Sarah J. Maas A Court of Thorns and Roses

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Inhaltsangabe zu „A Court of Thorns and Roses“ von Sarah J. Maas

Feyre's survival rests upon her ability to hunt and kill †“ the forest where she lives is a cold, bleak place in the long winter months. So when she spots a deer in the forest being pursued by a wolf, she cannot resist fighting it for the flesh. But to do so, she must kill the predator and killing something so precious comes at a price ... Dragged to a magical kingdom for the murder of a faerie, Feyre discovers that her captor, his face obscured by a jewelled mask, is hiding far more than his piercing green eyes would suggest. Feyre's presence at the court is closely guarded, and as she begins to learn why, her feelings for him turn from hostility to passion and the faerie lands become an even more dangerous place. Feyre must fight to break an ancient curse, or she will lose him forever. The start of a sensational romantic fantasy trilogy by the bestselling author of the Throne of Glass series. (Quelle:'E-Buch Text/07.05.2015')

Recht anspruchsvolles Englisch. Trotzdem sehr flüssig zu lesen und ziemlich spannend! Aber Achtung, kein Buch für jüngere Leser!

— BlueSunset
BlueSunset

4,5 Sterne. Das Buch hatte seine Kritikpunkte, das Ende hat fast alle nichtig werden lassen. Unglaublich gutes Fantasy (:

— buecherwelten92
buecherwelten92

Ein Fantasybuch der ganz anderen Art! Absolut lesenswert!

— Kleines91
Kleines91

Wow!

— Peachl
Peachl

What an amazing story!

— Kimi234
Kimi234

Spannend aber Seite 1!

— Daria_Sekemoto
Daria_Sekemoto

WOW! Die perfekte Mischung aus Liebe und Action und Tamlin ist einfach echt heiß! Errinert mich anfangs an Tribute von Panem.

— boooklove
boooklove

After having finished the 3rd volume I don't really know what to do with Tamlin anymore...

— LolaWriter
LolaWriter

Etwas ganz anderes was jeder gelesen haben sollte!

— Melie99
Melie99

Liebe auf den ersten Satz :3

— vk_tairen
vk_tairen

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    A Court of Thorns and Roses
    Geschichtensammlerin

    Geschichtensammlerin

    28. July 2017 um 12:48

    AllgemeinesTitel: A court of thorns and rosesAutor: Sarah J. MaasSeitenzahl: 432Preis: 7.99€Verlag: BloomsburyKlappentextWhen nineteen-year-old huntress Feyre kills a wolf in the woods, a beast-like creature arrives to demand retribution for it. Dragged to a treacherous magical land she only knows about from legends, Feyre discovers that her captor is not an animal, but Tamlin--one of the lethal, immortal faeries who once ruled their world.As she dwells on his estate, her feelings for Tamlin transform from icy hostility into a fiery passion that burns through every lie and warning she's been told about the beautiful, dangerous world of the Fae. But an ancient, wicked shadow over the faerie lands is growing, and Feyre must find a way to stop it . . . or doom Tamlin--and his world--forever.Meine MeinungIch glaube ich habe schon lange nicht mehr so lange an einem Buch aktiv gelesen... Es lag wahrscheinlich daran, dass ich das Buch auf englisch gelesen habe, und das hat etwas gedauert... Das Buch ist nämlich nicht leicht geschrieben, wo man so huschihuschi drüberlesen kann, man muss sich wirklich konzentrieren. Aber das Buch war einfach klasse! Ich habe selten so viele Begeisterte von einer Serie gesehen, wie bei dieser (Außer wahrscheinlich Harry Potter ;)) Es war ja wirklich ein Hype, überall auf Instagram tauchten Bilder auf, alle waren begeistert und "zerstört" von dieses Büchern, und irgendwann konnte auch ich nicht mehr an ACOTAR vorbeigehen. ACOTAR war das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe, und jetzt steht "Throne of Glass" auch weit oben auf meiner Wunschliste!Das Cover gefällt mir wirklich gut, das deutsche Cover ist auch schön, aber mir gefallen die englischen trotzdem besser. Man sieht Feyre darauf, und sie wirkt so anmutig und furchtlos, was sie im Laufe des Buches auch beweist.Der Schreibstil von der Autorin gefällt mir auch wahnsinnig gut. Es gab zwar viele Wörter, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe (und kann eigentlich echt gut englisch :D ), aber das war auch nicht so wichtig. Wenn man erstmal ein bisschen ins Buch reingekommen ist, ergibt sich vieles von selbst.In dem Buch geht es um Feyre, die während er Jagd eine Fae tötet, was sie nicht weiß, jeder der es wagt jemanden aus dem Reich der Fae tötet, muss mit seinem eigenen Leben bezahlen.Feyre hat die Wahl: Sofort sterben, oder mit in das Reich der Fae kommen?Feyre weiß nur, dass sie nicht sterben möchte, und so entscheidet sie sich für die einzige Möglichkeit zu leben. Aber ob das eine gute Entscheidung war? Eine andere Welt wartet auf die und es gibt viele Gefahren, die nur darauf warten, dass sie Feyre allein im Wald erwischen.Das Buch hat mich gefesselt vom ersten Augenblick an! Sarah J. Maas hat eine besondere Gabe, neue Welten zu erschaffen! Sie beschreibt die Natur, die Umgebung, die Gestalten, Personen so genau und detailreich, dass ich oft das Gefühl hatte, selbst in dieser Welt zu stecken. Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet und haben eine eigene Vergangenheit, die sie geprägt haben. Feyre ist furchtlos und mutig, ohne aber leichtsinnig oder arrogant zu wirken.Sie kämpft für das, was ihr wichtig ist und lässt sich von nichts einschüchtern.Sie lernt erstaunlich schnell, wie man sich im Land der Fae zurechtfindet.Aber auch die männlichen Charaktere haben etwas besonderes an sich.Tamlin spielt in diesem Teil eine große Rolle und man lernt ihn immer besser kennen. Anfangs etwas distanziert, aber im Laufe des Buches taucht auch er auf.Also an alle, die dieses Buch nicht kennen, kann ich wirklich empfehlen, dieses Buch zu lesen. Wenn ihr im Englischen nicht ganz so fit seid, tut euch den Gefallen und lest es auf deutsch. Das ist deutlich leichter und macht mehr Spaß, sollte man im englischen immer über Passagen stolpern, die man nicht versteht.FazitMein Fazit ist durchaus positiv! Ich bin gespannt, was im 2. Teil passiert, auch wenn der noch mehr Seiten hat, als dieser hier😅4,5/⭐⭐⭐⭐⭐

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  • An amazing start for an epic series

    A Court of Thorns and Roses
    Kimi234

    Kimi234

    25. June 2017 um 14:45

    I absolutely love the cover of this book. With it's rich red colour, the thorny details and the woman in the very detailed dress, it resembles the story perfectly. This has been my first book by Sarah J. Maas and I have to admit, she has an amazing writing style. Usually I'm very careful with books as hyped as this one but with this thrilling story, the author won my heart in an instant. She writes in an addicting way and it has been impossible to put the book down once I have started to read. The plot has been thought through in every detail and there are no dull scenes or contradictions whatsoever. And then there are the characters. They are stunning, all in their own way. I adore them all. No matter, if they're good or evil. At first there is Feyre. She is the amazing protagonist of this story. Feyre is loving and kind in her own way but she also holds a certain amount of bitterness. She has courage and loves in a way one can't imagine. Feyre is self-sacrificing and would do everything to protect the ones she cares for. Even if it means, that her own horrors come true. And then there are all the other fantastic characters. You will meet Feyre's family, her sisters - Elain and Nesta - as well as her father. But there are also various High Fae and lesser faeries for you to get to know. Some are hideous and cruel in ways you would never have thought possible. They slaughter and torture and do these things with great passion. And then there are those for whom I fell within a heartbeat. This book is definitely not a 'typical faerie book' with mostly glitter and adorable little creatures. It's quite the opposite. And though it's full of heartbreaking scenes, monsters and fear, it is also spiked with love, friendship and hope. 'A Court Of Thorns And Roses' is most definitely one of my highlights this year and Sarah J. Maas has now a new fan for sure. I can't wait to read on and get myself carried away again into this wonderful world.

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  • Toller Auftakt und dazu noch wundervolle Figuren

    A Court of Thorns and Roses
    vk_tairen

    vk_tairen

    22. May 2017 um 20:21

    Feyre ist einmal eine Heldin, wie man sie vielleicht zu selten sieht - vielleicht bin ich auch nur etwas angeödet von manchen Klischees (ohne sie alle verteufeln zu wollen). Denn hier tritt eine junge Frau auf, die sich in den gefährlichen Wald wagt, um ihre Familie zu ernähren, obwohl ihr die Jagd keine Freude bereitet, obwohl sie die jüngste der Schwestern ist, obwohl sie sich lieber in den Farben verlieren würde. Aber das Leben spielt selten so, wie man es will, und das weiß sie und daher tut sie, was getan werden muss. Dieser Pragmatismus, aber auch die Liebe für ihre Familie zeichnen sie aus.  Als sie dann einen Wolf tötet und damit eine Reihe von Ereignissen auslöst, die alles von ihr abverlangen und die sie hinter die Mauer bringen, in das Reich der Feen, die sie stets gefürchtet hat, beginnt ihre Reise in ein spannendes Abenteuer voller Herz, Witz und Spannung.  Die Autorin schafft es hier, die magischen Feen zu nehmen und sie und ihr Reich in etwas Düsteres, Geheimnisvolles zu verwandeln, das man nur auf eigene Gefahr betreten sollte, denn blutdürstige Feen lauern an jeder Ecke. Dazu ein Fluch, eine geheimnisvolle „Sie“, die hinter all dem Leid stecken soll und so viele weitere ungelüftete Geheimnisse.  Als LeserIn nimmt man die Sicht von Feyre ein und das passt sehr gut. Kein hormonüberschäumendes Teenie-Hirn, sondern der Blick einer jungen Frau, die viel erlebt hat und ihren Verstand, aber auch ihr Herz benutzt. Ihre Entscheidungen sind nachvollziehbar. Wie sie die Welt sieht, macht die ganzen Eindrücke noch spannender. Eine wirklich gelungene Ich-Perspektive, die all die Emotionen einfangen und auf den/die LeserIn übertragen kann, so kraftvoll ist sie.  Zuletzt sind die vielen verschiedenen Charaktere, die diese Welt bevölkern, ein wahrer Genuss. Von Feyres Schwestern über die Feen (Lucian!) am Hof des Frühlings bis hin zu den gefährlichen Gestalten sind sie alle so plastisch und großartig gestaltet, dass man kaum mehr aus dieser Welt auftauchen will.  Der Anfang zieht einen in die Geschichte. Die Mitte hält die Spannung und das Ende lässt einen staunend und zufrieden zurück. 

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  • "A Court of Thorns and Roses" - Märchenhaft und brutal zugleich

    A Court of Thorns and Roses
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. April 2017 um 22:30


  • Starke Charaktere, schöne Erzählung

    A Court of Thorns and Roses
    Jisbon

    Jisbon

    01. April 2017 um 00:12

    Ich hatte hohe Erwartungen an "A Court of Thorns and Roses" - nicht nur, weil es zahlreiche begeisterte Meinungen gibt, sondern auch, weil ich Märchenadaptionen gerne mag und "Die Schöne und das Biest", dessen Motive in dieser Geschichte verwendet wurden, zu meinen liebsten Erzählungen gehört. Deshalb war ich sehr gespannt, wie die Autorin die Geschichte erzählen würde, und ich wurde nicht enttäuscht.Feyre ist eine tolle Protagonistin. Sie ist mutig, zäh und bereit, für die Menschen, die sie liebt, zu kämpfen, aber sie hat auch eine weiche, verletzliche Seite. Es war sehr leicht, sie zu mögen und dafür, was sie alles bereit ist zu tun, zu bewundern. Mir hat gefallen, dass sie ihr Schicksal nicht einfach akzeptiert, sondern nach Auswegen gesucht hat, aber auch, dass sie bereit war, hinter die Fassade zu blicken. Ihr absoluter Starrsinn, der teilweise dazu geführt hat, dass sie unüberlegt handelte, hat mich ein bisschen gestört, doch diese Eigenschaft und ihre anderen Schwächen haben sie zu einem realistischeren, greifbaren Charakter gemacht. Auch die anderen Figuren waren gut ausgearbeitet und ich mochte, dass es dabei kaum schwarz/weiß-Zeichnungen gab. Besonders mochte ich natürlich Tamlin, aber auch Lucien war sehr sympathisch und Rhysand ist ein interessanter Charakter.Die Handlung an sich war von Anfang an packend; die Motive von 'Die Schöne und das Biest' wurden gut verarbeitet und abgeändert, sodass quasi nur noch das Grundgerüst der Geschichte bleibt, und der Autorin ist es gelungen, sie abzuwandeln und Wendungen und Enthüllungen einzubauen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Die Liebesgeschichte war schön und glaubwürdig, ich mochte den Schreibstil und das World Building und auch Spannung war ausreichend da. Das letzte Viertel hat mich zwar nicht hundertprozentig überzeugt, aber die Auswirkungen der Ereignisse bieten auf jeden Fall genügend Stoff und machen neugierig auf den nächsten Band.

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  • Super Roman

    A Court of Thorns and Roses
    Dragonassassin

    Dragonassassin

    22. February 2017 um 14:49

    A Court of Thorns and Roses kann mit Throne of Glass mithalten, soviel ist klar. Meiner Meinung ist der Roman nicht besser als der erste Teil der Throne of Glass Reihe, aber absolut lesenswert.  Sarah J. Maas schafft es sofort ihre Leser in den Bann zu ziehen. Die Story spielt in einer fiktiven Welt, die sehr gut beschrieben ist und während des Lesens gut vorstellbar. ACoTaR ist in der Ich-Perspektive geschrieben, wodurch man Feyres Gefühle ohne Probleme nachvollziehen kann. Pluspunkt. Die Charaktere sind allesamt sympatisch, bzw. man entwickelt schnell eine tiefe Abneigung gegen sie.  Hier konnte ich einige Parallelen zu Throne of Glass finden, was allerdings nicht groß störte. Ich persönlich habe besonders Lucien und Rhys ins Herz geschlossen. Sie sind sehr vielseitig und komplex, was ich an Buchcharakteren zu schätzen weiß.  Die Spannung baut sich ganz allmählich auf.  Am Anfang geht es noch etwas ereignislos dahin, wohingegen zum Ende hin ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Obwohl ein Teil des Endes vorhersehbar war, hat die Autorin es trotzdem noch mit einem weiteren Punkt für eine Überraschung gesorgt.  Trotz weniger Gemeinsamkeiten sollten die, denen Throne of Glass nicht gefallen hat, sich keinesfalls von ACoTaR abschrecken lassen. Es ist eine völlig neue, eigenständige Story. Ich bin ein großer Fan von Sarah J. Maas Büchern und bin jetzt sehr gespannt auf Teil 2! 

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  • Ein wundervoller erster Band einer Trilogie!

    A Court of Thorns and Roses
    LiveReadLove

    LiveReadLove

    09. February 2017 um 08:53

    Inhalt Mit 19 Jahren ist Feyre die einzige in ihrer Familie, die sie vor dem Hungertod retten kann. Als ihr Vater ihr gesamtes Vermögen verloren hat wurden sie mittellos und die Jüngste der drei Schwestern musste irgendwie lernen mit Pfeil und Bogen zu schießen, um die Familie zu ernähren. Als sie eines Tages die Spur eines Rehs verfolgt, wird sie von einem Wolf überrascht, der ihr die Beute vor der Nase wegschnappt. Bevor er das Tier völlig ruiniert, erlegt Feyre ihn. Was sie nicht weiß, der Wolf war nicht einfach nur ein Wolf, sondern ein Fae aus dem benachbarten Land Prythian. Dieser Tod bleibt für die junge Frau nicht folgenlos, denn ein Fae, in Gestalt eines Biestes, sucht sie zu Hause auf. Als Strafe für das Leben, das sie genommen hat, muss sie mit ihm nach Prythian gehen und dort, vernab von ihrer Familie, für immer Leben. Doch am Frühlingshof, der von da an ihr Zuhause sein wird, gehen merkwürdige Dinge vor sich und sehr schnell wird Feyre klar, dass sie herausfinden muss, was vor sicht geht, um sich selbst, ihre Familie und auch die Fae zu retten. Sarah J. Maas, wie man sie bei Throne of Glass kennen gelernt hat. Nur besser. Dieses Jahr habe ich bereits drei Bücher von Sarah J. Maas gelesen und sie lieben gelernt. A Court of Thorns and Roses hat mir eine Freundin aus Amerika mitgebracht und ich wusste, dass ich es unbedingt lesen möchte. Ich weiß nicht mehr genau wie Franzi von buechereckenliebe und ich dazu gekommen sind, darüber zu reden, dass wir das Buch ja gemeinsam lesen könnten, aber wir haben es getan und es hat unfassbar viel Spaß gemacht. Ich liebe es, mich mit jemand anderem über den Inhalt eines Buches auszutauschen und das Gelesene direkt mit Theorien durchsprechen zu können. Wir haben so einige Spekulationen durchgekaut und geliebt, gelacht, geweint (ich jedenfalls). Es war absolut lesenswert und ich hoffe, dass wir beide es schaffen auch den zweiten Teil gemeinsam zu lesen (hier könnt ihr Franzis Rezension lesen!). Der Einstieg in die Geschichte fällt super leicht, vor allem, wenn man das Märchen kennt, auf dem zumindest Grundzüge der Handlung basieren. Gerade dieses Element habe ich sehr geliebt, weil ich Märchen schon als Kind verschlungen habe und diese Märchen, die ich von meiner Kindheit kenne, wieder in anderen Büchern zu finden, gefällt mir einfach. Die Welt in der Feyre lebt ist zweigeteilt. Auf der einen Seite leben die Menschen, auf der anderen Seite die unsterblichen Fae. Für diese Einteilung nimmt sich Maas sehr viel Zeit. Wir bekommen einen guten Einblick in das Leben der Menschen und den Alltag, dem Feyre tagtäglich ausgesetzt ist. Die Handlung schreitet dementsprechend nur sehr langsam voran. Trotzdem spürt man recht schnell, dass etwas unter der Oberfläche wartet, man kann es nur noch nicht greifen, ist jedoch Seite um Seite gespannt darauf, was sich entwickeln wird. Doch dieser eine Funke kommt für mich etwas spät im Buch. Es dauert viel zu lange, bis endlich etwas passiert auch wenn mich das Ende wirklich für sich einnehmen konnte. Feyre als Person ist entschlossen, kämpferisch und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Sie musste früh Verantwortung übernehmen und hat dafür selbst immer zurückgesteckt. Dafür habe ich sie sehr bewundert, denn ihre Familienverhältnisse sind anfangs recht schwer. Sie ist allerdings auch recht anpassungsfähig und in manchen Punkten zu naiv, trotzdem lässt sie ab und zu ihren Dickkopf durch und beweist, dass sie eine Kämpferin ist. Für die Menschen, die sie liebt, würde sie alles geben. Bereits nach dem ersten Teil, kann man eine Entwicklung erkennen und ich bin gespannt darauf, wie diese fortgesetzt wird. Tamlin, der Feyre an den Frühlingshof holt, bleibt sehr lange ein Geheimnis. Er versucht sie vor all den Problemen, die in Prythian herrschen, abzuschirmen. Obwohl sie seinen Freund getötet hat, ist er höflich und beherrscht. Trotzdem bin ich sehr schnell mit ihm warm geworden. Seine Art, die sehr düster und nachdenklich ist, erklärt sich im Laufe des Buches und noch bevor alle Rätsel gelöst sind, habe ich ihn in mein Herz geschlossen. Feyre und Tamlin kommen sich auch nur sehr langsam und tastend näher. Feyre muss sich erst an ihre neue Umgebung gewöhnen und Tamlin muss sich damit abfinden, dass sie ein Mensch ist. Es ist immer wieder ein hin und her zwischen ihnen und doch ist die Spannung beinahe greifbar. Ich habe es wirklich sehr genossen, diese Geschichte zwischen den beiden zu verfolgen. Es gibt noch einen Charakter, der eher gegen Ende eine Rolle spielt, den ich aber erwähnen möchte. Rhysand. Ich kann nicht viel zu ihm verraten, denn jedes Wort, wäre eines zu viel. Es geht mir mehr darum, dass Sarah J. Maas es schon wieder tut. Jeder, der die Throne of Glass Reihe wenigstens bis zu Band 3 gelesen hat, wird wohl wissen wovon ich spreche. Es gibt einen zweiten Kerl. Warum tut sie das immer wieder? Wieso kann sie nicht eine Liebesgeschichte so stehen lassen, wie sie eben ist? Wieso muss denn immer noch ein Typ auftauchen? Ich finde das einfach unnötig und hoffe sehr, dass der Fokus immer noch auf etwas anderem liegt und nicht auf dem Liebesdreieck, das sich bereits ankündigt. (sollte ich total auf dem Holzweg sein, bitte erlöst mich von meinem Leid :D) Fazit Der Anfang des Buches war recht ruhig und langsam, trotzdem ist die Spannung spürbar. Man weiß einfach, dass noch etwas passieren muss und das tut es am Ende auch. Die Charaktere sind sehr sympathisch und die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten ist der Autorin wunderbar gelungen. Das Ende hat eingeschlagen wie eine Bombe, ich habe geweint, gelacht und bin vor Spannung beinahe zerflossen. Es war wirklich ein tolles Buch und eine klare Steigerung im Vergleich zum ersten Teil der Throne of Glass Reihe. Man merkt einfach, dass sich die Autorin in den Jahren weiterentwickelt hat. Ein toller Auftakt der noch Steigerung verspricht.

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  • The Huntress and the Beast

    A Court of Thorns and Roses
    Lupina15

    Lupina15

    14. January 2017 um 11:50

    Inhalt:Feyre lebt mit ihren beiden Schwestern Nesta und Elaine sowie ihrem Vater in einer brüchigen Hütte im Wald. Die einst reiche Familie lebt seit einigen Jahren schon am Rande des Ruins. Die einzige Hoffnung zum überleben bietet Feyre mit ihren Jagdkünsten.Eines Tages erlegt sie einen Wolf, der leider gar kein echter Wolf war. In Wirklichkeit handelt es sich um einen Fae. Feyres Welt besteht aus dem Reich der Menschen und Prythian, dem Reich der Fae.Da es eine Straftat ist, einen Fae ohne Grund zu töten, kommt eines Tages der Fae Tamlin in Gestalt einer Bestei zum Hause Feyres und fordert Gerechtigkeit: für das eine Leben, dass sie nahm, muss sie ihres nun ihm hingeben und für den Rest ihrer Tage nach Prythian kommen.Dort begegnet Feyre entgegen ihrern Erwartungen keinen blutrünstigen, menschenhassenden Fae, doch gastfreundlichen und höflichen Wesen.Feyre erfährt, dass Prythian aus 7 verschiedenen Courts besteht, und Tamlin der High Lord of the Spring Court ist.Sie lernt die Fae mehr und mehr kennen, vertraut ihnen und entdeckt dunkle Geheimnisse, die nur darauf warten, gelüftet zu werden.Meine Meinung:Sarah J. Maas hat mit ACOTAR eine wundervolle neue Welt erschaffen, die man gar nicht genug loben kann. Die Charaktere machen sie einfach zu 100 % perfekt.Feyre ist eine mutige junge Frau, die auch Kontra gibt und eigene Meinungen hat. Sie ist auf keinen Fall das verwöhnte Püppchen, das man sonst oft trifft. Sie kämpft für die, die sie liebt, mit ihrem ganzen Herz und ihrer Seele. Tamlin ist ein herzensguter Mann (Spoiler: bis ACOMAF), der sich liebevoll um Feyre kümmert.Lucien ist wieder ein wundervoller side-character, der versteht und hilft, jedoch zwischen seiner Loyalität hin- und hergerissen ist.Man lernt noch viele andere tolle Charaktere kennen und lieben, die die Story komplett machen.Ich muss sagen, der Anfang ließ sich sehr gut lesen und man kommt wudnerbar in die Story rein. Leider zieht sich der Mittelteil etwas, weshalb es einen Stern Abzug gab. Das Ende aber ist brilliant- man zieht durch und will das Buch dannnie wieder aus der Hand legen. Episch und genial.Spoiler-Section:Man muss sagen, Sarah J Maas weiß, wie man gute villains konstruiert. Amarantha ist die Bosheit in Person- sie ist so unglaublich grausam, dass mir vom lesen manchmal schlecht wurde.Rhysand ist wieder einer dieser Charaktere, bei denen man weiß, dass sie einem ans Herz wachsen. Amaranthas whore zu sein, ist eine absolut grauenhafte Vorstellung. Man merkt sofort, wie viel Feyre ihm bedeutet, als er ihr das Leben wieder und wieder rettet, und sich mehr um sie kümmert als Tamlin.Ich war schockiert von Tamlin, als er nur das eine von Feyre wollte, während sie die kurze Zeit zusammen Under the Mountain hatten- such a tool!Das Ende war dann herzbrecherisch. Als Feyre die Fae töten musste, hat man mit ihr gelitten. Der große Boom als der letzte dann Tamlin war: amazing! Amarantha hatte natürlich wieder ein Ass im Ärmel, doch sie hat nicht mit Feyre gerechnet.Die Folter-Szene, als es den Knack gibt, hat mir dann den Rest gegeben... das war einfach nur unmenschlich und man litt so sehr mit Feyre mit.Zum Glück gab es das verdiente Happy End (vorerst). Es wird angedeutet, dass Rhys noch eine Rolle spielen wird, was natürlich ein großer Punkt ist, die Reihe fortzusetzen.

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  • "You can either die tonight or offer your life to Prythian by living in it forever."

    A Court of Thorns and Roses
    Haliax

    Haliax

    08. January 2017 um 14:46

    Inhalt: Feyre und ihre Familie leben, seit dem Ruin des Vaters, in ärmsten Verhältnissen. Feyre ist zur Versorgerin der Familie geworden. Als sie eines Tages in den Wald auf die Jagd geht, begegnet sie einem Wolf. Nach kurzem Zögern und innerlichem Ringen erledigt sie den Wolf und bringt damit den Stein ins Rollen. Eines Abends steht eine Fee vor der Tür, der das Leben seines Freundes gegen den Austausch eines anderen fordert. Feyre meldet sich als Mörderin des Wolfes und verlässt schweren Herzens ihre Familie, um mit der Fee bis an ihr Lebensende in seinem Reich zu leben. Doch der Prunk und Luxus der Feenwelt trügt und Feyre steht ein neuer Kampf bevor..Eigene Meinung:Das Buch gibt es derzeit nur auf Englisch aber mit etwas Übung im Lesen von englischen Büchern kann man der Geschichte ohne Probleme folgen. Im März 2017 erscheint es auf Deutsch unter dem Namen: "Das Reich der sieben Höfe: Dornen und Rosen".Die Welt wird sehr interessant und lebendig geschildert und schon nach kurzem Lesen bekommt man einen Einblick in die Welt der Feen, die dieses Buch einzigartig macht. Die Einteilung der Feen gefällt mir besonders gut.Die Beschreibung der Charaktere fällt mir etwas schwerer. In die Protagonistin kann man sich gut hineinversetzen, trotzdem stört ihre Sturheit, die sich durch das ganze Buch zieht. In manchen Kapitel könnte man denken, dass sie entweder komplett dumm ist und die Gefahr unterschätzt oder einfach sterben will. Tamlin war, seit dem Beginn, ein sehr schwer durchschaubarer Charakter. Man versucht ständig seine Beweggründe zu erfahren, die dann erst am Schluss aufgedeckt werden. Der einzige Charakter, der mich sofort in seinem Bann zog, war der mysteriöse Rhysand.Die Handlung zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Das Ende war überraschend, hat mir sehr gut gefallen und macht eindeutig Lust auf den Folgeband. Fazit: Mit diesem Buch hat Sarah J. Maas ein weiteres Mal bewiesen, dass sie zur Elite der Fantasyautoren gehört.

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  • Es erinnert an.... Die Schöne und das Biest

    A Court of Thorns and Roses
    sweetyevy

    sweetyevy

    03. January 2017 um 19:35

    Wenn mich ein Buch dazu gebracht hat, meine Umgebung vollkommen zu vergessen und mit einer Protagonisten so sehr zu leiden, dass ich sogar Tagsüber in den denkbarsten Momenten in diese Welt eintauchen wollte, dann war es A Court of Thornes and Roses (dt. Das Reich der Sieben Höfe, Erscheint am 17.03.2017). Feyre kämpft als Jägerin um das Überleben Ihrer Familie nachdem diese durch einen tragischen Zwischenfall von der Gesellschaft verstoßen wurde und nun im Armut leben muss. Von den Fabelwesen hat sie nur aus lang vergessenen Geschichten gehört und niemals eines gesehen. Als sie eines Tages im Winter zur Jagd geht und ein Reh erlegen möchte, läuft sie Gefahr, von einem überaus großem Wolf gesehen und getötet zu werden. Bevor dieser Ihr die Beute wegnehmen kann, tötet sie den Wolf, zieht ihm das Fell ab uns macht sich mit dem erlegten Reh (was sie natürlich auch noch erfolgreich gejagt hat) auf den Weg nach Hause. Das Fell bringt ihr viel Geld in der Stadt ein und nachdem Feyre nach Hause zurück kehrt, wird sie von einem weiteren Fabelwesen heim gesucht. Dieser offenbart ihr eine Vertragsklausel, welche vor Urzeiten zwischen den Menschen und der Feenwelt geschlossen wurde. Auge um Auge, ein Leben für das andere. Feyre muss sterben. Von ihrem Mut und ihrem Überlebenswillen beeintruckt, bietet ihr Tamlin einen Deal an: Sie darf am Leben bleiben, muss allerdings für immer in seiner Welt leben. Um Ihre Familie vor der Bestie zu retten entschließt sich Feyre mit ihm zu gehen und taucht in eine Welt ein, die sie nach einiger Zeit nicht mehr verlassen möchte.....Feyres Schicksal hat mich berührt. Ein Mädchen, das für das Leben seiner Familie eben diese verlässt und sich ins Ungeweisse aufmacht...Sarah J. Maas hat hier eine Welt geschaffen, wie ich schon lange keine Zweite mehr erlebt habe. Dieses Buch und diese Welt von Prythian hat mich so sehr bewegt, dass ich den 2 Band sehnlichst in den Händen halte und auf den Erscheinungstag des dritten und letzten (!) Bandes warte. Ihr Schreibstil ist so einprägend und bildlich, das es ganz leicht fällt, sich in diese Fabelwelt hineinzuversetzen und mit Feyre mit zu leiden und zu lieben (ja, natürlich geht es auch um Liebe in diesem Buch!).Das Buch ist so spannend, dass es mich nicht mehr losgelassen hat und ich an jedem erdenklichen Ort und zu jeder tages- (und manchmal auch zu jeder nachts-)zeit das Buch nicht aus den Händen legen könnte. Die Charaktere sind so überzeugend be- und geschrieben, dass man keine Zweifel an deren Glaubwürdigkeit oder gar Existenz hat. Ein Showdown am Ende des Buches (der es sowas von in sich hat) hat mich dazu gebracht das letzte Viertel des Buches in einem Rutsch wegzulesen (weg zusuchten trifft es wohl eher!).Sollten dies meine Bewertungskriterien sein (Schicksal, Schreibstil, Spannungsbogen, Darstellung der Charaktere, Showdown/Cloffhanger), dann gebe ich diesem Buch 5 von 5 Sterne!!! mit einem kleinen extra Stern! BÄM!Lest es, es wird euch umhauen, fesseln, in den Bann ziehen oder was auch immer ein Buch mit euch macht. Dieses kann alles auf einmal mit euch anstellen.

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  • Was als Schöne und das Biest Retelling startet wird zu einem atemraubenden und dunklen Fantasy-Epos

    A Court of Thorns and Roses
    *Jessy*

    *Jessy*

    17. November 2016 um 19:47

    "Be glad of your human heart, Feyre. Pity those who don't feel anything at all.” Inhalt Seit dem unerbittlichen Kampf vor 500 Jahren sind die Menschen und Faen Prythiens durch eine unsichtbare Mauer getrennt. Die Faen werden von sieben High Lords regiert, deren Macht alle anderen Feen überstrahlt. Unter den Menschen kursieren ängstliche Gerüchte und Aberglaube an diese alten Zeiten. Was sich wirklich jenseits der Mauer abspielt, weiß allerdings niemand. Feyre ist im winterlich verschneiten Wald auf der Jagt, als ein ungewöhnlich großer Wolf ihre Beute zu verjagen droht. Von ihrem tiefen Überlebenswillen und Unerschrockenheit geprägt, erlegt sie den Wolf und bringt die Beute für ihre zwei Schwestern und ihren Vater mit nach Hause. Wenige Tage später taucht ein furchteinflößendes Wesen auf, das eine Entschädigung für den in der Wolf-Gestalt erlegten Fae fordert. Feyre muss sich entscheiden, ob sie mit ihrem eigenen Leben bezahlen oder ihre Familie für immer verlassen und mit dem Biest auf die andere Seite der Mauer kommen will. Dort, im Schloss von Tamlin, einem High Lord der Feen, wird sie in die Intrigen des Feenreiches hineingezogen, während sich unerwartet eine Leidenschaft und Liebe entfesselt, von der das Schicksal ganz Prythiens abhängt. Kritik A Court of Thorns and Roses ist ein fabelhaftes „Die Schöne und das Biest“ retelling, das sich in seinem Werdegang zu einem packenden eigenständigen Fantasy-Epos voller Leidenschaft, Drama, Machtkämpfen und Abenteuern entwickelt. Die Haupthandlung baut sich - dem ursprünglichen Märchen folgend - erst im Fortgang des Plots auf und nimmt Gestalt an. Dieser Aufbau ist wichtig, um die Entwicklung der Protagonistin Feyre glaubhaft und authentisch rüberzubringen. Man muss verstehen, wer sie war, wer sie ist und wer sie sein will, um richtig deuten zu können, in welchem Geflecht von Figuren sie sich befindet. Das ist allein durch den ersten Band schwer, da dem Leser erst der Folgeband (A Court of Mist and Fury #Acomaf) viele Parallelen, vorige Ungereimtheiten und Geheimnisse aufzeigt, einen vielleicht auch bestimmte Stellen anders lesen und erleben lässt. Dieser langsam fortschreitende Prozess kann beim Lesen durchaus erst einmal den Anschein erwecken, dass mehr Charaktertiefe wünschenswert sei und die Geschichte schleppend voran geht. Richtig spannend wird es erst in der zweiten Hälfte des Buches, vor allem die letzten 150 Seiten lassen einen mitfühlen, mitfiebern, bangen und hoffen. Dazu tragen nicht nur weitere Charaktere bei, sondern auch ein übergreifender Sinn über die Verhältnisse im Lande Prythiens. Acotar endet in mancher Hinsicht sehr geschlossen, doch mit einem Cliffhanger, der viel Raum für Spekulationen offen lässt und dazu führt, dass man direkt in den zweiten Band, Acomaf, eintauchen will. Wer das macht, wird einige (positive) Überraschungen erleben, auf die hier aber nicht näher eingegangen wird. Ich will schließlich Spoiler vermeiden. Acotar bietet auf jeden Fall mehr als der erste Blick den Anschein gibt. Mehr zum Inhalt zu verraten, würde aber sofort zu viel von der Handlung und möglichen Plot-twists preisgeben, was vermutlich auch der Grund ist, warum die Kurzfassung auf dem Cover der englischen Ausgaben so knapp und (beinahe würde ich sagen) bedeutungsleer gehalten worden ist. Die Geschichte glänzt vor allem durch Sarah J. Maas unglaubliche Erzählkunst, ihre komplexen faszinierenden Charaktere, ihre unerwarteten Wendungen, durch Gefühle und Leidenschaft, aber auch schonungslose Gewaltszenen, derbe Sprüche und Witze, sexuelle Anspielungen und Szenen, die der Story ihren Reiz und ihren authentischen Charme geben. Es ist daher allerdings ein Fantasy-Epos für junge Erwachsene, weniger für junge Teenager! Durch den langsamen Aufbau der Erzählstruktur und weil ich mich anfangs weniger mit Feyres Charakter und ihrer Chemie mit den High Lord des Spring Court anfreunden konnte, bekommt Acotar 3,5 Sterne, wobei mehr als doppelt so viel Potential mit dem Ende des ersten Bandes gegeben wird. Dieser abschließende Höhepunkt war definitiv 5 Stern wert und macht Lust auf mehr! Das hängt nicht nur mit der actionreichen Handlung und der Spannung der zweiten Hälfte zusammen, sondern auch mit unerwartet auftauchenden Charakteren, die erst spät auf den Schauplatz treten, aber dafür so stark überzeugen können, dass sie einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Zur deutschen Ausgabe Nächstes Jahr wird auch die deutsche Übersetzung bei dtv Erscheinen – unter dem (furchtbaren) Namen Das Reich der Sieben Höfe – Rosen und Dornen. Leider als Jugendbuch ab 12 Jahre (Ich nehme daher stark an, dass einiges zensiert sein wird...Echt schade, andererseits wünschenswert und notwendig bei der Altersfreigabe). Zudem bin ich nicht gerade glücklich mit der deutschen Übersetzung und der Cover-Gestaltung (um es milde auszudrücken). Auf meiner Instagram Seite (@zeilenmagie) findet ihr dazu noch einen ausführlichen Gedankengang (auf englisch). Kurz gefasst: Auf deutsch klingen viele Komponente und Eigennamen der Geschichte einfach nur dämlich und unglaubwürdig. Sie werden nicht diesem dunklen sexy Epos gerecht, sondern lassen an eine kitschige Märchenerzählung denken, was einfach in keinem Punkt der Kern der Story ist. Selbst die Darstellung auf dem Cover verfälscht den Blick auf die Geschichte und spricht eindeutig die falsche Zielgruppe an bzw. erweckt falsche Erwartungen. Selbst die Darstellung der Protagonistin ist schrecklich und hat nichts mit der atemraubenden, starken und unerschrockenen Feyre zu tun, die von ihrem Wesen einerseits eine sensible Künstlerin, aber gleichzeitig eine mutige Jägerin ist und nichts in einem Ballkleid zu suchen hat. Ich frage mich außerdem sehr, wie diese Story als Jugendbuch ab 12 Jahren eingeordent werden konnte?! Design der englischen Ausgaben: Das Cover von Acotar ist im dunklen Rot-Ton gehalten, von dem sich Dornenranken und eine in prunkvolle, aber rüstungsartig gekleidete Frau frontal im Vordergrund abheben. Ihr Gesicht ist dabei nur halb zu sehen, an ihrem linken Arm rekeln sich Pflanzen empor. Die weißen Dornen, aus der Vorderseite des Covers, fungieren auch innen als Kapitelunterteilung. Bei Acomaf wird dieses Design auf dunkel-rauch-blauem Hintergrund erneut aufgenommen. Im Hintergrund erhebt sich in der Ferne schemenhaft – wie bei dem Blick durch ein Burgfenster - die Kuppeln einer Stadt, während die in schwarzes Kampfgewandt gekleidete Frau mit wehendem braunen Haar und einem verschnörkeltem Tatoo am linken Arm sich von der rechten Bildhälfte dem Zuschauer entgegendreht. Die Dynamik wird von weißen Nebelschwaden/Windschwaden aufgefangen, die durch die Luft schweben und dieses Mal als Kapitelunterteilung dienen.

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  • Wenn es weniger Sterne zu vergeben gäbe, würde ich das Buch im Minusbereich ansiedeln.

    A Court of Thorns and Roses
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch war abwechselnd langweilig und Vergewaltigungs verherrlichend. Abgebrochen habe ich es nach gut der Hälfte, als es ein riesen Vergewaltigungsfest gab, bei dem der männliche Loveinterest der Anführer war. Was aber, laut Buch, nicht so schlimm ist, denn an dem Abend war er nicht ganz bei sich.

    Wasn Scheiß. Meine Rezension: Dreck, elendiger.

    • 5
  • A Court of Thorns and Roses

    A Court of Thorns and Roses
    littleowl

    littleowl

    01. November 2016 um 12:00

    Meine Meinung Gleich aus mehreren Gründen bin ich mit sehr hohen Erwartungen an diesen Roman herangegangen. Erstens hatte ich schon viel Gutes über die Reihe gehört, zweitens ist Sarah J. Maas sowieso einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Gerade weil ich die Throne of Glass – Serie liebe, musste ich mich jedoch immer wieder daran erinnern, „A Court of Thorns and Roses“ als eigenständigem Reihenauftakt eine Chance zu geben und nicht ständig Vergleiche zu ziehen. Trotz überwältigender Vorfreude hatte ich leider ein bisschen Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen. Den Anfang fand ich eigentlich noch packend und vielversprechend, der Mittelteil hat sich dann aber sehr gezogen. Das Problem war, denke ich, dass die Handlung sich fast ausschließlich auf Tamlins Anwesen abspielt und einen langen Zeitraum über darin besteht, dass Feyre sich in irgendwelche Schwierigkeiten bringt und daraus gerettet werden muss. Ihre Romanze mit Tamlin hat zwar durchaus ihren Reiz, reicht jedoch bei weitem nicht aus, um genügend Spannung zu erzeugen. Ich war manchmal schon kurz davor, das Buch abzubrechen, bin rückblickend aber sehr froh, dass ich weitergelesen habe. Die letzten 150 Seiten sind nämlich absolut grandios, genauso episch, actionreich und emotional, wie ich es von Sarah J. Maas gewohnt bin. Nachdem ich mich vorher teilweise weiterkämpfen musste, habe ich diesen letzten Teil nur so verschlungen. Zum Glück hatte ich „A Court of Mist and Fury“ schon auf dem Nachttisch liegen, denn ich konnte es kaum erwarten, zu erfahren, wie es weitergeht. Ich-Erzählerin Feyre war mir grundsätzlich sehr sympathisch, eine wunderbar kluge, vielschichtige und bodenständige Heldin. Allerdings hat sie einen Hang zu Selbstmitleid und kindischem Trotz, der mich manchmal etwas gestört hat. Zum Glück hat sich auch das gegen Ende hin gebessert und Feyre wird im Zuge der Ereignisse merklich stärker und unabhängiger. Ihre große Liebe (?) Tamlin fand ich  leider von Anfang an eher langweilig und viel zu glatt. Obwohl er an sich nicht unsympathisch ist, habe ich zu ihm nicht wirklich einen Draht bekommen. Dagegen ist sein Erzfeind Rhysand eine unglaublich faszinierende, schillernde Nebenfigur. Mit seiner dunklen, mysteriösen Aura ist er der heimliche Star des Romans und ich freue mich darauf, im Laufe der nächsten Bände noch mehr von ihm zu sehen. Obwohl mich die Geschichte nicht von Beginn an fesseln konnte, kann ich von Sarah J. Maas Schreibstil auch diesmal nur schwärmen. Ihre wunderbar lebendigen, anschaulichen Beschreibungen werten den Roman enorm auf und haben nicht wenig dazu beigetragen, dass ich trotz mauer Story weitergelesen habe. Das Worldbuilding ist elegant gemacht und die Autorin macht sich mit Feuereifer daran, die Welt von „A Court of Thorns and Roses“ mit viel Kreativität und Liebe zum Detail auszugestalten. Fazit „A Court of Thorns and Roses“ ist meinen hohen Erwartungen leider nicht von Beginn an gerecht geworden, dafür war mir die Story zu langweilig und Feyres Selbstmitleid zu nervig. Gegen Ende hin konnte mich die Geschichte dann aber doch noch packen und die Protagonistin macht eine beeindruckende Entwicklung durch. Sarah J. Maas‘ Schreibstil ist sowieso über jeden Zweifel erhaben und hat mich auch diesmal wieder begeistert.

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  • Spannender High Fantasy-Roman mit tiefgründigen Charakteren und leichten Schwächen

    A Court of Thorns and Roses
    Weltentraeumerin

    Weltentraeumerin

    08. September 2016 um 14:47

    Inhalt:Seit dem Tod ihrer Mutter muss Feyre für ihre verarmte Familie sorgen, ohne je ein Wort des Dankes zu hören. Aber sie hat geschworen, sich um sie zu kümmern und so jagt sie in den Wäldern, die gefährlich nah an der Grenze zu dem Reich der Feen liegen, den Wesen, die in den Legenden als brutale Monster beschrien werden und die die Menschen vor Jahrhunderten versklavt hielten. Doch dieser Winter ist hart und als Feyre einen besonders großen Wolf schießt, um ihre Familie am Leben zu erhalten, ahnt sie nicht, dass sie damit den Zorn einer mächtigen Fae auf sich zieht - und vor der Wahl zwischen Tod und dem Verbleiben ihres restlichen Lebens im Land der Feen steht ...Meine Meinung:Mich zog vor allem der Weltenaufbau in den Bann. Die Autorin orientiert sich dabei teilweise an alten Legenden über Feen, wandelt diese dann aber ab. So gibt es nicht nur einen Sommer- und einen Winterhof, sondern gleich noch dazu einen Frühlings-, einen Herbst-, einen Tag-, einen Nachts- und einen Dämmerungshof, wobei die wenigsten davon eine Rolle spielen, daher bin ich gespannt darauf, was der Leser in den Folgebänden noch erfährt. Auch Feenpolitik spielt eine Rolle, einschließlich Intrigen und Spielchen.Feyre ist dadurch ein starker Charakter, dass sie sich seit dem Tod ihrer Mutter um ihre Familie kümmern muss und sich somit selbst das Jagen beigebracht hat. Neben den Feen wirkt sie als Mensch dann aber natürlich ein wenig schwach, hier wird dann die Balance gehalten zwischen „Hat durchaus Jagderfahrung“ und „Ist den Wesen unterlegen“.Hin und wieder tappt sie dann doch in die obligatorische Feenfalle, im Großen und Ganzen erinnert sie sich aber erfreulicherweise an die Legenden und gibt sich zumindest Mühe - da sind andere Protagonistinnen schon weit naiver durchs Feenland gerannt.Feyre entwickelt sich weiter, und auch wenn ich zwischenzeitlich nicht hundertprozentig mit ihr klarkam, weil ich nicht alle ihrer Gedankengänge nachvollziehen konnte, mochte ich sie letztendlich, zumal sie eben durchaus Schwächen hat und vielschichtig rüberkommt.Was die anderen Charaktere angeht, würde das jetzt schnell zu Spoilern führen, aber generell erweisen sich diese oft als tiefgründig und die Schwarz-Weiß-Trennung verwischt gerade gegen Ende. Dadurch, dass nicht nur das Land sondern auch seine Bewohner eine Geschichte haben, wird ihnen auch so Tiefe verliehen, sodass ich sogar ansatzweise mit dem Antagonisten mitfühlen konnte.Bei der Liebesgeschichte hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, die Entwicklung nicht ganz nachvollziehen zu können, vielleicht hätten ein paar mehr Konflikte zu mehr Authentizität beigetragen, aber letztendlich konnte ich die Emotionen dann nachempfinden. Zu meinem größten Bedauern tritt gegen Ende immer mehr das Potenzial zu einem Liebesdreieck zutage, und obwohl ich hoffe, dass das in den Folgebänden nicht genutzt wird, ahne ich diesbezüglich nichts Gutes.Das Englisch würde ich als mittelschwer mit Tendenz zu leicht einordnen. Das Ende ist weitgehend abgeschlossen, einige Stränge bleiben jedoch offen.Fazit: Spannender High-Fantasy-Roman mit tiefgründigen Charakteren und leichten Schwächen, der vor allem durch den Weltenaufbau besticht

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  • Mein neues Lieblingsbuch!

    A Court of Thorns and Roses
    Bookowlsdream

    Bookowlsdream

    29. July 2016 um 17:55

    Inhalt: Feyre lebt in einer Welt, in der es Länder gibt, die den Sterblichen gehören und welche, die den Fearies gehören. Die Sterblichen und die Faeries haben kein gutes Verhältnis zueinander, und die Grenze zwischen den Ländern darf auf keinen Fall übertreten werden. Die meisten Menschen hassen die Faeries und haben Angst vor ihnen, und Feyre geht es nicht wirklich anders. Denn die Faeries, insbesondere die High Lords, haben besondere Kräfte, mit denen sie mühelos Menschen umbringen könnten. Eines Tages geht Feyre für ihre Familie im Wald jagen und trifft auf einen Wolf. Da Feyre Angst hat, dass er das Tier tötet, das Feyre erlegen wollte, tötet sie den Wolf. Denn ohne dieses Tier würde Feyres Familie höchstwahrscheinlich verhungern. Doch Feyre weiß nicht, dass der Wolf kein normaler Wolf war, sondern ein Faerie. Bald schon taucht ein Faerie namens Tamlin bei Feyre auf. Wegen eines Vertrages, gegen den Feyre ohne ihr Wissen verstoßen hat, muss sie mit Tamlin in das Land der Faeries gehen, genauer gesagt in den Spring Court, wo jeder eine Maske trägt. Feyre will unbedingt nach Hause zurück, da ihr Tamlin mit seinem Fell und den Klauen Angst einjagt und da sie die Faeries nur aus schrecklichen Geschichten kennt. Außerdem wird Feyre bei ihrer Familie gebraucht, da sie die Einzige ist, die alle versorgen kann. Aber Feyre bemerkt, dass die Faeries nicht unbedingt böse sein müssen und sie versteht sich immer besser mit Tamlin und seinem Freund, Lucien. Sie beginnt sogar, sich in Tamlin zu verlieben. Doch mit der Zeit trifft Feyre auf Wesen, die genauso schlimm sind, wie man ihr erzählt hat. Denn es gibt eine sogenannte Plage, die den Spring Court und vielleicht sogar das Land der Sterblichen bedroht. Charaktere: Feyre ist in diesem Buch die Hauptperson, aus deren Sicht die gesamte Geschichte erzählt wird. Sie lebt mit ihrem Vater und zwei Schwestern in einem Haus. Sie haben ihr gesamtes Vermögen verloren und Feyre kümmert sich alleine um die Nahrung für ihre Familie. Sie ist sehr mutig, aber am Anfang auch etwas verbittert. Sie glaubt nicht daran, dass es für sie oder ihre gesamte Familie jemals ein besseres Leben geben kann. Und obwohl sie ihre Familie manchmal regelrecht zu hassen scheint, würde sie alles für sie tun. In all dem erinnert mich Feyre sehr an Katniss Everdeen aus „Die Tribute von Panem“. Als Feyre im Spring Court bei Tamlin ist, ist sie manchmal sehr verletzend zu ihm, was irgendwie auch verständlich ist, da er sie entführt hat. Aber Feyre fühlt sich immer wohler und ist eine Zeit lang sogar wirklich glücklich, bis das alles zerstört wird… Tamlin ist der, der Feyre zu sich nach Hause geholt hat. Er lebt in einem sehr großen Haus und er hat eine hohe Stellung bei den Faeries (ich will nicht spoilern, deshalb schreibe ich lieber nicht, welche). Er hat eine sogenannte Biest – Form und eine normale. Aber auch wenn er gerade wie ein normaler Faerie aussieht, hat er Klauen, die manchmal ausfahren, wenn er wütend ist. Trotzdem ist er sehr schön. Tamlin ist nicht so, wie Feyre sich einen Faerie vorgestellt hat, da er sie nicht als Sklavin hält, sondern sie wie ein Mitglied des Hofes behandelt. Er ist sehr nett zu ihr und gibt ihr mehr, als sie zuhause je hatte. Außerdem versteht er Feyre, da er selbst kein einfaches Schicksal hat. Er muss eine sehr große Verantwortung tragen. Tamlin würde sogar sein Leben aufs Spiel setzen, um Feyre zu beschützen. Schreibstil: In „Throne of Glass“ finde ich den Schreibstil von Sarah J. Maas schon sehr besonders, allerdings haben mich dort manchmal die Höflichkeitsformen gestört, die so oft beim Sprechen verwendet wurden, und ich hatte Angst, dass dieser Schreibstil auf Englisch zu kompliziert für mich wäre. Viele, die ACOTAR gelesen haben, sind damit nicht zurecht gekommen. Ich muss sagen, dass ich den Schreibstil auf den ersten 50 Seiten auch mehr als kompliziert fand und nicht schnell vorankam. Aber dann habe ich mich daran gewöhnt und hatte damit keine Probleme mehr. Im Gegenteil, mir hat der Schreibstil sogar außerordentlich gut gefallen, besser als auf Deutsch. Er war richtig fesselnd und hat eine ganz besondere Stimmung erzeugt. Außerdem beschreibt die Autorin alles sehr detailliert, sodass man sich die Welt der Faeries gut vorstellen kann, nur das Haus von Tamlin konnte ich mir nie so ganz vorstellen. Auch Feyres Gefühle kann man gut verstehen. Meine Meinung: In ACOTAR wird man genau wie in „Throne of Glass“ in eine ganz andere Welt entführt, in der es Magie gibt. Vorne im Buch befindet sich auch eine Karte von der Welt, sodass man sich immer vorstellen kann, wo Feyre gerade ist und wo die verschiedenen Courts sind. Die Welt kann man sich generell sehr genau vorstellen. Wo Feyres Familie wohnt, ist eigentlich alles so wie bei uns, nur im Reich der Faeries sieht es ein bisschen anders aus; im Spring Court ist es zum Beispiel immer Frühling und manche Dinge sehen magisch aus. Auch die verschiedenen Faeries oder die bösen Kreaturen konnte ich mir gut vorstellen. Am Anfang dachte ich, ich könnte Tamlin wegen seinem gruseligen Aussehen nie mögen. Aber zum Glück sehen Tamlin und die anderen Mitglieder des Hofes normalerweise fast normal aus. Mir hat die ganze Welt der Faeries sehr gut gefallen, sie ist einfach etwas ganz Besonderes. Die Handlung finde ich sehr spannend. In der ersten Hälfte passieren zwar nicht so viele schlimme Sachen, aber Feyre findet immer mehr heraus über den Spring Court, die sogenannte Plage, die Tamlins Magie schwächt und wegen der jeder im Spring Court eine Maske trägt, und über Tamlin selbst. Auch Lucien, Tamlins engster Freund, hat seine Geheimnisse. Bevor es langweilig wird, trifft Feyre dann meistens auf böse Kreaturen oder es gibt eine neue Seite des Faerie-Reiches, die sie kennen lernt. Mit der Zeit fügt sich dann alles, was Feyre bisher herausgefunden hat, zusammen, und man merkt, dass die Lage im Spring Court immer bedenklicher wird. Im zweiten Teil, also ungefähr ab Seite 250, wird es wirklich dramatisch. Feyre muss feststellen, dass sie einen riesigen Fehler gemacht hat. In diesem zweiten Teil lernt man manche Personen näher kennen. Insgesamt wird die ganze Geschichte dunkler, was mir aber nicht unbedingt besser gefallen hat als der erste Teil des Buches. Die Charaktere finde ich, wie schon gesagt, seeehhhrrr toll. Jeder hat seine Geheimnisse und verschiedene Seiten, die man kennen lernen kann. Im Gegensatz zu Celaena aus ToG ist Feyre total sympathisch und mutig. Sie hat ungefähr die selbe Einstellung wie Katniss aus „Die Tribute von Panem“. Sie ist auf jeden Fall mein zweitliebster Protagonist aus allen Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe. Auch Tamlin mag ich total. Es ist mal etwas ganz anderes, dass der, in den die Hauptperson sich verliebt, eine furchteinflößende andere Gestalt hat. Es ist wirklich schon zu lesen, wie Tamlin und Feyre sich immer näher kommen. Feyre ist zwar ganz anders als Celaena, aber Tamlin ähnelt Dorian und Lucien ähnelt auch in seiner Geschichte Chaol. Aber mich hat das nicht gestört, weil trotzdem jeder der Charaktere einzigartig ist. Besonders im zweiten Teil gibt es auch in der Handlung Parallelen zu Throne of Glass, aber auch das hat mich nicht gestört, da es an einem komplett anderen Ort spielt. Das Cover finde ich sehr schön. Das Mädchen, das darauf abgebildet ist, passt sehr gut zu Feyre, da sie dieses Tatoo im Laufe der Geschichte bekommt. Auch die Dornen, vor allem die, die man nicht sofort erkennt, passen gut zu der Geschichte. Hinten im Buch gibt es übrigens einen Pronounciation Guide, wo erklärt wird, wie die Namen der Personen im Buch und anderer Dinge ausgesprochen werden. Manchmal finde ich das ganz praktisch, wenn man mal mit jemandem über das Buch reden will. Fazit: Dieses Buch ist einfach super! Die Geschichte, der Schreibstil und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Das Buch ist so fesselnd, dass ich es wirklich fast überall hin mitgenommen habe, wo ich lesen konnte. Es hat mir gar nichts ausgemacht, dass das Buch über 400 Seiten uf Englisch hat, weil ich es so genossen habe, es zu lesen. Es ist wie eine Mischung aus „Die Tribute von Panem“, „Schnee wie Asche“ und „Throne of Glass“. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, weil es mich komplett überzeugt hat. Und ehrlich gesagt fand ich es sogar 1000-mal besser als Throne of Glass.

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