist ein Buch, bei dem man sich regelrecht durch Langeweile quälen muss, um dafür etwas Spannendes als Belohnung zu bekommen.

    Wer die erste Hälfte aushält, wird also belohnt.

    Ab dort wird das Buch umgehend spannender, rasanter und packender. Es wiegt mit psychologischen Aspekten und neuen Figuren auf, die dem Ganzen die gewisse Würze verleihen, sodass es Spaß macht, weiterzulesen.

    Natürlich kann die gähnende und vor Versagen der Ermittlungen strotzende erste Hälfte nicht außer Acht gelassen werden, weshalb ich sehr gut gemeinte 3/5 Punkten verteile, obwohl das Buch bis ca. Seite 250 für mich ein 1-Sterne-Buch war.

    Der weitere Verlauf der Geschichte, der Figuren und die Auflösung der Hintergründe und Verbindungen konnte mich einfach mitreißen und begeistern, weshalb die Bewertung nochmal glimpflich ausgefallen ist. 

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    Schmusekatze69s avatar
    Schmusekatze69vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Abwechslungsreich und Gänsehaut pur.
    Kein leichtes Buch

    London: In einem Bunker, im Garten der Familie Doyles, werden 2 Kinderleichen gefunden. Das Team um der Detective Marnie Rome tut sich ein Rätsel auf…….
    Geschichte:
    Bei Gartenarbeiten entdeckt , Terry, zwei , ineinander verschlungene Kinderleichen in einem Bunker. Tragödie??? Opfer??? Der Wettlauf mit der Zeit beginnt.
    Lange Zeit irren die Ermittler mehr oder weniger im dunkeln rum. Dann kommen sie auf die Spur der sogenannten „Prepper“, durch die gefundenen Pfirischdosen. Diese Menschen, bereiten sich mit hamsterhorten auf Katastrophen aller Art vor. Kommt der Täter von ihnen???
    Gleichzeitig wird die Familie Doyles auch unter die Lupe genommen. Der Adoptivsohn Clancy, aber auch seine Eltern, die der Gruppierung auch angehören. Hat er was damit zu tun? Seltsam genug benimmt er sich ja. Nun verschwinden auch noch die Kinder der Familie……die Situation spitzt sich gewaltig zu.
    Durch verschiedenen Erzählungstränge, wird dann die Geschichte in eine ganz andere Richtung gelenkt und eine psychiatrische Anstalt steht auf einmal im Mittelpunkt.
    Langsam aber stätig wird eine Geschichte offengelegt, die die ganze Tragödie zu Tage fördert. Die unfassbare Geschichte, nahm vor über 5 Jahren ihren Verlauf und endete in einem unfassbaren Höhepunkt.
    Fazit:

    Es handelt sich hier um einen Thriller, in denen es eigentlich nur Opfer gibt. Auch Täter können Opfer sein.
    Es ist keine leichte Lektüre und ab und zu musste ich das Buch mal weglegen und durchatmen. Sehr gut beschriebene Szenen bereiten so manche Gänsehaut. Der Schreibstil der Autorin weiß den Leser fesselt.
    4 Sterne, weil es manchmal etwas langatmig wurde.

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    rike84s avatar
    rike84vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein solider Thriller, der eher ein Psyhothriller ist und ein interessantes Thema zur Sprache bringt.
    Ein solider Psychothriller

    Der Familienvater Terry findet bei Gartenarbeiten einen Bunker in seinem Karten. In dem Bunker verbirgt sich ein düsteres Geheimnis: 2 Kinderleichen sind dort verborgen, schon länger tot und damals anscheinend mit ihren Kindersachen und einer großen Ration Dosenpfirsiche dort eingesperrt und allein gestorben. Marnie Rome und ihr Team sind vom Schicksal der beiden Kinder erschüttert, wollen in diesem „Cold Case“ aber unbedingt vorankommen, damit alle Beteiligten ihren Frieden finden können. Dafür müssen sie zunächst herausfinden, wer von dem Bunker wusste und was in der Vergangenheit in der Gegend los war. Und auch die Gegenwart hält einige Überraschungen und Gefahren bereit.

    Stil, Machart, Meinung

    Sarah Hilary schreibt gut. Fluffig und meist ohne ausufernde Beschreibungen konzentriert sie sich auch auf das Gefühlsleben vieler Personen, ohne dabei zu langweilen. Der letzte Pfiff hat mir irgendwie gefehlt, aber es las sich gut weg.

    Eingangs kam ich sehr schnell rein, der Leser wird direkt in den Bunker mit den beiden Kindern vor 5 Jahren gesteckt und kann das traurige Schicksal der Beiden fast hautnah miterleben. Die Hauptermittler werden auch gut dargestellt und sind sehr interessante Charaktere. Zur Mitte hin hat mich das Buch dann nicht mehr so ganz mitgerissen, und auch am Ende hatte ich stellenweise Interesse an der Auflösung, war aber auch nicht vollständig gebannt. So richtig Thriller ist dieses Buch meiner Meinung nach nur die Hälfte der Geschichte, wenn schon Thriller dann vielleicht eher Psychothriller als passendere Beschreibung.

    Ich kann gar nicht so genau beschreiben, was man hätte besser machen können. Es ist eine solide Geschichte mit den zwei Ebenen Vergangenheit und Zukunft, ein paar Überraschungen und Rätsel sowie interessante Ermittler. Mir waren einige spätere Überraschungen zu schnell klar, manche Aktionen der Ermittler zu zufällig aber der Plot an sich war trotzdem stimmig.

    Was lobend zu erwähnen ist, ist das die Autorin sich anscheinend sehr mit einer psychischen Erkrankung beschäftigt hat und sie auch sehr gut darstellt. Hier möchte ich jedoch nicht spoilern.

    Es ist nicht das erste Mal, und ich werde niemals müde werden es gegebenenfalls zu widerholen: Ich wüsste so gern auf den ersten Blick auf den Buchumschlag oder die kurze Inhaltsangabe online, dass es sich um den Band einer Reihe handelt! In diesem Fall ist es anscheinend der zweite Fall, aber er kann auch ohne den ersten gelesen werden.

    Fazit

    Ich kann nicht genau fassen was mir fehlt, komme hier aber nur auf 3 Sterne und bin an Band 1 oder Band 3 der Reihe nicht so wirklich interessiert. Es ist ein solider Thriller, mit etwas wenig Thriller und etwas viel Psychothriller / Roman und meine Erwartungen waren vielleicht etwas anders. Der Plot, die Ermittler und auch die Schreibe sind nicht schlecht, aber als Highlight wird dieses Buch nicht in die Geschichte meiner Leseerlebnisse eingehen.

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    Haverss avatar
    Haversvor einem Jahr
    Unter der Oberfläche

    DI Marnie Rome ermittelt wieder. Gemeinsam mit ihrem Partner DS Noah Jake wird sie in eine Londoner Neubausiedlung beordert, wo bei Erdarbeiten im Garten der Familie Doyle zufällig ein unterirdischer Bunker entdeckt wurde. Das allein würde natürlich keinen Polizeieinsatz rechtfertigen, aber die beiden Leichname, zwei aneinander gekuschelte Jungen, natürlich schon. Wer sind die beiden Kinder? Warum vermisst sie niemand? War es ein Unglücksfall? Oder etwa doch Mord?

    Die Ermittlungsarbeiten gestalten sich schwierig, es gibt kaum Hinweise, und da es ein ist „Cold Case“ ist, stehe auch die polizeilichen Ressourcen nur eingeschränkt zur Verfügung. Aber Marnie Rome lässt nicht locker, vor allem auch deshalb, weil sie sich durch das auffällige Verhalten des Pflegesohns der Familie wieder einmal mit ihrer eigenen tragischen Familiengeschichte konfrontiert sieht.

    Schon allein deshalb sollte man „Herzenskalt“, das erste Buch der Reihe, gelesen haben, in dem es jede Menge Hintergrundinformationen zu Romes persönlicher Historie gibt. Im vorliegenden zweiten Band „Seelenkinder“ werden zum einen Bezüge zu dem Vorgänger hergestellt, zum anderen kommen aber auch scheibchenweise neue Infos dazu, die Romes Verhalten im konkreten Fall schlüssig erscheinen lassen.

    Sarah Hilary hat mit „Seelenkinder“ einen Psychothriller über dysfunktionale Familien geschrieben, der den Leser von Anfang an packt. Die Story ist wohldurchdacht und sehr gut geplottet, und durch die verschiedenen Charaktere, die an der Handlung beteiligt sind, kaum vorhersehbar. Die kapitelweisen Perspektivwechsel halten das Interesse des Lesers konstant hoch und lassen keine Längen aufkommen. Es gibt immer wieder überraschenden Wendungen, die sich aber erstaunlicherweise ganz perfekt ergänzend in die Geschichte einfügen, so dass am Ende keine Fragen offen bleiben. Und auch bei Marnie Rome, die noch immer versucht, die Tragödie zu verstehen, die ihrer Familie geschehen ist, füllen sich manche Leerstellen.

    Im englischen Original ist kürzlich der vierte Band der Reihe erschienen, die hoffentlich auch in Bälde in der deutschen Übersetzung erhältlich sein werden.

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