Sarah Kuttner

 3.9 Sterne bei 2.321 Bewertungen
Autorin von Mängelexemplar, Wachstumsschmerz und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sarah Kuttner (© Florian Kolmer)

Lebenslauf von Sarah Kuttner

Fernsehen, Zeitung und Literatur: Sarah Kuttner wurde 1979 in Berlin geboren und arbeitet als Moderatorin. Sie wurde vor allem mit ihren Sendungen "Sarah Kuttner – Die Show" (VIVA) und "Kuttner." (MTV) bekannt. Zuletzt war sie in der ARD mit "Kuttners Kleinanzeigen" zu sehen. Ihre Kolumnen für die Süddeutsche Zeitung und den Musikexpress sind im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen. Nach "Das oblatendünne Eis des halben Zweidrittelwissens" und "Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart" hat sie mit "Mängelexemplar" ihren ersten Roman veröffentlicht.

Alle Bücher von Sarah Kuttner

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Cover des Buches Mängelexemplar (ISBN: 9783596511891)

Mängelexemplar

 (1.177)
Erschienen am 19.01.2012
Cover des Buches Wachstumsschmerz (ISBN: 9783596194179)

Wachstumsschmerz

 (328)
Erschienen am 25.04.2013
Cover des Buches Kurt (ISBN: 9783596523030)

Kurt

 (212)
Erscheint am 28.10.2020
Cover des Buches 180 Grad Meer (ISBN: 9783596035762)

180 Grad Meer

 (144)
Erschienen am 27.04.2017
Cover des Buches Mängelexemplar (ISBN: 9783837117493)

Mängelexemplar

 (61)
Erschienen am 08.10.2012
Cover des Buches Kurt (ISBN: 9783839894743)

Kurt

 (18)
Erscheint am 28.10.2020

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Neue Rezensionen zu Sarah Kuttner

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Rezension zu "Kurt" von Sarah Kuttner

Familie - Verlust - Trauer - Sehnsucht
PetiteFleurvor einem Monat

Jana und Kurt teilen sich das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn Kurt.

Als Kurt mit seiner neuen Freundin Lena ein Haus kauft, scheint es, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als der kleine Kurt bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, deren Zentrum in Trauer implodiert.

Sarah Kuttner erzählt von einer ganz normalen komplizierten Familie, davon, was sie zusammenhält, wenn das Schlimmste passiert.

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Rezension zu "Wachstumsschmerz" von Sarah Kuttner

Kuck lieber weg
mariameerhabavor einem Monat

Das Buch ist völlig banal und bauscht eine Alltagssituation so auf, als wäre der dritte Weltkrieg ausgebrochen. Ja, manche Entscheidung ist nicht einfach. Manchmal zerfrisst es einen dermaßen auf, dass es einen für immer verändert. Doch hier tut die Autorin so, als wäre der Partner der Protagonistin gestorben und sie käme mit dem Schmerz nicht mehr klar. Dabei ist er nur ausgezogen! Er lebt, er atmet, er ist da, bloß eben nicht mehr in ihrer Wohnung. Ich habe die ganze Zeit geglaubt, Flo hätte einen schlimmen Unfall gehabt und würde nun in Fetzen irgendwo liegen.

Die Handlung bleibt schnell auf der Strecke. Ab der Mitte taucht sie nur noch zwischen den riesigen Absätzen voller Gedanken auf und diese Gedanken lesen sich so, als hätte ein 16-jähriges Emokind, das sich das Wort Schmerz täglich in die Haut ritzt, etwas auf Facebook gepostet, das bloß auf Likes wartet und alles andere ignoriert. Das Buch ist nicht weise, die Gedanken nicht interessant, sondern bloß schlecht. Außerdem verwendet sie ständig das Wort "Kucken" mit K. Als wäre die Zielgruppe Teenager, damit sie sehen, wie schlimm das Erwachsenenleben mit seinen endlosen Entscheidungen ist und man lieber für immer jung bleiben sollte.

Unter dem Klappentext wird die Cosmopolitain zitiert, die Kuttners Sprache als "phantasievoll und originell" beschreibt. Das ist eine Lüge, ein billiger PR-Gag, der einen potentiellen Leser zum Kauf verleiten soll. Es ist nicht originell, nicht fantasievoll, nichts Besonders, sondern bloß platt und oberflächlich und vor allem unschön und langweilig.

Und was meint die Autorin, wenn sie sagt, eine Frau würde in ihren Bart murmeln? Das kam einige Male vor und jedes Mal hat mich das irritiert. Haben die weiblichen Figuren in ihrem Buch Bärte und die männlichen nicht?

Die Randfiguren wirken alle so, als hätte man sie aus einer Seifenoper genommen, die absolutes Klischees sind und deren Persönlichkeit sich auf diese beschränken.

Die eine Stelle, wo sie bei ihrem Vater verzweifelt und zu weinen beginnt, die war gut, das hat mir gefallen, das war stimmig und kraftvoll. Aber es war kurz und ging schnell unter, um im restlichen Verlauf keine sichtbaren Spuren zu hinterlassen.

Dann kam dieses verdammte Ende. Diese schreckliche Scheißende! Man liest das alles, man quält sich durch die langen Gedankenabsätze, man folgt der spärlichen Handlung und dann kommt ein Ende, das sich so anfühlt, als hätte die Autorin sich über den Leser lustig gemacht.

Sie labert so viel über ihren Herzschmerz, über ihre Probleme, über ihr verdammtes Gefühlsleben und dann *SPOILER* fickt sie am Schluss irgendeine gesichtslose Figur. Und das meine ich so: Er hat kein Gesicht! Keinen Namen, kein Leben, keine Persönlichkeit. Er ist ein niemand, der aus dem Nichts auftaucht, sie von hinten umarmt, weil sie im Schnee steht und auf der nächsten Seite fickt sie ihn und sucht dabei nach dem Geruch von Flo. Was sollte das? Wieso macht die Autorin so etwas. Das ist kein offenes Ende, das ist bloß ein riesiger Mittelfinger, der den Leser auslacht und gleichzeitig zeigt, dass die Autorin selbst nicht gewusst hat, wie sie das Buch zu Ende führen soll. Es muss nicht gleich ein Happyend sein, aber ein Ende, das nicht den Eindruck erweckt, als hätte sie es aus den Fingern gesaugt.

Normalerweise schenke ich meine Bücher her, damit sie jemand anderer liest. Aber das hier habe ich in die Mülltonne gestopft. Nicht in den Papierkorb, sondern in den Restmüll, um Essensreste darauf zukippen. Wegen mir soll kein anderer diesen Schund lesen.

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Rezension zu "Kurt" von Sarah Kuttner

Kurt, oh Kurt!
kaffeeplusbuchvor 2 Monaten

Kurt -  Oh Kurt, so entsätzlich, so mitreißend, so schmerzhaft, so echt. In dieser aufwühlenden Geschichten traut die wunderbare Sarah Kuttner sich wieder an ein schweres Thema heran. Den Verlust eines Kindes, in diesem Fall bei einem simplen und doch so tragischen Unfall. Sarah Kuttner schreibt von einer Patchworkfamilie die aus der großen Stadt in den Speckgürtel, nach Brandenburg zieht. Die Gegend ist ungeschminkt, die Gefühle sind ungeschminkt. Sie schreibt über die Suche eines Ortes, eines Platzes in der Familie, der Suche nach sich und seiner Rolle und schlussendlich der Suche nach dem richtigen Umgang mit der Trauer. Es gibt keine Regeln, kein richtig oder falsch, auch wenn viele Leute sich genau danach sehnen. Nach einem "how to do". So beschreibt Sarah Kuttner wie das Paar auf verschiedene Weise mit dem schrecklichen Verlust umgeht und sich von einander entfernt und sich einander wieder annnähert. Sarah Kuttner bleibt sich - zum Glück - treu, sie bleibt frech, direkt und hier und da etwas flapsig. Manch einer mag hier anecken doch viele lieben sie ganu hierfür. So hat man Spaß und was zu lachen, bis es eben der Schmerz einbricht. Hier werden wohl auch bei vielen Lesern ein paar Tränen gerollt sein. Ich bin froh über dieses Buch, wie auch über alles voran gegangenen Bücher dieser Autorin und kann das lesen nur empfehlen. 

 

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Sarah Kuttner wurde am 29. Januar 1979 in Berlin (Deutschland) geboren.

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