Sarah Jio Zimtsommer

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Inhaltsangabe zu „Zimtsommer“ von Sarah Jio

Ada kennt das große Glück. Doch an einem einzigen Tag verliert sie ihre Familie und damit alles, wofür sie gelebt hat. Von Trauer überwältigt, will Ada nur noch weg und mietet Hals über Kopf ein Hausboot in Seattle. Dort, mitten auf dem See, wartet eine alte Geschichte von großen Träumen und tragischer Liebe auf sie – und eine Begegnung, die ihr den Glauben an das Leben wiederschenkt …

Wunderschöne Geschichte!!

— daneegold

leider nur nett, entspannend

— CorneliaP

Ein atmosphärischer Roman über die Überwindung von Trauer und Verlust mit einem Schuss Liebe.

— tinstamp

Ein wirklich gelungenes Buch! Traurig, schön und geheimnisvoll zugleich. Man hat direkt die Seeluft in der Nase und die Boote vor den Augen.

— Lia48

Ganz schöne, romantische Geschichte. Wenn auch etwas vorhersehbar ;-) Aber zu empfehlen als Ferienlektüre.

— EmilyNoire

Eine Geschichte, die auf eine Reise in die Vergangenheit einlädt...

— roman_tisch_

" Herz erwärmende Liebesgeschichte mit zwei Handlungssträngen".

— leseratte69

Schöner Roman rund um Trauer, die Liebe und das Loslassen

— figino

einfach nur schön

— kuschelwuff2504

Tolles Buch, absolut empfehlenswert

— dartmaus

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  • Ein Neuanfang auf dem Hausboot

    Zimtsommer

    tinstamp

    08. June 2017 um 18:43

    Dies ist mein zweites Buch der Autorin und anfangs war ich ziemlich irritiert, weil es zu meinem bereits gelesenen Roman der Autorin "Irgendwo für immer" doch größere Ähnlichkeiten aufweist. Nun habe ich mir die Inhaltsangaben der anderen Romane durchgelesen und gesehen, dass ich wohl zu den beiden einzigen Romanen der Autorin gegriffen habe, die Verlust und Trauer beinhalten und die Hauptprotagonistinnen alles verlieren und auf einer Insel bzw. einem Hausboot einen neuen Lebensabschnitt beginnen möchte. Das war nun wirklich Zufall!Unsere Hauptprotagonistin Ada kehrt New York den Rücken und möchte endlich ihre Trauer hinter sich lassen. Ihr Therapeut vermittelt ihr ein Hausboot in Seattle. Durch den Ortswechsel versucht die stellvertretende Chefredakteurin ihren Verlust zu bewältigen und wieder einen Sinn in ihrem Leben zu finden. In ihrem neuem Zuhause entdeckt sie eine alte Truhe, gefüllt mit einem Hochzeitskleid, Fotos, einem Backbuch und beschriebenen Blättern. Ada entdeckt, dass diese Gegenstände einer jungen Frau namens Penny gehört haben, die in den 1950-iger Jahren auf diesem Boot gelebt hat und die unter mysteriösen Umständen verschwunden ist. Die Hausbootsbesitzer von damals hüllen sich noch heutue in Schweigen und wecken Adas Neugierde....Auch in diesem Roman von Sarah Jio gibt es Schriftstücke, die eine geheimnisvolle Frau geschrieben hat und über die unsere Protagonistin mehr herausfinden möchte. Trotz des sehr ähnlichen Plots hat mir aber "Zimtsommer" einen Ticken besser gefallen als "Irgendwo für immer". Das lag großteils am Strang aus der Vergangenheit, der in den 1950-iger spielt. Mit Penny, die mit dem wesentlich älteren Künstler Dexter verheiratet ist, hat die Autorin eine sehr sympathische Figur entworfen, über deren plötzliches Verschwinden noch immer in der Bootsstraße spekuliert wird. Penny hat sich ihre Ehe mit Dexter anders vorgestellt. Dem Künstler plagen Depressionen und in ungewollten Schaffenspausen neigt er zum Alkohol. Dazu ist er oft tagelang nicht zuhause und Penny wird immer nachdenklicher und trauriger...Während Ada versucht etwas Licht in die Geschichte von Penny's Verschwinden zu bringen, erfährt der Leser sowohl Bruchstücke aus Pennys Vergangenheit, wie auch häppchenweise welches Unglück in Ada's Leben geschehen ist. Dabei werden Pennys Kapitel immer intensiver und ich war gespannt, was die Ursache für ihr Verschwinden sein könnte. Die Autorin hat mich dabei - wie von ihr gewollt - in die falsche Richtung gelotst und so war ich am Ende richtig überrascht. Das hat mir gefallen, da doch in vielen Romanen wie diesen, einige Dinge vorhersehbar sind.Die Kapitel werden abwechselnd aus Ada's und Penny's Sicht erzählt und hinterlassen dem Leser gute Einblicke in die Gefühlswelt der beiden unglücklichen Frauen. Obwohl das Hauptthema die Überwindung der Trauer ist, fühlt man sich beim Lesen nicht traurig oder wird hinuntergezogen. Die Autorin führt uns eher in die Richtung "loslassen" und "neu beginnen" und die Vergangenheit in liebevoller Erinnerung zu behalten. Auch Ada wird durch die Suche nach Antworten von ihrer Trauer abgelenkt. Hinzu kommt noch eine kleine Liebesgeschichte, wobei der attraktive Bootsnachbar Alex einiges dazu beiträgt. Doch ist Ada schon bereit für eine neue Liebe?Schreibstil:Der Schreibstil von Sarah Jio hat mir gut gefallen. Sie schreibt lebendig, einfühlsam und sehr bildhaft. Ich hatte die Bootsstraße mit all den Hausbooten und auch die großteils liebenswürdigen Nachbarn vor meinen Augen. Die beiden Zeitebenen aus der gegenwart (2008) und der Vergangenheit (1959) ergänzen sich perfekt.Der titelgebende Zimt findet sich in den Zimtschnecken wider, die im Roman einige Male erwähnt werden und deren Rezept am Ende des Buches abgedruckt ist.Fazit:Ein atmosphärischer Roman über die Überwindung von Trauer und Verlust mit einem Schuss Liebe. Ein nachdenkliches Wohlfühlbuch mit ernsterem Unterton, das mir gut gefallen hat.

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  • Traurig, schön und geheimnisvoll - ein sehr gelungener Roman!

    Zimtsommer

    Lia48

    07. June 2017 um 01:29

    Nach einem schrecklichen Schicksalsschlag - dem tödlichen Unfall von Mann und Kind - möchte die 33-jährige Ada ihr altes Leben in New York hinter sich lassen. Sie bezieht ein Hausboot in Seattle. Während ihre Trauer sie immer wieder einholt, lernt sie die anderen Leute in der Bootsstraße kennen. So auch Alex von gegenüber. Doch Ada weiß nicht, ob sie sich noch einmal auf eine neue Liebe einlassen kann. Und dann machen die Anwohner auch noch ein großes Geheimnis um eine verschwundene Frau. Das kann Ada nicht so einfach auf sich beruhen lassen... Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es hin und wieder einige traurige Stellen und zwischendurch ein paar Längen hatte, so war es doch sehr abwechslungsreich geschrieben. Die Autorin schafft es mit ihrem wunderschönen, lockeren Schreibstil, Bilder in den Köpfen des Lesers zu zaubern. Man kann die Seeluft beinahe riechen und fühlt sich direkt an den Steg mit den vielen Booten versetzt. Gleichzeitig sind manche Stellen auch recht traurig, und man leidet mit den Protagonisten mit. Das Buch beinhaltet zwei Erzählstränge. Hauptsächlich wird aus Adas Perspektive erzählt, die sich auch immer wieder an die Zeit zurück erinnert. Der zweite Erzählstrang wird aus der Sicht von Penny geschildert, die früher auf dem Hausboot gelebt hat. Insgesamt geht es viel um die Liebe und um das Leben und Leiden der beiden Protagonisten. Das Ende hat mich sehr überrascht. Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Buch und ich werde definitiv noch weitere Werke der Autorin lesen. Wenn ihr gerne traurig, schöne und geheimnisvolle Liebesromane lest, macht ihr mit diesem Buch nichts falsch!

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  • Ein bisschen Schmerz, ein bisschen Herz und ganz viel Zimt

    Zimtsommer

    SimoneQuilitz

    05. May 2017 um 22:15

    Eine wunderschöne, herzerwärmende Geschichte vor der Kulisse Seattles. Mehrere Generationen verwoben in einer zauberhaften Story, die Lust auf Hausboote und Seattle macht. Sarah Jio hat so eine leichte und schöne Art zu schreiebn, dass ich den Zimtsommer in all seinen Facetten vor meinem geistigen Auge sehe. Großartig.

  • Ein Sommer, der ihr ganzes Leben veränderte

    Zimtsommer

    roman_tisch_

    29. April 2017 um 20:38

    Eine Geschichte, die auf eine Reise in die Vergangenheit einlädt und den Leser an dem Leben einer Frau, mit einer herzzerreißenden Vergangenheit, teilhaben lässt. Der Roman „Zimtsommer“ erschien 2016 als deutschsprachige Ausgabe im Diana Verlag und ist das wundervolle Werk der Autorin Sarah Jio. Ada hat nach einem tragischen Unfall alles, das ihr jemals etwas bedeutet hat, verloren. Nach zwei Jahren tiefer Trauer fasst sie einen Entschluss. Sie muss weg. Kurz darauf beschließt sie, ihren Sommer in Seattle, auf einem Hausboot, zu verbringen. Während sie versucht, den Schatten ihrer Vergangenheit, zu entkommen, stößt sie auf eine geheimnisvolle Geschichte, die sich vor einigen Jahren, an diesem Ort abspielte… Eine Geschichte, die Ada ein Licht in ihre dunkle Welt bringt.   Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr mir dieses Buch gefallen hat. Bereits die ersten Seiten, ließen mich ahnen, dass das der Anfang eines tollen Buches ist und ein paar spannende Tage verspricht. Damit lag ich nicht im Unrecht, denn Adas Geschichte ist wirklich traurig und packend. „Zimtsommer“ verbirgt eine Menge Rätsel und Geheimnisse in Bezug auf jeden handlungsrelevanten Charakter, was eine starke Spannung aufbaut. Anders als in anderen Büchern, erfährt man nicht sofort, um was für einen Unfall es sich handelt, der Ada die Freuden ihres Lebens nahm, sodass man einfach nur noch weiterlesen möchte. Auch alle anderen Charaktere tragen ihr Päckchen Last mit sich. Mein einziger Kritikpunkt an dieser Stelle ist, dass es mir hin und wieder zu viele Geständnisse der Vergangenheit waren, die in Laufe der Geschichte auftauchten und mich ab und zu durcheinander brachten, da ich nicht mehr genau wusste welche Vergangenheit welchem Charakter zugeordnet wird. Dennoch ist das Buch „Zimtsommer“ in meinen Augen wirklich perfekt geworden und ich würde wirklich nichts daran ändern. Es beinhaltet so viele Geheimnisse, und unerwartete Situationen, die die Geschichte zu etwas Besonderem machen. Die Kulisse, ist einfach nur hervorragend gewählt und ich selber will nach dieser Geschichte auf jeden Fall mal irgendwann auf einem Hausboot gewesen sein.   Von mir, bekommt die Geschichte ganz klare fünf von fünf Sternen und eine absolute Empfehlung an Jeden, der gerne mal eine Geschichte lesen möchte, mit einem Ende, das man sich nicht erschließen kann.

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  • " Herz erwärmende Liebesgeschichte mit zwei Handlungssträngen".

    Zimtsommer

    leseratte69

    13. April 2017 um 18:21

    KlappentextAda kennt das große Glück. Doch an einem einzigen Tag verliert sie ihre Familie und damit alles, wofür sie gelebt hat. Von Trauer überwältigt, will Ada nur noch weg und mietet Hals über Kopf ein Hausboot in Seattle. Dort, mitten auf dem See, wartet eine alte Geschichte von großen Träumen und tragischer Liebe auf sie – und eine Begegnung, die ihr den Glauben an das Leben wiederschenkt …Die AutorinSarah Jio ist Journalistin, Kolumnistin und Autorin und lebt mit ihrer Familie in Seattle, USA. Ihre Romane sind international erfolgreich und werden in 27 Ländern veröffentlicht.Meine MeinungStoryBereits der Roman "Der Kameliengarten" von Sarah Jio hat mir sehr gut gefallen und Zimtsommer war auch wieder ein schöner, liebevoller und spannender Roman. Die Story ist in zwei Handlungsstränge eingeteilt, die zu einem im Jahre 2008 und in den 1950er Jahren in Seattle handelt. 2008 begleiten wir Ada, die einen schweren Verlust erlitten hat und sich auf ein Hausboot zurück gezogen hat. Dort kommt sie einem Geheimnis auf die Spur, welches sie in die 50er Jahre zurückführt und dadurch wird die Geschichte von Penny aufgedeckt.Natürlich darf eine Liebesgeschichte nicht fehlen, die im Laufe der Geschichte erblüht.Sarah Jio versteht es mit einer spannenden Geschichte, die dennoch auch etwas fürs Herz ist, den Leser zu fesseln. Man möchte unbedingt dem Geheimnis von Penny auf die Spur kommen.SchreibstilDie Autorin hat einen leicht zu lesenden Schreibstil, der den Leser schnell fesselt. Sie schreibt sehr bildhaft, so dassman sich die Charaktere und Schauplätze gut vorstellen kann. Das Buch ist in unterschiedliche Zeitebenen eingeteilt und lässt den Leser jedem neuen Kapitel entgegen fiebern.CharaktereAuch die Charaktere in diesem Roman haben mich begeistert, denn sie waren sehr authentisch dargestellt. Den einen mochte man mehr, den andere weniger, aber gut dargestellt waren sie alle.Besonders Penny ist mir sehr ans Herz gewachsen.Mein FazitEin tolles Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Tolle, spannende Handlungsstränge. Eine verlorene Liebe. Ein Neuanfang. Ein Geheimnis, welches gelüftet werden will. . All das erwartet den Leser bei diesem schönen Roman.Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen  und eine Leseempfehlung.

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  • Wenn die Vergangnheit au f die Gegenwart trifft

    Zimtsommer

    figino

    23. March 2017 um 13:58

    Ada muss den Verlust Ihrer Familie verdauen und beschliesst relativ kurzfristig, dass sie einen Tapetenwechsel braucht. Sie nimmt sich frei von der Arbeit und reist nach Seattle wo sie sich ein Hausboot für den Sommer mietet. Auf diesem Boot findet sie einerseits nette Nachbarn und viel Ruhe, aber auch Dinge, die einer Frau namens Penny gehört haben. Penny ist anscheinend einfach verschwunden. Ada versucht immer mehr aufzudecken was im Sommer 1959 passiert ist und was aus Penny wurde. Das Buch wird in den 2 Zeiten erzählt. Immer ein Kapitel ist Penny gewidmet und das nächste Ada....... so lernt man langsam das Geheimnis der beiden Frauen kennen. Mir hat die Geschichte gefallen und auch die Wechsel zwischen den 2 Geschichten finde unterhaltssam und angenehm. Das Buch ist traurig aber es zieht einem nicht "runter". Den die Hoffnung bleibt erhalten.

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  • Eine Wahrheit, die 50 Jahre unter Verschluss gehalten wurde.

    Zimtsommer

    Janine2610

    20. October 2016 um 02:01

    Der Klappentext:Bei einem Unfall verliert Ada Santorini ihren Mann und ihre kleine Tochter. Um den Erinnerungen an das gemeinsame Leben zu entfliehen, verlässt sie New York und zieht ans andere Ende des Kontinents. Auf einem alten Hausboot in Seattle will sie mit ihrem Schmerz allein sein. Doch der freundlichen Gemeinschaft des Bootsbewohner kann sie sich nicht entziehen. Schon bald erfährt sie, dass ihr neues Zuhause ein Geheimnis birgt und die Nachbarn ein tragischer Vorfall verbindet: Vor vielen Jahren verschwand eine junge Frau aus ihrer Mitte. Pennys ungewisses Schicksal berührt Ada, und gemeinsam mit dem Fotografen Alex begibt sie sich auf die Spuren der Vergangenheit ...Meine Meinung:Der Klappentext hat mir schon jede Menge fesselnden Lesestoff versprochen und weil ich mich dadurch so stark an die Familiengeheimnis-Geschichten aus Lucinda Rileys Büchern erinnert gefühlt habe, die ich - das darf ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen - wirklich klasse fand, hatte ich dementsprechend hohe Erwartungen an »Zimtsommer«. Aber ich wurde nicht enttäuscht! Die Handlung konnte mich hervorragend unterhalten.~ »Man kann sich nicht selbst entkommen, indem man an einen anderen Ort zieht.« ~(S. 107)Zuallererst lernen wir Ada kennen (in 2008, den Gegenwart-Kapiteln) und erleben mit, wie sie nach Seattle in ein altes Hausboot zieht, um dort, weit weg von ihrer Heimat in New York, ihre Trauer um ihren Ehemann und die kleine Tochter in den Griff zu bekommen. Kurz darauf springen wir in die Vergangenheit (1959) zu Penny und ihrem Leben mit ihrem wesentlich älteren Mann - einem bekannten Maler, mit dem die Ehe allerdings ziemlich enttäuschend läuft, da er depressiv ist, trinkt, nur wenig Zeit im Hausboot bei Penny verbringt und ihr zu allem Überfluss auch noch Anlass gibt, zu glauben, dass er fremdgeht. Es gibt also zwei Erzählstränge, die sich von Kapitel zu Kapitel abwechseln. Erst hat mir persönlich noch der gegenwärtige Erzählstrang mehr zugesagt, da mir Ada so sympathisch war und ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Aber die Penny-Kapitel wurden nach und nach immer interessanter und spannender, weil man einfach gemerkt hat, dass sich da etwas zusammenbraut, was zu Pennys spurlosem Verschwinden führen könnte. Ich habe mir ständig gedacht, ich muss aufmerksam lesen, damit ich keinen wichtigen Hinweis verpasse, der mir verraten könnte, was mit Penny in weiterer Folge geschieht ... Aber ich war ja sowieso total auf dem Holzweg und habe tatsächlich geglaubt, was die anderen Bootsbewohner über Pennys Verschwinden berichtet haben. ;)~ »Jeder Mensch, jedes Ding, hat eine Bestimmung in diesem Leben. Du, ich, und auch diese kleine Ackerwinde hier. Wir sind alle miteinander verbunden. Es ist unsere Aufgabe, uns immer wieder daran zu erinnern und uns bewusst zu machen, wie alles ineinandergreift, selbst wenn es sich so anfühlt, als würden die Puzzleteile überhaupt nicht zusammenpassen.« ~(S. 308)Ada hat in ihrem Hausboot in der Gegenwart also einige alte Gegenstände von Penny gefunden, die sie dazu gebracht haben, mit dem Fotografen Alex weitere Nachforschungen anzustellen. Ich kann verstehen, dass Ada neugierig wird, wenn alle Nachbarn nur erzählen, dass Penny damals verschwunden ist und keiner weiß, wohin. Das Spannende an der ganzen Sache war ja, dass ich einige Parallelen zwischen Penny und Ada feststellen konnte und sodann unbedingt erfahren wollte, wie das kommt. Das Ganze ging sogar so weit, dass Ada sich durch die Spurensuche von ihrer Trauer ablenken konnte und auch in Alex im Laufe der Zeit einen Menschen gefunden hat, der ihr sehr ähnlich zu sein schien. Alex hat Ada viel Verständnis und Vertrauen entgegengebracht hat, was zwischen den beiden allerdings eine Nähe geschaffen hat, mit der Ada im ersten Moment nicht umgehen konnte, weil sich dadurch Schuldgefühle ihrer verlorenen Familie gegenüber gemeldet haben. Es ging in »Zimtsommer« also thematisch auch stark um die Überwindung von Trauer und um das Loslassen von Schuldgefühlen. Den momentanen Jetzt-Zustand zu akzeptieren war für Ada alles andere als leicht, aber Alex war ihr in der Hinsicht eine große Hilfe.~ »Schätzchen, ich bin dem Glück jahrelang hinterhergelaufen«, erklärt sie und lächelt in sich hinein. »Aber am Glück wächst man nicht. Man wächst nur am Unglücklichsein.« ~(S. 195) Für mich war das Buch ein teilweise sehr trauriges Leseerlebnis, da die Thematiken, mit denen die Buchfiguren zu kämpfen haben, nicht gerade leichte sind. Die schönen und hoffnungsreichen Momente beim Lesen waren dann jene, mitzubekommen, wie Ada sich mit Alex' Unterstützung entwickelt und wieder zu lächeln lernt. Und fesselnd war die Entwicklung rund um Pennys Verschwinden bzw. das Lügengespinst, auf welches sich Pennys Nachbarn in jener tragischen Nacht geeinigt haben ... und das am Schluss ohnehin ganz anders - Und da war ich wirklich überrascht! - ausgesehen hat, als alle, auch ich, vermutet haben. Und für die backaffinen Leser unter euch: Penny gibt irgendwann sogar noch ein Zimtschnecken-Rezept von sich preis, das man nachbacken kann. - Ich selbst habe das zwar nicht getan, aber laut Buchfiguren soll das Ergebnis köstlichst schmecken! :D Damit wäre dann auch der Bezug zum Buchtitel hergestellt. ;)

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  • Ein echtes Wohlfühlbuch

    Zimtsommer

    Svenjas_BookChallenges

    28. September 2016 um 18:21

    Bei Zimtsommer habe ich mich auf eine leichte, sommerliche Geschichte gefreut, die einen den Wind in den Haaren und die Sonne auf der Haut spüren lässt. Und ich kann euch vorweg schon einmal sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Erst einmal klingt die Handlung nach einem relativ klassischen Szenario für einen Liebesroman. Mit Ada hat Zimtsommer eine Protagonistin, die nach einem schlimmen Unfall, bei dem ihr Mann und ihre kleine Tochter starben, emotional noch immer sehr aufgewühlt ist und nicht so richtig ins Leben zurückfindet. Als sie schließlich nach Seattle fliegt, um dort den Sommer auf einem Hausboot zu verbringen, bekommt sie endlich wieder Luft und ein lang gehütetes Geheimnis sowie eine neue Liebe lenken sie von ihrem unvorstellbaren Schmerz ab...Was ich von Anfang an sehr sympathisch fand: Jio lässt ihre Protagonistin nicht in Selbstmitleid baden. Sicher, man würde das voll und ganz verstehen, denn schließlich hat Ada Furchtbares durchgemacht und steht nach dem Unfall vor einem Scherbenhaufen. Doch was man vor allen Dingen spürt, ist die Betäubung, der Nebel, in dem sie lebt. Ihr lastet ein unheimliches Gewicht auf der Brust und trotzdem versucht sie, so gut es geht weiterzumachen, und zieht genau in dem Moment die Reißlinie, in dem sie merkt, dass es nicht mehr weitergeht. Das finde ich wahnsinnig bewundernswert und eine echte Abwechslung zu all den Frauen in anderen Romanen, denen man manchmal gefühlt wochenlang beim sich-selbst-Bemitleiden zuschaut. Ada trauert, das schon, aber sie gibt jeden Tag ihr Bestes, um sich nicht aufzugeben und das macht sie zu einer starken Persönlichkeit.Doch in Zimtsommer geht es nicht nur um Ada, die in der Gegenwart (dem Jahr 2008) das Hausboot in der Bootsstraße bewohnt, sondern es geht auch um Penny, deren Geschichte sie zu enträtseln versucht. In jedem zweiten Kapitel (gegen Ende nicht mehr ganz so regelmäßig) taucht der Leser in das Jahr 1959 ein und lernt die junge Penny kennen, die sich Hals über Kopf in den angesehen Künstler und Gentleman Dexter Wentworth verliebt, ihn heiratet und mit ihm zusammen auf sein Hausboot in Seattle zieht - genau das Boot, in dem Ada fast 50 Jahre später ihre Ferien verbringt. Penny ist gerade mal Anfang 20 und schon eine sehr fürsorgliche, liebenswerte und starke Frau, die in ihrer Ehe nicht glücklich ist, aber immer wieder die Zähne zusammenbeißt, um weiterzumachen. Ich fand die Passagen mit ihr als Hauptperson ebenso gut wie die mit Ada und habe mich Seite für Seite gefragt, was wohl mit ihr geschehen wird. Denn schließlich versucht Ada in der Gegenwart, herauszufinden, was in jener Nacht, als Penny verschwand, wirklich passierte und wieso die Bewohner der Bootsstraße seitdem Stillschweigen über Penny bewahren.Sarah Jios Roman hat also alles, was eine leichte Sommergeschichte braucht: Ein großer Verlust, eine neue Romanze mit der Aussicht auf ein glücklicheres Leben, ein dunkles Geheimnis und eine verbotene Liebe. Es ist nichts Neues, aber es macht großen Spaß, Ada bei ihren Nachforschungen zu Penny und Dexter zu begleiten, sich der Lösung des Rätsels Seite für Seite anzunähern und auch, Ada dabei zu beobachten, wie sie allmählich wieder nach vorne blicken kann und sich in den gutaussehenden Alex, der selbst auch eine turbulente Vergangenheit hat, verliebt. Dabei hat Sarah Jio auch einen sehr angenehmen, leichtfüßigen Erzählstil, der einen nur so durch die Seiten fliegen lässt. Die perfekte Strandlektüre.Ein, zwei Kleinigkeiten haben mich aber doch gestört: Zum einen springt Sarah Jio immer mal wieder zwischen Präsens und Präteritum hin und her und ich bin mir nicht sicher, ob der Zeitform-Wechsel immer so gewollt war. Es bringt einen jedenfalls ab und an zum Stolpern. Zum anderen habe ich auch die in die Handlung eingearbeiteten Rückblenden stellenweise als störend empfunden, weil sie einen aus der Geschichte reißen. Hin und wieder dachte ich, die Handlung sei außerdem ein wenig zu vorhersehbar, doch gegen Ende hat Sarah Jio mich ziemlich überrascht und noch einmal alles umgeworfen. Da waren dann ein paar wirklich gelungene und überraschende Twists dabei, mit denen ich absolut nicht gerechnet hatte, und das Ende selbst war dann sogar ein kleiner Schock. Aber lest selbst ;)Mein Fazit:Zimtsommer von Sarah Jio hat alles, was ein guter Sommerroman braucht: Eine süße, nicht zu übertriebene Romanze, ein dunkles Geheimnis und einen wundervollen Schauplatz - ein abgelegenes Hausboot an einem See in Seattle. Mir hat das Lesen wirklich großen Spaß gemacht und ich habe es genossen. Die beiden Geschichten von Ada und Penny sind jeweils beide auf ihre Weise spannend und romantisch und ich fand es grandios, wie sie am Ende zusammenliefen. Nur ein paar Kleinigkeiten haben mich an Jios Roman gestört, der ansonsten wirklich die perfekte Sommerlektüre ist.

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  • ein Hausboot in zwei Zeitzonen.

    Zimtsommer

    Engelchen07

    24. September 2016 um 20:44

    Ada beschließt gemeinsam mit ihrem Psychiater dass es besser ist für Ada wenn sie New York zeitweise verlässt um die schlimmen Erinnerungen an den Verlust ihrer Familie zu vergessen. Kurzerhand mietet Ada ein Hausboot um sich dort zu entspannen und Abstand von allem zu bekommen, was sie an den einen schrecklichen Tag erinnert, an dem Ada ihren Mann und ihre geliebte Tochter verloren hat. Ada lebt sich dort schnell ein und freundet sich mit den Nachbarn an, doch diese scheinen ein Geheimnis zu haben oder etwas vor ihr zu verbergen. Das Buch spielt in zwei Zeitzonen. Die Zeitzone um Ada und die Vergangenheit von Penny. Penny hat auch schon auf diesem Hausboot gelebt und ihre eigene Geschichte dort erlebt. Ein sehr schön geschriebener Roman um zwei Frauen aus verschiedenen Zeitepochen.

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  • Grossartige und spannende Geschichte vor einer tollen Kulisse

    Zimtsommer

    talisha

    20. September 2016 um 21:00

    Der Schauplatz der Geschichte - die Gemeinschaft am Bootssteg am Lake Union in Seattle - ist mal was anderes und sorgt für eine besondere Kulisse. In der Vergangenheitsgeschichte lernen wir die junge Penny kennen, die 1956 fast Hals über Kopf den Maler Dexter Wentworth heiratet. Sie ziehen auf ein Hausboot, doch Dexter lässt sie je länger je öfter alleine um in seinem Atelier in Ruhe malen zu können. Ihr ist langweilig und sie fühlt sich sitzen gelassen. Sie freundet sich mit dem achtjährigen Jimmy an, der seinen Eltern lästig ist und mit Collins, der an einem Segelboot arbeitet. In der Gegenwart trauert Ada Santorini seit mehr als einem Jahr um ihre kleine Familie und hadert mit dem Leben. Nun braucht sie einen Tapetenwechsel und zieht nach Seattle auf ein Hausboot. Als Ada hört, dass auf "ihrem" Boot vor vielen Jahren eine Frau namens Penny verschwand, sind ihre journalistischen Fühler auf Empfang und zusammen mit ihrem Nachbarn Alex versucht sie dem Geheimnis um Penny auf die Spur zu kommen. Sarah Jio schaffte es bisher immer, mich von ihren Geschichten gefangen zu nehmen. Auch "Zimtsommer" las ich fasziniert und konnte das Buch kaum weglegen. Die vielfältige Geschichte ist nicht nur schön, sondern auch spannend zu lesen. Vielleicht ist es der Schreibstil oder die journalistischen Berufe ihrer Protagonisten; phasenweise erinnerte die Suche an gute Ermittlerkrimis. Und immer wieder überrascht die Autorin durch eine besondere Wendung mit der man nicht gerechnet hat. Zwischendurch war ich mir sicher, dass ich auf der richtigen Spur bin, aber dann passierte dieses und jenes und am Schluss dachte ich schon, ich sei meilenweit von der Auflösung entfernt. Doch Sarah Jio wäre nicht Sarah Jio, wenn sie zum definitiven Ende nicht noch verblüffen würde - ich lag mit meiner Vermutung ziemlich richtig. Aber auch wenn ich komplett falsch gelegen wäre, hätte mir das Ende trotzdem ein glückseliges Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Die Autorin hat das Talent ihre Charaktere so zu zeichnen, dass man sie gerne kennenlernen würde. Ihre Emotionen sind nachvollziehbar und nichts wirkt aufgesetzt. Das Cover ist zwar nett und zeigt eine Blume, die aussieht wie eine Ackerwinde, doch es will in meinen Augen nicht recht zum Inhalt des Buches passen. Ein oder mehrere Hausboote, eine weisse Ackerwinde über einem Stück Holz oder gar auf einer Schiffplanke und dazu einen besseren Titel hätte das Buch für mich komplett zauberhaft gemacht. So wird mir "nur" die faszinierende Geschichte über Ada und Penny in Erinnerung bleiben. Schön fand ich, dass zwei, drei Rezepte in den Roman eingebunden wurden und diese nicht erst am Schluss zu entdecken waren. Fazit: Eine grossartige Geschichte vor einer tollen Kulisse, die man nicht so schnell vergisst und in der man gerne noch länger verweilen möchte. Ein Buch, welches ich sicher wieder einmal lesen werde. 5 Punkte.

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  • Grossartige Geschichte vor einer tollen Kulisse

    Zimtsommer

    talisha

    20. September 2016 um 18:01

    Der Schauplatz der Geschichte - die Gemeinschaft am Bootssteg am Lake Union in Seattle - ist mal was anderes und sorgt für eine besondere Kulisse. In der Vergangenheitsgeschichte lernen wir die junge Penny kennen, die 1956 fast Hals über Kopf den Maler Dexter Wentworth heiratet. Sie ziehen auf ein Hausboot, doch Dexter lässt sie je länger je öfter alleine um in seinem Atelier in Ruhe malen zu können. Ihr ist langweilig und sie fühlt sich sitzen gelassen. Sie freundet sich mit dem achtjährigen Jimmy an, der seinen Eltern lästig ist und mit Collins, der an einem Segelboot arbeitet. In der Gegenwart trauert Ada Santorini seit mehr als einem Jahr um ihre kleine Familie und hadert mit dem Leben. Nun braucht sie einen Tapetenwechsel und zieht nach Seattle auf ein Hausboot. Als Ada hört, dass auf "ihrem" Boot vor vielen Jahren eine Frau namens Penny verschwand, sind ihre journalistischen Fühler auf Empfang und zusammen mit ihrem Nachbarn Alex versucht sie dem Geheimnis um Penny auf die Spur zu kommen. Sarah Jio schaffte es bisher immer, mich von ihren Geschichten gefangen zu nehmen. Auch "Zimtsommer" las ich fasziniert und konnte das Buch kaum weglegen. Die vielfältige Geschichte ist nicht nur schön, sondern auch spannend zu lesen. Vielleicht ist es der Schreibstil oder die journalistischen Berufe ihrer Protagonisten; phasenweise erinnerte die Suche an gute Ermittlerkrimis. Und immer wieder überrascht die Autorin durch eine besondere Wendung mit der man nicht gerechnet hat. Zwischendurch war ich mir sicher, dass ich auf der richtigen Spur bin, aber dann passierte dieses und jenes und am Schluss dachte ich schon, ich sei meilenweit von der Auflösung entfernt. Doch Sarah Jio wäre nicht Sarah Jio, wenn sie zum definitiven Ende nicht noch verblüffen würde - ich lag mit meiner Vermutung ziemlich richtig. Aber auch wenn ich komplett falsch gelegen wäre, hätte mir das Ende trotzdem ein glückseliges Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Die Autorin hat das Talent ihre Charaktere so zu zeichnen, dass man sie gerne kennenlernen würde. Ihre Emotionen sind nachvollziehbar und nichts wirkt aufgesetzt. Das Cover ist zwar nett und zeigt eine Blume, die aussieht wie eine Ackerwinde, doch es will in meinen Augen nicht recht zum Inhalt des Buches passen. Ein oder mehrere Hausboote, eine weisse Ackerwinde über einem Stück Holz oder gar auf einer Schiffplanke und dazu einen besseren Titel hätte das Buch für mich komplett zauberhaft gemacht. So wird mir "nur" die faszinierende Geschichte über Ada und Penny in Erinnerung bleiben. Schön fand ich, dass zwei, drei Rezepte in den Roman eingebunden wurden und diese nicht erst am Schluss zu entdecken waren. Fazit: Eine grossartige Geschichte vor einer tollen Kulisse, die man nicht so schnell vergisst und in der man gerne noch länger verweilen möchte. Ein Buch, dass ich sicher wieder einmal lesen werde. 5 Punkte. 

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  • Ein Buch voller Geheimnisse,Schicksalsschläge,Trauer und Mitgefühl.

    Zimtsommer

    YaBiaLina

    12. September 2016 um 15:48

    Zimtsommer von Sarah JioInhalt:Ada kennt das große Glück. Doch an einem einzigen Tag verliert sie ihre Familie und damit alles, wofür sie gelebt hat. Von Trauer überwältigt, will Ada nur noch weg und mietet Hals über Kopf ein Hausboot in Seattle. Dort, mitten auf dem See, wartet eine alte Geschichte von großen Träumen und tragischer Liebe auf sie – und eine Begegnung, die ihr den Glauben an das Leben wiederschenkt …Meinung:Wir lernen die Geschichte von Penny und Ada kennen,die auch separat von ihnen erzählt werden.Penny ihr Leben spielt im Jahre 1959.Sie wohnt mir ihrem Mann zusammen auf einem Hausboot,dasselbe Hausboot,welches Ada im Jahre 2008 bezieht.Penny ist damals spurlos verschwunden,die Polizei konnte den Fall niemals aufklären und die anderen Bewohner des Bootsstegs halten ihren Mund über die Ereignisse im Jahre 1959.Ada macht sich nach dem Fund der alten Sachen,die Penny gehört haben,auf die Spurensuche....sie möchte unbedingt wissen,was mit ihr geschehen ist,trotz ihres eigenen harten Schicksalschlages.Durch diese Suche und Aufklärungsversuche entsteht in dem Buch ein gewisse Spannung,die das ganze Buch hinweg präsent bleibt.Aber man hat auch oft Mitgefühl für die beiden Hauptprotagonisten empfunden.Ihre Traurigkeit war doch sehr offensichtlich und spürbar.Die verschiedenen Perspektivenwechsel haben mir auch sehr gefallen und man kam nie durcheinander,man hat sich direkt im passendem Jahr wieder eingefunden.Das Ende ist sehr gelungen und gerade über den Epilog habe ich mich sehr gefreut,da ich daran überhaupt nicht mehr gedacht hatte,als ich das letzte Kapitel las.

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  • Ein Highlight für den Lesesommer. Überraschend anders als erwartet.

    Zimtsommer

    bibliophilehermine

    25. August 2016 um 12:56

    Ich mag es wenn Bücher mich überraschen.Gerechnet hatte eigentlich mit einem Roman über eine Frau, die sich zurück ins Leben kämpft. Schön, etwas tiefgründig aber dennoch leicht. Was ich aber gelesen habe, war eine Geschichte über zwei Frauen, zwei Zeiten, eine unterschwellige Verbundenheit, Liebe und ein großes Geheimnis. Die ersten 20 Seiten haben sich so weg lesen lassen, ruhig entspannt aber nicht deutlich fesselnd. So ein Zwischendurch-Buch eben, es begann ein bisschen traurig und ich hatte schon Taschentücher bereit gelegt weil ich ja eigentlich ein Schnief-Buch erwartet habe.Aber dann hat Sarah Jio mich gepackt und mitgerissen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe über 200 Seiten am Stück verschlungen. Es war spannend obwohl am Anfang gar nicht so viel passierte. Es war so anders als ich es erwartet habe , statt eine traurig-hoffnungsvoll-schöne Geschichte zu lesen, war ich völlig gebannt von der Vielfältigkeit der Geschichten.Ada und Penny leben verschiedene Leben in verschiedenen Zeiten, was sie verbindet ist aber das Hausboot, in den Kapitel wechseln sich ihre Geschichten ab die aber trotzdem ineinander verwebt sind.Die Charaktere sind so lebendig beschrieben, das sie sich in meinem Kopf fest verankert haben, als wären sie reale Personen. Und besonders Pennys Kapitel haben mich immer wieder überrascht. Aber beide Geschichten haben mich auf ihre Art und Weise berührt und bei den letzen Kapiteln sind denn auch ein paar Tränchen geflossen.Sarah Jio hat mit ihrem Schreibstil Bilder in meinem Kopf entstehen lassen, nicht nur die Charaktere sondern auch die Umgebung, die Gerüche, den Wind und die Wellen , einfach alles war so schön beschrieben, dass die Geschichte wie ein Film vor meinem inneren Auge ablief.Begebt euch mit Ada auf eine Reise in die Vergangenheit, lüftet Geheimnisse über ein Ereignis vergangener Tage. Zieht für einen Sommer auf die Bootsstraße und lasst euch von diesem Buch entführen und überraschen. Glück kann viele Gesichter haben. Für mich persönlich ein Sommerhighlight 2016. In dem Buch sind auch 2 wunderbare Rezepte zu finden, die ich so bald wie möglich nach backen möchte.

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  • Buchverlosung zu "Zimtsommer" von Sarah Jio

    Zimtsommer

    Diana_Verlag

    Liebe LB-Leserin, Lieber LB-Leser,seid Ihr auch gerade im Sommerlektüre-Modus? Entspannt? Mit den Gedanken irgendwo ganz weit weg? Alltagsfern? Oder beginnt Euer Urlaub bald? Wenn ja - dann hätten wir hier evtl. noch einen druckfrischen Roman (der sympathischen US-Bestsellerautorin Sarah Jio), der da auf gar keinen Fall fehlen sollte!Und darum geht's: Bei einem Unfall verliert Ada Santorini ihren Mann und ihre kleine Tochter. Um den Erinnerungen an das gemeinsame Leben zu entfliehen und diesen Schicksalsschlag irgendwie zu bewältigen, verlässt sie New York und zieht ans andere Ende des Kontinents. Auf einem alten Hausboot in Seattle will sie mit ihrem Schmerz allein sein. Doch der freundlichen Gemeinschaft der Bootsbewohner kann Ada sich nicht entziehen. Schon bald erfährt sie, dass ihr neues Zuhause ein Geheimnis birgt und die Nachbarn ein tragischer Vorfall verbindet: Vor vielen Jahren verschwand eine junge Frau aus ihrer Mitte. Pennys ungewisses Schicksal berührt Ada, und gemeinsam mit dem Fotografen Alex begibt sie sich auf die Spuren der Vergangenheit. Das amerikanische Magazin 'Publishers Weekly' schreibt dazu: »Sommerbrise, Wellengang und ein romantisches Hausboot – eine wunderschöne Liebesgeschichte vor einer bezaubernden Kulisse!«Und eine Leseprobe gibt es hier.Wenn Du auf "Zimtsommer" neugierig geworden bist(?), dann bewerbe Dich doch gerne hier in der Buchverlosungsaktion für ein druckfrisches Buchexemplar. Wir freuen uns, wenn Du dann demnächst Deine Leseeindrücke mit uns auf LB teilst.Sommerliche Grüße, Dein Team des Diana Verlags.

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    • 406
  • Eine wundervolle Liebesgeschichte

    Zimtsommer

    Arietta

    23. August 2016 um 11:08

    Eine wundervolle Liebesgeschichte Es ist mein erster Roman von der Autorin Sarah Jio. Sie hat mich begeistert mit ihrem einfühlsamen Schreibstil und Fingerspitzengefühl. Er ist sehr fesselnd und auch der Handlungsaufbau war sehr stimmig. Die Protagonisten kamen sehr gut rüber, ebenso die einzelnen Charaktere und deren Gefühle und Emotionen. Es geht um Ada, die an einzigem Tag, ihre ganze Familie verliert. Was für ein Schicksalsschlag das für sie ist spürt und fühlte man. Sie die nur für ihre Familie gelebt und sie geliebt hatte, die ihr ganzer Inhalt war , ausgelöscht in einem einzigen Moment. Ihre Trauer fand ich überwältigend, auch das sie vor ihren Erinnerungen floh und sich in ihrer Verzweiflung ein Hausboot mietete. Sehr schön ist auch ihre Begegnung mit dem Mann beschrieben, der auch von einem Schicksal schwer getroffen ist. Man fühlte auch wie ein neuer Hoffnungsschimmer am Horizont aufzog, und der Liebe Raum gab Fuß zu fassen. Eine sehr berührende und ergreifende Geschichte, die einem zu Herzen geht.

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