Sarah Ladd Die Erbin von Winterwood

(15)

Lovelybooks Bewertung

  • 12 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 10 Rezensionen
(7)
(8)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Erbin von Winterwood“ von Sarah Ladd

England im 19. Jahrhundert Amelia Barrett soll heiraten, um ihr Erbe, Winterwood Manor, übernehmen zu können. Doch ihr Herz gehört nicht ihrem Verlobten Edward, sondern Lucy, der kleinen Tochter ihrer verstorbenen besten Freundin. Amelia hat versprochen, für die Kleine zu sorgen. Aber passt das auch zu Edwards Plänen? Da kommt Lucys Vater ins Spiel. Amelia schmiedet einen verwegenen Plan, der die Rettung bedeuten könnte: für sie, für Lucy und für ihr Erbe. Als sich die Ereignisse überschlagen, erkennt Amelia, dass sie nur dann eine Zukunft hat, wenn sie ihre Pläne voll Vertrauen in Gottes Hände legt. Oder ist es dafür schon zu spät?

Historische Geschichte um eine Erbschaft, um viel Geld und ein kleines Mädchen namens Lucy. Ein empfehlenswertes Francke-Buch!

— Schalkefan
Schalkefan

Stöbern in Historische Romane

Das Erbe der Tuchvilla

Geniale Fortsetzung. Die Geschichte nimmt einem mit in eine vergangene Zeit. Hoffentlich erscheint auch ein Teil 4 der Geschichte.

Murmeli

Nachtblau

historisch angehauchter Roman um die Entstehungsgeschichte des bekannten Delfter Porzellans

TeleTabi1

Der Jasmingarten

der Fokus liegt hier leider zu sehr auf geschichtliche und politische Ereignisse, als auf der eigentlichen Handlung

Engel1974

Abigale Hall

Erst ganz gut, dann leider zunehmend verwirrend, langweilig und schlecht ...

Cellissima

Herrscher des Nordens - Thors Hammer

Ein muss für alle Liebhaber nordischer Geschichte

kessi

Der Lord, der mich verführte

Nicht ganz so, wie erwartet

Bjjordison

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein tolles Buch von Sarah Ladd ♥

    Die Erbin von Winterwood
    Buchbloggerin

    Buchbloggerin

    23. February 2016 um 16:07

    England im 19. Jahrhundert: Amelia Barrett soll heiraten, um ihr Erbe, Winterwood Manor, übernehmen zu können. Doch ihr Herz gehört nicht ihrem Verlobten Edward, sondern Lucy, der kleinen Tochter ihrer verstorbenen besten Freundin. Amelia hat versprochen, für die Kleine zu sorgen. Aber passt das auch zu Edwards Plänen? Da kommt Lucys Vater ins Spiel. Amelia schmiedet einen verwegenen Plan, der die Rettung bedeuten könnte: für sie, für Lucy und für ihr Erbe. Als sich die Ereignisse überschlagen, erkennt Amelia, dass sie nur dann eine Zukunft hat, wenn sie ihre Pläne voll Vertrauen in Gottes Hände legt. Oder ist es dafür schon zu spät? ,,Die Erbin von Winterwood” ist mein erstes Buch von Sarah Ladd und sollte es demnächst weitere Bücher von ihr auf deutsch geben, würde ich diese auch lesen wollen, so viel sei gesagt. Insgesamt hat S. Ladd in diesem Roman eine schöne Handlung kreiert, die auf jeden Fall interessant geworden ist. Die Protagonistin Amelia ist für die damaligen Verhältnisse eine sehr selbstbewusste Frau, die einen eigenen Willen hat und diesen auch durchsetzt, was früher ja nicht unbedingt üblich gewesen ist. Ihre anbahnende Beziehung zum Kapitän Graham Sterlingsteht während der gesamten Handlung fast die ganze Zeit im Vordergrund, doch weil es sich hierbei um einen historischen Liebesroman handelt, ist dies auch in Ordnung. Die Geschichte hat von Beginn an Interesse geweckt, und es ging auch spannend weiter. Von Kapitel zu Kapitel hat man jeden Charakter mehr oder weniger näher kennengelernt und mit der Zeit entpuppten sich einige als ,,gutartige” Menschen, andere als ,,Bösewichte”. Zum Ende hin war man nur noch am Mitfiebern, denn es gab einige Wendungen, die Überraschungseffekte verursacht haben und ja, man fieberte eben mit (meistens ist es ja klar, dass letztendlich doch ein Happy End kommen wird, aber trotzdem…). Ansonsten fand ich den Schreibstil recht angenehm, aber manchmal doch etwas zu kühl und direkt. Außerdem hat es mir sehr gefallen, dass in diesem Buch nicht selten der Glaube an Gott angesprochen wurde, was mir in vielen christlichen Romanen oft fehlt. Wichtige Glaubensthemen in diesem Buch waren vor allem das Zurückkehren zu Gott und Vergebung, was S. Ladd auch sehr schön geschafft hat, zu beschreiben. Ein eindeutiges Minus war für mich, dass es in diesem Roman haufenweise Klischees gab. Normalerweise stört mich das nicht wirklich, aber hier war das dann doch ein kleinen bisschen zu viel. So waren die Charaktere typischerweise schön, klug, beinahe fehlerlos, was es einem schwierig machte, sich mit jemandem von ihnen identifizieren zu können. Außerdem waren sie entweder so gut und liebenswürdig, ohne Fehler eben, oder so abgrundtief böse, dass man es nicht einmal in Erwägung ziehen konnte, diese Person zu mögen. Fazit: Abschließend kann ich sagen, dass mir dieser Roman ganz gut gefallen hat und mich über weitere Bücher der Autorin freuen würde. Von mir bekommt es 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung!

    Mehr
  • Leserunde zu "Die Erbin von Winterwood" von Sarah Ladd

    Die Erbin von Winterwood
    Arwen10

    Arwen10

    Hier möchte ich euch eine weitere Neuerscheinung aus dem francke Verlag vorstellen. Ich bedanke mich beim francke Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Die Erbin von Winterwood von Sarah Ladd Zum Inhalt: England im 19. Jahrhundert: Amelia Barrett soll heiraten, um ihr Erbe, Winterwood Manor, übernehmen zu können. Doch ihr Herz gehört nicht ihrem Verlobten Edward, sondern Lucy, der kleinen Tochter ihrer verstorbenen besten Freundin. Amelia hat versprochen, für die Kleine zu sorgen. Aber passt das auch zu Edwards Plänen? Da kommt Lucys Vater ins Spiel. Amelia schmiedet einen verwegenen Plan, der die Rettung bedeuten könnte: für sie, für Lucy und für ihr Erbe. Als sich die Ereignisse überschlagen, erkennt Amelia, dass sie nur dann eine Zukunft hat, wenn sie ihre Pläne voll Vertrauen in Gottes Hände legt. Oder ist es dafür schon zu spät? Infos zur Autorin: Sarah E. Ladd arbeitete nach ihrem PR-Studium im Marketing-Bereich, bevor sie sich ganz auf das Schreiben konzentrierte. Sarah ist fasziniert von England, insbesondere im 19. Jahrhundert. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Indiana, USA. Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 06. Oktober 2015, 24 Uhr mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

    Mehr
    • 76
  • Die Erbin von Winterwood

    Die Erbin von Winterwood
    Nik75

    Nik75

    13. November 2015 um 19:40

    Meine Meinung: Amelia Barrett ist eine sehr sympathische und hilfsbereite junge Frau. Sie kümmert sich liebevoll um ihre Ziehtochter Lucy. Natürlich ist ihr Verlobter damit nicht einverstanden und ist für mich die unsympathischste Person des Buches. Für mich war er ein falscher Kerl, der es nur auf Amelias Erbe abgesehen hat. Kapitän Graham ist dafür die Person, die ich mir für Amelia als Mann wünschen würde. Aber kann sie Graham heiraten wenn sie bereits verlobt ist? Frau Ladd hat einen wirklich schönen, flüssigen und fesselnden Schreibstil. Schon nach dem Prolog war ich angetan vom Buch und musste unbedingt weiterlesen. Ich war gefesselt von der Handlung und die liebenswerte Amelia wollte ich nicht mehr missen. Als dann noch der Vater von Amelias Ziehkind Lucy auftaucht überschlagen sich die Ereignisse und der Roman wird von Seite zu Seite spannender. Eine große Rolle spielt im Buch auch der Glaube an Gott, der Graham und Amelia sicher durch ihre Geschichte bringt. Ich hatte den Eindruck, dass die Protagonisten mit ihrem starken Glauben an Gott viele Situation leichter meistern konnten. Vermutlich fällt durch einen starken Glauben vieles leichter, denn man hat das Gefühl, dass man von ganz oben unterstützt wird. Gegen Ende des Romans wird die Spannung nochmals richtig greifbar und die Ereignisse geraten fast außer Kontrolle. Ich konnte den Roman kaum mehr aus der Hand legen. Ich musste einfach mit Amelia und Graham mitfiebern. Für mich war es ein schöner, berührender, fesselnder und spannender Roman, der mir viele schöne Lesestunden beschert hat. Von mir gibt es 5 Sterne für das Buch.

    Mehr
  • Manchmal geschehen Dinge, die nicht in unserer Hand liegen

    Die Erbin von Winterwood
    LEXI

    LEXI

    08. November 2015 um 09:26

    Der Lebensweg der jungen Erbin von Winterwood Manor scheint bereits fest vorgegeben zu sein. Die attraktive und intelligente Amelia Jane Barrett mit den leuchtenden saphierblauen Augen und den goldblonden Locken steht nach dem Tod ihrer Eltern noch unter der Vormundschaft ihres Onkels George, der die Verlobung seiner Nichte mit dem attraktiven Edward Littleton arrangiert hat. Der charmante junge Mann scheint Amelia allem Anschein nach liebevoll zugetan, doch bereits in der Verlobungszeit bröckelt seine Fassade und es zeigt sich eine egoistische, skrupellose und durchaus berechnende Seite an dem ehrgeizigen Verehrer. Als er seine Weigerung kundtut, das mutterlose Kind von Amelias Freundin nach der Vermählung weiterhin unter dem Dach von Winterwood Manor wohnen zu lassen, begehrt seine junge Braut auf. Sie hatte Katherine Sterling auf deren Sterbebett versprochen, sich zeitlebens um die kleine Lucy zu kümmern. Das süße Mädchen mit den kupferfarbenen Locken und den großen braunen Augen, die ihrer Mutter so sehr ähnelte, war ihr in den vergangenen neun Monaten bereits wie eine eigene Tochter ans Herz gewachsen. Als der Marinekapitän Graham Canton Sterling Amelia bei einem Landurlaub aufsucht, um seine Tochter zum ersten Mal in die Arme zu schließen, erwartet die lebhafte Erbin ihn mit einem abenteuerlichen Plan und unterbreitet ihm ein verwegenes Angebot… Ich denke, ich ging mit den richtigen Erwartungen an dieses Buch heran. Das Coverfoto und der Klappentext versprachen einen historischen Liebesroman und der Inhalt hat mich diesbezüglich auch nicht enttäuscht. Zwar handelt es sich bei den Protagonisten um klischeebehaftete „junge, schöne, vermögende, erfolgreiche und äußerst charakterstarke Menschen“, dennoch konnte ich mich dem Zauber von Sarah Ladds Schreibstil nicht entziehen. Es kämpfte Gut gegen Böse, wobei der Einsatz der Protagonisten in Form von klugen Schachzügen und Hartnäckigkeit sowie einer großen Portion des Glaubens an Gott und dessen hilfreichem Eingreifen letztendlich von Erfolg gekrönt wurde. Sarah Ladd brachte durch den Bösewicht des Buches einen beträchtlichen Spannungsfaktor ins Buch, der sich bis zum Ende hin noch gehörig steigerte und mich als Leser regelrecht mitfiebern ließ. Hierbei kam jedoch keinesfalls die Romantik zu kurz – und besonders Liebhaber historischer Romane, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts spielen, werden hierbei voll auf ihre Kosten kommen. Fazit: Ein romantisches Liebesmärchen mit intriganten Verwicklungen und ungewöhnlich hohem Spannungsfaktor und einer Protagonistin, die zwar versucht, ihr Leben soweit wie möglich in ihre eigenen Hände zu nehmen, hierbei aber dennoch stets auf Gottes Plan für ihr Leben vertraut und letztendlich einsieht, dass seine Wege die besten sind.

    Mehr
  • Die Erbin von Winterwood

    Die Erbin von Winterwood
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    03. November 2015 um 16:07

    Amelia Barrett muss heiraten, um ihr Erbe antreten zu können. Ihr Onkel hat den Mann für sie ausgesucht und nun ist sie mit Edward verlobt. Aber der will nicht, dass Amelia ihr Pflegetochter Lucy behält. Dabei hatte Sie ihrer Freundin Katherine versprochen, sich um Lucy zu kümmern, da der Vater Graham Sterling als Kapitän zur See fährt. Doch Amelia hat Lucy lieb gewonnen wie ein eigenes Kind und will das kleine Mädchen nicht mehr hergeben. Daher schlägt sie dem Kapitän vor, sie zu heiraten, damit das Kind versorgt ist und sie ihr Erbe antreten kann. Der Roman liest sich sehr angenehm. Amelia ist eine ganz besondere junge Frau, die Anfang des 19. Jahrhunderts nicht selbstbestimmt über ihre Zukunft entscheiden kann. Da sie Lucy behalten möchte und ihr Verlobter das ablehnt, geht sie einen ungewöhnlichen Weg. Sie erniedrigt sich und macht Graham einen Heiratsantrag. Ihre Cousine und Vertraute versucht Amelia das Ganze auszureden, da sie doch bereits verlobt sei. Aber Amelia sieht keinen anderen Weg. Ihr Verlobter Edward ist ein unsympathischer und hartherziger Mensch, der mehr an dem Erbe als an Amelia interessiert ist. Graham dagegen ist sympathisch, verantwortungsbewusst und kann Ungerechtigkeit nicht leiden. Die Geschichte ist sehr authentisch geschildert. Amelia ist eine sympathische junge Frau. Ohre Beweggründe sind sehr gut nachvollziehbar. Sie hat ein Versprechen gegeben und das will sie unter allen Umständen halten. Doch so einfach ist es nicht, ihre Ziele zu erreichen. Sie muss auch leider feststellen, dass Ihr Vertrauen missbraucht wird. Sie ist voller Gottvertrauen und sucht Halt im Gebet. Ein unterhaltsamer Roman.

    Mehr
  • Ein christlich-romantischer Roman, der zu überzeugen weiß...

    Die Erbin von Winterwood
    Danny

    Danny

    03. November 2015 um 15:02

    Amelia wusste, was sie zu tun hatte. Sie wusste es, seit Kapitän Graham Sterling nach Eastmore Hall zurückgekehrt war. Ihr Plan würde aufgehen. Er musste einfach aufgehen. Sie hatte ihn von allen Seiten beleuchtet und jeden Einwand berücksichtigt und hatte im Geiste ihre Argumente aufgeführt. Jetzt musste sie nur noch den Kapitän von ihrem Plan überzeugen. *** England, 1814 Nach dem Tod ihrer Freundin übernimmt die junge Erbin des Anwesens Winterwood, Amelia Barrett, die Fürsorge der kleinen Lucy. Sie schließt das Kind in ihr Herz und liebt sie wie eine eigene Tochter. Doch Amelia steht kurz vor der Hochzeit mit Edward Littleton. Zunehmend abgestoßen von seiner Hartherzigkeit und seiner scheinbaren Gier nach ihrem Erbe, sucht sie verzweifelt nach einem Weg, wie sie weiter für die kleine Lucy sorgen kann. Ein idealer Plan wäre, Lucys Vater, dem Kapitän Graham Sterling, den Vorschlag zu unterbreiten sie zu heiraten... *** "Die Erbin von Winterwood" ist ein unterhaltsamer christlicher Liebesroman aus dem Francke-Verlag und das erste in Deutschland veröffentlichte Werk von Sarah Ladd. Schauplatz ist das England des frühen 19. Jahrhunderts. Gekonnt setzt Ladd ihre Schauplätze und Charaktere in Szene und entführt ihren Leser so in die Vergangenheit. Auch wenn die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten Amelia und Graham deutlich im Vordergrund steht, so schafft es Ladd doch auch ausgezeichnet, den christlichen Gedanken und die christliche Botschaft stets präsent zu halten. Bei beiden Protagonisten spürt man die Verbundenheit mit Gott und ihre Hinwendung zum Gebet. Ohne in Sentimentalitäten abzudriften, erzählt Ladd, wie sich Amelia und Graham einander finden. Es ist eine zarte und leise Liebe. Gespickt wird diese mit einer spannungsgeladenen Rahmenhandlung, die den Leser ab der zweiten Hälfte des Buches in Atem hält. Da mich der Roman gut unterhalten hat, jedoch auch hier und da seine kleinen Längen hatte, vergebe ich vier von fünf Sternen.  

    Mehr
  • Manche Erbschaft ist ganz schön belastend

    Die Erbin von Winterwood
    Schalkefan

    Schalkefan

    03. November 2015 um 11:15

    Die Erbin von Winterwood Mit der Erbin von Winterwood durfte ich als Historien-Fan ein sehr gutes Buch aus dem christlichen Francke Verlag lesen. Die Autorin ist Sarah Ladd, von der ich zwar noch kein Buch gelesen hatte, die mich aber mit diesem Buch voll überzeugen konnte. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und zeigt auf, das eine Erbschaft auch Belastungen und Schwierigkeiten mit sich bringen kann. Vor allem zu der damaligen Zeit. Das Geld das damit verbunden ist gehört nicht der Erbin, sondern ihrem rechtmäßig angetrauten Ehemann. Amelia, die Protagonstin, zieht das Baby einer Freundin auf, die verstorben ist, und der sie ihr Wort gegeben hat. Der geplante Ehemann in spe - Edward Littleton ist jedoch nur an dem Geld und dem Besitz interessiert, aber die kleine Lucy sollte nach der Hochzeit von Winterwood verschwinden. Da ist er aber bei Amelia an die falsche geraten. Diese macht aus dieser Tatsache dem tatsächlichen Vater von Lucy, Kapitän Graham Sterling, einen recht unkonventionellen "Antrag". Und als der Kapitän einsieht, das diese Verbindung das beste für seine Tochter ist und einwilligt beginnt ein spannendes Kapitel: Die Rache eines "abgelehnten Verlobten". Lucy verschwindet spurlos - und es gibt eine Menge Menschen, denen das ganz gelegen kommt oder die sich für etwas "rächen" wollen. Super spannende Lesestunden waren ein Garant dieser Geschichte und ich habe das Buch mit einem großem Vergnügen gelesen. Auch das Ende, welches ich hier natürlich nicht verraten werde, hat mir sehr gut gefallen. Daher vergebe ich für das Buch 5 Sterne!

    Mehr
  • Wow! Was für ein tolles Buch

    Die Erbin von Winterwood
    leseratte69

    leseratte69

    30. October 2015 um 16:56

    Klappentext England im 19. Jahrhundert Amelia Barrett soll heiraten, um ihr Erbe, Winterwood Manor, übernehmen zu können. Doch ihr Herz gehört nicht ihrem Verlobten Edward, sondern Lucy, der kleinen Tochter ihrer verstorbenen besten Freundin. Amelia hat versprochen, für die Kleine zu sorgen. Aber passt das auch zu Edwards Plänen? Da kommt Lucys Vater ins Spiel. Amelia schmiedet einen verwegenen Plan, der die Rettung bedeuten könnte: für sie, für Lucy und für ihr Erbe. Als sich die Ereignisse überschlagen, erkennt Amelia, dass sie nur dann eine Zukunft hat, wenn sie ihre Pläne voll Vertrauen in Gottes Hände legt. Oder ist es dafür schon zu spät? Über die Autorin Sarah E. Ladd arbeitete nach ihrem PR-Studium im Marketing-Bereich, bevor sie sich ganz auf das Schreiben konzentrierte. Sarah ist fasziniert von England, insbesondere im 19. Jahrhundert. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Indiana, USA. Meine Meinung Story Da dieses wieder ein Roman aus einem meiner Lieblings -Verlagen ist, bin ich mit großer Vorfreude und hoch gesteckten Erwartungen an das Buch heran gegangen. Und siehe da,, mein Bauchgefühl hat sich bestätigt und das nach nur nach wenigen Seiten. Das Buch ist wieder einmal der Hammer. Die Autorin hat mich schon nach wenigen Seiten, das Buch zu lieben und schätzen gelehrt. Die Handlung ist sehr mitreißen und Gefühlvoll. Man wird sofort mitten ins Geschehen katapultiert und verfolgt mit, wie sich Amelia um das Baby ihrer besten Freundin Kathrin kümmert, die kurz nach der Entbindung verstorben ist. Amelia beschließt sich um Lucy (das Baby) liebevoll zu kümmern. Doch ihr zukünftiger Verlobte Edward macht ihr Schwierigkeiten und verlangt von ihr, dass das Baby woanders unter kommen muss. Dann taucht auch noch der Vater des Kindes Kapitän Graham Sterling und will seine Tochter sehen. Ich mochte Amelia und Graham sofort. Die Story an sich war mal etwas anderes. Zudem ist das Buch wirklich spannend, denn man leidet und fiebert die ganze Zeit mit den Protagonisten. Die Autorin stellt die damalige Zeit und deren Regeln, sehr gut und bildhaft dar. Ich habe mit Amelia gelitten und gehofft, das sich für alle eine friedliche Lösung finden lässt.Auch der religiöse Aspekt wurde nicht vergessen, ist aber nur sehr dezent zu spüren, was mir gut gefallen hat. Schreibstil Das Buch ließ sich sehr schön und leicht lesen und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Sarah Ladd schafft es, dem Leser die Handlung so nah zubringen, als wäre man selber mittendrin. Das Buch wird aus der Sicht von Amelia geschildert, die ich schnell in mein Herz geschlossen habe. Charaktere Amelia und Graham mochte ich wahnsinnig gerne. Sie waren sehr authentisch und ihre Handlungen ließen sich gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere spielen ein wichtige Rolle und passte so gut in die Geschichte hinein. Mein Fazit Ein Buch, das mich sofort und 100 % überzeugen konnte. Die Charaktere sind einfach genial und sehr authentisch. Die Handlung ist romantisch aber auch sehr spannend. Der Glaube an Gott und die Hoffnung spielen hier auch eine wichtige Rolle. Von mir gibt es volle fünf von fünf Sternen mit einem dicken Plus dahinter und eine absolute Leseempfehlung.

    Mehr
  • Vertraue Gott und Dir selbst

    Die Erbin von Winterwood
    Dreamworx

    Dreamworx

    25. October 2015 um 13:18

    England 1814. Noch am Sterbebett verspricht Amelia Barrett, Erbin von Winterwood Manor, ihrer Freundin Kathrine, sich immer um deren neugeborene Tochter Lucy zu kümmern. Doch Amelia sitzt in einer Zwickmühle. Sie kann ihr Erbe erst antreten, wenn sie verheiratet ist. Amelia ist zwar mit Edward Littleton verlobt, aber immer mehr zweifelt sie an seinen wahren Beweggründen für die Heirat, zumal Edward Lucy nach der Hochzeit nicht mehr im Haus haben möchte. Da sich Amelia an das Versprechen zu ihrer Freundin gebunden fühlt und auch Lucy inzwischen wie eine eigene Tochter liebt, sucht sie verzweifelt nach einer Lösung. Deshalb wendet sie sich an Kathrines Ehemann Kapitän Graham Sterling, als der nach langer Seereise seine Tochter Lucy zum ersten Mal sieht und macht ihm einen Heiratsantrag. Doch Edward Littleton will sich nicht so ohne weiteres geschlagen geben und legt Amelia jede Menge Steine in den Weg. Wird sich Amelia gegen Edward wehren können und das Leben führen dürfen, dass sie sich wünscht? Wie wird Graham auf den Heiratsantrag reagieren? Sarah Ladd hat mit ihrem Debüt „Die Erbin von Winterwood“ einen wunderbaren und spannenden historischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist sehr eingängig und bringt den Leser bereits mit den ersten Seiten in ein vergangenes Jahrhundert, wo die Umgangsformen, die Lebensweise und die gesellschaftlichen Regeln sich noch sehr von den gegenwärtlichen unterschieden und den Frauen noch nicht so viel Mitspracherecht zugestanden wurde. Die Spannung wird langsam aufgebaut und nimmt während der Handlung immer mehr an Fahrt auf. Die Charaktere sind interessant und vielschichtig gezeichnet, nicht immer ist gleich ersichtlich, wer zu den Guten oder zu den Bösen gehört. Amelia ist eine sympathische Protagonistin, die ihren eigenen Kopf besitzt, doch oftmals hat sich Bedenken, diesen auch durchzusetzen. Sie wirkt manchmal etwas verunsichert, doch innerhalb der Handlung wächst ihr Selbstbewusstsein immer mehr. Amelia hat ein gutes Herz, Empathie für ihre Mitmenschen und eine gute Intuition. Sie möchte ihr Leben selbst bestimmen und für die Menschen da sein, die sie liebt. Edward ist ein selbstsüchtiger, selbstverliebter Gockel, der skrupellos seinen eigenen Wünschen nachgeht und sich keine Gedanken über die Bedürfnisse anderer macht. Amelias Cousine Helena ist schwer zu durchschauen, ihre Gedanken kreisen um ihre eigene Zukunft und die Möglichkeiten, die sie in der Gesellschaft haben wird. Graham ist ein Mann von Ehre, der seiner verstorbenen Frau sehr verbunden war und sich um die Zukunft seiner Tochter sorgt. Er ist verantwortungsbewusst und steht Ungerechtigkeit, Gewalt und Verrat sehr streng gegenüber. Auch die Nebenprotagonisten sind mit ihrem Verhalten eine wunderbare Ergänzung innerhalb der Handlung und geben dem Leser einen guten Einblick in die gesellschaftliche Situation des damaligen Jahrhunderts. Die immer wieder in die Geschichte eingebrachten christlichen Psalmen und Gebete passen wunderbar zu der jeweiligen Situation, sind aber auch eine Bereicherung für den Leser, der diese christlichen Botschaften für sich selbst ebenfalls anwenden kann. Hauptsächlich geht es in diesem Roman um Gottvertrauen, das sowohl Amelia als auch Graham zeitweise fehlt und das sie sich durch ihre Gebete erhoffen. „Die Erbin von Winterwood“ ist ein sehr unterhaltsamer und spannender Roman, der allen gefallen dürfte, die historische Romane lieben und sich von einer schönen Liebesgeschichte verzaubern lassen wollen. Absolute Leseempfehlung für ein gelungenes Debüt.  

    Mehr
  • Ein Kind bringt Menschen zusammen

    Die Erbin von Winterwood
    pallas

    pallas

    18. October 2015 um 10:22

    Die Handlung des Romans spielt im England des 19. Jahrhunderts. Amelia Barrett soll Edward Littleton heiraten, um ihr Erbe Winterwood Manor übernehmen zu können. In der damaligen Zeit war es üblich, dass für die Damen einer Familie entsprechende Herren der Gesellschaft für eine standesgemäße Ehe bestimmt wurden. So hat auch der Onkel diesen jungen Mann für sie gewählt. Amelia empfindet jedoch nichts für Edward, zumal er ihre kleine Adoptivtochter Lucy nicht akzeptieren möchte. Lucy ist das Kind ihrer verstorbenen Freundin Katherine, der sie auf dem Sterbebett versprach, sich um das Kleine zu kümmern. Der Vater des Kindes, Kapitän Graham Sterling fährt regelmäßig zur See und kann sein Kind nicht mit auf die gefährlichen Reisen nehmen und ist glücklich, dass sich Amelia um seine Tochter kümmern würde. So gab sich Amelia treu und mit liebevoller Hingabe Ihrer Aufgabe als Pflegemutter hin. Der für Amelia bestimmte Heiratskanditat lehnt es jedoch ab, dass Amelia sich in einer Ehe weiter um Lucy kümmern dürfe. So schlägt Amelia dem Vater des Kindes, Kapitän Sterling, ein Geschäft vor, um Lucy nicht zu verlieren. Mit dem geplanten Arragement könnte Kapitän Sterling wieder ruhig in See stechen und wüsste seine Tochter gut versorgt. Doch ist die Idee, insbesondere in der Zeit des 19. Jahrhunderts, alles andere als leicht in die Tat umzusetzen. In meinen Augen ist der Debütroman von Sarah Ladd hervorragend gelungen und überzeugt in einer emotional sehr spannenden Story. Die miteinander agierenden Charaktere sind sehr gut inszeniert und brillieren durch die ganz offensichtliche Liebe der Autorin, die menschlichen Wesenszüge ihrer Romanfiguren detailliert und authentisch zu modellieren. So haben wir mit diesem Roman eine wundervolle und interessante Beschreibung der damaligen Zeit vor uns. Die Lektüre ermöglicht eine mühelose und eindrucksvolle Reise in die Zeit des England im 19.Jahrhundert. An vielen Stellen des Werkes lassen sich in emotional fesselnder Stimmung die christlichen Botschaften hinter der Handlung klar erkennen. Ganz besonders gelungen fand ich hierbei, dass die Autorin sehr geschickt die Umgangsformen einer Gesellschaft des 19. Jahrhunderts wählte, um diese Botschaften noch deutlicher und eindringlicher hervortreten zu lassen. Dies erfordert eine außerordentlich präzise Recherchearbeit, damit die Authentizität nicht in ein Klischee abgleitet. Genau dieser erstklassigen Recherche der Autorin ist es zu verdanken, dass der Roman einen so ausgewogenen und soliden Rahmen für die Handlung und damit letztendlich darin aufleuchtenden christlichen Botschaften geschaffen hat. Kein Wunder, dass mich die Lektüre von der ersten bis zur letzten Seite fesselte. Einmal mit dem Lesen begonnnen, konnte ich das Buch nur schwer zur Seite legen. Wie auf einem starken Fluß treibend, führte mich die spannende Handlung bis zum Ende mit sich. Für mich ist es daher kein Wunder, dass die Autorin mit diesem Roman den ACFW Genesis Award für historische Romantik gewann. Ich freue mich schon heute auf einen neuen Roman von Sarah Ladd. So möchte ich mich sehr herzlich bei Francke Verlag für die Publikation dieses schönen Buches bedanken.

    Mehr
  • Hier kommen Julie Klassen Fans auf ihre Kosten!

    Die Erbin von Winterwood
    Smilla507

    Smilla507

    14. October 2015 um 10:04

    Darbury, England im Jahre 1814: Als ihre Freundin im Sterben liegt verspricht Amelia Barrett ihr, sich um ihre wenige Tage alte Tochter Lucy zu kümmern. Lucys Vater, Kapitän Sterling, befindet sich zu dem Zeitpunkt auf hoher See im Krieg. Im November trifft Kapitän Sterling endlich wieder in seiner Heimat ein und besucht sofort sein kleines Mädchen, das inzwischein seit 9 Monaten bei Amelia auf Winterwood Manor lebt. Die junge Frau steht kurz vor ihrem 24. Geburtstag und einer Hochzeit mit Edward Littleton. Nur wenn sie bis zu ihrem 24. Geburtstag geheiratet hat erbt sie Winterwood Manor. Doch Amelias Verlobter ist dagegen, dass Lucy nach der Heirat weiterhin im Herrenhaus lebt. Ein Leben ohne Lucy kann sich Amelia aber nicht mehr vorstellen! Selbst ohne Mutter aufgewachsen, möchte sie verhindern, dass der Kleinen dasselbe Schicksal widerfährt. Deshalb macht sie Lucys Vater bei seinem ersten Besuch einen „Geschäftsvorschlag“, mit dem dieser nicht gerechnet hat und der für viel Aufruhr sorgen wird. Ich liebe historische Romane, die mich nach England versetzen. Deshalb war das erste deutsche Buch von Sarah Ladd ein Lesemuss für mich. Die Handlung ist romantisch und das Ende zwar vorhersehbar, aber ich habe mich doch sehr gut unterhalten gefühlt. Zwischendurch ist nämlich nicht alles vorhersehbar bwz. erwartete ich anfangs einen anderen Handlungsverlauf. Gegen Ende wird es sogar recht spannend. Der christliche Glaube hat eine nicht geringe Rolle. Amelia liest immer mal in der Bibel, spürt Gottes Nähe und Reden, zweifelt aber auch und muss lernen auf Gott zu vertrauen. Auch Kapitän Sterling ringt mit dem Glauben. Das gefiel mir sehr gut, denn ich habe in der Hinsicht schon „flachere“ Romane gelesen. Von den Romanfiguren wurden nur die Protagonisten richtig heraus gearbeitet, alle weiteren blieben leider etwas diffus. Was mich ebenfalls immer mal verwunderte waren die klimatischen Bedingungen, die Sarah Ladd beschrieb. Aber ich bin kein Wetterexperte und war noch nie im Winter in England. Mein Fazit: Ein romantischer historischer Roman, bei dem u.a. Julie Klassen Fans auf ihre Kosten kommen dürften. Ich gebe ihm 4,5 Sterne und hoffe dass noch weitere Romane der Autorin im Deutschen erscheinen werden.

    Mehr