Sarah J. Maas Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis“ von Sarah J. Maas

So spannend, so romantisch, so sinnlich wie nie. Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.

Spannend, sinnlich, überraschend ... Eines meiner besten Bücher 2017 ... Noch besser als Teil 1...

— SandysBunteBuecherwelt

Einfach nur unfassbar gut. Ich bin begeistert und will Teil 3 - Jetzt!!!!! 😄

— Brine

Magie, wunderbare neue Schauplätze und ganz viel Romantik - eine gelungene Fortsetzung mit kleinen Abstrichen.

— ConnyKathsBooks

Ein Traum von einem Fantasybuch, es macht absolut süchtig!

— Lillylovebooks

Noch sehr viel besser als der erste Band!

— Miriam0611

Mein Jahreshighlight! Habe das Buch vorhin beendet. Ich weine immer noch. Wo bleibt Teil 3?

— Leseeule96

Wow! Ich bin einfach nur schockverliebt in diese Wahnsinnswelt, die die Autorin hier geschafft hat & die Figuren erst. Absolutes Highlight!

— Caterina

Einfach fantastisch! Noch viel besser als der erste Teil! ich kann den es kaum erwarten, dass der dritte Teil auf Deutsch erscheint! <3

— Melli257

Teil 1 war wow, Teil 2 war atemberaubend !

— Skyhawksister

Einfach toll diese Reihe.

— 22an08

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  • Spannend, sinnlich, überraschend und soooo romantisch ... Gehört zu den Top Ten 2017

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    SandysBunteBuecherwelt

    22. October 2017 um 20:15

    Ich Liebe es!!! Gleich zu Beginn steht die Hochzeit von Feyre und Tamlin an und man bemerkt schon Ihr unbehagen, da nichts mehr so ist wie es scheint. Bereits im ersten Teil hab ich Rysand sehr gemocht und jetzt fordert er sein Versprechen ein und Feyre muss eine Woche im Monat an den " Hof der Nacht " und hier beginnt meine Liebe zu diesem Buch! Wie Sarah J. Maas diesen Teil der Welt umschreibt , könnte man denken Sie war selbst da. Es ist so unglaublich schön beschrieben, der Ort, die Umgebung, die Besonderheiten der "Wesen" und Rysand. Mehr kann ich nicht sagen ohne zu Spoilern. Es sollte mehr solche Bücher über Treue, echte Freundschaft und Liebe geben, noch dazu in einem Fantasy-Roman. Ich habe alle Bücher von Sarah J. Maas gelesen und (für mich) ist dieses Ihr absolut bestes - obwohl ich alle Ihre Bücher sehr mag und süchtig danach bin! Ich kann einfach nur schwärmen, denn noch dazu ist dieses Cover der Hammer!

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  • Gelungene Fortsetzung mit kleinen Abstrichen

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    ConnyKathsBooks

    18. October 2017 um 23:59

    "Auf die Sterne, die zuhören - und auf die Träume, die wahr werden." (S. 388)Drei Monate ist es her, seit Amaranthas Schreckensherrschaft beendet und der Fluch über die Fae gebrochen wurde. Doch die grausamen Geschehnisse unterm Berg haben tiefe Spuren hinterlassen, vor allem bei Feyre, deren Seele daran zerbrochen ist und die starke Schuldgefühle quälen. Aber auch Tamlin hat sich verändert und sein extremer Beschützerdrang treibt Feyre bald zu einer folgenschweren Entscheidung und hin zu Rhysand, dem attraktiven High Lord der Nacht. "Das Reich der Sieben Höfe - Flammen und Finsternis" ist der zweite Teil der Fantasyreihe von Sarah J. Maas. Vom Auftakt war ich bereits begeistert und auch die Fortsetzung überzeugt, wenngleich mit kleineren Abstrichen. Erneut entführt uns die Autorin an fantasievoll-magische Schauplätze und wir lernen hier mehr von Prythian kennen, besonders den faszinierenden Hof der Nacht. Ob schneebedeckte Gipfel, tiefe Wälder, düstere Höhlen oder eine Stadt unterm Sternenlicht - detailreiche Schilderungen lassen das Nachtreich direkt vor dem inneren Auge entstehen.Dazu kommt eine vielschichtige Handlung, in die man so richtig eintauchen kann, und die 700 Seiten lesen sich schneller als gedacht. Amarantha ist zwar besiegt, doch eine neue Bedrohung naht. Der König von Hybern schmiedet bereits gefährliche Pläne und diesmal sind nicht nur die Fae in Gefahr, sondern auch die Sterblichen. Können ihn Feyre & Co noch aufhalten? "Ich war kein Schoßhund, kein Spielzeug, keine Puppe. Ich war eine Überlebende. Ich war stark. Nie wieder würde ich schwach oder hilflos sein. Ich würde mich nicht brechen lassen. Ich würde mich nicht zähmen lassen." (S. 262)Auch die Figuren sind wieder sehr gut gezeichnet. Neu-Fae Feyre durchläuft hier eine interessante Entwicklung und steht bald vor ungeahnten Herausforderungen. Wird sie die Dunkelheit hinter sich lassen und Heilung finden? Und dann ist da natürlich Rhysand, mächtigster High Lord von ganz Prythian. Bereits im Auftakt gab er der Geschichte das gewisse Etwas und eroberte mein Leserherz im Sturm. Hier offenbart der charismatische Bad Boy nun seine weiche Seite und wir erfahren mehr über ihn, seine Vergangenheit, seine interessanten Freunde und seine Träume. Ein toller Charakter. Rhysand und Feyre sind ein wundervolles und bezauberndes Paar, bei dem die Chemie einfach stimmt. Ich habe gehofft, dass die beiden bald zueinanderfinden, denn es knistert gewaltig, allein schon durch ihre eindeutig-zweideutigen Neckereien und amüsanten Wortgefechte. Dennoch steht mir die Romanze etwas zu sehr im Vordergrund. Die eigentliche Handlung kommt zeitweilig kaum voran und es gibt nur wenige Höhepunkte, die etwas spannender und actionreicher ausfallen."Ich schloss die Augen und genoss diesen hauchzarten Kuss, spürte den Hunger, der mich innerlich auffraß. Und ringsherum, so als würde die Welt in Stücke zerbrechen, regneten die Sterne nieder." (S. 504)Dagegen wird an erotischen Höhepunkten nicht gespart und zuweilen geht es richtig heiß her. Jugendfrei ist das Ganze daher nicht und mit derart expliziten Liebesszenen hatte ich vorher nicht gerechnet, was mich dann auch ab und zu störte. Auch dass Tamlin und Lucien hier mehr oder weniger aufs Abstellgleis geschoben werden und nur noch in negativer Weise von sich reden machen, finde ich etwas schade. Vielleicht ändert sich das ja wieder im dritten Teil. Der atemberaubende Showdown entschädigt dann aber für alle vorherigen Kritikpunkte und bietet Dramatik und Emotionen pur. Feyre trifft eine schwerwiegende und herzzerreißende Entscheidung, welche schon die Weichen für das Finale stellt. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es in Prythian weitergeht!Insgesamt kann ich daher "Das Reich der Sieben Höfe - Flammen und Finsternis" empfehlen. Faszinierende Schauplätze, tolle Charaktere, viel Magie und Romantik sorgen für ein unterhaltsames Fantasy-Lesevergnügen. Ganz knappe 5 Sterne von mir.

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  • Flammen und Finsternis

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    PloetzlichRegina

    14. October 2017 um 11:25

    Zum Buch:Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen. Zum Inhalt:Feyre hat die schlimmen Ereignisse überlebt und darf mit Tamlin zu seinem Hof zurückkehren. Jedoch haben Feyre der Kampf und die Tode geprägt und so wird sie nachts von schrecklichen Albträumen geplagt. Sie spürt, dass auch Tamlin sich verändert hat. Er versucht sie vor Unheil zu schützen indem er ihr ihren Freiraum nimmt, jedoch ist gerade das für Feyre nach den schrecklichen Ereignissen unter dem Berg von größter Bedeutung. In einem unerwarteten Moment taucht Rhys auf und erinnert Feyre an ihre Abmachung einmal im Monat für eine Woche in seinem Reich zu leben. Was sie dort erwartet hätte Feyre niemals zu träumen gewagt…Das Cover:Auch dieses Cover ist wieder ein Hingucker. Es passt wunderbar zum ersten Teil. Mir persönlich gefällt das erste besser, da ich die Farben schöner finde. Jedoch finde ich das es toll zur Geschichte passt. Ich bin schon auf das nächste super gespannt :)Der Schreibstil:Der Schreibstil von Sarah J. Maas gefällt mir sehr gut. Da ich schon einige Bücher von ihr gelesen habe konnte ich mich sehr schnell einlesen und in die Geschichte eintauchen.Meine Meinung:Für mich war es eine gelungene Fortsetzung zum ersten Teil. Am Anfang habe ich mir gedacht: „Was kann noch groß passieren?“ Aber ich muss sagen das Sarah J. Maas mich echt überrascht hat. Ich hätte niemals mit so einer Wandlung gerechnet. Es ist eine wundervolle Geschichte, die ich nur so verschlungen habe. Ich fiebere schon auf den nächsten Teil hin und kann die Geschichte jedem Fantasy Fan nur empfehlen. Für mich auf jeden Fall ein Highlight in 2017 :) 

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  • Besser als Band 1

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    LillianMcCarthy

    09. October 2017 um 19:52

    Ich gehöre zu den wenigen Lesern, die nach der Lektüre von Band 1 nicht komplett dem Hype verfallen sind. Band 1 war für mich sehr schwach und als ich überlegte weiterzulesen, wurde ich von unzähligen Seiten her mit dem Versprechen motiviert, dass der zweite Band besser werden wird. Als ich mit Flammen und Finsternis begann, wurde ich zuerst bitter enttäuscht. Schon im ersten Teil erschien Feyre mir zu schwach und fremdbestimmt und zu Beginn des zweiten Bandes schien sich diese Charaktereigenschaft noch einmal verstärkt zu haben. Ich hielt jedoch durch und nach über 100 Seiten wurden mein Interesse und meine Begeisterung für die Geschichte geweckt. Es schien, als wäre Feyre endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. Sie trifft eigene Entscheidungen und kann sich von Tamlin lösen, dessen Liebe für sie längst ins Negative gekippt ist. Es verschlägt sie an den Hof der Nacht, wo sich ihre Verbindung zu Rhysand verfestigt und sie seine engsten Freunde kennenlernt. Besonders gefreut hat mich an dieser Stelle, dass es mehr starke Frauenpower gab. Das war neben der schwachen Feyre einer meiner größten Kritikpunkte des ersten Teils und somit war ich mehr als glücklich über diese Entwicklung. Auch der Konflikt der Geschichte verlagert sich auf eine größere Ebene und langsam lies sich ein roter Faden erkennen, auf dessen Ende man hinarbeitet. Im Zuge dessen erweitern wir das Wissen über Feyres Welt über die Grenzen des Frühlingshofes hinaus. Wir lernen den Hof der Nacht kennen, ich verliebte mich in Velaris und wir erfuhren dass der Sommerhof dem Frühlingshof sehr unähnlich ist, obwohl sie doch so nah beieinander liegen. Besonders gefielen mir auch die illyrianische Steppe und alles, was damit zusammenhängt. Insgesamt bekam Prythian mehr Tiefe und einen deutlich komplexeren Aufbau, als Band 1 erahnen lies. Auch die Gefühlsebene gefiel mir besser. Ich bin weder ein großer Fan von Tamlin noch von Rhysand und doch passt Rhysand meilenweit besser zu Feyre und ich halte nebenbei bemerkt diese Beziehung auch für deutlich gesünder. Dennoch schaffte es Rhysand Seite für Seite immer mehr, mein Herz zu erweichen und auch das Ende hielt einiges an Emotionen bereit. Ich hoffe nun, dass Sarah J. Maas mit dem dritten Band direkt an den 2. anknüpft, und nicht in alte Muster zurück verfällt. Fazit: Sarah J. Maas hat es geschafft, die Punkte, die ich am ersten Band kritisiert habe, im zweiten Band zu verbessern und somit gefiel mit dieser auch um weiten besser. Auch wenn ich das Buch während der ersten 100 Seiten gerne abgebrochen hätte, gefiel es mir später umso besser und überzeugte dann durch einen komplexen Weltenentwurf und viel Frauenpower.

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  • Unfassbar grandios! Sucht hoch 1000, absolutes Lieblingsbuchpotential!

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    Lielan

    09. October 2017 um 18:10

    Sarah J. Maas "Flammen und Finsternis" ist der zweite Band ihrer neuen Fantasy-Jugendbuchreihe "Das Reich der sieben Höfe". Bekannt ist die junge Bestseller Autorin bereits durch ihre, ebenfalls im Fantasygenre angesiedelte, "Throne of Glass" Reihe. Ihre Bücher besitzen den perfekten Mix aus High Fantasy, Jugendliteratur, Märchenwelt, Romantik und Fingernägel-und-Nerven-zerstörender Spannung. Erst einmal ein paar Worte zur Gestaltung des Buches. Der dtv Verlag hat ein anderes Cover gewählt, als das Buch im Original besitzt. Meiner Meinung nach eine wundervolle Entscheidung. Denn der dtv Verlag hat das Buch bereits durch seine interessante Optik mit dem durchsichtigen Schutzumschlag zu einem absoluten Unikat gemacht, so dass das Buch bereits optisch in einem magischen Licht erstrahlt.Nach dem grandiosen ersten Band dieser neuen Reihe von Sarah J. Maas, konnte ich es kaum erwarten erneut in diese fantastische Welt ein zu tauchen und die wundervollen Charaktere erneut an zu treffen. Allerdings hätte ich beim Aufschlagen und Verschlingen der ersten paar Seiten von "Flammen und Finsternis" niemals erwartet mich so extrem in dieses Buch, diese Geschichte, diesen Schreibstil, diese Charaktere zu verlieben. Nach dieser Fortsetzung bin ich Rhysand Fan durch und durch und brauche verdammt starke Nerven, um auf den dritten Band zu warten.Bereits durch ihre "Throne of Glass" Reihe bin ich es gewohnt, dass Sarah J. Maas Schreibstil wunderschön, märchenhaft und sehr ausschmückend ist. Besonders zu Beginn ihrer Bücher beschenkt sie uns mit einer Vielfalt an Umgebungsbeschreibungen und Darlegung der Gefühlswelten ihrer Charaktere. Aber diese Beschreibungsvielfalt wirkt keinesfalls erdrückend oder ermüdend, sondern lässt sich den Leser in ihren Welten wie zu Hause fühlen. Der Leser lernt die Charaktere auf eine beflügelnde Art und Weise kennen, sodass man sich perfekt mit diesen identifizieren kann oder sich zumindest sehr schnell an sie gewöhnt und sich mit ihnen anfreundet oder sich ganz und gar hoffnungslos ins sie verliebt (Rhysand!). Genauso schnell verliebt man sich in die phantasiereiche Welt und fühlt sich selbst beinahe ein bisschen magisch. Es macht einfach wahnsinnigen Spaß in die Welten von Sarah J. Maas eintauchen zu dürfen und dort auf magische Erkundungstour zu  gehen.Nach dem schrecklich-brutalen, zerstörerischen und dramatischen Ende von "Dornen und Rosen" habe ich es kaum erwarten können zu erfahren, wie diese Geschichte um unsere wundervolle Protagonistin Feyre weiter gehen wird. Feyre hat überlebt, trotz all ihrer Qualen, trotz allem was sie erdulden, durch machen und erleiden musste. Aber Feyre kann nicht vergessen. Nach diesen Geschehnissen hat sich ihr gesamtes Leben geändert. Tamlin, ihre große Liebe, hat sich verändert. Und dann ist da noch dieser Vertrag mit High Lord des Hofes der Nacht Rhysand, der nicht nur mir Herzklopfen beschert. Wem kann sie noch vertrauen? Wer liebt sie wirklich und wer steht tatsächlich hinter ihr? Feyre hat einige schwierige Entscheidungen zu treffen und Fragen zu beantworten, aber letztendlich erfährt sie unfassbar viel über ihr eigentliches Schicksal.Nach dem tränenreichen, wunderschönen, aber auch offenem Ende kann ich es kaum erwarten Band 3 dieser wundervollen Reihe von Sarah J. Maas in den Händen zu halten. Ich will erneut in diese fantasiereiche, magische Welt voller Spannung, Romantik und Faen eintauchen dürfen. Und ich brauche definitiv MEHR Rhysand!!! Und ich kann allen Fantasy-Fans "Das Reich der sieben Höfe" nur ans Herz legen. Diese Reihe zählt nach dieser unfassbar grandios-genialen Fortsetzung definitiv zu meinen Lieblingsbuchreihen ♥.

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  • Überwältigender zweiter Teil!!

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    Cyfedia

    09. October 2017 um 13:17

    Meinung:Dieses Buch ist ein Meisterwerk. Ich habe bisher alle Bücher von Sarah J. Maas gelesen, welche auf Deutsch herauskamen, aber der zweite Band dieser Reihe ist bis jetzt das absolut Beste was sie je geschrieben hat. Dabei sind alle Bücher von ihr kleine und große Meisterwerke, sie versteht es wirklich die Leser zu begeistern und in ihre fantastische Welt der Fae hineinzuziehen. Man lebt diese Welt beim Lesen, die Gefühle, Ängste, Wut und Freude der Protagonisten gehen so in einem über, dass man sich als Teil der Geschichte betrachtet. Diese überwältigenden Gefühle erlebe ich selten bei einem Buch, ich konnte einfach von Beginn an an nichts anderes denken, als jede freie Minute in diese wundervolle und grausame Welt einzutauchen. Und auch jetzt klingt jeder Teil der Story, jede Szene noch so in mir nach, das ich es am liebsten nochmal nehmen möchte und erneut abtauchen.Der erste Teil der "Das Reich der sieben Höfe" Trilogie war ja bereits ein wahnsinnig toller Einstieg, wenn auch der Beginn dieses Buches ein klein wenig langatmig war. Der zweite Teil hingegen ist Spannung bis zum letzten Wort. Es wird nicht langweilig, nicht auch nur einen Moment. Jede Szene hat seinen Sinn und nichts ist überflüssig oder zu lange erzählt. Alles ist einfach stimmig und genau richtig.Wir lernen in diesem Teil einen anderen Hof kennen, allgemein sehen und lesen wir viel mehr zu der Welt von Prythian und das drum herum. Wir erfahren viel über die Vergangenheit und lernen neue und wichtige Charaktere kennen, die man einfach nicht mehr missen möchte. Mor, Cassian, Azriel und Amren. Selten noch habe ich so tolle Nebencharaktere gesehen, wo ich auch jeden für sich leiden konnte.Es war auch klar, dass es im zweiten Buch um den Handel zwischen Feyre und Rhysand gehen wird und wir von ihm noch viel mehr zu hören bekommen und oh mein Gott, ich möchte nie wieder über Tamlin lesen. Ich war bereits im ersten Teil von Rhys hin und weg und nun bestätigt sich auch warum, denn er mag vielleicht vordergründig als grausamer Highlord gelten, aber wenn man den anderen Blickwinkel kennen lernt ist er einfach nur ein Traumprinz, den sich jeder nur wünschen kann. Ich bin ihm total verfallen und kann manche Szenen mit ihm einfach nicht oft genug lesen. Er ist ein so vielschichtiger und wundervoller Charakter. Ich jauchze jedes Mal vor Freude wenn er auftaucht.Feyre ist zu Anfang des Buchs ein gebrochenes Mädchen, was ja durchaus Verständlich ist, nach den Schrecken, welche sie bei Amarantha erfahren hat. Sie sinnt sehr viel über sich selbst und die Dunkelheit in ihr nach, sie ist allein und nur ein Schatten ihrer selbst. Wir erleben oft, dass Protagonistinnen solche Wendungen im Lauf ihrer Geschichte erfahren, aber meistens ist man von diesem ewigen gejammertere genervt. Hier war das überhaupt nicht der Fall. Feyre fängt sich sehr schnell, bzw. versteckt es sehr gut und entwickelt sich über das Buch hinweg zu einer unglaublich starken Frau. Ich bewundere Sie wirklich sehr. Sie ist eine der wenigen, wenn nicht sogar die einzige Protagonistin, welche mir nach der Zeit nicht auf die Nerven ging.Fazit:Ich bin so überwältigt von diesem Teil, dass ich es gar nicht richtig in Worte fassen kann. Ich bin tausend Tode gestorben am Ende, so sehr habe ich mitgefühlt, ja die ganze Zeit mit gelitten und gelacht. Es war eine wunderbare Reise, die einen tief berührt. So viel Gefühl und Liebe habe ich noch selten für eine Reihe empfunden. Man bekommt einfach nicht genug, daher musste ich mir auch gleich den englischen dritten Band holen, weil 1 Jahr warten absolut nicht in Frage kommt.

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  • Phänomenal, atemberaubend und einfach fantastisch

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    Uwes-Leselounge

    08. October 2017 um 10:46

    STORYBOARD:Nachdem Feyre Amarantha unter dem Berg besiegt hat, gilt sie als Retterin des Fae Reiches. Doch für diese Freiheit hat sie einen sehr hohen Preis bezahlen müssen. Gemeinsam mit Tamlin ist Feyre an den Frühlingshof zurückgekehrt und alles könnte wunderbar sein. Doch dies täuscht, denn innerlich ist Feyre am Boden zerstört. Sie plagen immer wieder Albträume mit anschließendem Erbrechen. Feyre spürt keine Liebe, Hoffnung oder Glück mehr, vielmehr frisst sie ihre Tat von innen heraus auf. Dazu trägt auch das Verhalten von Tamlin bei, der Feyre in ihrem Freiraum sehr einengt. Wäre dies nicht alles schon schlimm genug, ist da ja auch noch die Vereinbarung mit Rhys. Denn Feyre ist gezwungen monatlich eine Woche am Hof der Nacht zu leben. Wird sie stark genug sein oder wird sie an ihrem Schicksal zerbrechen?MEINUNG:Nachdem mich der erste Band von Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen von Sarah J. Maas absolut begeistern konnte und zu einem meiner Lieblingsbücher aufgestiegen ist, war ich sehr gespannt, ob der zweite Band hier mithalten kann. Neugierig begann ich die ersten Seiten von Das Reich der sieben Höfe - Flammen und Finsternis zu lesen und sogleich nahm mich die Welt von Prythian wieder gefangen.Dieser zweite Band übertrifft den ersten nochmals um Längen. So viele Superlative könnte ich aufzählen und doch würde keines ausreichend sein, um diese Geschichte zu beschreiben. Ich bin einfach nur überwältigt vom Ideenreichtum, diesem bildgewaltigen Schreibstil und den überraschenden Wendungen, die sich die Autorin hat einfallen lassen - einfach phänomenal.Zunächst beginnt die Handlung recht ruhig und ich verfolgte, wie sich Feyre mit ihren Erinnerungen und Albträumen herumplagt. Jede Nacht wacht sie schweißgebadet auf und muss sich anschließend übergeben. Sie kommt mit ihren Schuldgefühlen über die begangenen Taten unter dem Berg und im Kampf gegen Amarantha nicht hinweg. Zweifel, Angst und fehlendes Verständnis von Seiten Tamlins schüren diese Panikattacken. Auch das Tamlin sie immer mehr in ihren Bewegungen einschränkt und einen "Aufpasser" an ihre Seite stellt, machen ihr das Leben zusätzlich schwer. Ebenso fühlt sie sich überfordert, was die bevorstehende Hochzeit mit ihm betrifft. Feyre´s Gefühlswelt konnte ich sehr gut nachvollziehen und doch fehlte mir hier ihre Stärke und ihr Kampfgeist, die sie im ersten Band auszeichnete. Nichtsdestotrotz konnte ich ihre Beweggründe dafür verstehen. Denn zum Glück hat sie dieses Trotzverhalten nicht verloren und das bekommt Rhys zu spüren, als dieser sie zum ersten Mal an den Hof der Nacht entführt. Hier war nun endlich meine Feyre. Explosiv, temperamentvoll und nicht auf den Mund gefallen, präsentierte sie sich mir in den Dialogen mit Rhys. Diese Sticheleien zwischen den beiden brachten mich des Öfteren zum Schmunzeln und sind einfach nur toll zu lesen.Überhaupt sind der Hof der Nacht und der Ort Velaris buchstäblich ein Traum. Alleine die detailreichen Beschreibungen machten diese Orte für mich so bildlich, dass ich am liebsten sofort dorthin gereist wäre. Sehr gekonnt stellt die Autorin zum einen den Hof der Nacht sowie den Hof des Sommers vor. Ebenso dessen Bewohner und weitere Charaktere. So lernte ich den "Inneren Kreis" von Rhys kennen, wie die geheimnisvolle Amren, die beiden Waffenbrüder Cassian und Azriel sowie die schöne Morrigan, kurz Mor, kennen. Gerade Mor gefiel mir ausgesprochen gut und wer die Serie "Lucifer" kennt, wird Mace ebenfalls kennen. Denn bei der Beschreibung von Mor, hatte ich Mace sofort vor meinem geistigen Auge, da die beiden sich gleichen.Zu keinem Zeitpunkt kam mir die Geschichte langatmig vor, denn es passiert so unfassbar viel, was das Weiterlesen einfach zu einem Genuss machte. Gerade das Entwickeln der Kräfte von Feyre und die allgegenwärtige Angst vor dem bevorstehenden Krieg gegen den König von Hybern waren unheimlich spannend zu verfolgen. Rhys mochte ich ja schon im ersten Band und ich hoffte, noch mehr über ihn zu erfahren, was sich auch erfüllte. Seine Art, mal geheimnisvoll, mal angsteinflößend oder erbarmungslos gegenüber seinen Feinden, nahm ich ihm jederzeit ab. Aber er kann auch zärtlich, liebevoll und verständnisvoll gegenüber seinen Freunden oder Feyre sein. Ein sehr toll gezeichneter Charakter, den man einfach lieben muss. Auch empfand ich die sich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen den beiden als sehr authentisch.Tamlins Beweggründe konnte ich zu Beginn des Buches nicht ganz nachvollziehen. Zwar liebt er Feyre wirklich und doch tut er alles dafür, dass sie ihn nicht mehr lieben kann. Im weiteren Verlauf klärt sich sein Verhalten zwar auf, doch ich konnte über diese Gründe nur den Kopf schütteln. Denn er hat aus seinen Fehlern von früher nicht wirklich gelernt. Selbst Lucien kommt nicht an ihn heran und fügt sich schließlich in sein Schicksal.Das Ende ist so genial wie bombastisch und bietet noch so viel Potential für den dritten Band, auf welchen ich nun sehnsüchtig hinfiebere.FAZIT:Intrigen, Machtspiele und viel Leidenschaft spielen in Das Reich der sieben Höfe - Flammen und Finsternis eine große Rolle. Überaus spannend, detailreich und bildgewaltig erzählt uns Sarah J. Maas die Geschichte von Feyre und ihren Gefährten. Die hier entworfene Welt ist so bombastisch und facettenreich, dass man am liebsten dort leben möchte. Doch zugleich ist sie brutal und grausam.Ich kann auch für den zweiten Band nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und so vergebe ich für den zweiten Teil 5 von 5 Nosinggläser und den Zusatz Lieblingsbuch.

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  • Ich bin sooooo verliebt!!!

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    MagicAllyPrincess

    07. October 2017 um 21:25

    Zitat(e) Auf die Sterne, die zuhören - und auf die Träume, die wahr werden. (Seite 388)Ich hatte keine Angst, aus den Schatten zu treten, fürchtete mich nicht in der tiefsten Dunkelheit, solange er bei mir war. Mein Freund in vielen Gefahren, der für mich gekämpft hatte, als es sonst niemand hatte tun wollen, selbst ich nicht. (Seite 504) Inhalt:Feyre hat es geschafft, sie hat Amarantha bezwungen und somit den Fluch von Prythian gebrochen. Wieder zurück am "Frühlingshof" quälen sie Albträume darüber, was sie gezwungenermaßen tun musste, um Tamlin zu retten. Feyre verändert sich immer mehr, sie ist gebrochen und nur noch ein Schatten ihrer selbst. Doch die wohl größte Veränderung widerfährt Tamlin. Er nimmt Feyre jeglichen Freiraum aus Angst ihr könnte etwas passieren. Dies geht soweit, dass Feyre fast vollkommen resigniert. Doch es gibt da dieses Abkommen zwischen Rhys und ihr. Feyre muss jeden Monat eine Woche am gefürchteten "Hof der Nacht" verbringen. Diese Aufenthalte und Rhys Gegenwart sind es aber letztendlich, die erneut einen Wandel in ihr auslösen und alles verändern. Meinung: Bereits von Band 1 „Dornen und Rosen“ war ich unglaublich angetan, denn diese Geschichte ist so unfassbar toll, bewegend und berührend zugleich. Ich habe sie absolut geliebt und tue es noch! Doch im Vergleich zu „Flammen und Finsternis“ ist der erste Teil ein zierliches Flämmchen, ein Windhauch und diese Fortsetzung ein Flammenmeer, ein mächtiger Sturm, ein regelrechter Tsunami, der einen umhaut und gefangen nimmt. Ich hätte niemals gedacht, dass es je wieder ein Buch/eine Reihe geben wird, die ich beinahe auf dieselbe Stufe stellen würde wie J. K. Rowlings Harry Potter! Doch Sarah J. Maas hat das eigentlich Unmögliche geschafft. Sie hat die gleichen tiefen Gefühle in mir ausgelöst. Es gibt für mich nun tatsächlich eine weitere Autorin, die eine ebenso komplexe, gigantische und perfekt durchdachte Welt kreiert hat, deren Grundstein im ersten Band bereits gelegt wurde. Keine Worte können dieser Perfektion auch nur annähernd gerecht werden!!! In dieser Fortsetzung ist so vieles anders, wie im Vorgänger, es passieren Dinge, die ich im Leben nicht erwartet hätte. Charaktere die man eigentlich geglaubt hat zu kennen, zeigen ihr wahres Gesicht. Feyre ist zunächst so zart und verletzlich. Nach dem was sie durchmachen musste, ist dies natürlich absolut verständlich. Sie kommt mit ihrer Tat nicht klar, fühlt sich so unendlich schuldig und kann die vielen Danksagungen kaum ertragen. Feyre hat Prythian gerettet, doch zu welchem Preis für sie selbst? Feyre resigniert, sie ist zerbrochen und lässt vieles einfach mit und über sich ergehen. Tamlins Beschützerinstinkt erdrückt sie, er nimmt ihr jeglichen Freiraum und hält sie von allem fern. Feyre fühlt sich in ihrem zu Hause wie eine Gefangene. Einmal im Monat muss sie für eine Woche an den gefürchteten "Hof der Nacht" um ihre mit Rhysand getroffene Vereinbarung zu erfüllen. Doch genau diese Aufenthalte und Begegnungen sind es, die eine allesentscheidende Wendung mit sich bringen. Feyre verändert und entwickelt sich so enorm, sie ist facettenreich und unglaublich wundervoll. Ihre Gefühle sind so tief und ehrlich, so rein und gewaltig zugleich. Immer noch stellt sie das Wohl ihrer Schwestern und das vieler Anderer über ihres. Sie kämpft wie eine Löwin, in ihr schlägt ein übergroßes, liebevolles und bezauberndes Herz. Tamlin habe ich in „Dornen und Rosen“ absolut geliebt, doch in „Flammen und Finsternis“ konnte ich sein Handeln kaum mehr nachvollziehen, ich konnte ihn nicht mehr verstehen. Auch Lucien hat Sympathiepunkte verloren, doch bei ihm bin ich mir fast sicher, dass er sich in Zukunft den neuen Widrigkeiten stellen wird. Rhys fand ich von Beginn an interessant, doch in Band 2 hat er mein Herz gestohlen und ich fürchte, er wird es auch für immer behalten! Kein männlicher Buchcharakter wird wohl jemals wieder das bei mir auslösen, was dieser unfassbar charmante, göttliche Kerl in mir ausgelöst hat. Ich liebe alle seine unterschiedlichen Seiten, seine Macht, seine Hingabe, seine Verletzlichkeit und auch seine Dunkelheit, denn all diese, machen ihn zu dem, der er ist! Sarah J. Maas lässt uns Leser ganz tief in Rhys und seine Gefühlswelt hineinblicken. Im Verlauf der Geschichte wurde mir immer mehr und deutlicher bewusst, was Rhysand alles für sein Reich und die Fae, die er liebt, getan hat. Feyre und er sind wie Feuer und Wasser, wie Himmel und Hölle, wie Ying und Yang und doch ist diese Verbindung absolut einzigartig. Die vielen kleinen Sticheleien und Neckereien zwischen den Beiden ließen mich so oft schmunzeln und grinsen. Feyre blüht an seiner Seite auf, wird mächtiger, selbstbewusst, fühlt sich frei und stark. Und auch der High Lord erhebt sich dank ihr in schwindelerregende Sphären, bildlich und tatsächlich gesprochen. Es fügt sich so vieles nicht nur in Bezug auf Rhys und Feyre zusammen, was den ersten Teil nochmals in ein ganz anderes Licht rückt. So viele kleine Fäden und Handlungsstränge verlaufen parallel und ergeben letztendlich ein großes Ganzes, das wiederum an Komplexität kaum zu übertreffen ist. Ich lernte außerdem ein paar der anderen Höfe, deren Herrscher und Bewohner kennen, was ich ebenfalls absolut interessant und gelungen fand, da man so natürlich immer mehr über ganz Prythian erfährt. Auch von Rhysands „Innerem Kreis“, dem humorvollen Cassian, dem stillen Meisterspion Azriel, der geheimnisvollen Amren und der leidenschaftlichen Morrigan war und bin ich so unfassbar begeistert!!! Ganz besonders Mor erinnert mich an einen anderen sehr besonderen Charakter. Alle vier sind so unterschiedlich und wertvoll. Die kleine Truppe bringt extrem viel Würze und Wärme in die Story. Auch sie haben mich im Sturm erobert. Die Autorin schickte mich während des Lesens immer wieder durch wahre Gefühlsfeuerwerke. Ich war so vollkommen in dieser Welt versunken, dass ich am liebsten nie wieder daraus hervorgekommen wäre. Sarah J. Maas hat mein Herz erwärmt, es zerrissenen, wieder zusammengesetzt, nur um es daraufhin erneut zu zerrfetzen und wieder zu flicken! Ich habe so sehr mitgefühlt, mitgelitten, mitgezittert, mitgeliebt und mitgebangt, wie schon lange nicht mehr. Das Ende lies mich die Luft anhalten und ich habe tatsächlich beinahe vergessen zu atmen. Dieses Finale ist mit den Worten atemberaubend längst nicht ausreichend beschrieben. Ich bin mehr als nur verzaubert. Dieser Schluss ist ein absoluter Geniestreich, Superlative pur!!! Ich lechze nach der Fortsetzung, also nach Band 3, wie kaum jemals zuvor. Fazit:Ich bin so sehr verliebt, dass eine einfache Liebeserklärung längst nicht mehr ausreicht. Sarah J. Maas hat ein Meisterwerk geschaffen, dessen Genialität so ziemlich alles toppt, was ich bisher gelesen habe! Ich bin zutiefst berührt und bewegt, sowohl von dieser unfassbaren Geschichte, als auch von den mehr als genialen Charakteren. Der unvergleichliche Schreibstil ließen mich tief in die Geschichte einsinken. Ich bin immer noch gefangen, ein Teil von mir wird auch sicher für immer in Prythian bleiben! Ich habe definitiv noch nie so oft die Worte Liebe und Herz in einer Rezension verwendet, wie in dieser!

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  • Lerne zu kämpfen für das, was zählt ...

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    buchlilie

    05. October 2017 um 18:54

    CoverAuch der zweite Teil der Trilogie wurde mit Liebe zum Detail gestaltet. Der 3D-Effekt überzeugt erneut auf ganzer Länge und die Farben, wie das Orange der Schmetterlinge und Feyres braun-gelbes Kleid, sind passend aufeinander abgestimmt. Dennoch habe ich einen Kritikpunkt, denn das Design spiegelt meiner Meinung nach nicht den Inhalt des Buches wider. Das Äußere lässt auf eine eher harmlose Fortsetzung am Frühlingshof schließen, was allerdings nicht der Fall ist. Stattdessen nimmt die Geschichte an Ernsthaftigkeit und Tiefe zu, was durch das eher „süße“ deutsche Cover verloren geht. Wer möchte, kann sich zum Vergleich das englische ansehen, ihr findet es z. B. bei Amazon unter „A court of mist and fury“. Ich erhoffe mir beim dritten Teil deshalb eine bessere Elemente- und Farbwahl. Meine MeinungVon der Geschichte bin ich dagegen absolut begeistert. Sarah J. Maas lässt Handlungsstränge immer mehr in den Vordergrund treten, die im ersten Band nur angedeutet wurden, denn Amaranthas Schreckensherrschaft war lediglich der Anfang. Es werden alte Freundschaften aufgebrochen, neue geschlossen und weiter in die Wunder Prythians eingedrungen. Das alles wirkt sich äußerst positiv auf die Handlung aus. Aber der Reihe nach.Feyre ist mit ihrem Geliebten Tamlin als wiedergeborene High Fae an den Frühlingshof zurückgekehrt. Während das magische Reich dabei ist, sich vom Schrecken der skrupellosen Fae-Königin zu erholen, sind die Vorbereitungen für ihre gemeinsame Hochzeit in vollem Gange. Doch der äußere fröhliche Schein trügt, denn Feyre ist innerlich völlig gebrochen. Nacht für Nacht plagen sie Alpträume von den Taten, die sie für Prythians Freiheit unter dem Berg hat vollziehen müssen, und bei Tag lassen sie Schuldgefühle und Ruhelosigkeit keinen Frieden finden. Außerdem trübt der notgedrungen geschlossene Handel mit Rhysand, dem High Lord des Hofs der Nacht, das Glück der jungen Frau. Die Beziehung zu Tamlin wird zunehmend auf eine harte Probe gestellt, doch auch Prythians Zukunft ist erneut in Gefahr …Die Autorin lässt den Leser bildgewaltig in die Geheimnisse Prythians und dem Reich der Menschen eintauchen. Das Setting ist nicht länger fast ausschließlich der Frühlingshof, denn Feyre lernt jetzt im Laufe der Geschichte auch andere Orte kennen. Am beeindruckendsten habe ich – wie so viele – die Beschreibungen des Nachthofes im Norden des Reiches empfunden. Allein die dargestellten sternenklaren Nächte lassen das Herz höher schlagen. Sarah J. Maas hat jedem Gebiet seinen eigenen, speziellen Zauber verliehen, was mir sehr gefällt.Feyre bewältigt in diesem Teil eine beachtliche Entwicklung. Ihre psychische Gebrochenheit wird schockierend glaubwürdig beschrieben, auch wenn sie zu späteren Zeitpunkten mit ihren Rückfällen etwas genervt hat. Ihre Empfindungen springen teilweise zwischen absoluter Zerschlagenheit und innerer Stärke hin und her, und ich ertappte mich dabei, wie ich sie in Gedanken am liebsten geschüttelt hätte mit den Worten: „Reiß‘ dich zusammen, du weißt genau, was du willst. Dann kämpfe auch dafür!“. Trotzdem konnte ich ihr Gefühlschaos, bis in diesen Momenten, verstehen. Auch die anderen Charaktere sind mir (weiter) ans Herz gewachsen. Ob Azriel, Cassian, Amren oder Morrhigan, jeder hat seine nicht minder aufwühlende Vergangenheit, Stärken und Träume. Und Rhysand? Glaubte man im ersten Teil, einem kaltblütigen, bösen Mann gegenüberzustehen, fallen nun alle Vorhänge und seine Motive kommen zum Vorschein. Und die zeigen nicht nur sein wahres Gesicht, sondern offenbaren weitaus mehr über den High Lord des Nachthofes.Die Handlung erlebt diesmal keinen Hänger, im Gegenteil. Ständig ist sie in Bewegung, ständig passiert etwas. Natürlich gibt es auch ruhigere Abschnitte, doch die fügen sich nahtlos dazwischen ein. Es hat wirklich Spaß gemacht, diesen Teil zu lesen. Das Finale packte mich dann genauso leidenschaftlich wie in Dornen und Rosen. Ich bleibe bis zur Veröffentlichung des dritten Bandes gespannt, wie Feyres Geschichte und die der anderen enden wird.FazitDiese Geschichte ist ein absolutes Highlight unter den Fantasy-Büchern 2017! Wem Band 1 von Das Reich der sieben Höfe gefallen hat, wird nun vollkommen von dieser Reihe eingenommen. Über siebenhundert Seiten wurde ich bestens unterhalten und kann ein Wiedersehen mit den Charakteren kaum erwarten. Die Umschlaggestaltung passt zwar nicht zur Handlung, fügt sich aber schön im Regal ein. Ich vergebe fünf Sterne.

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  • Noch spannender und fesselnder als der erste Teil!

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    himmelsschloss

    05. October 2017 um 17:03

    Das Cover ist ähnlich wie beim ersten Toll, schlicht, aber trotzdem sehr aussagekräftig.Als ich mit dem zweiten Teil anfing hat mich zuerst die langeweile gepackt, ich fand den Anfang zäh und nervig. Feyre mochte ich am Anfang überhaupt nicht und war von ihrer Art sehr genervt. Natürlich ist es interessant, dass eine Hauptfigur nicht direkt wieder komplett gut gelaunt ist und ihre Erfahrungen sofort wie weg geblasen sind, aber irgendwie war es mir zu "anstrengend".  Trotzdem habe ich mich durchgekämpft und ausgeharrt, denn meine Mädels meinten: Halte durch, es wird noch gut! Ab Seite 150 ging es dann Berg auf, ich war gefesselt, erstaunt und erschüttert. Ich war wieder gefangen und konnte mich von dem Buch nicht mehr losreissen. Ich war wieder im "Feyre-Fieber", ich mochte sie wieder, ich konnte endlich wieder warm mit ihr werden.Die Figuren und die Geschichte haben eine krasse Wendung in diesem Teil. Die Ereignisse waren wieder fließend, spannend und dramatisch ... Ich habe nicht gedacht das ich Rhys mögen würde, ich konnte ihn nunmal im ersten Teil nicht leiden, aber nun ist er mein Held.Die Wendungen und Ereignisse sind der Wahnsinn, kein Wunder dass das Buch über 700 Seiten hat, aber dennoch war ich am Ende traurig und erschüttert das es vorbei ist. Ich habe mich wieder heimisch gefühlt, mitgelitten und neue Freunde kennen gelernt. Ich will mehr und zwar sofort!Mein Fazit:Alle sagten:- Du musst es lesen- Du wirst es lieben- Es ist noch besser als der erste Teil... aber keiner hat mir gesagt ich soll es nicht vor dem Schlafen lesen, denn ich konnte nicht mehr schlafen, weil ich nachgedacht habe und erschüttert war und der dritte Teil so weit entfernt ist...

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    • 2
  • Süchgtigmachende Fortsetzung!

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    Ansha

    03. October 2017 um 14:55

    Vielen lieben Dank an die dtv Verlagsgesellschaft für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies nimmt jedoch keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.Ich war ja schon ein riesen Fan von Band 1 und so habe ich mich riesig auf Band 2 gefreut. Trotz allem habe ich das Lesen aber hinausgezögert, denn ich wusste, dass ich am liebsten direkt Band 3 weiter lesen würde und so war es dann auch.Sarah J. Maas versprüht hier wieder ihre ganz eigene Magie. Schnell ist man wieder in die Welt getaucht und hat das Gefühl mit Feyre auf eine Reise zu gehen.Man trifft hier auf alte Bekannte und neue Gesichter, auf neue Bedrohungen, Spannung und jeder Menge Gefühle. Feyre ist mir immer noch unglaublich sympathisch. Ich liebe ihren Biss, ihre Loyalität und ihr großes Herz. Auch wenn sie kurz einen durchhänger hatte, hat sie sich wieder gesammelt.Tamlin dagegen ist mir schon seit dem letzten drittel von Band 1 unsympathisch geworden - obwohl ich ihn anfangs so geliebt habe. Aber leider gewinnt er auch in diesem Teil keine Sympathiepunkte. Seine ganze Art war zu erdrückend, zu egoistisch und bei allen hat er Feyre vergessen. Auch Lucien hat viel meiner Sympathie eingebüßt, lässt er seine gute Freundin doch so hängen.Rhysand "Rhys" ist mir dagegen richtig ans Herz gewachsen. Er lässt sich nicht abschrecken, bemüht sich und gibt Feyre nicht auf. Dabei lässt er ihr aber genug Freiraum und ihren eigenen Willen. Ich liebe ihn und seine Art. Auch seine Freunde habe ich schnell ins Herz geschlossen und fand die Dynamik der Gruppe einfach klasse. Die Nebencharaktere waren eine gute Mischung aus Gut & Böse und rundeten die Story perfekt ab.Auch die Geschichte an sich konnte mich komplett überzeugen.Spannung, unvorhersehbare Wendungen, Drama, aber auch Brutalität und große Gefühle kamen nicht zu kurz - egal ob diese positiver oder negativer Natur waren. Man konnte sich richtig hineinversetzen und litt und liebte mit. Man hasste und verspürte eine Mordswut. War aber dann auch wieder total fröhlich und ausgeglichen. Ich weiß es anders nicht zu erklären, außer das man das Gefühl hatte Teil dieser Gruppe zu sein.Das Ende war der Wahnsinn, aber auch richtig fies, denn am liebsten hätte ich direkt weiter mit Band 3 gemacht. So muss ich aber warten und hoffen, dass die Zeit schnell um ist und ich dann wieder auf alte Freunde treffen kann.Von mir gibts hier eine ausdrückliche KAUF- & Leseempfehlung. Lasst euch von Sarah J. Maas verzaubern

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  • Ein grandioser 2ter Teil!

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    Ellethiel

    03. October 2017 um 10:44

    Feyre hat Amarantha besiegt, Prythian befreit und ist eine gefeierte Heldin. Aber ist es wirklich das Happy End was sie sich erträumt hat? *SPOILERGEFAHR* InhaltFeyre kehrt mit Tamlin zurück an den Frühlingshof, doch schnell wird klar das beide nicht so unbeschadet aus dem Berg zurückgekehrt sind wie sie gehofft hatten. Während Feyre sich immer mehr zurück zieht und in eine tiefe Depression verfällt wird Tamlins Beschützerinstinkt immer mehr zum Zwang. Ohne Rücksicht auf Feyres Gefühle nimmt er ihr, bei dem Versuch sie beschützen zu wollen, Stück für Stück immer mehr die Luft zum atmen.Drei Monate sind seit dem vergangen und dann taucht auch noch Rhysand auf und fordert den Preis für den Handel mit Feyre unter dem Berg ein. Jeden Monat eine Woche mit ihm am Hof der Nacht...Meine MeinungOftmals ist ein zweiter Teil in einer Trilogie ja so eine Art Lückenfüller, es passiert relativ wenig und oft wünscht man sich einfach nur noch hindurch damit man zum spannenden dritten Teil übergehen kann.Das ist hier absolut nicht der Fall, dieser Teil hat mir tatsächlich um ein vielfaches besser gefallen als Teil 1.Die Charakterentwicklung fand ich einfach super, Feyre ist gebrochen von ihren Erlebnissen unter dem Berg, Tamlin verändert sich auch nicht zu seinem besten. Es herrscht absolutes Chaos...Und wir begleiten Feyre auf dem Weg zurück zu sich selbst, wie sie es schafft wieder Fuß zu fassen im Leben, Freude zu empfinden, sich an ihren neuen Fae-Körper zu gewöhnen und zu erkennen das Tamlin nicht der Mann ist der sie glücklich machen kann. Das sie mehr will und es auch Wert ist. Sie will frei sein und dafür fängt sie an zu kämpfen!Viel mehr will ich hier auch gar nicht Spoilern, aber dieser Teil ist einfach nur mein absoluter Lesehighlight des Jahres!!!Diesen plot twist hatte ich nach den letzten Seiten von Teil 1 zwar fast schon erwartet/vermutet, aber die Umsetzung war dann doch so anders und gut gemacht das es mich wirklich begeistern konnteDer Schreibstil ist auch wieder toll, was soll man von Sarah J. Maas auch anderes erwarten. Man wird förmlich in die Geschichte hineingesaugt und steht mittendrin.Bücher, die das bei mir schaffen, können schon alleine deswegen nicht schlecht sein ;) Man vergisst alles um sich herum.Diese Trilogie ist absolut empfehlenswert und jeder der denkt Teil 1 war nur ok, oder so lala nehmt euch unbedingt Teil 2 zur Hand!!!Ihr werdet es definitiv nicht bereuen ;)

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  • Noch besser als der ohnehin schon grandiose Band 1!

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    Skyline-Of-Books

    02. October 2017 um 13:43

    Klappentext „Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.“   Gestaltung Die Umschlaggestaltung finde ich einfach sensationell, denn ich mag die Idee, dass der Schutzumschlag transparent ist und nur wenige Bildelemente des Covers aufgedruckt sind. Die Farben finde ich auch sehr schön mit der Kombination aus Gelb und Grau. Zudem liebe ich den Hintergrund bzw. die Buchumschlaggestaltung mit den Ästen und dem Himmel im Hintergrund.   Meine Meinung Nachdem mich bereits der erste Band von Sarah J. Maas „Reich der sieben Höfe“ Reihe unheimlich begeistern, mitreißen und überzeugen konnte, war ich sehr gespannt auf den zweiten Band. Nachdem ich dann die ersten Begeisterungsstürme mitbekommen hatte, stieg einerseits die Vorfreude und Erwartung, andererseits hatte ich aber auch ein wenig Angst, dass meine Erwartungen zu hoch sein könnten. Diese Angst war jedoch vollkommen unbegründet, wie ich nun nach Beenden des Buches sagen kann. „Das Reich der sieben Höfe – Flammen und Finsternis“ ist einfach nur grandios und übertrifft seinen auch schon tollen Vorgänger noch um Längen.   Auch dieser Band hat mir wieder den Atem geraubt und mich das Buch Seite um Seite verschlingen lassen. Das Buch hat gut 700 Seiten, aber das kam mir beim Lesen gar nicht so vor…viel eher war ich am Ende traurig, dass das Buch nicht noch mehr Seiten hatte. Ich hätte einfach ewig weiter lesen und in der Welt von Feyre und den Fae verweilen können. Den Schreibstil der Autorin erlebte ich auch bei diesem Band wieder als sehr intensiv und einnehmend. Sarah J. Maas lässt ihre Fantasywelt so real wirken, dass ich beim Lesen den Eindruck hatte, mitten in Prythian zu sitzen. Mit malerischen Worten erschafft die Autorin wunderschöne Bilder vor meinem inneren Auge, sodass das Setting wieder unglaublich lebendig wird und ich es mir gut vorstellen konnte.   Besonders überzeugend empfand ich die Charakterentwicklungen, die Feyre und auch Tamlin in diesem Band durchmachen. Zu Beginn des Buches ist vor allem Feyre gezeichnet von ihren Erlebnissen aus dem ersten Band. Aber auch Tamlin hat sich verändert. Dann kommt auch noch Rhysand hinzu und fordert die Versprechungen seines Handels ein. Ich fand es super, dass die Figuren aus den Geschehnissen aus Band eins nicht einfach so siegreich und unbeschadet hervorgegangen sind, wie es normalerweise üblich ist.   Vielmehr haben sie Spuren hinterlassen und Feyre hat mit einer innerlichen Zerrissenheit zu kämpfen. Dies hat die Autorin sehr nachvollziehbar und vor allem glaubwürdig dargestellt, sodass ich die Gedankengänge sowie Handlungsweisen der Protagonistin wirklich verstehen konnte. Dies empfand ich als sehr überzeugend und vor allem auch authentisch. Auch bei Tamlin erging es mir so. Selten erlebt man Charaktere, die so realistisch, menschlich und gut ausgearbeitet sind. Ebenso fand ich es super, dass wir in diesem Band mehr über Rhys und seine Vergangenheit erfahren sowie seine Freunde kennen gelernt haben. So wurde ich auch bei diesem Charakter überzeugt und tief im Inneren berührt. Rhys raubt einfach jedem das Herz!   Zudem konnte mich die Handlung wieder mitreißen. Auch bei „Das Reich der sieben Höfe – Flammen und Finsternis“ wurde ich atemlos und mit wild klopfendem Herzen zurückgelassen. Dieses Buch sprüht vor Intrigen und Machtspielen und erzeugt so eine unheimliche Spannung, die von Anfang bis Ende für Begeisterung sorgt. Mehr möchte ich eigentlich auch nicht zu der Handlung sagen, denn ich bin der Meinung, dass einfach jeder diese sensationelle Buchreihe lesen sollte. Sie ist legendär, geht unter die Haut und sprudelt voller Gefühl, Spannung und Action!   Fazit Nach dem Auftaktband zu „Das Reich der sieben Höfe“ konnte mich der zweite Band „Flammen und Finsternis“ sogar noch mehr begeistern und mitreißen. Diese Reihe ist einfach unfassbar grandios! Toll ausgearbeitete Charaktere, eine abwechslungsreiche Handlung mit voller Spannung und Gefühle, die mitten ins Herz treffen: Sarah J. Maas schreibt ganz großes Kino! An diese Bücher kann ich nur Worte der Begeisterung und des Lobes verlieren und jedem nur wärmstens ans Herz legen, sie zu lesen! Begeisterte 5 von 5 Sternen!   Reihen-Infos 1. Das Reich der sieben Höfe 01 – Dornen und Rosen 2. Das Reich der sieben Höfe 02 – Flammen und Finsternis 3. A Court of Wings and Ruin (bereits auf Englisch erschienen) 4. ??? 5. ??? 6. ???

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  • Ich verstehe den Hype absolut nicht! - 1,5 Sterne

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    schokigirl

    29. September 2017 um 23:07

    Anmerkung: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen. Danke dafür. VORSICHT: Dies ist kein Jugendbuch. Meiner Meinung nach ist es ein New Adult Roman & somit eher für Leser ab 16 Jahren geeignet. Es kommen sehr blutige, aber auch explizite sexuelle Szenen vor, die ich persönlich für junge Teenager nicht angemessen finde. Stil: Der Schreibstil ist vollkommen in Ordnung. Der Pathos passt zu dem Setting & schafft es auch die Atmosphäre zu unterstützen. Wobei ich Wörter wie „vögeln“ & „es treiben“ in dem Setting fehl am Platz finde. Die Geschichte wird dabei aus der Sicht von unserer Protagonistin Feyre geschildert, wobei gegen Ende ein Kapitel aus einer anderen Sicht eingebunden wird. Charaktere: Die Charaktere haben mir große Probleme bereitet. Sie haben sich in eine Richtung entwickelt die mir überhaupt nicht gefallen hat. Das Buch ging dabei eigentlich gut los. Die Charaktere schienen nicht, wie in anderen Büchern üblich, glücklich darüber zu sein, dass alles in Band 1 gut ausgegangen ist & sie einfach darüber hinweg gehen können. Sie haben stattdessen alle psychische Probleme von den Ereignissen davon getragen. Jeder hat seinen eignen Knacks weg bekommen, was ich sehr interessant & authentisch fand. Jedoch ging von einem Fehler der gesamte Plot dieses Buches aus, was ich schon nicht so gelungen fand. Und zwar war der Fehler, dass einfach keiner miteinander geredet hat. Kein Versuch seine Probleme mitzuteilen, keine Bitte nach Rücksicht, noch nicht mal die Frage, wie es dem anderen geht & was man jetzt dagegen tun sollte. Jeder kocht sein eigenes Süppchen & verletzt den anderen einfach rücksichtslos, ohne auch nur darüber nachzudenken. Da musste ich ja schon mit dem Kopf schütteln. Nicht weil es unrealistisch wäre, sondern weil es einfach nicht nett & auch nicht logisch ist. Tamlin als Charakter tat mir hier fast schon Leid, denn man merkt förmlich, dass die Autorin ihn einfach nur los werden wollte & ihn deshalb versucht hat so schlimm wie möglich darzustellen. Dabei wurde er so dermaßen in eine Ecke gedrängt in die er eigentlich nicht passt, dass es extrem auffiel. Scheinbar konnte, wollte oder wusste die Autorin einfach nicht wie sie eine normale Trennung unter solchen Umständen schreiben soll. Stattdessen hat sie einfach nur versucht, alle schlechten Charaktereigenschaften die man nur haben kann Tamlin zuzuschieben. Er war also nicht nur zu Beginn, sondern immer wenn er vorkam, herrschsüchtig & fast schon misshandelnd Feyre gegenüber. Und so einige andere Dinge wurden ihn zugeschrieben, die meiner Meinung nach nicht wirklich oder nur unter diesen bestimmten Umständen, in die Feyre & Co ihn gebracht haben, zu ihm passen & überhaupt möglich ist. Ich konnte seine Gründe zumindest gut nachvollziehen, im Gegenteil zu so manchen Gründen von Feyre oder Rhys. Aber hey, er wird trotzdem als der große böse Wolf angesehen. Nicht, dass er bisher ein toller unschuldiger Charakter gewesen ist, aber er war auch nicht so eindimensional wie hier. Feyre hat so weiter gemacht, wie sie gegen Ende des ersten Bandes begonnen hat. Sie hat hier kaum was selbst gemacht oder entschieden. Meist wurde sie von A nach B gebracht, beordert, geschickt oder was auch immer. Und natürlich hat sie auch meist gemacht was man ihr sagte, ohne es auch nur zu hinterfragen. Feyre macht auch im weiteren Verlauf selten den Mund auf & sagt was sie eigentlich will oder denkt. Sie passt sich nur ihrer Umgebung an & wird dadurch immer sadistischer, grausamer & gefühlloser was andere Menschen/Faen angeht. Oder wie soll ich mir sonst eine Entwicklung von einem Trauma, weil sie im letzten Band unschuldige Faen töten musste, zu der Drohung am Ende erklären, einen gesamten Hof abzuschlachten. Und was die Beurteilung Tamlins angeht war sie nicht wirklich rational, so wie alle anderen Charakter außerhalb des Frühlingshofes. SPOILER: Ich meine, wie kann man mit seinem Verlobten per Brief Schluss machen, ohne Gründe, persönliche Informationen oder das derjenigen überhaupt weiß, dass man lesen & schreiben gelernt hat? Wie soll man dass dann bitte ernst nehmen bzw als echt ansehen? Feyre redet hier aber nicht nur ihr eigenes Tun schön, sondern vor allem auch die Handlungen von ihrem neuesten Loveinterest Rhys. Also ich verstehe bei bestem Willen nicht, was an diesem Charakter so toll sein soll, dass alle einen solchen Typen zuhause haben möchten. Wie gesagt hat Feyre vieles aus ihrer neuen Umgebung gelernt & das meiste von Rhys. Er war für mich einfach nur ein grausamer, sadistischer & berechnender Folterer & Mörder. Und das schlimme daran ist, dass das alles noch schön geredet & heroisiert wird. Deswegen finden ihn alle ja so toll. Er wird als unverstandener & unter seinen Umständen leidender Bad Boy dargestellt, der ja nichts für seine Umstände kann. Ähm … Kann er sehr wohl! Jeder ist selbst für sein Tun verantwortlich & er entscheidet sich aus freien Stücken einfach mal dazu Leuten Knochen zu brechen & ihnen den Arzt zu verbieten. SPOILER: Und kann mir bitte mal einer erklären, wieso es ganz schlimm sein soll, dass Tamlin „dabei“ war, als jemand aus seiner Familie starb (wobei man nicht mal weiß, ob er denjenigen mit umgebracht hat oder sogar was dagegen versucht hat), obwohl im selben Atemzug erzählt wird, dass Rhys daraufhin aus Rache nicht nur seine Familie getötet hat, sondern diese auch noch vorher aus Lust & Laune heraus mental gefoltert hat. Wieso ist Tamlins Tat so schlimm, während Rhys Handeln doch nicht so schlimm sein soll? Ernsthaft? Ich verstehe es nicht! Es ergibt keinen Sinn. IMMERNOCH SPOILER: Und wieso ist Feyre bitte nicht ausgerastet, als sie am Ende erfahren hat, dass sie umsonst fast gestorben wäre für diesen blöden Ring im Hexenhaus? Dieser Typ hat sie Lebensgefahr & Todesangst ausgesetzt, um einen Ring zu holen, den er problemlos durch fragen bekommen hätte, nur um sie zu testen! Wieso hat sie das als romantisch empfunden? Ich hätte dem aber mal gründlich die Meinung gegeigt! Die Nebencharaktere (Rhys Freunde) kamen mir alle sehr ähnlich vor. Klar haben sie verschiedene Backstorys etc, aber sie haben doch öfter mal ziemlich gleich gehandelt. Und so nötig fand ich sie jetzt auch nicht unbedingt. Plot: Was soll man zum Plot schon sagen. Dies hier ist ein typischer zweiter Band, was bedeutet, dass kaum Plot vorhanden war. Weshalb sich ein 700 Seiten Buch zieht & auch des öfteren langweilig war. Man braucht absolut keine 700 Seiten für den dürftigen Plot (also die Vorbereitung für Band 3) & diese seltsame Charakterentwicklung. Und das was an Plot da war, war auch noch oft verwirrend. Sie mussten hier was besorgen, um etwas anderes besorgen zu können, um jemanden zu überreden ihnen dabei zu helfen etwas anderes zu besorgen, um es für dies & das zu benutzen und so weiter und sofort. Irgendwann wusste ich nicht mehr nach was sie diesmal suchen & was sie damit eigentlich wollten. Gegen Ende wurde dann auch noch ein großes Geheimnis ausgeplaudert, wo vorher lang & breit erklärt wurde, wie wichtig die Geheimhaltung dessen doch ist. Wer hätte da gedacht, dass es nach hinten los geht, wenn man dieses Geheimnis dann einfach so mal ausplaudert? Ihr seht schon, es war nicht unbedingt logisch, aber dafür sehr vorhersehbar. Logikfehler sind mir & meiner Lesepartnerin hier des öfteren mal aufgefallen, auch wenn ich ab einem bestimmten Zeitpunkt zugegebenermaßen nicht so sonderlich aufmerksam gelesen habe. Das Ende hat dem Ganzen dann die Krone aufgesetzt. Es wurde sehr theatralisch & Feyre hat sich hier zu etwas entschieden, was ich einfach unmöglich von ihr fand. Da hatte mich das Buch ganz verloren, weil sie nicht mal einen Funken Mitgefühl oder Rationalität hat sprechen lassen, sondern die pure alles verschlingende Grausamkeit. Und leider wurde sie mir trotzdem als die strahlende Heldin aufgetischt. Fazit: Wäre der Hype um dieses Buch nicht so groß gewesen, dann fände ich es immer noch nicht gut, aber ich hätte mich wohl auch nicht so stark aufgeregt. Aber der Gedanke, dass andere (vielleicht jüngere) genau die Sachen, die ich bedenklich & moralisch verkorkst finde, super toll & anschmachtenswert finden, bereitet mir Bauchschmerzen. Alles in allem fehlten mir hier wichtigere Plotpunkte, das Buch war viel zu lang & die Charakterentwicklung war für mich sehr abwegig & nicht verständlich. Deshalb habe ich 1,5 Sterne vergeben.

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    • 3
  • Das beste Buch seit langem!

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

    sweetyevy

    29. September 2017 um 16:01

    Eine zerbrochene Seele. Ein Verführer, und ein Pakt, der das Reich der Fae spaltet. Aus den Klauen von Amarantha befreit, kehrt Feyre zurück an den Frühlingshof. Doch sie kann nicht vergessen, was sie tun musste, um Tamlin zu retten - und auch den Part mit Rhysand, dem gefürchteten High Lord des Nachthofes, schwebt wie eine Drohung über ihr. Jeden Monat muss sie eine Woche an seinem Hof verbringen. Was sie dort erlebt, stellt jedoch alles, woran sie bisher geklaubt hat, infrage... Dieses Buch ist mit Abstand mein liebstes Buch und ich finde auch das Beste, was Sarah J. Maas bisher geschrieben hat. Wenn man mal von der äußeren Gestaltung absieht – sorry lieber DTV Verlag, das Cover ist nicht wirklich schön und thematisch passt es auch nicht so ganz zu dem Inhalt dieses Buches – passiert in diesem Buch eine Menge. Es passiert stellenweise so viel, dass man fast nicht hinterherkommt und das Buch einfach nicht aus den Händen legen möchte. Die Geschichte rund um Feyre und wie sie ihr Leben nach „Unter dem Berg“ weiter lebt und versucht mit dieser unglaublich großen Last auf ihren Schultern zurecht zu kommen, fesselt den Leser über Stunden und wie schnell die Zeit dann doch verfliegt! Das Buch setzt einige Woche nachdem Feyre Amarathas Fluch gebrochen hat an. Sie ist zurück am Frühlingshof und kann aber die Geschehnisse von „Unter dem Berg“ nicht verarbeiten. Tamlin ist zu sehr damit beschäftigt sein Land und seine Herrschaft wieder aufzubauen, sodass er beginnt Feyre auf gewisse Art zu vernachlässigen. Und dazu kommt noch der Pakt, den Feyre mit Rhysand – High Lord des Hofes der Nacht – vereinbart hat und Tamlin an den Rand des Wahnsinns bringt. Die Erzählperspektive ist durchweg die von Feyre. So bekommt der Leser einen Sitzplatz in der ersten Reihe, wenn es darum geht am Gefühlschaos von unserer Hauptprotagonistin teil zu haben. Wir leiden und weinen mit ihr. Sind genauso wie sie zornig und werden noch zorniger, wenn Feyre beginnt an sich selbst zu zweifeln und förmlich abstumpft. Jede Gefühlsregung von ihr erlebt man hautnah mit und mehr als einmal möchte man dieses Buch – und somit Feyre – an die Brust drücken und einfach nur sagen „es wird alles gut, es wird alles gut!“. Ja, ich habe gelitten, ich gebe es zu. Sarah J. Maas hat mehr als einmal mein Herz zerbrochen und es dann wieder zusammengesetzt, nur um es dann erneut in Stücke zu reißen. Und das sie dies mit nur einem Buch schafft, spricht für sich wie gut der Schreibstil der Autorin ist. Einfach fesselnd. Die Entwicklung der Geschichte ist nicht gleichzusetzen mit der Entwicklung der Charaktere. Was das Ziel am Ende des Buches ist, ist klar, nur der Weg dorthin ist mit diversen Steinen gespickt, die es gilt aus dem Weg zu räumen. Das ist nicht immer einfach und bringt die Handlung gerne mal in eine andere Richtung, so wird die Spannung hochgehalten und man weiß nicht wirklich, was passieren wird. Die Charaktere entwickeln sich in diesem zweiten Band rasant. Was im ersten Band an tiefer gehenden Gefühlen oder Eigenschaften gefehlt hat, wird in diesem Band wett gemacht. Wir lernen eine neue Feyre kennen und einen anderen Tamlin. Zudem erfahren wir mehr über Rhysand; seine Absichten, seine Gefolgschaft und sein Reich.  Wir bekommen mehr Details und mehr Informationen um Geschehnisse aus dem ersten Band nun logisch zu verstehen. Im Grunde wird es nicht langweilig über die einzelnen Personen im Buch zu lesen, sei es nun welche die man aus dem ersten Band bereits kennt, oder welche, die im Zweiten neu hinzukommen. Nicht ein Mal hat man das Bedürfnis eine Seite schnell zu Ende lesen zu wollen, nur um diesen Abschnitt zu beenden und in der Geschichte weiter zu kommen. Dieser zweite Band ist eine einzige Achterbahn der Gefühle und das macht dieses Buch so unwiderstehlich. Die Übersetzung ist durchaus gelungen, die Funken springen über wenn sie es sollen, die Tränchen fließen wenn es für sie vorhergesehen ist und das Herz setzt an den dafür vorgesehenen Stellen aus. Dennoch, wenn man das Buch in seiner original Fassung gelesen hat, ist es erst einmal schwierig mit der deutschen Übersetzung. Ein „Feyre, Darling“ löst etwas ganz anderes aus als ein „Feyre, Liebes“. Aber das ist wie gesagt, ansichts- und geschmacks Sache. Nichts destotrotz kann ich dieses Buch – und somit die gesamte Reihe –  auf jedenfall nur empfehlen. Wer auf Fantasy steht und gerne sämtliche Stadien seiner Gefühlswelt ausloten möchte, ist mit diesem Buch an der richtigen Adresse. Ich werde dieses Buch mit Sicherheit nicht das letzte Mal gelesen haben und das, obwohl ich sonst keine Bücher mehrmals lese. Ich kann es kaum erwarten mit Band drei wieder nach Prythian zu reisen und zu sehen, wie es mit Feyre und ihrem High Lord weitergeht.

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