Sarah Kuttner Wachstumsschmerz

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Inhaltsangabe zu „Wachstumsschmerz“ von Sarah Kuttner

Wann ist denn nur alles so kompliziert geworden?

Luise und Flo sind ein Paar und beschließen, endlich erwachsen zu werden. Sie suchen eine Wohnung, ziehen zusammen, schaffen sich ein gemeinsames Bett an und tanzen zu Manfred Krug durch ihre neuen Zimmer. Doch nach kurzer Zeit stehen sie im Flur nebeneinander wie zwei an der Raststätte vergessene Kinder. Luise hat das Gefühl, nur Erwachsen zu spielen. Irgendwie ist dieses Leben falsch. Als ob jemand plötzlich alles verwandelt hätte, die Regeln geändert für das Leben, ab dreißig oder so. Thirdlife Crisis: Darf man die zahllosen Möglichkeiten des Lebens einfach ignorieren und wie ungebetene Gäste vor der Tür stehen lassen? Wie kann man der Liebe vertrauen, wenn man nicht mal sich selbst vertraut? Wie konnte die Zeit nur so schnell vergehen? Und was fangen wir mit den nächsten zwei Dritteln des Lebens an?

So berührend wie lustig, ernsthaft und klug erzählt die Autorin des Bestsellers ›Mängelexemplar‹ von der heillosen Überforderung durch das längst überfällige Erwachsensein und von der Sehnsucht nach einem eigenen, richtigen Leben.

Bedrückend ehrlich

— Gwennilein

Kuttner beschreibt mit Humor und auch mit Ernst das Scheitern einer Liebe am Zusammenziehen und Erwachsenwerden. Man leidet mit Luise mit!

— Loooora

Wenn zwei junge Menschen an einem gemeinsamen Traum scheitern

— k-aleidoskop

Traumhaft geschriebener Roman über das Scheitern einer Beziehung und das Erwachsenseinmüssen

— Amilyn

Wie eine tolle junge Liebe am Zusammenwohnen scheitert, einfach am Alltag, am Beieinander sein. Tragisch, weil so typisch für unsere Zeit.

— Buchstabenliebhaberin

Sehr berührendes Buch, Luise ist mir mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen und ich habe richtig mitgelitten.

— unikke

Sarah Kuttners Worte treffen genau ins Herz.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein unglaublich emotionaler Roman, der meine Sorgen und Gefühle messerscharf beschreib und mich total berührt. Danke für diese Buch, Sarah!

— Larischen

Gefühlvoll, wahrhaftig und so nah an uns und dem Alltag! Mit der besonderen Prise Witz, Sarkasmus und Ehrlichkeit überragend!

— MissGoldblatt

Ich bin begeistert von der Handlung und Sarah Kuttners Schreibstil, ist richtig sie! :)

— wildeshuhn

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schwierig und für mich wenig greifbar, der Autor hat mich nach anfänglicher positiver Sicht leider schnell verloren.

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  • Ein tolles, berührendes und sehr ehrliches Buch

    Wachstumsschmerz

    Steffi0703

    13. December 2017 um 19:12

    Inhalt (Klappentext): Luise und Flo sind ein Paar und beschließen, endlich erwachsen zu werden. Sie suchen eine Wohnung, ziehen zusammen, schaffen sich ein gemeinsames Bett an und tanzen zu Manfred Krug durch ihre neuen Zimmer. Doch nach kurzer Zeit stehen sie im Flur nebeneinander wie zwei an der Raststätte vergessene Kinder. Luise hat das Gefühl, nur Erwachsen zu spielen. Irgendwie ist dieses Leben falsch. Als ob jemand plötzlich alles verwandelt hätte, die Regeln geändert für das Leben, ab dreißig oder so. Meine Meinung: In dem Roman geht es um Luise, eine junge Frau Anfang dreißig, die viel an sich und ihrem Leben zweifelt und die sich immer noch nicht so richtig erwachsen fühlt. Zudem geht es um das Scheitern einer Beziehung an zuviel Nähe und um die ganzen Unsicherheiten des Lebens, die jede Entscheidung mit sich bringt. Ich finde, dass Sarah Kuttner die Sorgen und Ängste der Protagonistin sehr gut rübergebracht hat. Ich konnte die Gedanken von Luise sehr gut nachempfinden und auch, wenn sie oft egoistisch und launisch war, mochte ich sie dennoch für ihre Authentizität. Das Buch ist insgesamt recht schwermütig und bedrückend, aber dadurch nicht weniger gut. Ich mag Bücher, in denen man in die Gedankenwelt der Figuren abtauchen kann, auch wenn diese eher düster ist. Der Schreibstil von Sarah Kuttner ist umgangssprachlich, voll mit Metaphern und sehr nachdenklich. Mich hat er berührt und ich war wirklich beeindruckt, wie schön und treffend Kuttner bestimmte Gefühlszustände beschreiben kann. 

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  • Bedrückend ehrlich

    Wachstumsschmerz

    Gwennilein

    04. October 2017 um 09:50

    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, ein sehr ehrlicher und offener Querschnitt durch den Leistungsdruck der auf jungen Erwachsenen lastet, jedoch nicht durch wirklichen Druck, sondern eher durch die Freiheiten, die einem alles erlauben. Aber würden gewisse Schranken nicht helfen und eine geborgene Sicherheit bieten? Man begleitet die Protagonistin in ihrem Job und ihrer Beziehung mit genau dieser Hilflosigkeit, zu wissen, wohin die Reise gehen soll. Irgendwie traurig, trist und bedrückend, aber dennoch mit sehr guten Denkansätzen über die heutige Gesellschaft.

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  • Liebe vs Erwachsensein

    Wachstumsschmerz

    Amilyn

    02. May 2017 um 15:45

    Luise und Flo, ein Berliner Pärchen um die 30, beschließen, sich eine gemeinsame Wohnung zu suchen. So richtig wollen tun sie nicht, und nach jeder gescheiterten Besichtigung sind beide erleichtert, dass wieder nicht die passende Wohnung dabei war, aber nach drei gemeinsamen Jahren sollte es mit dem Zusammenziehen doch endlich mal so weit sein. Als sie dann doch noch die perfekte Wohnung finden, ist zunächst auch alles ganz toll. Doch trotz großer Liebe scheitert das Paar an dem Anspruch, erwachsen sein zu müssen.Dass die Beziehung von Luise und Flo die gemeinsame Wohnung nicht überlebt, weiß man als Leser von Anfang an. Nicht weniger schmerzt es, wenn diese Liebe letztendlich tatsächlich scheitert. Wo andere sich im Bemühen um die allergrößte Liebe auf Deutsch gesagt einen abgekrampft haben und ich diese epischen Gefühle trotz allem Tamtam nicht gespürt habe, schafft es Sarah Kuttner, mit einer erstaunlichen Leichtigkeit, mich in ein Berliner Hipsterpärchen verliebt zu machen. Einfach so.Ich hatte im letzten Jahr schon mit Mängelexemplar einen leichten "Schock" erlitten, weil ich so überrascht war, dass die Moderatorin so phantastisch schreiben kann, mit Wachstumsschmerz setzt sie sogar noch einen drauf. So tragisch und trotzdem witzig, und trotzdem tiefgründig, und trotzdem leicht, und trotzdem traurig, und trotzdem liebenswert, und trotzdem alltäglich, und trotzdem besonders.Fazit: Manchmal kann man einfach nicht viel mehr zu einem Buch sagen, außer: es ist großartig! Auch ohne Elfen und Feen und Zwerge, ohne Atomkrieg und korrupter Regierung und unfairer Lebensbedingungen. Ohne Action, Mord und raushängender Gedärme. Einfach nur so. Wenn eine Balkonbepflanzungsszene mehr Gefühl enthält als so mancher kompletter Liebesroman, heißt es bei mir: 5*****!

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  • Warum wir das Erwachsen werden lieber meiden sollten

    Wachstumsschmerz

    k-aleidoskop

    16. April 2017 um 20:32

    Mit ihrem Freund endlich zusammenzuziehen, hat sich Luise irgendwie anders vorgestellt. Plötzlich tanzen die beiden nämlich nicht mehr zu Manfred Krug oder haben Sex auf dem Küchentisch, sondern bekriegen einander.Wird ihre vierjährige Beziehung auch weiterhin bestehen bleiben oder sind sie von einer gemeinsamen Zukunft noch zu weit entfernt? Woran sollen wir denn wachsen?Luise und Flo sind seit nun mehr als vier Jahren zusammen. Mit Ende zwanzig beschließt das Paar, gemeinsam einen großen Schritt in Richtung Zukunft zu wachsen und bezieht eine Wohnung. Das Leben der beiden gestaltet sich aber doch etwas schwieriger, als sie es sich vorgestellt hatten. Luise braucht immer mehr Zeit für sich selbst, während Flo immer mehr "Wir-Zeit" haben möchte. Die Differenzen werden vor allem für die junge Frau zu einem Drahtseilakt der Nerven. Statt weiterhin ausgiebig zu Manfred Krug zu tanzen oder auf dem Küchentisch Sex zu haben, zieht sich Luise zurück. Erstmals wird ihr bewusst, wie unzufrieden sie mit ihrem persönlichen Werdegang zu sein scheint. Ist der Job in der Schneiderei wirklich das, was sie wollte? Kann sie sich vorstellen, Flo zu heiraten, mit ihm Kinder zu bekommen?Irgendwann hält sie es nicht mehr aus, die Last der letzten Monate scheint ihr vor die Füße zu fallen und erstmals teilt sie ihre Gedanken mit ihrem Partner. Doch wird Flo sie verstehen können oder wird einer von beiden ausziehen müssen?Auch mir hat das Lesen ein wenig geschmerztWachstumsschmerz ist ein unglaubliches schönes Buch. Man merkt, wie sehr Flo und Luise einander lieben, doch dem Leser wird auch schnell bewusst, dass Luise erst ihr eigenes Leben in die richtigen Bahnen lenken muss, bevor sie für so einen großen Schritt wie das Zusammenziehen wahrhaftig bereit ist. Ich habe viel mit Luise gelitten und oftmals wollte ich sie einfach nur in den Arm nehmen und sie trösten. Die junge Frau ist ein sehr offener und direkter Mensch, sie kann nicht anders, als die Wahrheit auszusprechen, selbst wenn sie damit ihren Mitmenschen mehr oder weniger seelischen Schaden zufügt. Das hat mich selbst sehr zum Denken angeregt, da ich mich in ihr mehr oder weniger wiederfinden konnte (nicht zuletzt auch konnte ich ihre Beziehung mit Florian auf meine eigene projezieren). Dieses Buch lädt zum Nachdenken an. Sarah Kuttner hat einen wunderschönen, frechen Schreibstil. Nach knapp zwei Tagen hatte ich den Roman schon wieder durchgelesen. Auch, wenn das Ende mehr oder weniger offen war und ich gerne noch ein wenig länger an Luises Leben teil genommen hätte, würde ich es immer und immer wieder lesen (werde ich bestimmt auch noch einmal). Klare Empfehlung!

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  • “Wachstumsschmerz” von Sarah Kuttner (2011)

    Wachstumsschmerz

    neenchen

    09. January 2017 um 14:41

    Der zweite Roman – “Wachstumsschmerz” (2011) – der deutschen Fernsehmoderatorin und Kolumnistin Sarah Kuttner (*1979) beschäftigt sich wieder sehr intensiv mit dem Innenleben ihrer Protagonistin. Während es sich bei “Mängelexemplar” (2009) um das spezielle Thema Depression drehte, geht es in ihrem zweiten Roman um den Prozess des vollständigen Erwachsenwerdens mit all seinen Hürden in Beruf und Privatem. Luise, welche Schneiderin von Herrenanzügen und Teilzeitmodell ist, ist seit vier Jahren mit ihrem Freund Flo zusammen. So beschließen die Beiden den nächsten Schritt zu wagen und zusammenzuziehen. Dabei ist nicht nur die Wohnungssuche schwierig, sondern auch das schlussendliche Zusammenleben stellt sie vor viele Herausforderungen. Hinzu kommt, dass Luise das Gefühl hat nicht richtig zu wissen, was sie will und das führt zu noch mehr Spannungen mit dem konfliktscheuen Flo. Von Tag zu Tag werden ihre Probleme größer und es scheint nur noch einen Ausweg zu geben. Sarah Kuttner trifft mit “Wachstumsschmerz” mitten ins Schwarze. Es fängt die Probleme und Sorgen einer Generation ein, die zu viele Möglichkeiten hat, um sich schnell festzulegen. Wenn man heutzutage in den 30ern ist, sieht man um sich herum die Menschen, die schon alles geplant und aufgebaut haben und diejenigen, die sich seit ihrem Studium kaum verändert haben. Luise, die alles Potential hat ein solides Leben zu führen, ist unsicher, ob dieser gewählte Weg der richtige und vor allem der finale Weg ist. Dieses Gefühl des Festgelegt-werdens fängt Kuttner brilliant ein. Oft reagiert Luise über, sodass man sich als Leser schämt, aber trotzdem erscheint einem dieses Gefühl vertraut. Hinzu kommt eine schöne, zärtliche Liebesgeschichte, die berühren kann. Gerade die Alltagsmomente der beiden sind herzerfrischend. Geschrieben ist das Ganze frech von der Leber weg mit einem leichten und lockeren Schreibstil, der aber sehr angenehm zu lesen ist. Durchsetzt ist alles mit gutem Humor und vortrefflichen Beschreibungen. Kuttner bleibt sich ihrem Stil und ihrer Sprache treu, so dass man auf ihren 2016 erschienen Roman “180° Meer” gespannt sein darf. Fazit: Der Roman “Wachstumsscherz” kann, wie ihr Debüt, mit einer trefflichen Gesellschaftsdarstellung und zutiefst menschlichen Charakteren überzeugen. Dabei schafft es das Buch, den Leser zum Lachen und vielleicht auch zum Weinen zu bringen. Der Roman ist empfehlenswerte und leicht zugängliche Unterhaltungskost. Doreen Matthei - testkammer.com

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  • Erwachsen sein ist nichts für Unentschlossene

    Wachstumsschmerz

    Buchstabenliebhaberin

    29. August 2016 um 20:14

    Liebe ist keine Garantie für ein gelingendes Miteinander. Ohne den doppelten Boden der Freiwilligkeit und der Möglichkeit eines eigenen Rückzugsortes wird das Zusammensein von Luise und Flo plötzlich zur einengenden Qual,  das harmonische Wesen Flos zur nervigen und beliebigen Jasagerei, Luises schlechte Laune zum Schwert, das tiefe Wunden hinterlässt. Und so schleicht sich die Liebe auf leisen Sohlen von dannen, versteckt sich erst noch unschlüssig in den Ecken und hinter der Tür, doch die Entfremdung schreitet voran, schiebt die Liebe zur Tür hinaus.Luise und Flo sind ein Traumpaar, sie kennen sich so gut, dass der eine die Sätze des anderen zu Ende sprechen kann. Und nach vier gemeinsamen Jahren, mit Anfang 30, ist Zusammenziehen auch nicht mehr wirklich ein wildes Abenteuer. Außer, man ist noch Berufsjugendlicher, und die Hochzeiten gleichaltriger Freunde das Absurdeste der Welt. Liebe für immer, wie soll das gehen?Flo kann das besser als Luise, er steht mitten im Leben, er ist ausgeglichen und ruht in sich. Luise ist eine typische Sarah Kuttner-Protaginistin: unzufrieden, zickig, unglücklich mit Hang zur Depression, leicht aggro. Sie ist zufrieden mit ihrem Job, lässt sich aber von allen einreden, dass "da doch noch mehr gehen müsste". So ekelt sie Flo raus, um ihm dann hinterher zu heulen. Ja wie jetzt?Für mich bis jetzt Kuttners schwächstes Buch, es kommt nicht an "Mängelexemplar" und "180° Meer" heran. Dennoch eine wunderbare Geschichte über die heutigen Thirty-somethings, die vor lauter Möglichkeiten in Schockstarre verharren und ihre Band-T-shirts niemals ausziehen wollen. Festlegen, gefährlich. Nicht festlegen, frustrierend. Leicht haben die es auch nicht.

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  • Ein Buch, das berührt.

    Wachstumsschmerz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2016 um 22:05

    Luise und Flo wollen es wagen und in eine gemeinsame Wohnung ziehen. Als sie endlich eine passende Wohnung gefunden und das alte Sofa verschenkt haben, scheint alles gut. Doch bereits kurz nach dem Einzug schleichen sich „Wachstumsschmerzen“ ein. Ab wann ist man eigentlich erwachsen?  Kann man andere lieben, wenn man sich selbst nicht mag?Was tut man, wenn man für nichts mehr „brennt“? Es tut fast schon weh, mit welcher Treffsicherheit Sarah Kuttner Gefühle und Probleme  benennt. Mit ihrem einzigartigen, leichten und ehrlichen Sprachstil spricht Kuttner einem direkt aus dem Herzen. Ein Buch, das berührt.

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  • Trennung mit Hindernissen?

    Wachstumsschmerz

    TinchenFinchen

    17. September 2015 um 12:15

    Zu allererst möchte ich anmerken, dass ich nicht das Buch gelesen habe, sondern in den Genuss, der ungekürzten Fassung, gelesen von Sarah Kuttner selbst, als Hörbuch gekommen bin. Ich persönlich mag es gerne, wenn der Autor selbst liest. Auf eine Kurzzusammenfassung des Buches verzichte ich. Den Schreibstil von Sarah Kuttner höre und lese ich gerne, es fühlt sich oft so an, als würde sie einfach von der Leber weg erzählen und damit fesselt sie mich, auch an die Protagonistin von Wachstumsschmerz. Wer kennt dieses Gefühl, der eigenen Unzufriedenheit, des "Erwachsen" spielens nicht? Und wer kennt es nicht, dass Beziehungen darunter leiden können, obwohl man sich eigentlich noch sehr mag.... Den Schluss fand ich ein wenig abprupt, deswegen ein Sternchen Abzug. Ansonsten konnte ich der Geschichte gut folgen und mit den Figuren fühlen.

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  • Bitte mehr davon!

    Wachstumsschmerz

    Lese-wollmaus

    20. July 2015 um 14:48

    Kaum ein Buch hat mich so bewegt. Hat solche Gefühle in mir hervorgerufen. Sarah Kuttner hat Dinge geschrieben, die ich oft fühle, aber niemals in Worte hätte fassen können. " Jedes Mal, wenn ich Dinge berühre, die dir gehören, hoffe ich, mit den Fingern eine Stelle zu treffen, die du auch berührt hast. Als könnten deine Fingerabdrücke eune Art Wurmloch sein, das mich, wenn ich es nur an der richtigen Stelle treffe, direkt zu dir katapultiert..." Kuttner hat keinen: Ich werde erwachsen/tweenie-Abenteuer/Liebesdrama - Roman geschrieben. Vielmehr ist es die pure Wahrheit. Oftmals ist die Wahrheit nicht besonders schön, aber sie ist pur. Ehrlich. Ergreifend. Beim Lesen den Textmarker nicht vergessen.

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  • Wachstumsschmerz

    Wachstumsschmerz

    Blaura

    Luise und Flo sind ein Paar und beschließen endlich erwachsen zu werden und zusammen zu ziehen. Nach kurzer Zeit fühlt sich Luise jedoch nicht wohl in dieser Beziehung und in diesem Erwachsenenleben. Sie beschließen eine Beziehungspause zu machen und Abstand voneinander zunehmen. Es ist wirklich eine sehr schöne Geschichte, bei der es nicht nur um das übliche Thema des Zusammenkommens geht, sondern auch um das Zusammensein und das Auseinanderleben einer Beziehung. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen.

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    • 3
  • Das Märchen von einer, die auszog, um erwachsen zu werden

    Wachstumsschmerz

    DieTina2012

    18. February 2015 um 22:45

    Luise und Flo sind seit 3,5 Jahren ein Paar. Gemeinsam beschließen sie, dass sie nun lange genug zusammen und auch erwachsen genug sind, um sich eine gemeinsame Wohnung zu suchen. Gar nicht so einfach eine zu finden, die beiden Ansprüchen gerecht wird. Als sie es nach einem halben Jahr endlich geschafft haben, denken sie, dass nun nichts mehr schief gehen kann.... Wären da nicht die ganzen Fragen, die man sich stellen kann: Sollte ich noch mehr aus meinem Leben machen? Ist der Job der Richtige? Ist der Partner der Richtige? Bin ich zu langweilig? Warum mögen alle außer mir Sport? Luise fühlt sich mit ihrem ganzen Leben unzufrieden und diagnostiziert sich  eine "third life crisis". Aber ist es in Ordnung, mit allem unzufrieden zu sein, wenn es gar kein echtes Problem gibt? Haben andere nicht schlimmere Sorgen? Luise beschließt sich ihren Problemen zu stellen und verordnet sich und Flo eine Auszeit von vier Wochen.... Ein Buch über den Alltag als Paar, den Anforderungen, die sowohl von außen, als auch aus einem selbst heraus an einen gestellt werden, über die Liebe und auch das Scheitern... Man kann sich selbst darin finden, schmunzeln und mit Luise traurig sein, auch wenn man manchmal denkt: Warum macht sie das bloß? Was ist los mit ihr? Aber das denkt man über sich selbst ja auch manchmal. :)

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  • Überwältigt und überrascht...

    Wachstumsschmerz

    EmilyNoire

    15. January 2015 um 13:00

    Dieses kleine Büchlein (Handtaschenformat) hat mich gleichermassen überrascht, wie auch überwältigt. Gekauft hab ich es schon vor Jahren. Sehr spontan und eigentlich auch eher, weil es so ein kleines kompaktes Format hatte und gut in die Handtasche passte. Ich muss ja zugeben, ich bin so eine, die die Bücher oft nach dem Cover kauft. Und dieses Cover hat mich so gar nicht angesprochen. So wirre Strichzeichnung. Auch Frau Kuttner kannte ich überhaupt nicht (wenngleich sie in meinem Alter ist). Es war wirklich eine Kurzschluss Entscheidung. Wie auch immer. Jahrelang lag es dann auch rum, das Büchlein, bis es sich vor kurzem in meine Tasche kuschelte. Die ersten Seiten fand ich noch nicht so prickelnd und war eigentlich kurz davor, dass Buch wieder aus meiner Tasche zu entfernen. Dass ich dran geblieben bin, hat sich gelohnt! Die Story ist an sich recht simpel. Zwei Verliebte ziehen zusammen. Etwas das tagtäglich überall mehrfach passiert und fast jeder von uns hat das schon erlebt. Das erste Mal mit jemandem zusammen ziehen. Man hat Ängste, Wünsche, Hoffnungen, Träume und auch gewisse Vorstellungen davon, wie es sein sollte (im Idealfall). Dass das ganze natürlich auch schief gehen kann, damit muss man auch rechnen. Am meisten gefallen hat mir die Sprache von Frau Kuttner. So oft musste ich lachen oder konnte mich selber wieder in gewissen Dingen erkennen, die ich genau so sehe. Die Sprache ist jung, witzig, ungekünstelt. Halt so wie man miteinander spricht, nichts Geschwollenes oder Aufgeblasenes. Die Gefühle der Protagonistin werden herrlich gut erzählt. Manchmal war ich auch ziemlich wütend auf sie und dachte: Man, bist Du eine hohle Nuss, wieso tust du das?! Man litt wirklich mit. Man freute sich mit und man konnte vieles nach fühlen. Ich kann dieses Buch wirklich weiter empfehlen. Es thematisiert auch, welche Probleme beim Zusammenziehen entstehen können. (Aber natürlich nicht müssen) :-) Volle fünf Sterne!! Weiter so Frau Kuttner!

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  • Es könnte manchmal weh tun...

    Wachstumsschmerz

    Haserl

    07. August 2013 um 14:05

    Wachstumsschmerzen kenne ich persönlich nur vom klein Kind. Sie können Nachts nicht schlafen und jammern meist darüber das ihnen die Beine weh tun. Was hat das nun mit diesem Buch zu tun?! Das kann ich Ihnen sagen.... es geht um das seelische, emotionale Erwachsen werden.... Und dieses kann unter Umständen auch manchmal weh tun, einen verwirren oder das Leben total auf den Kopf stellen... Die beiden Protagonisten Flo & Lu ,um die es sich Wachstumsschmerz dreht, wagen in ihrer Beziehung den ersten Schritt von insgesamt 3  . 1. Zusammenziehen 2. Heiraten und 3. Kinder . Punkt 1 soll also so schnell wie möglich erledigt werden...Weil man es eben macht,weil es an der Zeit ist oder einfach die inneren Ängste bezwingen möchte. Beide sind regelrecht euphorisch auf diesen neuen Lebensabschnitt , jedoch auch panisch. Ganz besonders Lu (Luise) die mit ihren Leben ,im Moment, überhaupt nicht zurecht kommt. Sie weiß einfach nicht ob es der richtige Weg für sie ist ..... Dieses Buch berührt, den Leser, genau dort wo es sein muss. Am Herzen.... den jeder von uns trägt ein kleines Chaos mit sich herum.

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  • Wieso kennt mich Sarah Kuttner?

    Wachstumsschmerz

    fcbfrosch

    15. April 2013 um 18:18

    Darum geht es: Für Luise und Flo ist es an der Zeit, ihre Beziehung auf eine neue Ebene zu befördern und zusammenzuziehen. Und mit diesem Schritt stehen plötzlich auch große Fragen des Erwachsenwerdens vor der Tür und viele ernsthafte Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Plötzlich fühlt sich alles ganz anders an: viel größer, viel bedeutsamer und entscheidender. Und irgendwie nur gezwungen erwachsen.   Meine Bewertung: Das mit dem Erwachsen Werden scheint generell heutzutage gar nicht so einfach zu sein. Da hat man so viele Möglichkeiten und muss sich entscheiden (können), und darf man sich da einfach für die kleinen Dinge entscheiden, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben? Luise und Flo sind in ihrer Beziehung angekommen und befinden, dass der nächste Schritt kommen muss. Für beide bedeutet dies den ersten Umzug zu zweit und besonders für Flo bringt allein der Gedanke daran Unbehagen. Doch dann ist der Tag da, die Wohnung gefunden, die alte Schabracke (Luises Couch) verschenkt und die Möbelpacker bestellt. Und irgendwie kommen beide nicht zur Ruhe.   „Weshalb liege ich hier in der Nacht vor meinem ersten Umzug zu zweit und habe das Gefühl, nur Erwachsensein zu spielen? Etwas zu tun, was von mir erwartet, aber nicht notgedrungen in gleichem Maße gewollt wird?“ Sarah Kuttner: Wachstumsschmerz, S. 101   Diese gesellschaftlichen Erwartungen über Entscheiden und Erwachsen-Sein sind es, die für Luise ein Problem sind. Plötzlich merkt sie, dass in ihr etwas nicht stimmt, dass sie sich nicht so fühlt, wie sie sollte. Und mit all ihren Launen und Macken schließe ich sie ins Herz, auch wenn sie gemeine Sachen zu Flo sagt und der sich das einfach gefallen lässt. Überhaupt kann ich mich gegen das Ins-Herz-Schließen bei Frau Kuttners Büchern nicht erwehren. So offen, wie ehrlich, so intim wie menschlich. Das fängt bei den Figuren an und hört beim Schreibstil nicht auf. Ich suche die ganze Zeit für ein Wort dafür, aber mir fällt dazu immer nur „liebenswert“ ein. Ihre Sprache ist einzigartig und wunderbar. Sowohl spielerisch, als auch trocken trifft sie den Nagel einfach auf den Kopf. Da kommt man sich plötzlich mit den gleichen Gedanken und Macken nicht mehr ganz so verrückt und doof vor. Nicht mehr ganz so alleine.   „Hat nicht jeder das Recht auf seine eigenen Probleme, auch wenn dies im Umkehrschluss bedeutet, dass man auch den ganzen Arschlöchern zugestehen muss, dass ein geklauter Ferrari auch scheiße ist? Ich finde ja. Ich finde es nur fair, die eigenen Probleme am eigenen Leben zu messen.“ Sarah Kuttner: Wachstumsschmerz, S. 163f   Und vielleicht ist ihr Roman „Wachstumsschmerz“ spannungsmäßig nicht der ganz große Wurf – denn es passiert eigentlich nicht viel, außer dass zwei Menschen zusammenziehen und üben, damit klar zu kommen – aber loslassen kann es mich auch nicht. Und so muss ich wieder meinen Hut vor der Autorin ziehen, die es schafft, mich traurig und glücklich zu machen. Denn wenn ein Buch einen berühren kann, hat der Autor alles richtig gemacht.   Fazit: Sarah Kuttner greift den Geist der Zeit auf, trifft für die junge mitteljährige Generation mit „Wachstumsschmerz“ einfach die richtigen Worte. Es geht um das Erwachsen sein, Entscheiden-müssen und Fühlen. Es gibt Bücher, die anspruchsvoller sind, aber dennoch lässt einen dieses intelligente und ehrliche Werk nicht los, klammert sich ans Herz, auch wenn man es beiseitelegt. Ich mag es sehr.

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  • Rezension zu "Wachstumsschmerz" von Sarah Kuttner

    Wachstumsschmerz

    Malajube

    Warum ist denn alles so kompliziert geworden? Warum geht es immer weiter - das Erwachsenwerden. Sarah Kuttner trifft mit dieser Geschichte den Ton meiner Generation. Luise denkt wie ich und fühlt wie ich und manchmal verhält sie sich genauso doof wie ich. Wahrscheinlich hat mich das Buch deshalb so berührt. Wie lange die Haltwertszeit dieses Buches ist, weiß man noch nicht. Doch für den Moment ist das ganz großes Kopfkino, Frau Kuttner.

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