Ich soll nicht lügen

von Sarah J. Naughton 
3,9 Sterne bei88 Bewertungen
Ich soll nicht lügen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (61):
L

Spannender Psychthriller

Kritisch (8):
L

Durchschaubar, sehr einfach geschrieben, aber unterhaltsam als Zwischenfutter ohne Hirnarbeit.

Alle 88 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ich soll nicht lügen"

Zwei Frauen umkreisen einander in einem Netz aus Lügen. Wer ist Täter, wer ist Opfer?

'Er war die Liebe meines Lebens.'

'Warum wusste ich nicht, dass mein Bruder verlobt ist?'

'Er war depressiv und wollte sich umbringen.'

'Mein Bruder hatte keine Depressionen.'

'Er ist einfach gesprungen.'

'Und wenn ihn jemand gestoßen hat?'

'Ich bin die Liebe seines Lebens.'

'Bist du seine Mörderin?'Mags' Bruder Abe liegt im Koma. Er ist von einer Treppe zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Die Polizei glaubt seiner Verlobten Jody, dass es ein Selbstmordversuch war. Mags glaubt ihr nicht. Sie ist sicher, dass Jody lügt. Aber warum?

Psychologisch raffinierte Spannung für die Fans von "Girl on the Train" und "Die Witwe".

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548289182
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:08.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    kleine_welles avatar
    kleine_wellevor 5 Monaten
    Anders als versprochen

    Abe hatte einen schweren Unfall und liegt nun im Koma. Er ist im Treppenhaus aus dem 4. Stock gestürzt. Seine Schwester Mags ist sein Notfallkontakt und kommt aus Las Vegas nach London geflogen. Die beiden hatten jahrelang keinen Kontakt und so trifft sie auf eine Unbekannte, Jody, die sagt sie ist Abes Verlobte.

    Das Cover gefällt mir trotz Person sehr gut. Die Farbe ist einfach klasse und zunächst ist man so von dem dominanten Titel abgelenkt, das man erst nach und nach alle Details aufnimmt.
    Nach einem kleinen Vorgeplänkel, das zunächst scheinbar nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat, steigt man direkt ein. Man fragt sich wie alles zusammengehört, aber lernt jetzt erstmal die beiden Protagonistinnen kennen.
    Jody scheint in ihrer eigenen Welt zu leben und wirkt ziemlich verschreckt. Man könnte meinen sie wäre extrem schüchtern, aber durch den Klappentext, indem Jody schon eine Lüge in den Mund gelegt wird, kann man ihr nicht so recht glauben. Es wird einem von Anfang an suggeriert, das mehr hinter Jodys Geschichte stecken muss.
    Mags hingegen ist scheinbar das genaue Gegenteil. Stark und selbstbewusst ist sie eine erfolgreiche Anwältin, die alleine durchs Leben geht. Aber genau dadurch wirkt sie auch die meisten Zeit einfach nur knallhart und auch gefühlskalt. Gerade wenn es um ihren Bruder geht, den sie ja Jahre nicht mehr gesehen hat.
    Trotzdem scheint sie mehr über Abes Leben herausfinden zu wollen und stellt Fragen, die die Polizei nicht stellt. Zuerst wird niemand genau verdächtigt, zumindest von Mags nicht, aber wie oben schon erwähnt, hat der Leser immer Jody in Verdacht. Man wird direkt in eine bestimmte Richtung gelenkt. Deshalb legt man einfach jedes Wort von Jody auf die Goldwaage.
    Der Schreibstil ist schon sehr gut, aber je mehr ich von der Geschichte gelesen habe umso mehr war ich leider etwas enttäuscht. Denn ziemlich früh kam mir ein starker Verdacht, der sich dann auch nach und nach bestätigt hat. Für einen Psychothriller fand ich das etwas schwach, denn ich erwarte hier dann doch mehr Überraschungen und unvorhergesehene Wendungen. Die blieben aber leider aus und so entwickelte sich die Geschichte so, wie erwartet.
    Vielleicht habe ich schon etwas zu viele Psychothriller gelesen, aber mir kam dann alles etwas sehr oberflächlich vor und ging selten in die Tiefe. Mir fehlte einfach etwas das Psycho in dem Thriller.
    An einigen wenigen Stellen waren mir die Charaktere etwas zu brutal, aber darüber kann ich dann doch leicht hinwegsehen, wenn alles andere stimmt.
    Das hat mir zwar ausgesprochen gut gefallen, aber damit konnte die Autorin die große Spannung auch nicht mehr aufbauen.

    Mein Fazit: Ein guter Anfang, aber leider war der Großteil der Geschichte nicht so überzeugend, da vieles einfach zu vorhersehbar war und es kaum bis keine Überraschungen gegeben hat. Da Psychothriller vorne draufsteht, hatte ich schon etwas anderes erwartet. 

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    Freakajuless avatar
    Freakajulesvor 8 Monaten
    Solider Thriller, aber zu wenig "psycho"

    An „Ich soll nicht lügen“ hatte ich einigermaßen große Erwartungen, die nicht wirklich in dem Maße erfüllt wurden, wie es gerne gehabt hätte. Aufgrund der Bezeichnung „Psychothriller“ war ich sehr gespannt auf die Geschichte und den Thrill. Leider kam bei mir nur mäßig Spannung auf und die teils verworrene Geschichte hat es mir stellenweise mehr als schwergemacht.

    Der Grundgedanke des Plots hat mir sehr gut gefallen und hätte auch einen super spannenden und packenden Thriller zur Folge haben können. Allerdings fiel mir der Einstieg in das Buch schon eher schwer. Zwar gefällt es mir, wenn spätere wichtige Ereignisse in den Prolog gepackt werden, aber irgendwie konnte ich mit den Schilderungen im ersten Kapitel fast überhaupt nichts anfangen – weil sie der Handlung aus dem Klappentext in so großem Maße widersprachen. Mir hat die Verbindung zum eigentlichen Plot gefehlt, weswegen ich diese Szene aus dem ersten Kapitel später auch nochmal lesen musste. Um die Kleinigkeiten, die doch sehr wichtig für den Ausgang des Plots sind, wieder parat zu haben. Das hat mich doch gestört und meinen Lesefluss gehemmt.

    Des Weiteren machten es mir die ständigen Wechsel zwischen den Perspektiven und den Zeiten schwer, eine Geschichte in meinem Kopf zu konstruieren oder eine richtige Verbindung zu einer der Protagonisten aufzubauen. Die Handlung und das Drumherum sind eher verwirrend und unübersichtlich aufgebaut und haben dadurch einiges an Spannung und packender Unterhaltung einbüßen müssen. Dem Plot fehlte meiner Meinung nach eine klare Linie, ein roter Faden, weshalb ich viel mehr Konzentration und Mühe darauf verwenden musste, die Geschehnisse, die Zeiten und die Perspektiven zu unterscheiden, um dem Plot wirklich intensiv folgen zu können. Trotzdem gab es den ein oder anderen Spannungsbogen, der mich mitreißen konnte und deren Wendung mich auch überrascht hat. Gerade die Frage, wer denn jetzt nun die Wahrheit sagt und wer lügt, hat mich durch das ganze Buch hinweg begleitet. Die Antworten die man darauf bekommt, wechseln ständig, denn man kann sich nie wirklich sicher sein.

    Wie weiter oben schon geschrieben hatte ich so meine Mühe, mit den Charakteren warm zu werden. Mags hat mir von den auftretenden Figuren noch am besten gefallen, auch wenn ich sie ziemlich schwer einschätzen konnte. Sie ist intelligent und clever, aber teilweise auch unsympathisch und arrogant. Ich konnte ihren Kummer und ihren Frust über die Ermittlungen sehr gut nachvollziehen, ein Stück weit auch ihren Umgang mit Jody, doch trotzdem war mir ihr Auftreten manchmal viel zu stürmisch, zu selbstgefällig oder zu verurteilend. Dafür, dass sie die Wahrheit herausfinden will, ist sie sehr undiplomatisch und forsch. Manchmal kam es mir auch so vor, als wolle die Autorin gar nicht, dass man Mags mag.

    Und obwohl sie mir am besten gefallen hat, ist wohl Jody der interessanteste Charakter in der Geschichte. Nicht nur, weil sie so geschildert wird, dass sie automatisch vom Leser direkt verurteilt und in eine Schublade gesteckt wird, sondern auch, weil sie diejenige ist, die die meisten Geheimnisse und die meisten Antworten in diesem Ermittlungs-Wirr-Warr kennt. Sie ist der Schlüssel, doch sie gibt nichts preis, hält an ihrer Geschichte fest und wirkt dadurch sehr mysteriös. Zusammen mit den Geschehnissen aus der Vergangenheit und ihrem seltsamen Auftreten in der Gegenwart merkt man relativ schnell, dass mit ihr was nicht stimmt und dass sie nicht diejenige ist, die sie zu sein scheint und die sie anderen vorspielt. Deshalb hat es mich auch nicht gewundert, dass sie einiges mehr auf dem Kerbholz hat, als sie Mags und dem Leser verrät. Das bringt den Leser zwar nicht dazu, mit ihr eine Verbindung aufzubauen oder sich mit ihr zu identifizieren, aber es schafft eine packende Spannung und Atmosphäre.

    Das Ende und die Auflösung haben mir überraschend gut gefallen. Zwar musste ich eine wichtige Szene im Prolog nochmal nachlesen (um sie mir nochmal ins Gedächtnis zu rufen), doch im Großen und Ganzen wirkte die Geschichte rund und durchdacht. Für mich persönlich war die Verurteilung zwar nicht unbedingt zufriedenstellend, aber die Protagonisten haben einen Weg gefunden, den Schuldigen zu bestrafen, obwohl dies aussichtslos schien.

    Der Schreibstil der Autorin Sarah J. Naughton war für mich in Ordnung, allerdings bin ich der Meinung, dass sie noch an ihrem Spannungsaufbau arbeiten muss. Der Thriller weist einige gute Stellen und Wendungen auf, die nicht alle so genutzt wurden, wie ich es mir gewünscht hätte. Ein bisschen mehr Psycho hätte ich mir einem „Psychothriller“ schon gewünscht.

    Fazit
    Für mich ist „Ich soll nicht lügen“ von Sarah J. Naughton ein solider Thriller, der aufgrund einer unklaren Linie und verworrenem Aufbau ein bisschen an Spannung und Dramatik verliert. Trotzdem weist dieses Buch eine tolle mysteriöse Stimmung auf, kann mit der Plotidee überzeugen und ermöglicht dem Leser ein gutes Mitrate-Erlebnis. 

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    L
    lesemaus301vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Psychthriller
    Sehr sehr spannend

    Sarah J. Naughton - Ich soll nicht lügen (ein Psychothriller) 

    In "Ich soll nicht lügen" geht es um den Unfall von Mags Bruder Abe, der nach einem Sturz über das Treppengeländer, im Koma liegt. Mag reist direkt zu ihm und lernt dabei seine Verlobte Jody kennen. Doch irgendetwas an der Geschichte über den Unfall stört Mag und sie beginnt zu glauben, dass Jody ihn gestoßen hat. Und gibt es noch ein anderes Geheimnis in Abes und Jodys Leben. 

    In dem Buch wird langsam die Spannung aufgebaut. So wirft der Prolog zum Beispiel gleich Fragen auf, die man auf jeden Fall beantwortet haben möchte. Im Laufe der Geschichte wird man immer mehr von den verschiedenen Leben der Protagonisten und wie alles zusammenhängt in den Bann gezogen und kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. 

    Ich kann diesen Thriller jedem empfehlen, der gerne Thriller liest. Er wird nicht enttäuscht werden.

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    B
    Bucheule787vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Thriller
    Sehr spannend und erschütternd!

    Sarah J. Naughton - Ich soll nicht lügen...
    ...ist ein Psychothriller, der sehr erschütternd ist und einem teilweise das Blut in den Adern gefrieren lässt.
    Zum Inhalt:
    Mags Bruder Abe liegt im Koma, da er ist von einer Treppe zwölf Meter in die Tiefe gestürzt ist. Mag reist daraufhin sofort zu ihm und lernt dabei seine Verlobte Jody kennen, die felsenfest behauptet, dass Abe Depressionen hatte und sich deshalb in die Tiefe gestürzt hat. Doch Mags hat Zweifel: Hat Jody ihn vielleicht gestoßen oder verheimlicht sie etwas anderes...
    Aufbau, Schreibstil & Figuren:
    Das Buch ist in verschiedene Kapitel und Unterkapitel unterteilt. Dabei wird die Geschichte aus der Sicht von Mags, Jody und anderen Personen erzählt. Zwischendrin gibt es immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit. Sind die Figuren der Geschichte anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, so lernt man sie doch mit der Zeit gern zu haben und mit ihnen in jeglicher Weise mitzufühlen, so dass man unbedingt weiterlesen möchte, um mehr über ihr Leben zu erfahren.Der Schreibstil ist flüssig und baut Spannung auf. Das Ende ist nicht absehbar.
    Fazit:
    Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Ich würde es mir also immer wieder kaufen und kann es nur jedem empfehlen, der gerne Thriller, insbesondere Psychothriller, liest.

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    N
    nicekingandqueenvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Durchwachsen
    Durchwachsen

    "Ich darf nicht lügen"...ich habe mich unglaublich auf das Buch gefreut, da ich mich auf etwas wie "Gone Girl" nur aus der Perspektive der großen Schwester (Mags) ist, die den "Schubser" ihres Bruders (Abe) finden will. 
    Ich habe die ersten Abschnitte auch rasant gelesen und das war es dann...es zog sich...über mehrere Monate hinweg. Heute habe ich es schließlich durchgezogen und den restlichen Abschnitt gelesen, da ich es nicht noch länger ziehen lassen wollte. Es nervte mich. 
    Mags ist unsympathisch in ihrer Art. Sie ist eine kesse Anwältin und doch ist sie feige, man glaubt es ihr nicht ab, da sie sich immer wieder in den Alkoholismus und mit fremden Männern begibt. Die Geschwisterliebe war auch schon seit einigen Jahren mehr tot als vorhanden. 
    Leider verstrickt sich die Naughton auch in so viele verschiedene Charaktere, dass es einem als Leser nicht wirklich gelingen kann ein schlüssiges Ende zu finden. Zudem springt der Erzählstil auch immer wieder von Charakter zu Charakter, sodass man es schwer hat einem wirklichen Handlungsstrang zu folgen.
    Wirklich unglaublich gute Idee, Ende letztendlich auch schlüssig, aber die Umsetzung: mangelhaft!

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    SophieNdmvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Superspannend!
    Ich soll nicht lügen von Sarah J. Naughton

    Inhalt:
    Zwei Frauen umkreisen einander in einem Netz aus Lügen.

    Wer ist Täter, wer ist Opfer?

    »Er war die Liebe meines Lebens.« »Warum wusste ich nicht, dass mein Bruder verlobt ist?« »Er war depressiv und wollte sich umbringen.« »Mein Bruder hatte keine Depressionen.« »Er ist einfach gesprungen.« »Und wenn ihn jemand gestoßen hat?« »Ich bin die Liebe seines Lebens.« »Bist du seine Mörderin?«

    Mags' Bruder Abe liegt im Koma. Er ist von einer Treppe zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Die Polizei glaubt seiner Verlobten Jody, dass es ein Selbstmordversuch war.

    Mags glaubt ihr nicht. Sie ist sicher, dass Jody lügt. Aber warum?

    Psychologisch raffinierte Spannung für die Fans von "Girl on the Train" und "Die Witwe".

    Meine Meinung:
    Allein der Satz "Für Fans von »Girl on the Train« und »Die Witwe« hat mich schon so sehr angesprochen, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

    Die Story an sich hatte zwar wenig mit den oben genannten Büchern zutun, allerdings war die Atmosphäre ähnlich spannend und undurchsichtig.

    Ich fand den Aufbau und den Wechsel der Perspektiven von Jody, Mira und Mags spannend und abwechslungsreich.

    Obwohl ich mich überhaupt nicht mit Mags identifizieren konnte, war sie mir sehr sympathisch. Jody hingegen fand ich sehr anstrengend, ihre Handlungen waren unüberlegt und naiv.

    Die Atmosphäre in der Kirche war extrem authentisch beschrieben, sehr gruselig und unheimlich.

    Was vor allem an dem flüssigen und greifbaren Schreibstil von Sarah J. Naughton lag.

    Man wusste lange nicht wem man glauben kann und was überhaupt vor sich geht.

    Das war wirklich erfrischend und anders als in den meisten Thrillern.

    Teilweise konnte man einzelne Ereignisse erahnen aber das Ende kam für mich schon relativ überraschend. Auch das "Happy-End" mit Daniel fand ich schön und sehr passend.

    Fazit:
    Sehr spannender und unvorhersehbarer Psychothriller mit unheimlicher Atmosphäre.

    Absolute Empfehlung auch für eingefleischte Thrillerleser!

    Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher von Sarah J. Naughton lesen!

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    Gisevor 10 Monaten
    Ein Spiel mit Wahrheit und Lüge

    Mags Bruder Abe liegt im Koma. Nachdem sie als Jugendliche aus dem unliebsamen Elternhaus ausgezogen ist, sieht sie ihn nun nach Jahren wieder. Seine Verlobte Judy behauptet, es war Selbstmord. Doch einiges an den Umständen scheint seltsam. Da für die Polizei zu wenig Ansatzpunkte zur Ermittlung zu erkennen sind, recherchiert Mags auf eigene Faust. Dabei deckt sie ein Lügengespinst rund um die Geschehnisse auf. Doch was ist Wahrheit, was ist zusammengesponnen?
    Die Autorin Sarah J. Naughton erzählt über Mags Ermittlungen und über Rückblenden eine Geschichte, die mit den Begriffen Wahrheit und Lüge spielt. Dabei entsteht ein Thriller, der spannend aufgebaut ist und viele unvermittelte Wendungen durchspielt. Der Leser kann mitraten und wird immer wieder aufs Glatteis geführt. Das Ende erscheint rückblickend äußerst schlüssig.
    Eine fesselnde, überraschende Geschichte, die spannende Lesestunden beschert.

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    dartmausvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Spannung pur
    Psychothriller der ersten Klasse

    Das Cover des Buches hat schon etwas ansprechendes. Aber für einen Thriller etwas zu blass. Ganz ehrlich, einen Thriller hätte ich bei einem solchen Cover nicht erwartet.


    Inhalt: Nachdem ihr Bruder Abe durch einen Selbstmordversuch im Koma liegt, beschließt Mags in dessen Wohnung einzuziehen. Obwohl das Verhältnis der beiden Geschwister nie besonders gut war, möchte sie sich um ihn kümmern. Und nachdem sie Abes Freundin Jody kennenlernt, glaubt sie auch nicht mehr an die Selbstmordtheorie. Zuviele Dinge geben ihr Rätsel auf. Sie beginnt mit Nachforschungen.


    Meine Meinung: Ein gelungener Thriller von der ersten bis zu letzten Seite. Mich konnte das Buch wirklich überzeugen. Besonders gefallen hat mir, das immer im Wechsel Jodys und Mags Sicht erzähltwird. Dadurch hat man immer einen sehr guten Einblick in das Seelenleben der beiden Frauen. Mags hat nir vom ersten Moment an gefallen. Sie kommt sehr authentisch und realistisch rüber. Jody ist mir phasenweise einfach zu sehr selbstverliebt und überzogen. Irgendwie bin ich mit ihr nicht so wirklich warm geworden.

    Gefallen haben mir auch die Dialoge mit den anderen Hausbewohnern, denn man weiß einfach nie , ob sie jetzt etwas verheimlichen oder nicht.

    Auch die Kindheitserinnerungen sind besonders gut und realistisch beschrieben. So kann man sich noch besser in die Beiden rein versetzen.

    Der Autorin ist es wirklich gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ich hoffe es wird weitere Thriller von dieser Autorin geben.


    Mein Fazit: Spannend von der ersten bis letzten Seite, ganz klare Leseempfehlung.

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    lenisveas avatar
    lenisveavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Psychothriller, der mich begeistern und überzeugen konnte aufgrund der sehr überraschenden Wendungen
    Ich soll nicht lügen

    Psychothriller ePub 384 Seiten Aus dem Englischen übersetzt von Marie Rahn. ISBN-13 9783843715942 Erschienen: 08.09.2017 9,99 € Zwei Frauen umkreisen einander in einem Netz aus Lügen. Wer ist Täter, wer ist Opfer? »Er war die Liebe meines Lebens.« »Warum wusste ich nicht, dass mein Bruder verlobt ist?« »Er war depressiv und wollte sich umbringen.« »Mein Bruder hatte keine Depressionen.« »Er ist einfach gesprungen.« »Und wenn ihn jemand gestoßen hat?« »Ich bin die Liebe seines Lebens.« »Bist du seine Mörderin?« Mags' Bruder Abe liegt im Koma. Er ist von einer Treppe zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Die Polizei glaubt seiner Verlobten Jody, dass es ein Selbstmordversuch war. Mags glaubt ihr nicht. Sie ist sicher, dass Jody lügt. Aber warum? Psychologisch raffinierte Spannung für die Fans von "Girl on the Train" und "Die Witwe". Meine Meinung: Ich bin durch das tolle Cover und den interessanten Titel auf das Buch aufmerksam geworden. Freundlicherweise wurde mir das Ebook von Netgalley zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Spannung konnte gut gehalten werden, vor allem nach der ersten überraschenden Wendung. Es war sehr interessant, Mag dabei zu begleiten, wie sie aufklärt, was mit Abe wirklich passiert ist. Es kommt je Kapitel immer ein anderer Protagonist zu Wort, was toll gemacht war. Dieser Psychothriller ist eher einer der ruhigen Art mit einer düsteren Grundstimmung, was mir gut gefallen hat. Die Autorin hat es sehr gut geschafft, die Atmosphäre rüber zu bringen. Man kann hier einfach zusammen fassen, dass in diesem Buch nichts so war, wie es anfangs aussah. Es gab zum Ende hin mehrere überraschende Wendungen, die teilweise schockierend und auch berührend waren. Meine Meinung über das Buch hat sich dadurch noch einmal verändert. Alles in allem kann ich für das Buch eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Das Buch konnte mich sehr überraschen, im positiven Sinne. Mich hat es komplett überzeugen können und bekommt von mir die vollen 5 Sterne.

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    gedankenbuechereis avatar
    gedankenbuechereivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller Thriller, der alles zu bieten hat, was ein Thriller-Herz begehrt!
    Wunderbarer Thriller!

    MEINE MEINUNG:
    Die Geschichte beginnt mit einer Sequenz vor dem eigentlichen Ereignis und mit einer Sequenz nach dem Ereignis. Darauf folgt eine kleine Geschichte aus der Vergangenheit, die man ebenfalls noch nicht einordnen kann. Das war anfangs sehr verwirrend, aber hat auch meine Neugier geweckt und zum Weiterlesen animiert. Erst dann beginnt die eigentliche Geschichte. Der Leser lernt Abe, Jody und Mags kennen. Abe liegt im Koma und die Polizei plädiert auf einen missglückten Selbstmordversuch. Jody, seine Verlobte, ist am Boden zerstört und hält daran fest, dass er bald wieder aufwachen wird. Mags ist Abes Schwester, Anwältin, sehr rational eingestellt und ein wenig kaltherzig. Sie hatte jahrelang keinen Kontakt zu ihrem Bruder, dennoch zweifelt sie an seinem angeblichen Selbstmord, da viel zu viele Fragen ihrer Meinung nach ungeklärt sind.

    Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Mags war dabei meine Liebste, sie ist sehr tough und auch etwas abgekühlt, dennoch mochte ich sie, trotz ihrer schroffen Art. Jody war mir von Anfang an ein Rätsel. Die Liebe, die sie zu ihrem Verlobten beschreibt, wirkt sehr tief, aber auch gestört. Beispielsweise isst sie mit ihm zusammen zu Abend, obwohl er bereits im Koma liegt. Sie hat nicht wirklich akzeptiert, dass er nicht mehr da ist. Deswegen war das mit Jody auch ein Auf und Ab, mal mochte ich sie, mal nicht. Die Kunst, mich eine Person hassen und dann wieder mögen zu lassen, beherrscht die Autorin in diesem Fall sehr.

    Nach einer Weile wird auch aus Miras Sicht erzählt. Dadurch wird ein ganz neues Licht auf die Angelegenheit geworfen. Mira wohnt im selben Haus wie Jody und Abe und scheint etwas über Abe’s Sturz zu wissen. Auch dieser Charakter hat mir gut gefallen, eine stille Frau, die sich gerne raus halten würde, aber trotzdem Mut beweist, wenn es darauf ankommt.

    Aufgrund ihrer Zweifel stellt Mags eigene Forschungen an, da sie ihren Bruder liebte und ihm gegenüber ein schlechtes Gewissen hat, weil sie ihn im Stich gelassen hat. Zuerst ist sie sehr sparsam mit ihren Emotionen, aber im Laufe der Geschichte wird sie immer menschlicher. Nach und nach entwickelte sich auch bei mir ein Verdacht, der zum Weiterlesen antrieb. Schritt für Schritt kommt Mags hinter das Geheimnis, meine Ahnung bestätigte sich, aber die Spannung hat nicht abgenommen, zu viele Fragen blieben ungeklärt.

    Ein Punkt der mir auch positiv aufgefallen ist, ist dass die Polizei kaum eine Rolle spielt. Die komplette Ermittlung geht von Mags aus, die Polizei hält es nicht mal für nötig, sich einzumischen.

    Mein Highlight der Geschichte war tatsächlich die Entwicklung, die die beiden Protagonistinnen durchleben. Mags wird liebenswerter und menschlicher, lässt Emotionen zu und wird selbstloser. Auch Jody wandelt sich positiv.

    Schritt für Schritt kommt der Leser mit Mags zur Auflösung des Falls, die Lösung ist tatsächlich sehr naheliegend und schlüssig. Mein Anfangsverdacht hat sich bestätigt, aber die Details, die noch damit zusammenhängen, haben die Spannung aufrecht erhalten. Das Ende der Geschichte war etwas, das mich wirklich überrascht hat, da ich so etwas in dieser Form noch nicht gelesen habe. Trotzdem hätte ich mir einen anderen Ausgang erhofft.

    FAZIT:
    Trotz dessen, dass mich das Ende nicht ganz überzeugen konnte, war das ein toller Thriller, ein bisschen hat er mich vom Stil her an Girl on the train erinnert, und das habe ich auch mit der vollen Punktzahl bewertet. Dieser Thriller konnte mir alles bieten, was ich mir gewünscht habe. Die Charaktere sind toll, Mags ist eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, mit Fehlern, die sie aber selbst erkennt und an denen sie arbeitet. Die Emotionen kamen gut rüber und auch die Spannung war konstant vorhanden. Klare Leseempfehlung für dieses tolle Buch!

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