Sarah Jio Irgendwo für immer

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Inhaltsangabe zu „Irgendwo für immer“ von Sarah Jio

Eine junge Frau, die glaubt, alles verloren zu haben. Ein geheimnisvolles altes Tagebuch. Und eine Liebe, die alles überdauert Emily Wilsons perfektes Leben zerbricht, als Joel sie nach sechs Jahren für eine andere Frau verlässt. In der Hoffnung, dass das Meer ihren Schmerz hinfortspülen wird, reist sie zu ihrer Großtante Bee nach Bainbridge Island, um dort auf der malerischen Insel vor Seattle einen Neuanfang zu wagen. Als sie in der Strandvilla ein altes Tagebuch aus dem Jahr 1943 findet, ahnt sie noch nicht, dass dieser Fund ihr Leben von Grund auf verändern soll … Nach der schmerzlichen Trennung von ihrem Mann glaubt die 33-jährige Emily, alles verloren zu haben. Doch genau zum richtigen Zeitpunkt — sie hat gerade die Scheidungspapiere unterzeichnet — erhält sie eine Postkarte ihrer Großtante Bee, die sie zu sich nach Bainbridge Island einlädt. In Erinnerung an die Inselidylle und die vielen unbeschwerten Sommer, die sie als Kind dort verbracht hat, schöpft Emily tatsächlich neue Hoffnung. Sie kann nicht wissen, dass ihr Neuanfang zu einer Reise in die Vergangenheit werden wird, denn im Gästezimmer der Großtante findet sie das alte Tagebuch einer geheimnisvollen Frau namens Esther. Emily spürt, dass Esthers tragische Geschichte auf rätselhafte Weise mit ihrer eigenen verknüpft ist. Mit der Hilfe des jungen Malers Jack kommt sie einem lang gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur, das auch für sie selbst noch unerwartete Konsequenzen hat.

Liebesroman mit Tragik und Tränen. Die Vergangenheit holt einen immer irgendwann ein...

— MamaSandra
MamaSandra

spannender Roman um ein Familiengeheimnis

— Babe_9
Babe_9

Liebesgeschichte In Kombination mit Familiengeheimnis geht immer

— Kelo24
Kelo24

Eine nette, leichte und romantische Geschichte rund um ein Familiengeheimns.Die Erzählung in der Vergangenheit hat mich mehr fasziniert.l

— tinstamp
tinstamp

Einmal abtauchen in die Vergangenheit und die Zukunft erscheint dir gleich anders!

— Forila
Forila

Gutes Buch für Zwischendurch. Aber nichts besonderes.

— Kaaaths
Kaaaths

Eine Geschichte die berührt

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Irgendwo für immer
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    17. June 2017 um 10:07

    Fantastisch
    Ich fand dieses Buch wirklich super! Man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen! Somit schlittert man direkt in diese Tagebuchgeschichte hinein! Ein super Sommerroman! Drama, Liebe und Spannung!

  • tränenreicher verstrickter Liebesroman

    Irgendwo für immer
    MamaSandra

    MamaSandra

    15. February 2016 um 10:49

    Inhaltlich halte ich mich kurz: Die Protagonistin Emily "flüchtet" sich nach ihrer mussglückten Ehe auf die Insel Bainbridge Island zu ihrer Tante Bree. Dort möchte sie die letzten Monate, inkl. ihrer Scheidung, verarbeiten und sich zugleich zu einem neuen Buch inspirieren lassen. Dabei trifft sie eine alte Sommerliebe (Greg), einen neuen attraktiven unbekannten Mann (Jack), den älteren geheimnisvollen Henry und lernt die beste Freundin ihrer Tante (Evelyn) kennen (etwas besser als zu Jugendtagen). Sie schwelgt dabei selbst etwas in Erinnerung an ihre Besuche in Kind- und Highschoolzeit. Zudem findet sie in ihrem Zimmer im Haus der Tante ein altes Tagebuch einer Frau, die in den 40er-Jahre auf der Insel lebte. Dieses Tagebuch bestimmt eigentlich den Hauptstrang der Geschichte. Man weiß noch nicht, ob diese wahr ist bzw. überlegt man die ganze Zeit, welcher der "alten" Charaktere das Tagebuch geschrieben hat. Ich dachte oftmals, dass es sich um fiktive Namen realer Personen handelte. Man wird im letzten Drittel oft überrascht, fiebert mit der "Tagebuch-Frau" Esther mit, wie sie mit ihrer unglücklichen Liebe kämpft. Der Leser wird zudem mit dem "aktuellen" Liebes-Wirr-Warr von Emily konfrontiert. Beide Liebesleben sind irgendwie miteinander verstrickt... Hier und da lichten sich die Verbindungen der einzelnen Personen. Zum Schluss hin habe ich die meisten Kapitel am Stück gelesen, weil ich endlich Klarheit haben wollte und gefesselt war. Am Anfang war ich das noch nicht. Da dachte ich, es wird etwas langweilig und zieht sich wie Kaugummi. Die Handlung wollte sich mir nicht so recht ergeben und ich kam mit einigen Namen ziemlich durcheinander - vor allem weil ich immer Verbindungen suchte zwischen den "jetzt" und den 40-igern. Doch am Schluss wurde es sehr spannend und mir kamen fast die Tränen. Leider blieb das Ende für mich etwas unbefriedigend. Zwar klärten sich alle Geheimnisse auf, aber mir fehlte ein bisschen das Happy End aller Personen, die Auflösung für alle Beteiligten. Das blieb etwas im Raum stehen, obwohl man sich den tieferen Schluss für alle denken kann. Das wollte die Autorin wahrscheinlich jedem Leser selbst überlassen. Fazit: Eine sehr schön gelungene Liebesgeschichte, die sich als Geheimnis über Generationen "versteckt" hielt und gerade noch rechtzeitig ausgegraben wurde. Für dunkle Winterabende oder einen schönen Strandtag sehr geeignet. Kann gar nicht verstehen, warum ich das Buch als "Ladenhüter" auf dem Krabbeltisch der Mängelexemplare erwischt habe :-) (kein 5. Stern, weil es am Beginn doch etwas schleifte und ich tatsächlich fesselndere zeitlich versetzte Romane im Schrank habe. Aber dennoch sehr gut gelungen!)

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  • Wer ist Esther?

    Irgendwo für immer
    tinstamp

    tinstamp

    31. March 2015 um 14:56

    Romane mit kleinen Geheimnissen, die unsere Hauptprotagonisten enträtseln müssen, gibt es mittlerweile viele und mir kommt es manchmal so vor, wie wenn es immer mehr werden würden..... Einige davon sind wirklich sehr gut, doch oft liest man von Ereignissen, wo man sich denkt diese schon einmal irgendwo anders gelesen zu haben. Oder man erahnt schon zu Beginn, wie die Geschichte enden wird. Dieser Roman von Sarah Jio - mein erstes Buch der Autorin - ist gefüllt mit vielen Geheimnissen und rätselhaften Anspielungen. Dieser Roman hebt sich durch den sehr flüssigen und einfühlsamen Schreibstil und vorallem durch die tollen Landschaftsbeschreibungen von vielen Geschichten dieser Art ab. Die Schriftstellerin Emily steht vor den Scherben ihrer Ehe. Nach sechs Jahren lässt sich ihr Ehemann Joel wegen einer anderen Frau von ihr scheiden. Um sich abzulenken bricht Emily zu einer Reise in ihre Kindheit auf - dorthin wo sie immer ihre Ferien verbracht hat: Bei Großtante Bee auf der Insel Bainbridge, die der Großstadt Seattle vorgelagert ist. Kaum befindet sie sich wieder auf dem kleinen Eiland, ist sie wieder verzaubert von der Schönheit der Landschaft, den eigenen Geruch und den Menschen, die dort leben. Sie hofft endlich ihrer Schreibblockade zu entrinnen, denn  nach dem großen Erfolg ihres ersten Romanes, hat sie keine Geschichte mehr zu Papier gebracht. Großtante Bee, eine eher unkonventionelle alte Dame, die am Strand in einer alten und sehr großen Villa lebt, empfängt ihre Großnichte herzlich. Bald schon lenken Strandspaziergänge und Ausflüge mit Bee Emily von ihren Problemen ab. Eines Abends findet sie in ihrem Zimmer in der Nachttischschublade ein altes Tagebuch aus dem Jahre 1943. Fasziniert beginnt sie zu lesen und stellt sich die Frage, ob diese junge Frau, namens Esther, hier einmal gelebt hat. Ihre Geschichte zieht sie immer mehr in den Bann und bald hat Emily auch schon eine Idee für ein neues Buch. Doch vorher muss sie unbedingt die Hintergründe der rätselhaften Vergangenheit von Esther auf den Grund gehen, denn diese war in der Vergangenheit plötzlich von einen Tag auf den anderen spurlos verschwunden. Aber nicht nur dieses rätselhafte Tagebuch verwirrt sie und bringt sie auf andere Gedanken, sondern auch zwei grundverschiedene Männer: Greg, ihre einstige Jugendliebe und Jack, ein Maler aus der Nachbarschaft. Die Tagebucheinträge von Esther fand ich sehr interessant und spannend. Mir gefiel die Geschichte in der Vergangenheit fast besser, als die in der Gegenwart und doch hängen beide zusammen, auch wenn Emily das anfangs noch nicht ahnt. Einige Klischees werden hier zwar auch bedient, aber das Rätsel in der Vergangenheit und die atmosphärischen Schauplätze konnten dies wieder etwas gutmachen. Schreibstil: Der einfühlsame und flüssige Schreibstil der Autorin ist hier ein großer Pluspunkt! Auch die sehr bildhafte Beschreibung der Schauplätze, die ich am liebsten auf der Stelle hätte besuchen wollen. Der leicht angehauchte esoterische Touch betreffend den Hornveilen, die für Heilung und Hoffnung stehen, und an bestimmten Plätzen wachsen sollen, sowie das plötzliche Auftauchen des Tagebuches, haben der Geschichte einen leichten mystischen Charme verliehe. Fazit: Eine nette, leichte und romantische Geschichte rund um ein Familiengeheimnis, welche vorallem durch die flüssige Schreibweise der Autorin und durch die atmosphärische Beschreibung der Insellandschaft punkten kann. Die Erzählung in der Vergangenheit hat mich mehr fasziniert, als die in der Gegenwart.

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  • Rezension zu "Irgendwo für immer" von Sarah Jio

    Irgendwo für immer
    tigerbea

    tigerbea

    17. February 2015 um 19:39

    Emily ist am Boden zerstört, als sie von ihrem Mann verlassen wird. Da kommt ihr die Einladung ihrer Großtante gerade richtig. Begeistert fährt sie nach Bainbridge Island, wo sie als Kind herrliche Sommer verbracht hat. Als sie dort das Tagebuch einer jungen Frau aus dem Jahre 1943 findet, beschließt sie, mehr über die Schreiberin zu erfahren. Sie ahnt nicht, daß sie damit einigen Menschen auf der Insel viel zu nahe kommt. Auch ihre eigene Familie ist tief in die Geheimnisse verstrickt, die Emily mit Hilfe des Malers Jack ans Tageslicht bringt. Sarah Jio ist hier ein berührendes Buch gelungen. Die Geschichte von Esther im Jahr 1943 geht sehr zu Herzen. Man bekommt Mitleid mit den Menschen, die in den Zwängen der damaligen Zeit sehr eingeengt leben mußten. Die verlogene Moralvorstellung spricht aus dem Tagebuch in jedem Satz. Nach anfänglichen Längen wird die Geschichte superspannend. Da ich das Ende nicht verraten möchte, kann ich nur sagen, daß ich total überrascht war. Damit hätte ich ehrlich nicht gerechnet. Das Buch ist eine gute Unterhaltung, vielleicht sogar am Strand zu lesen. Es muß ja nicht Bainbridge Island sein, Norderney zum Beispiel tut es auch.  

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  • Auf der Suche nach dem ewigen Glück!

    Irgendwo für immer
    Forila

    Forila

    02. September 2014 um 16:38

    „Irgendwo für Immer“ von Sarah Jio ist ein sehr schöner Roman auf der Suche nach dem ewigen Glück. Nach ihrer Scheidung scheint für Emily die Welt und ihre Vorstellung von einem glücklichen Leben in tausend Scherben zerbrochen zu sein. Als Sie dann plötzlich eine Einladung ihrer Großtante Bee aus Bainbridge Island erhält, begibt sie sich auf eine Reise, die ihre Welt noch mehr auf den Kopf stellt. Denn dort findet sie das alte Tagebuch von Esther, die anscheinend mehr mit ihr gemein hat, als sie zunächst denkt. Diese Geschichte lässt sie nicht los und scheint sie auch etwas von ihren derzeitigen Problemen abzulenken. Und dann ist da noch der junge Maler Jack, der ihr bei der Forschung nach der wahren Geschichte von Esther hilft. Ich möchte dieses Mal nicht zu viel von dem Buch verraten. Ihr solltet es selbst lesen, denn es ist mit Liebe, Geheimnissen und Spannung gefüllt. Dieses Buch verbindet Vergangenheit und Gegenwart perfekt miteinander. Es hat etwas von dem Stil von Lucinda Riley und Katherine Webb, die ich auch beide sehr gern mag. Einfach eine tolle Story zum Abschalten nach einem anstrengenden Arbeitstag. Ich werde von Sarah Jio bestimmt noch mehr Bücher lesen.

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  • Irgendwo für immer

    Irgendwo für immer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. April 2014 um 12:37

    Ein geheimnisvolles Tagebuch erzählt von Liebe, Freundschaft und Stolz! Es ist ein Buch, dass man nicht so schnell aus der Hand legt. Leicht zu lesen,einfühlsam, spannend und verständlich :-) Die Insel "Bainbridge Island" - wo sich die Story abspielt - ist auch super schön beschrieben. Ich kann euch das Buch nur empfehlen und werde mir auch das zweite Buch der Autorin " An einem Tag mit Dir" kaufen! Eine Liebesgeschichte, eine Reise in die Vergangenheit und ein tragisches Geheimnis

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  • Irgend wo für immer - geheimnisvoll aber auch etwas seltsam

    Irgendwo für immer
    Lese_gerne

    Lese_gerne

    10. January 2014 um 21:08

    Emily wird von ihrem Mann Joel wegen einer anderen Frau verlassen. Somit ändert sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen. Um Abstand zu dieser Situation zu gewinnen reist sie von New York zur ihrer Großtante Bee nach Bainbridge Island, einer Insel vor Seattle. Dort hat sie viele Sommer ihrer Kindheit verbracht. Im Gästezimmer ihrer Tante findet sie ein Tagebuch einer Frau Namens Esther aus dem Jahr 1943. Von ihr hat sie noch nie gehört. Noch ahnt sie nicht, dass die tragische Geschichte um Esther mit ihrer eigenen verknüpft ist... *************************************** Bainbridge Island: ca. 23.000 Einwohner, Fläche ca. 170 km². Von dieser Insel habe ich noch nie gehört. Ich wusste gar nicht, dass sie existiert und musste sie googeln um zu ordnen zu können wo sie überhaupt liegt. Da habe ich schon mal was dazu gelernt. Da ich Familiengeheimnisse über alles liebe und sie auch im Klappentext eines erwähnt wird musste ich dieses Buch haben. Es lässt sich schön flüssig lesen und ist auch geheimnisvoll. Allerdings fand ich das Buch etwas seltsam. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Mich hat was gestört an dieser Geschichte ohne dass ich es richtig beschreiben kann. Da das mein erstes Buch von Sarah Jio ist und ich auch noch das zweite von ihr besitze werde ich ihr nochmal eine Chance geben. Vielleicht kann mich dieses Buch mehr überzeugen. Denn auch das geht es um ein Familiengeheimnis. ****************************************** Von "Irgend wo für immer" besitze ich die Weltbild Ausgabe und nicht das Exemplar vom Diana-Verlag. Ich muss sagen, dass mir die Cover der Weltbild Ausgaben oft besser gefallen als die Cover der Original Ausgaben. **************************************** "Irgend wo für immer" ist der Debütroman und Sarah Jio und  wie oben erwähnt auch mein erstes Buch von ihr. Das zweite Buch von ihr heißt "An einem Tag mit Dir" und im September 2014 wird ihr drittes Buch "Brombeerwinter erscheinen" ****************************************** Sarah Jio ist Journalistin und war bereits schon für einige Zeitungen u. a. für die Glamour, Marie Claire und The Seattle Times tätig. Die Autorin lebt mit ihrem Mann, ihren drei Söhnen und einem Golden Retriever selbst in der Stadt Seattle. Die Stadt in der auch ihre Bücher handeln.  Auch ihr zweites Buch wird teilweise Seattle handeln.

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  • Irgendwo für immer

    Irgendwo für immer
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    07. April 2013 um 17:42

    Sechs Jahre und zwei Wochen, solange dauerte die Ehe zwischen Emily und Joel. Aus, vorbei. Die Scheidungsdokumente waren unterschrieben und mit ihrer Freundin Annabelle saß sie nun in einem Restaurant. Rückblicke, Erinnerungen und die Aussage von Annabelle, dass sie nie einen Mann namens Joel hätte heiraten dürfen, lassen die Zweifel in Emily noch mehr wachsen. Die Freundin hatte für ihre Doktorarbeit u. a. das Thema Eheschließung recherchiert und dabei festgestellt, dass man anhand des Vornamens vom Ehemann den Erfolg einer Ehe vorausberechnen konnte (S. 13). Emily, einst eine erfolgreiche Schriftstellerin, derzeit aber litt sie unter einer akuten Schreibblockade. Während des gemeinsamen Treffens mit Annabelle erinnert sie sich an ihre Tante Bee und merkte auf einmal, wie sehr ihr die gemeinsamen Sommer auf der Insel fehlten. Es war ein Tag der Erinnerungen, dieser besagte Tag, an dem sie die Scheidungspapiere unterschrieben hatte. So vieles ging Emily durch den Kopf. Ein Anruf bei Tante Bee, die sie gleich darauf ansprach, ob sie ihrer Einladung nachkommen würde. Vor einer Woche hatte sie Emily eine Karte geschickt. Emilys Entschluss steht fest. Es sollte wohl alles so sein und Anfang März fährt sie nach Bainbridge Island. Emilys Großtante Bee, eine Tante ihrer Mutter, unkonventionell, anders, Künstlerin. Je intensiver man in die Handlung eintaucht, sich mitreißen läßt, wirklich eine herzergreifende Geschichte. Was auch immer zwischen Tante Bee und Emilys Mutter vor Jahren passiert war, Brainbridge Island würde Emily gut tun, davon war sie selbst überzeugt. Der erste Schritt für einen Neuanfang war getan. Als Emily in ihrem kleinen Zimmer unterm Dach der alten Strandvilla ein altes Tagebuch einer unbekannten Frau namens Esther findet, wird sie neugierig. Doch auf Nachfrage bei Tante Bee stößt sie auf eine Wand des Schweigens. Die Autorin hat mit ihrem Debütroman „Irgendwo für immer“ zwei Themen und Zeitebenen gut miteinander verbunden. Zum einen die alte Familiengeschichte, dessen Spur nunmehr Emily verfolgen will, und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Emily trifft ihre alte Jugendliebe wieder, aber da ist auch noch Jack, der Maler. Sie spüren, dass es zwischen ihnen eine ganz besondere, andere Verbindung gibt, etwas Einzigartiges, Unerklärliches. „Irgendwo für immer“ führt in die Vergangenheit um die Jahre von 1940, ein geheimnisvolles Tagebuch einer Liebe, eine Geschichte, die berührt. Fazit: Die Autorin Sarah Jio hat es mit ihrer Sprache, ihrem Schreibstil verstanden, den Leser mit ihrem Buch zu fesseln. Je mehr die Geschichte fortschreitet, Vergangenheit, Gegenwart, umso schneller ist man leider am Ende und möchte mehr. Schade, schon durch!, denn ich liebe diese Romane um Familiengeheimnisse und mehr. „Irgendwo für immer“ kann ich nur empfehlen. Es ist ein Buch, dass man nicht so schnell aus der Hand legt, eben ein besonderes Buch, nicht langweilig, empfehlenswert. Auch das Cover gefällt und spricht an.

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  • Rezension zu "Irgendwo für immer" von Sarah Jio

    Irgendwo für immer
    jenny_wen

    jenny_wen

    21. February 2013 um 12:21

    Emily ist am Boden zerstört, als Joel seine Sachen packt und auszieht. Er hat sie für eine andere verlassen. Ihre beste Freundin Anni rät ihr, sich für einige Zeit aus New York zurück zu ziehen und zu ihrer Großtante zu reisen. Gesagt, getan. Dort findet sie ein uraltes Tagebuch in der Schublade ihres Nachtschränkchens, welches sie völlig in seinen Bann zieht. Was verbirgt sich hinter der Geschichte um die mysteriöse Esther? Wer war sie? Etwas enttäuscht war ich von dem Buch. Es fängt wie jede Familiengeschichte an. Es ist ein uraltes Geheimnis, das niemand jemandem erzählen will. Die Hauptprotagonistin ist dazu verdammt, dieses Geheimnis Puzzlestück für Puzzlestück zu enträtseln. Was mich aber am enttäuscht hat, war die Tatsache, dass die Autorin hier sehr emotionslos geschrieben hat. Die Emotionen, die ein Autor sonst in seine Worte legt, wenn er über etwas trauriges, lustiges oder dergleichen schreibt, sprang hier einfach nicht auf mich über und das war sehr schade. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass das Buch gekürzt wurde, denn irgendwie fand ich diverse Stellen unvollständig. Desweiteren hat die Autorin hier wohl nicht sehr viel Wert darauf gelegt, die Hauptprotagonistin dem Leser näher zu bringen. Sie legte sich ins Bett, stand auf, ging zum Strand, aß etwas und nebenbei versuchte sie ein Buch zu schreiben. Soweit war ja auch alles gut, aber es fehlte etwas sehr entscheidendes. Mein Fazit: Mein Fazit fällt zu diesem Buch nicht sonderlich positiv aus, denn ich finde, hier in diesem Buch ist noch reichlich Luft nach oben. Ich kann aber aufgrund der Story, des Schreibstils, etc. nicht mehr als 2 Sterne geben.

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  • Rezension zu "Irgendwo für immer" von Sarah Jio

    Irgendwo für immer
    HelgaR

    HelgaR

    02. September 2012 um 12:00

    Emily Wilson, die von ihrem Mann Joel nach sechs Jahren Ehe verlassen wird, fährt nach der Scheidung zu ihrer Großtante Bee nach Bainbridge Island, eine kleine Insel vor Seattle, um wieder ein neues Leben zu beginnen. Dort findet sie das Tagebuch von Esther, die 1943 gelebt hat und deren Geschichte irgendwie mit Emily zu tun hat. Bei ihrer Großtante Bee hatten Emily und ihre Schwester Rebekka oft ihre Schulferien verbracht und Emily liebt diese idyllische Insel. Bee ist die Tante von Emilys Mutter, ihr Mann Bill ist schon vor vielen Jahren verstorben und sie lebt seitdem alleine in der großen Villa. Bee lädt Emily nach deren Scheidung zu sich auf die Insel ein und diese ist glücklich, alles hinter sich lassen zu können. Sie trifft wieder auf ihre alten Freunde von früher und lernt neue kennen. Im Gästezimmer, in dem Bee sie untergebracht hat, findet Emily ein Tagebuch von einer Frau namens Esther aus dem Jahr 1943. Sie beginnt darin zu lesen und ist sofort von dieser Geschichte fasziniert. Sie will unbedingt wissen, wer diese Esther ist, aber Bee weicht ihr aus. Evelyn, eine enge Freundin von Bee, will ihr auch nichts darüber erzählen, sagt ihr aber, dass sie die Antworten im Tagebuch finden wird und diese für sie sehr wichtig sind. Somit wird abwechselnd die Geschichte von Emily in der Gegenwart und die von Esther von 1943 erzählt. Es ist zwar teilweise vorhersehbar, aber das Geheimnis aus der Vergangenheit hält doch noch einige Überraschungen bereit. Die Personen werden sehr unkompliziert und locker dargestellt und die Idylle der Insel kann man förmlich spüren. Sehr ausführlich und intensiv wird das Leben von Esther wiedergegeben und bringt daher einige Spannung in die Geschichte, die sonst eher ruhig verläuft. Es ist kein außergewöhnlicher Roman, aber doch eine nette Geschichte, die mir ganz gut gefallen hat.

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  • Rezension zu "Irgendwo für immer" von Sarah Jio

    Irgendwo für immer
    robbylesegern

    robbylesegern

    18. December 2011 um 17:11

    ein Roman um die Seele baumeln zu lassen Ausgesprochen schöne Zutaten hat sich die Autorin Sarah Jio für ihren Debütroman 'Irgendwo für immer' ausgesucht. Eine Liebesgeschichte in ausgesprochen atmosphärischer Landschaft, nämlich Bainbridge Island, einer Insel der Stadt Seattle vorgelagert, ein spannendes Familiengeheimnis und jede Menge Landschaftsbeschreibung, die in mir die Sehnsucht aufkommen ließen, die Insel sofort besuchen zu wollen. Tatsächlich sind dies natürlich keine neuen Themen für einen Roman, aber die Autorin hat es verstanden durch ihren spannenden und flüssigen Schreibstil mich als Leser zu fesseln, sodass ich dieses Buch in einem Rutsch gelesen habe. Emily Wilson, Schriftstellerin aus New York ,erlebt die Enttäuschung ihres Lebens,als der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, sie wegen einer anderen verläßt.In der Hoffnung etwas Abstand zu gewinnen, fährt sie zu ihrer Tante Bee auf die Insel Bainbridge Island.Dort findet sie im Nachtschrank ihres Zimmers ein altes Tagebuch, dessen Geschichte sie sofort gefangen nimmt. In wieweit dieses Geschehen in Zusammenhang mit ihrem eigenen Leben steht,erfährt der Leser auf sehr ansprechende und warmherzige Weise. Sicherlich beinhaltet der Roman gewisse Klischees und auch ein paar klitzekleine Kitschmomente, wer dies aber auf so charmante Art und Weise tut wie Sarah Jio ,dem sei verziehen und man wird zum Dank mit zwei wunderschönen Liebesgeschichten belohnt.

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