Sarah J. Maas Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

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Inhaltsangabe zu „Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ von Sarah J. Maas

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen. Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

Absolutes Highlight!

— Bibbey
Bibbey

Manche Stellen haben Spaß gemacht & andere eher frustriert. Positive & Negative Aspekte. Deshalb 3 Sterne.

— schokigirl
schokigirl

Dieses Buch hat mich so in seinen Bann gezogen!😍

— Lauras-bookfanatic
Lauras-bookfanatic

Absolut begeistert!

— krissysch
krissysch

Spannende Handlung. Toller Schreibstil! Super Charaktere! 4,5⭐️

— Ambers_Buchchaos
Ambers_Buchchaos

Ganz okay zur Mitte hin, nimmt aber gegen Ende richtig an Fahrt auf. Klasse Buch, tolle Charaktere!

— Stinsome
Stinsome

WAaaaaaaahnsinn!!! Einfach nur umwerfend! Spannend unheimlich und einfach nur fesselnd... ich hoffe männliche Leser ignorieren das Cover!!

— Alina97
Alina97

Ein schönes Buch, welches zwischendurch leider etwas an Spannung verliert.

— Cozydayscoffeebooks
Cozydayscoffeebooks

Etwas zäher Einstieg. Im Vergleich zu Celaena eine alltäglichere Protagonistin. Man könnte nach dem Ende schon fast aufhören.

— Lesekaetzchen108
Lesekaetzchen108

Wundervoll märchenhafte Geschichte mit großer Suchtgefahr.

— iMelody
iMelody

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  • Ich LIEBE dieses Buch!!!

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    Bibbey

    Bibbey

    29. March 2017 um 10:37

    InhaltDie junge Feyre muss für ihre beiden Schwestern und ihren Vater sorgen, seit ihre Mutter verstorben ist. Dazu gehört auch die Jagd, die der Familie sowohl Nahrung als auch etwas Gold einbringt. Im Schatten des Reiches der sagenumwobenen Fae geht Feyre auf die Jagd und erlegt im düsteren Wald einen prächtigen Wolf – nichtsahnend, dass dieser Treffer ihres Pfeils ihr Leben von Grund auf verändern wird, denn das riesige Tier war nicht das, was es angab zu sein. MeinungSchon lange konnte mich ein Buch nicht mehr so packen und begeistern wie dieses! Eine Geschichte, die man als Leser nicht mehr aus der Hand legen mag, ist sowohl selten als auch magisch, und dieser Roman hat es geschafft.Feyre bin ich sofort verfallen. Sie ist eine wahnsinnig mutige junge Frau, für ihr Alter sehr reif und doch noch in einem Abschnitt ihres Lebens, der sie hinterfragen und erforschen lässt. Sie ist sehr vielseitig und selten hatte ich so viel Vergnügen, eine Protagonistin zu begleiten. Auch die anderen Charaktere sind wunderbar getroffen, alle absolut einzigartig. So kommt es, dass sogar der augenscheinliche Feind zum Sympathieträger wird … aber ich schweife ab. 😃 Die Autorin schreibt unglaublich detailreich, der Leser bekommt das Gefühl, selbst im Reich der Fae zu sein und es mit Feyre zu erkunden. Oft ist bei Fantasyromanen ja recht schnell klar, wer sich wie entwickeln wird und wie die Beziehungen untereinander enden, und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das hier anders ist, aber dennoch hat „Das Reich der sieben Höfe“ eine Handlung, mit der ich in dieser Form niemals gerechnet hätte. Sarah J. Maas lässt den Leser nicht einfach nur lesen – sie lässt ihn fühlen, hoffen und bangen, trauern und lachen. Und sie lässt dem Leser ein Ende, das noch lange nachhallt. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass das Ende kein typischer Cliffhanger ist, und das finde ich auch sehr schön. Oft schon hatte ich am Ende eines ersten Bandes das Gefühl, dass der Autor/die Autorin einen regelrecht zum Weiterlesen zwingen wollte. Und wo man hier den Roman einfach zuklappen und auf sich beruhen lassen könnte, habe ich doch mehr denn je das Bedürfnis weiterzulesen und erneut in diese fabelhafte Welt und diese fantastische Geschichte einzutauchen. FazitIch bin geplättet von diesem Buch – eine absolute Leseempfehlung! Mein Monatshighlight, von dem ich sicher sagen kann, dass es auch eines der besten Bücher im ganzen Jahr 2017 werden wird, obwohl ich noch so viele tolle Lesestunden vor mir habe.

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  • Ordentlicher Auftakt!

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    schokigirl

    schokigirl

    28. March 2017 um 21:00

    Der Schreibstil ist angenehm lesbar & nicht zu kompliziert fü High Fantasy. Die Geschichte wird dabei aus Feyres Sicht erzählt & bringt sie einem dadurch näher. Die Protagonistin begann relativ eigensinnig & stark, entwickelte sich dann zu einem mehr zugänglichen Charakter & zum Schluss wurde sie dann leider eher schwach. Anstatt eigenständig zu handeln (in einer Szene war das sogar wirklich gut dargestellt), hat sie einfach bei so gut wie allem von jeder Richtung Hilfe bekommen & so gut wie nichts mehr allein geschafft. Das war etwas frustrierend, weil sie zu Beginn doch so stark & eigenständigwar. Ich hoffe, dass sich dies in Band 2 wieder fängt. Der männliche Protagonist war sympathisch & mysteriöus, jedoch hat man von ihm für meinen Geschmack etwas zu wenig erfahren. Vor allem hat er auch Feyre nicht so viel von sich erzählt, was innerhalb der Geschichte jedoch Sinn ergibt. Die anderen Charaktere bekamen zwar nicht so ausführlich Zeit, aber konnten doch hier & da interessante Seiten von sich zeigen. Ich bin bei einigen ziemlich gespannt wie sie sich weiter entwickeln werden. Der Plot ist eine „Die Schöne & das Biest“-Adaption, was man auch an vielen Punkten merkt. Jedoch entfernt es sich auch teilweise so von der Vorlage, dass man beinahe vergisst, dass es lose auf der Geschichte basiert. Die erste Hälfte des Buches zieht sich dabei etwas, da es quasi eine lange Einleitung ist. Man kommt zwar gut in die High Fantasy Welt hinein &lernt die Charaktere kennen, jedoch fehlte mir da etwas. Entweder Action oder tiefer gehenden Gespräche wären da schön gewesen. Es war alles etwas seicht & oberflächlich. Erst gegen Mitte der Geschichte war ich komplett drin, denn da ist die Geschichte erst richtig in Fahrt gekommen. Das Ende war dann endlich so richtig spannend & actionreich. Teilweise ging das aber eben mit der immer schwächer werdenden Protagonistin & einer ziemlichen Vorhersehbarkeit einher. Vor allem bei einer Frage/Rätsel wusste ich direkt die Antwort & dann war es etwas frustrierend, dass Feyre so lange auf dem Schlauch stand. Die Liebesgeschichte war an sich gut dargestellt & mich auch emotional gepackt, allerdings hätte ich mir da ein paar mehr Informationen zu dem männlichen Protagonisten gewünscht. Ein paar mehr Gespräche der beiden über ihn & sein Leben hätten der Liebesgeschichte sicher gut getan. Das ist aber nur ein sehr winziger Punkt. Mehr aufgestoßen sind mir die Sexszenen, die ich in einem Jugendbuch überflüssig finde. Zum Glück hält es sich im Rahmen, aber in einer Szene war es mir viel zu aggressiv dargestellt, was zu einem Jugendbuch noch weniger passt & auch keine gute Message übermittelt. Leider sehe ich jedoch bereits die Dreiecksbeziehung in Band 2 kommen. Wenn diese Befürchtung wahr wird, dann würde mir das sicher nicht gefallen. Aber noch muss man abwarten. Wer die „Throne auf Glass“-Reihe der Autorin bereits gelesen hat, wird hier auf so einige Parallelen stoßen. Man merkt am Schreibstil & der Konzeption definitiv, dass es dieselbe Autorin verfasst hat. Es spielt laut der Autorin wohl auch im selben Universum was ein Cross over ermöglichen würde. Aber ob dies der Fall sein wird, weiß man noch nicht. Fazit: Das Buch hat sowohl positive, als auch negative Aspekte. Manche Stellen haben Spaß gemacht & andere eher frustriert. Alles in allem kann ich aber sagen, dass ich Band 2 gerne lesen würde & das ist schon mal ein Erfolg. Deshalb hat das Buch gute 3 Sterne bekommen.

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  • Ein gelungener Auftakt

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    28. March 2017 um 11:26

    Bekannterweise liebe ich die Throne of Glass Reihe, daher ist Das Reich der sieben Höfe ein Must Read für mich. Und als ich das Cover gesehen habe, war klar, ich brauche dieses Buch für mein Regal!Feyre lebt mit ihrer Familie in ärmlichen Verhältnissen. Sie kümmert sich um ihren Vater und ihre älteren Schwestern. Ohne sie wäre die Familie verloren und verhungert. Doch eines Tages tötet sie auf der Jagd das falsche Wesen. Dieser eine Moment ändert ihr ganzes Leben unwiderruflich...Ich war von Anfang an in dem Stil der Autorin gefangen. Erneut entführte sie mich in eine fremde und gefährliche Welt. Man bemerkt relativ schnell, dass es sich um eine Märchenadaption von "Die Schöne und das Biest" handelt, aber wer jetzt denkt, dass er auch nur ansatzweise etwas über den Inhalt weiß, den muss ich enttäuschen. Die Autorin hat eine neue düstere und gefährliche Welt erschaffen, mit nur wenigen aber auffälligen Ähnlichkeiten zum ursprünglichen Märchen. Feyre ist eine Kämpferin. Durch und durch lebt und kämpft sie für ihre Familie und deren Überleben. Aufgeben ist für sie keine Option und auch wenn es kein Licht am Ende des Weges gibt, sie kämpft für die Menschen die sie liebt. Doch sie hat nicht erahnen können, dass sie dieses Mal für ihre Liebe kämpfen muss... Ich muss sagen, mir hat das Buch wieder ausgesprochen gut gefallen. Hier und da hatte die Geschichte einige Längen, aber diese gingen immer schnell wieder im Geschehen unter. Was mir nicht gefallen hat? Ich bin kein Fan der Fae, mir war es einfach zu viel Fae in einem Buch. Arrrrghhh, ich weiß, warum liest sie es dann? Weil ich die Bücher der Autorin liebe, auch Das Reich der sieben Höfe ist ein Highlight, aber für mich einfach nicht an allen Ecken. Ich werde dennoch die Fortsetzung lesen, ich kann nicht anders und ich will wissen wie es weiter geht. Der Unterschied zu Throne of Glass? Das ist nicht so schwer zu sagen, Das Reich der sieben Höfe ist deutlich romantischer und die Liebe steht im Mittelpunkt der Handlung. Dennoch ist der Spannungspegel immer recht hoch und vor allem die Kampfszenen sind alles andere als unblutig. Aber die Autorin brilliert einfach mit ihrem Stil. Ein gelungener Auftakt, ich bin auf den zweiten Teil dieser Reihe gespannt!

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  • Das Reich der sieben Höfe- Dornen und Rosen

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    27. March 2017 um 10:57

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)Eigentlich wollte ich nicht noch eine neue Reihe von Sarah J. Maas anfangen und zuerst ihre Serie " Throne of Glass" beenden...schlussendlich war ich dann aber doch zu neugierig....Vorab möchte ich noch sagen, dass ich " Die Schöne und das Biest" tatsächlich nur in groben Zügen kenne.Die Autorin sei übrigens auch vorwiegend durch "Östlich der Sonne, Westlich des Mondes" und "Tam Lin" ( skandinavisches Märchen und schottische Fabel) inspiriert worden und eher weniger durch das schon oben benannte bekannte Märchen!!!Da ich das Buch grösstenteils in der ungekürzten Hörbuchvariante gehört habe möchte ich zuerst auf die Sprecherin eingehen.Ich muss gestehen, dass ihre Stimme doch recht gewöhnungsbedürftig war und ich längere Zeit brauchte um mich mit ihr anzufreunden.Ann Vielhaben hat nämlich die Angewohnheit nach den Sätzen heftig einzuatmen was mich zu Beginn doch recht nervte, mit der Zeit  gewöhnte ich mich aber daran. Zusätzlich neigte sie dazu die Dialoge von Feyre dramatisch vorzulesen, so dass ich manchmal nur die Augen verdrehen konnte bei dieser Betonung.Ansonsten passt ihre Stimme aber schon irgendwie zu den vielen Beschreibungen und dem Flair der Geschichte.Am Anfang des Buches befindet sich eine Karte, was ich persönlich immer als sehr hilfreich empfinde in diesem Genre.Erzählt wird aus der Sicht von Feyre in der Ich- Form, was mir sehr entgegenkam.Den Schreibstil der Autorin kenne ich schon aus ihrer " Throne of Glass- Reihe" wobei sie dort meiner Meinung nach erst ab dem dritten Band ausschweifender wurde.Sie schreibt also sehr detailliert, umfangreich durchaus wortgewandt mit einem zunehmenden "poetischen" Touch.Personen, Gegenstände oder Begebenheiten werden also ausdrucksvoll beschrieben und dadurch entsteht auch eine gewisse Atmosphäre, dennoch fiel es mir zeitweise schwer Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen.Diese Üppigkeit führte des Öfteren zu langatmigen Passagen vor allem auch weil Sarah J. Maas vieles immer und immer wieder bekräftigte.Entsprechend waren natürlich auch die Charaktere gründlich ausgearbeitet, allen voran natürlich Feyre als Hauptprotagonistin.Ihre ganze Gefühls- und Gedankenwelt wurde wirklich sehr transparent dargestellt, wie oben schon erwähnt manchmal aber auch einfach zu wiederholend....Weshalb ich doch manchmal die Augen verdrehen musste obwohl sie mir ansonsten schon sympathisch war.Sie ist loyal, mutig, weiss sich zu wehren und ist nicht auf den Mund gefallen.Mit Tamlin bin ich nicht vollends warm geworden, wahrscheinlich war er mir einfach fast ein bisschen zu " perfekt" gezeichnet.Hingegen mochte ich Lucien sein Freund sehr gerne mit seiner offenen, ehrlichen teilweise auch sarkastischen Art.Ein weiterer Charakter nämlich Rhys, konnte ich nicht vollends einschätzen, was seine Figur sehr interessant macht gerade auch in Bezug auf die Fortsetzung.....Klar, dass Liebe hier eine tragende Rolle spielt, allerdings war ich doch sehr über die erotisch angehauchten Szenen überrascht, damit hätte ich in einem Jugendroman ab 14 Jahren nicht gerechnet.Mir persönlich waren die Beschreibungen zu schwülstig und erinnerten an kitschige  Erwachsenen-Liebesromane, was aber sicher Geschmackssache ist....;)Obwohl die Geschichte sicher in vielen Bereichen vorhersehbar ist, ihre langwierigen Momente hat und ich nicht vor Spannung an den Seiten klebte, war ich doch irgendwie fasziniert und verzaubert.Teilweise konnte ich wirklich regelrecht versinken und war am Ende fast schon traurig als ich wieder auftauchen musste ;) Wenn dies einer Autorin gelingt, dann vergebe ich gerne trotz einiger Kritikpunkte 4,5 Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzung!

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  • Ein Hauch von Märchen...

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    Shiro_91

    Shiro_91

    26. March 2017 um 21:03

    Lange habe ich auf diesen Titel hingefiebert und was soll ich sagen, keiner kann mich im Moment so aus den Socken hauen wie diese Autorin. Ich liebe ihren flüssigen Schreibstil und die Charakter und Settigns die sie erschafft. Auch bei das Reich der sieben Höfe wird man nicht enttäuscht. Sowohl die Hauptprotagonistin Feyre als auch die vorkommenden Figuren machen aus diesem Buch ein Vergnügen. Ihr merkt also meine Begeisterung sowohl für die Autorin als auch für die Personen, denen sie leben einhaucht.Wie auch schon in Throne of Glass lässt Sarah J. Maas uns ein Abenteuer an der Seite einer unabhängigen, mutigen und starken jungen Frau bestreiten, die pflichtbewusst agiert und ihre Lieben beschützen und versorgen will. Feyre macht es einen leicht, schon zu beginn ein Verbindung herzustellen und sie sympatisch und interessant zu finden. Trotzdem, entdeckte man mit jeder verstreichenden Seite mehr ihres Wesens und wie sie die Dinge in ihrer Umgebung wahrnimmt und damit umgeht, kennen.Neben Feyre als Hauptprotagonistin begeistern gleichermaßen die Nebencharkatere. Facettenreich und ebenso faszinierend und mit einer Spur des Geheimnisvollen und unnahbaren becircen die Fae nicht nur die junge Heldin, sondern ebenso die Leser. Tamlin, Lucian und Rhysand, attraktive Fae, die so unglaublich gut ge- und beschrieben sind, dass man sie sich bildlich vorstellen kann, als wären sie im selben Raum.Ebenfalls hat die Autorin ein Händchen für das Erschaffen von mystischen Settings. Sowohl die Welt der Sterblichen als auch der Unsterblichen sind so vielfältig, als auch liebevoll gestaltet, dass man sich dort augenblicklich wohlfühlt und sich keinen schöneren Ort vorstellen kann. Die zahlreichen Landschaften lassen an alte Märchen und Mythen erinnern, denen man als Kind lauschte und augenblicklich sich dorthin begeben möchte.Sarah J. Maas schafft mir ihrem Schreibstil und ihrer Art, Handlungen zu erzählen, wundervolle und zauberhafte Abenteuer. Wer jetzt auf eine Geschichte a la Schöne und das Biest hofft wird zwar in dieser Hinsicht nicht ganz enttäuscht, dennoch wartet das Reich der sieben Höfe mit unerwarteten und unvorhersehbaren Wendungen. Ich zumindest, konnte das Buch nur schwerlich aus der Hand legen.Die Autorin versteht es einfach ihre Leser bei Laune zu halten und schafft in einer Mischung aus Magie, Liebe und einer Priese an Mystik, ein ausgesprochen fantastischer Plot. Dem gegenüber stehen aber auch die Passagen in denen es brutaler und nicht besonders magisch zugeht.Das Reich der sieben Höfe ist ein spannender und fesselnder Beginn einer neuen Reihe, die man unbedingt lesen sollte. Das einen in seinen Bann zieht und nicht mehr so schnell loslässt. Ein wahres Must-Read!

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  • Märchenhaft schön

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    iMelody

    iMelody

    26. March 2017 um 20:38

    Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen - Eine wundervolle Geschichte die sich in mein Herz gebrannt hat.  Sarah J. Maas hat es geschafft meine Gefühle Achterbahn fahren zu lassen, ich habe gelacht, geweint, gejammert, gemotzt und das Buch einfach nur genossen. Feyre ist eine starke junge Frau, die sich dadurch auszeichnet gerne ihren eigenen Kopf durchzusetzen. Ab und an störte mich ihre Sturheit, ihre Art gegen alle Regeln zu verstoßen. Andererseits hat genau das auch den Reiz ausgemacht – denn wer würde nicht immer mehr erfahren wollen über eine Welt in die man unfreiwillig gezogen wurde? Es ist nur verständlich das man da ein wenig rebelliert und sich nicht alles gefallen lässt. Die Geschichte von Tamlin und Feyre erinnert sehr an „Die Schöne und das Biest“. Ein Mädchen gezwungen den Rest ihres Lebens bei jemanden zu verbringen den sie hasst, ein Fluch der auf dem seltsamen Entführer und seinen Bediensteten liegt, die langsam aufkommenden Gefühle füreinander und der lustige Gefährte der für den nötigen Witz in der Geschichte sorgt. Klar, Tamlin ist nicht das klassische Biest mit seiner übernatürlichen Schönheit und nur durch eine Maske im Gesicht „entstellt“, aber seine tierische Form kommt dem schon sehr nahe. Die Charaktere wurden sehr gut dargestellt, sie hatten ihre eigenen Geschichten und ihre eigenen Probleme. Je näher man dem Ende kam, desto mehr Puzzleteile fügten sich zusammen. Ich habe bis zum Ende mitgefiebert, was auch an dem Schreibstil lag, der unglaublich packend war. Des Öfteren wurde es auch sehr brutal und blutig, dadurch kamen die Schattenseiten in dieser perfekt zu scheinenden Fae-Welt zum Vorschein und die wahre Natur der Menschen/Fae. Nachdem ich erstmal in den Bann gezogen wurde, hatte ich sehr große Schwierigkeiten das Buch wieder aus der Hand zu legen. Das Buch ist in sich abgeschlossen, wodurch es auch als Einzelband durchgehen könnte, was allerdings zum Glück nicht der Fall ist. Ich freue mich schon jetzt darauf den nächsten Band verschlingen zu können. Ich würde es allen empfehlen, die in eine schöne Fae-Kulisse tauchen möchten die wirklich atemberaubend sein muss. In meinem Kopf jedenfalls war sie das. Auch für Schöne und das Biest Liebhaber ist das Buch sehr geeignet (allerdings sollte man im Hinterkopf behalten das es eine Adaption ist und keine getreue Kopie des Originals). Es ist eine Geschichte mit viel Witz, Romantik, einer gut portionierten Dosis Blut und Fantasy.

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  • Die Schöne und das Biest - doch wie kann es weiter gehen?

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    26. March 2017 um 11:06

    Meine Meinung zum Jugendbuch:Das Reich der sieben HöfeDornen und RosenAufmerksamkeit:Warum und wieso ich zum Buch griff, das erfahrt ihr auf meinem Original BlogbeitragInhalt in meinen Worten:Ein Reich? Nein! Doch ein Märchen, Nein! Ein Mädchen, ein Monster, zu mindestens in der Menschenwelt, ein Fluch und eine unbändige Liebe schreien um den Leser, denn das Buch hat etwas zu sagen, mehr als das man am Anfang erwartet! Lasst ihr das Buch zu euch sprechen, aber Achtung, vielleicht verfallt ihr auch dem Fluch, dem Fluch der euch zeigt, wofür euer Herz brennt.Wie ich das Buch empfand:Eigentlich wollte ich schon viel eher mit diesem Buch fertig sein, aufgrund dessen, das ich mir dann aber kurzzeitig etwas schwer tat, und ich auch einfach nicht so schnell gelesen habe, wie ich es mir unbedingt gewünscht habe, konnte ich das Buch erst viel später als der ET es versprach lesen und beenden.Für mich ist dieses Buch eine modernes Märchen. Ein Märchen das auf Märchen aufbaut, die jedes kleine Kind schon kennen wird, doch es ist mehr als das, es ist ein Abenteuer einer jungen Frau, die ein Wesen tötete, das doch nur ausgeschickt worden ist um einen Fluch zu brechen, das sie letztlich dafür mit ihrem Leben büßen muss, das war nicht absehbar, doch hat es wirklich ihr Leben gekostet?Diese Frage soll euch ruhig das Buch beantworten.Charaktere:Der Eigensinn der Charaktere gefiel mir, so wie ich es von Sarah einfach kenne, sie schafft mit wenigen Pinselstrichen ein Meisterwerk als Feuerwerk, nicht jede Figur ist bis zum Ende einschätzbar, nicht jede Handlung ergibt im ersten Moment Sinn und doch wenn man weiter liest, und erkennt, warum das alles so wie es ist, von statten geht, dann versteht man die Welt von den sieben Höfen.Ein Königreich, das in sieben Teilen geteilt ist, und dabei von einem fiesen Fluch heimgesucht wird, und die Charaktere und vor allem Feyre müssen dem Fluch Einhalt gebieten. Doch das wird nur gelingen, wenn sie zuhört, lauscht und erkennt, was im unsichtbaren und unscheinbarem gehaucht wird.Doch nachdem Feyre immer noch ein Mensch ist und wir Menschen es leider nicht immer mit dem zuhören so haben, muss sie lernen, und lernen kann ziemlich schmerzhaft und gar ein Foltern sein, und das muss sie erkennen, und dabei darf sie die Liebe nicht aus den Augen lassen.Für mich ein Meisterwerk der Zusammenspiele der kleinsten Nuancen.Geschichte:Für mich ist in der Geschichte ein anderes Märchen verwebt, und deswegen tat ich mir eventuell auch wirklich schwer, die Geschichte von Feyre auf mich vollkommen wirken zu lassen.Wer kennt nicht die Schöne und das Biest, und kennt nicht die wichtigsten Utensilien wie Rose, Spiegel, Pferd und Tier? Der wird wahrscheinlich überrascht sein, was in dieser Geschichte alles passiert.Gerade durch die Entwicklung der Geschichte und wie sehr diese Geschichte mit einem neuen Märchen verwebt ist, macht es diese Geschichte so einzigartig und wertvoll.Themen im Buch:Was ist Freundschaft wert, wie tief darf diese gehen, vielleicht sogar bis zur Selbstaufgabe?Was ist Liebe, welche Facetten hat diese, und wo findet man diese überall?Was bedeutet Hass und ist Hass nicht umgekehrte Liebe, in der sich immer noch die Liebe verbirgt?Was ist Leben, oder gibt es das eine Leben, besteht Leben nicht eher aus Wandlung und Irrungen sowie Wirrungen?Wer sich vor diesen Fragen nicht scheut, die aber verpackt in einer genialen und spannenden und vielleicht doch auch etwas langatmigen Geschichte, sind sollte zu diesem Buch greifen.Empfehlung:Ich muss gestehen, anfangs tat ich mir dann etwas schwer mit diesem Buch, und doch wusste ich, diese Geschichte muss und will ich entdecken, und deswegen hielt ich bis zum Ende durch und war positiv angetan, auch wenn ich mir manchen langen Atem von der Autorin gerne gespart hätte, so ist es doch authentisch für Sarah J. Maas und ich bin sehr froh das ich diese bezaubernde und starke Märchengeschichte lesen durfte.Deswegen ja ich empfehle euch das Buch, möchte euch aber vorwarnen, es könnte sich manches etwas langatmig anmuten, doch durchhalten lohnt sich!Bewertung:Dieses Buch erhält von mir klare 5 Sterne.Einerseits weil so viel Gefühl, und Stärke in diesem Buch steckt, andererseits weil ich es genial finde, wie ein Lieblingsmärchen so neu und besonders belebt wurde, wie es im Reich der sieben Höfe der Fall ist. Ich bin auch sehr gespannt, wie die nächsten Bücher in dieser Reihe sich entwickeln werden und kann kaum abwarten, bis diese auf Deutsch erscheinen.

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  • Mini-Challenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    querleserin_102

    querleserin_102

    Hier könnt ihr euch für die Jahreschallenge anmelden. Die Anmeldebeiträge bitte folgendermaßen gestalten:           Ich nehme mit 12 Büchern Teil. 1/12 beendet: Buchtitel, Autor 2/12 beendet: Buchtitel, Autor 3/12 beendet: Buchtitel, Autor 4/12 beendet: Buchtitel, Autor … Danke und viel Spaß! Teilnehmer: ChattysBuecherblog (12/200)xxlxsa (4/50)Hortensia13 (6/100)YaBiaLina (7/75)FrauSchafski (4/50)Yolande (6/70)misery3103 (15/200)annlu (23/250)Tina2803 (0/90)Ayda (8/100)Buchgespenst (15/200)Kuhni77 (10/100)samea (2/50)YvetteH (8/100)Meine_Magische_Buchwelt (8/70) LadySamira091062 (19/180)QueenSize (8/80)Kodabaer (7/30)Iris_Fox (5/24)Amy_de_la_Soleil (3/35)tigerbea (10/150)Lucinda4 (4/25)Bellis-Perennis (34/360)Leseratte2007 (12/100)hannelore259 (8/65)pamN (11/104)leucoryx (9/11)KruemelGizmo (9/95) Seelensplitter (15/150) Shanlira (2/30) Argentumverde (20/200) dreamily1 (4/30) Mali133 (8/50) aufgehuebschtes (19/40) MrsCorina (0/17) MelE (17/200) dia78 (26/180) BeaSurbeck (16/100) MissTalchen (2/43) DieBerta (9/50) walli007 (18/168) paschsolo (12/80) Ascardia (1/30)  Dominic32 (0/20)  book_lover_6 (1/40) kathi_liebt_buecher (3/90) kleine_welle (5/70) Mausimau (4/40) fantafee (2/25) loralee (1/40) steinchen80 (9/60) Sxndy_03 (10/50) janaka (13/144) haTikva (5/12)  MaLaPe (5/55) kalestra (3/30 )                

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    Seelensplitter

    Seelensplitter

    24. March 2017 um 19:27
  • Im Reich der Fae - ein wahres Jahreshighlight

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    Meritamun

    Meritamun

    24. March 2017 um 13:07

    Inhalt: Um ihre Familie zu versorgen, muss die junge Feyre in den Wäldern jagen gehen. Doch als ihr bei der Jagd ein riesiger Wolf über den Weg läuft und sie ihn tötet, hat sie ihr Schicksal besiegelt. Als Strafe muss sie ins sagenumwobene Reich der Fae, in dem man als Mensch wertlos ist. Dort trifft sie auf den Herrscher des Frühlingshofs, der eine Vielzahl von Gefühlen in ihr weckt. Doch kann sie ihm, einem Fae, wirklich trauen? Cover: Ich finde das Cover wirklich wunderschön. Ich hatte bis jetzt noch nie ein Buch mit einem transparenten Schutzumschlag in der Hand. So wird geschickt ein Gefühl von mehr Tiefe erzeugt. Feyre, die im Mittelpunkt der ganzen Szene steht, wirkt sehr stark und mutig. Meinung: Trotz einiger Längen ist „Das Reich der sieben Höfe“ eindeutig eins meiner Monatshighlights. Ich bin froh, dass wir uns nur bis zum August gedulden müssen, um den zweiten Band der Reihe lesen zu können. Insgesamt wird es sich um eine Trilogie handeln. „Das Reich der sieben Höfe“ ist mein erstes Buch von Sarah J. Maas und sie hat mich mit ihrem Schreibstil komplett in eine andere Welt entführt. Am Anfang wird sich sehr viel Zeit gelassen, um dem Leser Feyres Welt zu erklären, denn sie ist sehr komplex. Dieser Teil ist recht sachlich gehalten und es passiert nicht wirklich viel, dennoch ist dies nur die Ruhe vor dem Sturm. Nachdem Feyre den Frühlingshof betritt, werden die Ereignisse immer rasanter und spitzen sich zu einem grandiosen Finale zu. Dem Leser wird kaum Zeit zum Aufatmen gegeben und man befindet sich in solch einem Lesesog, dass man gar nicht mehr aufhören kann. Dennoch streut die Autorin zwischendurch kurze Ruhepausen voll von Romantik und Leichtigkeit ein, die immer ein gutes Gefühl bescheren. Nach dem Lesen versteht man auch die vielen Meinungen, dass dieses Buch sehr an „Die Schöne und das Biest“ erinnert. Sarah J. Maas schafft es ihre Figuren und die Welt um sie lebendig werden zu lassen. Das Buch konnte mich zum Weinen, Lachen und Verzweifeln bringen. Jede Szene besticht durch ihre eigene Atmosphäre und Magie. Auch scheut sich die Autorin nicht, die starken Gegensätze der Welt der Fae herauszuarbeiten. Auf der einen Seite stehen die vielen schönen Dinge, die Feyre dort erlebt, aber es gibt auch eine extrem dunkle und gnadenlose Seite. Und dieser muss sich Feyre stellen. Es ist wundervoll gelungen, beide Seiten in Balance darzustellen und so eine runde Geschichte zu bilden, die lange im Gedächtnis der Leser bleibt. Die Figuren haben mich auch sehr beeindruckt. Jede ist facettenreich und einzigartig. Feyre erinnert mich zu Beginn sehr an Katniss Everdeen. Auch sie sorgt allein für ihre Familie, ist mutig und scheut sich nicht zu kämpfen. Die Prüfungen, die sie im Reich der Fae erwarten, verlangen ihr alles ab. Man kann einfach nur mit ihr mitfühlen und sie sympathisch finden. Dennoch hatte sie auch eine etwas nervige Seite, denn Feyre wirkt oft sehr unbelehrbar. Sie setzt sich bewusst über Verbote hinweg und manövriert sich in gefährliche, aber vermeidbare Situationen. Die Fae wirken am Anfang sehr geheimnisvoll und bedrohlich. Zusammen mit Feyre lernt man sie jedoch näher kennen und lieben. Es war schön zu sehen, dass alle Charaktere im Laufe der Handlung eine unheimlich starke Entwicklung durchmachen und zu keinem Zeitpunkt uninteressant werden. Fazit: Was für ein Trilogie-Auftakt! „ Das Reich der sieben Höfe“ hat alles, was ein gutes Buch braucht – einen spannenden Plot, markante Charaktere und eine tolle Atmosphäre. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und ich freue mich auf die Fortsetzung. Ich vergebe volle 5 Ananas.

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  • Überraschend gut!

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    Cuddister

    Cuddister

    22. March 2017 um 21:36

    Als Feyre, eine junge Jägerin aus einer ärmlichen Familie, im Wald einen Wolf erlegt, in Zeiten von Winter und knapper Nahrung, begeht sie damit einen verhängnisvollen und weitreichenden Fehler. Denn dafür wird sie ins Reich der Fae gebracht - und erlebt dort eine Zeit, die sie niemals für möglich gehalten hat...Meine Meinung:Ich muss sagen, dass ich zu Anfang ein wenig skeptisch war, ob dieses Buch wirklich so gut ist. Und ich muss sagen - ja, und wie! Bereits nach den ersten Seiten war ich völlig in dieses absolut wunderbare Buch vertieft und konnte es dann kaum noch aus der Hand legen! Die Autorin hat so eine wunderschöne Art und Weise zu schreiben, dass es mir beim Lesen wirklich leicht gefallen ist, mir die Figuren, die Landschaft und die einzelnen Szenen bildlich vorzustellen! Aber nicht nur das schaffte die Autorin. Sie konnte mich auch mit den wirklich tiefgründigen und liebevoll gestalteten Charakteren vollkommen überzeugen. Die Protagonistin Feyre war für mich so authentisch, dass ich mich wirklich darüber freute, ihre Geschichte zu lesen. Aber nicht nur sie, auch die anderen Figuren waren so lebendig und detailreich beschrieben, dass die bereits erwähnte bildhafte Vorstellung zu keinem Zeitpunkt nachlies. Zur Geschichte selber muss ich sagen, dass die Autorin es geschafft hat, bestimmte Wendungen und Momente in diesem Buch so geschickt zu platzieren, dass ich als Leser immer wieder von diesen neuen Verläufen in der Geschichte absolut überrascht war. Oft kamen diese völlig unerwartet und steigerten so noch zusätzlich das Lesevergnügen! Das Ende war für mich sehr stimmig und hat mich eindeutig davon überzeugt, dass dieses Buch für mich ein Lesehighlight ist und ich mich wirklich sehr auf den nächsten Teil freue!

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  • Ein großes düsteres Märchen beginnt ....

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    MissDarkAngel

    MissDarkAngel

    22. March 2017 um 20:31

    Irgendwie fällt es mir schwer das gelesene zu Beschreiben.....im großen und ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es handelt sich dabei um ein wirklich düsteres Märchen mit jeder Menge Romantik, Magie , Grausamkeit und Fantasy. Unsere Hauptprotagonistin Feyra lebt mit ihrer Familie in ärmlichen Verhältnissen und muss jeden Tag aufs neue um das Überleben ihrer Lieben kämpfen. Eines Tages tötet sie bei der Jagd einen Wolf. Schnell stellt sich raus, das der Wolf ein verwandelter Fae war, der aus dem angrenzenden Reich der sieben Höfe entstammte. Seit vielen Jahren herrscht eine tiefe Fehde zwischen den starken und magisch begabten Fae und den Menschen. Um halbwegs Frieden zu schaffen werden die beiden Welten durch eine unsichtbare Mauer voneinander getrennt. Um den tot des "Wolfs" zu rächen, taucht bei Feyras Familie ein besonders bedrohlicher Fae auf, der Feyra vor die Wahl stellt: Entweder er tötet sie oder sie begleitet ihn in das Reich des Frühlingshofes um dort auf Ewig zu leben. Feyra entscheidet sich für das Leben und lebt von nun an im Reich der Fae. Doch die Welt ist trügerisch und auf dem gesamten Reich der sieben Höfe liegt ein dunkler Schatten. Doch welche Rolle spielt Feyra? Ist der Frühlingshof wirklich das was er zu sein scheint und welcher Fluch lasstet auf seinen Bewohnern? Diese Fragen und noch viele mehr gilt es in dem Buch zu lüften. Der Beginn der Story erinnert mich, wie so viele andere auch, an "die Schöne und das Biest". Die ersten 50 Seiten sind sehr spannend, danach kommt es aber zu einigen Längen, die die Beziehung von Feyra und dem High Lord näher Beschreiben. Dachte ich zunächst , das man das ganze auch hätte kürzer schreiben können, klärt sich zum Ende hin auf, warum die Autorin hier soviel Zeit hinein investiert hat . Das letzte Drittel ist wahnsinnig Spannend, aber auch erschreckend Brutal. Das Ende verspricht, das dass Märchen weitergehen wird, lässt den Leser aber zufrieden zurück. Sarah J. Maas ihr Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm zu lesen und sie versteht es fremde Welten und ihre Charaktere zu erschaffen. In dieser Welt ist auf jeden Fall nicht alles so wie es scheint und sorgt für die eine oder andere Überraschung .

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  • Dornen und Rosen

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    Mine_B

    Mine_B

    20. March 2017 um 23:46

    Das neue Buch der Fantasy- Autorin Sarah J. Maas ist unter dem Titel „Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ erschienen. Es stellt den Auftakt einer neuen Fantasy- Reihe dar.   Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Als die junge Jägerin Feyre im Wald einen Wolf tötet, erscheint eine furchteinflößende Kreatur und verlangt Wiedergutmachung. Feyre wird nach Prythian verschleppt, in das Reich der Fae, das sie bisher nur aus Legenden kannte. Und sie entdeckt, dass ihr Entführer Tamlin ist, ein Prinz der Fae, der über den Frühlingshof herrscht. Bald merkt Feyre, dass ihre Gefühle Tamlin gegenüber sich ändern. Aus kaltem Hass wird Leidenschaft, und keine Warnung, keine Legende, die sie je über die trügerisch schönen, mächtigen Fae gehört hat, kann das ändern. Doch ein uralter. Grausamer Schatten liegt über dem Reich. Feyre muss einen Weg finden, um ihn aufzuhalten. Oder Tamlin ist für immer verloren…   Der Schreibstil von Maas ist malerisch und leicht, das Buch lässt sich flüssig lesen und hat auf mich eine gewisse Sogwirkung ausgeübt. In „Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ werden oftmals Farben als stilistisches Mittel eingesetzt. Gefühle oder auch ausgewählte und wichtige Szenen werden mit ganz bestimmten Farben beschrieben bzw. verbindet die Protagonistin diese mit einer ganz speziellen Farbe. Die Geschichte wirkte auf mich besonders zu Beginn märchenhaft. Parallelen zu „Die Schöne und das Biest“ sind erkennbar, wobei dies noch durch die Verwendung des Wortes Biest im Buch verstärkt wurde. Ich erwischte mich manchmal, wie ich nach Assoziationen zwischen den beiden Geschichten gezielt gesucht habe. Aber die Zusammenhänge lassen im Verlauf der Geschichte nach und die Story entwickelt sich auf ihre eigene Weise in eine vollkommen andere Richtung. Gut gefallen haben mir auch das fantastische Setting und die Atmosphäre des Buches. Maas schafft es gekonnt, eine spannende Atmosphäre zu weben. Durch ihre unterschiedlichen und vielseitigen Welten, die darin wandelnden Wesen und die ziemlich unterschiedlichen Ansichten wird eine Spannung aufgebaut. Diese fiktive Welt ist vielseitig und birgt eine Menge Potential, welche zum Teil im ersten Teil der Reihe schon eingesetzt wird. Dennoch spart sich die Autorin noch viele offene Fragen in Bezug auf diese komplexe Welt für spätere Bände auf. Andeutungen werden gemacht – man bekommt als Leser einen kleinen Einblick in die Vielseitigkeit der Welt und somit wird gekonnt Spannung für die folgenden Werke aufgebaut. Zu gerne hätte ich noch mehr  über die Welt der Fae und die unterschiedlichen Höfe gelesen – hierbei wäre mir ein direkter Einblick in die Höfe natürlich am liebsten gewesen – und so hoffe ich, dass mein Wunsch in den folgenden Büchern noch in Erfüllung gehen wird. Größtenteils konnten mich die Charaktere überzeugen. Hierbei haben mir persönlich hauptsächlich die Nebencharaktere gefallen. Feyre ist ein Mensch. Ein junges Mädchen, das für das Überleben ihrer Familie sorgen muss, indem sie auf die Jagd geht. Doch leider bekommt sie dies von dieser nicht angerechnet. Sie hat es wirklich nicht einfach und hat ein recht hartes und raues Leben, das von Entbehrungen geprägt ist. Ihre Entwicklung fand ich teilweise etwas unrealistisch. Auf der einen Seite will sie, nachdem sie in das Land der Fae mitgenommen wurde, unbedingt wieder zurück zu ihrer Familie. Dabei weiß sie, dass diese sie wohl eher nicht vermissen wird und dass sie es derzeit besser ohne Feyre haben. Leider lässt dieser Fluchtgedanke recht schnell nach – sie lebt sich ziemlich rasch ein und findet Gefallen an ihrem neuen Leben. Manchmal wirkte sie auf mich noch wie ein ziemlich junges und naives Mädchen, obwohl sie es durch ihr hartes und entbehrungsreiches Leben eigentlich besser wissen müsste. Tamlin ist der männliche Gegenpart. Er ist ein Fae und lebt im Wohlstand, dennoch liegt ein Fluch auf seinem Hof. Er ist zu Beginn etwas distanziert und gibt wenig von sich preis. Allgemein erfährt der Leser recht wenig von ihm. Zu gerne hätte ich auch mal aus seiner Sicht gelesen. Besonders gefallen hat mir jedoch der Nebencharakter Rhysand. Seine Entwicklung fand ich einfach großartig und er hat so ein gewisses Konfliktpotential was ich interessant fand. Auch hat er eine geheimnisvolle Seite, sodass ich hoffe, dass im Folgeband noch viel von ihm berichtet wird. Die Vielseitigkeit der magischen Wesen konnte mich ebenfalls überzeugen. Zusammen mit Feyre musste der Leser diese neuen Wesen kennen lernen und hat dabei nicht nur positive Entdeckungen machen müssen. Das letzte Drittel – die Geschichte unter dem Berg – hat mir persönlich am besten gefallen. Diese Seiten waren vollkommen spannend und hier hat Maas ihr gesamtes Potential ausschöpfen können. Man fiebert mit den Charakteren mit, leidet mit ihnen und muss mit ihnen bangen. Dabei lernt man Rhysand etwas besser kennen, was mir persönlich auch sehr gefallen hat. Insgesamt hat mir das Finale vom ersten Band sehr gefallen und konnte mich wieder vollkommen vom Können der Autorin überzeugen. Ich hoffe, dass der zweite Band in diesem Stil weitergeführt wird. Leider brauchte ich ein paar Seiten, um vollkommen in die Geschichte einzutauchen. Auf den ersten Seiten wird berichtet, wie Feyre auf die Jagd geht und dabei einen größeren Wolf jagt. Auch lernen wir ihre Familie kennen und das damit einhergehende alltägliche Familienleben. Der Zusammenhalt dieser Familie ist leider nicht der beste und auch allgemein ist der Umgang eher rau und kalt. Ich brauchte etwas länger, um mit Feyre, ihrem Leben und ihren Ansichten zurechtzukommen. Leider bin ich mit ihr nicht sofort warm geworden und auch im Verlauf des Buches gab es Szenen, wo sie mir leider nicht immer sympathisch war. Auch wird im Mittelteil ein bisschen die Luft rausgenommen. Hierbei wird mehr auf die Beziehung zwischen Feyre und Tamlin eingegangen. Auf ihre Gefühle, auf angedeutete Gesten und wie man dies alles denn interpretieren könnte. Mir persönlich war dies ein bisschen zu dahingezogen und hat mir zu viel Raum eingenommen, ohne dass sich allzu viel verändert hat. Dennoch fand ich die Entwicklung der Liebesgeschichte etwas abrupt. Zuerst ist Feyre mit dem Leben im Land der Fae überfordert, möchte entkommen und wieder zurück zu ihrer Familie. Und das, obwohl sie weiß, dass diese sie wahrscheinlich nicht vermissen werden. Meiner Meinung nach kommt dann ziemlich plötzlich ein Sinneswandel. Feyre stellt ihre Rebellion und Abneigung gegen die Fae zurück und gewöhnt sich an ihr derzeitiges Leben. Leider konnte mich die Liebesgeschichte nicht vollständig überzeugen. Auch der Entwicklung von Feyre auf den letzten Seiten des Buches stehe ich kritisch gegenüber. Da ich nicht spoilern möchte, gehe ich nicht weiter auf ihre Metamorphose ein.   Insgesamt hat mir der neue Fantasy- Roman „Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ von Sarah J. Maas gut gefallen. Besonders das letzte Drittel konnte mich überzeugen. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird und hoffe, dass Rhysand ein größerer und wichtiger Bestandteil der Geschichte wird. Dafür möchte ich 4 Sterne vergeben.

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  • Nicht ganz perfekt, aber wirklich unterhaltsam

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    20. March 2017 um 06:01

    Kurzbeschreibung:Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.Meinung:Den Start in die Handlung fand ich gut gewählt, da man so erst einen eindrucksvollen Einblick in Feyres schreckliches Leben bekommen hat. Ihre Familie nagt am Hungertuch und sie hat die ganze Last, ihre Familie am Leben zu erhalten, auf sich genommen. Und anstatt, dass ihre Familie sie unterstützen würde, halsen sie ihr nur noch mehr Arbeit auf. Schon zu Beginn hab ich eine starke emotionale Verbindung zur Geschichte aufgebaut, weshalb ich Feyres Schwester am liebsten in der Luft zerrissen hätte. Diese emotionale Verbindung ist auch im Verlauf der Geschichte immer stärker geworden und nicht nur einmal hab ich mich beim Lesen über die dumme Handlung einer Figur lautstark aufgeregt.Und nicht allzu selten war diese Figur Protagonistin Feyre. Denn auch wenn ich sie, wie die meisten Charaktere im Buch, ziemlich stark beschrieben fand, hat mich die untypische Protagonistin doch auch ein paar Nerven gekostet. Sie ist nämlich extrem dickköpfig und manchmal einfach anstrengend. Dabei hat sie natürlich auch ihre guten Seiten und ich habe auch oft mit ihr gelitten, aber ihr eben auch oft das ein oder andere Schimpfwort an den Kopf geschmissen und über ihre Entscheidungen den Kopf geschüttelt.Wie gesagt, sind auch die anderen Charaktere der Autorin gut gelungen und hinter vielen steckt mehr, als man anfangs vermutet. Da ist es auch nicht schlimm, wen diese jeweils schon ein paar bekannte und typische Eigenschaften haben, nichtdestotrotz fand ich ihre Rolle im Buch zumeist genau richtig. Ich habe immer über Luciens sarkastische Bemerkungen gelacht oder mit Freude über Badboy Rhysands geheimnisvolle Absichten nachgedacht.Nach dem mitreißenden Start wird die Handlung etwas ruhiger, da Feyre sich erstmal auf dem Frühlingshof wiederfindet und dort nicht wirklich viel zu tun hat. Sie erfährt zwar einiges über das geheimnisvolle Land Prythian und das Setting wird sehr anschaulich und stimmig dargestellt, aber die genauen Hintergründe werden erst im zweiten Teil der Handlung aufgedeckt, weshalb hier das Spannungslevel nicht immer on Top ist.Dafür schlägt die Handlung in der zweiten Hälfte komplett um und wird extrem gefährlich, actionreich, immer wieder überraschend und teilweise auch echt brutal. Vor allem der Showdown hat es in sich und das Schöne daran ist, dass das Ende für einen Auftaktband ziemlich abgeschlossen ist. Klar, bleiben ein paar Fragen offen und man freut sich auf die Fortsetzung, aber man wird auch nicht dazu gezwungen sie unbedingt zu lesen.Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich sehr gut gefallen. Er ist nicht nur flüssig und anschaulich, sondern regelrecht mitreißend, sehr atmosphärisch und einfach bildgewaltig. Es gibt nicht nur eine ganze Palette an Emotionen, sondern auch viel Action und einige humorvolle Dialoge, die einem ein Schmunzeln oder gar Lachen ins Gesicht zaubern.Und natürlich gibt es ein paar Parallelen zu Die Schöne und das Biest, diese fand ich aber nicht wirklich existenziell, weshalb ich mich auf diesen Vergleich nicht versteifen würde.Fazit:Auch wenn ich mich manchmal über die Protagonistin geärgert habe, habe ich mich durch das tolle und bildgewaltige Setting, die humorvollen und emotionalen Dialoge und die handfeste Action wirklich gut unterhalten gefühlt und freue mich schon auf die Fortsetzung. Deshalb gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Unglaublich gut

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    evaaa-hlgsr

    evaaa-hlgsr

    18. March 2017 um 12:57

    Großartige Geschichte, großartige Charaktere. Ich freue mich auf den zweiten Teil

  • Auftakt, der Lust auf mehr macht!

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
    MissGoldblatt

    MissGoldblatt

    17. March 2017 um 12:50

    Das Reich der sieben Höfe – Rosen und Dornen hat mir gefallen. Sogar sehr. Deswegen freue ich mich umso mehr auf den zweiten Band. Nachdem die letzten Seiten aus dem Buch nämlich gelesen waren, konnte ich es schon kaum aushalten, dass nun knapp fünf Monate vergehen sollten, bis ich zurück zum Frühlingshof, Feyre und den Fae dürfte. Ich mag gar nicht dran denken. Diese Geschichte hat es schon in sich. Ich würde nicht behaupten, dass sie perfekt ist. Und ich brauchte so meine Zeit, mich etwas einzugrooven. Der Anfang verlief nämlich sehr lange, sehr unspektakulär. Die ganze Geschichte schien mehr oder weniger vor sich hinzuplätschern, nachdem Feyre von Tamlin zu sich in den Frühlingshof geholt wird, weil sie einen Fae bei der Jagd getötet hat. Man weiß ja zu Beginn, dass zwischen Feyre und Tamlin eine große Liebe entfacht wird, aber bis die auf den Spielplan tritt, vergeht Zeit. Für den Leser, aber auch im Buch. Das wiederum fand ich gut. Auch wenn es gleichbedeutend ist mit einigen Längen im Buch, die man hier und da sicher kürzer und knapper hätte halten können. Aber im Nachhinein würde ich es anders gar nicht wollen. Denn durch diese kleinen Passagen, in denen eher wenig bis gar nichts passiert und Feyre am Hof einfach nur vor sich hinlebt, entsteht eine Ruhe, die das Reich, in dem sich Feyre befindet, unfassbar gut einfängt und an den Leser transportiert. Denn was ich besonders ausschlaggebend für meine Begeisterung empfinde, ist, dass dieses Buch im Gesamteindruck etwas unglaublich leichtes, beschwingtes, was ganz zartes und romantisches hat. Und ich meine nicht auf kitschiges Art und Weise. Ich meine die Art Leichtigkeit, die sich wirklich anfühlt wie ein lauer Sommerabend, in denen man mit sich und der Welt einfach im Reinen ist. Eine besondere Magie eines Augenblicks, die in diesem Buch in gewissen Szenen festgehalten und wiedergegeben wurde. Das Märchenhafte in dieser Geschichte ist kaum zu übersehen und ich verstehe nun tatsächlich die Anlehnung an „Die Schöne und das Biest“. Es gab ein paar Stellen im Buch, die mich unglaublich fasziniert haben. Sarah J. Maas hat mich mit Das Reich der sieben Höfe – Rosen und Dornen aus dem Alltag, aus meiner Menschenwelt, herausgeholt und nach Prythian, der Fae-Welt, entführt. Und es hat sich gut angefühlt. Das lag aber auch an der Fähigkeit der Autorin die Worte klar platziert an den richtigen Stellen zu setzen, um eine ganz eigene und doch wundervolle Atmosphäre zu schaffen. Ich bin davon immer noch geplättet und begeistert. Und auch die Charaktere von Feyre, Tamlin, Lucien oder mitunter einer der bekanntesten ever – Rhysand – sind ganz eigen, aber auch in sich wieder komplett passend für jeden Part in der Geschichte. Jeder dieser Figuren hat ihre ganz eigene Stimme, ihre ganz eigene Aura, die sich instant bildet, sobald sie im Buch auftauchen. Aber jede Medaille hat seine zwei Seiten. Und so schön und zauberhaft die Welt der Fae unter anderem auch sein mag, es gibt auch die gefährliche Welt, die düstere und brutale Seite der Fae. Und das rundet die Geschichte, die ganze Welt, ab. Macht sie für mich zu etwas Besonderem. Denn wenn es nur eitel Sonnenschein in diesem Buch gäbe, wäre es wohl kaum bei den Lesern so beliebt. So schön und leicht ich die ersten zwei Drittel des Buches auch fand, das letzte Drittel konnte eine ordentliche Steigerung in fast allen Bereichen verzeichnen. Charakterentwicklung, Emotion, Plotentwicklung etc. Wer bis dahin Spannung und Action vermisst hat, der findet nun Befriedigung. Ich habe mit Feyre gelitten. Und gekämpft. Es war echt haaresträubend und meinen Respekt an die Autorin. Diese Intelligenz und die Entwicklung der Charaktere – einfach nur wow! Wow! Ein bisschen Kritik muss ich dann aber doch noch loswerden. So gern ich Feyre auch mag, ich hab das Mädel echt ins Herz geschlossen, denn sie ist eine Kämpferin. Die schluckt Scheiße und Morast und geht über Grenzen und darüber weit hinaus, um für ihre Familie oder später auch für Tamlin zu kämpfen. Ich liebe sie. ABER: Sie hatte auch zu Beginn einen Hang dazu sich ein bisschen im Kreis zu bewegen, was ihre Gedanken anging. Und auch ihre Unbelehrbarkeit (ich sage nur Frühlingszeremonie) in x-facher Ausführung, hat mich manchmal kurz an ihrem gesunden Menschenverstand zweifeln lassen. Aber Feyre trägt ihr Herz auf der Zunge und das zielt nach vorne. Immer. Das Reich der sieben Höfe – Rosen und Dornen von Sarah J. Maas hat mich überzeugt. Es bietet einen sehr guten Auftakt, der definitiv Lust auf mehr und vor allem Band 2 macht. Das Buch bietet einen großartigen Erzählstil, eine permanent stimmige Atmosphäre, fantastische Bilder und eine Sogwirkung, die nicht loslässt. Auf gewisse Längen hätte ich verzichten können, aber insgesamt ist es einfach top!

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