Sarah Kuttner 180 Grad Meer

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Inhaltsangabe zu „180 Grad Meer“ von Sarah Kuttner

Das neue Hörbuch von Sarah Kuttner »Wie viel dicker ist Blut denn tatsächlich als das ganze Wasser, das zwischen uns liegt?« Nachdem ihr Vater die Familie verlassen hat, ist Jule mit ihrem Bruder und ihrer selbstmordgefährdeten Mutter aufgewachsen. Als Erwachsene hat sie sich einen Alltag geschaffen, in dem sie alles nur noch erträgt, anstatt selber zu handeln: ihren Job als Sängerin in einer Bar, die unzähligen Anrufe ihrer Mutter, den ganzen Hass in ihr, der sie fast verschwinden lässt. Einzig die Achselhöhle ihres Freundes funktioniert als Rückzugort vor dem Leben. Doch als auch dieser Halt zu bröckeln beginnt, flieht sie zu ihrem Bruder nach England, auf der Suche nach Ruhe und Anonymität. Ungewollt trifft sie dort auf ihren Vater. Er liegt im Sterben und zaghaft beginnt Jule einen letzten Versuch, sich dem Mann anzunähern, von dem sie sich ihr ganzes Leben lang im Stich gelassen gefühlt hat. Eine tragikomische Road-Novel über die Liebe, das komplizierte Verhältnis zu den eigenen Eltern und den Wunsch, Urlaub von sich selber machen zu können.

Mensch Sarah... Satz mit X, war wohl nix. Sehr sehr schade!

— ichundelaine
ichundelaine

Die traurigste Geschichte von Sarah Kuttner....trotz ihrer kratzigen Stimme ;) ist es eine Reise wert in das melancholische England.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    180 Grad Meer
    Gegen_den_Strom_lesen

    Gegen_den_Strom_lesen

    06. April 2017 um 14:56

    Jule ist keine sympathische Protagonistin. Sie hinterlässt bei Menschen ein merkwürdiges Gefühl des Unwohlseins. Sie hat Macken und komische Eigenheiten und sie trägt unglaublich viel Wut mit sich, und vor allem in sich, herum.Jule wuchs mit Ihrem Bruder und ihrer depressiven und selbstmordgefährdeten Mutter in Deutschland auf. Zu ihrem Vater hat sie keine gute Beziehung, er ist früh mit einer anderen Frau nach England abgehauen.Jule ist Jazz-Sängerin, dabei mag sie Jazz nicht unbedingt und Singen findet sie eigentlich auch nicht besonders toll. Sie lebt ein Leben, dass sie nicht gerne lebt. Sie erträgt es aber. Irgendwie.Als ihre Beziehung anfängt zu bröckeln, flüchtet sie zu ihrem Bruder, der in London studiert. Sie quartiert sich bei ihm ein und weiß nicht wirklich etwas mich sich anzufangen. Als sie erfährt, dass ihr Vater Krebs im Endstadium hat, ist es ihr anscheinend egal. Sie fängt an sich um einen Hund zu kümmern, der sie nicht leiden kann. Er ist mürrisch, bissig und will nicht gerne gestreichelt werden. Also eine Jule in Hundeformat. Je inniger die Beziehung zu diesem Hund letztendlich wird, desto eher bekommt Jule ihr eigenes Leben in den Griff. Ihr Leben wird mehr als nur "erträglich".Mir gefällt die Sprache Kuttners wirklich sehr, sie ist ehrlich, witzig, traurig und blieb mir noch nach Tagen immer wieder im Ohr. Die Beschreibungen Londons und des Meers wecken Erinnerungen und Sehnsüchte… Ich muss dringend meinen nächsten England-Meer-Urlaub buchen!Eine tragikomische Road-Novel über das schwierige Verhältnis zu den eigenen Eltern und den Wunsch, Urlaub von sich selber machen zu können.

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  • 180 Grad und vor die Wand

    180 Grad Meer
    ichundelaine

    ichundelaine

    02. February 2017 um 13:55

    Zu Sarah Kuttner pflege ich eine langanhaltende Hassliebe. Als sie noch bei VIVA und Konsorten tätig war und später irgendwelche pseudo-intellektuelllen Shows machte, ging mir das verwöhnte Gör mit Vitamin B (Papa ist Radiomoderator...) und der Berliner Schnauze derbst auf den Keks. Das hielt an, bis mir "Mängelexemplar" in die Hände fiehl und ich mich spontan in Frau Kuttner verliebte, sie bei Facebook abonierte und für jedes Mettbrot feierte. Nach der Lektüre ihrer Kolumnensammlungen, habe ich mir nun 180 Grad in der Autorinnenlesung besorgt (absolutesd MUSS für ein Kuttner FanGirl!) und war gespannt, ob mich das Ganze wieder so schocken, rocken und bewegen würde wie ihre Werke davor. Also, CD in den Laptop und dann erst mal der erste Schock - Wer liest das? Noch mal schnell das Cover überprüft, aber ja, diese kratzige, leicht nervige Stimme ist die von Frau Kuttner. Naja, daran gewöhnt man sich irgendwie und keiner hat seine Stimme selber gemacht, doch auch die Story war irgendwie kratzig. Die Protagonistin Juliane singt in irgendwelchen Bars und hat  Beziehungsprobleme mit ihrem Freund, der alle Schnürsenkel zusammenbinden MUSS. Zu ihren Eltern hat sie ebenfalls ein eher schwieriges Verhältnis und ich muss gestehen, dass ich des Themas "Ich hatte ja so eine schreckliche Kindheit" langsam echt überdrüssig bin. jedenfalls geht ihr ihre Mutter ziemlich auf den Geist und ruft sie zu den unmöglichsten Zeiten an, um über die belangloseseten Themen zu sprechen. Hals über Kopf flieht Juliane nach London zu ihrem Bruder Jakob, von da aus in ein kleineres Kaff am See, das nahe an der Stadt ist, wo ihr krebskranker Vater wohnt. Ein bisschen Hopplahopp? Ja, genau das habe ich mir beim Hören auch gedacht und immer wieder zurückgespult, weil ich dachte, etwas überhört zu haben. Solche Sprünge sind im Buch vielleicht in Ordnung, im Hörbuch aber irritierend und ärgerlich. Habe mich die ganze Zeit gefragt, ob sie jetzt wieder in London ist oder in dem Kaff oder wo und ob Jakob sie dann in dem Kaff besucht hat oder ob das nur eine Rückblende war und empfand das einfach als das Hörerlebnis negativ beeinträchtigend. Prinzipiell ist die Story ganz niedlich und auf gutgemeinten Road Trip/ Selbstfindungs-Trip angelegt, aber irgendwie erreicht mich das alles nicht. Hatte mir von der ganzen Geschichte und auch der Lesung irgendwie mehr versprochen, habe Frau Kuttner aber trotzdem noch bei FB aboniert. ;)

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