Sarah Jio Der Kameliengarten

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Inhaltsangabe zu „Der Kameliengarten“ von Sarah Jio

Auf dem verwunschenen englischen Landsitz Livingston Manor fühlt sich Addison wie in eine andere Zeit versetzt. Einen Sommer lang will sich ihr Mann hier für seinen Roman inspirieren lassen, doch es ist vor allem Addison, die das Anwesen in seinen Bann zieht. Inmitten des jahrhundertealten Gartens stößt sie auf die Geschichte einer ganz besonderen Blume, einer unerfüllten Liebe und einer tragischen Verwechslung.

Zwei Frauen, heute und damals, versuchen ein Rätsel zu lösen

— Bjjordison

wer Familiengeheimnisse mag ist hiermit gut beraten

— Kelo24

Herrlich leichte Sommerlektüre...

— nicigirl85

Vermochte mich nicht zu überzeugen, ist aber als Sommerlektüre für zwischendurch ganz nett

— MartinaM

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  • Flora und Addison

    Der Kameliengarten

    Engelchen07

    17. December 2016 um 21:24

    Das Buch spielt in zwei unterschiedlichen Zeitzonen auf dem englischen Landsitz namens Livingston Manor. In der Vergangenheit ist dort ein tragisches Unglück passiert, fünf Kinder haben ganz plötzlich ihre Mutter Anne verloren. Anne hatte zuvor einen wunderschönen Kameliengarten angelegt und ist dort leider auch auf unerklärliche Weise ums Leben gekommen. Jahrzehnte später kaufen die Eltern von Rex diesen Landsitz. Keiner im Dorf versteht es, denn in dem Haus soll es spuken. Rex und seine Frau Addison wollen für längere Zeit auf dem Landsitz verbringen, doch leider wird Addison dort von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Ein schön geschriebenes Buch von Sarah Jio. Die unterschiedlichen Zeitzonen fügen sich sehr schön zum Schluß des Buches zusammen.

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  • Sehr schöne Geschichte

    Der Kameliengarten

    Bjjordison

    19. February 2016 um 08:38

    Das ist mittlerweile mein zweites Buch der Autorin und ich wurde wieder nicht enttäuscht. In dieser Geschichte lernen wir Addison in der Gegenwart und Flora im Jahr 1940 kennen. Die Geschichte wird wechselnd aus der Sicht der beiden erzählt. Beide haben ein Geheimnis und beide wollen ein Geheimnis aufdecken. Flora ist in England, als Kindermädchen auf Livingston Manor angestellt und Addison ist ebenfalls auf diesem Landsitz, weil ihre Schwiegereltern diesen gekauft haben. Addison vermutet aber das hier ein Geheimnis verborgen ist. Sie ahnt das in dem alten Kameliengarten die Lösung ist…. Diese Geschichte hat mich wirklich mitgerissen, sie war sehr spannend, weil man immer wissen will, kann sie jetzt das Geheimnis lüften oder kommt wieder was dazwischen. Der Autorin ist es, wie ich finde, sehr gut gelungen die Spannung über die ganze Geschichte zu halten ohne das man vorher schon irgendwas ahnt. Gefallen hat mir auch, dass wie im letzten Buch, wieder die Kapitel jetzt und damals erzählen, da kommt dann ganz schön Abwechslung rein. Ich bevorzuge, aber die Sichtweise von Flora, weil ich fand die spannender. Sie hat mit den interessanteres Leuten zu tun, hingegen ist Addison meist alleine und probiert das Geheimnis zu lüften. Interessant war auch zu erfahren, wie die Angestellten ihren Dienstgeber geschützt haben und der Umgang mit ihm, irgendwie hatte jeder Angst vor Lord Livingston, sogar seine Kinder. Die Kinder sind sehr schön beschrieben, jeder wurde von der Autorin anders beschrieben und hat andere Charaktermerkmale bekommen. Wäre ja langweilig, wenn die Kinder alle gleich reagieren würden. Rex, Addison Mann, hat mir jetzt nicht unbedingt zugesagt, fand ich etwas langweilig diesen Mann. Ich finde es auch komisch, das er nicht merkt, dass Addison auch ein Geheimnis hat. Das Ende der Geschichte war sehr gut, wäre aber selber nie drauf gekommen, dass es so ausgeht. Schade fand ich, dass sich zwei Personen in dieser Geschichte nicht getroffen haben. Das wäre doch noch irgendwie nett gewesen! Solche Bücher finde ich am besten, wenn man nicht gleich weiß, wer was gemacht hat.

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  • Spannender Zeitebenenen-Roman mit Krimi-Touch!

    Der Kameliengarten

    talisha

    06. January 2016 um 18:07

    Wieder einmal ein wunderbarer Zeitebenen-Roman von Sarah Jio! Um 1780 verschwindet ein Ableger der berühmten Middlebury Pink-Kamelie aus dem Garten des Buckingham-Palasts. 20 Jahre später erblüht die erste Blüte dieses Ablegers in einem Garten irgendwo in England - und gleichzeitig die letzte "Überlebende", denn die Mutterpflanze des Buckingham Palasts wurde bei einem Gewitter zerstört. Der Gärtner hat gestanden, dass er einen Ableger weiter verkaufte, doch wohin, weiss er nicht. Die meistgesuchteste Blume auf der britischen Insel ruft schnell Blumenhändler und Diebe rund um den Globus auf den Plan. Noch Jahrzehnte später suchen sie nach dieser seltenen Kamelie. 1940 kommt die junge, zeichnerisch sehr begabte Flora aus New York nach England um eine Stelle als Kindermädchen anzunehmen. Ihr geheimer Auftrag lautet allerdings "die Kamelie suchen" - sie wird erpresst. Erstaunlicherweise kommt sie sehr gut mit den drei Kindern aus, die ihre Mutter viel zu früh verloren haben und vergisst fast ihren Auftrag. 60 Jahre später reist Addison mit ihrem Mann von Amerika nach England. Er ist Schriftsteller und will sich auf dem Landsitz Livingston Manor den Sommer über einmieten. Er hat keine Ahnung, dass seine Frau von einem alten Bekannten telefonisch bedroht wird. Addison hingegen hofft, dass sie ihm durch die Reise entfliehen kann. Sie kann sich gut ablenken, denn die Haushälterin Mrs  Dalloway verhält sich so, als ob ihr das Haus gehören würde und sie etwas zu verstecken hat. So beginnt Addison eine Entdeckungstour, die Erstaunliches zutage bringt... Die Autorin hat es auch mit diesem Buch geschafft, mich zu überzeugen: Ein flüssiger Erzählstil gepaart mit einer richtig guten Geschichte, die mich von der ersten Seite an gefangen nahm. Gekonnt bringt sie einen roten Faden in die beiden Geschichten, die fast schon einem Kriminalfall nahe kommen. Und erst ganz zum Schluss wird das Geheimnis um die Kamelie gelüftet - es bleibt durchgehend spannend, ohne Längen. Die Charaktere sind glaubhaft umgesetzt. Besonders Flora ist eine starke Frau, Addison dünkt mich ein wenig ängstlich. Was aber auch kein Wunder ist, wenn einem die Vergangenheit im Nacken sitzt.  Livingston Manor wird bildlich ganz toll und interessant beschrieben, so dass ich das Anwesen gerne mit eigenen Augen sehen und besuchen würde. Fazit: Ein ungemein spannender Zeitebenen-Roman mit Krimi-Touch! So macht Lesen Spass :-) 5 Punkte! 

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  • Wow! Was für ein tolles Buch

    Der Kameliengarten

    leseratte69

    15. November 2015 um 16:54

    Klappentext Ein jahrhundertealter Garten birgt ein tragisches Geheimnis Auf dem verwunschenen englischen Landsitz Livingston Manor fühlt sich Addison wie in eine andere Zeit versetzt. Einen Sommer lang will sich ihr Mann hier für seinen Roman inspirieren lassen, doch es ist vor allem Addison, die das Anwesen in seinen Bann zieht. Inmitten des jahrhundertealten Gartens stößt sie auf die Geschichte einer ganz besonderen Blume, einer unerfüllten Liebe und einer tragischen Verwechslung … Die Autorin Sarah Jio ist Journalistin und schreibt für verschiedene Zeitungen und Magazine, u. a. Glamour, SELF, The Seattle Times und Marie Claire. Ihre Romane sind Bestseller und wurden in insgesamt 22 Ländern veröffentlicht. Im Diana Verlag erschienen bisher »Irgendwo für immer«, »An einem Tag mit dir« und »Brombeerwinter«. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Seattle. Meine Meinung Story Ich habe dieses Buch von den ersten Seiten an geliebt. Die Handlung ist zwei Handlungsstränge eingeteilt. Einmal spielt sie 1940 und handelt von der Protagonistin Flora, der andere Strang handelt von Addison in der Gegenwart und auch mal 15 Jahre zuvor. Beide Frauen verbindet der Landsitz Livingston Manor und dessen Kameliengarten. Addison taucht immer mehr in die Vergangenheit ein stößt sie auf die Geschichte einer ganz besonderen Blume, einer unerfüllten Liebe und einer tragischen Verwechslung … Sarah Jio hat die Geschichte wahnsinnig spannend und sehr anschaulich erzählt. Als Leser switcht man zwischen den zwei Handlungssträngen hin und her und jedes Kapitel endet dann mit einem Cliffhanger und es geht dann an andere Stelle weiter, was alles noch wesentlich spannender macht. Das Buch bietet dem Leser Abwechslung und lässt ihn schon nach wenigen Seiten in die Geschichte eintauchen und am liebsten möchte man überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen. Ich liebe Romane die in England auf einem Landsitz handeln und dazu noch in der Gegenwart und der Vergangenheit spielen. Die Autorin hat mich so begeistert, das ich mir ihre anderen Romane sofort bestellt habe. Schreibstil Das Buch lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Einmal begonnen möchte man überhaupt nicht mehr aus der Geschichte auftauchen. Sarah Jio hat einen sehr bildhaften Schreibstil, so das man die Gegebenheiten und die Landschaften förmlich vor Augen sieht. Das Buch hat einen mysteriösen Flair und ist wirklich sehr temporeich und spannend. Charaktere Die beiden Hauptcharaktere Flora und Addison sind tolle und aussagekräftige und authentische Charaktere, die ich sofort sympatisch fand und mir schnell ans Herz gewachsen sind. Man erlebt ihre Ängste und Sorgen regelrecht mit und möchte sie so manches Mal einfach in den Arm nehmen und beschützen. Auch die Nebencharaktere waren sehr gut ausgearbeitet und gaben dem Buch seinen letzten Schliff. Mein Fazit Ein absolutes Lesehighlight am Bücherhimmel. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der solche Romane liebt. Das Buch ist sehr spannend, mysteriös und sehr leicht und flüssig zu lesen. Das Buch ist temporeich und es baut sich sehr schnell Spannung auf, was ich bei dem Buch überhaupt nicht erwartet habe. Die tollen, sympathischen Charaktere, gaben dem Ganzen den letzten Schliff. Von mir gibt es volle fünf von fünf Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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  • Was steckt hinter dem Geheimns um die Kamelie?

    Der Kameliengarten

    Lesegenuss

    31. October 2015 um 17:05

    1940 - Die junge Flora reist von New York nach England, um dort auf einem Landsitz als Kindermädchen zu arbeiten. Doch hinter diesem Job steckt mehr. Sie wurde "angeheuert", weil man dort auf Livingstone Manor eine längst verschollene Blume, eine Kamelie, vermutete. Hiervon sollte es nur noch das eine Exemplar geben. Geldnöte, Schulden der Eltern, bestärkten sie in ihrem Entschluss, die Reise in das unbekannte Land zu wagen. Warum gerade diese Kamelienart etwas ganz besonderes war, liest man im Prolog, der April 1803 datiert ist. Ja, sie war etwas Einzigartiges. Und der Mann, dem sie gehörte, sprach mit seinem Baum. Im Jahr 2000, also sechs Jahrzehnte später, beschließt Addison sehr kurzfristig, den Sommer im alten Herrenhaus in England, welches ihre Schwiegereltern vor kurzem gekauft hatten, zu verbringen. Ihr Mann Rex, der derzeit an einem neuen Roman arbeitete, welcher in einem englischen Herrenhaus spielte, war von der Idee angetan und versprach sich Inspiration für die Geschichte. Allerdings ahnte er nicht den wahren Grund für Addisons "Flucht" aus New York. Obwohl das Gartenbauunternehmen von ihr gerade brummte, treten sie die Reise an. Das Haus hat eine Geschichte, soviel war ihnen bekannt. Und die Haushälterin Mrs. Dilloway wahrt großen Abstand zu den beiden. Der Taxifahrer hatte Addison und Rex gefragt, ob sie Bescheid wüssten über den alten Kasten. Die Neugier war also geweckt. Wieder einmal eine wunderbare Geschichte, die zwei Erzählstränge hat bzw. auf zwei Zeitebenen spielt. Man spürt in der Geschichte das Geheimnisvolle als auch Schaurige und das alte Herrenhaus mit dem riesengroßen Park werden gut in Szene gesetzt. "Der Kameliengarten" lebt aber nicht nur durch Spannung, sondern auch durch die Protagonisten. Auch die Beschreibungen der Gegend sind vorstellbar. Fazit: Auch wenn diese Art von Literatur vielleicht nicht die Anspruchsvollste ist, versteht es die Autorin den Leser mit ihrem besonderen Charme zu verführen. Die anschauliche Sprache der Autorin machen diesen Roman schon zu einem Lesevergnügen. Allerdings erhält es von mir "nur" vier Sterne, da ich im Hinterkopf das wirklich tolle Buch "Brombeerwinter" im Kopf hatte. Und das war eben etwas besser.

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  • Schöner Schmöker für sonnige Lesestunden

    Der Kameliengarten

    dubh

    20. September 2015 um 11:24

    Von der US-amerikanischen Schriftstellerin Sarah Jio hatte ich bereits mehrfach gehört, aber bis dato nichts gelesen. Endlich habe ich dies mit "Der Kameliengarten" geändert und die Lektüre auch nicht bereut - sie hat mir einige sehr schöne Lesestunden bereitet... Die Neuankömmlinge Addison und ihr Ehemann sind von Livingston Manor völlig fasziniert. Doch warum wollten die Vorbesitzer den herrlichen Landsitz so schnell loswerden? Und warum meiden die Dorfbewohner das Anwesen? Addison begreift schnell, dass es ein Geheimnis gibt, dass mit der Familie Livingston verbunden ist und somit auch mit deren altem Wohnsitz... Kann sie ihre Fragen beantworten und das Rätsel lösen? Wie so häufig bei dreierlei Romanen gehört dazu auch, dass sich Addison dabei auch ihrem eigenen Leben stellt. Ein weiteres Merkmal dieses Genres ist vermutlich, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt - so auch "Der Kameliengarten". Die Leserin begleitet zum einen Addison zu Beginn des 21.Jahrhunderts und zum anderen Flora, eine Frau, die um 1940 auf Livingston Manor gelebt hat. Die Autorin Sarah Jio hat dabei ein sehr gutes Händchen, was die Beschreibungen der Zustände und Gegebenheiten anbelangt: sehr bildhaft schildert sie den Landsitz und deren Bewohner. Auch die Erzählweise, die häufig die Perspektiven zwischen den Ich-Erzählerinnen Flora und Addison wechselt, trägt zum ziemlich guten Erzählfluss bei - vor allem, weil Jio dazu neigt, die einzelnen Abschnitte mit kleinen Cliffhangern zu versehen. So wurde ich regelrecht durch die Geschichte gehetzt, denn immerhin wollte ich wissen, was als nächstes geschieht... Ich denke, dass ich nicht zu viel verrate, wenn ich erwähne, dass es - im Gegensatz zu vielen anderen Schmökern des Genres - eine richtige kleine Krimihandlung in der Geschichte gibt. Denn Flora hat eine Aufgabe zu erfüllen, nachdem in den Jahren zuvor immer wieder Frauen verschwunden sind und diese Fälle noch immer ungeklärt sind. Aber auch Addisons Erzählstrang 60 Jahre später ist nicht weniger spannend... Schlussendlich hat die Autorin einen tollen Schmöker vorgelegt, der mir richtig Spaß gemacht hat. Vor allem, weil die Geschichte lange spannend ist und mit einem guten Plot aufwartet, zum anderen durch die sehr flüssige und bildhafte Erzählweise. Und wenn man den Titel des Buches bedenkt, muss ich noch erwähnen, dass auch die erwähnte Blume nicht zu kurz kommt. Nicht gewollt, sondern sehr schön eingearbeitet erzählt Sarah Jio auch noch ein wenig zu der etwas in Vergessenheit geratenen, zur Familie der Teestrauchgewächse gehörenden Kamelie. Fazit: Auf jeden Fall ein Roman für einige schöne Lesestunden auf dem Sofa - jetzt, wo der Herbst kommt.

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  • Herrlich leichte Sommerlektüre...

    Der Kameliengarten

    nicigirl85

    22. August 2015 um 13:02

    Als Fan von Familiengeschichten entschied ich mich für dieses Buch, hatte ich zudem vorher noch nichts von Sarah Jio gelesen. In der Geschichte geht es um die Frauen Flora und Addison. Während Flora 1940 auf Livingston Manor lebt, hat es Addison 60 Jahre später dorthin verschlagen. Das prächtige Anwesen birgt jedoch ein Geheimnis, das es zu lüften gilt. Kann Addison diesem Rätsel auf die Spur kommen? Die Ereignisse werden uns im regen Wechsel mal aus der Sicht von Flora und mal aus der Sicht von Addison näher gebracht, die jeweils als Ich- Erzählerin fungieren. Dieser stete Wechsel sorgt für zusätzlich Spannung, da die einzelnen Kapitel oft an den interessanten Stellen enden. Der Roman besticht vor allem durch die wunderbaren Beschreibungen der Autorin. Den luxuriösen Landsitz kann man sich sehr gut vorstellen und auch dessen Anziehungskraft nachvollziehen. Bei den beiden gewählten Hauptcharakteren handelt es sich um starke Frauen, deren Probleme man gerade als Leserin sehr gut nachvollziehen kann. Ich hätte mir vielleicht ein klein wenig mehr Tiefgang gewünscht, aber auch so konnten mich die Personen Großteils überzeugen. Interessant an dem Buch ist wohl auch, dass ein wenig Agenten- Krimi in ihm schlummert, denn Flora hat einen geheimen Auftrag zu erfüllen und ein Unglück spielt ebenfalls eine Rolle. Der Roman lässt sich unheimlich angenehm lesen, weil die Autorin hauptsächlich einfache Sätze benutzt ohne dabei Niveau missen zu lassen. Als Leser lüftet man so nach und nach die im Buch gestreuten Geheimnisse. Mir hat hier gut gefallen, dass nicht alles am Ende auf einen hereinstürzt, sondern man stückchenweise immer mehr erfährt. Schön fand ich zudem die Rolle der Kamelie, eine Blumenart, die bisher in meinem Bewusstsein noch nicht existiert hat, zu Unrecht wie ich durch diesen Roman nun erfahren habe. Fazit: Leichte Kost, die perfekte Unterhaltung für den Sommerurlaub. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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  • Nicht wirklich überzeugend und spannend

    Der Kameliengarten

    MartinaM

    12. August 2015 um 20:36

    Der englische Landsitz Livingston Manor fasziniert Addison und ihren Mann schon bei ihrer Ankunft. Doch bald hören sie, dass das wunderschöne Haus von den Dorfbewohnern gemieden wird. Welches Geheimnis bergen die alten Mauern? Und wollten es die Erben deshalb so schnell loswerden? Addison ahnt, dass sich der Schlüssel zu ihren Fragen in dem jahrhundertalten Kameliengarten verbirgt. Immer tiefer verstrickt sie sich in die unheilvolle Geschichte der Familie Livingston und spürt, dass es an der Zeit ist, sich auch ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen. Eine fesselnde Geschichte über Liebe und Verlust, wie die Romantic Times diesen Roman ankündigt, ist dieser leider nicht. Der Schreibstil von Sarah Jio hat mir zwar sehr gut gefallen, aber ich fand das ständige Hin und Her zwischen der Vergangenheit von Flora Lewis, die eine Stellung als Kindermädchen auf Livingston Manor annimmt, aber auf das Drängen und Erpressung durch einen Pflanzendiebes sich auf die Suche nach einer seltenen Kamelienart macht und der Geschichte um Addison schon sehr bald ermüdend. Dieses Geheimnis um die seltene Kamelienart wird für meinen Geschmack viel zu früh verraten. Auch Addison wird wegen ihrer persönlichen Vergangenheit von einem alten Bekannten erpresst und getraut sich nicht, dies ihrem Mann zu gestehen. Es fehlte mir der rote Faden, der beide Handlungen miteinander verknüpft. Der Schluss war viel zu vorhersehbar und vermocht mich nicht zu überzeugen. Das auch der damalige Hausherr ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt, macht diesen Roman leider nicht viel spannender und dass sich einige Szenen z. B. zwischen Addison und ihrem Mann, dem Schriftsteller wiederholen, lässt einem als Leser fast einschlafen. Vieles wird unnötig aufgebläht, auch was das Schicksal von Flora Lewis betrifft, ohne die Spannung wirklich zu erhöhen. Dass sich ein Familienmitglied der Familie Livingston und eine Bedienstete melden, ist zwar nett gemeint, ist aber auch nicht wirklich überraschend. Nicht nur das Ende war nicht so wirklich überraschend, vieles wird schon im Vorfeld aufgeklärt, sodass keine wirkliche Spannung entsteht. Als Sommerlektüre für zwischendurch ist Der Kameliengarten aber ganz nett, auch wenn er nicht sonderlich in Erinnerung bleiben wird.

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