Sarah Khan Die Gespenster von Berlin

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Inhaltsangabe zu „Die Gespenster von Berlin“ von Sarah Khan

Ein Gespenst geht um in Friedrichshain und setzt teure Autos in Brand. Ein politisch motivierter Sühneakt? Sarah Khan geht der Sache nach und macht in alten Archiven der Stadt eine fürchterliche Entdeckung: Im Tunnel des Stettiner Bahnhofs, heute Nordbahnhof, wurden 1945 verwundete Wehrmachtssoldaten ermordet.<br>Im Mietshaus in Prenzlauer Berg will niemand lange wohnen bleiben, auch Sarah Khans Freundin Heike nicht. Durchs Treppenhaus spukt eine im Zweiten Weltkrieg verhungerte Klavierlehrerin. Wer war diese Frau? Sarah Khan sucht in alten Berliner Adressbüchern, auf Deportationslisten und findet ihren Namen schließlich im Totenbuch der Elias-Gemeinde aus dem Jahr 1945.<br>Ob mal jemand was gehört hat, von Spukhäusern, unerklärlichen Vorkommnissen? hat Sarah Khan Freunde und Bekannte, zugezogene und alteingesessene Berliner gefragt. Die Auskünfte haben es in sich.<br>Haarsträubende Ereignisse, unerklärliche Vorkommnisse, jenseitige Erfahrungen. Die Gespenster haben eine Botschaft, sagt Sarah Khan, sie macht sich zur Vermittlerin. Mit Geschichten, die uns Schauer über den Rücken jagen.

Weder spannend noch unheimlich. Gruselig? Weit gefehlt. Ich habe nur quer gelesen und bin echt enttäuscht.

— Seehase1977
Seehase1977

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  • Die Gespenster von Berlin

    Die Gespenster von Berlin
    Seehase1977

    Seehase1977

    16. August 2015 um 21:09

    Klappentext/Inhalt: Ein Gespenst geht um in Friedrichshain und setzt teure Autos in Brand. Ein politisch motivierter Sühneakt? Sarah Khan geht der Sache nach und macht in alten Archiven der Stadt eine fürchterliche Entdeckung: Im Tunnel des Stettiner Bahnhofs, heute Nordbahnhof, wurden 1945 verwundete Wehrmachtssoldaten ermordet. Im Mietshaus in Prenzlauer Berg will niemand lange wohnen bleiben, auch Sarah Khans Freundin Heike nicht. Durchs Treppenhaus spukt eine im Zweiten Weltkrieg verhungerte Klavierlehrerin. Wer war diese Frau? Sarah Khan sucht in alten Berliner Adressbüchern, auf Deportationslisten und findet ihren Namen schließlich im Totenbuch der Elias-Gemeinde aus dem Jahr 1945. Ob mal jemand was gehört hat, von Spukhäusern, unerklärlichen Vorkommnissen? hat Sarah Khan Freunde und Bekannte, zugezogene und alteingesessene Berliner gefragt. Die Auskünfte haben es in sich. Haarsträubende Ereignisse, unerklärliche Vorkommnisse, jenseitige Erfahrungen. Die Gespenster haben eine Botschaft, sagt Sarah Khan, sie macht sich zur Vermittlerin. Mit Geschichten, die uns Schauer über den Rücken jagen. "Sarah Khan forscht Gespenstern nach und fördert deutsche Geschichte zutage. Ich hatte mich so auf die „Gespenster von Berlin“ gefreut, klang das Buch doch sehr vielversprechend und versprach Gänsehaut pur. Leider wurde ich bitter enttäuscht! Der Leser erfährt viel über deutsche Geschichte, welche ja nicht uninteressant ist, aber wenn ich mehr darüber erfahren möchte, greife ich zu einer anderen Art von Buch. Ob Sarah Khan für „Die Gespenster von Berlin“ gründlich und gut recherchiert hat vermag ich nicht zu sagen, ich habe mich leider eher gelangweilt und aus diesem Grund das Buch leider nur quer gelesen. Weder kam auch nur ein Hauch von Spannung zutage, geschweige denn hab ich mich beim Lesen gegruselt. Und genau diese beiden Aspekte habe ich erwartet. Vielleicht ist das Buch aufgrund der vielen beschriebenen Straßen, Häuser und Plätze in Berlin für Hauptstadtbewohner oder solche die es werden wollen noch ganz interessant, eine Leseempfehlung gibt es von mir hierfür definitiv nicht. Sehr schade!

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  • Geisterstadt Berlin – glaubwürdig, schauderhaft, ausgezeichnet

    Die Gespenster von Berlin
    DonnaVivi

    DonnaVivi

    01. November 2013 um 13:22

    Ein wahres Schmuckstück (Erstausgabe 2009) wurde vor Halloween wieder veröffentlicht und 2013 um vier neue Geschichten erweitert: Das achtzehn Kurzgeschichten umfassende Werk „Die Gespenster von Berlin“ ist eine gut recherchierte Dokumentation über Geistererscheinungen in der geschichtsträchtigen Hauptstadt. Obwohl der Untertitel beim ersten Blick etwas irritiert – immerhin geht es um ein heikles Thema, nämlich um Geister –, bestätigen die Beiträge die Ernsthaftigkeit der Autorin. In den Straßen von Berlin werden die verschiedensten Bauwerke unter die Lupe genommen und Berichte von deren Einwohnern ausgewertet. Die detailreichen historischen Hintergründe machen die Erzählungen von Sarah Khan authentisch. Schließlich handele es sich um wahre Geschichten. Greifbares und Unvorstellbares werden verbunden, Realität und Fiktion vermischen sich in der modernen Berliner Welt des 21. Jahrhunderts. Hier kommen viele mitleiderregende Gestalten vor, die in einer realistisch funktionierenden Welt so gut wie keine Akzeptanz haben, im alltäglichen Leben können sie dennoch Aufmerksamkeit auf sich ziehen: Auf Erlösung wartende friedliche Schattenwesen, stupsende, eiskalte „Unterhosenmonster“, Möbelstücke, die in eine Wohnung nach eingier Zeit wieder „zurückfinden“ und notverscharrte Kriegsopfer, die für Verwirrung sorgen. Es wird sogar eine Erklärung fürs seltsame Verhalten der Hauskatzen geliefert, wenn unnatürliche Gestalten sich in menschlicher Gegenwart aufhalten. Viele der Gebäude im Buch sind historisch unbedeutsam, im Alltag würden diese Häuser wohl nicht besonders auffallen. Man lernt doch von Sarah Khan, an diesen besser mit Respekt vorbeizulaufen. Faszinierend ist die hartnäckige Art der Autorin, wie sie Hinweisen folgt und sogar selbst nachts mit Tonbandaufnahmen in einem verlassenen Künstleratelier experimentiert. Beeinduckend ist die dokumentarische Gründlichkeit ihrer Ermittlungen und ihre direkte, sympatische Redseligkeit. Sarah Khans zum Nachdenken anregende Erzählweise zeugt jederzeit von viel Achtung und Mitgefühl den Verstorbenen gegenüber, über deren Schicksale sie nach gründlichen Nachforschungen berichtet. Ihre Geschichten sind ohne Ausnahme fesselnd. Ob man an Geistern glaubt oder nicht, wer gern gruselt, bekommt mit diesem Titel eine großartige Sammlung von schauderhaften Erzählungen. EVT der aktuellen, erweiterten Ausgabe: 21.10.2013

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