Sarah Hilary Seelenkinder

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Inhaltsangabe zu „Seelenkinder“ von Sarah Hilary

Ein grauenvoller Fund: Im Garten seines Hauses in einer Londoner Neubausiedlung entdeckt Familienvater Terry Doyle einen alten Bunker – und darin, dreieinhalb Meter tief in der Dunkelheit, zwei Kinderleichen. Für das Team um Detective Marnie Rome türmen sich die Fragen auf: Wer waren die Kinder? Warum wurden sie nie als vermisst gemeldet? Welche Rolle spielt Clancy, der verhaltensauffällige Ziehsohn von Terry? Die Begegnung mit Clancy ist für Marnie wie eine Falltür in die Vergangenheit – er erinnert sie an ihren Adoptivbruder Stephen, den Mörder ihrer Eltern. Und als Clancy plötzlich mit Terrys leiblichen Kindern verschwunden ist, ahnt Marnie: Jetzt zählt jede Sekunde.

Ein solider Thriller, der eher ein Psyhothriller ist und ein interessantes Thema zur Sprache bringt.

— rike84

Eine durchaus komplexe Geschichte, deren Spannung, Plot und Charaktere ein rundum stimmiges Ganzes ergeben.

— Renken

ausgezeichneter Thrill. Auch wenn ich persönlich immer ein Abneigung verspüre, wenn es um Gewalt gegenüber Kindern geht😨😱.

— MellieJo

was auf den ersten Blick sehr vielversprechend klang, endetet schnell in einem Chaos aus verwirrender Handlung

— Engel1974

Wer Gänsehaut mit „echtem“ Monster möchte, für den ist „Seelenkinder“ genau richtig.

— StMoonlight

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  • Ein solider Psychothriller

    Seelenkinder

    rike84

    29. October 2017 um 13:27

    Der Familienvater Terry findet bei Gartenarbeiten einen Bunker in seinem Karten. In dem Bunker verbirgt sich ein düsteres Geheimnis: 2 Kinderleichen sind dort verborgen, schon länger tot und damals anscheinend mit ihren Kindersachen und einer großen Ration Dosenpfirsiche dort eingesperrt und allein gestorben. Marnie Rome und ihr Team sind vom Schicksal der beiden Kinder erschüttert, wollen in diesem „Cold Case“ aber unbedingt vorankommen, damit alle Beteiligten ihren Frieden finden können. Dafür müssen sie zunächst herausfinden, wer von dem Bunker wusste und was in der Vergangenheit in der Gegend los war. Und auch die Gegenwart hält einige Überraschungen und Gefahren bereit. Stil, Machart, Meinung Sarah Hilary schreibt gut. Fluffig und meist ohne ausufernde Beschreibungen konzentriert sie sich auch auf das Gefühlsleben vieler Personen, ohne dabei zu langweilen. Der letzte Pfiff hat mir irgendwie gefehlt, aber es las sich gut weg. Eingangs kam ich sehr schnell rein, der Leser wird direkt in den Bunker mit den beiden Kindern vor 5 Jahren gesteckt und kann das traurige Schicksal der Beiden fast hautnah miterleben. Die Hauptermittler werden auch gut dargestellt und sind sehr interessante Charaktere. Zur Mitte hin hat mich das Buch dann nicht mehr so ganz mitgerissen, und auch am Ende hatte ich stellenweise Interesse an der Auflösung, war aber auch nicht vollständig gebannt. So richtig Thriller ist dieses Buch meiner Meinung nach nur die Hälfte der Geschichte, wenn schon Thriller dann vielleicht eher Psychothriller als passendere Beschreibung. Ich kann gar nicht so genau beschreiben, was man hätte besser machen können. Es ist eine solide Geschichte mit den zwei Ebenen Vergangenheit und Zukunft, ein paar Überraschungen und Rätsel sowie interessante Ermittler. Mir waren einige spätere Überraschungen zu schnell klar, manche Aktionen der Ermittler zu zufällig aber der Plot an sich war trotzdem stimmig. Was lobend zu erwähnen ist, ist das die Autorin sich anscheinend sehr mit einer psychischen Erkrankung beschäftigt hat und sie auch sehr gut darstellt. Hier möchte ich jedoch nicht spoilern. Es ist nicht das erste Mal, und ich werde niemals müde werden es gegebenenfalls zu widerholen: Ich wüsste so gern auf den ersten Blick auf den Buchumschlag oder die kurze Inhaltsangabe online, dass es sich um den Band einer Reihe handelt! In diesem Fall ist es anscheinend der zweite Fall, aber er kann auch ohne den ersten gelesen werden. Fazit Ich kann nicht genau fassen was mir fehlt, komme hier aber nur auf 3 Sterne und bin an Band 1 oder Band 3 der Reihe nicht so wirklich interessiert. Es ist ein solider Thriller, mit etwas wenig Thriller und etwas viel Psychothriller / Roman und meine Erwartungen waren vielleicht etwas anders. Der Plot, die Ermittler und auch die Schreibe sind nicht schlecht, aber als Highlight wird dieses Buch nicht in die Geschichte meiner Leseerlebnisse eingehen.

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  • Unter der Oberfläche

    Seelenkinder

    Havers

    24. October 2017 um 18:15

    DI Marnie Rome ermittelt wieder. Gemeinsam mit ihrem Partner DS Noah Jake wird sie in eine Londoner Neubausiedlung beordert, wo bei Erdarbeiten im Garten der Familie Doyle zufällig ein unterirdischer Bunker entdeckt wurde. Das allein würde natürlich keinen Polizeieinsatz rechtfertigen, aber die beiden Leichname, zwei aneinander gekuschelte Jungen, natürlich schon. Wer sind die beiden Kinder? Warum vermisst sie niemand? War es ein Unglücksfall? Oder etwa doch Mord? Die Ermittlungsarbeiten gestalten sich schwierig, es gibt kaum Hinweise, und da es ein ist „Cold Case“ ist, stehe auch die polizeilichen Ressourcen nur eingeschränkt zur Verfügung. Aber Marnie Rome lässt nicht locker, vor allem auch deshalb, weil sie sich durch das auffällige Verhalten des Pflegesohns der Familie wieder einmal mit ihrer eigenen tragischen Familiengeschichte konfrontiert sieht. Schon allein deshalb sollte man „Herzenskalt“, das erste Buch der Reihe, gelesen haben, in dem es jede Menge Hintergrundinformationen zu Romes persönlicher Historie gibt. Im vorliegenden zweiten Band „Seelenkinder“ werden zum einen Bezüge zu dem Vorgänger hergestellt, zum anderen kommen aber auch scheibchenweise neue Infos dazu, die Romes Verhalten im konkreten Fall schlüssig erscheinen lassen. Sarah Hilary hat mit „Seelenkinder“ einen Psychothriller über dysfunktionale Familien geschrieben, der den Leser von Anfang an packt. Die Story ist wohldurchdacht und sehr gut geplottet, und durch die verschiedenen Charaktere, die an der Handlung beteiligt sind, kaum vorhersehbar. Die kapitelweisen Perspektivwechsel halten das Interesse des Lesers konstant hoch und lassen keine Längen aufkommen. Es gibt immer wieder überraschenden Wendungen, die sich aber erstaunlicherweise ganz perfekt ergänzend in die Geschichte einfügen, so dass am Ende keine Fragen offen bleiben. Und auch bei Marnie Rome, die noch immer versucht, die Tragödie zu verstehen, die ihrer Familie geschehen ist, füllen sich manche Leerstellen. Im englischen Original ist kürzlich der vierte Band der Reihe erschienen, die hoffentlich auch in Bälde in der deutschen Übersetzung erhältlich sein werden.

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  • Wenn die Seele leidet

    Seelenkinder

    tootsy3000

    23. October 2017 um 14:44

    Über tote Kinder zu lesen ist ja so eine Sache. Man weiß nie was einen erwartet. Oft schreckt einen schon allein ab, dass Kinder in einen Thriller involviert sind. Der Klappentext ist zwar recht kurz, enthält aber schon eine recht gute Zusammenfassung über die Story. Hinter der Geschichte verbirgt sich aber viel mehr als ein grausamer Thriller. Es ist eine Tragödie, was sich da abgespielt hat. Die Kinder, tragische Opfer. All das, wie es zu dieser Tat kommen konnte, wer dieser Tat fähig ist und wieso offenbar niemand etwas unternommen hat, dem kommen Detective Marnie Rome und ihr Team auf die Spur. Anfangs führen die Ermittlungen in eine ganz andere Richtung. Sogenannte “Prepper”, Menschen, welche jederzeit auf jegliche Art von Katastrophe vorbereitet sind, rücken in den Fokus der Ermittlungen. Auch Clancys leibliche Eltern scheinen dieser Gruppierung anzugehören. Der Junge ist diesem Wahnsinn mit seinen einzigen jugendlichen Möglichkeit entflohen: indem er sich quer gestellt hat und aufsässig wurde. So landete er auch bei den Doyles. Durch seine sture, teils aggressive Art, fällt er natürlich auch in seiner Umgebung auf und die Ermittler auch auf ihn aufmerksam. Zu Beginn der Geschichte hatte ich einen dicken Kloß im Hals. Man erlebt die letzten Stunden der Kinder. Das war schon richtig bedrückend. Die eigentliche Geschichte entwickelt sich aber dann in eine Richtung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Durch abweichende Erzählstränge führt einen die Handlung von den Ermittlungen in eine Psychiatrische Anstalt. Dort erzählt Alice über Esther und die Jungs. Anfangs verwirrend, doch allmählich lichtet sich auch dieser Vorhang. Dadurch ist man den Ermittlern dann auch voraus, gibt der Geschichte aber keinen Dämpfer. Im Gegenteil! Plötzlich ergeben sich neue Erkenntnisse und die ganze Tragödie, welche fünf Jahre vorher seinen unfassbaren Höhepunkt im Leben einer Familie erreichte, tut sich auf. Mein Fazit: Ein wirklich gut durchdachter Thriller, in denen es hauptsächlich Opfer gibt. Ja, sowas gibt es tatsächlich, auch Täter können Opfer sein. Was ich damit meine und was dahinter steckt? Postnatale Depression und ihre Auswirkungen, mehr kann ich an dieser Stelle nicht verraten, dafür muss man den Thriller schon selber gelesen haben. Die Autorin ist mir noch unbekannt, auch wenn es sich bei Seelenkinder bereits um das zweite Buch um Detective Marnie Rome handelt. Es werden zwar einige Dinge aus dem ersten Band angesprochen, doch lässt sich die Geschichte auch ohne Vorkenntnisse zu Rome und den anderen Charakteren lesen. Diese fand ich auch ganz gut gewählt und ausgearbeitet. Ein Team das zusammenarbeitet, deren Ermittlungsarbeit man sich gut vorstellen kann und dessen Mitglieder sich wunderbar ergänzen

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  • Nichts für schwache Nerven

    Seelenkinder

    Emmas_Bookhouse

    08. October 2017 um 11:09

    Seelenkinder – Sarah HilaryBand 2 der Marnie Rome ReiheVom btb VerlagISBN: 978-3-442-74808-2Taschenbuch: 9,99 €eBook: 8,99 €Seiten: 479Inhalt:Ein grauenvoller Fund: Im Garten seines Hauses in einer Londoner Neubausiedlung entdeckt Familienvater Terry Doyle einen alten Bunker – und darin, dreieinhalb Meter tief in der Dunkelheit, zwei Kinderleichen. Für das Team um Detective Marnie Rome türmen sich die Fragen auf: Wer waren die Kinder? Warum wurden sie nie als vermisst gemeldet? Welche Rolle spielt Clancy, der verhaltensauffällige Ziehsohn von Terry? Die Begegnung mit Clancy ist für Marnie wie eine Falltür in die Vergangenheit – er erinnert sie an ihren Adoptivbruder Stephen, den Mörder ihrer Eltern. Und als Clancy plötzlich mit Terrys leiblichen Kindern verschwunden ist, ahnt Marnie: Jetzt zählt jede Sekunde.Mein Fazit:Zum Cover:Es ist ein recht düsteres Cover, was von den Farben aber ein wenig aufgefrischt wird.Zur Geschichte:Was empfindet man wenn man Kinderleichen findet und sie dann auch noch einige Jahre dort versteckt lagen?Kann man den Täter überhaupt noch entlarven?Detective Rome versucht das Verbrechen aufzuklären, allerdings benötigt sie dafür Anhaltspunkte. Die sind an einem fünf Jahre alten Tatort nicht leicht zu finden.Der Schreibstil ist flüssig und spannend und es lässt sich wirklich gut lesen. Das Thema ist natürlich schwierig, da es um Gewalt gegen Kinder geht und das kann nicht jeder lesen.Ich kam gut in die Geschichte rein und hatte sie auch schnell durch. Mir hat sie gut gefallen, die Spannung wurde kontinuierlich gehalten.Man blickt in die seelischen Abgründe des Menschen, keiner weiß welche Leichen sein Nachbar im Keller hat.Wie gesagt, das Buch ist nichts für schwache Nerven ansonsten kann ich diese Geschichte nur empfehlen. Ein Thriller wie er sein mussWer zuerst Band 1 lesen möchte, was aber überhaupt nicht nötig ist, der Titel lautet „ Herzenskalt „Ich danke dem btb Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.Ich gebe 4 von 5 Sternen

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  • Ein rundes Ganzes. Spannend, tolle Charaktere und nicht zu simpel

    Seelenkinder

    Renken

    04. October 2017 um 18:48

    Eine grausame Grundsituation. Zwei Kinderleichen, die über Jahre in einem dunklem Bunker unter der Erde gelegen haben. Im Thriller „Seelenkinder“ von Sarah Hilary ermitteln tolle Charaktere in einem komplexen, aber sehr gelungenem und spannendem Plot.Zum Inhalt:London. Bei der Gartenarbeit findet Terry Doyle einen alten vergessenen Bunker. Er ist nicht leer. Im Bunker werden zwei tote Jungen entdeckt, die offensichtlich schon mehrere Jahre dort lagen. Auch den Polizisten Marnie und Nash macht das grausame Bild schwer zu schaffen. Sie müssen versuchen, die Hintergründe der beiden toten Jungen aufzuklären.Als dann dann plötzlich weitere Kinder verschwinden wissen sie, dass jede Sekunde zählt. Für Marnie ist dieser Fall besonders schwer, denn er konfrontiert sie mit den eigenen dunklen Schatten ihrer Vergangenheit.Mein Eindruck:Die Entdeckung der beiden stark verwesten Kinderleichen ist ein grausiges Bild - auch für den Leser. Der Drang die Hintergründe zu erfahren, ist allmächtig. Die Ermittler, allen voran Marnie und Nash versuchen jede noch so kleine Spur zu verfolgen und kommen nur langsam voran. Sie decken immer wieder neue kleine Puzzleteile auf, so dass die Geschichte von vorne bis hinten spannend bleibt. Vor allem das Finale und die vollkommene Aufklärung, lassen den Leser ganz sicher nicht locker.Auch die eingestreuten Wechsel der Perspektiven und einige Rückblenden, bleiben für den Leser zunächst rätselhaft und steigern die Spannung. Es kristallisiert sich jedoch schnell heraus, in welche Richtung die Geschichte sich entwickeln wird. Und trotzdem wartet dieser Thriller immer wieder mit Unvorhergesehenem und Überraschungen auf. Es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Insgesamt handelt es sich um eine relativ komplexe Geschichte, der man dennoch sehr gut folgen kann. Die Charaktere, allen voran auch die Ermittlerin Marnie, ist hervorragend gezeichnet. Sie muss neben dem Fall auch Teile ihrer eigenen Vergangenheit verarbeiten. So ergeben sich einige Verbindungen zum Tod der beiden Kinder, die ihr zu schaffen machen. Auch die weiteren Charaktere, die besondere Rollen spielen, sind sehr intensiv beschrieben. Als Leser lernt man sie alle sehr genau - auch in die emotionalen Tiefen - kennen, was diesen Thriller ebenfalls auszeichnet.Sarah Hilary schreibt sehr spannend, leicht verständlich und mit einigen Bildern, die man auch mal zweimal lesen kann. Ihr gelingt es dabei, die psychologischen und emotionalen Effekte der Charaktere besonders stark herauszuarbeiten. Fazit:Eine durchaus komplexe Geschichte, deren Spannung, Plot und Charaktere ein rundum stimmiges Ganzes ergeben. Seelenkinder lohnt sich auf jeden Fall zu lesen.

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  • Grausam aber verteufelt gut

    Seelenkinder

    MellieJo

    30. September 2017 um 12:16

    5 von 5 🌟 ausgezeichneter Thrill. Auch wenn ich persönlich immer ein Abneigung verspüre, wenn es um Gewalt gegenüber Kindern geht😨😱.Inhalt Ein grauenvoller Fund: Im Garten seines Hauses in einer Londoner Neubausiedlung entdeckt Familienvater Terry Doyle einen alten Bunker – und darin, dreieinhalb Meter tief in der Dunkelheit, zwei Kinderleichen. Für das Team um Detective Marnie Rome türmen sich die Fragen auf: Wer waren die Kinder? Warum wurden sie nie als vermisst gemeldet? Welche Rolle spielt Clancy, der verhaltensauffällige Ziehsohn von Terry? Die Begegnung mit Clancy ist für Marnie wie eine Falltür in die Vergangenheit – er erinnert sie an ihren Adoptivbruder Stephen, den Mörder ihrer Eltern. Und als Clancy plötzlich mit Terrys leiblichen Kindern verschwunden ist, ahnt Marnie: Jetzt zählt jede Sekunde. Wie schon am Anfang geschrieben liiiiiiiiiebe ich es spannend und blutig, so leicht schockt mich nix, aber sobald Kinder vorsätzlich zu Schaden kommen muss ich mich echt überwinden darüber zu lesen. Wobei es für mich ein Unterschied zwischen Krieg ( wo man als Soldat ja nicht weiss auf wen man schiesst) oder ob es eine bewusste Tat, ist.Die Autorin wählt ganz bewusst eine sehr direkte fast bildliche Darstellung des Grauens:Auszug Seite 26;" Die Kriminaltechniker hatten die Leichen überaus behutsam heraufgeholt, hatten die Kinder so vorsichtig getragen, dass das Penicillin unversehrt war. Schimmelfäden krochen aus den eingesunkenen Nasenlöchern der kleinen Gesichter." Um nochmal auf den Punkt zu kommen: es geht um KLEINE Kinder😨😨😨. Da bekommt man doch das Grauen, Sarah schafft es, das dass Gruseln den Rücken raufkriecht, und im geeigneten Moment einen im Nacken packt, und auch eine Weile nicht mehr loslässt. Grandios.Wie ich dann mitbekommen habe ist es bereits der 2. Band der Reihe um DS Marnie Rome. Den ersten Teil muss ich auch unbedingt lesen. Zum Glück ist der Teil für sich abgeschlossen, aber ich finde es auch wichtig, die Entwicklung einer Figur zu lesen. Dieser Schreibstil ist mitreißend und nimmt sofort richtig Fahrt auf. Die Einzelheiten lassen einen in die Handlung eintauchen. Dort wo die Kinder gefunden wurden ist so genau beschrieben, das man in dem Vorstadtgarten steht.Es ist in meinen Augen 👀 kein typischer englischer Krimi, wer sich in dem Bereich auskennt, weiss was ich meine. Diese Düsternis in die, die Geschichte gehüllt ist, sucht seinesgleichen. Wenn ich nicht so betroffen und bestürzt gewesen wäre, hätte ich das Buch nicht aus der Hand gelegt. Aber zwischendurch brauchte ich bunte Farbenund Laute Musik. Aber ich habe es doch durchgezogen, denn so schlimm diese Vorstellung ist, man MUSS wissen welches gewissenlose Schwein 🐷 das getan hat. Und dazu muss man bis zum Schluss durchziehen. Es gibt die eine und auch andere Situation mit der man nicht rechnet.Marnie Rome ist eine sehr angenehme Person, die mit einem tollen Gefühl sowohl mit Opfer, Angehörige und Kollegen umgeht. Und durch ihre eigene Vergangenheit umso beeindruckender!Und auch Noah hat mit seinen Dämonen zu kämpfen ist aber ein fähiger Ermittler, eher trocken und pragmatisch und ergänzt sich mit Rome.Das Cover ist schlicht der Titel ragt hervor zu sehen ist eine dunkle Gasse mit einer rötlichen Sonne hinter Nebelschwaden. Diese Düsteres passt klasse zum Inhalt des Buches.Ein tolles Buch.Eindeutige Leseempfehlung! Fakten480 Seiten  Buch 9,99€Ebook 8,99 €Erschienen bei @btbKaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier :https://www.amazon.de/gp/aw/d/3442748089/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1506460820&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=seelenkinder&dpPl=1&dpID=51QE41iWyzL&ref=plSrchIch möchte mich bei @Randomhouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken.Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

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  • endet schnell in einer verwirrenden Handlung

    Seelenkinder

    Engel1974

    29. September 2017 um 19:40

    „Seelenkinder“ ist der 2. Band einer Thrillerserie mit den Ermittlern Detective Marnie und Noah. Geschrieben hat sie die englische Schriftstellerin Sarah Hilary. Um was geht es? In einem alten Londoner Bunker werden die Leichen zwei kleiner Kinder entdeckt. Diese sind schon stark verwest und scheinen mehrere Jahre dort unten gelegen zu haben. Doch niemand hat damals vermisst Kinder gemeldet. Ein schweres Rätzel, das es für die Detective zu lösen gilt. Meinung: Vom Titel und Klapptext her war ich neugierig und gespannt auf diesen Thriller, wozu ich allerdings sagen muss das ich den Vorband nicht kenne. Da jeder Band vom Fall her in sich abgeschlossen ist stellte dies im Vorfeld allerdings kein Problem dar. Doch leider wurde ich sehr schnell enttäuscht und wenn ich die vielen positiven Rezensionen zu diesem Buch lese, muss ich mich fragen, ob ich ein anderes Buch, als diese Leser gelesen habe, aber das war sicherlich nicht der Fall. Die Autorin warte hier mit nichts Neuen auf und so sticht dieser Thriller auch nicht aus der Masse von Büchern dieses Genres auf den Buchmarkt heraus. Das Gegenteil ist hier der Fall, er ist verwirrend von der ersten Seite an, sehr zäh und langatmig vom Schreibstil her und die Protagonisten ist reicht eigenwillig, wirkt regelrecht verkorkst. Zum Anfang bis weit über den Mittelteil gibt es zwei verschiedene „Erzählstränge“ (wenn man sie überhaupt als solche bezeichnen kann), einmal geht es um die Ermittlungen der Detective und dann gibt es sehr verwirrende Szenen aus einem Gefängnis / psychiatrischer Anstalt. Sehr schnell habe ich in diesem Wirrwarr den Faden verloren und von Lesegenuss war kaum die Rede. Mit den beiden Hauptprotagonisten wird man schon aufgrund des Schreibstils nicht warm, sie sind insgesamt sehr unnahbar und fern dargestellt worden, was sie vielleicht etwas geheimnisumwittert dastehen lassen soll, für mich waren sie zum Schluss ebenfalls nur verwirrend. Der Schreibstil ist, wie bereits oben erwähnt, nicht gerade flüssig zu lesen, er ist verwirrend und stellenweise auch sehr weit ausholend. Insgesamt muss ich leider sagen hat die Autoren es nicht geschafft mich mit diesen Thriller zu fesseln, im Gegenteil er war für mich doch sehr chaotisch. Fazit: was auf den ersten Blick sehr vielversprechend klang, endetet schnell in einem Chaos aus verwirrender Handlung

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  • Dosenpfirsiche

    Seelenkinder

    StMoonlight

    26. September 2017 um 12:13

    Auf dieses Buch bin ich durch das Cover aufmerksam geworden. Es hat mich mit seinem düster-leuchtenden Foto wie magisch angezogen. Soviel sei vorweg verraten: Ich habe es nicht bereut! London. Eine ruhige und beschauliche Neubausiedlung in der viele Familien glücklich mit ihren Kindern leben. Doch dann entdeckt Terry Doyle einen Bunker unter seinem Garten – und in ihm die Leichen zweier kleiner Jungen, eng aneinander gekuschelt. Detective Rome wird an den Tatort gerufen, um den Fall zu übernehmen, doch statt wirklicher Aufklärung wird der Fall immer verworrener: Wieso wurden die Kinder nie als vermisst gemeldet? Was hat Clancy, ein verhaltensauffälliger Pflegesohn, damit zu tun? Welche Rolle spielt der schmierige Bauunternehmer? Warum verschwindet Clancy mit Terrys leiblichen Kindern? Hat der Puppen sammelnde Nachbar etwas mit der Sache zu tun? … Eine spannende Jagd nach dem Mörder beginnt, die voller Wirrungen ist. Die verschiedensten Facetten der Spezies Mensch werden aufs unterschiedlichste beleuchtet.  Die Autorin hat einen flüssigen und sehr spannenden Schreibstil. Der Leser wird förmlich in den Sog der Geschichte gerissen. Immer wenn ich dachte, ich würde die Lösung eines Rätsels kennen, ereilte sich das nächste spannende Ereignis. Oft wurde ich, genau wie die Detectives, auf eine falsche Spur geführt. (Am Ende wurden aber dann doch alle Handlungsfäden sinnvoll auflöst.) Bei „Seelenkinder“ handelt es sich um den zweiten Band der Marnie-Rome-Reihe. Da dieses aus dem Klappentext nicht hervorging, fiel mir das während des Lesens auch gar nicht auf. Erst am Ende stellte ich fest, dass es sich um eine Reihe handelt, in der Marnie und ihre Kollegen spannende Fälle aufzuklären haben. Dieses Buch ist damit unabhängig von dem Vorgänger zu lesen. An Wissen fehlte mir nichts. Zwar gibt es zwischendurch Andeutungen auf den ersten Teil (zumindest vermute ich dass es sich um den ersten Fall handelt), aber diese werden dann so beschrieben, dass der Leser weiß worum es geht. ~°~ Fazit ~°~ Ein wunderbar spannender Thriller mit vielen überraschenden Wendungen, in einem flüssigen Schreibstil. Wer Gänsehaut mit „echtem“ Monster möchte, für den ist „Seelenkinder“ genau richtig.

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